Die letzten Meldungen

How Plant Cold Specialists Can Adapt to the Environment

Evolutionary biologists from the universities of Heidelberg, Nottingham, and Prague studied spoonworts to determine what influence genome duplication has on the adaptive potential of plants. The results show that polyploids – species with more than two sets of chromosomes – can have an accumulation of structural mutations with signals for a possible local adaptation, enabling them to occupy ecological niches time and time again.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wie sich pflanzliche Kältespezialisten an die Umwelt anpassen können

Evolutionsbiologen der Universitäten Heidelberg, Nottingham und Prag haben anhand der Löffelkräuter untersucht, welchen Einfluss die Duplikation des Genoms auf das Anpassungspotential von Pflanzen hat. Die Ergebnisse zeigen, dass Polyploide – Arten mit mehr als zwei Chromosomensätzen – eine Anhäufung von strukturellen Mutationen mit Signalen für eine mögliche lokale Anpassung aufweisen können. Sie sind damit in der Lage, immer wieder von Neuem ökologische Nischen zu besetzen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Auftaktveranstaltung des Kompetenzzentrums für Arbeitsforschung KompIGA

Herzliche Einladung zur Auftaktveranstaltung des Kompetenzzentrums für Arbeitsforschung am 19. Juli von 10 – 13.30 Uhr in der Aula der Hochschule Reutlingen. Das Event richtet sich an alle Interessierten, die sich über zukunftsfähige Arbeits- und Organisationsentwicklung, insbesondere in sozialen Einrichtungen, austauschen und informieren wollen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Der Sommer vor 300.000 Jahren

TU Braunschweig rekonstruiert Temperaturentwicklung mit Zuckmücken

Wie war der Sommer in Norddeutschland vor 300.000 Jahren? Wärmer oder kälter? Wie stark haben sich die Temperaturen verändert? Um das herauszufinden, haben Wissenschaftler*innen der Technischen Universität Braunschweig Sedimente des ehemaligen Tagebaus Schöningen untersucht, der weltweit zu einem der wichtigsten Orte der Archäologie zählt. Im Fokus ihrer Forschung standen dabei Fossilien eines winzigen Insekts: der Zuckmücke.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

„Wir alle können mehr gegen Einsamkeit tun“

Prof. Dr. Çinur Ghaderi von der EvH Bochum diskutierte auf dem Jahrestreffen des Deutschen Ethikrates über Einsamkeit als gesellschaftliche Herausforderung. Besonders Frauen und junge Menschen sind betroffen.

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Polymer-Bibliothek für RNA-basierte Therapieansätze

Die Arbeitsgruppe von LMU-Pharmazeutin Olivia Merkel hat die Synthese von Polymer-Nanopartikeln optimiert, die in Zukunft RNA-Wirkstoffe gezielt im Körper verteilen sollen.

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Ein Motor für den zellfreien Stoffwechsel

Forschende entwickeln ein zellfreies System, in dem erstmals genetische Informationen und Stoffwechsel zusammenarbeiten

Stoffwechselprozesse außerhalb lebender Zellen funktionieren nur so lange, wie sie von außen mit Bausteinen versorgt werden. Max-Planck-Forscher um Tobias Erb haben nun erstmals ein synthetisches In-vitro-System entwickelt, das nach dem Vorbild der Natur Genetik und Stoffwechsel miteinander koppelt und sich selbst antreiben kann. Es funktioniert außerhalb von Zellen und nutzt CO2 als Rohstoff, wie das Team in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Science berichtet.

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Quadrupolar nuclei measured for the first time by zero-field NMR

Researchers at Mainz University and the University of California, Berkeley, achieve a breakthrough in zero-field nuclear magnetic resonance spectroscopy, paving the way towards benchmarking quantum chemistry calculations

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Blutfettprofile bestätigen: Hochwertige pflanzliche Öle sind besser für die Gesundheit als Butter

Die Umstellung von einer Ernährung mit einem hohen Gehalt an gesättigten tierischen Fetten zu einer Ernährung, die reich an pflanzlichen ungesättigten Fetten ist, beeinflusst die Fettzusammensetzung im Blut. Das wiederum beeinflusst das langfristige Krankheitsrisiko. Eine kürzlich in Nature Medicine veröffentlichte Studie, die von einem Forscherteam des DIfE, der Chalmers University of Technology in Schweden sowie mehrerer anderer Universitäten durchgeführt wurde, zeigt, dass es möglich ist, diätetisch bedingte Fettveränderungen im Blut genau zu messen. Diese können dann direkt mit dem Entstehungsrisiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes in Verbindung gebracht werden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Innovative Therapieform für „Volksleiden“: Biofeedback für die Zukunft – 
von der Evidenz bis zur praktischen Anwendung

Die 23. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Biofeedback 
(DGBfb e.V.) am 27. und 28.09. in Hamburg / Umfassendes Programm mit wissenschaftlichen Vorträgen und Workshops / Erstmals auch Info-Veranstaltung für Medienvertreter und Fachpublikum am 27.09.

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Nature study examines future nitrogen needs for growing wheat: More Wheat, More Fertilizer?

In a recent article published in the journal Nature Plants, the authors used simulation experiments to show that nitrogen fertilization in wheat cultivation will have to increase up to fourfold in the coming years to exploit the yield potential of the varieties and feed the growing world population. However, this increased amount of nitrogen would have a negative impact on ecosystems in the agricultural landscape. Researchers from the Leibniz Centre for Agricultural Landscape Research (ZALF) were involved in the study.

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Schlüsselmechanismen für die Regeneration von Nervenzellen identifiziert

Forschende von LMU und Helmholtz Munich zeigen, wie Gliazellen mithilfe epigenetischer Modifikationen zu Neuronen umprogrammiert werden.

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Ausschreibung: Sonderforschung Angeborene Herzfehler (AHF/EMAH)

Deutsche Herzstiftung fördert mit 500.000 Euro Forschungsvorhaben in der Pädiatrischen Kardiologie, EMAH-Versorgung, Kinderherzchirurgie und zu angeborenen Herzfehlern
Bewerbungsschluss: 11. September 2024

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Hepatitis B: „Sleep Timer“ für Immunzellen entdeckt

Bei chronischer Hepatitis B sammeln sich in der Leber Immunzellen, die mit dem Hepatitis-B-Virus infizierte Zellen zerstören könnten, aber inaktiv sind. Ein Team der Technischen Universität München (TUM) hat entdeckt, dass Zellen in Blutgefäßen der Leber eine Art Sleep Timer starten, der Immunzellen nach einiger Zeit abschaltet. Diesen Mechanismus zu beeinflussen, könnte ein Ansatzpunkt für Immuntherapien sein.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neues Bakterium beschrieben: Hoffnung bei der Bekämpfung des Eschentriebsterbens

In einer Studie, die kürzlich in der Fachzeitschrift „Systematic and Applied Microbiology“ erschienen ist, beschreiben Forschende des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) ein Bakterium, das als aussichtsreicher Kandidat bei der biologischen Kontrolle gegen das Eschentriebsterben gilt. Seit Anfang der 1990er Jahre werden Eschen massiv von einem Pilz befallen, der Äste und Triebe sowie letztlich den gesamten Baum absterben lässt. Trotz intensiver Bemühungen ist es der Forschung bisher noch nicht gelungen, wirksame Bekämpfungsmaßnahmen zu finden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Gesundes-Herz-Gesetz (GHG): Nephrologen fordern Berücksichtigung im Gesetzgebungsprozess

Herz und Nieren gehören zusammen. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) sieht daher die Notwendigkeit, die Prävention und Versorgung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verbessern. Sie unterstützt deshalb die Ziele des Gesetzes zur Stärkung der Herzgesundheit (Gesundes-Herz-Gesetz – GHG).

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Klinikreform als Chance für chirurgische Weiterbildung und Versorgung von morgen nutzen

Das Krankenhaus ist nicht nur ein Ort der medizinischen Versorgung, es ist auch ein Lernort. Insbesondere die chirurgische Weiterbildung findet zum größten Teil in Kliniken und dort wiederum meist im stationären Bereich statt. Die Klinikreform, die aller Voraussicht nach mit einer Reduktion von Standorten und einer zunehmenden Ambulantisierung einhergehen wird, betrifft daher auch die ärztliche Weiterbildung. Die chirurgischen Disziplinen sind in besonderer Weise betroffen. Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH) mahnt dazu, die damit verbundenen Risiken nicht zu ignorieren und hat deshalb einen runden Tisch der Betroffenen organisiert.

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Forschung zur Leber-Hirn-Schädigung und gesunden Blutgefäßen ausgezeichnet: Boehringer-Ingelheim-Preis 2024

(MZ, 09.07.2024, rdr/ka) PD Dr. Christian Labenz und Dr. Andy Wing Chung Man von der Universitätsmedizin Mainz erhalten den diesjährigen Boehringer-Ingelheim-Preis für ihre exzellente Forschung: Christian Labenz hat im Rahmen einer großen Studie herausgefunden, wie bei Leberzirrhose früh erkannt werden kann, wie hoch das Risiko ist, eine Leber-Hirn-Störung zu entwickeln. Andy Wing Chun Man hat entdeckt, dass Stickstoffmonoxid und dessen Regulation auch in Fettgewebszellen eine entscheidende Rolle bei kardiometabolischen Erkrankungen wie Diabetes oder Adipositas spielt. Der Boehringer-Ingelheim-Preis ist mit 30.000 Euro dotiert und geht zu gleichen Teilen an die beiden Preisträger.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Boehringer-Ingelheim-Preis 2024: Auszeichnung für zwei Nachwuchswissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz

PD Dr. Christian Labenz und Dr. Andy Wing Chung Man erhalten den diesjährigen Boehringer-Ingelheim-Preis für ihre exzellenten Forschungsarbeiten: Christian Labenz von der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik hat im Rahmen einer großen Studie wichtige Erkenntnisse zur Früherkennung einer neurologischen Komplikation der Leberzirrhose gewonnen. Andy Wing Chun Man vom Institut für Pharmakologie hat herausgefunden, dass Stickstoffmonoxid und dessen Regulation auch in Fettgewebszellen eine entscheidende Rolle bei der Entstehung kardiometabolischer Erkrankungen spielt. Der Boehringer-Ingelheim-Preis ist mit 30.000 Euro dotiert und geht zu gleichen Teilen an die beiden Nachwuchswissenschaftler.

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Mechanism of phosphorylation in TREK channels offers therapeutic potential

A team led by Prof. Dr. Han Sun from the Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) has elucidated an important mechanism in the function of TREK channels at an atomic level. The results, published in the journal „Nature Communications,“ could facilitate the development of therapeutics for diseases such as ischemia, epilepsy, and depression.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Mechanismus der Phosphorylierung in TREK-Kanälen könnte einen Ansatzpunkt für Therapien bieten

Ein Team um Prof. Dr. Han Sun vom Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) hat einen wichtigen Mechanismus in der Funktionsweise von TREK-Kanälen auf atomarer Ebene aufgeklärt. Die im Fachmagazin „Nature Communications“ veröffentlichten Ergebnisse könnten die Entwicklung von Therapeutika für Krankheiten wie Ischämie, Epilepsie und Depression erleichtern.

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Der Countdown läuft – jetzt noch bis zum 31. Juli für den Medienpreis der DDG bewerben

Die Sommerferien stehen in vielen Bundesländern vor der Tür und alle freuen sich auf die freie Zeit. Ein Urlaub stellt für Menschen mit Diabetes, insbesondere Familien, jedoch auch eine Herausforderung dar, denn bei Reisen mit Diabetes muss einiges berücksichtigt werden. Der (Urlaubs-)Alltag von Menschen mit Diabetes ist ein Teilthema der diesjährigen Medienpreisausschreibung der Deutschen Diabetes Gesellschaft e.V. (DDG) mit dem Motto „Diabetes und dann?! Behandlung, Leben, Begleiterkrankungen“. Einreichungen sind noch bis zum 31. Juli möglich – der Countdown läuft.

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Komplettes Erbgut und Gift-Gene der Mikroalge der Oder-Katastrophe entschlüsselt

Im Sommer 2022 verendeten in der Oder rund 1.000 Tonnen Fische, Muscheln und Schnecken. Die Katastrophe war zwar vom Menschen verursacht, doch die unmittelbare Todesursache war das Gift einer Mikroalge mit dem wissenschaftlichen Sammelnamen Prymnesium parvum, oft auch ‚Goldalge‘ genannt. Seitdem haben sich diese Einzeller dauerhaft in der Oder angesiedelt. Forscherinnen und Forscher unter Leitung des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) jetzt das Erbgut der Mikroalge sequenziert. Dabei konnten sie die Gensequenzen ausmachen, die für die Giftbildung verantwortlich sind. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift Current Biology veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Was hat es mit PFAS auf sich?

BfR-Verbrauchermonitor: Langlebige Chemikalien sind vielen unbekannt

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Mit Reanimation durch Laien Deutschland herzsicher machen

Deutsche Herzstiftung und Björn Steiger Stiftung bündeln mit der Kooperation „Herzsicher – Gemeinsam Leben retten“ ihre Kräfte mit dem Ziel, die Todesrate durch plötzlichen Herztod zu senken

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft