DDG-Medienpreise 2022: Hochwertige Beiträge zum Thema „Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Diabetes“ gesucht

In allen Lebensabschnitten fühlen sich Menschen mit chronischen Krankheiten wie Diabetes mellitus häufig sozial isoliert. Viele von ihnen empfinden ihre Erkrankung als Last – auch aufgrund von Stigmatisierung. Wie kann eine gute Inklusion in Schule und Kindergarten von Kindern mit Diabetes gelingen? Und welche Möglichkeiten gibt es, um einer Isolation von Menschen mit Diabetes in der Gesellschaft vorzubeugen? Wie kann eine gute Integration am Arbeitsplatz und im Privatleben klappen? Wie ist es in Zeiten der Coronapandemie um die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Diabetes bestellt?

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Übergewicht, Diabetes und Bluthochdruck erhöhen die Sterblichkeit bei COVID-19

Fettleibigkeit, ein gestörter Blutzuckerstoffwechsel und Bluthochdruck erhöhen bei jungen Erwachsenen und Menschen im mittleren Lebensalter das Risiko an COVID-19 zu sterben auf ein Maß, welches sonst nur bei älteren Menschen beobachtet wird. Das zeigt eine aktuelle Studie*, die auf Daten des europäischen Fallregisters für Patientinnen und Patienten mit SARS-CoV-2-Infektion (LEOSS**) basiert. Das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD) und die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) sehen in den Ergebnissen einen Anreiz, weiter auf die Prävention im Kampf gegen nicht-übertragbare Krankheiten wie Diabetes zu setzen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Welt-Asthma-Tag: Intersektorale Behandlung hilft schwer erkrankten Betroffenen

Fünf Prozent aller Menschen in Deutschland sind an Asthma erkrankt – etwas mehr Frauen als Männer. Damit zählt diese Erkrankung zu den Volkskrankheiten, ähnlich wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zum heutigen Welt-Asthma-Tag (3. Mai) machen Pneumologinnen und Pneumologen darauf aufmerksam.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Coronavirus: Covid-19 erhöht das Diabetes-Risiko bei Erwachsenen auch bei milden Verläufen

Wer an Covid-19 erkrankt, hat ein höheres Risiko, im Jahr danach Diabetes zu entwickeln, zeigt eine Studie mit rund 180.000 Probanden. Die Fachleute warnen vor einem »Vermächtnis chronischer Krankheiten«.

Quelle: SPIEGEL ONLINE

Nageltherapie bei diabetischem Fußsyndrom: DDG begrüßt G-BA-Beschluss zur Verbesserung der podologischen Behandlung

Für Menschen mit einem diabetischen Fußsyndrom (DFS) kann ein eingewachsener Fußnagel zu schweren Infektionen und schlimmstenfalls zu einer Amputation führen. Die Ursachen sind meist ungeeignetes Schuhwerk, Fußfehlstellungen, falsche Schneidetechnik bei der Bearbeitung des Nagels oder genetische Veranlagung. Durch die Behandlung mit Nagelkorrekturspangen können Komplikationen und operative Eingriffe häufig vermieden werden. Diese Therapie hat der gemeinsame Bundesausschusses (G-BA) jetzt verordnungsfähig gemacht. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) begrüßt diesen Beschluss als einen wichtigen Schritt, konservative Fußbehandlungen von Hochrisikopatienten zur Kassenleistung zu machen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wenn nicht jetzt, wann dann? Im Kampf gegen Diabetes fordert Fachgesellschaft mehr Prävention

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) rechnet bis zum Jahr 2040 mit etwa zwölf Millionen Betroffenen mit einem Diabetes. Um die steigende Anzahl von Betroffenen auch in Zukunft versorgen zu können, fordern Expertinnen und Experten ein umfangreiches Maßnahmenbündel, das von der Politik schon heute auf den Weg gebracht werden müsse. Ein wichtiger Punkt im Kampf gegen Diabetes: Prävention. Der angekündigten Zäsur à la „Mehr Fortschritt wagen“ müssen nun auch Taten folgen. Wie sich die Vision der Ampelregierung für Deutschland auch für die Diabetologie umsetzen lässt, diskutierten Expertinnen und Experten auf der heutigen diskutierten Experten auf der heutigen Jahrespressekonferenz der DDG.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Zuckersteuer: Warum Cola und Limo teurer werden müssen

Die Deutschen essen zu ungesund. Da ist es kein Wunder, dass Adipositas und Diabetes auf dem Vormarsch sind – bei Erwachsenen und vor allem auch bei Kindern. Ein „Hauptschuldiger“ ist längst bekannt: Zucker! Der deutlich zu hohe Konsum hierzulande muss dringend gesenkt werden. Wie das ganz konkret zu machen wäre, zeigt die Untersuchung von Fabian Kaiser, die an der SRH Fernhochschule – The Mobile University durchgeführt wurde.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Prädiabetes gefährlicher als angenommen

Prädiabetes ist nicht einfach nur als eine „letzte Warnung“ vor der eigentlichen Diabetes-Diagnose zu verstehen, denn bereits die Vorstufe zum Diabetes mellitus erhöht das Risiko für schwerwiegende Folgeerkrankungen. Das brachte eine Übersichtsarbeit des Deutschen Diabetes-Zentrums ans Licht. Was genau sind die Ergebnisse?

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Warum Covid für Übergewichtige und Diabetes-Patienten so gefährlich ist

Übergewicht ist in vielerlei Hinsicht ein Gesundheitsrisiko – das durch Covid-19 verstärkt wird.

Übergewicht ist in vielerlei Hinsicht ein Gesundheitsrisiko. Wer darunter oder unter Diabetes leidet, hat zudem ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe von Covid-19. Die Gründe dafür werden langsam klarer.

Quelle: FAZ.NET

Coronavirus: Steigt das Diabetes-Risiko für Kinder nach einer Covid-Erkrankung?

Die US-Gesundheitsbehörde hat untersucht, ob Kinder nach einer Coronainfektion eher an Diabetes erkranken. Das Ergebnis: ein stark erhöhtes Risiko. Auf den ersten Blick wirkt das alarmierend, doch es gibt Kritik an der Studie.

Quelle: SPIEGEL ONLINE

100 Jahre Insulin – von den Anfängen bis heute und in die Zukunft

Gemeinsame Pressekonferenz der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe

Pressekonferenz „100 Jahre Insulin – von den Anfängen bis heute und in die Zukunft“

Termin: Donnerstag, 20. Januar 2022, 11.00 bis 12.00 Uhr
Online, Anmeldung unter: <https://attendee.gotowebinar.com/register/9017337171697775373>

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Eine gute Blutdruckeinstellung kann Typ-2-Diabetes vorbeugen

Eine große Metaanalyse [1] , die 22 randomisierte Studien mit insgesamt fast 150.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auswertete, kam zu einem überraschenden Ergebnis: Die medikamentöse Bluthochdrucktherapie ging mit einem um 11% reduzierten Risiko einher, im Verlauf von 4,5 Jahren an Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken. Besonders deutlich war der Effekt unter Therapie mit ACE-Hemmern und AT1-Blockern. Die Expertinnen und Experten der Deutschen Hochdruckliga sind sich einig: Das präventive Potenzial dieser Blutdrucksenker sollte bei Menschen mit einem hohen Risiko für ein metabolisches Syndrom ausgeschöpft werden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

How Regular Exercise Can Protect Against Fatty Liver Associated Diseases

Exercise not only trains the muscles but can also prevent the development of fatty liver. A new study by the German Center for Diabetes Research (DZD), Helmholtz Munich and Tübingen University Hospital shows which molecular adaptations, in particular of the liver mitochondria, can be observed in this process. The study has been published in ‘Molecular Metabolism’.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

People with High-Risk Prediabetes Benefit from Intensive Lifestyle Intervention

Intensive lifestyle intervention with plenty of exercise helps people with prediabetes improve their blood glucose levels over a period of years and thus delay or even prevent type 2 diabetes. In particular, individuals with prediabetes at highest risk benefited from intensive lifestyle intervention. This is shown by the evaluation of the Prediabetes Lifestyle Intervention Study (PLIS) of the German Center for Diabetes Research (DZD), which was conducted at 8 sites of the center throughout Germany. The results have been published in the journal ‘Diabetes’.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Menschen mit Prädiabetes und hohem Risiko profitieren von einer intensiven Lebensstil-Intervention

Eine intensive Lebensstil-Intervention mit viel Bewegung hilft Menschen mit einer Vorstufe des Diabetes (Prädiabetes), über Jahre ihre Blutzuckerwerte zu verbessern und so Typ-2-Diabetes hinauszuzögern oder gar zu vermeiden. Insbesondere die Prädiabetiker mit höchstem Risiko profitierten von der intensiven Lebensstilintervention. Das zeigt die Auswertung der Prädiabetes-Lebensstil-Interventions-Studie (PLIS) des Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD), die an 8 Standorten des Zentrums in ganz Deutschland durchgeführt wurde. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift „Diabetes“ erschienen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Award-winning diabetes research – new study recommends booster vaccination for older people with diabetes

Prof. Dr Othmar Moser, head of the division Exercise Physiology & Metabolism at the University of Bayreuth, has been awarded the 2021 Langerhans Prize of the Austrian Diabetes Society (OEDG). On 20 November 2021, he accepted the prize of € 10,000 at the OEDG annual general meeting in Salzburg. Recently, he and his research team studied the immune response of people with diabetes after COVID-19 vaccination. The results underline the importance of booster vaccinations for older people with diabetes, especially in the case of impaired kidney function.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neuer Zusammenhang zwischen Ernährung, Darmstammzellen und Krankheiten aufgedeckt

Adipositas, Diabetes und Magen-Darm-Krebs stehen oft mit einer ungesunden Ernährung in Verbindung. Welche molekularen Mechanismen dafür verantwortlich sind, ist nicht vollständig geklärt. Forschende bei Helmholtz Munich haben neue Erkenntnisse gewonnen, die helfen, diesen Zusammenhang besser zu verstehen. Sie sind eine wichtige Basis für die Entwicklung nicht-invasiver Therapien.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neu entdeckter Gendefekt löst Diabetes aus – Mutationen in ONECUT1 stören Entwicklung der Bauchspeicheldrüse

Ein internationales Team unter deutsch-französischer Leitung hat aufgedeckt, dass Mutationen im Gen ONECUT1 Formen von Diabetes auslösen können. Solche Gendefekte führen zur Fehlfunktion der Bauchspeicheldrüse und beeinträchtigen die Insulin-Produktion der Betazellen. Die Studie, an der Forschende des Universitätsklinikums Ulm federführend beteiligt waren, wurde in der hochrenommierten Fachzeitschrift „Nature Medicine“ veröffentlicht. Das Journal gehört mit einem Impact-Faktor von mehr als 53 zu den international führenden in der Medizin. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeit helfen bei der Personalisierung von Diabetes-Therapien.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Stehen Immunzellen mit den neuen Diabetes-Subtypen in Verbindung?

Mit der neuen Beschreibung von Diabetes-Subtypen ist die Diabetologie auf dem Weg zur Präzisionsmedizin. Dennoch sind viele Bereiche unerforscht. So war bisher nicht bekannt, wie sich die Immunzellen in den jeweiligen Subtypen unterscheiden. Eine neue Studie des Deutschen Diabetes-Zentrums hat nun genau dies untersucht und Potential für die Zukunft entdeckt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Gesunde Ernährung, mehr Bewegung „Diabetesprävention und Klimaschutz sind zwei Seiten einer Medaille“

Eine gesunde Lebensführung mit körperlicher Bewegung und frischen heimischen Nahrungsmitteln ist die beste Vorbeugung gegen Diabetes Typ 2 – und schützt gleichzeitig das Klima. Expertinnen der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) zeigen auf, wie Klimaschutz und Diabetesprävention miteinander verbunden sind, was Verbraucherinnen und Verbraucher konkret tun können und auf welche Weise die politisch Verantwortlichen bei der Umgestaltung der Lebensverhältnisse gefordert sind.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

DZD annual report published: Targeted promotion for young talent

The German Center for Diabetes Research (DZD) has published its 2020 Annual Report. On 64 pages, the DZD not only presents current figures, data, and facts but also provides information about the latest developments in translational diabetes research. A primary focus is the promotion of young talent.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Paradigmenwechsel in der Immunologie: „Adaptive Toleranz“ balanciert Autoimmunreaktion aus

Ein neues immunologisches Modell aus Ulm könnte einen Paradigmenwechsel bei der Behandlung von Autoimmunerkrankungen auslösen. Im EMBO Journal beschreiben Forschende um Prof. Hassan Jumaa den bislang unbekannten Mechanismus der „adaptiven Toleranz“. Demnach sind autoreaktive Antikörper keineswegs schädlich und so schnell wie möglich vom Organismus zu eliminieren. Vielmehr stoßen sie die Bildung von so genannten igM-Antikörpern an, die körperliche Schäden abwenden. Anwendungsgebiete dieses dynamischen immunologischen Modells reichen von der Entwicklung neuer Diabetes-Therapien bis hin zur Impfstoff-Forschung.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Diabetes-Prävention muss politisch gewollt sein

Die Prävention von nicht-übertragbaren Krankheiten wie Diabetes muss von der Politik ebenso aktiv vorangetrieben werden, wie derzeit die Prävention von COVID-19. Prävention ist immer eine Investition in die Zukunft einer gesamten Gesellschaft, die sich auszahlen wird – auch ökonomisch. „Das gelingt derzeit nur unzureichend“, kritisiert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG). In der nächsten Legislaturperiode muss daher die Diabetesprävention gestärkt und das Präventionsgesetz weiterentwickelt werden. Wie das gelingen kann, ist mittlerweile wissenschaftlich gut belegt. Daher sollte die Politik hier die Expertise des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) und der DDG mit einbinden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Diabetes bei Teenagern in den USA: Starker Anstieg für das Jahr 2060 prognostiziert

Eine umfangreiche Studie des DDZ hat den Anstieg des Typ-1 und Typ-2-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen in den Vereinigten Staaten untersucht. Die Ergebnisse zeugen nicht nur von ansteigenden Zahlen, sondern auch Unterschieden in den Bevölkerungsgruppen. Wie kann Amerika hier gegensteuern und wie sieht die US-Gesellschaft aus, wenn sich die derzeitige Entwicklung fortsetzt?

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Die Bekämpfung von Diabetes und Adipositas muss vorrangiges Politikziel werden

Keine Krankheit belastet das Sozial- und Gesundheitssystem so sehr wie Adipositas – noch nicht einmal die Coronapandemie. Der im Bundestag beratene Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung (GVWG) sieht nun die Einführung eines DMP Adipositas vor. Allerdings drängt die Zeit: Daher empfiehlt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), bei der Ausgestaltung des neuen DMP Adipositas bestehende Strukturen und Expertise aus dem DMP für Typ-2-Diabetes zu nutzen. Außerdem müssen in der nächsten Legislaturperiode endlich auch Maßnahmen zur Primärprävention von Übergewicht wie eine gesunde Mehrwertsteuer oder eine verbindliche Ampelkennzeichnung eingeführt werden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft