Amazonas-Flussfahne: Wo räuberische Mikroalgen ein Erfolgsmodell sind

In der riesigen Flussfahne des Amazonas leben mikroskopisch kleine Algen mit einer überraschend flexible Überlebensstrategie: Sie kombinieren Photosynthese mit der Aufnahme organischer Stoffe und sogar dem „Verzehr“ anderer Mikroorganismen. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) zeigt nun, dass diese Mixotrophie insbesondere am äußeren, weit im Meer gelegenen Rand der Flussfahne dominiert. Die Studie erschien kürzlich im Nature-Fachjournal „Communications Biology“ und beleuchten einen bislang unterschätzten Mechanismus im Nahrungsnetz und Kohlenstoffkreislauf eines der größten flussbeeinflussten Meeresökosysteme. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …

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Anabaena lernt einen neuen Trick: Cyanobakterien überraschen Forschende mit evolutionärem Wandel

Photosynthetische Bakterien spielten eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung unserer Erde. So produzierten Cyanobakterien beispielsweise Sauerstoff und ermöglichten dadurch komplexes Leben. Forschende am Institute of Science and Technology Austria (ISTA) präsentieren nun ein „Evolutions-Update“ der kleinen grünen Mikroorganismen: ein Protein-System, das im Laufe der Zeit seine Aufgabe verändert hat – von der Trennung der DNA hin zur Formgebung der Zelle. Die in Science veröffentlichte Studie zeigt, wie sich solche Proteinsysteme weiterentwickelten und so zur Entstehung der Multizellularität bei Cyanobakterien beitrugen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …

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Das Leibniz-Institut DSMZ erneut durch Zertifikat mit Prädikat zum audit berufundfamilie ausgezeichnet

Zum sechsten Male als eines der familienfreundlichsten Unternehmen in Deutschland ausgezeichnet: Das Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen in Braunschweig Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Chemie auf vier Pfoten: Wie Hunde unser Raumklima verändern

Hunde hinterlassen nicht nur Spuren auf dem Boden, sondern auch in der Luft: Sie verändern die Zusammensetzung ihrer Umgebung, von Gasen und Partikeln bis hin zu Mikroorganismen. Pressemitteilung der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) mit Ergänzungen des Max-Planck-Instituts für Chemie Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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