Schlagwort: Technischen Universität
Künstliche Intelligenz beurteilt Tumore aus allen Blickwinkeln
Ob ein Tumor besonders aggressiv ist, entscheidet oft über die richtige Behandlung – bislang lässt sich das meist nur durch eine belastende Gewebeprobe klären. Ein Forschungsteam um Prof. Dr. med. Jan Peeken und Johannes Kiechle am Universitätsklinikum der Technischen Universität München (TUM) hat nun ein KI-Verfahren entwickelt, das diese Frage direkt anhand von CT- und MRT-Aufnahmen beantworten soll. Die Wilhelm Sander-Stiftung förderte das Projekt mit rund 181.000 Euro. Die Ergebnisse wurden nun in der Fachzeitschrift Medical Image Analysis vorgestellt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Dresdner Forschende entschlüsseln, wie „gute“ Immunzellen bei der Regeneration von Rückenmarksverletzungen helfen
Zebrafische haben die biologische Kunst perfektioniert, Schäden am Rückenmark vollständig zu heilen.In einer neuen Studie, veröffentlicht im Journal of Neuroinflammation, entschlüsselt ein Forschungsteam um Prof. Thomas Becker am Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) der Technischen Universität Dresden (TUD) und der Universität Edinburgh nun diesen Mechanismus: Die Fische setzen gezielt einen bestimmten Typ von Immunzellen ein, um die Entzündung sanft herunterzuregeln und den Weg für die Nervenregeneration freizumachen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Von Gesundheitsforschung bis Faszination Chemie – offene Türen an der BTU in Senftenberg
Umfassende Informationen rund um das Studium, Spannendes aus der Welt der Wissenschaften und vieles mehr gibt es am Sonnabend, 4. Juli 2026, von 10 bis 16 Uhr auf dem Senftenberger Campus der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU). Die Universität gibt Einblicke in zukunftsorientierte Studiengänge, modern ausgestattete Labore, Forschungseinrichtungen und Projekte und ebenso die Bibliothek mit der Finissage der Ausstellung „Die schöne bunte Welt des Arbeitens und Studierens“. Campus- und Laborführungen sind ebenso zu erleben wie spannende Experimente und Spiele sowie sportliche Aktivitäten bei denen Teilnehmende aller Altersgruppen selbst aktiv werden können. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Quantensensoren aus Proteinen lassen sich gezielt mit Radiowellen beeinflussen
• Proteine agieren als optische Magnetfeldsensoren • Natürliche Quantensensoren künftig direkt in Zellen einsetzbar • Möglicher Magnetfeldsensor von Vögeln genutzt Bedeutender Fortschritt in der biologischen Quantensensorik: Ein Forschungsteam, geleitet von der Technischen Universität München (TUM), hat ein neues Wirkprinzip entdeckt und getestet, bei dem sich Proteine mit Radiowellen steuern lassen. Dabei beeinflussen sie einen empfindlichen Quantenzustand namens Spin und machen ihn über Licht sichtbar. In Zukunft könnten solche Erkenntnisse helfen, biochemische Prozesse in Zellen einfach von außen mit Radiowellen zu detektieren und sogar zu lenken. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Erbgutschäden durch pflanzlichen Naturstoff Methyleugenol – wichtiger Reparaturmechanismus in Zellen entschlüsselt
Die chemische Verbindung Methyleugenol kommt natürlicherweise in Gewürzpflanzen wie Basilikum vor und wird über die Nahrung in den menschlichen Körper aufgenommen. In der Leber kann der Stoff durch Enzyme aktiviert werden und Erbgutschäden verursachen. Ein Forschungsteam der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) um den Toxikologen Jörg Fahrer hat nun entscheidende Mechanismen aufgeklärt, mit denen Zellen solche Schäden erkennen und reparieren. Die Ergebnisse wurden in der renommierten Fachzeitschrift Cell Death & Disease veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft