Aktuell
Ausschreibung: Sonderforschungsförderung „Vorhofflimmern – von der Prävention zur Therapie“
Deutsche Herzstiftung stellt 1 Million Euro für Forschungsvorhaben bereit Einreichung von Projektanträgen – Bewerbungsschluss: 3. Juli 2026 Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Schwangerschaft gibt Hinweise auf spätere Herzgesundheit
Deutsche Hochdruckliga und BVF informieren zum „Welt-Präeklampsie-Tag“ am 22. Mai: Wie der Körper einer Frau auf eine Schwangerschaft reagiert, kann ein Hinweis auf ihre spätere Herzgesundheit sein. Verläuft dieser natürliche Belastungstest ohne größere Komplikationen, stehen die Chancen gut, auch langfristig ein gesundes Herz-Kreislauf-System zu behalten. Treten dagegen während der Schwangerschaft Bluthochdruck oder sogar eine Präeklampsie auf, gilt dies als wichtiges Warnsignal – und als Anlass, Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen und den eigenen Lebensstil anzupassen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Die Navigationshilfe durch den Paragrafen-Dschungel: DSMZ-Forschende veröffentlichen Leitfaden zum Nagoya-Protokoll
Zwei aktuelle Publikationen bieten praktische Leitlinien zur Einhaltung von Vorschriften, Zugang und Vorteilsausgleich im immer dichter werdenden Geflecht internationaler Vorschriften für die mikrobielle Forschung Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Mehr Spiel, weniger Versorgung: Wie Väter in Europa sich mit ihren Kindern beschäftigen und wie zufrieden sie sind
Väter beteiligen sich bei der Kinderbetreuung vor allem an interaktiven und freizeitbezogenen Aufgaben wie dem Spielen mit den Kindern, die häufig zeitlich flexibel sind. Diese Aufgaben hängen zudem eher mit einer höheren Lebenszufriedenheit zusammen. Weniger flexible und stärker versorgende Tätigkeiten – etwa das Anziehen, die Essenszubereitung oder die Betreuung kranker Kinder – sind hingegen Aufgaben, die tendenziell mit einer niedrigeren Lebenszufriedenheit einhergehen und werden von Vätern seltener übernommen. Das geht aus einer Untersuchung hervor, die das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) auf Daten des Generations and Gender Survey (GGS) veröffentlicht hat. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Positiver Trend: Gesundheitsatlas zeigt Rückgang bei Herzinfarkten
Eine aktuelle Datenauswertung für den Gesundheitsatlas Deutschland des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zeigt einen anhaltenden Rückgang bei der Zahl der Herzinfarkte in Deutschland. Gleichzeitig ist allerdings die Häufigkeit von Diabetes mellitus Typ 2 und Bluthochdruck gestiegen, die jeweils Risikofaktoren für die Entstehung einer koronaren Herzkrankheit und das Auftreten von Herzinfarkten darstellen. Der Gesundheitsatlas Deutschland macht die aktuellen Entwicklungen für insgesamt 26 Erkrankungen bis auf Landkreis-Ebene transparent. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Focus on Rural Areas: Expert Panel Discusses Future Prospects
In light of the upcoming state election, the Leibniz Institute for Agricultural Development in Transition Economies (IAMO) is hosting a discussion forum on the future of agriculture. On June 2, 2026, in Halle (Saale) stakeholders from politics, academia, and the agricultural sector will gather at IAMO to discuss the most pressing issues regarding the future of agricultural and structural policy in Saxony-Anhalt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Ländliche Räume im Fokus: Fachforum diskutiert Zukunftsperspektiven
Anlässlich der anstehenden Landtagswahl veranstaltet das Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) ein Diskussionsforum zur Zukunft der Landwirtschaft. Am 02.06.2026 kommen am IAMO in Halle (Saale) Vertreter:innen aus Politik, Wissenschaft und landwirtschaftlicher Praxis zusammen, um die drängendsten Fragen der agrar- und strukturpolitischen Zukunft Sachsen-Anhalts zu erörtern. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Frühe Homininen: Ein Blick in die Vergangenheit mit Röntgenstrahlen
Waren Australopithecus und Paranthropus Zweibeiner oder Baumbewohner? Mit Computertomographie gelangen dem MPI Leipzig, der Witwatersrand-Universität und der TU Wien neue Einblicke in das Verhalten früher Homininen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Lebensstil-Dissonanz: Was uns davon abhält, gesund zu leben
Das Nicht-Umsetzen gesunder Lebensstilmaßnahmen wider besseres Wissen ist nicht allein auf einen Mangel an Willenskraft zurückzuführen, sondern beruht auf neurobiologischen Mechanismen, die sowohl evolutionär angelegt als auch in der Erziehung begründet sind. Die Aufklärung von Patientinnen und Patienten über die zugrundeliegenden Prozesse im Gehirn und deren Einfluss auf das Verhalten kann nach Ansicht von Prof. Dr. Daniela Berg, DGN-Präsidentin und Erstautorin eines aktuellen Papers zur Intentions-Verhaltens-Lücke in der Prävention, Betroffene befähigen, biologisch angelegte Verhaltensmuster zu durchbrechen und ihr Handeln bewusst zu gestalten. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Hainan’s coral reefs: local pressures intensify the effects of climate change – integrated land-sea management can help
The ongoing loss of coral reefs in the northern South China Sea is the result of a complex interplay of global and local factors. An international long-term study, published in Nature Communications, shows that whilst climate change sets the overarching stress framework, local activities such as overfishing, nutrient inputs from agriculture or aquaculture, and coastal urbanisation act as accelerators of reef degradation. Tim Jennerjahn from the Leibniz Centre for Tropical Marine Research (ZMT) contributed to the study. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Ausschreibung startet, Fördersumme erhöht: Bis zu 210.000 Euro für Next Generation Sequencing in der Ökosystemforschung
Die Bauer-Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Forschung setzt ihr erfolgreiches Programm „Forschungsgeist! Next Generation Sequencing in der Ökosystemforschung“ fort. Bis zum 31. Juli 2026 nimmt sie Anträge von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern entgegen, die eine eigene Arbeitsgruppe aufbauen wollen. Die aktuelle Ausschreibung ist mit einer erhöhten Fördersumme verbunden: Die Stiftung fördert bis zu zwei Projekte mit je bis zu 210.000 Euro für einen Zeitraum von maximal drei Jahren. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Klimawandel und Gesundheit: Hitze erhöht Risiko für Nierensteine
Wenn der „Steingürtel“ nach Norden wandert: Nephrologinnen und Nephrologen raten zu 2,5 Liter Flüssigkeitszufuhr täglich Hitzewellen nehmen zu – und mit ihnen das Risiko für Nierensteine. In heißen Regionen der Welt, dem sogenannten „Steingürtel“, sind Harnsteine besonders verbreitet. Fachleute warnen: Durch den Klimawandel könnte sich dieses Risiko auch in Deutschland erhöhen. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) empfiehlt daher, besonders in der warmen Jahreszeit täglich etwa 2,5 Liter Flüssigkeit über Nahrung und Getränke zu sich zu nehmen. Das gilt vor allem für Menschen mit erhöhtem Risiko, denn Nierensteine entstehen oft durch ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Quelle: IDW Informationsdienst…
20 Jahre urologische Robotik am Universitätsklinikum Dresden
Teams im OP setzen zwei Robotik-Systeme bei über 4.100 Operationen ein. Patientinnen und Patienten profitieren von schonendem Verfahren und schnellerer postoperativer Erholung. Neues Zentrum für operative Robotik soll Wissenschaft und Klinikbetrieb noch enger zusammenbringen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Doppelt hält besser: Molekularer Kleber bindet Krebsproteine an zwei Abbausysteme gleichzeitig
Gezielter Proteinabbau gilt als eine der vielversprechendsten Strategien der modernen Arzneimittelforschung. Statt krankheitsverursachende Proteine nur zu blockieren, werden sie vollständig aus der Zelle entfernt. Forschende am CeMM, AITHYRA (beides Institute der ÖAW) und CeTPD haben entdeckt, dass ein einzelnes Wirkstoffmolekül gleich zwei unabhängige „Entsorgungssysteme“ gleichzeitig aktivieren kann. Dieser doppelte Mechanismus schafft eine eingebaute Absicherung – und könnte zukünftige Therapien robuster und weniger anfällig für Resistenzen machen. Die Ergebnisse in Nature Chemical Biology (DOI: 10.1038/s41589-026-02224-y) eröffnen neue Wege für die Entwicklung resilienterer Wirkstoffe. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Antibody Spurs Nerve Fiber Regrowth Following Spinal Cord Injury
An international research group recently demonstrated that the antibody NG101 promotes the regeneration of damaged spinal cord tissue. Now, under the leadership of scientists at the University of Zurich and Balgrist University Hospital, the group has revealed for the first time how the therapy actually works. With a boost from this novel antibody, new nerve fibers form functional connections once again, allowing patients to become more independent. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Pflege trifft Künstliche Intelligenz: Hochschule Konstanz forscht für mehr Sicherheit in der Pflege
Stürze gehören zu den häufigsten und folgenreichsten Ereignissen im Pflegealltag. Das grenzüberschreitende Projekt CareVolution AI, an dem die HTWG Hochschule Konstanz ‒ Technik, Wirtschaft und Gestaltung als wissenschaftlicher Partner beteiligt ist, könnte das grundlegend verändern. Mithilfe intelligenter Sensoren und KI-gestützter Datenanalyse sollen Sturzrisiken frühzeitig erkannt, Pflegeprozesse gezielt unterstützt und die Patientensicherheit nachweisbar verbessert werden. Gemeinsam mit Partnern aus der Schweiz, Österreich und Deutschland leitet die Hochschule eine internationale Studie in vier Einrichtungen im DACH-Raum – interdisziplinär, evidenzbasiert und mit direktem Praxisbezug. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
From Ocean to Gut: The Bacteria that Shape Both Human Health and Marine Carbon Cycling
Scientists from the Max Planck Institute for Marine Microbiology discover that a group of beneficial gut bacteria and their marine relatives use the same feeding strategies. This sheds new light on the potential of these bacteria for gut health research, as well as their role in marine carbon cycling. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Im Meer wie im Darm: Die Bakterien, die unsere Gesundheit und den Kohlenstoff im Meer beeinflussen
Forschende des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie haben herausgefunden, dass eine Gruppe nützlicher Darmbakterien und ihre Verwandten im Meer die gleichen Tricks beim Fressen nutzen. Das gibt neue Einblicke in das Potenzial dieser Bakterien für die Gesundheitsforschung und ihre Rolle im marinen Kohlenstoffkreislauf. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Generative Artificial Intelligence Can Significantly Reduce the Number of Animal Experiments
Researchers at Goethe University and Philipps University Marburg, in collaboration with the Fraunhofer Institute for Translational Medicine and Pharmacology ITMP, have developed a new artificial intelligence to reduce animal experiments. The AI, called genESOM, was trained to “learn” the structure of small datasets. It uses this learned information to generate new data points. These data points reproduce the properties of experimentally collected data as accurately as if they had been obtained in laboratory experiments. In the future, genESOM could reduce the number of laboratory animals needed for testing new active substances by between 30 and 50 percent. Quelle: IDW Informationsdienst…
Generative künstliche Intelligenz kann Tierversuchszahl deutlich verringern
Eine neue Künstliche Intelligenz zur Reduktion von Tierversuchen haben Forschende der Goethe-Universität und der Philipps-Universität Marburg in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP entwickelt. Die KI namens genESOM wurde darauf trainiert, die Struktur kleiner Datensätze zu “lernen“. Das Gelernte nutzt die KI, um neue Datenpunkte zu generieren. Diese Datenpunkte geben die Eigenschaften der im Versuch erhobenen Daten so korrekt wieder, als ob sie ebenfalls im Laborexperiment erhoben worden wären. Künftig könnten mittels „genESOM“ bei der Testung neuer Wirkstoffe zwischen 30 und 50 Prozent weniger Versuchstiere benötigt werden. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche…
Altered behavior of conserved cells builds the shark´s face
Researchers find that cells building the face emerge from a program highly conserved across jawed vertebrates, but different facial architectures arise from distinct behaviors of the cells´ derivatives. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Verändertes Verhalten konservierter Zellen formt das Gesicht des Hais
Forscher haben herausgefunden, dass die Zellen, aus denen das Gesicht entsteht, aus einem Programm hervorgehen, das bei allen Kieferwirbeltieren hochgradig konserviert ist; unterschiedliche Gesichtsarchitekturen entstehen jedoch durch das unterschiedliche Verhalten der Zellnachkommen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Bitter Tasting Herbal Extracts Stimulate Gastric Cells
Bitter-tasting herbal extracts have traditionally been used to support digestion, yet the molecular basis of their effects has remained largely unclear. The Leibniz Institute for Food Systems Biology at the Technical University of Munich has now gained new insights into this mechanism. Using a cellular model, its researchers demonstrated that herbal extracts can stimulate proton secretion in human gastric cells as key mechanism of gastric acid production, with combinations of extracts showing particularly strong effects. Extracts rich in polyphenols proved especially potent. The study further identified three human bitter taste receptor subtypes as key mediators of this response. Quelle: IDW…
Bittere Kräuterextrakte stimulieren Magenzellen
Bittere Kräuterextrakte gelten seit Langem als verdauungsförderlich. Doch welche molekularen Mechanismen liegen dieser Wirkung zugrunde? Eine Studie des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München liefert nun neue Erkenntnisse. Ihre Untersuchungen an einem zellulären Modellsystem ergaben: Insbesondere in Kombination können Kräuterextrakte menschliche Magenzellen zur Säureproduktion anregen. Besonders wirksam sind dabei Extrakte mit einem hohen Gehalt an Polyphenolen. Zudem zeigt die Studie, dass drei der etwa 25 verschiedenen menschlichen Bitterrezeptortypen an diesem Prozess beteiligt sind. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
KIT-Experten zur Düngemittelknappheit: „Eine konsequente Umsetzung der Energiewende stärkt die Ernährungssicher
Infolge der militärischen Eskalation in der Golfregion und der Blockade der Straße von Hormus sind globale Lieferketten gestört. Betroffen ist auch der weltweite Handel mit Düngemitteln: Insgesamt passieren nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) rund ein Drittel der auf dem Seeweg gehandelten Düngemittel, rund 16 Millionen Tonnen, die Straße von Hormus. Die UN warnt nun vor erheblichen Risiken für die globale Ernährungssicherheit. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) arbeiten an Technologien für nachhaltige Energie- und Ressourcenkreisläufe und untersuchen zugleich, wie sich globale Krisen und Ressourcenknappheit auf Landwirtschaft und Ernährungssicherheit auswirken. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche…
