Bayreuther Fallstudie entdeckt ökologische Folgen wasserlöslicher Polymere

Wasserlösliche synthetische Polymere (WSSP) kommen in vielen Produkten des Alltags vor. Welche Folgen es hat, wenn diese Kunststoffe in Flüsse, Seen und Meere gelangen, ist noch weitgehend unerforscht. Ein Team der Universität Bayreuth hat jetzt erstmals die Auswirkungen auf Wasserflöhe der Spezies Daphnia magna systematisch untersucht. Die für die Tests ausgewählten Polymere verändern die Körpergröße und die Fortpflanzung der Tiere in einigen Fällen signifikant. Die in „Science of The Total Environment“ publizierten Forschungsergebnisse zeigen, dass wasserlösliche Polymere nicht zu unterschätzende Folgen für die Artenvielfalt und die Nahrungsketten in aquatischen Ökosystemen haben könnten.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Jetzt anmelden: Virtuelle Ringvorlesung »Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt« im Wintersemester 2022/23

Schon immer war die Arbeitswelt im Wandel, doch in den letzten Jahren trifft sie immer schneller auf neue Herausforderungen und Veränderungen – von einer rasant voranschreitenden Digitalisierung bis hin zum Einfluss globaler Ereignisse wie COVID-19. Im Zuge der Ringvorlesung im Hochschulverbund der MSB Medical School Berlin, MSH Medical School Hamburg und HMU Health and Medical University geben Expert:innen Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse zum Thema Gesundheit in der Arbeitswelt. Die Themen der Vorlesungen reichen hierbei vom Einfluss von COVID-19 und der Entgrenzung der Arbeit auf die Menschen bis hin zu Empowerment, New Work und gesundheitsorientierter Führung.

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Internationale Studie: Die Wachsblumen und ihre komplexe Verwandtschaft

Vor rund 33 Millionen Jahren entstanden die Wachsblumen und eine Reihe mit ihnen verwandter Pflanzengattungen. Kurz darauf haben sie sich in drei unabhängige Entwicklungslinien aufgespalten, wie eine neue, von der Bayreuther Pflanzensystematikerin Prof. Dr. Sigrid Liede-Schumann geleitete internationale Studie zeigt. Es entwickelten sich insgesamt 37 Gattungen und rund 740 Arten, die in den Tropen und Subtropen weltweit verbreitet sind. Erst die Verknüpfung herkömmlicher morphologischer Untersuchungen mit neuesten molekulargenetischen Analyseverfahren ermöglichte eine korrekte taxonomische Beschreibung und Zuordnung. In der Zeitschrift „Taxon“ sind die Forschungsergebnisse veröffentlicht.

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Neue Erkenntnisse zur Huntington-Krankheit

Chorea Huntington ist eine Erbkrankheit, die durch eine Mutation im Protein Huntingtin verursacht wird. Sie ist nicht therapierbar, führt zu kognitiven und motorischen Beeinträchtigungen und schließlich zum Tod. Wissenschaftler:innen der Universität Bremen haben mit internationalen Partner:innen den Mechanismus aufgeklärt, mit dem das mutierte Huntingtinprotein in Schach gehalten werden kann. Ihre Forschungsergebnisse wurden jetzt im renommierten englischsprachigen Journal Nature Communications veröffentlicht.

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Antibiotika aus Naturstoffen: Neues Biosynthese-Verfahren entwickelt

Die Veränderung von Wirkstoffen mit dem Element Fluor ist ein wichtiges Werkzeug in der modernen Medikamentenentwicklung. Nun ist es an der Goethe-Universität Frankfurt erstmals gelungen, ein in der Natur vorkommendes Antibiotikum durch gezieltes Bioengineering zu fluorieren. Mit Hilfe dieses Verfahrens kann eine ganze Stoffklasse von medizinisch relevanten Produkten aus der Natur verändert werden – und verspricht somit ein großes Potenzial zur Herstellung neuer Antibiotika gegen resistente Keime und zur (Weiter-)Entwicklung anderer Medikamente. Das Startup-Unternehmen kez.biosolutions GmbH wird die Forschungsergebnisse in die Anwendung bringen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

KML-Lymphomberichte vom #EHA2022 sind jetzt online!

In der inzwischen gut etablierten Reihe „LymphomKompetenz KOMPAKT“ berichten Expertinnen und Experten für das Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V. (KML) vom #EHA2022. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Forschungsergebnisse und neue Standards der klinischen Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Lymphomerkrankungen. Die Inhalte wurden bis gestern beim Jahreskongress der European Hematology Association (EHA) in Wien präsentiert. Bei diesem Meeting, das erstmals als hybride Veranstaltung durchgeführt wurde, haben sich rund 11.000 Ärztinnen und Ärzte aus aller Welt über aktuelle Forschungsergebnisse im Bereich der Hämatologie ausgetauscht und fortgebildet.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Präzise Blutdiagnostik führt zu besseren Behandlungsergebnissen bei nicht-kleinzelligen Lungenkarzinomen

Nicht-kleinzellige Lungenkarzinome sind eine besonders aggressive Art von Lungenkrebs. Tumor-DNA (ctDNA) und weitere Marker im Blut von Erkrankten können mittels der „Liquid Biopsy“ (Flüssigbiopsie) während des gesamten Krankheitsverlaufs analysiert werden. Diese Informationen sind wichtig, um den sich ständig verändernden Tumor zielgerichtet bekämpfen zu können. Eine Studie der Universität Bayreuth zeigt erstmals, dass die Liquid Biopsy die Behandlungsergebnisse in vielen Fällen signifikant verbessert und im deutschen Versorgungssystem kosteneffektiv sein kann. Im Journal of Cancer Research and Clinical Oncology stellen die Wissenschaftler*innen ihre Forschungsergebnisse vor.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neurobiologisches Modell zum besseren Verständnis kreativer Prozesse entwickelt

„Viele glauben, dass die Kreativität nur einer einzigen Gehirnregion zugeordnet ist. Das ist aber nicht der Fall“, sagt Dr. Radwa Khalil. Die Neurobiologin an der Jacobs University Bremen hat gemeinsam mit Wissenschaftler:innen aus Südafrika und Australien ein computergestütztes Modell entwickelt, das kreative Prozesse einem Netzwerk im Gehirn zuordnet. Je nach Art der kreativen Aktivität können diese Netzwerke unterschiedlich ausgestaltet sein. Die Forschungsergebnisse sind vor kurzem in der renommierten Zeitschrift „Neuroscience & Biobehavioral Reviews“ veröffentlicht worden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Geschützte Riffe im Indischen Ozean erholen sich schnell nach Korallenbleiche

Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass sich Korallenriffe in abgelegenen oder geschützten Gebieten selbst nach einer schweren Korallenbleiche schnell erholen können. Für die Studie untersuchten Forscher:innen der Universität Exeter und des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung (ZMT) Korallenriffe und ihre Funktionen im Indischen Ozean.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Kritische Zehn-Jahres-Bilanz der Mediziner-Initiative „Klug entscheiden“

Welche Behandlung ist notwendig, welche ist überflüssig? Der Patient kann das kaum entscheiden.

Die amerikanische Initiative „Choosing Wisely“ ist eine Initiative, unnötige medizinische Leistungen in den USA zu reduzieren. Jetzt liegt die kritische Zehn-Jahres-Bilanz vor. Wie sieht es in Deutschland aus?

Quelle: FAZ.NET

Omikron-Variante: Mit dem Corona-Booster schützen Geimpfte auch andere

Booster-Impfung in Berlin

Wissenschaftler haben Hinweise darauf gefunden, dass Geimpfte auch bei Omikron nicht nur sich selbst vor den Folgen einer Ansteckung schützen. Anders als bei Delta braucht es dafür allerdings drei Impfungen.

Quelle: FAZ.NET

Herzmuskelentzündungen nach Impfungen

Besonders bei jungen Männern fiel auf, dass sie nach der zweiten Impfdosis gegen Covid-19 an Herzproblemen litten.

Viele fürchten sich vor Nebenwirkungen nach der Impfspritze, etwa einer Herzmuskelentzündungen. Forscher analysierten nun, ob diese tatsächlich häufiger nach einer Covid-19-Impfung vorkommt als nach anderen Impfungen.

Quelle: FAZ.NET

Was die Strategen von der Post-Omikron-Welt erwarten

Wo Omikron derzeit Land gewinnt: Corona-Sorgen in Peking.

Wie viel „Normalität“ ist jetzt möglich? Keine, glaubt man den Gelehrten. Über den schwierigen Übergang von der akuten Phase in ein neues „Leben mit dem Virus“.

Quelle: FAZ.NET

Ärzte gegen Unnötiges

Quelle: FAZ.NET

Omikron-Variante: Mit dem Corona-Booster schützen Geimpfte auch andere

Booster-Impfung in Berlin

Wissenschaftler haben Hinweise darauf gefunden, dass Geimpfte auch bei Omikron nicht nur sich selbst vor den Folgen einer Ansteckung schützen. Anders als bei Delta braucht es dafür allerdings drei Impfungen.

Quelle: FAZ.NET

Rezept des Lebens – Wissenschaftler*innen kartieren erstmals detailliert die Entwicklung von Blutstammzellen

Sechs Liter Blut – das ist in etwa das Volumen, welches durch den Körper eines durchschnittlichen Menschen mit einem Gewicht von 70 kg fließt. Aber wie entsteht die lebenswichtige Flüssigkeit? Forschende der UCLA haben in Kooperation mit dem NMI Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut in Reutlingen und dem Institut für Biomedical Engineering der Universität Tübingen erstmals einen genauen Fahrplan kartiert, der jeden Schritt der Entwicklung von Blutstammzellen im menschlichen Embryo beschreibt. Die in der Fachzeitschrift Nature veröffentlichten Forschungsergebnisse könnten dazu beitragen die Behandlungsmöglichkeiten für Leukämie und erbliche Blutkrankheiten zu verbessern.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Herzmuskelentzündungen nach Impfungen

Besonders bei jungen Männern fiel auf, dass sie nach der zweiten Impfdosis gegen Covid-19 an Herzproblemen litten.

Viele fürchten sich vor Nebenwirkungen nach der Impfspritze, etwa einer Herzmuskelentzündungen. Forscher analysierten nun, ob diese tatsächlich häufiger nach einer Covid-19-Impfung vorkommt als nach anderen Impfungen.

Quelle: FAZ.NET

Welche Corona-Lektionen haben wir gelernt?

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Die Pandemie ist noch nicht zu Ende, die Bilanzen sind schon da: Über die Kritik an Schweden und die Vorstellungen des Ethikrats und des Währungsfonds zur Zukunft des Pandemiemanagements.

Quelle: FAZ.NET

Wie Psilocybin aus den „magic mushrooms“ im Gehirn wirkt

So sehen sie aus, die Zauberpilze. Der Wirkstoff Psilocybin aus psychedelischen Pilzen wird nun auch in der Behandlung von Depressionen erprobt.

Halluzinogene Substanzen werden gerne als Partydrogen konsumiert – doch Studien haben nachgewiesen, dass sie auch gegen Depressionen helfen. Was Psilocybin genau im Gehirn depressiver Menschen bewirkt, haben nun Londoner Forscher untersucht.

Quelle: FAZ.NET

Wie Psilocybin aus den „magic mushrooms“ im Gehirn wirkt

So sehen sie aus, die Zauberpilze. Der Wirkstoff Psilocybin aus psychedelischen Pilzen wird nun auch in der Behandlung von Depressionen erprobt.

Halluzinogene Substanzen werden gerne als Partydrogen konsumiert – doch Studien haben nachgewiesen, dass sie auch gegen Depressionen helfen. Was Psilocybin genau im Gehirn depressiver Menschen bewirkt, haben nun Londoner Forscher untersucht.

Quelle: FAZ.NET

Viola Priesemann: „Manchmal überwiegt die Unsicherheit“

Nicht alle Mitglieder des Corona-Expertenrates genießen die Prominenz, die ihnen die Pandemie beschert hat – hier versammelt in einer virtuellen Konferenz im Dezember 2021.

Die Max-Planck-Physikerin Viola Priesemann ist Mitglied des Corona-Expertenrates und öffentliche Stimme der Wissenschaft während der Pandemie. Ein Gespräch über Modelle, Medien und Öffentlichkeit.

Quelle: FAZ.NET

Infiziert mit Sars-CoV-2 und Influenzaviren

Das Ende der Pandemie-Einschränkungen rückt näher.

Diesen Winter erkrankten bisher nur wenige an der Grippe, doch das könnte sich mit dem Wegfall der Pandemie-Maßnahmen ändern. Wer sich gleichzeitig mit Sars-CoV-2 und dem Influenzavirus ansteckt, dem könnte ein besonders schwerer Krankheitsverlauf drohen.

Quelle: FAZ.NET

Kritik an der Aufklärungskampagne der Regierung zu Impfungen

Quelle: FAZ.NET

Wie die Pandemie aufs Gemüt schlägt

Anhand von Posts in sozialen Medien analysieren Forscher die Stimmung der Nutzer.

Die Corona-Pandemie hat zu Beginn global die Laune der Menschen gedrückt – und zwar so sehr, wie gleich mehrere Montage, berichten Forscher.

Quelle: FAZ.NET

Schwedische Covid-Strategie: Umstrittener Sonderweg

Die Schweden gingen in der Pandemie ihren eigenen Weg – mit einigem Nationalstolz.

Schweden setzte am Anfang der Pandemie statt auf Vorschriften auf Eigenverantwortung. Eine hohe Zahl von Todesopfern war die Folge. Schwedische Forscher üben nun massive Kritik.

Quelle: FAZ.NET