Grüne Welle für „Gen-Taxis“: Erkenntnissprung bei Peptid-Nanofibrillen

Viren helfen Forschenden dabei, Gene in Zellen zu schleusen – damit diese beispielsweise pharmazeutische Wirkstoffe herstellen. Spezielle Peptide kurbeln den Vorgang an. Verstanden allerdings war die Effizienzsteigerung bislang kaum. Ein Forscherteam des MPI für Polymerforschung, der Universität Ulm, der britischen Universität Cambridge und der niederländischen Wageningen University konnte nun Licht ins Dunkel bringen und zudem ein kostengünstiges Peptid entwickeln. Seine Ergebnisse veröffentlichte das Team im Magazin „Advanced Functional Materials“.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Entzündungen in Herzmuskelzellen bei Kindern: Sind defekte Gene eine Ursache?

Forscherin des Deutschen Herzzentrums Berlin untersucht Krankheitsmechanismen von Herzmuskelentzündungen bei Kindern – unterstützt mit Gerd-Killian-Projektförderung der Herzstiftung

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Bakterien mit Aufnahmefunktion erfassen Darmgesundheit

Forschende der ETH Zürich, des Inselspitals und der Universität Bern statten Darmbakterien mit einer Datenlogger-Funktion aus und überwachen damit, welche Gene in den Bakterien aktiv sind. Die Mikroorganismen sollen dereinst auf nicht-invasive Weise Krankheiten diagnostizieren und die Gesundheitsauswirkungen einer Diät erfassen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

With or Without Sleep: Sleep Neuron Activity Boosts Protective Gene Expression and Safeguards Survival

Using the C. elegans worm, Dresden scientists show that sleep neuron activity controls protective gene expression during sleep. Disturbing sleep leads to overactivation of the sleep neuron, further promoting the protective gene expression.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Gene deletion behind anomaly in blood cancer cells

Although clinical labs have known for almost a century that a oddly shaped nucleus resembling pince-nez glasses in blood cells could indicate leukemia, the cause of this anomaly remained unknown. Scientists have now discovered that loss of nuclear Lamin B1 induces defects in the nuclear morphology and in human hematopoietic [blood-forming] stem cells associated with malignancy. The scientists went on to detail that lamin B1 deficiency alters genome organization. This in turn causes expansion of blood-forming stem cells, a bias towards their becoming myeloids, genome instability due to defective DNA damage repair and other problems that set the stage for cancer.

Quelle: Sciencedaily

Gene deletion behind anomaly in blood cancer cells

Although clinical labs have known for almost a century that a oddly shaped nucleus resembling pince-nez glasses in blood cells could indicate leukemia, the cause of this anomaly remained unknown. Scientists have now discovered that loss of nuclear Lamin B1 induces defects in the nuclear morphology and in human hematopoietic [blood-forming] stem cells associated with malignancy. The scientists went on to detail that lamin B1 deficiency alters genome organization. This in turn causes expansion of blood-forming stem cells, a bias towards their becoming myeloids, genome instability due to defective DNA damage repair and other problems that set the stage for cancer.

Quelle: Sciencedaily

A Single Gene Controls Species Diversity in an Ecosystem

To test if a single gene could affect an entire ecosystem, a research team of the University of Zurich conducted a lab experiment with a plant and its associated ecosystem of insects. They found that plants with a mutation at a specific gene foster ecosystems with more insect species. The discovery of such a “keystone gene” could change current biodiversity conservation strategies.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Tatort Pflanzenfalle: DNA-Spuren geben Speiseplan fleischfressender Pflanzen preis

SNSB Forscher ermitteln den exakten Speiseplan fleischfressender Pflanzen aus Australien durch die Analyse der Gene ihrer Beutetiere. Sogar winzige Parasiten auf gefangenen Insekten konnten so aufgespürt werden. Die Ergebnisse ihrer Studie veröffentlichten die Wissen-schaftler nun in der Fachzeitschrift Scientific Reports.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Gene therapy for thalassemia ends need for transfusions in young children

Over 90 percent of patients with transfusion-dependent thalassemia, an inherited blood disorder, no longer needed monthly blood transfusions years after receiving gene therapy, according to an international Phase 3 clinical trial that for the first time included children younger than 12 years of age. Twenty-two patients were evaluated (ranging in age 4-34 years), including pediatric patients.

Quelle: Sciencedaily

Es regnet Gene und Viren

Ein molekulares Schlaraffenland im Darm des Menschen: Die kolorierten Mikroben sind nur ein winziger Ausschnitt dessen, was die lebenswichtige Darmflora ausmacht.

Unsere Umwelt sehen Metagenomiker als Quelle unentdeckter Viren und Keime: Wie Big-Data-Biologen die Welt genetisch neu vermessen.

Quelle: FAZ.NET

Gene regulation in mammals offers clues connecting pregnancy and cancer metastasis

In many mammals including humans, the placenta invades the wall of the uterus during pregnancy in the same way that cancer cells invade surrounding tissues. Using genomic sequences and gene expression information, researchers were able to predict specific signaling proteins that drive the expression of genes that decrease the susceptibility of invasion in human cells. Using a custom fabricated bio chip, the researchers confirmed that these predicted proteins did in fact decrease the invasion of both cancer and placental cells.

Quelle: Sciencedaily

Chemische Abwehr gegen pflanzensaftsaugende Zikaden entschlüsselt

In einer neuen Studie in der Zeitschrift Science beschreiben Forschende des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie einen Mechanismus, der Koyotentabak vor pflanzensaftsaugenden Zikaden schützt. Durch die Kombination unterschiedlicher genetischer Screening-Methoden in Verbindung mit der Untersuchung der chemischen Veränderungen in den Tabakblättern identifizierten sie einen bislang unbekannten Abwehrstoff, der für die Resistenz gegenüber Zikaden wichtig ist, und charakterisierten die Gene für seine Biosynthese.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Das Ablesen von DNA erfordert Teamarbeit

Dresdner Forscher erklären, wie Proteine in flüssigkeitsartigen Tropfen gemeinschaftlich agieren um Bereiche auf der DNA abzulesen und Gene anzuschalten.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Coronavirus: Die Gene spielen beim Verlust des Geruchssinns mit

Eine Störung des Geruchs- und Geschmackssinns trifft manche Covid-Infizierte wahrscheinlicher als andere. US-Forscher können nun eingrenzen, welche Erbanlagen das Risiko erhöhen.

Quelle: SPIEGEL ONLINE

Ein Schritt voraus: Wie Pflanzen gefährliche Mutationen vermeiden

Die Entdeckung, dass Pflanzen ihre wichtigsten Gene schützen, verändert unser Verständnis von Evolution

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Gene Network changes associated with cancer onset and progression identify new candidates for targeted gene therapy

Researchers have identified novel changes in gene network interactions associated with cancer that may lead to new treatment targets for chemotherapy. Their work shows that more than 90% of changes in gene network interactions in nine types of cancer studied are not detectable by current tests focused on changes in gene expression.

Quelle: Sciencedaily

Wie Blut- und Leukämiezellen entstehen

Wissenschaftler*innen des Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) und des MDC haben gemeinsam mit Kolleg*innen vom Heidelberger Institut für Stammzelltechnologien und Experimentelle Medizin (HI-STEM) am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) sowie weiteren Forscher*innen aus Heidelberg und Barcelona die Entwicklung von Blutzellen detailliert nachverfolgt: Sie kombinierten Methoden, mit denen man die Aktivität der Gene innerhalb der Zelle analysiert mit dem Nachweis von Proteinmolekülen auf der Oberfläche der Zelle. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler*innen nun in der Zeitschrift Nature Immunology veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wie das Genom im Mäusegehirn gefaltet ist

Ein Team um die MDC-Forscherin Ana Pombo hat die 3D-Struktur des Genoms in drei Zelltypen des Gehirns von Mäusen ermittelt. Sie sind nicht nur auf spezifische Faltmuster gestoßen, berichten sie in „Nature“. Sehr lange Gene verlieren auch ihre kompakte Faltstruktur fast vollständig, wenn sie sehr aktiv sind.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Multiplex-Netzwerk verbessert Diagnose und Analyse von Seltenen Erkrankungen

Seltene Erkrankungen sind meist auf einen einzelnen Gendefekt zurückzuführen. Dennoch gestaltet sich die Suche nach der Ursache und die Einschätzung der Auswirkungen höchst komplex. Ein Forschungsteam um Netzwerkwissenschafter Jörg Menche vom CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin sowie den Max Perutz Labs in Wien entwickelten nun ein sogenanntes Multiplex-Netzwerk, das sämtliche Gene und ihre Interaktionen auf mehreren Ebenen abbildet und die Identifikation von Gendefekten sowie die Einschätzung ihrer Folgen verbessert. Die Studie wurde in Nature Communications veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Genetischer Defekt als Einfallstor für bakterielle Entzündungen

Die Ursachen für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED), zu denen auch Morbus Crohn und Colitis ulcerosa gehören, sind nach wie vor unbekannt. Obwohl nachgewiesen wurde, dass Gene zum CED-Risiko beitragen, entwickelt nur eine Minderheit der Menschen, die genetische Risikovarianten in sich tragen, die Krankheit. Dies deutet darauf hin, dass andere Umweltfaktoren eine wichtige Rolle bei CED spielen. Forscher des CRTD und der Medizinischen Fakultät der TU Dresden haben nun einen Signalweg identifiziert, der zur Darmentzündung beitragen kann. Sie zeigen, wie ein menschlicher Gendefekt die Anfälligkeit dafür fördert, dass Bakterien Entzündungen im Darm auslösen können.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Eine Landkarte der Erkrankungen: Proteine erklären, wie Gene Krankheiten verursachen

Wissenschaftler*innen um Professorin Claudia Langenberg vom Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) sowie von der Universität Cambridge haben kürzlich eine ‚Landkarte‘ verschiedenster Erkrankungen, die sich auf gemeinsame Ursachen zurückführen lassen, vorgestellt. In einer neuen Studie konnten sie nun nachweisen, wie kleine, natürliche Unterschiede in unseren Genen verschiedenste Krankheiten verursachen und welche Proteine dafür verantwortlich sind. Damit zeigen sie auch mögliche Angriffspunkte für neue Therapien auf, die sich gegen einzelne oder auch mehrere Krankheiten gleichzeitig richten könnten.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Bakterien können Fitness ihres Wirts steigern

• Gluconobacter-Varianten versorgen Fruchtfliegen mit Vitamin B1 – und unterstützt so deren Fortpflanzung
• Bakterien geben Gene zur Vitaminproduktion horizontal weiter
• Forschende nutzen für Analyse genomweite Assoziationsstudie

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wie Pockenviren sich vermehren

Pockenviren haben einen einzigartigen Weg gefunden, ihre Gene im infizierten Organismus in Proteine zu übersetzen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Biozentrum der Universität Würzburg ist es jetzt erstmals gelungen, Einblicke in die atomare Arbeitsweise der daran beteiligten molekularen Maschine zu erhalten. Mit ihren Aufnahmen können sie die frühe Phase der Transkription wie in einem Film darstellen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Scientists identify new therapeutic target in ovarian cancer subtype with poor prognosis

Mutations in the ARID1A gene are present in more than 50% of ovarian clear cell carcinomas (OCCC), for which effective treatments are lacking. Scientists discovered that loss of ARID1A function enhances a cellular stress response pathway that promotes survival of cancer cells, which become sensitive to pharmacological inhibition of this pathway.

Quelle: Sciencedaily

Teaching an old dog new tricks: An existing drug opens new possibilities for treating childhood leukemia

A new study has shown that the tumor-inhibiting gene TET2 is silenced in a large fraction of cases of acute lymphoblastic leukemia (ALL) in children. The scientists show that the gene can be reactivated by treatment with an existing drug, 5-azacytidine. The results suggest that 5-azacytidine may function as targeted therapy for ALL in children.

Quelle: Sciencedaily