Die letzten Meldungen

Der Blutdruck bestimmt den Erfolg einer künstlichen Befruchtung

Seit Jahrzehnten wird erhöhter Blutdruck mit lebensverkürzenden Krankheiten wie chronische Nierenerkrankung, koronare Herzkrankheit und Schlaganfall in Verbindung gebracht. In einer großen Studie von Wissenschaftlern des größten Zentrums für In-Vitro-Fertilisation in China (Reproductive and Genetic Hospital von CITIC-Xiangya) und Wissenschaftlern der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) wurde erstmals gezeigt, dass der Blutdruck auch den Erfolg der künstlichen Befruchtung beeinflusst.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Live long, stay healthy: Study reveals important health markers

Bremen – In a recent study, the Leibniz Institute for Prevention Research and Epidemiology – BIPS has made significant progress in identifying health markers that are crucial for a long and healthy life. Led by Prof. Dr. Krasimira Aleksandrova and in close collaboration with the German Institute of Human Nutrition Potsdam-Rehbruecke (DIfE), the research provides valuable insights for healthy aging.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Lang leben, gesund bleiben: Studie enthüllt wichtige Gesundheitsmarker

Bremen – Das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS hat in einer aktuellen Studie wesentliche Fortschritte bei der Identifizierung von Gesundheitsmarkern gemacht, die für ein langes und gesundes Leben entscheidend sind. Unter der Leitung von Prof. Dr. Krasimira Aleksandrova und in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) liefert die Forschung wertvolle Erkenntnisse für ein gesundes Altern.

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Arthrose durch Sport – Sport gegen Arthrose?

Bei rund 70-80 % der über 70jährigen zeigen sich Zeichen einer Arthrose. Davon spüren rund 10-30 % Symptome wie Anlaufschmerz, Belastungsschmerz und im Spätstadium eine eingeschränkte Beweglichkeit. Da viele heute bis ins hohe Alter Sport treiben und sich – möglichst schmerzfrei – bewegen wollen, stehen die Sportmediziner vor großen Herausforderungen. Ob der Sport das Entstehen einer Arthrose begünstigt und ob man mit oder gerade wegen einer Arthrose Sport treiben sollte – darüber referiert Prof. Stefan Nehrer, Leiter des Zentrums für Regenerative Medizin und des Departments für Gesundheitswissenschaften, Medizin, Forschung (Donau Uni Krems, auf dem 39. Jahreskongress der GOTS in Nürnberg.

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Torfersatz ist Klimaschutz: Julius Kühn-Institut auf Woche der Umwelt in Berlin

Auf dem Weg zum torffreien Gartenbau kommt es auf die richtige Mischung der Torfersatzstoffe an und dass diese auch in Deutschland produziert werden können. Seine Forschung dazu zeigt das JKI am Zeltstand (Nr. 98) auf der „Woche der Umwelt“. Das JKI ist erstmals mit einem eigenen Stand auf dem Event vertreten, zu dem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sowie die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) am 4. und 5. Juni in den Park von Scloss Bellevue geladen haben.

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New Research Approach: Exploring the Mouthfeel of Food with a Microscope

A team led by Melanie Köhler and Veronika Somoza from the Leibniz-Institute for Food Systems Biology has presented a new research approach in the journal Nature Food. The perspectives article focuses on different ways to study the mouthfeel of food using atomic force microscopy to better understand the biophysical mechanisms that contribute to the overall sensory impression of a food. New findings in this area could drive the development of health-promoting products that contain less salt, fat, sugar and calories but still have a convincing mouthfeel.

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Neuer Forschungsansatz: Mit dem Mikroskop das Mundgefühl von Lebensmitteln erforschen

Ein Team um Melanie Köhler und Veronika Somoza vom Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie hat einen neuen Forschungsansatz in der Fachzeitschrift Nature Food vorgestellt. Im Fokus des Perspectives-Artikels stehen verschiedene Möglichkeiten, mittels Rasterkraftmikroskopie das Mundgefühl von Lebensmitteln zu erforschen, um die biophysikalischen Mechanismen besser zu verstehen, die zu Geschmackseindrücken beitragen. Neue Erkenntnisse in diesem Bereich könnten die Entwicklung gesundheitsfördernder Produkte vorantreiben, die weniger Salz, Fett, Zucker und Kalorien enthalten, aber trotzdem sensorisch vom Mundgefühl her überzeugen.

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Einsamkeit im jungen und mittleren Erwachsenenalter hat zugenommen – besonders unter jungen Menschen

Einsamkeit ist eine wachsende gesellschaftliche Herausforderung. Neuen Analysen des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) zufolge fühlt sich heute jeder Dritte zwischen 18 und 53 Jahren zumindest teilweise einsam, zuletzt mit deutlich steigender Tendenz. Dabei ist Einsamkeit nicht nur bei älteren Menschen, sondern seit der Pandemie auch bei jüngeren Erwachsenen unter 30 Jahren weit verbreitet. Die Untersuchung basiert auf den Datensätzen GGS, FReDA und SOEP und analysiert für die Zeitspanne von 2005 bis 2022 die Entwicklung von Einsamkeit, nennt Ursachen und zeigt Ansatzpunkte auf, um der Herausforderung zu begegnen.

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Blütenbesuch- und Pollentransport in Kulturlandschaften

Ein Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen hat Wildbienen auf Kalkmagerrasen untersucht und dabei sowohl die Blütenbesuchsnetzwerke als auch die Pollentransportnetzwerke analysiert. Dabei zeigte sich, dass nicht alle Besuche der Bienen auf den Blüten automatisch auch mit Pollensammeln verbunden waren. Die Pollendaten verdeutlichten zudem, dass die Interaktionen, die nur auf einzelnen Kalkmagerrasen nachzuweisen waren, bei großer Landschaftsvielfalt zunahmen. Diese Spezialisierung der Netzwerke wird also unterschätzt, wenn nur einfach strukturierte Landschaften untersucht werden und keine Angaben zum Pollentransport vorliegen.

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The threat posed by climate change: among over-40-year-olds, parents worry just as much as non-parents

Future generations will suffer increasingly more from the consequences of climate change than we do today. Presumably older people with children will be more worried about climate change than those of the same age without children, as they will also factor the remaining lifetime of their offspring into their assessment. Yet, this is not the case, as shown by a recent study by the German Centre of Gerontology.

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IVAM Hightech Summit 2024 zeigte die Schnittstellen von Science-Fiction und technologischer Realität

Der IVAM Hightech Summit (HTS) 2024, der am 7. und 8. Mai im renommierten Frankfurter Filmmuseum stattfand, begeisterte mit einer cineastischen Rundreise zu Science-Fiction-Visionen der Vergangenheit, die nahtlos zu greifbaren technologischen Fortschritten der Gegenwart übergegangen sind.

Unter dem Motto „Back to the Microtechnology Future: Yesterday’s Visions, Tomorrow’s Realities“ thematisierte das diesjährige Event einen faszinierenden Bereich, in dem Fiktion auf Innovation trifft.

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Salty soil sensitizes plants to an unconventional mode of bacterial toxicity

A collaborative study between researchers from the Max Planck Institute for Plant Breeding Research and the Fraunhofer Institute for Molecular Biology and Applied Ecology has shown how a single metabolite can render bacteria toxic to plants under high salt conditions. Their findings may have important implications for agriculture and plant health in changing climates.

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Statement: Weltnichtrauchertag am 31. Mai: Neustart in der Tabakpolitik notwendig

Suchtforscher Prof. Dr. Heino Stöver sieht Alternativen zum Rauchen von Tabak

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Neue Therapieform mit gespiegelter RNA gegen hochaggressive Hirntumore wirksam / Ergebnisse der GLORIA-Studie

Glioblastome sind besonders aggressive Hirntumore, die schnell auch in das gesunde Hirngewebe hineinwuchern. Da die Tumore chirurgisch meist nicht vollständig entfernt werden können, ist die Prognose von Glioblastom-Patiententen sehr schlecht. Die Standardtherapie verspricht keine Heilung. Mit Hochdruck wird daher nach erfolgreichen Behandlungsmöglichkeiten gesucht. Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mannheim (UMM), des DKFZ-Hector Krebsinstitutes an der UMM und des Universitätsklinikums Bonn (UKB) erforschen eine neue Therapie mit einer neuartigen Medikamentenklasse von gespiegelten RNA-Polymeren, sogenannten Spiegelmeren, die die Regeneration des Glioblastoms blockieren soll.

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Less invasive alien species on lands of Indigenous Peoples

International study: Sustainable land management as a key for combating biological invasions

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Cancer Research: DNA Repair Mechanism Further Elucidated

Researchers at the University of Würzburg, led by Caroline Kisker in cooperation with Claudia Höbartner, discovered how the protein XPD detects a severe DNA damage and controls its repair.

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Krebsforschung: DNA-Reparatur-Mechanismus weiter entschlüsselt

Forschende der Uni Würzburg rund um die Chemikerinnen Caroline Kisker und Claudia Höbartner haben aufgedeckt, wie das Protein XPD schwerwiegende DNA-Schäden erkennt und deren Reparatur steuert.

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Weniger invasive Arten in Naturräumen indigener Bevölkerungen

Nachhaltige Landnutzung als ein Schlüssel gegen nichtheimische Arten

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Genetischer Mosaizismus häufiger als gedacht

Blutstammzellen von gesunden Menschen zeigen chromosomale Veränderungen, wie Forschende des Max Delbrück Center und des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie in „Nature Genetics“ berichten. Dies deutet darauf hin, dass genetische Mosaike zu altersbedingten Krankheiten beitragen könnten.

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Spenderorganmangel: Deutsche Herzstiftung befürwortet Initiative zur Widerspruchslösung

Organspenden scheitern zu oft an fehlender Zustimmung. Einführung der Widerspruchslösung dringend notwendig, um Lücke an Spenderherzen zu verringern und Leben zu retten / Zum Tag der Organspende

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Tierbewegungen in freier Wildbahn verfolgen – ohne Marker

Forschende des Konstanzer Exzellenzclusters Kollektives Verhalten haben ein Computer Vision-System zur Bestimmung der Körperhaltung von Tieren, ihrer Identifikation und zur Nachverfolgung ihrer Bewegungen entwickelt. Erstmals kann es sowohl in Innenräumen als auch in freier Wildbahn eingesetzt werden. Unter Einsatz von Computer Vision und maschinellem Lernen ist dem Team somit ein wichtiger Schritt zur Beobachtung von Tieren in freier Wildbahn gelungen

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Weltnichtrauchertag 2024: Trend zum Nichtrauchen bei Jugendlichen hält an, Einweg-E-Zigaretten beliebt

Nichtrauchen bleibt bei Jugendlichen nach wie vor im Trend – seit 2001 ist der Anteil der jugendlichen Raucherinnen und Raucher deutlich gesunken. Das zeigen neue repräsentative Studienergebnisse der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die sie zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2024 veröffentlicht. So stieg die Zahl derer, die nie in ihrem Leben geraucht haben, bei den 12- bis 17-Jährigen auf aktuell rund 83 Prozent und bei den 18- bis 25-Jährigen auf rund 47 Prozent. Bei den E-Zigaretten sind in beiden befragten Altersgruppen die Einweg-Varianten beliebt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Jeder kann ein Lebensretter sein: Deutsche Leberstiftung informiert zum Tag der Organspende über Lebertransplantation

Hannover – In Freiburg wird am 1. Juni 2024 mit einer Veranstaltung der diesjährige Tag der Organspende begangen. Der bundesweite Aktionstag steht unter dem übergeordneten Motto „Richtig. Wichtig. Lebenswichtig.“ und stellt außerdem die Aufforderung „Zeit, Zeichen zu setzen“ in den Mittelpunkt. Das Ziel ist, auf das komplexe Thema Organspende aufmerksam zu machen und gleichzeitig all den Menschen zu danken, die mit ihrer Organspende ein Leben gerettet haben. Die Deutsche Leberstiftung nimmt den Aktionstag zum Anlass, auf die entscheidende Rolle von Lebertransplantationen bei der Rettung von Menschenleben und der Wiederherstellung der Gesundheit bei schweren Lebererkrankungen hinzuweisen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

417 Menschen das Augenlicht gerettet

Seit einem Jahr verbessert die Gewebebank im Klinikum Stuttgart die deutschlandweite Versorgung mit Augenhornhauttransplantaten.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Stress in Childhood: differences between Neanderthals and modern humans in the Paleolithic Age

Research team at the University of Tübingen studies teeth for indications of difficult phases in the early years of life several tens of thousands of years ago

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft