Die letzten Meldungen

Meat Consumption Falls After Veggie Month

What effect does a vegan/vegetarian month have on a canteen? For this experiment, the Studierendenwerk Bonn sought scientific support from researchers at the Universities of Bonn and Kassel. They found that the impact could still be felt up to eight weeks after the campaign month had ended: as a result of the vegan/vegetarian month, the amount of meat consumed in the canteen fell by 7 to 12 percent compared to the level recorded beforehand. In addition, around half of the people surveyed agreed with the idea of one meat-free month a year, while over 80 percent said that canteens should offer more vegetarian options.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Nach Veggie-Monat sinkt der Fleischkonsum

Was bringt ein vegan-vegetarischer Monat in der Mensa? Dieses Experiment hat das Studierendenwerk Bonn wissenschaftlich von Forscherinnen der Universitäten Bonn und Kassel begleiten lassen. Der Effekt war auch in den acht Wochen nach dem Aktionsmonat noch messbar: Der Fleischkonsum in der Mensa ist durch den vegan-vegetarischen Monat um sieben bis zwölf Prozent gesunken, relativ zu der Zeit vor dem Veggie-Monat. Darüber hinaus zeigte sich rund die Hälfte der Befragten mit einem fleischlosen Monat pro Jahr einverstanden. Mehr als 80 Prozent sprachen sich für die Stärkung des Veggie-Angebots in Mensen aus.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Antibiotic Resistance Genes a Proposed Factor of Global Change

International research team led by scientist from Freie Universität Berlin proposes that elevated levels of antibiotic resistance genes be considered a new factor of global change

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

International study: Planted mangroves store 75% of the carbon of intact mangrove stands after 20 to 40 years

Planted mangrove forests can sequester 75% of the carbon of intact stands within 20 to 40 years. This is the result of a study involving the Leibniz Centre for Tropical Marine Research (ZMT), which has just been published in the renowned journal Science Advances. The comprehensive analysis by an international team of researchers, led by the US Forest Service (USFS), provides new insights into the potential of mangrove restoration for climate protection.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neue Studie: Angepflanzte Mangroven speichern in bis zu 40 Jahren 75% des Kohlenstoffs natürlicher Mangrovenwälder

Angepflanzte Mangrovenwälder können in 20 bis 40 Jahren 75% des Kohlenstoffs natürlich vorkommender Bestände binden. Das zeigt eine Studie unter Mitwirkung des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung (ZMT), die jetzt im renommierten Fachjournal Science Advances veröffentlicht wurde. Die umfangreiche Analyse eines internationalen Forschungsteams, geleitet von der US-amerikanischen Forstverwaltung (USFS), gibt neue Einblicke in das Potenzial von Mangrovenaufforstung für den Klimaschutz.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Robotik in der Pflege: Pilotstudie zur Interaktion mit sozialem Roboter Pepper

Wie können soziale Roboter effektiv in den Pflegealltag integriert werden, um die Betreuung und Unterstützung von Senior*innen zu verbessern? Aufschluss darüber sollen die Ergebnisse einer aktuellen Studie an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) geben.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Gleichwertige Lebensverhältnisse und Daseinsvorsorge – Wie eine Verbesserung gelingen kann

Neues Positionspapier aus der ARL zu Gleichwertigen Lebensverhältnissen erschienen. Es enthält Empfehlungen für die Raumordnung am Beispiel der drei mitteldeutschen Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Virale Artenvielfalt im Abwasser

Umfassende Metagenom-Sequenzierungen des Berliner Abwassers über 17 Monate zeigen, dass man so die Ausbreitung von Krankheitserregern überwachen und Ausbrüche vorhersagen kann. Wie das Team um Markus Landthaler in „Environmental International“ schreibt, haben sie zudem Tausende neuer Viren entdeckt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

HIV-Heilung an der Charité: Der zweite Berliner Patient

Er ging in die Medizingeschichte ein: Der Berliner Patient, der nach einer Stammzelltransplantation an der Charité – Universitätsmedizin Berlin 2008 als weltweit erster von einer HIV-Infektion geheilter Mensch galt. Jetzt ist dieser äußerst seltene medizinische Erfolg einem Team der Charité offenbar ein weiteres Mal gelungen. Bei dem zweiten Berliner Patienten ist seit mehr als fünf Jahren trotz fehlender antiviraler Therapie kein HI-Virus mehr nachweisbar. Das Besondere an dem Fall: Das Team nutzte eine von bisherigen HIV-Heilungen abweichende Behandlungsmethode. Sie macht eine neue Erklärung des Heilungsmechanismus nötig.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Künstliche Intelligenz hilft bei der Aufklärung eines katalytischen Enzymmechanismus

Arbeitsgruppen der Universität Greifswald ist es gelungen, einen fundamentalen Regulationsmechanismus des Enzyms Acetyl-CoA Synthetase aus dem Bakterium Bacillus subtilis bis auf nahezu atomarer Auflösung aufklären. Dabei wurden auch neue Ansätze in der künstlichen Intelligenz angewandt. Die Studie wird nun in einem Artikel in der Fachzeitschrift Nature Communications (DOI: 0.1038/s41467-024-49952-0) beschrieben.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Benötigen Säuglinge HA-Nahrung?

Das Netzwerk Gesund ins Leben hat seine Empfehlungen „Auswahl von Säuglingsnahrung bei erhöhtem Allergierisiko“ aktualisiert.

Aktuell gibt es für Säuglinge keine Flaschenmilchnahrung, für die ausreichende Nachweise vorliegen, das Risiko für die Entwicklung einer Allergie zu verringern. Auch Eltern, deren Säuglinge ein erhöhtes Allergierisiko haben, können die Säuglingsnahrung frei wählen. Eine Empfehlung für oder gegen eine bestimmte Säuglingsnahrung im Sinne der Allergieprävention kann nicht gegeben werden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Ein Blick nach innen: Das Mikrobiom des Darms im Forschungsfokus

Darmbiofilme können eine Rolle bei Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts spielen

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Standardwerk – neu aufgelegt

Das von Prof. Karl Heinz Hänssler (Studiengangsleiter Hotel- und Gastronomiemanagement und Rektor i. R. DHBW Ravensburg) seit vielen Jahren herausgegebene Standardwerk „Management in der Hotellerie und Gastronomie – Betriebswirtschaftliche Grundlagen“ ist aktualisiert in der nun 11. Auflage erschienen. Mit Prof. Dr. Wolfgang Fuchs (DHBW Ravensburg) und Prof. Dr. Marco A. Gardini (Hochschule Kempten) sind zwei weitere Branchenexperten in das Herausgeberteam eingetreten.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Improving HIV treatment in children and adolescents – the right way

Globally, around 2.6 million children and adolescents are currently living with HIV, the majority of them in Africa. These young people are much more likely to experience treatment failure than adults. Experts long assumed that testing for viral drug resistance could improve treatment in cases where treatment has failed. However, a research team led by the University of Basel now shows that it is much more important to support the patients in taking their medication regularly.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

HIV-Behandlung bei Kindern und Jugendlichen verbessern – aber richtig

Weltweit leben etwa 2,6 Millionen Kinder und Jugendliche mit HIV, die grosse Mehrheit von ihnen in Afrika. Bei ihnen versagen Therapien deutlich häufiger als bei Erwachsenen. Fachleute gingen lange davon aus, dass Tests auf Resistenzen des Virus die Behandlung bei Therapieversagen verbessern könnte. Ein Forschungsteam unter Leitung der Universität Basel zeigt nun jedoch, dass es viel wichtiger wäre, die regelmässige Einnahme der Medikamente zu unterstützen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Influenza Viruses Can Use Two Ways to Infect Cells

Most influenza viruses enter human or animal cells through specific pathways on the cells’ surface. Researchers at the University of Zurich have now discovered that certain human flu viruses and avian flu viruses can also use a second entry pathway, a protein complex of the immune system, to infect cells. This ability helps the viruses infect different species – and potentially jump between animals and humans.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Influenzaviren können zwei Eintrittspforten nutzen

Die meisten Influenzaviren dringen über eine spezifische Struktur auf der Oberfläche in menschliche und tierische Zellen ein. Menschliche Grippeviren und das verwandte Vogelgrippevirus des Subtyps H2N2 nutzen aber noch einen zweiten Eintrittsweg, wie UZH-Forschende zeigen: einen Proteinkomplex des Immunsystems. Dieser Vorteil hilft den Erregern, unterschiedliche Arten zu infizieren und zwischen Tieren und Menschen zu wechseln.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Key Driver for Epithelial Cancer Development Identified

A distinct signaling pathway called TNF-α drives the transformation of epithelial cells into aggressive tumor cells. During cancer progression, cells activate their own TNF-α program and become invasive. This finding could help to improve early detection and treatment of patients with cancers in skin, esophagus, bladder or colon, as UZH researchers state.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Zentraler Treiber für Entwicklung von Epithelkrebs identifiziert

Ein Signalweg namens TNF-α steuert die Umwandlung von Epithelzellen, der obersten Zellschicht von Haut und Schleimhäuten, in aggressive Tumorzellen. Schreitet eine Krebserkrankung fort, aktivieren die Zellen ihr eigenes TNF-α-Programm und werden invasiv. Diese Erkenntnis könnte laut den UZH-Forschenden helfen, die Früherkennung und Behandlung von Patienten mit Haut-, Speiseröhren-, Blasen- oder Dickdarmkrebs zu verbessern.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Modular design: New insights into protein factories in human mitochondria

The “power plants” of living cells, the mitochondria, probably evolved through endosymbiosis: A bacterium migrated into a primordial cell and eventually developed into an organelle that provides the cell with energy, among other things. Mitochondria produce some of the proteins they need themselves – with the help of special protein factories called mitoribosomes, which consist of RNA and proteins. Researchers in Göttingen have now provided a roadmap for how cells assemble human mitoribosomes in a modular fashion.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Prof. Dr. med. Susanne Reger-Tan wird Direktorin der Diabetologie und Endokrinologie am HDZ NRW, Bad Oeynhausen

Prof. Dr. Susanne Reger-Tan (47) wird vorauss. zum Oktober dieses Jahres als Direktorin der Diabetologie und Endokrinologie am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, begrüßt werden. Die Expertin für klinische Diabetologie, Endokrinologie und Metabolismus wechselt vom Universitätsklinikum Essen an die Ruhr-Universität Bochum und tritt damit die Nachfolge von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Diethelm Tschöpe am HDZ NRW an. Nähere Informationen finden Sie anbei.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

New analgesic could replace opioids over the long term

Researchers at Mainz University have identified a natural active substance that may prove to be an effective alternative to opioids in the long run and could also help mitigate the opioid crisis

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Tiroler Forschungsteam brachte Licht in dunkle Genregionen

Weltweite Suche nach „Missing Heritability“ – Im Jahr 2001 wurde die Sequenz des humanen Genoms erstmals veröffentlicht, komplett verstanden wird die genetische Vielfalt des Menschen bis heute nicht. Ein Grund dafür sind dunkle Genregionen, die noch nicht entziffert sind. ForscherInnen am Institut für Genetische Epidemiologie der Med Uni Innsbruck haben eine komplexe Rechenmethode entwickelt, mit der sie spezifische dunkle Regionen sichtbar machen. Dabei entdeckten sie mehr als 300 Varianten im LPA-Gen. Dieses Gen ist eines der wichtigsten in Bezug auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das angesehene Fachjournal Genome Biology hat die Forschungsarbeit veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

A new addition to the CRISPR toolbox: Teaching the gene scissors to detect RNA

HIRI researchers present the PUMA technology for the precise detection of RNA with DNA-cutting Cas12 nucleases

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neuzugang im CRISPR-Werkzeugkasten: Mit der Genschere RNA nachweisen

HIRI-Forschungsteam präsentiert Technologie PUMA zur präzisen Detektion von RNA mit DNA-schneidenden Cas12-Nukleasen

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft