Aktuell

FLI confirms another Shamonda virus-related orthobunyavirus in Germany

The latest test results point to a second incident of introduction and spread in Germany. Sequence analyses of PCR-positive samples from north-western and eastern Germany reveal the presence of a further variant related to the Shamonda virus, alongside the ‘Shamonda virus/DE/2026’ variant, which has been circulating primarily in southern Germany, Switzerland and France since July. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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FLI bestätigt weiteres Shamonda-Virus-verwandtes Orthobunyavirus in Deutschland

Neueste Untersuchungsergebnisse des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) weisen auf ein zweites Einschleppungs- und Ausbreitungsereignis in Deutschland hin. Sequenzanalysen von PCR-positiven Proben im Nordwesten und Osten Deutschlands zeigen, dass neben der Variante „Shamonda-Virus/DE/2026“, die seit Juli vor allem in Süddeutschland, der Schweiz und Frankreich auftrat, eine weitere mit dem Shamonda-Virus verwandte Variante vorkommt. Die Rinderproben stammen aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen und Thüringen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Krebskachexie: Wie ein Tumorprotein den Körper auszehren lässt

Forschende von Helmholtz Munich, der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) und der Technischen Universität München (TUM), haben einen bisher unbekannten Mechanismus identifiziert, der die sogenannte Krebskachexie antreiben kann – Abbauprozesse im Körper, die vor allem Muskel- und Fettgewebe betreffen. Eine zentrale Rolle spielt dabei ein von Tumoren ausgeschüttetes Protein mit der Bezeichnung ADAMTSL4:Es aktiviert in Muskel- und Fettgewebe lokal einen molekularen Signalweg und setzt dadurch ein Abbauprogramm in Gang.Die Ergebnisse machen ADAMTSL4 zu einem neuen Angriffspunkt für künftige Therapien gegen Krebskachexie. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Cancer Cachexia: How a Tumor Protein Drives Wasting in the Body

Researchers at Helmholtz Munich, the Heidelberg Faculty of Medicine at Heidelberg University, the German Center for Diabetes Research (DZD) and the Technical University of Munich (TUM), have identified a previously unknown mechanism that can drive cancer cachexia – a wasting process in the body that primarily affects muscle and fat tissue. A central role is played by a protein secreted by tumors, known as ADAMTSL4: It locally activates the TGF-β signaling pathway in muscle and fat tissue, thereby triggering a catabolic program. The findings identify ADAMTSL4 as a potential new target for future therapies against cancer cachexia. Quelle: IDW Informationsdienst…

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Forschungserfolg: Neue physikbasierte KI kartiert entscheidende Ionenbindungsstellen in Proteinen

Forschende der Constructor University und der Constructor Labs haben BiteNetI entwickelt – ein Deep-Learning-Modell, das die Bindungsstellen von 14 biologisch wichtigen Ionentypen direkt in dreidimensionalen Proteinstrukturen lokalisiert. Das Modell benötigt nur wenige Sekunden pro Struktur und erreicht eine zwei- bis dreifach höhere Genauigkeit als die meisten bestehenden Vorhersagewerkzeuge wie AlphaFold3 von Google DeepMind. Die Studie der Autoren Igor Kozlovskii und Petr Popov wurde in der Fachzeitschrift Communications Biology aus dem Nature-Portfolio veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Niere und Herz immer gemeinsam denken

Niere und Herz müssen in der medizinischen Versorgung gemeinsam betrachtet werden: Eine eingeschränkte Nierenfunktion zählt zu den wichtigen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und schwere kardiovaskuläre Ereignisse. Etwa die Hälfte der Menschen mit Herzschwäche hat eine chronische Nierenkrankheit (CKD) – häufig, ohne davon zu wissen. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) fordert deshalb im Vorfeld ihrer 18. Jahrestagung vom 8. bis 11. Oktober 2026 in Leipzig, die Nierenfunktion insbesondere bei Menschen mit Bluthochdruck, Herzschwäche oder anderen kardiovaskulären Risiken konsequent mitzuuntersuchen. Sie betont: Der Kreatininwert allein reicht dafür nicht aus. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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The brain does not age in isolated parts

Prof. Joanna Wardlaw is one of a group of scientists who have been trying for decades to solve one of the great mysteries of brain ageing. Why do some older people lose their independence more quickly than others? The Scottish clinician and brain researcher is not looking for the answer in individual changes to the brain, but in the bigger picture. A term has now become established for this new perspective on the ageing brain: brain frailty. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Das Gehirn altert nicht in Einzelteilen

Prof. Joanna Wardlaw gehört zu den Wissenschaftlerinnen, die seit Jahrzehnten versuchen, eines der großen Rätsel der Hirnalterung zu lösen. Warum verlieren manche ältere Menschen ihre Selbstständigkeit schneller als andere? Die schottische Neuroradiologin sucht die Antwort nicht in einzelnen Veränderungen des Gehirns, sondern im Gesamtbild. Für diesen neuen Blick auf das alternde Gehirn hat sich inzwischen ein Begriff etabliert: Brain Frailty. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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So bekommen ganze Hülsenfrüchte Struktur und Biss

– Statt isolierter Proteine nutzen Forschende der ETH Zürich ganze Hülsenfrüchte als Ausgangsmaterial für neue Lebensmittel. – Eine spezielle Gefriermethode reicht aus, um eine fasrige Struktur mit attraktivem Mundgefühl zu erzeugen. – Je nach Hülsenfrucht und Wasseranteil entstehen unterschiedlich feste Texturen, die sich für verschiedene Rezepturen eignen könnten. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Eine Suchmaschine für RNA-Moleküle

In Sekundenschnelle kann eine Google-ähnliche Suchmaschine die Daten von Millionen einzelner Zellen aus Tausenden Experimenten weltweit analysieren. Mit dem Tool lassen sich Fragen zur RNA-Biologie klären, die niemand zuvor beantworten konnte, berichtet ein Team vom Max Delbrück Center in „Nature“. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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In tune with nature: Human speech follows a rhythm that is also found in the animal kingdom

The temporal structure of speech rhythms resembles that of the communication signals of numerous animal species. This is shown by a recent study conducted by a research team from the Leibniz Centre for General Linguistics (ZAS) in Berlin, Humboldt Universität zu Berlin, the University of Regensburg and the Institute for Advanced Studies at Aix-Marseille University. For the study, speech recordings from 48 languages across all inhabited continents were analysed and compared with rhythmic data from animal species such as fish, seals and birds. The aim was to determine whether the rhythm of human speech is unique, and if not, how…

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Im Takt der Natur: Menschliche Sprache folgt einem Rhythmus, der auch im Tierreich vorkommt

Der Rhythmus des Sprechens ähnelt in seiner zeitlichen Struktur den Kommunikationssignalen zahlreicher Tierarten. Das zeigt eine aktuelle Studie eines Forschungsteams des Leibniz-Zentrums Allgemeine Sprachwissenschaft (ZAS) Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Universität Regensburg und der Aix-Marseille-Universität. Für die Untersuchung wurden Sprachaufnahmen aus 48 Sprachen von allen bewohnten Kontinenten ausgewertet und mit Rhythmusdaten von Tierarten wie Fischen, Robben und Vögeln verglichen. Ziel war zu klären, ob der Sprechrhythmus bei Menschen besonders ist oder sich in ein größeres biologisches Muster einordnen lässt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Medizin der Zukunft beim Tag des offenen Regierungsviertels erleben

Zahlreiche Exponate und Mitmachstationen laden kommenden Sonntag, am 6. September 2026, zum Ausprobieren und Informieren beim Tag des offenen Regierungsviertels rund um den Carolaplatz in Dresden ein. Bei den Aktionsständen des Wissenschaftsministeriums beteiligen sich auch Wissenschaftler der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) zum Forschungsgebiet „Medizin der Zukunft“ mit zwei erfolgreichen Kooperationen. Beide Entwicklungen können Ärztinnen und Ärzte bei Operationen unterstützen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Two million nautical miles in the service of research

On 26 August 2026, the Polarstern achieved an impressive milestone: the German research icebreaker has covered a full two million nautical miles since it entered service on 9 December 1982. Of course, the ship’s crew of around 40 people is always on board, ensuring reliable operations at all times. Up to 55 researchers, working in international teams, investigate processes ranging from the seabed through the water column and all the way through to sea ice and up to the atmosphere. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Schon Urbakterien besaßen interzelluläre Kommunikationsstrukturen wie heute Menschen

Biologie: Veröffentlichung im EMBO Journal Die Kommunikation zwischen Zellen in Pflanzen, Tieren und Menschen erfolgt über spezielle Verbindungsstrukturen. Ein internationales Team unter Leitung von Biologinnen und Biologen der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und mit Beteiligung der Universität Tübingen fand nun heraus, wie die Regulierung der sehr ähnlichen Strukturen bereits in mehrzelligen Bakterien angelegt worden ist und damit bereits früher in der Evolution entstanden sein muss. Im Fachorgan der European Molecular Biology Organization (EMBO) beschreiben sie, dass der Austausch von Kalzium – wie beim Menschen – ebenfalls bei den Bakterien die zentrale Rolle spielt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Semen facilitates infection with Monkeypox virus

Monkeypox virus used to be transmitted predominantly from animals to humans. In recent years, however, new virus variants have become increasingly capable of spreading from person to person. Researchers at Goethe University and Universitätsmedizin Frankfurt have now found that seminal fluid facilitates the uptake of monkeypox virus into cells. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Sperma begünstigt Infektion durch MPox-Viren

Ursprünglich wurden MPox-Viren überwiegend vom Tier auf den Menschen übertragen. In den vergangenen Jahren verbreiten sich neue Virusvarianten jedoch immer besser auch von Mensch zu Mensch. Forschende der Goethe-Universität und der Universitätsmedizin Frankfurt haben jetzt festgestellt, dass Samenflüssigkeit die Aufnahme von MPox in die Zellen erleichtert. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Warum nicht jede Ameise ihren Nestgenossinnen hilft

Warum helfen manche Ameisen ihren Nestgenossinnen in Not und andere nicht? Dieser Frage ist ein Forschungsteam der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Universität Tel Aviv nachgegangen. Die Forschenden hatten Arbeiterinnen der Ameisenart Cataglyphis niger untersucht, von denen einige Rettungsverhalten gezeigt hatten, andere jedoch nicht. Das vor kurzem im Journal of Experimental Biology veröffentlichte Ergebnis: Entscheidend sind offenbar nicht Körpergröße, Körperbau oder Energiereserven der Tiere, sondern Unterschiede in der Aktivität von Immungenen im Nervensystem. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Einnahme von Lithium nur unter ärztlicher Aufsicht

Lithiumhaltige Nahrungsergänzungsmittel sind verboten Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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„Ich kann Betroffenen Mut machen“: Olympia- und Para-Sportlerin Kathrin Marchand spricht auf Schlaganfallkongress

Die Ärztin und ehemalige Olympiaruderin Kathrin Marchand erlitt vor fünf Jahren einen Schlaganfall. Heute ist die 35-jährige Kölnerin sehr erfolgreiche Para-Ruderin und Para-Skilangläuferin – unter anderem mit EM- und WM-Titeln. Sie ist die erste Athletin überhaupt, die bisher an den Olympischen und Paralympischen Sommer- und Winterspielen teilgenommen hat. Marchand weiß deshalb genau, wie lebensverändernd ein Schlaganfall ist, aber auch, was danach noch möglich ist. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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40 Jahre nach Tschornobyl: Selbst gesammelte Pilze unbedenklich

Maßvoller Verzehr von Wildpilzen führt nur zu geringer Strahlendosis Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Wie ein Zinkfingerprotein Zellteilung und Zelldifferenzierung steuert

Forschungsteam der Justus-Liebig-Universität Gießen entdeckt überraschende Funktionen des Proteins ZNF512B Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Winzige Härchen könnten Geckos vor dem Austrocknen schützen

Viele Echsen tragen winzige Härchen auf ihrer Haut. Kieler Forschende zeigen, dass diese Strukturen ihnen möglicherweise dabei helfen, in trockenen Lebensräumen Wasser zu sparen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Biomolecules save raw materials: HZDR Spin-off Siderogain enters the market

With a biotechnological process for recovering critical metals from industrial wastewater, Siderogain transfers a biotech process from research to business. At the heart of the process is a patented technology that efficiently recovers strategically important metals such as gallium, indium, and germanium from process residues in the semiconductor industry. The spin-off originated in the biotechnology department of the Helmholtz Institute Freiberg for Resource Technology (HIF) at the Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR). Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Biomoleküle retten Rohstoffe: HZDR-Spin-off Siderogain gegründet

Mit einem biotechnologischen Verfahren zur Rückgewinnung kritischer Metalle aus Industrieabwässern geht Siderogain den Schritt von der Forschung in die Wirtschaft. Im Mittelpunkt steht eine patentierte Technologie, mit der strategisch wichtige Metalle wie Gallium, Indium und Germanium effizient aus Prozessrückständen der Halbleiterindustrie zurückgewonnen werden können. Das Spin-off geht aus der biotechnologischen Abteilung des Helmholtz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) hervor. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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