Aktuell
Pflege trifft Künstliche Intelligenz: Hochschule Konstanz forscht für mehr Sicherheit in der Pflege
Stürze gehören zu den häufigsten und folgenreichsten Ereignissen im Pflegealltag. Das grenzüberschreitende Projekt CareVolution AI, an dem die HTWG Hochschule Konstanz ‒ Technik, Wirtschaft und Gestaltung als wissenschaftlicher Partner beteiligt ist, könnte das grundlegend verändern. Mithilfe intelligenter Sensoren und KI-gestützter Datenanalyse sollen Sturzrisiken frühzeitig erkannt, Pflegeprozesse gezielt unterstützt und die Patientensicherheit nachweisbar verbessert werden. Gemeinsam mit Partnern aus der Schweiz, Österreich und Deutschland leitet die Hochschule eine internationale Studie in vier Einrichtungen im DACH-Raum – interdisziplinär, evidenzbasiert und mit direktem Praxisbezug. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
From Ocean to Gut: The Bacteria that Shape Both Human Health and Marine Carbon Cycling
Scientists from the Max Planck Institute for Marine Microbiology discover that a group of beneficial gut bacteria and their marine relatives use the same feeding strategies. This sheds new light on the potential of these bacteria for gut health research, as well as their role in marine carbon cycling. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Im Meer wie im Darm: Die Bakterien, die unsere Gesundheit und den Kohlenstoff im Meer beeinflussen
Forschende des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie haben herausgefunden, dass eine Gruppe nützlicher Darmbakterien und ihre Verwandten im Meer die gleichen Tricks beim Fressen nutzen. Das gibt neue Einblicke in das Potenzial dieser Bakterien für die Gesundheitsforschung und ihre Rolle im marinen Kohlenstoffkreislauf. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Generative Artificial Intelligence Can Significantly Reduce the Number of Animal Experiments
Researchers at Goethe University and Philipps University Marburg, in collaboration with the Fraunhofer Institute for Translational Medicine and Pharmacology ITMP, have developed a new artificial intelligence to reduce animal experiments. The AI, called genESOM, was trained to “learn” the structure of small datasets. It uses this learned information to generate new data points. These data points reproduce the properties of experimentally collected data as accurately as if they had been obtained in laboratory experiments. In the future, genESOM could reduce the number of laboratory animals needed for testing new active substances by between 30 and 50 percent. Quelle: IDW Informationsdienst…
Generative künstliche Intelligenz kann Tierversuchszahl deutlich verringern
Eine neue Künstliche Intelligenz zur Reduktion von Tierversuchen haben Forschende der Goethe-Universität und der Philipps-Universität Marburg in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP entwickelt. Die KI namens genESOM wurde darauf trainiert, die Struktur kleiner Datensätze zu “lernen“. Das Gelernte nutzt die KI, um neue Datenpunkte zu generieren. Diese Datenpunkte geben die Eigenschaften der im Versuch erhobenen Daten so korrekt wieder, als ob sie ebenfalls im Laborexperiment erhoben worden wären. Künftig könnten mittels „genESOM“ bei der Testung neuer Wirkstoffe zwischen 30 und 50 Prozent weniger Versuchstiere benötigt werden. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche…
Altered behavior of conserved cells builds the shark´s face
Researchers find that cells building the face emerge from a program highly conserved across jawed vertebrates, but different facial architectures arise from distinct behaviors of the cells´ derivatives. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Verändertes Verhalten konservierter Zellen formt das Gesicht des Hais
Forscher haben herausgefunden, dass die Zellen, aus denen das Gesicht entsteht, aus einem Programm hervorgehen, das bei allen Kieferwirbeltieren hochgradig konserviert ist; unterschiedliche Gesichtsarchitekturen entstehen jedoch durch das unterschiedliche Verhalten der Zellnachkommen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Bitter Tasting Herbal Extracts Stimulate Gastric Cells
Bitter-tasting herbal extracts have traditionally been used to support digestion, yet the molecular basis of their effects has remained largely unclear. The Leibniz Institute for Food Systems Biology at the Technical University of Munich has now gained new insights into this mechanism. Using a cellular model, its researchers demonstrated that herbal extracts can stimulate proton secretion in human gastric cells as key mechanism of gastric acid production, with combinations of extracts showing particularly strong effects. Extracts rich in polyphenols proved especially potent. The study further identified three human bitter taste receptor subtypes as key mediators of this response. Quelle: IDW…
Bittere Kräuterextrakte stimulieren Magenzellen
Bittere Kräuterextrakte gelten seit Langem als verdauungsförderlich. Doch welche molekularen Mechanismen liegen dieser Wirkung zugrunde? Eine Studie des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München liefert nun neue Erkenntnisse. Ihre Untersuchungen an einem zellulären Modellsystem ergaben: Insbesondere in Kombination können Kräuterextrakte menschliche Magenzellen zur Säureproduktion anregen. Besonders wirksam sind dabei Extrakte mit einem hohen Gehalt an Polyphenolen. Zudem zeigt die Studie, dass drei der etwa 25 verschiedenen menschlichen Bitterrezeptortypen an diesem Prozess beteiligt sind. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
KIT-Experten zur Düngemittelknappheit: „Eine konsequente Umsetzung der Energiewende stärkt die Ernährungssicher
Infolge der militärischen Eskalation in der Golfregion und der Blockade der Straße von Hormus sind globale Lieferketten gestört. Betroffen ist auch der weltweite Handel mit Düngemitteln: Insgesamt passieren nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) rund ein Drittel der auf dem Seeweg gehandelten Düngemittel, rund 16 Millionen Tonnen, die Straße von Hormus. Die UN warnt nun vor erheblichen Risiken für die globale Ernährungssicherheit. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) arbeiten an Technologien für nachhaltige Energie- und Ressourcenkreisläufe und untersuchen zugleich, wie sich globale Krisen und Ressourcenknappheit auf Landwirtschaft und Ernährungssicherheit auswirken. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche…
Plant Stress and Unique cAMP Signaling
The molecule cAMP, which plays essential roles in mammalian cells, is less well understood in plants. In a new Science Advances paper, researchers from the Institute of Science and Technology Austria (ISTA) and international collaborators demonstrate that plants use two forms of cAMP in parallel to regulate normal cellular processes and respond to stress, while maintaining crosstalk between them. That crosstalk provides redundancy, so that if one fails, the other can compensate, allowing plants to respond more robustly to a wider range of environmental factors. Ultimately, the findings could help improve crop resilience and productivity in a rapidly changing climate….
Pflanzenstress: Signalnetzwerke mal anders
Das Molekül cAMP, das in tierischen Zellen essenzielle Funktionen erfüllt, ist in Pflanzen deutlich weniger erforscht. In einer neuen Studie in Science Advances zeigen Wissenschafter:innen am Institute of Science and Technology Austria (ISTA), dass Pflanzen zwei Formen von cAMP parallel einsetzen, um normale Zellprozesse zu regulieren und auf Stress zu reagieren – wobei die Signalwege auch miteinander kommunizieren. Der Austausch zwischen den Signalwegen schafft eine gewisse Redundanz. Letztlich könnten die Erkenntnisse dazu beitragen, die Widerstandsfähigkeit und Produktivität von Nutzpflanzen in einem sich rasch verändernden Klima zu verbessern. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Das Sächsische Kinderpalliativzentrum bezieht im neu eröffneten Haus Sonnenstrahl sein festes Domizil
Der Sonnenstrahl e. V. Dresden und das Uniklinikum Dresden rücken im Haus Sonnenstrahl enger zusammen. Basis für die wichtige Arbeit des SKPZ wurde vor 25 Jahren zusammen mit dem Sonnenstrahl e. V. Dresden gelegt. Neue Räume im Haus Sonnenstrahl ermöglichen ein verbessertes Weiterbildungsangebot in der Kinderpalliativversorgung. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Vielversprechender Ansatz für zielgerichtete Therapien gegen Erblindung
Neu entdeckter Mechanismus der pathologischen Gefäßneubildung im diabetischen Auge / Internationales Forscherteam unter Mannheimer Leitung identifiziert Lipidmetaboliten als zentralen Treiber krankhafter Gefäßbildung im Auge Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Prof. Dr. Kai Purnhagen als Experte für das Europäische Parlament berufen
Prof. Dr. Kai Purnhagen, Lehrstuhlinhaber für Lebensmittelrecht an der Universität Bayreuth, ist für eine verantwortungsvolle Expertentätigkeit für das Europäische Parlament ausgewählt worden. Der renommierte Rechtswissenschaftler wird die Berichterstatterinnen und Berichterstatter des Ausschusses für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (ENVI) bei der laufenden Gesetzgebungsarbeit zur Regulierung gentechnisch veränderter Mikroorganismen (GMM) unterstützen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Erzählen statt erklären: Neue Wege in der Unterstützung von pflegenden Angehörigen
Zum internationalen Tag der Pflege (12.05.) zeigt die Universität Witten/Herdecke, wie ein ungewöhnlicher Ansatz pflegende Angehörige erreicht und warum klassische Angebote oft scheitern. • Klassische Unterstützungsangebote erreichen viele Angehörige nicht, weil sie an deren Lebenswelt vorbeigehen. • Eine Studie unter Beteiligung der Universität Witten/Herdecke zeigt: Geschichten statt Ratgebertexte schaffen Zugang zu belastenden Pflegeerfahrungen und kommen bei den Betroffenen an. • Der Ansatz stärkt Austausch, Orientierung und den Umgang mit der eigenen Situation. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Zum Tag gegen den Schlaganfall: „Es beginnt oft leise – und plötzlich ist nichts mehr wie zuvor!“
Ein Schlaganfall kündigt sich selten dramatisch an. Oft beginnt er mit scheinbar harmlosen Symptomen: ein stockender Satz, plötzlicher Schwindel, ein Arm, der sich fremd anfühlt. Doch innerhalb weniger Minuten kann sich ein Leben verändern. Rund 270.000 Menschen erleiden in Deutschland jedes Jahr einen Schlaganfall. Was sind Warnzeichen? Warum zählt jede Minute? Und wie viel Prävention liegt tatsächlich in unserer Hand? Darüber spricht Prof. Dr. Waltraud Pfeilschifter, Vorsitzende der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft, zum Tag gegen den Schlaganfall am 10. Mai. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Greifswalder Forschungsteam macht Bluttransfusionen in Afrika sicherer
Forschung vor Ort bringt praktikable Lösungen Das Team um Prof. Andreas Greinacher und Dr. Kathleen Selleng vom Greifswalder Institut für Transfusionsmedizin und dem Friedrich-Loeffler-Institut für Medizinische Mikrobiologie der Universitätsmedizin Greifswald testete eine einfache und kosteneffiziente Methode, um Blutkonserven in Nigeria sicherer zu machen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Besser gerüstet gegen Lichtstress
Pflanzenwissenschaftler Dario Leister erforscht, wie sich Cyanobakterien an stark schwankende Lichtverhältnisse anpassen. Das könnte helfen, die Photosynthese bei Nutzpflanzen zu optimieren. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Leukämie-Stammzellen lassen Therapien scheitern – Ergebnisse eröffnen neue Wege aus der Resistenzfalle
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und dem Stammzell-Institut HI-STEM* haben einen zentralen Mechanismus entschlüsselt, der zum Therapieversagen bei der akuten myeloischen Leukämie (AML) beiträgt. Sie zeigen, dass es nicht nur einen, sondern vier unterschiedliche Subtypen von Leukämie-Stammzellen gibt. Diese Vielfalt könnte erklären, warum eines der wichtigsten AML-Medikamente bei manchen Patientinnen und Patienten nicht ausreichend wirkt oder im Verlauf seine Wirksamkeit verliert – mit der Folge, dass die Leukämie zurückkehrt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Neue europäische Leitlinie zur Behandlung aneurysmatischer Gehirnblutungen veröffentlicht
Die drei führenden Fachgesellschaften präsentieren evidenzbasierte Empfehlungen / Prof. Dr. med. Nima Etminan, Direktor der Neurochirurgischen Klinik der Universitätsmedizin Mannheim (UMM), stellt die Leitlinie bei der European Stroke Organisation Conference in Maastricht vor Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Gezielter „Ausschalter“ in der Eizelle macht die Züchtung schneller
Einem internationalen Forschungsteam unter Führung des IPK Leibniz-Institutes ist es gelungen, sehr effizient Haploide in der Modellpflanze Arabidopsis thaliana zu erzeugen. Dazu muss ein bestimmtes Protein im Zentromer abgebaut werden. Die Ergebnisse der Studie, die im Fachmagazin „Plant Communications“ veröffentlicht worden sind, lassen sich prinzipiell auch auf Kulturpflanzen übertragen und könnten Züchtungsprozesse erheblich beschleunigen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
CHE-Ranking: Leichter Einstieg ins Studium an der Hochschule Coburg
Die Hochschule Coburg bestätigt erneut ihre Stärken in der Lehre: Im aktuellen CHE-Ranking erreichten die Bachelorstudiengänge Betriebswirtschaftslehre, Soziale Arbeit und Wirtschaftsinformatik 2.0 gute bis sehr gute Bewertungen der Studierenden. Besonders das innovative Angebot des Studiengangs Wirtschaftsinformatik 2.0 kommt im deutschlandweiten Vergleich herausragend gut an. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Neue Empfehlungen zur medikamentösen Therapie bei Kindern und Jugendlichen mit Adipositas
Gemeinsame Presseinformation von DAG und DGKJ: Die Leitlinie zur medikamentösen Therapie bei Kindern und Jugendlichen mit Adipositas wurde aufgrund einer grundlegend veränderten Evidenzlage vorzeitig aktualisiert. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Fördererfolg für Gießener Coronavirusforschung
Wie Viren die Membranen der Wirtszelle gezielt umbauen: DFG fördert interdisziplinäres Forschungsteam der JLU mit über einer halben Million Euro – JLU-Virologin PD Dr. Christin Müller-Ruttloff eine der „New Voices in Virology“ Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
