Schlagwort: Gehirn
Trauma wirkt sich je nach Geschlecht unterschiedlich auf das Gehirn aus
• Belastungen früh im Leben erhöhen das Risiko, psychische Erkrankungen wie Depression und Angststörungen zu entwickeln. Prävalenz, Symptomatik und Behandlungserfolge dieser Erkrankungen unterscheiden sich bei Männern und Frauen erheblich. • Mit einem translationalen Mausmodell konnten Forschende zeigen, dass frühe Belastung bei beiden Geschlechtern zu sozialer Unterordnung führte – Auswirkungen auf Verhalten, Belohnungsempfindlichkeit und Impulsivität unterschieden sich jedoch nach Geschlecht. • Früher Stress prägte das Gehirn von männlichen und weiblichen Mäusen unterschiedlich – dies stellt die bisherige, auf Männer ausgerichtete Sichtweise auf die Stresspsychopathologie in Frage. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Wie der Transporter SLC26A11 das Recycling in den Zellen in Gehirn und Niere ermöglicht
Unsere Zellen haben in ihrem Inneren eine eigene „Müllabfuhr“, die alles einsammelt, was defekt, verbraucht oder fremd ist. Als eine Art „Magen der Zelle“ übernehmen die sogenannten Lysosomen dabei das Recycling. Doch die Abbauprodukte müssen auch wieder aus den Organellen heraustransportiert werden, sonst drohen teils schwere neurologische Erkrankungen. Wie das am Beispiel von Sulfat in den Zellen von Gehirn und Nieren funktioniert, hat ein Forschungsverbund unter Leitung der MHH nun herausgefunden. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Das Gehirn altert nicht in Einzelteilen
Prof. Joanna Wardlaw gehört zu den Wissenschaftlerinnen, die seit Jahrzehnten versuchen, eines der großen Rätsel der Hirnalterung zu lösen. Warum verlieren manche ältere Menschen ihre Selbstständigkeit schneller als andere? Die schottische Neuroradiologin sucht die Antwort nicht in einzelnen Veränderungen des Gehirns, sondern im Gesamtbild. Für diesen neuen Blick auf das alternde Gehirn hat sich inzwischen ein Begriff etabliert: Brain Frailty. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Graue Zellen im Hitzestress: Interview mit dem Magdeburger Neurowissenschaftler Wenzel Glanz
Extreme Hitzewellen sind ein Merkmal dieses Sommers und eine Belastung für den Menschen – insbesondere für das Gehirn. Dr. Wenzel Glanz, Neurowissenschaftler und Leitender Arzt der gemeinsamen Gedächtnissprechstunde von DZNE und Universitätsklinik für Neurologie Magdeburg spricht über die Hintergründe und die vielfältigen Auswirkungen übermäßiger Hitze auf unser Denkorgan. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Gesunde Gefäße, gesundes Gehirn: Gut 12 Jahre länger ohne Demenz leben
Wer seine Gefäße in der Lebensmitte gesund hält, kann viele Jahre länger ohne Demenz leben. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Langzeitauswertung der US-amerikanischen „Atherosclerosis Risk in Communities“ (ARIC)-Studie, die den Zusammenhang zwischen vaskulären Risikofaktoren und kognitiver Gesundheit untersucht hat. Die Forschenden konnten zeigen, dass Menschen ohne die drei vaskulären Risikofaktoren Bluthochdruck, Diabetes mellitus und Rauchen durchschnittlich rund 12,6 Jahre länger demenzfrei leben als jene, bei denen diese drei Risikofaktoren gleichzeitig vorliegen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Vom Planen zum Handeln: Grundlegende Erkenntnisse zur Bewegungsplanung im Gehirn
Welche Neuronen im Gehirn steuern wie Bewegungen? Das haben Forschende aus Neurowissenschaften und KI im interdisziplinären Forschungszentrum BrainLinks-BrainTools der Universität Freiburg untersucht. Die Ergebnisse wurden nun in der Fachzeitschrift Cell Reports veröffentlicht. Die Studie kann dazu beitragen, die Präzision von per Gedanken steuerbaren Prothesen zu verbessern. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Neuronen-Vorläufer spalten sich früher als gedacht in zwei Zelllinien | Science Advances
In der Großhirnrinde befinden sich dicht an dicht unterschiedliche Nervenzellen, die unser Denken, Wahrnehmen und Handeln ermöglichen. Doch wie diese Zelltypen entstehen, während das Gehirn sich entwickelt, ist noch nicht vollständig geklärt. Irene Varela-Martínez, Postdoktorandin am Institute of Science and Technology Austria (ISTA), verfolgt deren Ursprünge wie eine Stammbaumdetektivin der Nervenzellen. Ihre neue in Science Advances veröffentlichte Studie zeigt, dass sich Vorläuferzellen von Neuronen, anders als gedacht, sehr früh in zwei verschiedene Linien aufspalten und so verschiedene Typen von Neuronen hervorbringen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Nach der Narkose: Weibliche Gehirne reagieren anders auf Ketamin
Während einer Ketamin-Narkose verstummen die Nervenzellen – beim Erwachen vernetzen sie sich neu. Forschende am Institute of Science and Technology Austria (ISTA) konnten erstmals nachweisen, dass Immunzellen im Gehirn bei diesem Prozess eine entscheidende Rolle spielen – mit Unterschieden zwischen weiblichem und männlichem Gehirn. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Science Advances veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Placebo-Schmerzlinderung beruht auf unterschiedlichen neuronalen Mechanismen
Der Placeboeffekt beruht nicht auf einem einheitlichen Mechanismus im Gehirn. Ein internationales Forschungskonsortium unter Leitung der Universität Duisburg-Essen analysierte Hirnbildgebungsdaten aus 16 Studien mit insgesamt 409 Teilnehmenden und identifizierte unterschiedliche neuronale Signalwege. Die Ergebnisse wurden am 17. Juli 2026 in Nature Communications veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Schwankungen des Hirnzustands beeinflussen die Bereitschaft zur Bildung von Erinnerungen
Neurowissenschaftliches Team der Universität Tübingen entdeckt, dass spontane interne Änderungen im Gehirn kurze Fenster der verstärkten Plastizität im Erinnerungssystem öff-nen Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Mechanismus für flexibles Denken und Lernen im Gehirn identifiziert
Die astartigen Fortsätze der Nervenzellen im Gehirn, die Dendriten, besitzen eine Vielzahl an funktionalen Fähigkeiten, deren Rolle in kognitiven Prozessen bisher unklar war. Nun haben Forschende an der Humboldt-Universität zu Berlin herausgefunden, dass diese biologischen Mechanismen flexibles Lernen ermöglichen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Gute Nacht. Starkes Gehirn. Wie gesunder Schlaf die Hirngesundheit schützt.
Ausreichend Schlaf ist mehr als eine Erholungspause. Während wir schlafen, arbeitet unser Gehirn auf Hochtouren: Erinnerungen werden dauerhaft gespeichert, unwichtige Informationen aussortiert. Gleichzeitig zeigen immer mehr wissenschaftliche Studien, dass chronischer Schlafmangel nicht nur Konzentration und Gedächtnis beeinträchtigt, sondern langfristig auch das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer erhöhen kann. Anlässlich des World Brain Day am 22. Juli 2026 rufen die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Hirnstiftung unter dem Motto „Gute Nacht. Starkes Gehirn.“ dazu auf, Schlaf als einen wichtigen Risikofaktor der Gehirngesundheit ernst zu nehmen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Größeres Gehirn, kleineres Gesicht: Menschliche Evolution verlief anders als gedacht
Eine heute in „Nature Communications“ veröffentlichte Studie legt nahe, dass zwei der bekanntesten Trends der menschlichen Evolution – das Wachstum des Gehirns sowie die Verkleinerung von Gesicht und Kiefer – möglicherweise weit weniger auf gezielte natürliche Selektion zurückgehen, als Wissenschaftler*innen lange angenommen haben. Die Ergebnisse von Forschenden der University of Tennessee – Knoxville und des Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment (SHEP) an der Universität Tübingen deuten stattdessen auf einen langsameren und vermutlich stärker eingeschränkten Evolutionsprozess hin, als es die traditionelle Lehrbuchdarstellung nahelegt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Hunger ohne Stopp-Signal – Hypothalamische Adipositas als oft übersehene Ursache starker Gewichtszunahme
Wenn die Hunger- und Sättigungssteuerung im Gehirn geschädigt ist, können Betroffene innerhalb kurzer Zeit stark zunehmen. Diäten greifen dann oft nur begrenzt, weil die gestörten Signale im Gehirn trotz ausreichender Energiereserven kein ausreichendes Sättigungsgefühl auslösen. Auf diese unterschätzte Form der Adipositas – die hypothalamische Adipositas – machten die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) bei ihrer heutigen gemeinsamen Pressekonferenz aufmerksam. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Ein körpereigenes Protein als Bauplan: Essener Forschende entwickeln Schutzpeptid
Ein körpereigenes Protein als Bauplan: Essener Forschende entwickeln Schutzpeptid gegen Gewebeschäden bei Herzinfarkt, Schlaganfall und Organtransplantation Ein Team um Prof. Dr. rer. nat. Ulrike Hendgen-Cotta und Prof. Dr. med. Dr. h.c. Tienush Rassaf hat im Fachjournal „Nature Communications“ einen vielversprechenden Wirkstoffkandidaten vorgestellt. Das Peptid B-017 schützt Zellen davor, infolge einer Durchblutungsstörung abzusterben und konnte Gewebeschäden in Herz, Gehirn und Leber im Tiermodell deutlich verringern. Über die Ausgründung Bimyo GmbH ist nun der Schritt in die klinische Erprobung geplant. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Wie Psilocybin aus den „magic mushrooms“ im Gehirn wirkt
Halluzinogene Substanzen werden gerne als Partydrogen konsumiert – doch Studien haben nachgewiesen, dass sie auch gegen Depressionen helfen. Was Psilocybin genau im Gehirn depressiver Menschen bewirkt, haben nun Londoner Forscher untersucht. Quelle: FAZ.NET
Wie Psilocybin aus den „magic mushrooms“ im Gehirn wirkt
Halluzinogene Substanzen werden gerne als Partydrogen konsumiert – doch Studien haben nachgewiesen, dass sie auch gegen Depressionen helfen. Was Psilocybin genau im Gehirn depressiver Menschen bewirkt, haben nun Londoner Forscher untersucht. Quelle: FAZ.NET
Long Covid: Ein zermürbendes Nachspiel für Herz und Hirn
Schlussakt in der Pandemie? Umfangreiche neue Daten zu Long Covid und zu möglicherweise lang anhaltenden Einbußen im Körper und Gehirn zeigen, wieso viele Infizierte und das Gesundheitssystem so schnell nicht aufatmen können. Quelle: FAZ.NET
Long Covid: Ein zermürbendes Nachspiel für Herz und Hirn
Schlussakt in der Pandemie? Umfangreiche neue Daten zu Long Covid und zu möglicherweise lang anhaltenden Einbußen im Körper und Gehirn zeigen, wieso viele Infizierte und das Gesundheitssystem so schnell nicht aufatmen können. Quelle: FAZ.NET
14 Podcast and YouTube Interviews about The Secret Language of Cells
Dear Readers To continue our conversation about cellular intelligence and mind in nature, please join me on twitter @jonlieffmd where there is a steady stream of new scientific articles and conversation. You can also listen and watch the following recent podcast and YouTube interviews. The discussions are focused on my book, The Secret Language of […] Quelle: John Lieff, M.D
Interview with Dr. Lieff about his New Book – The Secret Language of Cells
Why did you write The Secret Language of Cells? While studying signaling among brain cells, I became aware that all our cells—immune cells, gut cells, microbes, plant cells, etc. —are also constantly sending back and forth messages to each other in the same ways that neurons do. These conversations among cells outside of the brain […] Quelle: John Lieff, M.D
The Relation of Mind and Body as Understood by Interactions of the Immune System and the Brain
The Secret Language of Cells describes revolutionary findings about the interaction of the immune system and the brain and provides a new understanding of the relationship between mind and body. The immune system has a huge impact on the brain and mental health. Similarly, the brain strongly influences immune activity throughout the body. These interactions […] Quelle: John Lieff, M.D
A New Paradigm for Understanding Health and Disease
“The Secret Language of Cells … presents a new paradigm for understanding health and disease.” Andrew Weil, MD, director of the Andrew Weil Center for Integrative Medicine, professor at University of Arizona College of Medicine, and author This new paradigm, described in my upcoming book, The Secret Language of Cells, is based on the newly-recognized principle […] Quelle: John Lieff, M.D
Understanding Virus Signals
It is only recently that scientists have been able to observe tiny viruses and their behavior. Bacteria are a thousand times larger than viruses, and our human cells are a thousand times larger than bacteria. We still don’t know what viruses are and how they can have such a complex lifestyle while consisting of just […] Quelle: John Lieff, M.D
Redesigned Website & Praise for the Book
Dear Reader, During a several year hiatus from writing new blog posts, I have completed my book, The Secret Language of Cells, which is due to be published this September. It is a synthesis, organization, and update of much of what I have written in my […] Quelle: John Lieff, M.D