Aktuell

Übergewicht treibt Diabetes bei Frauen und Männern unterschiedlich an

Über 9 Millionen Menschen in Deutschland leben mit Diabetes, mehr als 90 Prozent mit Typ-2-Diabetes. In den meisten Fällen steht die Erkrankung in engem Zusammenhang mit Übergewicht. Doch Studien zeigen: Starkes Übergewicht – Adipositas – wirkt sich bei Frauen und Männern unterschiedlich auf den Stoffwechsel und den Weg zum Diabetes aus. Männer erkranken häufig früher – oft schon bei geringerem Übergewicht. Frauen entwickeln einen Typ-2-Diabetes dagegen meist später, dann häufig bei stärkerem Übergewicht und mit ausgeprägteren Stoffwechselstörungen. Darauf weist die DDG hin und plädiert dafür, die Wechselwirkung von Übergewicht und Diabetes stärker geschlechtsspezifisch zu betrachten. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Neue Sicht auf die Steuerung unserer Gene

Forschende aus Magdeburg und Jena hinterfragen ein seit Jahrzehnten verbreitetes Modell der Genregulation Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Goethe University Study Reveals Injury Risks in Professional Dance

Professional dance is a high-performance discipline that carries significant risks of injury and physical wear. Researchers at Goethe University Frankfurt have now provided the first precise measurements of strain on the musculoskeletal system. The study involved 28 professional dancers wearing sensor-equipped suits during ballet training. The data revealed high levels of strain across all phases of training. The findings support the development of injury prevention measures and highlight the high physical demands of the profession. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Studie der Goethe-Universität analysiert Verletzungsrisiken beim professionellen Tanz

Professioneller Tanz ist Hochleistungssport und birgt viele Risiken für Verschleiß und Verletzungen. Forschende der Goethe-Universität Frankfurt haben die Belastungen für das Muskel-Skelett-System nun erstmals exakt vermessen. Als Versuchspersonen dienten ihnen 28 professionelle Tänzerinnen und Tänzer. Diese trugen während des Ballett-Trainings Spezialanzüge mit eingebetteten Sensoren. Die Analyse der aufgezeichneten Daten ergab für sämtliche Trainingsphasen hohe Belastungen. Die Ergebnisse tragen dazu bei, Maßnahmen zu entwickeln, um die Verletzungsrisiken zu reduzieren. Außerdem verbessern sie die Anerkennung der hohen Arbeitsbelastung. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Neanderthals may have used birch tar for wound care

A new study on the production of birch tar and its antibiotic properties offers new insights into its use during the Neanderthal era / publication in ‘PLOS ONE’ Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Mystery of quinine biosynthesis solved

Newly discovered enzymes found in the cinchona tree play a crucial role in the production of the malaria drug quinine and other important alkaloids. This opens up possibilities for the biotechnological production of these active ingredients. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Researching on Equal Terms in the Amazon

Two researchers at the University of Zurich have discovered and described a new, previously unknown palm species found in the virgin forests of Colombia. In close cooperation with an indigenous community there, they mapped the geographical distribution of the palm species and subjected their study to a local peer review process Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Geheimnis der Biosynthese von Chinin aufgeklärt

Neu entdeckte Enzyme im Chinarindenbaum sind entscheidend für die Bildung des Malaria-Arzneistoffs Chinin und anderer wichtiger Alkaloide. Dadurch eröffnen sich neue Möglichkeiten für die biotechnologische Herstellung wichtiger Wirkstoffe. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Forschung auf Augenhöhe im Amazonas

Zwei Forschende der Universität Zürich haben im Urwald Kolumbiens eine neue, bisher unbekannte Palmenart entdeckt und beschrieben. In enger Zusammenarbeit mit der indigenen Gemeinschaft vor Ort kartographierten sie deren Vorkommen und unterzogen ihre Studie einem lokalen Peer-Review-Prozess. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Pflanzenwandel folgt Klimawandel: Berggipfel reagieren am schnellsten auf Erwärmung

Ökosysteme in Europa reagieren unterschiedlich auf die Klimaerwärmung: In Berglagen schrumpfen die Bestände kälteangepasster Pflanzenarten besonders schnell, während sich Wälder und Grasländer deutlich langsamer verändern. In allen untersuchten Ökosystemen hängen Pflanzengemeinschaften der Klimaerwärmung zeitlich hinterher („Klimaschuld”). Dies ist das Ergebnis einer Studie, die in der Zeitschrift Nature veröffentlicht wurde. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Stomach Cancer: New Drug 60 Times More Effective Against Key Bacteria

• 60-fold greater efficacy than standard medication • Results achieved in laboratory and animal studies • 43 percent of the global population infected with H. pylori A significant step toward the potential prevention of stomach cancer: Researchers at the Technical University of Munich (TUM) have increased the effectiveness of a standard antibiotic by a factor of 60 through targeted chemical modifications. In laboratory and animal studies, the new drug candidate successfully combats the bacterium Helicobacter pylori, which is closely associated with the development of stomach cancer. The study findings were published in the journal Nature Microbiology. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Magenkrebs: Neuer Wirkstoff 60-mal effektiver gegen auslösendes Bakterium

• 60-fach bessere Wirkung als Standardmedikament • Ergebnisse in Labor- und Tierversuchen erzielt • 43 Prozent der Weltbevölkerung mit H. pylori infiziert Bedeutender Fortschritt zur möglichen Vorbeugung von Magenkrebs: Forschende der Technischen Universität München (TUM) konnten durch chemische Anpassungen die Wirksamkeit eines Standard-Antibiotikums um das 60-Fache steigern. Im Labor und im Tierversuch bekämpft der neue Wirkstoff das mit Magenkrebs in engem Zusammenhang stehende Bakterium Helicobacter pylori sehr erfolgreich. Die Studienergebnisse wurden im renommierten Fachmagazin Nature Microbiology veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Researchers identify control mechanism against cellular stress

Discovery offers new avenues for treating dementia and cancer. An international research team from Bielefeld University and the Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) has uncovered a previously unknown regulatory mechanism in human cells. For the first time, they demonstrate how a key molecular switch regulates the cell’s “recycling centers.” The findings, published in the prestigious journal Nature Communications, provide important insights into the understanding of cancer and neurodegenerative diseases. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Forschende finden Kontrollmechanismus gegen Zellstress

Entdeckung liefert Ansatzpunkte zur Behandlung von Demenz und Krebs. Ein internationales Forschungsteam der Universität Bielefeld und des Leibniz Forschungsinstituts für Molekulare Pharmakologie (FMP) haben einen bislang unbekannten Kontrollmechanismus in menschlichen Zellen entschlüsselt. Sie zeigen erstmals, wie ein zentraler molekularer Schalter die „Recyclingzentren“ der Zelle reguliert. Die Ergebnisse, veröffentlicht im renommierten Fachjournal Nature Communications, liefern wichtige Ansätze für das Verständnis von Krebs und neurodegenerativen Erkrankungen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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KI in der Herz-Diagnostik: Herzinfarktverdacht effizienter abklären

Beim Herzinfarkt zählt jede Minute. In Zeiten überlasteter Ambulanzen und knapper Ressourcen kann Künstliche Intelligenz (KI) Ärzte-Teams bei zeitkritischen Ereignissen wie Herzinfarkt enorm unterstützen – zeigt die neu entwickelte App von UKE-Forschern im Herzstiftungs-Podcast und in HERZ heute Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Küstenchemie der Weltmeere: Menschen hinterlassen überall chemische Spuren

Studie der Universität Tübingen mit achtzehn Forschungseinrichtungen und Universitäten weltweit zeigt: keine untersuchte Stelle in Weltmeeren frei von menschlichen chemischen Einflüssen Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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HDZ NRW nimmt ein zweites SPECT/CT in Betrieb

Herzdiagnostik noch schneller und präziser: Mit einer weiteren hochmodernen Anlage der neuesten Generation baut das Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, seine Spitzenposition als führende universitäre Nuklear-Kardiologie weiter aus – mit weit über 2.000 Myokardszintigraphien jährlich. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Unmasking Mutagens in Products and Water

A new analytical-toxicological test procedure developed at JLU supports the EU ban on smoke flavourings – test procedure suitable for detecting hazardous compounds in complex samples Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Mutagene Stoffe in Lebensmitteln und Kosmetika aufspüren

An der JLU entwickeltes neues analytisch-toxikologisches Testverfahren stützt EU-Verbot von Raucharomen – Schadstoffbelastung komplexer Proben aufgedeckt Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Chemie auf vier Pfoten: Wie Hunde unser Raumklima verändern

Hunde hinterlassen nicht nur Spuren auf dem Boden, sondern auch in der Luft: Sie verändern die Zusammensetzung ihrer Umgebung, von Gasen und Partikeln bis hin zu Mikroorganismen. Pressemitteilung der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) mit Ergänzungen des Max-Planck-Instituts für Chemie Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Etwa jede dritte Frau im reproduktiven Alter ist von Schwangerschaftsverlust oder Infertilität betroffen

Wenn es im gesellschaftlichen und politischen Diskurs um die Geburtenentwicklung geht, steht meist die Zahl der geborenen Kinder pro Frau im Vordergrund, während belastende Erfahrungen wie Fehlgeburten oder ausbleibende Schwangerschaften wenig Beachtung finden. Eine aktuelle Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) untersucht, welche reproduktiven Erfahrungen Frauen machen, und berücksichtigt dabei insbesondere Schwangerschaftsverlust und Infertilität, die zusammen „Fertilitätsbarrieren“ genannt werden. Davon ist laut der Studie in Deutschland etwa jede dritte Frau im reproduktiven Alter betroffen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Wissen in Bewegung: NFDI4Health auf der MS Wissenschaft

Jeden Tag entstehen große Mengen an Gesundheitsdaten – in Arztpraxen, Forschungsprojekten oder Apps. Erst wenn sie zusammengeführt werden, entsteht ein klares Bild unserer Gesundheit. Auf der MS Wissenschaft 2026 zeigt NFDI4Health an einer Mitmachstation, wie aus vielen einzelnen Datenstücken neues Wissen entsteht – und warum Datenschutz dabei unverzichtbar ist. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Zusatzweiterbildung „Medikamentöse Tumortherapie“ stärkt Behandlungsqualität

Medikamentöse Therapien gewinnen in der Behandlung von Augentumoren zunehmend an Bedeutung. Die Zusatzweiterbildung „Medikamentöse Tumortherapie“ kann nun künftig auch von Augenärztinnen und Augenärzten erworben werden – einen entsprechenden Beschluss brachte der Deutsche Ärztetag auf den Weg. Damit erhält die medikamentöse Behandlung von Tumoren am Auge erstmals eine strukturierte, bundesweit geregelte Qualifikation. Experten der Sektion DOG-Ophthalmologische Onkologie der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft e.V. (DOG) erläutern, warum dieser Schritt für die Patientensicherheit einen großen Mehrwert darstellt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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KI analysiert Gesundheitsdaten: Masterstudierende der FH Wedel veröffentlichen Studie zur Versorgungsoptimierung

Prof. Hendrik Annuth, Studiengangsleiter Data Science & Artificial Intelligence an der FH Wedel, hat gemeinsam mit vier Masterstudierenden die Studie „Advanced Analytics in der GKV – KI-gestützte Analyse von Abrechnungsdaten zur Versorgungsoptimierung“ veröffentlicht. Sie untersucht, wie sich Abrechnungsdaten der gesetzlichen Krankenversicherung mithilfe moderner Methoden der Künstlichen Intelligenz analysieren lassen. Diese Daten stellen eine zentrale Ressource für die Versorgungsforschung dar. Durch den Einsatz von Verfahren des maschinellen Lernens können komplexe Datensätze erstmals systematisch auf nichtlineare Zusammenhänge untersucht werden. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Welt-Down-Syndrom-Tag 2026: Menschen mit Down-Syndrom haben ein extrem hohes Alzheimer-Risiko

Menschen mit Down-Syndrom haben ein sehr hohes Risiko, im Laufe ihres Lebens an Alzheimer zu erkranken. Dennoch ist dieser Zusammenhang in Öffentlichkeit und Medizin noch wenig bekannt. Zum Welt-Down-Syndrom-Tag weist die Alzheimer Forschung Initiative e.V. auf Herausforderungen bei Diagnose, Versorgung und Forschung hin. Neurologe Prof. Dr. Johannes Levin (LMU München) ordnet die Situation fachlich ein. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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