Forscher konstruieren pulsierenden Nanomotor

Ein internationales Team von Wissenschaftlern unter Federführung der Universität Bonn hat einen neuartigen Nanomotor entwickelt. Er wird durch einen cleveren Mechanismus angetrieben und vollführt dabei pulsierende Bewegungen. Die Forscher planen nun, ihn mit einer Kupplung zu versehen und in komplexere Maschinen als Antrieb einzubauen. Ihre Ergebnisse erscheinen in der Zeitschrift Nature Nanotechnology. ACHTUNG SPERRFRIST: Nicht vor Donnerstag, 19. Oktober, 17 Uhr MESZ veröffentlichen!

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neuer Podcast: Demenzforschung verständlich erklärt

Der Exzellenz-Cluster SyNergy startet eine neue Podcast-Serie zu degenerativen Gehirnerkrankungen, um die Wissenschaft in diesem Bereich einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Uniklinikum Dresden plädiert für Impfung gegen die Influenza

Die Klinikumsvorstände und Pflegedirektorin werben für zeitnahe Grippeschutzimpfungen.
Die Impfung bietet wirksamen Schutz für Beschäftigte, Patientinnen und Patienten sowie Bürger. Eine hohe Impfbereitschaft ist für den reibungslosen Klinikbetrieb und eine ausreichende personelle Besetzung notwendig. Mit dem Eintreffen der ersten Impfdosen gegen die saisonale Grippe hat der Betriebsärztliche Dienst des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden Ende September die diesjährige Impfkampagne für die Belegschaft gestartet. An diesem Donnerstag (19. Oktober) lassen sich nun die beiden Klinikumsvorstände Prof. Michael Albrecht und Frank Ohi öffentlichkeitswirksam gegen die Influenza impfen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

“Diversity Creates Science – Science Creates Diversity“ Lecture Series at Freie Universität Berlin this Winter Semester

The “Diversity Creates Science – Science Creates Diversity. Societal Challenges in Focus of Gender and Diversity Studies in STEM” lectures will take place this 2023/2024 winter semester. The public lecture series is part of the Open Lecture Halls program at Freie Universität Berlin. The keynote lecture will be held by Professor Londa Schiebinger from Stanford University on Friday, October 20, 2023, at 4:15 p.m. (CET).

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Und Haschisch schadet doch!

Die Stiftung Kindergesundheit warnt vor den Gefahren des Cannabiskonsums bei Kindern, Jugendlichen und bei Schwangeren

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Diabetesedukation DDG – Weiterbildungs-Curriculum für Diabetesfachkräfte wird gut angenommen

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) bietet ein neues Weiterbildungskonzept für Diabetesfachkräfte an. Unter dem Begriff „Diabetesedukation DDG“ bricht die Fachgesellschaft nicht mehr zeitgemäße Strukturen zugunsten eines modernen, flexiblen sowie modularen und inhaltlich vertiefenden Curriculums auf. Es soll den Kompetenzrahmen der Teilnehmenden erweitern und berücksichtigt ihre aktuellen Bedürfnisse sowie die der Arbeitgebenden und Menschen mit Diabetes. Ziel ist es auch, unter den geänderten politischen Rahmenbedingungen die Anerkennung der Diabetesfachkräfte in der gesundheitspolitischen Landschaft zu festigen. Die Resonanz zeigt, dass alle das neue Angebot sehr gut annehmen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

DFG und Leopoldina zur EU-Debatte um neue genomische Techniken in der Pflanzenzucht

Anlässlich der anstehenden Beratungen von Bundesrat und Bundestag zum EU-weiten Umgang mit Pflanzen, die mit neuen genomischen Verfahren gezüchtet worden sind, haben die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) heute eine Ad-hoc-Stellungnahme veröffentlicht. Darin bekräftigen sie ihre Unterstützung für den von der Europäischen Kommission am 5. Juli 2023 vorgeschlagenen Verordnungsentwurf.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neue Einblicke in die Genetik des Gemeinen Kraken: Genom auf Chromosomenebene entschlüsselt

Wissenschaftlicher Meilenstein ermöglicht vertiefte Einblicke in die Evolution und Biologie von Octopus vulgaris

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

„Die Pandemie von Übergewicht und Diabetes stoppen“: Heinrich-Wieland-Preis für Münchner Forscher

Immer mehr Menschen weltweit sind von Übergewicht betroffen. Oftmals folgen darauf Diabetes, schwere Herzkreislauferkrankungen und viele andere Komplikationen. Um diese globale Gesundheitskrise zu bekämpfen, benötigen wir effektive Medikamente: Prof. Matthias Tschöp von Helmholtz Munich und der Technischen Universität München (TUM), ein Pionier auf diesem Gebiet, hat die zentralen Mechanismen der Gewichtsregulierung entschlüsselt und Medikamente entwickelt, die Übergewicht und dessen Folgen effektiver denn je behandeln bzw. vorbeugen können. Für seine bahnbrechende Arbeit erhält er am 19.10.23 in München den mit 100.000 Euro dotierten Heinrich-Wieland-Preis der Boehringer Ingelheim Stiftung.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Die Untersuchung heutiger Salamander Hinweise auf das Fressverhalten früher Landwirbeltiere

In einer Untersuchung anlysierte ein internationales Team um Dr. Daniel Schwarz und Prof. Dr. Rainer Schoch vom Naturkundemuseum Stuttgart das Fressverhalten von heute lebenden Salamandern und nutzte die Ergebnisse anschließend, um Rückschlüsse auf das Verhalten früher Tetrapoden zu ziehen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

The study of modern salamanders provides clues to the feeding behavior of early terrestrial vertebrates

An international team led by Dr. Daniel Schwarz and Prof. Dr. Rainer Schoch of the State Museum of Natural History Stuttgart, Germany, studied the feeding behavior of extant salamanders and subsequently used the results of these analyses to draw conclusions about the feeding behavior of early tetrapods.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Bundesagentur fördert Forschungsprojekt der FU zur Entwicklung eines neuen antiviralen Wirkstoffs

Internationales Antivirus-Projekt MUCBOOST um Prof. Dr. Daniel Lauster vom Institut für Pharmazie erhält weitere 2,5 Millionen Euro / eines von bundesweit vier ausgezeichneten Projekten

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Psychologisches Wissen für alle

Psychologisches Wissen: Verständlich, verlässlich, für alle! Das ist das Motto von KLARpsy. In einem Symposium des Leibniz-Instituts für Psychologie (ZPID) am 18. Oktober 2023 an der Universität Trier wurde das Angebot der Öffentlichkeit vorgestellt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

DGIM überschreitet Marke von 30 000 Mitgliedern – Starke Stimme für die Innere Medizin

Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) hat Ende September die Marke von 30 000 Mitgliedern überschritten. Mit dem Beitritt von Dr. med. Sebastian Pointner aus Kiel erreichte die Fachgesellschaft diesen Meilenstein. Der Arzt in Weiterbildung schätzt an der DGIM vor allem das umfangreiche eLearning-Angebot zur Vorbereitung auf die Facharztprüfung. Als Europas größte medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft verzeichnet die DGIM weiterhin ein starkes Wachstum. Besonders erfreulich aus DGIM-Sicht: Unter den Neumitgliedern sind viele unter 40 Jahren, die Mehrheit ist zudem weiblich.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Scientists develop novel nanoparticles that could serve as contrast agents

Special nanoparticles could one day improve modern imaging techniques. Developed by researchers at Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU), the properties of these unique nanoparticles change in reaction to heat. When combined with an integrated dye, the particles may be used in photoacoustic imaging to produce high-resolution, three-dimensional internal images of the human body, the team reports in the journal „Chemical Communications“.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Studie: Neuartige Nanopartikel als Kontrastmittel?

Spezielle Nanopartikel könnten künftig dabei helfen, moderne bildgebende Verfahren zu verbessern. Entwickelt wurden sie von Forschenden der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU). Das Besondere: Die Nanopartikel reagieren auf Wärme und verändern dabei ihre Eigenschaften. In Kombination mit einem integrierten Farbstoff könnten die Teilchen in der photoakustischen Bildgebung eingesetzt werden, um hochauflösende, dreidimensionale Bilder des Körperinneren zu erzeugen. Die Studie wurde im Fachjournal „Chemical Communications“ veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Anhaltend hohe arbeitsbezogene Beschwerden und stetig steigende Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen

Auf anhaltend hohe arbeitsbezogene Beschwerden der Beschäftigten und stetig steigende Fehlzeiten wegen psychischer Erkrankungen hat das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) anlässlich des Erscheinens des Fehlzeiten-Reports 2023 hingewiesen. Der Report beleuchtet die Auswirkungen der aktuellen Krisen auf Unternehmen und die Gesundheit der Beschäftigten. Er zeigt unter anderem, dass Betriebe und Organisationen, die von ihren Mitarbeitenden als zukunftsfähig eingeschätzt werden, im Schnitt weniger berufliche Fehlzeiten und gesündere Beschäftigte haben.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Forschungsansätze wollen belegen, dass Metakognition einen positiven Effekt u.a. bei Schlafstörungen haben kann

Wenn man aufgeregt ist, dann kann man nicht schlafen. Das kennt jeder. Diese Aufregung ist zumeist gedanklich bedingt. Man grübelt über Probleme und findet nicht zur Ruhe. Daraus kann sich eine Ein- und Durchschlafstörung, eine sogenannte Insomnie, herausbilden – und sogar chronisch werden. Um dies zu verhindern, gibt es schlafhygienische Maßnahmen oder Techniken der kognitiven Verhaltenstherapie. Das hilft vielen Menschen, manchen aber auch nicht. Für diese Gruppe von Patienten verfolgen Psychologen den Ansatz, dass es helfen könnte, sich nicht allein mit den Gedanken, die sich ein Mensch macht, zu beschäftigen, sondern auch damit, wie derjenige diese bewertet.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wie emotionale Unterstützung Schmerzen reduzieren kann

Schmerzen hat man nicht allein. Das soziale Umfeld hat einen Einfluss darauf, wie Betroffene Schmerzen wahrnehmen und erleben. So kann eine soziale Unterstützung das Wohlbefinden von Menschen mit chronischen Schmerzen verbessern. Sind Angehörige und Freunde jedoch übermäßig besorgt, wirkt sich dies negativ auf das Schmerzerleben aus und verstärkt damit die Beeinträchtigungen. „Soziale Aspekte von Schmerz und Schmerztherapie“ ist eines der Schwerpunktthemen des diesjährigen Schmerzkongresses der Deutschen Schmerzgesellschaft und der DMKG. Auf der Pressekonferenz am 19. Oktober 2023 werden Expertinnen und -experten Möglichkeiten zur Verbesserung der Schmerzbewältigung und -therapie vorstellen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

KI-Modelle identifizieren Biodiversität anhand von Tierstimmen im tropischen Regenwald

Tierlaute zeigen sehr gut an, wie es um die Biodiversität auf tropischen Wiederbewaldungsflächen bestellt ist. Das hat ein Team um Professor Jörg Müller mit Tonaufnahmen und KI-Modellen nachgewiesen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

AI Models Identify Biodiversity From Animal Sounds in Tropical Rainforests

Animal sounds are a very good indicator of biodiversity in tropical reforestation areas. Researchers led by Würzburg Professor Jörg Müller demonstrate this by using sound recordings and AI models.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

“We Need a Fair And Sustainable Multilateralism.”

World Health Summit 2023 ends with clear demands. A majority of speakers were women.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

“Wir brauchen einen fairen und nachhaltigen Mulitlateralismus.”

World Health Summit 2023 endet mit klaren Forderungen. In den Panels: Mehr Sprecherinnen als Sprecher.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Der Schatz der Birnbäume

Die Klaus Tschira Stiftung fördert ein Projekt, das altes Wissen um Obstsorten mit dem genetischen Fingerabdruck zusammenbringt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Was war zuerst da – Schwimmblase oder Lunge?

Haben Haie eine Schwimmblase, die ihnen wie den meisten anderen Fischen dabei hilft, im Wasser zu schweben? Diese Frage sorgte vor rund 150 Jahren noch für hitzige Diskussionen. Wie bereichernd diese auch heute noch sein können, das zeigen jetzt Forschende aus Jena und Tübingen. Sie haben einen Briefwechsel zwischen Charles Darwin und Ernst Haeckel aus dem Jahr 1868 entdeckt, in dem diese ausführlich über ein mögliches Schwimmblasen-Rudiment bei Haien diskutieren. Durch den schriftlichen Austausch der beiden Vordenker lässt sich die damalige Evolutionsforschung hautnah miterleben. Die Hauptrolle in diesem Austausch spielt aber ein weniger prominenter, jüngerer Kollege.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft