Erschöpfung, Schwindel, Gewichtsverlust – Warum Morbus Addison leicht übersehen wird

Morbus Addison ist selten, kommt häufig mit unspezifischen Symptomen daher und wird gerade deshalb oft nicht entdeckt: Auf 1 Million Menschen kommen etwa 126 Fälle. Bei der Autoimmunerkrankung bilden die Nebennieren zu wenig lebenswichtige Hormone. Besonders in Belastungssituationen kann das gefährlich werden und unbehandelt zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) und die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) machten auf ihrer gemeinsamen Online-Pressekonferenz in der vergangenen Woche auf das wenig bekannte Krankheitsbild aufmerksam. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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DDG: GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz darf nicht zum Versorgungs-Killer werden!

Vor der 2. Und 3. Lesung des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes im Bundestag warnt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) vor weitreichenden Folgen durch das Reformpaket für die über 9 Millionen Menschen mit Diabetes in Deutschland. Ihre Versorgung darf nicht zum politischen Spielball werden – weder Praxen in ländlichen Regionen noch in Kliniken der Maximalversorgung. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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DANK: „Zuckersteuer nicht auf die lange Bank schieben.“

Die zweite und dritte Lesung sowie die Debatte im Deutschen Bundestag zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (GKV-BStabG) in dieser Woche kommentiert Barbara Bitzer, Sprecherin des Wissenschaftsbündnisses Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) und Geschäftsführerin der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG): Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Hunger ohne Stopp-Signal – Hypothalamische Adipositas als oft übersehene Ursache starker Gewichtszunahme

Wenn die Hunger- und Sättigungssteuerung im Gehirn geschädigt ist, können Betroffene innerhalb kurzer Zeit stark zunehmen. Diäten greifen dann oft nur begrenzt, weil die gestörten Signale im Gehirn trotz ausreichender Energiereserven kein ausreichendes Sättigungsgefühl auslösen. Auf diese unterschätzte Form der Adipositas – die hypothalamische Adipositas – machten die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) bei ihrer heutigen gemeinsamen Pressekonferenz aufmerksam. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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CEDA-Kongress 2026 setzte starke Impulse für die Präzisionsdiabetologie

Drei Tage lang stand Düsseldorf im Mittelpunkt der europäischen Diabetologie: Vom 25. bis 27. Juni 2026 fand der Kongress der Central European Diabetes Association (CEDA) am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ), ein An-Institut an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), statt. Rund 250 Teilnehmende tauschten sich über aktuelle Forschungsergebnisse und neue Ansätze in der Diabetesversorgung aus. Insgesamt 16 Sitzungen, 56 Posterpräsentationen und vier Industriesymposien aus 25 Ländern zeigten deutlich: Die Diabetologie richtet sich zunehmend auf den einzelnen Menschen aus. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Erneut fünf Sterne für die klinische Diabetologie am HDZ NRW

Der Bundesverband Klinischer Diabetes-Einrichtungen – DIE Diabetes Kliniken e.V. (BVKD) als Interessenvertretung der stationären Diabetologie in Deutschland hat bereits zum fünften Mal eine Transparenzliste der Akutkliniken seiner Mitgliedseinrichtungen erarbeitet. Einmal mehr wird das Herz- und Diabeteszentrum NRW darin mit seinem großen Leistungsspektrum der Klinik für Diabetologie und Endokrinologie unter der Leitung von Prof. Dr. Susanne Reger-Tan als führende Einrichtung mit fünf Sternen ausgezeichnet. Ein so gutes Ergebnis erzielten nur 19 Häuser von insgesamt 91 teilnehmenden Einrichtungen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Vorhofflimmern und Diabetes – gefährliches Duo fürs Herz

Was diese Kombination besonders gefährlich macht und wie sich Patienten schützen können, darüber informieren Experten im neuen Ratgeber der Herzstiftung „Diabetes und Herzgesundheit“ Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Early Detection of Type 1 Diabetes in Children Is Broadly Feasible

For ten years, the Fr1da study, coordinated by Helmholtz Munich, has been investigating whether early stages of type 1 diabetes in children can be detected in routine pediatric care. The latest evaluation shows that the screening program is sustainably feasible and identifies most children who will later develop stage 3 (clinical) type 1 diabetes. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …

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Früherkennung von Typ-1-Diabetes bei Kindern ist breit umsetzbar

Seit zehn Jahren untersucht die von Helmholtz Munich koordinierte Fr1da-Studie, ob sich frühe Stadien von Typ-1-Diabetes bei Kindern in der allgemeinen kinderärztlichen Versorgung erkennen lassen. Die aktuelle Bilanz zeigt: Das Screening ist dauerhaft umsetzbar und identifiziert die meisten Kinder, bei denen sich einTyp-1-Diabetes Stadium 3 (klinisch) in der Zukunft entwickelt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …

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Geschwollene Augenlider: Hagel- und Gerstenkörner – wann harmlos, wann gefährlich?

Gersten- und Hagelkörner zählen zu den häufigsten Augenleiden überhaupt, die bei vielen Menschen mindestens einmal im Leben auftreten. Meist sind die korngroßen Schwellungen an Ober- oder Unterlid zwar lästig und schmerzhaft, aber harmlos, und sie heilen von allein ab. Doch bei Menschen unter anderem mit Hauterkrankungen, allergischer Neigung, Diabetes oder einem geschwächten Immunsystem können sich die Lider immer wieder neu entzünden. In seltenen Fällen kann eine hartnäckige Schwellung auch auf eine erste Tumorerkrankung hinweisen. Wie Betroffene mit Gersten- und Hagelkörnern am besten umgehen, erklärt eine Expertin der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft e.V. (DOG). Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell…

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Ist der „Jo-Jo-Effekt“ wirklich schädlich? Neue Analyse stellt seit langem geltende Annahmen zum Jo-Jo-Effekt in Frage

Eine erneute Gewichtszunahme nach einem Gewichtsverlust, allgemein bekannt als „Jo-Jo-Effekt“, wird oft als schädlich dargestellt, sogar als schädlicher als anhaltendes Übergewicht. Eine neue umfassende Analyse, die in ‚The Lancet Diabetes & Endocrinology‘ veröffentlicht wurde, legt jedoch nahe, dass diese weit verbreitete Auffassung nicht durch stichhaltige wissenschaftliche Belege gestützt wird. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …

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Positiver Trend: Gesundheitsatlas zeigt Rückgang bei Herzinfarkten

Eine aktuelle Datenauswertung für den Gesundheitsatlas Deutschland des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zeigt einen anhaltenden Rückgang bei der Zahl der Herzinfarkte in Deutschland. Gleichzeitig ist allerdings die Häufigkeit von Diabetes mellitus Typ 2 und Bluthochdruck gestiegen, die jeweils Risikofaktoren für die Entstehung einer koronaren Herzkrankheit und das Auftreten von Herzinfarkten darstellen. Der Gesundheitsatlas Deutschland macht die aktuellen Entwicklungen für insgesamt 26 Erkrankungen bis auf Landkreis-Ebene transparent. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …

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Nicht nur Insulin ist entscheidend: Frühe Glukagonerhöhung bei Typ-2-Diabetes hängt mit Fettlebererkrankung zusammen

Im Mittelpunkt der Typ-2-Diabetes-Forschung stand bislang vor allem Insulin: Sprechen die Körperzellen schlechter auf das in der Bauchspeicheldrüse hergestellte Hormon an, steigt der Blutglukosespiegel langfristig an. Eine aktuelle Studie des Deutschen Diabetes-Zentrums zeigt, dass auch das Hormon Glukagon bereits früh erhöht ist. Die Forschenden konnten nachweisen, dass ein erhöhter Glukagonspiegel mit einer metabolischen Dysfunktion-assoziierten steatotischen Lebererkrankung (MASLD), umgangssprachlich Fettlebererkrankung, in Zusammenhang steht – einem engen Begleiter von Typ-2-Diabetes. Die Befunde werfen neue Fragen auf, die für die Entwicklung zukünftiger Therapien relevant sein könnten. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …

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4.000 Ärzte fordern Zuckersteuer: „Klingbeil muss Vorschlag vorlegen”

Vor der Entscheidung über eine Zuckersteuer erhöhen Ärzt:innen den Druck auf die Bundesregierung: Knapp 4.000 Mediziner:innen haben sich für eine Herstellerabgabe auf zuckrige Getränke ausgesprochen. Aus ärztlicher Sicht sei die Dringlichkeit hoch, heißt es in einem offenen Brief, den unter anderem der Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Klaus Reinhardt, sowie die Vorsitzende des Marburger Bundes Dr. Susanne Johna, unterzeichnet haben. Ernährungsbedingte Erkrankungen nähmen seit Jahren zu: „Die Folgen davon sind tagtäglich in Praxen und Kliniken sichtbar: Übergewicht und Adipositas bereits im Kindesalter, frühe Stoffwechselstörungen, Typ-2-Diabetes, Fettlebererkrankungen sowie Karies.” Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …

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Warum Covid für Übergewichtige und Diabetes-Patienten so gefährlich ist

Übergewicht ist in vielerlei Hinsicht ein Gesundheitsrisiko. Wer darunter oder unter Diabetes leidet, hat zudem ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe von Covid-19. Die Gründe dafür werden langsam klarer. Quelle: FAZ.NET

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100 Jahre Insulin – von den Anfängen bis heute und in die Zukunft

Gemeinsame Pressekonferenz der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe Pressekonferenz „100 Jahre Insulin – von den Anfängen bis heute und in die Zukunft“ Termin: Donnerstag, 20. Januar 2022, 11.00 bis 12.00 Uhr Online, Anmeldung unter: <https://attendee.gotowebinar.com/register/9017337171697775373> Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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