Den gordischen Knoten durchschlagen: Um die Artenvielfalt zu retten, sollten globale Probleme jetzt angegangen werden

Seit den 1970er Jahren wächst der Einfluss der Menschheit auf die Natur rasant, berichten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Science. Da aber eine Reihe von eng miteinander verzahnten Einflüssen vom Klimawandel bis zu Überfischung und Landübernutzung die Umwelt in die Zange nehmen, sollten diese weltweiten Herausforderungen alle gleichzeitig an der Wurzel gepackt werden, um weitere massive globale Schäden noch zu verhindern. Und das müsste sofort geschehen, betonen die Forscher.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Fehlen des Transmembranproteins PIANP mit Verhaltensauffälligkeiten verknüpft, die Autismus-Spektrum-Störungen ähneln

Mechanismus schließt Signalübertragung über den GABAB-Rezeptorkomplex ein

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Virenvermehrung in 3D

Vaccinia-Viren dienen als Impfstoff gegen menschliche Pockenerkrankungen und als Basis neuer Krebstherapien. Zwei Studien liefern jetzt faszinierende Einblicke in deren ungewöhnliche Vermehrungsstrategie auf atomarer Ebene.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Virus multiplication in 3D

Vaccinia viruses serve as a vaccine against human smallpox and as the basis of new cancer therapies. Two studies now provide fascinating insights into their unusual propagation strategy at the atomic level.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Dem Feind auf der Spur: Neuer Algorithmus erkennt sogar kleinste Krebsmetastasen im ganzen Mauskörper

Forschende des Helmholtz Zentrum München, der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und der Technischen Universität München (TUM) haben einen Algorithmus entwickelt, der automatisiert Metastasen erkennt. Die neue Technologie findet sogar einzelne streuende Krebszellen im gesamten Körper von Mäusen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

DGTI: Hämophilie – Experten rechnen mit baldiger Einführung der Gentherapie

München, Dezember 2019 – Bisher waren die etwa 6000 Menschen in Deutschland, die an einer schweren Hämophilie A oder B leiden, auf regelmäßige Infusionen mit Gerinnungsfaktoren angewiesen. Neben neuartigen therapeutischen Antikörpern könnte zukünftig auch eine Gentherapie vor lebensgefährlichen Blutungen schützen. Die Deutsche Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie (DGTI) rechnet damit, dass diese neue Behandlungsoption in einigen Monaten verfügbar sein wird.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neue Hefe-Spezies in Braunschweig entdeckt

Heimische Buchen stellen Lebensraum für vom Klimawandel bedrohte Hefe dar

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Erfolgreich abnehmen – eine Typfrage: Auf energiereduzierte Mischkost setzen oder eher Kohlenhydrate einschränken?

Gewichtsreduktion ist nicht nur für viele Diabetespatientinnen und -patienten ein wichtiges Thema. Ob sie gelingt, hängt stark von dem gewählten Ernährungskonzept ab. Elisabeth Höfler, Ernährungsexpertin der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG), stellt zwei Erfolgsdiäten vor. Die Stuttgarter Diätberaterin kennt schmackhafte Rezepte und gibt praktische Tipps, wie man eine Ernährungsumstellung im Alltag lange gut durchhält.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Humane Papillomviren programmieren ihre Wirtszellen um und begünstigen so die Hautkrebsentstehung

Humane Papillomviren sind nicht nur ursächlich für genitale Krebsarten und Kopf-Hals-Tumoren, sondern verursachen auch den weißen Hautkrebs. Immungeschwächte Menschen, beispielsweise Organtransplantat-Empfänger, sind hierbei besonders anfällig für die Entstehung solcher Tumoren. Die zellulären Vorgänge, die zur Tumorentwicklung führen, sind bis heute nur unvollständig verstanden. Die Arbeitsgruppe um Prof. Baki Akgül vom Institut für Virologie der Uniklinik Köln konnte nun im Rahmen eines von der Wilhelm Sander-Stiftung geförderten Forschungsprojektes bislang unbekannte Mechanismen aufdecken, über die das Virus Einfluss auf infizierte Zellen nimmt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Nach Intensiv- und Notfallmedizin-Kongress: Wir müssen uns noch mehr mit der Gesundheit im globalen Sinne beschäftigen

Die Resonanz kann sich wirklich sehen lassen: Rund 5.600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind vom 4. bis 6. Dezember zum 19. Jahreskongress der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) nach Hamburg gekommen. Die wichtigste Veranstaltung für die Intensiv- und Notfallmedizin in Deutschland stand dieses Jahres unter dem Motto „Kooperation führt zu Entwicklung“. Und das wurde für drei Tage im besten Sinne gelebt: Menschen aus 43 Nationen und mit unterschiedlichem fachlichem Hintergrund tauschten sich intensiv miteinander aus, arbeiteten zusammen und entwickelten neue Ideen und Strukturen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Focus on food security and sustainability

The number of malnourished people is increasing worldwide. More than two billion people suffer from a lack of micronutrients. Infant mortality rates are unacceptably high. Against this background, there is a need for the global pooling of research efforts, more research funding and an international body for food security and agriculture that prepares policy decisions. This is what Prof. Joachim von Braun from the University of Bonn, Dr. Robin Fears from the European Academies Science Advisory Council (EASAC) and Prof. Volker ter Meulen, President of the InterAcademy Partnership (IAP) call for in the journal „Science Advances“.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Fachgesellschaft Deutscher Herzchirurgen sieht Klärungsbedarf bei der Behandlung herzkranker Patienten

Der am Montagabend von der BBC ausgestrahlte investigative Bericht über die kontrovers diskutierte Excel-Studie äußerte u.a. erhebliche Zweifel an der Methodik der Datenauswertung.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Ernährungssicherheit und Nachhaltigkeit im Fokus

Die Zahl der unterernährten Menschen nimmt weltweit zu. Unter mangelnder Versorgung mit Mikronährstoffen leiden mehr als zwei Milliarden Menschen. Die Kleinkinder-Sterblichkeit ist inakzeptabel hoch. Vor diesem Hintergrund brauche es eine globale Bündelung der wissenschaftlichen Anstrengungen, mehr Forschungsförderung und ein internationales Gremium für Ernährungssicherheit und Landwirtschaft, das politische Entscheidungen vorbereitet. Das fordern Prof. Dr. Joachim von Braun von der Universität Bonn, Dr. Robin Fears vom European Academies Science Advisory Council (EASAC) und Prof. Dr. Volker ter Meulen, Präsident der InterAcademy Partnership (IAP) im Fachjournal „Science Advances“.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Die „Luft“ im Ozean wird dünner – Sauerstoffgehalte im Meerwasser gehen weiter zurück

11.12.2019/Kiel. Neben der Erwärmung und der Versauerung des Meerwassers führt der Verlust von Sauerstoff im Ozean zunehmend zu Verschiebung des biologischen, chemischen und physikalischen Gleichgewichts in unseren Meeren. Dieses Ergebnis wurde in dem am 7. Dezember vorgelegten und unter Mitwirkung von Wissenschaftlern des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel entstandenen 562-seitigen Bericht der International Union for Conservation of Nature (IUCN) auf der UN Klimakonferenz in Madrid vorgestellt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Zukunft des Waldes: Mischkulturen, Naturverjüngung und nur bedingt Exoten

Große Resonanz für den 1. Frankfurter Waldkongress

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Population health in European comparison

How healthy is the population in Germany compared to other European countries? In issue 4/2019 of the Journal of Health Monitoring, the Robert Koch Institute (RKI) has published results from EHIS wave 2, the latest European Health Interview Survey.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Experimente der Evolution: Neuer Raubdinosaurier aus Patagonien

Der SNSB-Paläontologe Oliver Rauhut hat in Patagonien einen bisher unbekannten Raubdinosaurier (Asfaltoventor vialidadi) aus der mittleren Jurazeit (ca. 172 Mio Jahre) entdeckt, der ein neues Licht auf die Evolutionsgeschichte dieser Tiergruppe wirft. Die Neuentdeckung veröffentlichte der Forscher gemeinsam mit einem Kollegen kürzlich in der Fachzeitschrift Scientific Reports.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Tree Cavities for Wild Honeybees

The forests in Europe provide habitat for around 80,000 colonies of wild honeybees. That is why more attention should be paid to preserving the nesting sites for these threatened insects, according to researchers.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Baumhöhlen für wilde Honigbienen

Die Wälder in Europa bieten Lebensraum für rund 80.000 Kolonien wilder Honigbienen. Darum solle verstärkt darauf geachtet werden, die Nistplätze für diese bedrohten Insekten zu erhalten, so das Fazit eines Forschungsteams.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Plant researchers examine the aroma of bread: modern and old wheat varieties taste equally good

JOINT PRESS RELEASE BY HHU AND THE UNIVERSITY OF HOHENHEIM

Publication in Food Research International

Bread baked from modern wheat varieties are just as aromatic as that baked from old varieties. However, differences exist between the breads from different wheat varieties – and those that were grown in different locations. These were the findings made by a team of German and Swiss researchers under the leadership of Heinrich Heine University Düsseldorf (HHU) and the University of Hohenheim in Stuttgart.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Blutkrebs: Ältere Patienten profitieren von schonender Kombinationstherapie

Epigenetischer Wirkstoff und Vitamin-A-Präparat helfen geschwächten Patienten mit akuter myeloischer Leukämie, für die eine intensive Chemotherapie zu anstrengend ist / Publikation der bundesweiten Studie im Journal of Clinical Oncology

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Molekulare Milch-Mayonnaise: Wie Mundgefühl und mikroskopische Eigenschaften bei Mayonnaise zusammenhängen

Ob im Kartoffelsalat oder zu Pommes: Mayonnaise auf Eibasis wird in vielfältigen Gerichten verwendet. Mayonnaise aus Milch ist ungewöhnlich, sie kann aber viel mehr. Wie deren mikroskopischen Eigenschaften und das Gefühl, welches sie im Mund hinterlässt – die sogenannten Textur – zusammenhängen, haben nun Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Prof. Thomas Vilgis des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) in Mainz genauer untersucht. Sie konnten hierbei Zusammenhänge zwischen dem Ölanteil sowie der Festigkeit nachweisen. Weiterhin konnten Sie Milchmayonnaise durch Erwärmen so verändern, dass sie bei gleichen Inhaltsstoffen eine andere, gallertartige Textur aufwies.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wettbewerb „Mach mal Pause“ – Auszeichnung innovativer Pausenkonzepte in der Pflege

Was bedeutet „Gesund-Pflegen“ und welche Bedeutung hat eine gute Pause in der Pflege. Dieser Frage stellten sich über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim ersten „Gesund-Pflegen-Tag“ der AOK Bayern in Nürnberg, der in Kooperation mit der Wilhelm Löhe Hochschule durchgeführt wurde. Neben einem Wettbewerb für das beste Pausenkonzept wurde eine qualitative Studie zu Aspekten „guter Pause“ vorgestellt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Molecular milk mayonnaise: How mouthfeel and microscopic properties are related in mayonnaise

Whether in potato salad or with chips: egg-based mayonnaise is used in a variety of dishes. Milk mayonnaise is unusual, but it can do much more. Scientists led by Prof. Thomas Vilgis of the Max Planck Institute for Polymer Research (MPI-P) in Mainz have now investigated how their microscopic properties and the feeling they leave in the mouth – the so-called texture – are related. They were able to prove that there were connections between the oil content and the hardness. They were also able to change milk mayonnaise by heat in such a way that it had a different gelatinous texture with the same ingredients.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Förderung für UMG-Krebsforscher zu neuen Behandlungsstrategien bei T-Zell-Lymphomen

Max-Eder-Nachwuchsgruppe: Deutsche Krebshilfe fördert Nachwuchswissenschaftler mit 725.000 Euro zu Forschungsvorhaben zu T-Zell-Lymphomen an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG).

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft