Gesündere Ernährung weltweit würde die Landwirtschaft grundlegend verändern – Studie zeigt das Ausmaß

Eine globale Ernährungswende hin zu einem gesünderen, nachhaltigeren Speiseplan bis 2050 würde die Landwirtschaft weltweit grundlegend verändern, den Viehbestand verringern und den Flächenverbrauch senken, so eine neue Studie in der Fachzeitschrift Nature. Die von der Cornell University geleitete Publikation, an der auch das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und das Agricultural Model Intercomparison and Improvement Project mitwirkten, zeigt Chancen und Herausforderungen einer solchen Transformation des globalen Ernährungssystems auf. Sie macht zugleich deutlich: Eine proaktive Agrar- und Ernährungspolitik ist nötig, um diesen Wandel aktiv und sozioökonomisch fair zu gestalten. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Nacktmulle: Der Duft des Erfolgs

Ein einziger Geruchsstoff, produziert von der Königin, beugt Konkurrenzkämpfen im Nacktmull-Staat vor. Das berichtet ein Team um Gary Lewin in „Nature“. Der Duft der Königin stellt sicher, dass nur die Monarchin selbst sich fortpflanzen kann – auch wenn sie mal nicht vor Ort ist. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Dresdner Forschende entschlüsseln, wie „gute“ Immunzellen bei der Regeneration von Rückenmarksverletzungen helfen

Zebrafische haben die biologische Kunst perfektioniert, Schäden am Rückenmark vollständig zu heilen.In einer neuen Studie, veröffentlicht im Journal of Neuroinflammation, entschlüsselt ein Forschungsteam um Prof. Thomas Becker am Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) der Technischen Universität Dresden (TUD) und der Universität Edinburgh nun diesen Mechanismus: Die Fische setzen gezielt einen bestimmten Typ von Immunzellen ein, um die Entzündung sanft herunterzuregeln und den Weg für die Nervenregeneration freizumachen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Entdeckung: Photosynthese ist mit nur einem Photosystem möglich

Eine LMU-Arbeitsgruppe zeigt erstmals, dass sauerstoffbildende Photosynthese auch mit nur einem Photosystem möglich ist und bringt damit grundlegendes Lehrbuchwissen ins Wanken. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Gute Nacht. Starkes Gehirn. Wie gesunder Schlaf die Hirngesundheit schützt.

Ausreichend Schlaf ist mehr als eine Erholungspause. Während wir schlafen, arbeitet unser Gehirn auf Hochtouren: Erinnerungen werden dauerhaft gespeichert, unwichtige Informationen aussortiert. Gleichzeitig zeigen immer mehr wissenschaftliche Studien, dass chronischer Schlafmangel nicht nur Konzentration und Gedächtnis beeinträchtigt, sondern langfristig auch das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer erhöhen kann. Anlässlich des World Brain Day am 22. Juli 2026 rufen die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Hirnstiftung unter dem Motto „Gute Nacht. Starkes Gehirn.“ dazu auf, Schlaf als einen wichtigen Risikofaktor der Gehirngesundheit ernst zu nehmen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Weiterentwicklung des Gütesiegels „Faire Anwerbung Pflege Deutschland“: Möglichkeit zur Kommentierung

Das Gütezeichen „Faire Anwerbung Pflege Deutschland“ zeichnet seit 2022 eine ethische und faire Anwerbung internationalen Personals in der Gesundheits- und Pflegebranche aus. Nun wurden die Güte- und Prüfbestimmungen aktualisiert. Neu ist unter anderem, dass die faire Anwerbung auch auf Auszubildende erweitert wird. Bereits mehr als 60 Personalagenturen und Einrichtungen wie Kliniken erfüllen die Prüfkriterien und haben das RAL-Gütezeichen erhalten. Zu den Voraussetzungen gehört etwa, dass der künftige Arbeitgeber sämtliche Kosten der Anwerbung inklusive der Sprachkurse übernimmt. Die Entwurfsfassung der Neuregelungen liegt nun vor und kann kommentiert werden. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Mikrobiom im Darm: Gesamtmenge scheint wichtiger als genaue Zusammensetzung

Studie der Universität Hohenheim zeigt: Quantitative Eigenschaften des Mikrobioms könnten ein fehlendes Puzzleteil für künftige Diagnostik und Therapien sein Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Immunantwort auf eigentlich harmlosen Hefepilz wird bei Morbus Crohn zum Problem

Kieler Forschende zeigen, dass Immunzellen gegen Candida albicans ihren Ursprung vermutlich in der Mundschleimhaut haben und bei chronischer Darmentzündung gefährliche Eigenschaften annehmen – ein neuer Ansatzpunkt für die Therapie. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Erfolgreich bestanden: Teilnehmende erwerben BANU-Zertifikat Feldbotanik an der Hochschule Weihensteaphan-Triesdorf

Mit großem Erfolg haben 67 Naturinteressierte, Studierende sowie Fachkräfte aus Naturschutz, Verwaltung und Planungsbüros die BANU-Zertifikatsprüfung Feldbotanik https://www.hswt.de/studium/studienangebot/weiterbildung-zertifikatskurse/feldbotanik an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) bestanden. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Immune response to otherwise harmless yeast becomes a problem in Crohn’s disease

Kiel researchers show that immune cells targeting Candida albicans most likely originate in the oral mucosa and acquire harmful properties in chronic intestinal inflammation — a new starting point for therapy. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Visugromab überwindet Resistenz gegen Krebsimmuntherapie

Würzburger Antikörper zeigt langanhaltende Remissionen nach Versagen etablierter Krebsimmuntherapien Langzeitdaten der internationalen GDFATHER-01-Studie belegen das Potenzial des in Würzburg entwickelten Anti-GDF-15-Antikörpers Visugromab bei Patientinnen und Patienten, deren Krebserkrankung auf etablierte Immuntherapien nicht mehr ansprach. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Steering the Formation of Engineered Tissue by Sound Waves

With the aid of physical forces – in this case, sound – it is possible to actively steer the formation of engineered tissue. For example, sound waves can be used to create functional vascular networks with blood vessel-like structures in vitro. Scientists at the Center for Molecular Biology of Heidelberg University have demonstrated this through their methodology for acoustic manipulation. The team headed by Junior Professor Dr Daniela Duarte Campos also defines quality requirements for generating complex multi-cell-type vascularized 3D tissue that is, for example, relevant for biomedical studies. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Ultrafeinstaub in der Luft: Weltweite Studie zählt fast zwei Millionen vorzeitige Todesfälle pro Jahr

Erste globale, hochauflösende Kartierung zeigt, dass etwa die Hälfte der vorzeitigen Todesfälle durch Ultrafeinstaubverschmutzung auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückgeht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Arbeitsteilung im Bienenstaat

Veröffentlichung in PNAS Was bestimmt, welche Arbeiten Bienen in ihrem Staat ausführen? Biologinnen und Biologen der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und der Universitäten in Köln und Frankfurt/Main haben untersucht, welche Rolle neuronale Aktivitäten dabei spielen. In der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) erläutern sie, dass sie durch Manipulation eines bestimmten Gens gezielt neuronale Strukturen in der Biene hemmen und damit deren Arbeitsverhalten beeinflussen können. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Wenn KI die Natur optimiert: Chancen und Risiken synthetischer Proteine

Synthetische Proteine könnten künftig einen entscheidenden Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen leisten – von neuen Therapien über nachhaltige Materialien bis hin zum Abbau von Kunststoffabfällen. Das neue VDI Research-Paper „Die transformative Kraft synthetischer Proteine“ zeigt, wie Künstliche Intelligenz ihre Entwicklung beschleunigt und welche Chancen, aber auch Risiken damit verbunden sind. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Pflanzen schalten bei Starklicht sofort um

Pflanzen reagieren auf grelles Sonnenlicht nicht erst nach Stunden, sondern innerhalb weniger Minuten. Forschende der Universität Bielefeld und der Australian National University haben einen neuen Signalweg entdeckt, mit dem Pflanzen ihre Proteinproduktion direkt anpassen, noch bevor Gene im Zellkern ihre Aktivität ändern. Die Ergebnisse eröffnen neue Perspektiven für klimaresistente Nutzpflanzen. Die wichtigsten Fakten im Überblick: • Pflanzen regulieren bei Starklicht binnen zehn Minuten gezielt ihre Proteinproduktion. • Kurze Abschnitte der Boten-RNA wirken dabei als molekulare Schalter. • Der Mechanismus könnte helfen, Kulturpflanzen widerstandsfähiger gegen Klimastress zu machen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Plants switch immediately under high light

Plants do not wait hours to respond to intense sunlight—they react within minutes. Researchers at Bielefeld University and the Australian National University have discovered a new signaling pathway that enables plants to directly adjust their protein production before genes in the cell nucleus change their activity. The findings open new perspectives for climate-resilient crops. Key facts at a glance: Under high light, plants specifically regulate their protein production within ten minutes. Short sequence elements in the messenger RNA act as molecular switches. The mechanism could help make crops more resilient to climate stress. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Online-Talk “DGBfb in der Praxis” am 23.9.: Biofeedback in der Entspannungspraxis

Am Vorabend ihrer 25. Jahrestagung lädt die Deutsche Gesellschaft für Biofeedback e.V. zu einer neuen Ausgabe ihres Online-Talk-Formats “DGBfb in der Praxis”: Am 23. September wird es ab 19 Uhr um die Arbeit mit Biofeedback in der Entspannungstherapie gehen. Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldung per E-Mail an veranstaltung@dgbfb.de Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Neuer Hitzeindikator im RKI-Dashboard: AKTIN-Infrastruktur aus Magdeburg und Aachen liefert wichtige Datengrundlage

Routinedaten aus deutschen Notaufnahmen ermöglichen künftig eine zeitnahe Beobachtung gesundheitlicher Folgen extremer Hitze Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Warm nights and ill premature babies?

A study from Hanover investigates the spread of Klebsiella in the neonatal intensive care unit. Premature babies in the intensive care unit are particularly at risk of becoming infected with potentially pathogenic bacteria. A team of doctors in Hanover has now investigated which external factors play a role in this. They concluded that climatic conditions have an influence. The study was led and designed by Dr Leonard Knegendorf, a clinician-scientist at TWINCORE, the Centre for Experimental and Clinical Infection Research. The findings were published in the scientific journal „Antimicrobial Resistance & Infection Control“. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Warme Nächte und kranke Frühgeborene?

Studie aus Hannover untersucht die Ausbreitung von Klebsiella auf der Neugeborenen-Intensivstation. Frühgeborene auf der Intensivstation sind besonders gefährdet, sich mit potenziell krankmachenden Bakterien zu infizieren. Ein Team von Ärztinnen und Ärzten hat nun in Hannover untersucht, welche externen Faktoren hierfür eine Rolle spielen. Sie kamen zu dem Schluss, dass klimatische Bedingungen einen Einfluss haben. Die Studie wurde von Dr. Leonard Knegendorf, Clinician Scientist am TWINCORE, Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung, geleitet und konzipiert. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal „Antimicrobial Resistance & Infection Control“ veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Schon wirbellose Tiere können sich auf Krankheitserreger anpassen

Meeresbiologie: Veröffentlichung in Nature Communications Forschende der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und der Universität Kiel untersuchten die Funktion des Immunsystems in einem einfachen Tier, einer Seeanemone. Sie entdeckten, dass das Immunsystem dieser Tiere in der Lage ist, zwischen verschiedenen Mikroorganismen gezielt zu unterscheiden und damit nützliche gegenüber schädlichen Bakterien zu fördern – eine Fähigkeit, die bisher nur Wirbeltieren zugeschrieben wurde. Eine wichtige Rolle dabei spielen die „Nematosomen“, wie die Forschenden nun in der Fachzeitschrift Nature Communications beschreiben. Die Ergebnisse sind im Sonderforschungsbereich SFB 1182 entstanden. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Erwachsen mit angeborenem Herzfehler? Mach den lebenswichtigen EMAH-Check!

Lebenswichtige Nachsorge unterbleibt häufig: Viele Erwachsene mit angeborenem Herzfehler (EMAH) nehmen nicht den wichtigen regelmäßigen Herz-Check-up wahr. Auch ihre medizinische Versorgung ist oft unzureichend. EMAH-Patientengruppe wächst auf über 350.000 Betroffene in Deutschland. Start bundesweiter EMAH-Informationskampagne Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Genes Follow Precise Switching Rules

Inside the cell nucleus, genes must be turned on and off with precision to regulate biological processes. The first models of gene regulation were developed in the 1960s, yet modern science continues to uncover new layers of control. A new study involving researchers from the Institute of Science and Technology Austria (ISTA), the Institut Pasteur, and Princeton University, published in PNAS, now suggests that genes obey an optimal switching principle—random at any given moment, yet precise on average. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Exzellente Doktorandenschmiede für die Lebenswissenschaften – 20 Jahre Ulmer Graduiertenschule für Molekulare Medizin

Sie ist ein einzigartiges Erfolgsmodell für die Doktorandenausbildung in den Lebenswissenschaften: die „International Graduate School in Molecular Medicine Ulm“ (IGradU). Ende Juni feierte sie ihr 20-jähriges Bestehen mit einem Blick zurück und nach vorn. Eine Alumni Hall of Fame und Videobotschaften ehemaliger Absolventinnen und Absolventen zeigten, welchen Weg viele nach ihrer Promotion eingeschlagen haben – in der Wissenschaft ebenso wie in der Industrie, einige inzwischen als Professorinnen und Professoren oder in anderen Führungspositionen, und zwar im In- und Ausland. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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