Aktuell
Cormorants, a loon and an eagle found at the Hammerschmiede site
A team combining the Senckenberg Nature Research Society and the University of Tübingen correlates over eleven million year old bird fossils to earlier fish-based food web Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Kormorane, Seetaucher und Adler aus der Menschenaffen-Fundstelle Hammerschmiede
Team der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Universität Tübingen ordnet mehr als elf Millionen Jahre alte Vogelfossilien früherem fischbasierten Nahrungsnetz zu Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Welt-Sepsis-Tag: Deutschland muss jährlich mindestens 10.000 Sepsistote verhindern
Sepsis-Stiftung fordert Bund, Länder und Entscheidungsträger im Gesundheitswesen zu verbindlichem Handeln auf – Deutschland hat kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
100 Jahre Gesellschaft für Säugetierkunde: von der Feldbeobachtung zur Genomanalyse
Wie Fledermäuse mithilfe von Ultraschall navigieren oder Wölfe ihre Rudel organisieren – vieles von dem, was heute zum Grundwissen der Biologie gehört, war zum Gründungszeitpunkt der Deutschen Gesellschaft für Säugetierkunde (DGS) weitgehend unbekannt. In den vergangenen 100 Jahren hat sich die Säugetierkunde grundlegend gewandelt: Aus einer vorwiegend beschreibenden ist eine hochmoderne interdisziplinäre Forschung geworden, deren Erkenntnisse entscheidende Impulse für Natur- und Artenschutz liefern. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Nach 200 Jahren: Erste Przewalski-Fohlen in der zentralkasachischen Steppe geboren
Im Wiederansiedlungszentrum Alibi in der Altyn-Dala-Steppe sind erstmals seit rund 200 Jahren Przewalski-Pferde auf zentralkasachischem Boden geboren worden. zwei männliche Fohlen wurden im August 2026 geboren und sind der erste Nachwuchs der Wildpferde, die im Rahmen eines internationalen Wiederansiedlungsprojekts in ihre ursprüngliche Heimat zurückgebracht wurden. Mütter sind zwei Stuten, die vor zwei Jahren aus dem Tierpark Berlin nach Kasachstan reisten. Möglich wurde dieser Erfolg durch die langjährige Zusammenarbeit von zoologischen Einrichtungen, Naturschutzorganisationen, Forschungsinstituten und politischen Institutionen aus Europa und Asien. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Käfer mit Geweih gefunden! Mehr als 2.300 Hirschkäfer gemeldet
Die Suche nach Bayerns „Käfer mit Geweih“ war erfolgreich: Im ersten Jahr der neuen Citizen-Science-Aktion der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) gingen bisher 1.905 Meldungen ein. 1.805 Meldungen konnten sicher dem Hirschkäfer zugeordnet werden. Insgesamt wurden dabei 2.338 Hirschkäfer gesichtet. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Ein Jahr im Eis: Tara Polar Station beginnt Drift durch die zentrale Arktis
Die Tara Polar Station – ein eigens für den polaren Einsatz von der französischen Organisation Tara Ocean Foundation gebautes Schiff – lässt sich bewusst im Meereis einschließen, um den Arktischen Ozean zu erforschen. An der Tara Polaris I-Expedition (2026–2027) nehmen auch Forschende des Alfred-Wegener-Instituts teil. Jetzt hat die Tara Polar Station die Eisscholle erreicht, die damit beginnende Drift markiert den Beginn eines internationalen Forschungsprogramms, das für die nächsten zwei Jahrzehnte geplant ist. Ziel ist es, den Zustand des einzigen polaren Ozeans unseres Planeten sowie den Zustand der Erde selbst besser zu verstehen Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
PM BIÖG: Umgebungs-Check macht Perspektiven Jugendlicher für Kommunen sichtbarer
Wie fahrradfreundlich ist die Umgebung von Jugendlichen? Gibt es gute Treffpunkte und Freizeitangebote? Und fühlen sie sich dort sicher? Das Lebensumfeld prägt auch ihre körperliche, psychische und soziale Entwicklung. Mit dem neuen Umgebungs-Check des BIÖG können Jugendliche bewerten, wie sie ihr Umfeld wahrnehmen und was besser werden sollte. Das Online-Tool macht junge Perspektiven für Kommunen sichtbarer – auch, weil es von ihnen mitentwickelt und anschließend erprobt wurde. So können sie selbst zu einem guten und gesunden Lebensumfeld beitragen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Tumor Cells: Disorder Can Promote Spread
In 2024, malignant tumors caused more than 21,300 deaths in Austria, 4.7% more than in 2014. Faced with a similarly pressing global challenge, scientists are striving to better understand what drives cancer cells to grow, spread, and invade healthy tissue. In Science Advances, a team at the Institute of Science and Technology Austria (ISTA) now offers new clues: Using a simplified model, the researchers show how a chaotic environment around tumor cells can promote their invasive behavior. This theoretical concept will need to be examined further in real tumor tissue. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Tumorzellen: Unordnung kann Streuen fördern
2024 starben in Österreich mehr als 21.300 Menschen an malignen invasiven Tumoren – ein Anstieg von 4,7 % gegenüber 2014. Angesichts einer ähnlich ernsten globalen Herausforderung bemühen sich Wissenschafter:innen darum, besser zu verstehen, was Krebszellen dazu veranlasst, zu wachsen, sich auszubreiten und in gesundes Gewebe einzudringen. Ein Forschungsteam am Institute of Science and Technology Austria (ISTA) zeigt nun in Science Advances, in einem vereinfachten Modell, wie ein chaotisches Umfeld der Tumorzellen ihr invasives Verhalten fördern kann. Das präsentierte theoretisches Konzept soll künftig in realem Tumorgewebe untersucht werden. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Greifswalder Forscher untersuchen Kommunikation zwischen Bakterien und Körper
Winzige Bakterienbläschen und ihr Einfluss auf die Fruchtbarkeit Bakterien können möglicherweise die weiblichen Fortpflanzungsorgane beeinflussen, ohne selbst dorthin zu gelangen. Ein internationales Forschungsteam mit maßgeblicher Beteiligung der Universitätsmedizin Greifswald hat untersucht, welche Rolle dabei winzige, von Bakterien freigesetzte Nanobläschen spielen könnten. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Von Trockenem Auge bis Augenverletzungen – Biologisches Geschlecht, aber auch Geschlechterrollen prägen Augenkrankheiten
Frauen verlieren häufiger ihr Augenlicht, Männer erkranken häufiger an Rot-Grün-Farbsinnstörung und beide Geschlechter reagieren unterschiedlich auf Therapie- und Vorsorgeangebote: Biologische, aber auch soziale Geschlechterunterschiede beeinflussen das Risiko für Augenerkrankungen, den Zeitpunkt der Diagnosestellung und sogar den Erfolg von Behandlungen. Doch viele dieser Faktoren finden in Forschung und Versorgung noch zu wenig Beachtung. Warum die Augenheilkunde geschlechterspezifische Unterschiede stärker in den Blick nehmen sollte, erläutern Expertinnen am 17. September 2026 auf der Vorab-Pressekonferenz anlässlich des 124. Kongresses der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG). Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Zum Weltsuizidpräventionstag am 10. September: Mehr als 28 Menschen versterben jeden Tag in Deutschland durch Suizid
Anlässlich des morgigen Weltsuizidpräventionstages macht die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention darauf aufmerksam, dass in Deutschland 10.372 Menschen im Jahr durch Suizid versterben – das sind mehr als durch Verkehrsunfälle, Drogen und Mord zusammen (Statistisches Bundesamt 2024). Dabei warnt die Stiftung Deutsche Depressionshilfe vor Kürzungen in der Versorgung psychisch erkrankter Menschen. Denn eine rechtzeitige, den Leitlinien entsprechende Behandlung u.a. von Depression ist die beste Maßnahme zur Suizidprävention. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Berlin-Marathon: Vor extremer Ausdauerbelastung auch den Nierenstatus kennen
DGfN rät Menschen mit Bluthochdruck, Diabetes und anderen Risikofaktoren zur Überprüfung der Nierenwerte Wer für Marathon, Ultramarathon oder andere extreme Ausdauerbelastungen trainiert und Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder eine bekannte beziehungsweise frühere Nierenschädigung hat, sollte seinen Nierenstatus kennen. Dazu rät die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) anlässlich des Berlin-Marathons am 27. September. Denn gerade diese Erkrankungen erhöhen auch das Risiko für eine chronische Nierenkrankheit (CKD), die lange unbemerkt bleiben kann. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Ein Blick durch die Brille: Wie die KH Freiburg die Pflegeausbildung virtuell erlebbar macht
Mit dem Einsatz innovativer VR-Technologie ermöglicht die Katholische Hochschule Freiburg ihren Studierenden ab sofort das praxisnahe und geschützte Trainieren komplexer Pflegeabläufe im virtuellen Raum. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Was bedeutet Altern in Zeiten der Dauerkrise?
Pandemien, Kriege, Wirtschaftskrisen, Klimawandel, soziale Ungleichheit, Künstliche Intelligenz: Nie zuvor veränderte sich die Welt so schnell und in so viele verschiedene Richtungen gleichzeitig wie heute. Während jede Krise für sich genommen bereits Herausforderungen schafft, ist es vor allem ihr Zusammenwirken, das unsere Gesellschaft verändert. Doch was bedeutet diese permanente Unsicherheit für das Älterwerden? Und welche Spuren hinterlassen solche gesellschaftlichen Umbrüche in unserer körperlichen und psychischen Gesundheit? Wie beeinflussen sie unseren Blick auf die Welt – auch Jahrzehnte nach ihrem ersten Auftreten? Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Bereits zugelassenes Medikament könnte schwere Pankreatitis-Verläufe verhindern
Greifswalder Publikation international veröffentlicht Ein bereits zugelassenes Medikament könnte einen neuen Ansatz zur Behandlung der akuten und chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung bieten. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
New study identifies a vulnerability in small cell lung cancer – potential therapeutic approach via targeted inhibition
A research team at the University of Cologne has identified a critical dependency in small cell lung cancer (SCLC) that can be exploited therapeutically / Publication in ‘Molecular Cancer’ Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
14 Schülerinnen und Schüler für naturwissenschaftliche Facharbeiten ausgezeichnet
HHU und Dr. Hans Riegel-Stiftung vergeben Fachpreise Acht Schülerinnen und sechs Schüler wurden am 7. September 2026 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) für ihre hervorragenden Facharbeiten in den MINT-Fächern Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik und Physik prämiert. Sie erhielten einen der Fachpreise, die die Dr. Hans Riegel-Stiftung gemeinsam mit der HHU jetzt schon zum 16-ten Mal verleiht. Das Themenspektrum und die kreativen Ideen sind breit: vom Zusammenhang zwischen sozialen Medien und Aufmerksamkeitsspannen Jugendlicher über die Explosion des Zeppelins Hindenburg bis hin zur Klanganalyse des Saxophons. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
4 Millionen Euro: Universität erhält MRT für Forschung
Die Universität Bielefeld hat einen Magnetresonanztomographen (MRT) für rund vier Millionen Euro angeschafft, gefördert aus dem Großgeräteprogramm der Länder. Der MRT-Scanner wurde heute (08.09.2026) mit einem Kran in spezielle Räumlichkeiten des EvKB – Evangelisches Klinikum Bethel – gehoben. Solche Geräte liefern detaillierte Aufnahmen des Körperinneren. Wissenschaftler*innen der Universität nutzen das Gerät künftig für die Forschung, etwa zu Hirnfunktionen oder Krankheitsverläufen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Faster diagnostics, deeper insights: Researchers strengthen response to Ebola outbreaks
The current outbreak of Bundibugyo virus (BDBV) in the DR Congo highlights the challenges of responding to rare but potentially devastating infectious diseases. Two studies led by researchers from the German Center for Infection Research (DZIF), together with other national and international collaborators, now provide important insights for outbreak response. One demonstrates how diagnostic tests can be evaluated rapidly during an outbreak; the other investigates the biological properties of the 2026 BDBV strain and whether an existing Ebola vaccine could offer some cross-protection. Both studies were published this month in The Lancet Infectious Diseases. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Schnellere Diagnostik, tiefere Einblicke: Forschende stärken die Reaktion auf Ebola-Ausbrüche
Der aktuelle Ausbruch des Bundibugyo-Virus (BDBV) in der Demokratischen Republik Kongo verdeutlicht die Herausforderungen bei der Bekämpfung seltener, aber potenziell verheerender Infektionskrankheiten. Zwei Studien unter Leitung von Forschenden des DZIF liefern nun wichtige Erkenntnisse für die Ausbruchskontrolle. Die eine Studie zeigt, wie diagnostische Tests während eines Ausbruchs schnell evaluiert werden können; die andere untersucht die biologischen Eigenschaften des BDBV-Stamms von 2026 und die Frage, ob ein bestehender Ebola-Impfstoff einen gewissen Kreuzschutz bieten könnte. Beide Studien wurden in der aktuellen Ausgabe von The Lancet Infectious Diseases veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Rätseln, tauchen, entdecken: Neues Bildungspaket macht Meereswissen erlebbar
Die neuen Begleitmaterialien für Schulunterricht und Ausstellungen laden dazu ein, tiefer in den „Interaktiven Weltozean“ einzutauchen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
The Perception of Male Beauty
Women’s faces are rated as more attractive than men’s across cultures, age groups, and sexual orientations. This effect, known as the “Gender Attractiveness Gap” (GAP), was recently demonstrated in a large-scale study led by the Max Planck Institute for Empirical Aesthetics (MPIEA) in Frankfurt am Main, Germany. A new article in Current Opinion in Psychology now takes a closer look at the underlying data. While ratings of female face attractiveness follow an approximately normal distribution—that is, most ratings are clustered symmetrically around a mean—ratings of male face attractiveness show a disproportionate upper tail: a distinct subgroup of exceptionally attractive men….
Die Bewertung männlicher Schönheit
Studie zeigt: Während Frauen im Durchschnitt als attraktiver angesehen werden, gibt es eine unerwartet große Gruppe besonders attraktiver Männer. Gesichter von Frauen werden über Kulturen, Altersgruppen und sexuelle Orientierungen hinweg als attraktiver bewertet als Gesichter von Männern. Dieser als „Gender Attractiveness Gap“ (GAP) bezeichnete Effekt wurde kürzlich in einer groß angelegten Studie unter Leitung des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik (MPIEA) in Frankfurt am Main nachgewiesen. Ein neuer Beitrag in der Fachzeitschrift Current Opinion in Psychology nimmt die zugrunde liegenden Daten nun genauer in den Blick. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
