Aktuell
Schimmelpilzgifte in Lebensmitteln werden beim Kochen oder Backen nicht zerstört
Umfrage zeigt Lücken beim Wissen über Schimmel und dessen mögliche Gesundheitsrisiken Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Antibiotika in der Tierhaltung: Einsatz sinkt leicht
Bei Mastpopulationen besteht Potential zur Senkung Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Neue Handlungsempfehlungen zur Diagnostik und Therapie von Frauen mit wiederholten Fehlgeburten
Mit dem Update der S2k-Leitlinie „Diagnostik und Therapie von Frauen mit wiederholten Spontanaborten“ werden diagnostische und therapeutische Maßnahmen bewertet, die für Patientinnen mit wiederholten Fehlgeburten gelten. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Zelltherapie bei schwerer rheumatoider Arthritis erfolgreich
Studie zeigt bei ersten Patient:innen die Wirksamkeit von CD19-CAR-T-Zellen Immuntherapien wie die CAR-T-Zell-Therapie werden vor allem bei Krebserkrankungen eingesetzt. Künftig sollen die aus eigenen Abwehrzellen hergestellten Präparate auch Autoimmunerkrankungen heilen helfen. An der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben jetzt sechs Patient:innen mit schwerster rheumatoider Arthritis eine solche Behandlung erhalten. Das Ergebnis dieser weltweit ersten klinischen Studie: Bei allen Teilnehmenden ging die Krankheitsaktivität deutlich zurück, so die Forschenden in Nature Medicine*. Drei der Behandelten konnten am Ende auf jegliche Medikamente gegen rheumatoide Arthritis verzichten. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Zwei Millionen Seemeilen im Dienst der Forschung
Am 26. August 2026 hat die Polarstern eine stolze Marke erreicht: Satte zwei Millionen Seemeilen hat der deutsche Forschungseisbrecher des Alfred-Wegener-Instituts seit seiner Indienststellung am 9. Dezember 1982 zurückgelegt. Immer an Bord ist natürlich die Schiffscrew aus gut 40 Personen, die für den zuverlässigen Betrieb sorgt; bis zu 55 Forschende untersuchen in internationalen Teams Prozesse vom Meeresgrund über die Wassersäule und das Meereis bis in die Atmosphäre. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
KIT-Expertinnen und -Experten zum Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft
Eine älter werdende Gesellschaft, steigende Gesundheitskosten und Fachkräftemangel sind nur einige der Herausforderungen, die die Gesundheitsversorgung der Zukunft unter immensen Druck setzen. Diesen begegnen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) mit interdisziplinären Lösungen und neuen Denkansätzen. Sie arbeiten daran, die Gesundheitsversorgung präventiver, präziser und effizienter zu gestalten. Im Wissenschaftsjahr 2026 „Medizin der Zukunft“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt präsentieren die Forschenden ihre aktuellen Arbeiten. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Zelltherapie zeigt anhaltende Wirkung bei schwerer neuromuskulärer Autoimmunerkrankung
Neue Langzeitdaten: Drei Patientinnen mit der seltenen Muskelerkrankung Myasthenia gravis sind nach CAR-T-Zelltherapie auch Jahre später beschwerdefrei und benötigen keine Medikamente Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
A Sheltered Childhood with Consequences: Parental Care as a Driver of Evolution
How has offspring dependence on parents evolved over the course of evolution? Researchers at the University of Bayreuth, in collaboration with Kyoto University, Japan, have investigated one possible mechanism by studying the burying beetle Nicrophorus vespilloides. Their new study shows that parents do more than simply provide care for their offspring: they also improve the entire developmental environment in which their young grow up, a factor that may itself have influenced evolutionary change. The findings have been published in the prestigious journal Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Behütete Kindheit mit Folgen: Elterliche Fürsorge als Motor der Evolution
Wie hat sich im Laufe der Evolution die Abhängigkeit der Nachkommen von den Eltern entwickelt? Einen möglichen Mechanismus haben Forschende der Universität Bayreuth in Zusammenarbeit mit der Kyoto University, Japan, beleuchtet und dafür den Totengräber-Käfer Nicrophorus vespilloides untersucht. Die neue Studie zeigt, dass die Eltern nicht nur ihre Nachkommen versorgen, sondern deren gesamte Entwicklungsumgebung verbessern, was Einfluss auf die evolutionäre Entwicklung genommen haben könnte. Über ihre Erkenntnisse berichten die Forschenden im renommierten Fachjournal PNAS. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Staying One Step Ahead of Resistance
How bacteria develop resistance to antisense antibiotics – and how future therapies can be designed to reduce the risk of resistance Antimicrobial resistance is one of the greatest challenges facing modern medicine. A new class of programmable antibiotics known as asobiotics can be used to treat bacterial infections when classical antibiotics fail. A team of researchers from TWINCORE, Centre for Experimental and Clinical Infection Research, the RESIST Cluster of Excellence and from the Helmholtz Institute for RNA-based Infection Research (HIRI) in Würzburg has now studied, how bacteria adapt to asobiotics. They recently published their finding in Nature Communications. Quelle: IDW…
Von der Herzforschung zum Biotech-Unternehmen: REVIER Therapeutics startet mit 6 Millionen
Das Heidelberger Biotech-Unternehmen REVIER Therapeutics geht offiziell an den Start. Das aus der Forschung am Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) und der Universität Heidelberg hervorgegangene Unternehmen entwickelt einen neuen Therapieansatz für kardiometabolische Erkrankungen. Für die weitere Entwicklung hat REVIER sechs Millionen Euro Seed-Kapital eingeworben. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Vogelschutz in Bayerns Wäldern – LWF-Praxishilfe bündelt Empfehlungen für Waldbesitzer
Bayern räumt dem Waldnaturschutz und insbesondere dem Schutz der Waldvögel eine große Bedeutung ein. Dabei unterstützt der Freistaat die bayerischen Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer mit Informationen und Empfehlungen. Ein ganz konkretes Beispiel für die Hilfestellung ist die neue Praxishilfe der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft „Waldvögel in Bayern“. Die Broschüre fasst dabei nicht nur das aktuelle Wissen zu 48 waldnaturschutzfachlich relevanten Vogelarten zusammen, sondern liefert für jede einzelne Vogelart konkrete Tipps, wie sich der Artenschutz bei der Pflege und Bewirtschaftung von Wäldern integrieren lässt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Post-COVID: Eine Verbesserung der Symptome bedeutet keine vollständige Genesung
Berlin, 26. August 2026. Ergebnisse des Forschungsprojekts PCS-Journey der Universitätsmedizin Göttingen zeigen: Die Beschwerden des Post-COVID-Syndroms bessern sich bei vielen Betroffenen im Zeitverlauf – gleichzeitig bleiben Symptome wie Fatigue bei einem relevanten Teil der Erkrankten langfristig bestehen. Die individuellen Krankheitsverläufe unterscheiden sich erheblich. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Mit Sphäroid-Plattform Bindehautentzündungen besser verstehen und Tierversuche reduzieren
Die Stiftung zur Förderung und Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zur Einschränkung von Tierversuchen (SET) unterstützt die Entwicklung eines 3D-Modells der menschlichen Bindehaut am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) mit rund 100.000 Euro. Dr. Malik Salman Haider, Leiter der Forschungslabore der Würzburger Universitäts-Augenklinik, und sein Team wollen mithilfe der neuen Sphäroid-Plattform die Wirkstoffforschung beschleunigen, die Vorhersage von Behandlungsergebnissen verbessern und gleichzeitig den Bedarf an Tierversuchen in der Augenheilkunde erheblich reduzieren. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Genetic Traces Reveal River Residents: 1,072 Species in a Bucket of Water
Can DNA traces in just two litres of water reveal how a river’s biodiversity changes over the course of a year? A study by the University of Duisburg-Essen using the River Lippe as an example shows how biodiversity in freshwater ecosystems can be monitored comprehensively, efficiently and at comparatively low cost. The results have now been published in the journal Ecological Indicators. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Erbinformation verrät Bewohner: 1.072 Arten in einem Eimer Wasser
Reichen DNA-Spuren in zwei Litern Wasser, um zu verfolgen, wie sich die Artenvielfalt eines Flusses über ein Jahr verändert? Eine Studie der Universität Duisburg-Essen am Beispiel der Lippe zeigt, wie die pragmatische, umfangreiche und gleichzeitig günstige Analyse der Artenvielfalt in Gewässern gelingen kann. Die Ergebnisse sind jetzt in der Fachzeitschrift Ecological Indicators erschienen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Giftige Cyanobakterien sitzen auch auf Wasserpflanzen: Warum das Gewässer-Monitoring genauer hinschauen sollte
Wer an giftige Cyanobakterien denkt, hat meist grünliche Algenblüten vor Augen. Doch sie können auch auf Wasserpflanzen wachsen und damit Menschen und Tieren besonders nahekommen. Eine Auswertung von Daten aus 107 Gewässern zeigt, dass diese Organismen in sehr unterschiedlichen Lebensräumen zu finden sind, darunter auch der Tegeler See in Berlin. Die vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) geleitete Analyse zeigt zudem, dass Cyanobakterien, die mit Pflanzen verbunden sind, leicht übersehen werden können. Das ist vor allem dann der Fall, wenn sich die Überwachung nur auf die freie Wassersäule konzentriert. Der Artikel ist im Fachjournal „BioScience“ erschienen. Quelle: IDW Informationsdienst…
The Fingerprint of Anthropogenic Carbon Dioxide Emissions Reaches the Deep North Atlantic
In a new study, researchers from Bremen map how the Suess effect spreads in the North Atlantic The use of fossil fuels alters both the concentration and the carbon isotope composition of carbon dioxide in the atmosphere. Since surface water exchanges carbon dioxide with the atmosphere, this also alters the isotopic composition of the carbon dissolved in the ocean. In a study, a team from MARUM – Center for Marine Environmental Sciences at the University of Bremen has now determined how deep this so-called Suess effect has already penetrated into the North Atlantic. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Researchers from Tel Aviv University and IPF Develop Hydrogels to Create a Programmable Niche for Blood Stem Cells
A research team from Tel Aviv University and the Leibniz Institute of Polymer Research Dresden (IPF), led by Ayala Lampel and Carsten Werner, has developed a peptide-glycosaminoglycan hydrogel system that creates a programmable niche for hematopoietic stem and progenitor cells (HSPCs). The system mimics key biochemical and mechanical cues of the bone marrow microenvironment, enabling researchers to investigate how these signals influence stem cell behavior. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Aktualisierter Cochrane Review: Wie gut helfen E-Zigaretten beim Rauchstopp?
Sperrfrist: 26.8.2026, 02:00 Uhr MEZ Freiburg, 26.8.2026. Etliche Raucher*innen tun sich trotz aller Gesundheitsrisiken schwer damit, von Zigaretten loszukommen – zu stark ist die Abhängigkeit. Vor diesem Hintergrund hat ein jetzt aktualisierter Cochrane Review untersucht, wie gut E-Zigaretten Raucher*innen bei der Tabakentwöhnung helfen. Sein Ergebnis, kurz zusammengefasst: Zwar bringen nikotinhaltige E-Zigaretten mittelfristig etwas mehr Menschen vom Tabak ab als Nikotinpflaster, -kaugummis und andere herkömmliche Nikotinersatzpräparate. Aber einem Großteil der Menschen gelingt auch mit E-Zigaretten kein Rauchstopp. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Machine learning method uncovers hidden patterns in DNA methylation
In a study recently published in Nature Communications, researchers from Berlin, Potsdam, and Jena present a new method for analyzing the epigenome. The machine-learning method identifies differentially methylated DNA regions without sample labels – a prerequisite for many existing algorithms. This makes it possible to identify previously hidden biological patterns as well as new subgroups of cells or diseases. Analyses of blood cells, pancreatic cancer, and brain tumors confirms known biological relationships and reveals new regulatory processes. The metilene3 method opens up new possibilities for better understanding disease mechanisms and identifying potential biomarkers. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Machine-Learning-Methode entdeckt verborgene Muster in der DNA-Methylierung
In einer jüngst in Nature Communications veröffentlichten Studie stellen Forschende aus Berlin, Potsdam und Jena eine neue Methode zur Analyse des Epigenoms vor. Die Machine-Learning-Methode erkennt unterschiedlich methylierte DNA-Regionen ohne Probenkennzeichnung. So lassen sich bislang verborgene biologische Muster sowie neue Untergruppen von Zellen oder Erkrankungen identifizieren. Die Analyse von Blutzellen, Bauchspeicheldrüsenkrebs und Hirntumoren bestätigte bekannte biologische Zusammenhänge und deckte neue regulatorische Prozesse auf. Die metilene3-Methode eröffnet neue Möglichkeiten für ein besseres Verständnis von Krankheitsmechanismen und die Identifizierung potenzieller Biomarker. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Neue Gefahr für Bienen: Tropilaelaps stellt Imkerei vor neue Herausforderungen
Milbe kann Bienenvölker massiv schwächen und breitet sich rasch aus / Forschende der Uni Hohenheim sehen dringenden Handlungsbedarf bei Monitoring und Bekämpfung Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Kostenloses IST-Webinar: „Baby Led Weaning“ praxisnah erklärt
Am Donnerstag, den 17. September 2026, findet von 18 bis 19.30 Uhr das kostenlose IST-Webinar „Kleine Hände, großer Geschmack: durch ‚Baby Led Weaning‘ von Anfang an mitbestimmen“ statt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie man Babys den Übergang zur Familienkost selbstbestimmt, sicher und nährstoffbewusst gestalten lassen kann. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik feiert 25-jähriges Bestehen in Dresden
Zweitägige Feierlichkeiten am 24. und 25. August in Dresden mit Mitarbeitenden, Alumni und Gästen aus Politik und Wissenschaft. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
