Die letzten Meldungen

Mit Algorithmen zum Tor: Hochschule Coburg und VfL Wolfsburg über Datenanalysen im Fußball (mit Podcast)

Verwandelte Standardsituationen, Passerfolg, Ballbesitz: So etwas wird schon lange analysiert. Aber im Profi-Fußball wird heute in allen Bereichen Datenanalyse und KI eingesetzt – von der Suche nach neuen Talenten über die Live-Analyse während eines Spiels bis zum Merchandising. Damit befassen sich Studierende der Hochschule Coburg gemeinsam mit zwei Profis des VfL Wolfsburg. Diese Profis des Bundesliga-Vereins sind keine Spieler. Es sind Daten-Spezialisten mit viel Liebe zum Ballsport.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Alte Maya-Genome offenbaren rituelle Menschenopfer in Chichén Itzá

Nach dem Zusammenbruch des klassischen Maya-Reichs stieg Chichén Itzá zur Macht auf und gehörte fortan zu den größten und einflussreichsten Städten der alten Maya. In einer aktuellen Studie berichtet ein internationales Forschungsteam über rituelle Menschenopfer in Chichén Itzá, die sich ausschließlich auf männliche Kinder konzentrierten. Enge verwandtschaftliche Beziehungen zwischen den geopferten Jungen, darunter zwei eineiigen Zwillingspaaren, deuten auf eine Verbindung zum Schöpfungsmythos der Maya hin. Ein Vergleich der Genome von damaligen mit heutigen Maya belegte zudem die genetischen Auswirkungen von Epidemien aus der Kolonialzeit auf die heutigen Einwohner der Region.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Alte Genome enthüllen Verbreitungsgeschichte der Malaria

In einer neuen Studie in der Fachzeitschrift Nature rekonstruierte ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig die Evolutionsgeschichte und die globale Ausbreitung der Malaria in den letzten 5.500 Jahren und identifizierte Handel und Kolonialismus als wichtige Katalysatoren für ihre Verbreitung.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Thromboserisiko durch Zuckerersatzstoff Erythrit? Charité-Forscher für Studie ausgezeichnet

Studie zeigt: Süßstoff Erythrit erhöht womöglich Thrombose- und Infarktgefahr und kann somit besonders für Risikogruppen gefährlich werden. Herzstiftung zeichnet Forscher des Deutschen Herzzentrums der Charité (DHZC) mit Wissenschaftspreis der Josef Freitag-Stiftung aus

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

EU-Projekt BioFibreLoop bereitet den Weg für eine biobasierte zirkuläre Textilindustrie

Unter der Koordination der Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) aus Denkendorf startete am 1. Juni 2024 das EU-Projekt BioFibreLoop. Das Innovationsprojekt wird durch das Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon Europe der Europäischen Union mit 6,5 Millionen Euro für dreieinhalb Jahre gefördert. Im Fokus steht die Entwicklung von recycelbarer Outdoor-, Aktiv- und Arbeitsbekleidung aus erneuerbaren biobasierten Materialien mit biomimetischen Funktionalitäten.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Daten des Deutschen Reanimationsregisters 2023 zeigen: Es ist ein Verbesserung der Reanimationsbemühungen nötig

Nürnberg. Rund 55.000 Patientinnen und Patienten sind 2023 in Deutschland nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand durch den Rettungsdienst reanimiert worden. Bei rund 51 Prozent davon haben zuvor Ersthelfende mit der Wiederbelebung begonnen. Das sind einige der aktuellen Zahlen, die das Deutsche Reanimationsregister, das von der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) getragen wird, in seinem Jahresbericht zur außerklinischen Reanimation im Notarzt- und Rettungsdienst veröffentlicht hat.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Weltblutspendetag 14. Juni: BZgA ruft zur Blut- und Plasmaspende auf

Zum Weltblutspendetag am 14. Juni 2024 rufen der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gemeinsam mit Blutspendeeinrichtungen bundesweit dazu auf, Blut und Plasma zu spenden. Der Weltblutspendetag rückt die Bedeutung von Blut- und Plasmaspenden in den Fokus. Er erinnert und motiviert zur regelmäßigen Spende und drückt Wertschätzung für die Menschen aus, die durch ihre Spende Leben retten. In diesem Jahr steht der Weltblutspendetag unter dem Motto „20 years of celebrating giving: thank you blood donors“.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Deutsche Kinderherzmediziner tagen in Bad Oeynhausen

Erstes Treffen der Arbeitsgemeinschaft für Chirurgie angeborener Herzfehler und Kinderherzchirurgie in der Kurstadt

Führende Kinderherzmediziner Deutschlands treffen sich am Wochenende des 21./22. Juni 2024 erstmals zu einem Symposium am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, zu dem Prof. Univ. (assoc.) Dr. Eugen Sandica und Prof. Dr. Stephan Schubert als Klinikdirektoren des Kinderherzzentrums einladen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Gesundheit verschlechtert sich in ersten Jahren der Mutterschaft

Bekommt eine Frau ein Kind, kann sich das negativ auf ihre Gesundheit auswirken. Während die Schwangerschaft und die Zeit unmittelbar nach der Geburt durchschnittlich von guter mentaler Gesundheit gekennzeichnet sind, steigen in den ersten vier Jahren der Mutterschaft unter anderem Verschreibungen von Antidepressiva und die Anzahl von Psychotherapien an. Ähnliche Muster gibt es bei der Verschreibung von Schmerzmitteln. Bei Frauen ohne weitere Schwangerschaft übersteigt die Verschreibung von Antidepressiva das Niveau vor der Schwangerschaft um durchschnittlich 44 Prozent.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

BroilerNet präsentiert die Good-Practice-Champions der ersten Innovationsrunde

BroilerNet ist das erste europäische Netzwerkprojekt, das darauf abzielt, die Nachhaltigkeit und Widerstandsfähigkeit des Masthuhnsektors zu verbessern. Die Projektpartner aus Forschung, Wirtschaft und Tierhaltung stammen aus 13 europäischen Ländern. Im Rahmen von BroilerNet werden innovative Verfahren für wichtige Herausforderungen im europäischen Masthühnersektor zu den drei Schlüsselthemen Tierwohl, Nachhaltigkeit und Umwelt sowie Tiergesundheit herausgearbeitet. Wichtig war hierbei die Einbindung nationaler Netzwerke von Landwirten und weiteren relevanten Interessengruppen wie Beratern und Tierärzten.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Katastrophale Auswirkungen von Übergewicht und Überlastung bei Kindern

Übergewicht und Fettleibigkeit bei Kindern und Jugendlichen nehmen weltweit dramatisch zu. Bereits eins von vier Kindern ist inzwischen übergewichtig oder gar adipös. Welche Ursachen das hat und was man dagegen tun kann bzw. muss – darüber referiert Prof. Dr. med. Susi Kriemler vom Institut für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention (Universität Zürich) auf dem 39. Jahreskongress der GOTS am 20. Und 21. Juni 2024 in Nürnberg.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Sommer 2024: dreiwöchiger Pflegediensthelferkurs für junge Männer an der Evangelischen Hochschule Dresden

Vom 15.07. bis 02.08.24 bietet das Projekt PEPe (Pflegediensthelferkurse als Einstieg in das Pflegestudium) an der Evangelischen Hochschule Dresden einen dreiwöchigen Pflegediensthelferkurs für Jungen und junge Männer in der Phase ihrer Berufsorientierung an. Die Teilnehmer können gemeinsam am Lernort Hochschule ausprobieren, was Pflege und Fürsorge in ihrem Leben bedeuten kann – mit allen Aspekten von Self-Care bis Klimaschutz. Für die Teilnahme erhalten sie ein Teilnahmezertifikat.

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Plasma in storage protection: How pests and mold are controlled in a real-life silo

Neubrandenburg – June 11, 2024: Great confidence in the work of Neubrandenburg researchers: The Ministry of Education and Research has given the green light to another flagship project of ‚PHYSICS FOR FOOD – EINE REGION DENKT UM!‘ With funding of around 200,000 euros, the researchers are currently continuing to work on improving the storage protection of our grain harvests – especially on a scale that could be of interest to users. Plasma is used to treat grain in a silo to combat pests such as the grain weevil and fungal spores.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Plasma im Vorratsschutz: Wie in einem Silo aus der Praxis Schädlinge und Schimmelpilze bekämpft werden

Neubrandenburg – 11. Juni 2024: Großes Vertrauen in die Arbeit von Neubrandenburger Forschern: Das Ministerium für Bildung und Forschung hat einem weiteren Leitprojekt von ‚PHYSICS FOR FOOD – EINE REGION DENKT UM!‘ grünes Licht gegeben. Für die Fördersumme von rund 200.000 Euro arbeiten die Forschenden derzeit weiter daran, den Vorratsschutz unserer Getreideernten zu verbessern – vor allem in einem Maßstab, der für Anwender von Interesse sein könnte. Mithilfe von Plasma wird Getreide in einem Silo behandelt, damit Schädlinge wie der Kornkäfer sowie Pilzsporen bekämpft werden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Kunststoffe in Lebensmittelverpackungen verringern: RePack-Netzwerk unterstützt Innovationsprojekte

► Zwölf Projekte mit Förderung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) entwickeln Verpackungsinnovationen für die Lebensmittelbranche: von Papier- oder Biokunststoffverpackungen über Recycling bis hin zu Mehrwegsystemen

► Institut für ökologische Wirtschaftsforschung leitet Vernetzungs- und Transfermaßnahme „RePack-Netzwerk“ im Auftrag des BMEL mit dem Ziel, Innovationsprozesse zu unterstützen und Handlungsempfehlungen für Politik, Wirtschaft sowie Verbraucherinnen und Verbraucher auszusprechen

► Website <www.repack-netzwerk.de> stellt aktuelle Forschung vor

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How members of the microbiome specifically fight salmonella infections

HZI researchers have identified two mechanisms through which Klebsiella bacteria combat the spread of salmonella in the gut

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wie Mitglieder des Mikrobioms gezielt Salmonellen-Infektionen bekämpfen

Forschende des HZI finden zwei Mechanismen, mit denen Klebsiella-Bakterien die Ausbreitung von Salmonellen im Darm eindämmen

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Hochschule Kaiserslautern mit „Next Generation Biofilm“ auf ACHEMA vertreten

Next Generation Biofilm – Wertstoffproduktion mittels eines neuartigen emersen Biofilm-Photobioreaktors

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Männchen frieren anders

Forschungsteam entdeckt geschlechtstypischen Kältesensor in der Haut

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Universitätsmedizin: Gutachten zeigt Rechtssicherheit digitaler Unterschriften

Das Cluster Medizin.NRW legt ein Rechtsgutachten zur Eignung von E-Signaturen in der Universitätsmedizin vor. Dieses zeigt: E-Signatur-Tools können rechtssicher eingesetzt werden und bieten eine marktübliche Cybersicherheit. Die Ergebnisse des Gutachtens liefern eine ideale Grundlage für die Digitalisierung von Vertragsprozessen, beispielsweise im Kontext klinischer Studien.

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Klimaforschung in Gewässern: ParKli Wassersensorik zum Nachbauen

Die Hochschule Reutlingen, das Herman Hollerith Zentrum (HHZ) Böblingen und die open science for open societies gGmbH haben gemeinsam im Rahmen des Forschungsprojekts „ParKli – Partizipative Frühwarnsysteme zur Bekämpfung lokaler Folgen des Klimawandels durch Citizen Science Aktivitäten in der Umweltinformatik“ an der Entwicklung eines Wassersensors gearbeitet, um ein Langzeitmonitoring zu ermöglichen. Die Ergebnisse werden am 21. Juni bei der Abschlussveranstaltung präsentiert.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

PROTEUS: Flagship Project to Establish the World’s First Industrial Scale Biorefinery for Brown Seaweeds

The PROTEUS consortium seeks to launch the first fully integrated industrial biorefinery for brown seaweeds in Norway. This project aims to transform sustainable bio-based ingredient production, supporting environmental goals and European climate objectives. Steinbeis Europa Zentrum is the leading project partner for dissemination and communication activities within the project.

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Novel Genetic Clock discovers oldest known marine plant: Seagrass clone in the Baltic Sea is more than 1400 years old

10.06.2024/Kiel. An international research team led by Professor Dr Thorsten Reusch from the GEOMAR Helmholtz Centre for Ocean Research Kiel has discovered the oldest known marine plant using a novel genetic clock. This 1400-year-old seagrass clone from the Baltic Sea dates back to the Migration Period. The research project is a significant step towards better understanding and protecting marine ecosystems. The study with the results is published today in the journal Nature Ecology and Evolution.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neue genetische Uhr entdeckt älteste bekannte Meerespflanze: Seegrasklon in der Ostsee ist mehr als 1400 Jahre alt

10.06.2024/Kiel. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Professor Dr. Thorsten Reusch vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel hat mit Hilfe einer neuartigen genetischen Uhr die älteste bisher bekannte Meerespflanze entdeckt. Es handelt sich um einen 1400 Jahre alten Seegras-Klon aus der Ostsee, der aus der Zeit der Völkerwanderung stammt. Das Forschungsprojekt ist ein wichtiger Schritt zum besseren Verständnis und zum Schutz mariner Ökosysteme. Die Studie mit den Ergebnissen ist heute in der Fachzeitschrift Nature Ecology and Evolution erschienen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wie wirkt sich der drastische Meereisverlust auf die Artenvielfalt aus?

Die Tiefen des Weddellmeers beherbergen artenreiche Lebensgemeinschaften. Dazu ist die Region bei fortschreitendem Klimawandel ein potenzielles Refugium für eisabhängige Algen und Tiere. Das AWI koordiniert ein Konsortium aus elf Institutionen, das im neuen EU-Projekt WOBEC die Grundlage für systematische Langzeitbeobachtungen möglicher Veränderungen dieses einzigartigen Ökosystems schafft. Das Projekt erhält rund 1,9 Millionen Euro Förderung und wird eine Strategie für die Beobachtung von Veränderungen im Bereich eines Schutzgebiets im Weddellmeer entwickeln. Das Kick-off-Meeting findet vom 11. bis 14. Juni in Bremerhaven statt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft