Die letzten Meldungen

A new way to measure ageing and disease risk with the protein aggregation clock

— JOINT PRESS RELEASE OF THE INSTITUTE OF MOLECULAR BIOLOGY (IMB) AND JOHANNES GUTENBERG UNIVERSITY MAINZ —

Dorothee Dormann and Edward Lemke propose a new concept to measure the individual risk of getting age-related diseases

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neues Verständnis von Altern und Krankheitsrisiko mithilfe der Proteinaggregationsuhr

— GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG DES INSTITUTS FÜR MOLEKULARE BIOLOGIE (IMB) MAINZ UND DER JOHANNES GUTENBERG-UNIVERSITÄT MAINZ —

Dorothee Dormann und Edward Lemke schlagen neues Konzept zur Bestimmung des individuellen Risikos für altersbedingter Krankheiten vor

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Social media pose considerable risks of psychological harm – Recommendations: How to protect children and adolescents

Excessive use of social media can impair well-being and even cause disease. To help safeguard children and adolescents, an international research team coordinated by Ulm psychologist Professor Christian Montag has put together recommendations on social media use and published them in a consensus paper in the journal Addictive Behaviors. The researchers advise abstinence from smartphones throughout the entire school day. Montag also suggests using EU fines imposed on digital companies violating the EU Digital Services Act to fund further research into problematic social media use (PSMU).

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Dr. Nathalie Feiner ist neue Forschungsgruppenleiterin am Max-Planck-Institut in Plön

Seit dem 1. Juni 2024 ist Dr. Nathalie Feiner Leiterin der ersten Lise-Meitner-Gruppe am Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön. Mit ihrer Forschungsgruppe für Evolutionäre Diversifikation und Innovation tritt Dr. Feiner ihre Position an, um neue Forschungsansätze in der Evolution und Entwicklungsbiologie zu verfolgen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Biologischer Abbau von Mikroplastik durch „PlasticWorms“

An der Fakultät Bioingenieurwissenschaften der Hochschule Weihenstphan-Triesdorf (HSWT) wird ein innovatives biologisches Verfahren entwickelt, bei dem Würmer und Mikroorganismen Mikroplastik in Kläranlagen abbauen können.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Schwere COVID-19-Verläufe: Neutrophile im Dauereinsatz

Der Verlauf von Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hängt nicht nur von der Aggressivität des Virus ab, sondern auch von den Immunreaktionen der Infizierten. Die Forschungsgruppe um Samantha Praktiknjo vom Berlin Institute of Health in der Charité (BIH), Markus Landthaler vom Max Delbrück Center sowie Jakob Trimpert von der Freien Universität Berlin konnte mittels Einzelzell-Analysen zwei Muster identifizieren, die für milde bzw. schwere Verläufe typisch sind. Die Wissenschaftler*innen haben quasi im Zeitraffer verfolgt, was molekularbiologisch von der Infektion bis hin zur Organschädigung geschieht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

The bending and breaking of bacteria

A research team involving the University of Bayreuth has investigated the locomotion of filamentous cyanobacteria – one of the oldest life forms on earth. The results provide important approaches for the use of cyanobacteria in biotechnology.

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Das Biegen und Brechen von Bakterien

Ein Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Bayreuth hat die Fortbewegung von fadenförmigen Cyanobakterien – eine der ältesten Lebensformen der Erde – untersucht. Die Ergebnisse liefern wichtige Ansätze für den Einsatz von Cyanobakterien in der Biotechnologie.

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Spezielle Software aus Greifswald beschleunigt die genaue Bestimmung aller Gene von Tieren und Pflanzen enorm

Die neu entwickelte Software BRAKER3 bietet Wissenschaftler*innen weltweit ein leistungsstarkes Instrument für die Genomannotation, d.h. bei der Identifizierung und Kennzeichnung vieler relevanten Merkmale einer genomischen Sequenz. Die Software stellt einen bedeutenden Fortschritt in der bioinformatischen Forschung dar. Sie wurde von Forschenden der Universität Greifswald in Zusammenarbeit mit Kollegen am Georgia Tech Institute of Technology in Atlanta (USA) entwickelt.

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EHA 2024: Berichte der Expert:innen aus dem Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V. (KML) sind jetzt online!

Heute Mittag endete im sonnigen Madrid der diesjährige Kongress der European Hematology Association (EHA 2024). Neun anerkannte Expertinnen und Experten haben im Auftrag des KML die wichtigsten hämatologischen Highlights dieses Kongresses zusammengestellt. Erstmals berichtet das KML mit einem Leukämie SPECIAL auch über myeloische Leukämieerkrankungen. Die Kongressberichte finden Sie im KML-Kongressportal unter <https://lymphome.de/eha2024>.

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Wenn Bakterien sich verbiegen

Fadenförmige Cyanobakterien knicken ab einer bestimmten Länge ab, wenn sie auf ein Hindernis treffen. Dies fand eine Forschungsgruppe um Stefan Karpitschka, Gruppenleiter am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation und Professor an der Universität Konstanz, heraus. Die Ergebnisse liefern eine wichtige Grundlage für den Einsatz von Cyanobakterien in der modernen Biotechnologie.

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When bacteria are buckling

Filamentous cyanobacteria buckle at a certain length when they encounter an obstacle. This was discovered by the research group of Stefan Karpitschka, group leader at the Max Planck Institute for Dynamics and Self-Organization and professor at the University of Konstanz. The results provide an important basis for the use of cyanobacteria in modern biotechnology.

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Schifffahrt schadet der Biodiversität in Europas Flüssen

Anhand umfangreicher Langzeitdaten zeigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter Beteiligung des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB), dass die Binnenschifffahrt in den letzten Jahrzehnten zu einem deutlichen Verlust der biologischen Vielfalt von Fischen, Muscheln, Schnecken und Kleinkrebsen in europäischen Flüssen beigetragen hat – und dazu, dass die verbliebenen Tiergemeinschaften immer einheitlicher werden und flusstypische Arten verloren gehen. Invasive Arten hingegen nehmen deutlich zu. Die Forschenden zeigen auch, wie diese Effekte durch ein besseres Ufer- und Landmanagement abgemildert werden könnten.

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Stress lass nach! Wie ein Trauma entsteht und wieder geht

Neue Erkenntnisse zur Entstehung und Entwicklung stressbedingter Erkrankungen wie Trauma oder Depression eröffnen neue Wege in der Diagnose und individuellen Behandlung

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New approach against fatty liver

Fatty liver disease, SLD for short, is increasingly causing failure of the liver as a vital organ. A team led by researchers from the Institute of Metabolic Physiology at Heinrich Heine University Düsseldorf (HHU) in collaboration with the German Diabetes Centre (DDZ) and other partners has now discovered that a saturated fatty acid in blood vessels leads to the production of the signalling molecule SEMA3A, which closes the ‘windows’ in the blood vessels. This hinders the transport of fat from the liver to the adipose tissue. In the journal Nature Cardiovascular Research, the researchers report that the windows open again and the fat in the liver is reduced when SEMA3A is inhibited.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Tag der Intensivmedizin: DGAI und BDA sehen Weichen für die Zukunft gestellt, fordern aber finanzielle Sicherheiten

Nürnberg. Anlässlich des Tags der Intensivmedizin am Samstag, 15. Juni, würdigt die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) gemeinsam mit dem Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten e.V. (BDA) die herausragende Arbeit aller Fachkräfte auf den Intensivstationen in Deutschland. Jährlich werden auf deutschen Intensivstationen etwa zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt, von denen weit über 90 Prozent zurück ins Leben gebracht werden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neue Dauerausstellung ab 18. Juli: Schiffswelten – Der Ozean und wir

Wie schwimmt ein Schiff? Wie ist es konstruiert? Was gehört alles zu einem Schiff? Was macht ein Schiff mit dem Meer? Die neue Dauerausstellung „Schiffswelten – Der Ozean und wir“ im Bangert-Bau des Deutschen Schifffahrtsmuseums (DSM) / Leibniz-Institut für Maritime Geschichte in Bremerhaven gibt ab 18. Juli 2024 Antworten. Nach rund zweijähriger Bauzeit lädt sie auf 2800 Quadratmetern dazu ein, Schiffe und deren Geschichten zu entdecken, die Kräfte des Meeres kennenzulernen und zu sehen, wie man mit ihnen umgeht.

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Weniger ist mehr – auch in der kardiologischen Diagnostik

Deutschland ist weltweit führend in der invasiven Diagnostik von kardiologischen Erkrankungen – allerdings ohne eine messbare Verbesserung der Herzgesundheit. Nun soll eine weitere (nicht-invasive) Untersuchung ambulante Kassenleistung werden. Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) begrüßt diese Entscheidung grundsätzlich, warnt jedoch davor, das neue diagnostische Verfahren als Add-on, also zusätzlich, einzusetzen.

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Molekularer Schalter zur stufenweisen Umprogrammierung von Immunzellen entschlüsselt

Zur Abwehr von Krankheitserregern und Krebs aktiviert das Immunsystem bestimmte weiße Blutzellen, die T-Helferzellen (Th-Zellen). Sie werden je nach Ziel (Viren, Bakterien, Parasiten, Tumorzellen) unterschiedlich geprägt und können Entzündungsreaktionen verstärken oder abschwächen. Forschende von Charité – Universitätsmedizin Berlin und Deutschem Rheuma-Forschungszentrum Berlin, ein Leibniz-Institut, haben nun entdeckt, dass sich Th-Zellen in der Stärke ihrer Prägung unterscheiden und unterschiedlich gut umprogrammieren lassen. Das eröffnet neue Therapieoptionen für entzündliche und autoimmune Erkrankungen sowie Immunzelltherapien. Die Daten wurden im Journal Science Advances veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Gender Equality Linked to Men Eating More Meat

In wealthier countries with greater gender equality, men are more likely to eat meat more frequently than women, a new study reveals. The research team, led by the University of Zurich, examined the meat consumption patterns of more than 20,000 people from 23 countries. The findings could inform strategies for promoting plant-based and cultured meat as viable alternatives to traditional meat consumption.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Männer in Ländern mit hoher Gleichberechtigung essen mehr Fleisch

In wohlhabenden Ländern, in denen die Gleichberechtigung der Geschlechter ausgeprägter ist, unterscheidet sich der Fleischkonsum von Männern und Frauen besonders stark. Dies zeigt eine neue Studie zum Konsumverhalten von über 20’000 Personen aus 23 Ländern. Die Ergebnisse können helfen, Strategien für die Einführung von Laborfleisch und pflanzlichen Alternativen zum traditionellen Fleischkonsum zu entwickeln.

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Summer Slumber: How Seeds go Dormant to Combat Harsh Conditions

To avoid exposure to the harsh Mediterranean summer conditions, some seeds delay germination until after the hot and dry days. Using the plant model Aethionema arabicum, Zsuzsanna Mérai in the group of Liam Dolan at the Gregor Mendel Institute of Molecular Plant Biology (GMI) of the Austrian Academy of Sciences (ÖAW) has for the first time described a light-induced mechanism that establishes secondary seed dormancy in summer. The findings were published in Current Biology.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Sommerschlaf: Wie sich Samenkörner in den Ruhezustand versetzen

Um den widrigen Bedingungen des mediterranen Sommers zu entgehen, verzögern manche Samen ihre Keimung bis die heißen und trockenen Zeiten vorbei sind. Anhand des Pflanzenmodells Aethionema arabicum hat Zsuzsanna Mérai in der Gruppe von Liam Dolan am Gregor-Mendel-Institut für Molekulare Pflanzenbiologie (GMI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) zum ersten Mal einen lichtinduzierten Mechanismus beschrieben, der eine sekundäre Samenruhe im Sommer bewirkt. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Current Biology veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Flächenmanagement und Klimawandel beeinträchtigen mehrere Agrarland-Ökosystemleistungen gleichzeitig

Eine neue Studie, die in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht wurde, zeigt, dass Grün- und Ackerland besser verschiedene Leistungen gleichzeitig erbringen könnten, wenn der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und mineralischen Düngemitteln verringert wird.
Diese Ergebnisse gelten auch unter möglichen zukünftigen Klimabedingungen, so die Forschenden vom Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), der Universität Leipzig (UL) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU).

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Augenlicht aus dem 3D-Drucker

Noch während der Operation eine neue Hornhaut ausdrucken und damit die Sehfunktion wiederherstellen: Diesen bahnbrechenden Schritt im Kampf gegen Hornhauterkrankungen soll künftig ein laserbasiertes Verfahren mit maßgeschneiderter Biotinte ermöglichen. Entwickelt haben es Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) gemeinsam mit den Unternehmen Carl Zeiss Meditec AG und Evonik Healthcare. Beim diesjährigen Innovationswettbewerb NEULAND wurde das Projekt mit dem Ideenpreis ausgezeichnet.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft