Schlagwort: Technischen Universität
Wochen der Handarbeit, erledigt in Stunden: Neue KI liest Zellmembranen aus
Zellmembranen und ihre eingebetteten Proteine steuern zahlreiche lebenswichtige Prozesse und sind sowohl an gesunden Abläufen als auch an Krankheitsprozessen zentral beteiligt. Sie in dreidimensionalen Aufnahmen von Zellen aufzuspüren, bedeutete bislang zeitintensive Handarbeit. Nun hat ein Team von Helmholtz Munich, der Technischen Universität München (TUM) und dem Biozentrum der Universität Basel mit MemBrain v2 ein KI-Werkzeug entwickelt, das diese Aufgabe automatisiert – und Arbeit, die früher Wochen dauerte, auf wenige Stunden verkürzt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Mit KI designte Proteine machen neue RNA-Transporter möglich
Forschende von Helmholtz Munich und der Technischen Universität München (TUM) haben mit Synthetic Transfer Vehicles (STVs) eine völlig neuartige Klasse von RNA-Transportern entwickelt. Dafür kombinierten sie natürlich vorkommende Proteinbausteine mit synthetischen Proteinstrukturen, die sie mithilfe generativer KI entworfen hatten. Aus dem systematischen Screening ging STV-C8 als leistungsfähigster Kandidat hervor: Er transportiert RNA in Zellkultur weitaus effizienter als die getesteten Lipidnanopartikel und lässt sich an verschiedene RNA-Frachten und Zielzellen anpassen. In Tiermodellen konnte das Team zeigen, dass das System auch im Organismus funktioniert. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Krebskachexie: Wie ein Tumorprotein den Körper auszehren lässt
Forschende von Helmholtz Munich, der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) und der Technischen Universität München (TUM), haben einen bisher unbekannten Mechanismus identifiziert, der die sogenannte Krebskachexie antreiben kann – Abbauprozesse im Körper, die vor allem Muskel- und Fettgewebe betreffen. Eine zentrale Rolle spielt dabei ein von Tumoren ausgeschüttetes Protein mit der Bezeichnung ADAMTSL4:Es aktiviert in Muskel- und Fettgewebe lokal einen molekularen Signalweg und setzt dadurch ein Abbauprogramm in Gang.Die Ergebnisse machen ADAMTSL4 zu einem neuen Angriffspunkt für künftige Therapien gegen Krebskachexie. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Künstliche Intelligenz beurteilt Tumore aus allen Blickwinkeln
Ob ein Tumor besonders aggressiv ist, entscheidet oft über die richtige Behandlung – bislang lässt sich das meist nur durch eine belastende Gewebeprobe klären. Ein Forschungsteam um Prof. Dr. med. Jan Peeken und Johannes Kiechle am Universitätsklinikum der Technischen Universität München (TUM) hat nun ein KI-Verfahren entwickelt, das diese Frage direkt anhand von CT- und MRT-Aufnahmen beantworten soll. Die Wilhelm Sander-Stiftung förderte das Projekt mit rund 181.000 Euro. Die Ergebnisse wurden nun in der Fachzeitschrift Medical Image Analysis vorgestellt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Dresdner Forschende entschlüsseln, wie „gute“ Immunzellen bei der Regeneration von Rückenmarksverletzungen helfen
Zebrafische haben die biologische Kunst perfektioniert, Schäden am Rückenmark vollständig zu heilen.In einer neuen Studie, veröffentlicht im Journal of Neuroinflammation, entschlüsselt ein Forschungsteam um Prof. Thomas Becker am Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) der Technischen Universität Dresden (TUD) und der Universität Edinburgh nun diesen Mechanismus: Die Fische setzen gezielt einen bestimmten Typ von Immunzellen ein, um die Entzündung sanft herunterzuregeln und den Weg für die Nervenregeneration freizumachen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Von Gesundheitsforschung bis Faszination Chemie – offene Türen an der BTU in Senftenberg
Umfassende Informationen rund um das Studium, Spannendes aus der Welt der Wissenschaften und vieles mehr gibt es am Sonnabend, 4. Juli 2026, von 10 bis 16 Uhr auf dem Senftenberger Campus der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU). Die Universität gibt Einblicke in zukunftsorientierte Studiengänge, modern ausgestattete Labore, Forschungseinrichtungen und Projekte und ebenso die Bibliothek mit der Finissage der Ausstellung „Die schöne bunte Welt des Arbeitens und Studierens“. Campus- und Laborführungen sind ebenso zu erleben wie spannende Experimente und Spiele sowie sportliche Aktivitäten bei denen Teilnehmende aller Altersgruppen selbst aktiv werden können. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft