Die letzten Meldungen

Wie Fische stereo hören können

Charité-Forschende lösen Rätsel des Richtungshörens unter Wasser

Woher ein Geräusch kommt, können Menschen unter Wasser nicht ausmachen. Schall ist dort rund fünfmal schneller als an Land. Das macht ein Richtungshören nahezu unmöglich, denn das menschliche Gehirn berechnet die Herkunft von Klängen aus dem Zeitunterschied, mit dem sie beide Ohren erreichen. Fische hingegen können Schallquellen wie Beute oder Feinde orten, belegen Verhaltensstudien. Nur wie gelingt ihnen das? Neurowissenschaftler:innen der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben das Rätsel gelöst und beschreiben den Hörmechanismus eines winzigen Fisches im Fachmagazin Nature*.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wissenschaft im Gespräch: Welche Bedeutung Blutgefäße für die Organfunktionen haben

Wissenschaft im Gespräch: Dass Blutgefäße nicht nur für die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung des Körpers sorgen, sondern auch wichtige Kontroll- und Regulierungsaufgaben etwa bei der Organentwicklung oder bei Krankheitsprozessen haben, erkundet der Journalist Wolfgang Heim in einer Gesprächsrunde mit Prof. Dr. Hellmut Augustin und Stephanie Gehrs. Prof. Augustin ist Sprecher des Sonderforschungsbereichs „Vaskuläre Kontrolle der Organfunktion“ (SFB 1366) an der Universität Heidelberg. Der Beitrag zur Blutgefäßforschung ist Teil der Reihe „Überlebensstragien“ und als Film abrufbar auf dem Portal heiONLINE.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Angriffspunkt für die Therapie von Bauchspeicheldrüsenkrebs entdeckt

Ein Team des Biochemischen Instituts der Uni Kiel hat einen Weg gefunden, um die Funktion des tumorauslösenden Proteins MYC zu hemmen. Damit können neue Arzneistoffe entwickelt werden.

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NutriAct-Ernährungsstudie zeigt: Mehrfach ungesättigte Fettsäuren senken Bauchfett und kardiometabolisches Risiko

Aktuelle Ergebnisse aus dem Kompetenzcluster der Ernährungsforschung „NutriAct“ belegen, dass ein Ernährungsmuster mit hohem Anteil mehrfach ungesättigter Fettsäuren das viszerale Fettgewebe unabhängig von einer Gewichtsabnahme reduziert und somit das kardiometabolische Risiko bei älteren Menschen verbessert. Die Erkenntnisse könnten neue Wege zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen eröffnen und zu verbesserten Ernährungsempfehlungen für die Bevölkerung ab 50 führen. Die Studie wurde von Wissenschaftler*innen des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin durchgeführt und im Fachjournal Nutrients veröffentlicht.

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SonoOne: Intelligent and flexible ultrasonic sensor system based on the modular principle

As part of the Fraunhofer Center for Sensor Intelligence ZSI, the intelligent and flexible ultrasonic sensor system “SonoOne” was developed according to the modular principle. “SonoOne” can serve the rapidly developing ultrasound market, especially in the field of portable systems, with innovative and highly flexible products. On the hardware side, “SonoOne” consists of cost-effective, matchbox-sized modules that can be easily combined and configured into a complete system for a wide variety of applications and, thanks to the modular concept, can be used universally for a wide range of acoustic measurement tasks.

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Darf ich dich anfassen? Wahlmöglichkeit steigert Wohlempfinden

Wer gefragt wird, bevor man ihn berührt, empfindet die Interaktion als angenehmer, wie LMU-Forschende herausgefunden haben.

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A Railroad of Cells – Computer simulations explain cell movement

Looking under the microscope, a group of cells slowly moves forward in a line, like a train on the tracks. The cells navigate through complex environments. A new approach by researchers involving the Institute of Science and Technology Austria (ISTA) now shows how they do this and how they interact with each other. The experimental observations and the following mathematical concept are published in Nature Physics.

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Die Zell-Eisenbahn – Computersimulationen erklären Zellbewegungen

Man blickt unter das Mikroskop: Eine Gruppe von Zellen bewegt sich langsam voran, hintereinander wie ein Zug über die Gleise. Dabei navigieren die Zellen durch komplexe Umgebungen. Wie sie das tun und wie sie miteinander interagieren, zeigt nun ein neuer Ansatz von Forschenden mit Beteiligung des Institute of Science and Technology Austria (ISTA). Die experimentellen Beobachtungen und das darauf basierende mathematische Konzept wurde in Nature Physics veröffentlicht.

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Parkinson’s disease – New test procedure enables early detection in patients at risk

In an international cooperation project, researchers from the University Medical Center Göttingen (UMG), the Paracelsus-Elena-Klinik Kassel and University College London (UCL) have developed a test procedure that makes it possible to predict the diagnosis of Parkinson’s disease in at-risk patients up to seven years before the onset of typical motor symptoms using a blood sample. The next step is to further develop this test for clinical application. The four-year PROPAG-AGING project was funded by the EU with a total of around six million euros. The results have been published in the renowned journal Nature Communications.

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Parkinson-Erkrankung – Neues Testverfahren ermöglicht Früherkennung bei Risikopatient*innen

In einem internationalen Kooperationsprojekt haben Forschende der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), der Paracelsus-Elena-Klinik Kassel und des University College London ein Testverfahren entwickelt, das es ermöglicht, die Diagnose einer Parkinson-Erkrankung bei Risikopatient*innen bis zu sieben Jahre vor dem Auftreten der typischen motorischen Symptome anhand einer Blutprobe vorherzusagen. Dieser Test soll im nächsten Schritt für die klinische Anwendung weiterentwickelt werden. Das vierjährige Projekt PROPAG-AGING wurde mit einer Gesamtsumme von rund sechs Millionen Euro von der EU gefördert. Die Ergebnisse sind in der renommierten Fachzeitschrift „Nature Communications“ veröffentlicht.

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Odors are encoded in rings in the brain of migratory locusts

In a new study published in the journal Cell, a team of researchers from the Max Planck Institute for Chemical Ecology in Jena, Germany, describes for the first time how odors are encoded in the antennal lobe, the olfactory center in the brain of migratory locusts. Using transgenic locusts and imaging techniques, the researchers were able to show a ring-shaped representation of odors in the brain. The pattern of olfactory coding in the antennal lobe is the same at all stages of locust development. A better understanding of olfactory coding in the locust brain should help to learn more about how the behavior of these insects is controlled, especially their swarming.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Düfte werden im Gehirn von Wanderheuschrecken ringförmig kodiert

In der Fachzeitschrift Cell beschreibt ein Forschungsteam des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena erstmals, wie Gerüche im Antennallobus, dem Riechzentrum im Gehirn von Wanderheuschrecken kodiert werden. Mit Hilfe von transgenen Heuschrecken und bildgebenden Verfahren konnten die Forscherinnen und Forscher eine ringförmige Repräsentation von Düften im Gehirn nachweisen. Das Muster der Geruchskodierung im Antennallobus ist in allen Entwicklungsstadien der Wanderheuschrecke gleich. Ein besseres Verständnis der Duftkodierung im Heuschreckengehirn soll dazu beitragen, mehr über die Steuerung des Verhaltens dieser Insekten, insbesondere des Schwarmverhaltens, zu erfahren.

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Where to put head and tail?

beta-catenin discovered as a new key player in the formation of the main body axis during mammalian embryogenesis

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Wohin mit Kopf und Schwanz?

beta-Catenin als neuer Schlüsselspieler bei der Ausbildung der Hauptkörperachse während der Embryogenese von Säugetieren entdeckt

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Conference to Commemorate Prof. Dr Chica Schaller and Prof. Dr Heinz Schaller

The scientific achievements and legacy of Prof. Dr Chica Schaller and Prof. Dr Heinz Schaller are the focus of a Memorial Conference, which will take place in Heidelberg on 20 and 21 June 2024. It is being organised by the foundation that the two researchers established in 2000 with the aim of promoting basic biomedical research at Heidelberg University and related research institutions at the Heidelberg research location. 250 participants are expected to attend the conference.

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Lebensmittelwarnungen per Push-Nachricht aufs Smartphone

Bundesländer und BVL haben ihr gemeinsames Portal weiterentwickelt

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Apotheken-Reformgesetz: Präsident der DGKL warnt vor nutzlosen Fake-Tests und bietet Apotheken die Zusammenarbeit an

Anlässlich des von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) angekündigten Apotheken-Reformgesetzes (ApoRG) bietet der Präsident der Deutschen Gesellschaft für klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin e.V. (DGKL), Harald Renz, Deutschlands Apotheken und dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) die Zusammenarbeit an. Gleichzeitig fordert er genauere Regularien im Bereich der sogenannten Lifestyle-Testungen – und warnt vor „Fake-News“ beim Marketing auf Kosten der Patientinnen und Patienten. Der Mediziner Renz ist Direktor sowie Professor am Institut für Labormedizin und Pathobiochemie, Molekulare Diagnostik der Philipps Universität Marburg.

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Blutmarker erkennen seltene Demenzformen sowie die Nervenerkrankungen ALS und PSP

Forschende des DZNE zeigen in einer Studie mit 991 Erwachsenen, dass sich die häufigsten Formen von Frontotemporaler Demenz (FTD) sowie die Nervenerkrankungen Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) und Progressive Supranukleäre Blickparese (PSP) per Bluttest erkennen lassen. Ihr Verfahren ist noch nicht bereit für den medizinischen Alltag, könnte aber langfristig die Krankheitsdiagnose erleichtern und schon jetzt die Entwicklung neuer Therapien voranbringen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Blood Markers Detect Rare Forms of Dementia as well as the Neurological Diseases ALS and PSP

In a study with 991 adults, scientists at DZNE show that the most common forms of frontotemporal dementia (FTD) as well as the neurological diseases amyotrophic lateral sclerosis (ALS) and progressive supranuclear palsy (PSP) can be recognised by blood testing. Their procedure is not yet ready for routine medical use, but in the long term it could facilitate disease diagnosis and advance the development of new therapies already now.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Die „Königin der Nacht“ pfeift nicht

Neue Erkenntnisse über die Stimmproduktion bei den höchsten Tönen des Operngesangs

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

A new way to measure ageing and disease risk with the protein aggregation clock

— JOINT PRESS RELEASE OF THE INSTITUTE OF MOLECULAR BIOLOGY (IMB) AND JOHANNES GUTENBERG UNIVERSITY MAINZ —

Dorothee Dormann and Edward Lemke propose a new concept to measure the individual risk of getting age-related diseases

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neues Verständnis von Altern und Krankheitsrisiko mithilfe der Proteinaggregationsuhr

— GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG DES INSTITUTS FÜR MOLEKULARE BIOLOGIE (IMB) MAINZ UND DER JOHANNES GUTENBERG-UNIVERSITÄT MAINZ —

Dorothee Dormann und Edward Lemke schlagen neues Konzept zur Bestimmung des individuellen Risikos für altersbedingter Krankheiten vor

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Social media pose considerable risks of psychological harm – Recommendations: How to protect children and adolescents

Excessive use of social media can impair well-being and even cause disease. To help safeguard children and adolescents, an international research team coordinated by Ulm psychologist Professor Christian Montag has put together recommendations on social media use and published them in a consensus paper in the journal Addictive Behaviors. The researchers advise abstinence from smartphones throughout the entire school day. Montag also suggests using EU fines imposed on digital companies violating the EU Digital Services Act to fund further research into problematic social media use (PSMU).

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Dr. Nathalie Feiner ist neue Forschungsgruppenleiterin am Max-Planck-Institut in Plön

Seit dem 1. Juni 2024 ist Dr. Nathalie Feiner Leiterin der ersten Lise-Meitner-Gruppe am Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön. Mit ihrer Forschungsgruppe für Evolutionäre Diversifikation und Innovation tritt Dr. Feiner ihre Position an, um neue Forschungsansätze in der Evolution und Entwicklungsbiologie zu verfolgen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Biologischer Abbau von Mikroplastik durch „PlasticWorms“

An der Fakultät Bioingenieurwissenschaften der Hochschule Weihenstphan-Triesdorf (HSWT) wird ein innovatives biologisches Verfahren entwickelt, bei dem Würmer und Mikroorganismen Mikroplastik in Kläranlagen abbauen können.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft