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Machine-Learning-Methode entdeckt verborgene Muster in der DNA-Methylierung
In einer jüngst in Nature Communications veröffentlichten Studie stellen Forschende aus Berlin, Potsdam und Jena eine neue Methode zur Analyse des Epigenoms vor. Die Machine-Learning-Methode erkennt unterschiedlich methylierte DNA-Regionen ohne Probenkennzeichnung. So lassen sich bislang verborgene biologische Muster sowie neue Untergruppen von Zellen oder Erkrankungen identifizieren. Die Analyse von Blutzellen, Bauchspeicheldrüsenkrebs und Hirntumoren bestätigte bekannte biologische Zusammenhänge und deckte neue regulatorische Prozesse auf. Die metilene3-Methode eröffnet neue Möglichkeiten für ein besseres Verständnis von Krankheitsmechanismen und die Identifizierung potenzieller Biomarker. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Machine learning method uncovers hidden patterns in DNA methylation
In a study recently published in Nature Communications, researchers from Berlin, Potsdam, and Jena present a new method for analyzing the epigenome. The machine-learning method identifies differentially methylated DNA regions without sample labels – a prerequisite for many existing algorithms. This makes it possible to identify previously hidden biological patterns as well as new subgroups of cells or diseases. Analyses of blood cells, pancreatic cancer, and brain tumors confirms known biological relationships and reveals new regulatory processes. The metilene3 method opens up new possibilities for better understanding disease mechanisms and identifying potential biomarkers. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Neue Gefahr für Bienen: Tropilaelaps stellt Imkerei vor neue Herausforderungen
Milbe kann Bienenvölker massiv schwächen und breitet sich rasch aus / Forschende der Uni Hohenheim sehen dringenden Handlungsbedarf bei Monitoring und Bekämpfung Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Kostenloses IST-Webinar: „Baby Led Weaning“ praxisnah erklärt
Am Donnerstag, den 17. September 2026, findet von 18 bis 19.30 Uhr das kostenlose IST-Webinar „Kleine Hände, großer Geschmack: durch ‚Baby Led Weaning‘ von Anfang an mitbestimmen“ statt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie man Babys den Übergang zur Familienkost selbstbestimmt, sicher und nährstoffbewusst gestalten lassen kann. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik feiert 25-jähriges Bestehen in Dresden
Zweitägige Feierlichkeiten am 24. und 25. August in Dresden mit Mitarbeitenden, Alumni und Gästen aus Politik und Wissenschaft. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Hochschulmensen verändern ihre Menüauswahl grundlegend
Forschende der Universität Konstanz und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin haben rund 3,7 Millionen Menüangebote aus 340 deutschen Hochschulmensen analysiert. Die Ergebnisse zeigen einen grundlegenden Wandel des Speiseangebots als Teil der Ernährungsumgebung. Zwischen 2015 und 2024 stieg insbesondere der Anteil veganer Hauptgerichte deutlich an. Überraschend dabei: Der Ausbau veganer Angebote ging stärker mit einem Rückgang vegetarischer als fleischhaltiger Angebote einher. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Neighborly help: Soil Bacteria Provide Nutrients to One Another
Bacteria, too, depend on good neighborly relations: A new study by the Osnabrück University, in collaboration with researchers from the University of Cambridge in England, shows that soil bacteria live in beneficial communities and frequently exchange nutrients with one another. The study, led by Prof. Dr. Christian Kost, has now been published in the prestigious journal “Nature Microbiology“. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Nachbarschaftshilfe: Bodenbakterien versorgen sich gegenseitig mit Nährstoffen
Auch Bakterien sind auf eine gute Nachbarschaft angewiesen: Eine neue Studie der Universität Osnabrück in Zusammenarbeit mit Forschenden der Universität Cambridge, England, zeigt, dass Bodenbakterien in nutzbringenden Gemeinschaften leben und häufig Nährstoffe miteinander austauschen. Die Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Kost ist nun im renommierten Fachjournal „Nature Microbiology“ erschienen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Climate-driven water scarcity increases wheat prices globally
Interdisciplinary study involving researchers from Mainz University connects drought across the world’s wheat-growing regions with global markets Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Erfahrung, nicht Geschick beim Fliegen, bestimmt wann junge Steinadler das elterliche Revier verlassen
Junge Steinadler in den Alpen lernen in den ersten Monaten ihres Lebens, wie man zwischen den Bergen navigiert und Thermiken für das Aufsteigen in große Höhen nutzt – eine essenzielle Fähigkeit für ihr Überleben. Wie schnell sie diese Fähigkeit erlangen oder wie geschickt sie sich dabei anstellen, beeinflusst jedoch nicht den Zeitpunkt, an dem sie endgültig das elterliche Revier verlassen. Eine neue Studie an 92 mit GPS-Sendern ausgestatteten Jungadlern zeigt, dass es die Länge und Flughöhe alltäglicher Ausflüge und nicht das Geschick beim Meistern der Thermik ist, die ihre Entscheidung für ein unabhängiges Leben maßgeblich beeinflusst. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
New method for investigating the effects of degenerative diseases on individual cells
Scientists in Cologne are developing a method to track damage at the level of individual cells. The study opens up new avenues for research into age-related degenerative diseases / publication in ‘Cell Genomics’ Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Neue Methode, um Auswirkungen degenerativer Erkrankungen auf einzelne Zellen zu untersuchen
Kölner Wissenschaftler*innen entwickeln eine Methode, um Schäden auf der Ebene einzelner Zellen nachzuverfolgen. Die Studie eröffnet neue Wege, um altersbedingte degenerative Erkrankungen zu erforschen / Veröffentlichung in „Cell Genomics“ Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Mainz-based cell biologist Uwe Wolfrum honored for outstanding achievements in ophthalmology and vision research
Renowned Institute of Ophthalmology at University College London honors Uwe Wolfrum for his scientific research on Usher syndrome Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Welche Wildbiene ist das? Identifikations-App mit neuen Funktionen
Die Identifizierungs-App „Wildbienen Id BienABest“ hat neue Features. Neben hochauflösenden Fotos zu weiteren 200 Wildbienenarten enthält die Anwendung, die mithilfe der Universität Ulm entwickelt worden ist, Bestimmungsschlüssel und eine Vergleichsfunktion. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Division of labor on a microscopic scale – Jena researchers decipher the metabolism of marine plankton
In the vast, nutrient-poor regions of the world’s oceans, there is a constant struggle for survival. Yet tiny organisms known as Collodaria have thrived there for millions of years. These Collodaria host microscopically small algae that are essential for survival. A research team of the Cluster of Excellence »Balance of the Microverse« at the University of Jena has now uncovered the metabolic secret behind the symbiosis and provides entirely new insights into marine ecosystems. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Präzise Arbeitsteilung im Miniformat – Jenaer Forschende entschlüsseln den Stoffwechsel von Meeresplankton
In den weiten, nährstoffarmen Regionen der Weltmeere herrscht ein ständiger Kampf ums Überleben. Dennoch behaupten sich dort winzige Organismen namens Collodaria seit Millionen von Jahren erfolgreich. Collodaria beheimaten mikroskopisch kleine Algen, die essenziell für ihr Überleben sind. Ein Forschungsteam des Exzellenzclusters „Balance of the Microverse” an der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat nun das Geheimnis des Stoffwechsels dieser mikroskopisch kleinen Lebensgemeinschaft entschlüsselt. Die Ergebnisse liefern völlig neue Einblicke in das marine Ökosystem. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Kiefer von Seehunden schon kurz nach der Geburt voll funktionsfähig
Zoologinnen der Uni Kiel haben anhand von mehr als 150 Individuen das Skelettwachstum atlantischer Seehunde analysiert. Die Ergebnisse belegen, dass der Kauapparat der Tiere in den ersten Lebensjahren sehr rasch wächst. Dabei kommt es jedoch nicht wie bei landlebenden Räubern zu einer sprunghaften Zunahme der Beißkraft nach der Säugephase. Grund dafür ist, dass die Tiere aufgrund ihrer aquatischen Lebensweise sehr rasch dazu in der Lage sein müssen, Fische und andere Meeresbewohner zu fressen. Da sie ihre Nahrung nicht kauen, sondern meist in Gänze verschlucken, ist dafür keine hohe Beißkraft erforderlich. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Die Wildbienen besser schützen – Neue Impulse der Wildbienenforschung
Gemeinsame Pressemitteilung Leibniz-Institut DSMZ, Julius Kühn-Institut (JKI) und Bienenschutz Stuttgart e. V. Der Bienenschutz Stuttgart fördert ein zukunftsweisendes Forschungsprojekt der DSMZ und des JKI zur Entschlüsselung des Wildbienen-Mikrobioms. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
No Risk-Free Nicotine Use: International Research Team Maps the Biological Hierarchy Risks to the Cardiovascular System
Nicotine use is associated with measurable effects on the cardiovascular system, regardless of the delivery method used, finds a recent review led by University Medical Center Mainz. The researchers compiled molecular biology, preclinical, clinical, and biomarker data to compare the health consequences of common nicotine products. The study revealed that the greatest burden on the cardiovascular system was associated with combustion products such as cigarettes and waterpipes, while heated tobacco products and e-cigarettes fell into the moderate range. Oral nicotine products also posed a measurable cardiovascular risk. The findings were published in the journal Nature Reviews Cardiology. Quelle: IDW Informationsdienst…
Krankenhausaufenthalt darf nicht krank machen: Wie ältere Menschen geschützt werden können
In einem Krankenhaus sollen Menschen eigentlich gesund werden. Doch gerade für ältere und schutzbedürftige Patienten kann der Aufenthalt selbst zum Risiko werden. „Krankenhausassoziierte Dekonditionierung ist ein großes Problem: Sie wird durch eine Kombination von Faktoren verursacht, die mit der Erkrankung selbst, verminderter körperlicher Aktivität, der Ernährung und der Gestaltung der Umgebung in vielen Krankenhäusern zusammenhängen“, sagt Dr. Carly Welch. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Künstliche Intelligenz beurteilt Tumore aus allen Blickwinkeln
Ob ein Tumor besonders aggressiv ist, entscheidet oft über die richtige Behandlung – bislang lässt sich das meist nur durch eine belastende Gewebeprobe klären. Ein Forschungsteam um Prof. Dr. med. Jan Peeken und Johannes Kiechle am Universitätsklinikum der Technischen Universität München (TUM) hat nun ein KI-Verfahren entwickelt, das diese Frage direkt anhand von CT- und MRT-Aufnahmen beantworten soll. Die Wilhelm Sander-Stiftung förderte das Projekt mit rund 181.000 Euro. Die Ergebnisse wurden nun in der Fachzeitschrift Medical Image Analysis vorgestellt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Neue Studie zeigt geringe Teilnahmeraten an Krebs-Screenings von Menschen mit Behinderungen
Deutsche Krebsgesellschaft fordert mit Blick auf eine inklusive Krebsfrüherkennung mehr Forschung und Spezialisierung. Krebsfrüherkennung kann Leben retten. Doch nicht alle Menschen haben gleichermaßen Zugang zu Krebs-Screenings. Dies zeigt erstmals eine neue Übersichtsarbeit der Deutschen Krebsgesellschaft, die zusammen mit dem Centre for Cancer Detection Bruges/Belgien, dem Universitätskrankenhaus Leuven/Belgien und dem Cancer Registry of Norway veröffentlich wurde. Personen mit Unterstützungsbedarf und kognitiver Beeinträchtigung stoßen auf zahlreiche Hürden bei der Teilnahme an Krebsfrüherkennungs-Untersuchungen und nehmen somit seltener an Krebs-Screenings teil. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Gemeinsam gegen Waldbrände: Landschaften widerstandsfähig gestalten
Waldbrände nehmen im Mittelmeerraum drastisch an Intensität zu. Die jüngsten Großbrände in Frankreich, Spanien und Griechenland zeigen, dass die Waldbrandbekämpfung hierbei an ihre Grenzen stößt. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universitäten Göttingen und Kassel plädiert deshalb für einen grundlegend neuen Ansatz für die Gestaltung von Landschaften: In der Fachzeitschrift iScience zeigen die Forschenden, dass Waldbrandvorsorge gemeinsam mit Naturschutz, Landwirtschaft und ländlicher Entwicklung gedacht und geplant werden sollte. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Pionierin mit Potenzial – LWF veröffentlicht neuen Wissensband zur Zitterpappel
Mit der Wahl zum Baum des Jahres 2026 rückt die Zitterpappel (Populus tremula) verstärkt in den Fokus von Forstwissenschaft und Praxis. Im Anschluss an eine gut besuchte Online-Tagung zur Zitterpappel gibt die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) nun einen neuen Band der Schriftreihe „LWF Wissen“ heraus. Dieser bündelt aktuelle Erkenntnisse aus Forschung und Praxis und zeigt das Potenzial der Zitterpappel für Biodiversität, Waldumbau und klimaresiliente Wälder. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Global Health: Transparenz für die Entwicklungshilfe
Wie bedarfsgerecht sind Gelder für die Krankheitsbekämpfung verteilt? LMU-Forschende haben eine Machine-Learning-Pipeline entwickelt, mit der sich relative Diskrepanzen in der Mittelverteilung aufdecken lassen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft