Pflanzen dürreresistent machen

Wie Pflanzen die winzigen Öffnungen, die auf ihren Blättern für Gasaustausch und Wasserregulation zuständig sind, entwickeln und damit ihren Wasserhaushalt steuern, hat ein Team der Ruhr-Universität unter Leitung von Prof. Dr. Christopher Grefen herausgefunden. Das Team identifizierte die beiden Lipid-modifizierenden Enzyme GELP80 und GELP100 als entscheidende Faktoren für die Ausbildung funktionsfähiger Spaltöffnungen (Stomata). Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift The Plant Cell am 26. Mai 2026 veröffentlicht. Sie liefern neue Einblicke in die Mechanik der Pflanzenentwicklung und könnten langfristig dazu beitragen, Nutzpflanzen widerstandsfähiger gegen Trockenheit zu machen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Kornblume und Feldlerche geraten aus dem Blick: Jüngere Erwachsene kennen deutlich weniger typische Arten ihrer Umgebung

Viele junge Erwachsene kennen bekannte Arten wie Löwenzahn oder Spatzen. Deutlich weniger bekannt sind dagegen Pflanzen und Vögel, die typisch für Felder, Wiesen und andere Agrarlebensräume sind. Das zeigt eine neue Studie des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) im Fachjournal Journal of Ethnobiology and Ethnomedicine. Für die Untersuchung befragte das Forschungsteam 463 Erwachsene verschiedener Altersgruppen in einer landwirtschaftlich geprägten Region Deutschlands. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Wissen über typische Arten der Agrarlandschaft insbesondere bei jüngeren Generationen abnimmt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Sonnenschutz einer Alge liefert Hinweise auf Evolution der Landpflanzen

Team erforscht, wie nächste Algen-Verwandte der Landpflanzen UV-Strahlung überlebt Als die ersten Pflanzen vor über 500 Millionen Jahren ihren Lebensraum im Wasser verließen und an Land siedelten, waren sie völlig neuen Gefahren ausgesetzt, wie Trockenheit, wechselhaften Temperaturen und praller Sonne. Besonders bedrohlich war die UV-Strahlung, denn sie kann DNA, Proteine und Zellstrukturen schädigen. Wie haben die Vorfahren der heutigen Moose, Bärlapp-, Schachtelhalm-, Farngewächse und Samenpflanzen das überlebt? Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Pflanzen bremsen ihr Immunsystem, um Virusinfektionen zu überleben

Selektive Autophagie dient zur „Feinabstimmung“ des Immunsystems in virusinfizierten Pflanzen Wenn Viren in eine Pflanze eindringen, könnte man einen Immunkrieg erwarten. Neue Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass eine zu starke Immunreaktion – ähnlich wie beim Menschen – tatsächlich mehr schaden als nützen kann. Eine aktuelle Studie unter der Leitung von Marion Clavel und Yasin Dagdas deckt auf, wie Pflanzen ihre Abwehrkräfte sorgfältig ausbalancieren, um Virusangriffe zu überleben. Ihre Arbeit enthüllt eine überraschende Strategie: Anstatt das Virus direkt zu zerstören, schwächen Pflanzen aktiv Teile ihres eigenen Immunsystems ab, um selbstverschuldete Schäden zu verhindern. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche…

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Pflanzen mit Köpfchen: TU Berlin lädt zur zweiten kostenlosen Verteilaktion von Rucola und Erbse ein

Am 3. Juni 2026 ab 12.00 Uhr / Expert*innen für Interviews verfügbar Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …

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Weniger Dünger dank smarter Allianzen

Pflanzen haben im Laufe der Evolution elegante Strategien entwickelt, um einem Mangel an Phosphat im Erdreich zu begegnen: Sie gehen Symbiosen mit Bodenpilzen ein. Wissenschaftler/innen des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie (IPB) in Halle haben gemeinsam mit Partnern der Universität Bonn einen molekularen Schalter entdeckt, der den Phosphatgehalt in der Pflanze erfasst und dann das Startsignal für oder gegen die Symbiose gibt. Dieser Signalweg könnte künftig genutzt werden, um Pflanzen zu befähigen, die Partnerschaft mit den Bodenpilzen auch dann einzugehen, wenn genügend Phosphat verfügbar ist.Die Studie in Science Advances eröffnet neue Wege zur Reduktion von Düngemitteln. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt…

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Pflanzenstress: Signalnetzwerke mal anders

Das Molekül cAMP, das in tierischen Zellen essenzielle Funktionen erfüllt, ist in Pflanzen deutlich weniger erforscht. In einer neuen Studie in Science Advances zeigen Wissenschafter:innen am Institute of Science and Technology Austria (ISTA), dass Pflanzen zwei Formen von cAMP parallel einsetzen, um normale Zellprozesse zu regulieren und auf Stress zu reagieren – wobei die Signalwege auch miteinander kommunizieren. Der Austausch zwischen den Signalwegen schafft eine gewisse Redundanz. Letztlich könnten die Erkenntnisse dazu beitragen, die Widerstandsfähigkeit und Produktivität von Nutzpflanzen in einem sich rasch verändernden Klima zu verbessern. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …

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Wie Pflanzen ihre Energie unter Stress neu ausbalancieren

Pflanzen sind ständig Stress ausgesetzt – durch Krankheitserreger, Hitze oder andere Umweltfaktoren. Dabei können Proteine beschädigt werden, und die Zellfunktion gerät aus dem Gleichgewicht. Forschende der Ruhr-Universität Bochum um Prof. Dr. Suayb Üstün haben entdeckt, wie Pflanzenzellen auf diesen sogenannten Proteinstress reagieren und ihre inneren Prozesse gezielt anpassen. Sie zeigen, dass Zellen unter Stress dem Abbau beschädigter Proteine den Vorzug vor der Energiegewinnung durch Photosynthese geben. Die Erkenntnis dieser Zusammenhänge könnte helfen, Pflanzen robuster zu machen. Die Studie ist in der Zeitschrift Molecular Cell vom 30. April 2026 veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …

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Verkleinern, entfernen und verändern: IPK-Team „schneidet“ Weizen-Chromosomen zurecht

Einem Forschungsteam des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) ist es erstmals gelungen, Chromosomen in Pflanzen mit großem Erbgut wie Weizen gezielt zu verkleinern oder sogar vollständig zu entfernen. Dazu setzten die Forscherinnen und Forscher mit der Genschere CRISPR/Cas an sich wiederholenden Abschnitten der DNA an. Die Ergebnisse der Studie, die heute im Fachmagazin „Plant Communications“ veröffentlicht worden sind, können die Züchtungsprozesse erheblich beschleunigen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …

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Dürre macht Hummeln schwer zu schaffen

Dürre mindert den Fortpflanzungserfolg von Hummelvölkern erheblich. Das zeigt eine neue Studie eines Forschungsteams der Universität Würzburg. Das hat auch Konsequenzen für die Bestäubung von Pflanzen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …

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Wie Pflanzen ihren Proteinhaushalt regulieren

Ein spezieller zellulärer Mechanismus reguliert den Proteinhaushalt von Pflanzen und beeinflusst damit, wie sie auf umweltbedingten Stress reagieren. Eine entscheidende Rolle spielt dabei ein besonderer Proteinkomplex, der dynamisch den Abbau und das Recycling von Proteinen steuert. Das hat ein internationales Forschungsteam unter Leitung von Privatdozent Dr. Markus Wirtz vom Centre for Organismal Studies der Universität Heidelberg herausgefunden. Die Untersuchungen liefern neue Erkenntnisse dazu, wie dieser grundlegende Vorgang – die sogenannte N-terminale Acetylierung – das Gleichgewicht im Proteinumsatz aufrechterhält und damit zur Stabilität des pflanzlichen Proteoms beiträgt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …

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Evolution im Zeitraffer: Wie sich die Ackerschmalwand anpasst – oder ausstirbt

In einem bislang einzigartigen Feldexperiment hat ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Goethe-Universität, der University of California, Berkeley, und dem CNRS Montpellier die evolutionäre Anpassung der Ackerschmalwand Arabidopsis thaliana an verschiedensten Klimazonen von den Alpen bis zur Negevwüste untersucht. An weltweit 30 Standorten säten die Teammitglieder die Pflanzen aus, beobachteten deren Entwicklung und werteten genetische Veränderungen aus. Das Ergebnis: Viele Arabidopsis-Populationen passten sich rasch den Klimaverhältnissen an – einige jedoch starben aus. Die Ergebnisse zeigen, wie genetische Vielfalt das Überleben von Populationen sichert. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …

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Sukkulenten als Vorbild: Neue Chance für Pflanzen bei Dürre?

Mit Wasser haushalten wie eine Sukkulente: Ein Forschungsteam unter der Leitung der Universität Bern hat einen Mechanismus entschlüsselt, mit dem eine unscheinbare Sukkulente die Aufnahme von Kohlendioxid über die Blattoberfläche so fein reguliert, dass sie genug davon für die Photosynthese erhält, ohne dabei zu viel Wasser zu verlieren – und somit wassersparend leben kann. Die Erkenntnisse könnten dafür genutzt werden, Nutzpflanzen trockenresistenter zu machen und Erträge bei Hitze und Dürre zu sichern. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …

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Vegetarische Alternativen: Die andere Art von Fleisch

Würste, Salami und Hack aus Pflanzen werden immer beliebter. Doch was steckt drin im vegetarischen Fleischersatz? Und sind die Alternativen zum Tier gesund? Quelle: FAZ.NET

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Vegetarische Alternativen: Die andere Art von Fleisch

Würste, Salami und Hack aus Pflanzen werden immer beliebter. Doch was steckt drin im vegetarischen Fleischersatz? Und sind die Alternativen zum Tier gesund? Quelle: FAZ.NET

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