Tumorzellen zum Zelltod zwingen

Ein Kölner Forschungsteam identifiziert einen neuen Therapieansatz gegen den besonders aggressiven Bauchspeicheldrüsenkrebs. Der Ansatz nutzt eine genetische Mutation aus, um dessen Zellen für das Immunsystem wieder angreifbar zu machen / Veröffentlichung in „Nature Communications“ Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Zwei Signalwege kooperieren, um Glioblastomzellen empfindlicher für das Immunsystem zu machen.

Glioblastome sind sehr aggressive Hirntumore und gegenüber herkömmlichen wie auch gezielten therapeutischen Interventionen resistent. Die Immunevasion ist bei Glioblastomen ausgeprägt, was die Immuntherapie bei den meisten Patienten erschwert. Interferon-γ ist ein Botenstoff, den Abwehrzellen einsetzen, um Krebszellen zu hemmen und abzutöten. Forschende um Claudio Giachino vom Departement Biomedizin der Universität Basel haben nun Belege dafür, dass die Aktivität des Notch-Signalwegs Subtypen von Glioblastomen empfindlicher für Interferon macht. Die Wilhelm Sander-Stiftung unterstützte das Projekt mit rund 165.000 €. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Pflanzen bremsen ihr Immunsystem, um Virusinfektionen zu überleben

Selektive Autophagie dient zur „Feinabstimmung“ des Immunsystems in virusinfizierten Pflanzen Wenn Viren in eine Pflanze eindringen, könnte man einen Immunkrieg erwarten. Neue Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass eine zu starke Immunreaktion – ähnlich wie beim Menschen – tatsächlich mehr schaden als nützen kann. Eine aktuelle Studie unter der Leitung von Marion Clavel und Yasin Dagdas deckt auf, wie Pflanzen ihre Abwehrkräfte sorgfältig ausbalancieren, um Virusangriffe zu überleben. Ihre Arbeit enthüllt eine überraschende Strategie: Anstatt das Virus direkt zu zerstören, schwächen Pflanzen aktiv Teile ihres eigenen Immunsystems ab, um selbstverschuldete Schäden zu verhindern. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche…

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Das alternde Immunsystem verliert die Kontrolle über das Mikrobiom

Warum verliert das Darmmikrobiom im Alter sein Gleichgewicht? Forschende des Leibniz-Instituts für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena stellen jetzt in einem in „PLoS Biology“ veröffentlichten Beitrag eine neue Erklärung vor. Demnach ist die alternsbedingte Destabilisierung des Mikrobioms nicht in erster Linie auf Veränderungen der Mikroorganismen selbst zurückzuführen, sondern auf eine nachlassende Immunüberwachung. Verliert das alternde Immunsystem seine Kontrollfunktion, können einzelne Mikroorganismen die Oberhand gewinnen und das mikrobielle Gleichgewicht stören. Die Arbeit eröffnet neue Perspektiven für das Verständnis gesunden Alterns. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …

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Geschwollene Augenlider: Hagel- und Gerstenkörner – wann harmlos, wann gefährlich?

Gersten- und Hagelkörner zählen zu den häufigsten Augenleiden überhaupt, die bei vielen Menschen mindestens einmal im Leben auftreten. Meist sind die korngroßen Schwellungen an Ober- oder Unterlid zwar lästig und schmerzhaft, aber harmlos, und sie heilen von allein ab. Doch bei Menschen unter anderem mit Hauterkrankungen, allergischer Neigung, Diabetes oder einem geschwächten Immunsystem können sich die Lider immer wieder neu entzünden. In seltenen Fällen kann eine hartnäckige Schwellung auch auf eine erste Tumorerkrankung hinweisen. Wie Betroffene mit Gersten- und Hagelkörnern am besten umgehen, erklärt eine Expertin der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft e.V. (DOG). Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell…

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Genscheren zeigen Potenzial bei seltener Immunkrankheit

Forschende der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg weisen im Mausmodell einen grundsätzlichen Therapieansatz für erbliche Defekte im Immunsystem nach / Sicherheitsprofil der Genomeditierung unterscheidet sich je nach Methode und Zelltyp deutlich Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …

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Neuronale Hyperaktivität löst schwerwiegende neurologische Autoimmunerkrankung aus

Bei einer sogenannten IgLON5-Enzephalitis attackiert das Immunsystem fälschlicherweise Zellen im Gehirn. Infolgedessen kommt es zur Hirnentzündung und Nervenschädigung, was sich durch Schlafstörungen, kognitive Einbußen und Bewegungsprobleme bemerkbar machen kann. Forschende des DZNE und der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben nun grundlegende Mechanismen dieser seltenen jedoch schwerwiegenden neurodegenerativen Erkrankung aufgedeckt. Ihre Befunde, die auf Studien an Zellkulturen, Mäusen und Antikörpern betroffener Personen beruhen, sind im Fachjournal „Science Advances“ veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …

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Sind zuckerhaltige RNA-Moleküle als Signalstoffe für das Immunsystem unterwegs?

Die RNA hat viele wichtige Funktionen in unserem Körper und wird seit kurzem auch als Corona-Impfstoff genutzt. Doch das Lebensmolekül ist längst noch nicht lückenlos durchschaut. Sind zuckerhaltige RNA-Moleküle als Signalstoffe für das Immunsystem unterwegs? Quelle: FAZ.NET

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