Aktuell
Neue Studie zu Verhaltensauffälligkeiten bei Demenz im häuslichen Umfeld
digiDEM Bayern-Studie untersucht Unterschiede bei Symptomen Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Extreme Hitze: Vorsichtsmaßnahmen für Menschen mit Herzerkrankungen
Hitzewarnung: Tipps der Herzstiftung für ältere Menschen und Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzschwäche oder Koronare Herzkrankheit (KHK) Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Young adults are significantly less familiar with typical species in their surroundings
Many young adults are familiar with common species such as dandelions or sparrows. In contrast, plants and birds typical of fields, meadows, and other agricultural habitats are significantly less well known. This is shown by a new study from the Leibniz Centre for Agricultural Landscape Research (ZALF) published in the Journal of Ethnobiology and Ethnomedicine. For the study, the research team surveyed 463 adults of various age groups in an agricultural region of Germany. The results suggest that knowledge of typical agricultural landscape species is declining, particularly among younger generations. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Kornblume und Feldlerche geraten aus dem Blick: Jüngere Erwachsene kennen deutlich weniger typische Arten ihrer Umgebung
Viele junge Erwachsene kennen bekannte Arten wie Löwenzahn oder Spatzen. Deutlich weniger bekannt sind dagegen Pflanzen und Vögel, die typisch für Felder, Wiesen und andere Agrarlebensräume sind. Das zeigt eine neue Studie des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) im Fachjournal Journal of Ethnobiology and Ethnomedicine. Für die Untersuchung befragte das Forschungsteam 463 Erwachsene verschiedener Altersgruppen in einer landwirtschaftlich geprägten Region Deutschlands. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Wissen über typische Arten der Agrarlandschaft insbesondere bei jüngeren Generationen abnimmt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Job-Speed-Dating am Uniklinikum: Direkter Einstieg in die Universitätsmedizin Dresden
In den kommenden Monaten sind über 100 neue Arbeitsplätze zu besetzen. Gesucht werden Pflegekräfte für Station und OP sowie medizinisches und therapeutisches Personal. Neues Format gibt am 26. Juni 2026 Möglichkeiten zum direkten Austausch über Chancen und Einsatzgebiete. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Zukunft auf dem Acker: Feldtag zeigt Potenziale neuer Kulturen
Auf der Lehr- und Forschungsstation Gut Wilmersdorf der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) trafen sich im Rahmen des Feldtages der HNEE etwa 135 Akteur*innen aus Landwirtschaft, Verarbeitung, Beratung, Forschung und Studium, um über Diversifizierung, regionale Wertschöpfung und neue Perspektiven für Anbau und Markt zu diskutieren. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Uniklinikum baut Engagement zur Versorgung ländlicher Regionen aus
Medizinisches Versorgungszentrum stellt ab 2027 Augenarztangebot in Bannewitz. Unterschiedliche Konzepte ermöglichen Facharztpräsenz außerhalb von großen Städten. Telemedizin spielt entscheidende Rolle, um ärztliche Expertise zu den Menschen zu bringen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Virtuelle Gewebe-Einfärbung in 3D
Forschende am Paul Scherrer Institut PSI haben ein KI-System entwickelt, das Gewebebilder aus der Computertomografie so einfärbt, als seien klassische Gewebeschnitte erstellt worden. Dadurch könnten krankhafte Veränderungen künftig zerstörungsfrei und dreidimensional analysiert werden. Die Studie erschien im Journal of the Royal Society Interface. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Fit für morgen! Wissenschaftsakademien laden zum Dialog über datenbasierte Gesundheitsprävention
Wie bleiben wir gesund? Diese Frage steht im Mittelpunkt der gemeinsamen Veranstaltungsreihe der Wissenschaftsakademien „Fit für morgen! Gesundheit für alle durch datenbasierte Prävention“ mit Thementagen in München, Halle und Berlin. Die Reihe im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2026 – Medizin der Zukunft startet am 20. Juni in München. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Fraunhofer IPA und LMU Klinikum präsentieren robotisches Assistenzsystem für die Kindermedizin
Der Gesundheitszustand von Kindern, die nach einem leichten Schädel-Hirn-Trauma im Krankenhaus aufgenommen werden, muss engmaschig überwacht werden. Die beiden Projektpartner haben einen Roboter entwickelt, der das Personal bei routinemäßigen Prüfungen des Gesundheitszustands dieser Patientinnen und Patienten unterstützen kann. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Ein körpereigenes Protein als Bauplan: Essener Forschende entwickeln Schutzpeptid
Ein körpereigenes Protein als Bauplan: Essener Forschende entwickeln Schutzpeptid gegen Gewebeschäden bei Herzinfarkt, Schlaganfall und Organtransplantation Ein Team um Prof. Dr. rer. nat. Ulrike Hendgen-Cotta und Prof. Dr. med. Dr. h.c. Tienush Rassaf hat im Fachjournal „Nature Communications“ einen vielversprechenden Wirkstoffkandidaten vorgestellt. Das Peptid B-017 schützt Zellen davor, infolge einer Durchblutungsstörung abzusterben und konnte Gewebeschäden in Herz, Gehirn und Leber im Tiermodell deutlich verringern. Über die Ausgründung Bimyo GmbH ist nun der Schritt in die klinische Erprobung geplant. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Versorgung älterer Menschen neu denken: Warum die Geriatrie stärker ambulant werden muss
Wie kann die Versorgung älterer Menschen künftig gelingen, wenn immer mehr Hochaltrige auf medizinische und pflegerische Hilfe angewiesen sind – gleichzeitig aber Kliniken unter massivem Druck stehen? Mit dieser hochaktuellen Frage beschäftigt sich der Internist und Intensivmediziner Prof. Christian Karagiannidis, ehemaliges Mitglied der Regierungskommission Krankenhaus und Mitglied des Expertenrats Gesundheit und Resilienz der Bundesregierung. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Geragogik: Was kann an Demenz erkrankte Menschen zum autobiographischen Erzählen anregen?
Dr. Doris Maria Wartmann hat im Rahmen ihrer Doktorarbeit zu Geragogik und Demenz einen Bildertest entwickelt, der Pflegekräfte und Angehörige dabei unterstützen kann, an Demenz erkrankte Menschen zum autobiographischen Erzählen anzuregen, sie zu vitalisieren. Wartmann, Jahrgang 1949, war Lehrerin und hat ihre 2023 an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe begonnene Doktorarbeit kürzlich abgeschlossen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
FernUniversität treibt Digitalisierung im Gesundheitswesen voran
Das Gesundheitswesen steht vor tiefgreifenden Herausforderungen: steigender Kostendruck, Fachkräftemangel und wachsende Anforderungen an Prävention und medizinische Versorgung. Der neue Forschungsschwerpunkt Digital Health setzt genau hier an und bündelt interdisziplinär die wissenschaftlichen Kompetenzen der FernUniversität zur digitalen Transformation des Gesundheitssektors. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Arktis: Pilze im Meeresboden speichern Kohlenstoff
LMU-Forschende zeigen, dass Pilze für den marinen Kohlenstoffkreislauf eine wichtige Rolle spielen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Warum Bodenpilze für Klima, Ernährung und Gesundheit wichtig sind
Neue Studie zeigt zentrale Rolle von Pilzen für Ökosysteme, Ernährung und Gesundheit Pilze im Boden zählen zu den wichtigsten, zugleich aber häufig wenig beachteten Organismen unter der Erdoberfläche. Eine Analyse des Biologen Prof. Dr. Matthias C. Rillig von der Freien Universität Berlin zeigt, dass Bodenpilze eine Schlüsselrolle für die Stabilität von Ökosystemen, die landwirtschaftliche Produktivität und die Speicherung von Kohlenstoff spielen. Die Arbeit „Fungal diversity, ecology and functions in soil ecosystems“ ist kürzlich im renommierten Fachjournal „Nature Reviews Microbiology“ erschienen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Vernetzte Medizintechnik als Motor der Digitalisierung im Gesundheitswesen
Wie kann die Digitalisierung im Gesundheitswesen so gestaltet werden, dass sie nicht nur Verwaltungsprozesse vereinfacht, sondern unmittelbar die Versorgung von Patientinnen und Patienten verbessert? Mit dieser Frage beschäftigt sich das neue VDE-Impulspapier „Vernetzte und intelligente Medizintechnik als Treiber eines modernen Gesundheitssystems“, das im April 2026 vom VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V. veröffentlicht wurde. Beteiligt war unter anderem Prof. Dr. Kurt Becker von der APOLLON Hochschule. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Acht internationale Keynote-Speaker thematisieren Zukunftsfragen der Altersmediziner und Alternsforscher
Von Hirngesundheit und Muskelkraft bis hin zu Klimawandel, Langlebigkeit und gesellschaftlichem Zusammenhalt: In einer globalen Zeit des Wandels werden acht internationale Keynote-Speaker die zentralen Fragen der Zukunft aus Sicht der Geriater und Gerontologen beim gemeinsamen Kongress in Frankfurt aufgreifen. Während die Geriatrie vor allem aktuelle Entwicklungen in Diagnostik, Therapie und Versorgung älterer Menschen beleuchtet, richtet die Gerontologie ergänzend dazu den Blick besonders auf die biologischen, gesellschaftlichen und kulturellen Dimensionen des Alterns. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Schlaf-Apps & Wearables: DGSM-Experte Dr. Hans-Günter Weeß warnt im Pressegespräch vor falschen Versprechen
Im Online-Pressegespräch anlässlich des Aktionstags „Erholsamer Schlaf“ der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin e.V. (DGSM) stand das Thema „Sport und Schlaf“ sowie die zunehmende Bedeutung digitaler Angebote zur Schlafoptimierung im Mittelpunkt. Dabei wurde deutlich: Der Markt für Schlaftracker, Wearables und sogenannte „Sleep Hacks“ boomt – doch der wissenschaftliche Nutzen vieler dieser Produkte ist begrenzt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Inducing cell death in pancreatic cancer cells
A research team from the University of Cologne has identified a new approach for treating particularly aggressive pancreatic cancer. It makes use of a genetic mutation that allows the immune system to attack the cancer cells again / publication in ‘Nature Communications’ Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Tumorzellen zum Zelltod zwingen
Ein Kölner Forschungsteam identifiziert einen neuen Therapieansatz gegen den besonders aggressiven Bauchspeicheldrüsenkrebs. Der Ansatz nutzt eine genetische Mutation aus, um dessen Zellen für das Immunsystem wieder angreifbar zu machen / Veröffentlichung in „Nature Communications“ Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
10 Teams der zweiten Startup Challenge Schwedt starteten in die Konzeptphase
Seit dem Startschuss der zweiten Schwedter Startup Challenge am 9. Juni arbeiten in den nächsten Monaten 10 Teams aus Deutschland und Polen daran, Pilotvorhaben zur Herstellung nachhaltiger Materialien am Standort zu entwickeln. Die drei besten Konzepte erhalten die Möglichkeit, ihr Pilotvorhaben in Schwedt umzusetzen. Unterstützt werden sie dabei von den Kooperationspartnern der Challenge: PCK Raffinerie GmbH, LEIPA Group GmbH, ENERTRAG SE und VERBIO SE. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
EEG without “Brainprint”
“NEMO” research project: Anonymization method for EEG signals developed Recording brain activity via electroencephalograms (EEGs) provides important insights for science and medicine. However, the individual data patterns also allow conclusions about specific individuals (“brainprints”). The “NEMO” project, coordinated by Fraunhofer IDMT, has researched technologies to enhance data protection while simultaneously improving the availability of EEG data for scientific research. The researchers’ approach aims to significantly reduce the risk of re-identification in recorded EEG data, while preserving relevant information for data analysis. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
EEG ohne »Brainprint«
Forschungsprojekt »NEMO«: Anonymisierungsverfahren für EEG-Signale entwickelt Die Aufzeichnung der Hirnaktivität über Elektroenzephalogramme (EEG) liefert in der Wissenschaft und Medizin wichtige Erkenntnisse. Die individuellen Datenmuster ermöglichen aber auch Rückschlüsse auf einzelne Personen (»Brainprints«). Das Projekt »NEMO« unter Koordination des Fraunhofer IDMT hat Technologien für mehr Datenschutz und gleichzeitig für eine bessere Verfügbarkeit von EEG-Daten in der Wissenschaft erforscht. Der Ansatz der Forschenden soll das Risiko zur Re-Identifikation in EEG-Daten deutlich reduzieren, während relevante Informationen für die Datenauswertung erhalten bleiben. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Artificial Cells with Pores: Selectively controllable, permeable membrane enables a wide range of applications
Artificial cells created in the laboratory offer a wide range of potential applications. Until now, however, their membranes – unlike those of real cells – have been virtually impermeable. Researchers at the Max Planck Institute for Polymer Research, led by Director Katharina Landfester, have now developed a new method to make the membranes of artificial cells more permeable to chemical substances. This prepares them for both medical research and future applications such as drug delivery. The scientists published their findings in the journal ACS Nano. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
