Wenn Diabetes dem Kinderwunsch im Weg steht: Hormonbehandlung muss zur Familienplanung passen

Ein Diabetes mellitus kann die Fruchtbarkeit von Frauen und Männern gleichermaßen beeinträchtigen. Ist bei betroffenen Männern häufig ein niedrigerer Testosteron-Spiegel als Folge des Diabetes der Grund, verursacht die Stoffwechselerkrankung bei Frauen zumeist Zyklusstörungen, ausbleibenden Eisprung oder eine frühzeitige Menopause. Doch in beiden Fällen gilt: Eine Hormontherapie mit Testosteron beziehungsweise Östrogen ist nicht unbedingt die richtige Behandlung. Darauf weist die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hin. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Gesunde Gefäße, gesundes Gehirn: Gut 12 Jahre länger ohne Demenz leben

Wer seine Gefäße in der Lebensmitte gesund hält, kann viele Jahre länger ohne Demenz leben. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Langzeitauswertung der US-amerikanischen „Atherosclerosis Risk in Communities“ (ARIC)-Studie, die den Zusammenhang zwischen vaskulären Risikofaktoren und kognitiver Gesundheit untersucht hat. Die Forschenden konnten zeigen, dass Menschen ohne die drei vaskulären Risikofaktoren Bluthochdruck, Diabetes mellitus und Rauchen durchschnittlich rund 12,6 Jahre länger demenzfrei leben als jene, bei denen diese drei Risikofaktoren gleichzeitig vorliegen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Obesity drug significantly reduces the risk of serious cardiovascular events and infections

People with type 2 diabetes and obesity may benefit from treatment with tirzepatide. Tirzepatide, marketed under the brand name Mounjaro, can reduce the risk of heart attacks and hospitalizations due to infections by about one-third each compared with a conventional diabetes medication. Researchers at the Technical University of Munich (TUM) and Harvard Medical School demonstrated this using health insurance data. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Erhalt kognitiver Fähigkeiten wird künftig für therapeutischen Fortschritt entscheidend sein

Sinkende kardiovaskuläre Sterblichkeit mit längerer Überlebenszeit von Menschen mit Diabetes verändert klinisch leitende Prinzipien Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Reaktive Stoffwechselprodukte können hohen Blutzucker und Nierenschäden verursachen

Neue Erkenntnisse aus der Diabetes-Forschung an der Medizinischen Fakultät Mannheim Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Erschöpfung, Schwindel, Gewichtsverlust – Warum Morbus Addison leicht übersehen wird

Morbus Addison ist selten, kommt häufig mit unspezifischen Symptomen daher und wird gerade deshalb oft nicht entdeckt: Auf 1 Million Menschen kommen etwa 126 Fälle. Bei der Autoimmunerkrankung bilden die Nebennieren zu wenig lebenswichtige Hormone. Besonders in Belastungssituationen kann das gefährlich werden und unbehandelt zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) und die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) machten auf ihrer gemeinsamen Online-Pressekonferenz in der vergangenen Woche auf das wenig bekannte Krankheitsbild aufmerksam. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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DDG: GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz darf nicht zum Versorgungs-Killer werden!

Vor der 2. Und 3. Lesung des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes im Bundestag warnt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) vor weitreichenden Folgen durch das Reformpaket für die über 9 Millionen Menschen mit Diabetes in Deutschland. Ihre Versorgung darf nicht zum politischen Spielball werden – weder Praxen in ländlichen Regionen noch in Kliniken der Maximalversorgung. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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DANK: „Zuckersteuer nicht auf die lange Bank schieben.“

Die zweite und dritte Lesung sowie die Debatte im Deutschen Bundestag zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (GKV-BStabG) in dieser Woche kommentiert Barbara Bitzer, Sprecherin des Wissenschaftsbündnisses Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) und Geschäftsführerin der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG): Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Hunger ohne Stopp-Signal – Hypothalamische Adipositas als oft übersehene Ursache starker Gewichtszunahme

Wenn die Hunger- und Sättigungssteuerung im Gehirn geschädigt ist, können Betroffene innerhalb kurzer Zeit stark zunehmen. Diäten greifen dann oft nur begrenzt, weil die gestörten Signale im Gehirn trotz ausreichender Energiereserven kein ausreichendes Sättigungsgefühl auslösen. Auf diese unterschätzte Form der Adipositas – die hypothalamische Adipositas – machten die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) bei ihrer heutigen gemeinsamen Pressekonferenz aufmerksam. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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CEDA-Kongress 2026 setzte starke Impulse für die Präzisionsdiabetologie

Drei Tage lang stand Düsseldorf im Mittelpunkt der europäischen Diabetologie: Vom 25. bis 27. Juni 2026 fand der Kongress der Central European Diabetes Association (CEDA) am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ), ein An-Institut an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), statt. Rund 250 Teilnehmende tauschten sich über aktuelle Forschungsergebnisse und neue Ansätze in der Diabetesversorgung aus. Insgesamt 16 Sitzungen, 56 Posterpräsentationen und vier Industriesymposien aus 25 Ländern zeigten deutlich: Die Diabetologie richtet sich zunehmend auf den einzelnen Menschen aus. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Erneut fünf Sterne für die klinische Diabetologie am HDZ NRW

Der Bundesverband Klinischer Diabetes-Einrichtungen – DIE Diabetes Kliniken e.V. (BVKD) als Interessenvertretung der stationären Diabetologie in Deutschland hat bereits zum fünften Mal eine Transparenzliste der Akutkliniken seiner Mitgliedseinrichtungen erarbeitet. Einmal mehr wird das Herz- und Diabeteszentrum NRW darin mit seinem großen Leistungsspektrum der Klinik für Diabetologie und Endokrinologie unter der Leitung von Prof. Dr. Susanne Reger-Tan als führende Einrichtung mit fünf Sternen ausgezeichnet. Ein so gutes Ergebnis erzielten nur 19 Häuser von insgesamt 91 teilnehmenden Einrichtungen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Vorhofflimmern und Diabetes – gefährliches Duo fürs Herz

Was diese Kombination besonders gefährlich macht und wie sich Patienten schützen können, darüber informieren Experten im neuen Ratgeber der Herzstiftung „Diabetes und Herzgesundheit“ Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Warum Covid für Übergewichtige und Diabetes-Patienten so gefährlich ist

Übergewicht ist in vielerlei Hinsicht ein Gesundheitsrisiko. Wer darunter oder unter Diabetes leidet, hat zudem ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe von Covid-19. Die Gründe dafür werden langsam klarer. Quelle: FAZ.NET

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100 Jahre Insulin – von den Anfängen bis heute und in die Zukunft

Gemeinsame Pressekonferenz der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe Pressekonferenz „100 Jahre Insulin – von den Anfängen bis heute und in die Zukunft“ Termin: Donnerstag, 20. Januar 2022, 11.00 bis 12.00 Uhr Online, Anmeldung unter: <https://attendee.gotowebinar.com/register/9017337171697775373> Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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