Aktuell

Wald als Gesundheitsinfrastruktur

Wald gewinnt als Teil der Gesundheitsversorgung zunehmend an Bedeutung. Zugleich wächst der gesellschaftliche Bedarf, Wald stärker als Gesundheitsinfrastruktur zu verstehen und für Prävention, Gesundheitsförderung und Therapie nutzbar zu machen. Die Potenziale für Forstwirtschaft, Medizin und Therapie sowie notwendige Rahmenbedingungen diskutierten rund 35 Fachakteurinnen und Fachakteure aus Forstwirtschaft, Medizin, Waldtherapie und Wissenschaft aus Brandenburg und benachbarten Bundesländern beim Workshop „Waldgestützte Gesundheitsinterventionen – Chancen und Herausforderungen für die Forstwirtschaft in Brandenburg“ an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE). Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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BIÖG: So kommen Sie sicher und gesund durch die nächste Hitzewelle – Tipps für extrem heiße Tage

Von Kopfschmerzen und Schlafstörungen bis zum Hitzschlag: Extreme Temperaturen können den Körper stark belasten und im schlimmsten Fall tödlich sein. Schätzungen zufolge sind bisher etwa 5.100 Menschen infolge der Extremhitze in 2026 in Deutschland gestorben. Durch den Klimawandel werden Hitzewellen, Temperaturrekorde und sogenannte Tropennächte häufiger. Umso wichtiger ist es, sich rechtzeitig zu schützen und besonders gefährdete Personen im Blick zu behalten. Um Menschen dabei zu helfen, gut und sicher durch heiße Tage zu kommen, hat das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit praktische Empfehlungen zum Hitzeschutz zusammengestellt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Handbuch Kreislauffähige Wertschöpfung als Druckversion erschienen: Kreisläufe schaffen Wert

Rohstoffe werden knapp, Lieferketten bleiben anfällig, Abfälle kosten Geld, Regularien werden verschärft. Das von Fraunhofer IPA und Fraunhofer IAO mitherausgegebene »Handbuch Kreislauffähige Wertschöpfung« zeigt, wie Unternehmen Produkte länger nutzen, Materialien zurückführen und neue Geschäftsmodelle entwickeln können. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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SARS-CoV-2: Neue Hinweise auf mögliche Ursachen von Long-COVID-Fatigue

Warum empfinden manche Menschen noch lange nach einer COVID-19-Erkrankung starke Erschöpfung? Eine bevölkerungsbasierte Beobachtungstudie mit 750 Erwachsenen zeigt, dass ein kleiner Teil der Betroffenen (ca. 2-3%) eine Kombination aus Selenmangel oder niedrigen Spiegeln des Selen-Transportproteins Selenoprotein P (SELENOP) und zusätzlich Autoantikörpern gegen SELENOP zeigt. Diese Kombinationen waren mit einem etwa doppelt so häufigen Auftreten anhaltender Fatigue verbunden. Die Ergebnisse wurden kürzlich von Forschenden der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen und der Charité Universitätsmedizin Berlin in „Redox Biology“ veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Mondstaub unter der Lupe: Künstliches Atemwegsmodell zeigt mögliche Risiken für künftige Mondmissionen

Forschende aus Magdeburg entwickeln ein menschennahes 3D-Modell der Atemwege und untersuchen erstmals, wie Mondstaub die Schutzmechanismen der Lunge beeinflusst. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Roots steer clear of plant rot: Newly identified ‘saprotropism’ helps roots avoid decaying plants — but not animal decay

Decaying matter shapes life in soil, but it can also create hostile zones for growing roots. Professor Jiří Friml of the Institute of Science and Technology Austria (ISTA) and international collaborators have now identified “saprotropism,” a root response that guides plants away from decaying plant-derived matter—but not animal-derived decay. The study, led by Yuzhou Zhang, Professor at Northwest A&F University in China and published in Science, reveals how roots adapt their growth direction by sensing local pH gradients around rot. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Neu entdeckter „Saprotropismus“ hilft Wurzeln, verrottendes Pflanzenmaterial zu meiden – tierische Verwesung aber nicht

Sich zersetzendes Material prägt das Leben im Boden, kann für wachsende Wurzeln aber auch lebensfeindliche Räume schaffen. Professor Jiří Friml vom Institute of Science and Technology Austria (ISTA) und internationale Kolleg:innen haben nun den „Saprotropismus“ identifiziert, eine Reaktion der Wurzeln, die Pflanzen von verrottendem pflanzlichem Material wegführt – nicht jedoch von tierischen Abfällen. Die Studie unter der Leitung von Yuzhou Zhang, Professor an der Northwest A&F University in China, wurde in Science veröffentlicht und zeigt, wie Wurzeln ihre Wachstumsrichtung anpassen, indem sie lokale pH-Gradienten rund um verrottendes Material wahrnehmen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Hygiene und Infektionsschutz in der häuslichen Pflege: Unterschätzte Potenziale

Studie zur Infektionsprävention in der Laienpflege des Zentrums für Präventivmedizin und Digitale Gesundheit (CPD) der Medizinischen Fakultät Mannheim zeigt erhebliches Präventionspotenzial – und damit auch das Potenzial, Kosten erheblich zu senken. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Nano-Einblicke in die Stabilität von Knochen

Oberschenkelhalsknochen brechen nicht nur aufgrund mangelnder Knochendichte. Auch ihre Nanostruktur – die Orientierung der Kollagenfasern, aus denen Knochen bestehen – ist von Bedeutung. Das legen die Untersuchungen von Forschenden des Paul Scherrer Instituts PSI mithilfe eines neuen Röntgenverfahrens nahe. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom: Übersehene Zellen liefern Hinweise auf die Heilungschancen

Die Forschungsgruppe „Histologie“ am Forschungszentrum Borstel, Leibniz Lungenzentrum hat ein einfaches, aber aussagekräftiges Zellmuster im Bindegewebe rund um den Tumor identifiziert, das wichtige Hinweise auf das Langzeitüberleben von Patientinnen und Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) liefert. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Energieschub für künstliche Zellen

Eine synthetische Zelle nutzt Sauerstoff, um Energie für Kohlenstofffixierung bereitzustellen Forschende um Tobias Erb am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg haben eine „synthetisch-biologische Batterie“ entwickelt, die die Abhängigkeit synthetischer Stoffwechselwege von externen Energiequellen verringert. In Kombination mit einem CO₂-umwandelnden Reaktionsnetwork (CETCH) bezieht das integrierte System sowohl Energie als auch Kohlenstoff aus den beiden Hauptbestandteilen unserer Atmosphäre: Sauerstoff und Kohlendioxid (CO₂). Diese Studie ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer vollständig selbstversorgenden künstlichen Zelle für nachhaltige Biosynthesen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Cellular Metamorphosis: Scientists Uncover a Key Mechanism Behind Nerve Growth

DZNE researchers have uncovered a mechanism that determines why a neuron usually forms a single, long extension called “axon” – a phenomenon that is fundamental to how our brain functions. Contrary to the common view that external cues drive axon formation, the team of scientists comes to the conclusion that its growth originates primarily inside the cell. Their work, based on cell cultures and published in the journal “Nature” with collaborators from other institutions in Germany, Austria, and Japan, reveals how a neuron’s structure is remodeled to generate the axon. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Zelluläre Metamorphose: Forschende entdecken grundlegenden Mechanismus des Nervenwachstums

Forschende des DZNE haben einen Mechanismus entdeckt, der erklärt, warum Nervenzellen in der Regel nur einen einzigen langen, Ausläufer – das „Axon“ – entwickeln. Dieses Phänomen ist grundlegend für die Funktionsweise unseres Gehirns. Anders als allgemein angenommen, kommen die Fachleute zu dem Schluss, dass die Entstehung des Axons weniger von äußeren Einflüssen gesteuert wird, sondern hauptsächlich aus der Zelle selbst hervorgeht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Mit Magnetfeldern gegen Parkinson?

FAU-Forschende erproben neues Therapiekonzept Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Dynamic Population Breeding Improves Turquoise Killifish Husbandry

The short lifespan of the turquoise killifish (N. furzeri) makes it an important model organism for aging research. However, its husbandry and breeding present research institutions with challenges: The fish have a short lifespan and must be continuously bred, while at the same time their genetic diversity must be preserved. Researchers at the Leibniz Institute on Aging – Fritz Lipmann Institute (FLI) have therefore developed the Dynamic Population Breeding (DPB) method. This new breeding concept improves the survival rate of offspring, reduces differences between breeding cohorts, and thus creates an important foundation for reproducible and sustainable research on biological aging….

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Dynamic Population Breeding verbessert die Haltung des Türkisen Prachtgrundkärpflings

Der Türkise Prachtgrundkärpfling (N. furzeri) ist aufgrund seiner kurzen Lebensspanne ein wichtiger Modellorganismus in der Alternsforschung. Seine Haltung und Zucht stellen Forschungseinrichtungen jedoch vor besondere Herausforderungen: Die Tiere altern schnell und müssen kontinuierlich nachgezüchtet werden, gleichzeitig soll ihre genetische Vielfalt aber erhalten bleiben. Forschende des Leibniz-Instituts für Alternsforschung (FLI) haben das Dynamic Population Breeding entwickelt. Es verbessert die Überlebensrate der Nachkommen, reduziert Unterschiede zwischen den Zuchtkohorten und schafft so eine wichtige Grundlage für eine reproduzierbare, nachhaltige Forschung zum biologischen Altern. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Amazon’s Biocultural Heritage Under Greater Threat Than Expected

Indigenous cultures in the Amazon region will lose up to one-third of the native plant species they use due to climate change. In addition, biocultural knowledge is set to decline sharply by 2080 as a result of the loss of Indigenous languages. These are the findings of a new study by the University of Zurich. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Globaler Wandel dezimiert das biokulturelle Erbe Amazoniens stärker als vermutet

Durch den Klimawandel werden indigene Kulturen bis zu einem Drittel der genutzten einheimischen Pflanzenarten im Amazonasgebiet verlieren. Zudem verringert sich das biokulturelle Wissen durch den Verlust indigener Sprachen bis 2080 ebenfalls stark. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der Universität Zürich. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Gendatenbanken als Schlüssel für den globalen Vorteilsausgleich: Neuer Leitfaden in Nature Scientific Data erschienen

Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Abteilung Science Policy und Internationalisation des Leibniz-Instituts DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen hat einen richtungsweisenden Praxisleitfaden in der renommierten Fachzeitschrift Scientific Data publiziert. Der Artikel mit dem Titel „How can biological databases support the new UN mechanism for benefit-sharing from digital sequence information?“ zeigt konkret auf, wie biologische Datenbanken den globalen UN-Mechanismus zur gerechten Aufteilung von Gewinnen aus digitalen Sequenzinformationen technisch & organisatorisch unterstützen können, ohne den freien wissenschaftlichen Datenaustausch einzuschränken Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Neue CRISPR-Methode macht die Proteinproduktion in Zellen steuerbar

TAPIR erhöht die Proteinproduktion gezielt – mit neuen Erkenntnissen zur Stammzellbiologie und zu krankheitsrelevanten Prozessen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Climate Oscillations Shape Nature’s Coral Refuges in a Warming Ocean

New study reveals that natural cooling of coral reefs is not constant – but depends on major tropical climate patterns. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Befragung von Pflege-Guides im Landesprogramm Vereinbarkeit Beruf & Pflege NRW

Die rund 1300 Pflege-Guides im nordrhein-westfälischen Landesprogramm Vereinbarkeit von Beruf & Pflege beraten in mehr 700 Unternehmen, die sich dem Landesprogramm bereits angeschlossen haben, Kolleginnen und Kollegen zu Fragen der Vereinbarkeit von Beruf und privater Pflegeaufgabe. Ziel der Befragung, die 2025 durchgeführt wurde, war es, Strukturen und Rahmenbedingungen ihrer Tätigkeit und deren Wirkung zu ermitteln. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Erschöpfung, Schwindel, Gewichtsverlust – Warum Morbus Addison leicht übersehen wird

Morbus Addison ist selten, kommt häufig mit unspezifischen Symptomen daher und wird gerade deshalb oft nicht entdeckt: Auf 1 Million Menschen kommen etwa 126 Fälle. Bei der Autoimmunerkrankung bilden die Nebennieren zu wenig lebenswichtige Hormone. Besonders in Belastungssituationen kann das gefährlich werden und unbehandelt zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) und die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) machten auf ihrer gemeinsamen Online-Pressekonferenz in der vergangenen Woche auf das wenig bekannte Krankheitsbild aufmerksam. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Pilotanlage entnimmt Ammoniak aus Abwasser: Test im Neu-Ulmer Klärwerk Steinhäule

Ab August 2027 muss aufgrund einer EU-Richtlinie deutlich mehr Stickstoff und Phosphor aus kommunalen Abwässern entfernt werden. Forschende des Instituts für Chemieingenieurwesen der Universität Ulm haben deshalb in Kooperation mit dem Zweckverband Klärwerk Steinhäule ein Verfahren zur Entfernung von Ammonium entwickelt und eine Versuchsanlage aufgebaut. Der im Prozesswasser enthaltene Stickstoff soll künftig recycelt werden. Seit Kurzem wird das Verfahren vor Ort in der Neu-Ulmer Kläranlage getestet. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Wunsch und Wirklichkeit: Familienplanung weltweit unter Druck

Neue Umfrage zeigt: Junge Menschen können ihren Kinderwunsch nicht realisieren Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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