Warme Nächte und kranke Frühgeborene?

Studie aus Hannover untersucht die Ausbreitung von Klebsiella auf der Neugeborenen-Intensivstation. Frühgeborene auf der Intensivstation sind besonders gefährdet, sich mit potenziell krankmachenden Bakterien zu infizieren. Ein Team von Ärztinnen und Ärzten hat nun in Hannover untersucht, welche externen Faktoren hierfür eine Rolle spielen. Sie kamen zu dem Schluss, dass klimatische Bedingungen einen Einfluss haben. Die Studie wurde von Dr. Leonard Knegendorf, Clinician Scientist am TWINCORE, Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung, geleitet und konzipiert. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal „Antimicrobial Resistance & Infection Control“ veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Weiter ...

Schon wirbellose Tiere können sich auf Krankheitserreger anpassen

Meeresbiologie: Veröffentlichung in Nature Communications Forschende der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und der Universität Kiel untersuchten die Funktion des Immunsystems in einem einfachen Tier, einer Seeanemone. Sie entdeckten, dass das Immunsystem dieser Tiere in der Lage ist, zwischen verschiedenen Mikroorganismen gezielt zu unterscheiden und damit nützliche gegenüber schädlichen Bakterien zu fördern – eine Fähigkeit, die bisher nur Wirbeltieren zugeschrieben wurde. Eine wichtige Rolle dabei spielen die „Nematosomen“, wie die Forschenden nun in der Fachzeitschrift Nature Communications beschreiben. Die Ergebnisse sind im Sonderforschungsbereich SFB 1182 entstanden. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Weiter ...

Im Meer wie im Darm: Die Bakterien, die unsere Gesundheit und den Kohlenstoff im Meer beeinflussen

Forschende des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie haben herausgefunden, dass eine Gruppe nützlicher Darmbakterien und ihre Verwandten im Meer die gleichen Tricks beim Fressen nutzen. Das gibt neue Einblicke in das Potenzial dieser Bakterien für die Gesundheitsforschung und ihre Rolle im marinen Kohlenstoffkreislauf. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …

Weiter ...

Gewässer in Städten sind stark mit antibiotika-resistenten Bakterien belastet, doch auch ländliche Seen sind betroffen

Ein wissenschaftliches Team aus Berlin untersuchte Wasser- und Sedimentproben aus sechs Gewässern in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern und dem Zu- und Abfluss einer Kläranlage in Berlin. Die Forschenden analysierten dort vorhandene Bakterien und konnten in städtischen Proben eine höhere Vielfalt und Konzentration von Genen nachweisen, die für Resistenzen gegenüber gängigen Antibiotika verantwortlich sind. Die Zu- und Abflüsse des Klärwerks waren am stärksten belastet, doch auch in weit von Städten entfernten ländlichen Seen wurden resistente Keime gefunden. Die Studie ist in der Fachzeitschrift „iScience“ erschienen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …

Weiter ...

Anabaena lernt einen neuen Trick: Cyanobakterien überraschen Forschende mit evolutionärem Wandel

Photosynthetische Bakterien spielten eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung unserer Erde. So produzierten Cyanobakterien beispielsweise Sauerstoff und ermöglichten dadurch komplexes Leben. Forschende am Institute of Science and Technology Austria (ISTA) präsentieren nun ein „Evolutions-Update“ der kleinen grünen Mikroorganismen: ein Protein-System, das im Laufe der Zeit seine Aufgabe verändert hat – von der Trennung der DNA hin zur Formgebung der Zelle. Die in Science veröffentlichte Studie zeigt, wie sich solche Proteinsysteme weiterentwickelten und so zur Entstehung der Multizellularität bei Cyanobakterien beitrugen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …

Weiter ...

Forscher des HIPS und des HZI finden neues Antibiotikum gegen gram-negative Bakterien

Die Erreger von Infektionserkrankungen Escherichia coli, Klebsiella pneumoniae, Acinetobacter baumanii und Pseudomonas aeruginosa haben zwei große Gemeinsamkeiten: Sie gehören zu den sogenannten gram-negativen Bakterien und sind in Krankenhäusern besonders gefürchtet. Wissenschaftler des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) und des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig haben nun ein potenzielles neues Antibiotikum entdeckt, das gegen diese schwer zu bekämpfenden Bakterien wirkt. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher im renommierten Journal Angewandte Chemie International Edition. Immer mehr Keime entwickeln Resistenzen gegen Antibiotika, sodass diese einstigen Wunderwaffen ihre Wirkungskraft verlieren. Vor allem in Krankenhäusern stellt die steigende Anzahl resistenter Keime das Personal vor…

Weiter ...