Aktuell

Deutsche Leberstiftung zum Global Fatty Liver Day: Fettlebererkrankungen oft unterschätzt

Hannover – Anlässlich des Global Fatty Liver Day am 11. Juni ruft die Deutsche Leberstiftung zu mehr Aufmerksamkeit für Fettlebererkrankungen (Steatotische Lebererkrankung, SLD) auf. Unter dem internationalen Leitgedanken „Act now“ macht der vom Global Liver Institute (GLI) initiierte Aktionstag seit 2018 auf eine der weltweit häufigsten, aber oft lange unentdeckten chronischen Lebererkrankungen aufmerksam. Am Global Fatty Liver Day kommen Patienten, medizinische Fachkreise, Forschende sowie gesundheitspolitische Akteure weltweit zusammen, um Bewusstsein zu schaffen und Maßnahmen zur Verbesserung von Prävention, Früherkennung und Versorgung voranzutreiben. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Handbuch erschienen: „Citizen Science – Gemeinsam Forschen“

Citizen Science gewinnt im Wissenschaftsbetrieb in Deutschland, der Schweiz und Österreich an Bedeutung. Soziale Medien, Apps oder mobile Sensorik eröffnen neue Möglichkeiten, interessierte Bürgerinnen und Bürger aktiv an Forschung zu beteiligen. Allerdings fehlte bislang ein praxistauglicher Überblick über Strategien, Strukturen, Arbeitsprozesse, Potenziale und Grenzen von Citizen-Science-Projekten. Diese Lücke schließt das Open-Access-Handbuch „Citizen Science – Gemeinsam forschen!“, das ein Gremium von Herausgeber:innen verschiedenster Institutionen veröffentlicht hat, darunter das UFZ und das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv). Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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New approach to prevent treatment-induced leukemia – Protective mechanism against DNA damage discovered

In rare cases, cancer treatments can cause serious long-term effects. These include so-called secondary leukemias. This form of blood cancer can develop when chemotherapy or radiotherapy damages the genetic material of healthy cells. A research team led by a scientist from Ulm has now discovered a molecular protective mechanism against such genomic damage: a peptide that can inhibit breaks in the DNA without compromising the curative effect of the actual cancer therapy. These findings could potentially help to make cancer treatments safer. The study was published in the renowned journal Nature Communications. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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250 Jahre Hohenheimer Gärten: Hightech-Forschung in historischem Park

Zum Jubiläum der wissenschaftlichen Anlage an der Uni Hohenheim lädt ein vielfältiges Programm dazu ein, Geschichte und Gegenwart des einzigartigen Ortes zu entdecken. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Ein neuronaler Rezeptorkomplex mit speziellen Eigenschaften

Um erregende Signale weiterzugeben, nutzen Nervenzellen häufig Glutamat als Botenstoff. Für die Detektion dieses Botenstoffes können sie auf ein ganzes Repertoire an verschiedenen Glutamatrezeptoren zurückgreifen, was es ihnen ermöglicht, diese Signale unterschiedlich zu interpretieren. Die Funktion eines speziellen Rezeptorkomplexes haben Forscherinnen am Lehrstuhl Zelluläre Neurobiologie von Prof. Dr. Andreas Reiner an der Ruhr-Universität Bochum in enger Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern in New York (Department of Biochemistry and Biophysics, Weill Cornell Medicine) untersucht. Dabei machten sie einige überraschende Beobachtungen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Einladung zum Auftaktpressegespräch der 21. Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft

Volkswirtschaftliche Zahlen zur Gesundheitswirtschaft in Bund und Land werden vorgestellt Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Anziehung kann zu Fluchtbewegung führen

• Ein System aus molekularen Kondensaten, in dem ausschließlich Anziehungskräfte wirken, kann zu einer „Run-and-Chase“-Dynamik der wechselwirkenden Partner führen • Die Wechselwirkung hängt von der Größe und Form der Kondensate ab und kann auch zu einer aktiven Bewegung führen • Das Modell trägt zum Verständnis der zellulären Organisation bei und kann helfen, selbstangetriebene Akteure in künstlichen Systemen zu entwerfen Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Attraction may cause running off

• A system of molecular condensates with only attractive forces can result in a run-and-chase dynamics of the interacting partners • The interaction depends on the size and shape of the condensates and can also result in active movement • The model contributes to the understanding of cellular organization and may help to design self-propelling agents in artificial systems Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Virus checks for global food security: How the DSMZ supports the safe exchange of cassava material

The Plant Viruses Department at the DSMZ ensures the safe transfer of genetic resources using state-of-the-art diagnostic methods, thereby making a key contribution to global food security Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Pflege-Entwurf: Sparreform statt Zukunftsreform

Die Vorständin des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA), Dr. Alexia Zurkuhlen, sieht im Reformentwurf zur Pflege positive Ansätze, bedauert aber den „fehlenden Mut“ zu grundlegenden Reformen. „Die Bundesregierung entscheidet sich mit dem Referentenentwurf primär für Kosteneinsparungen statt für eine Strukturreform. Rotstift statt Gestaltung. So verstärkt sich das Gefühl, im Pflegefall nicht ausreichend abgesichert zu sein“, kritisiert Zurkuhlen. Als „sehr positiv“ bewertet Zurkuhlen die Einführung der Pflegebegleitung sowie die Bündelung der Leistungen in Budgets. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Zum Tag der Organspende: Zu wenige Spenderherzen – DGTHG macht sich weiterhin stark für Widerspruchslösung

Über 700 Menschen stehen in Deutschland auf der Warteliste für ein Spenderherz. Für manche kommt das lebensrettende Organ zu spät. Wie übersteht man Monate und Jahre der Ungewissheit? Zum Tag der Organspende am 6. Juni 2026 hat die DGTHG mit einer Patientin gesprochen, die selbst auf ein Spenderherz wartete. Ihre Geschichte zeigt, welche Schicksale sich hinter den Zahlen auf der Warteliste verbergen. Angesichts des anhaltenden Organmangels bekräftigt die DGTHG ihre Forderung nach der Einführung der Widerspruchslösung. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Europäisches Damwild vor 120.000 Jahren – dem Verlust genetischer Vielfalt auf der Spur

Europäische Damhirsche haben seit der letzten Warmzeit dramatisch an genetischer Vielfalt verloren. Dies enthüllen 120.000 Jahre alte Überreste der Tiere aus Neumark-Nord in Sachsen-Anhalt, die Forschende der Universität Potsdam, des MONREPOS – Archäologisches Forschungszentrum und Museum in Neuwied sowie der Universität Leiden analysiert haben. Die Ergebnisse ihrer Untersuchungen wurden nun im internationalen Journal „iScience“ veröffentlicht. Modernes Damwild repräsentiert demzufolge nur einen Bruchteil der Vielfalt seiner Warmzeit-Vorfahren. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Macrophages in Marathon Mode

An international research team has succeeded in elucidating key immunological and biochemical mechanisms underlying granulomatous skin diseases. The findings, recently published in “Science Advances”, identify new therapeutic targets for these chronic inflammatory diseases. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Makrophagen im Marathonmodus

Ein internationales Forschungsteam konnte jetzt wesentliche immunologische und biochemische Abläufe bei granulomatösen Hauterkrankungen erhellen. Die in „Science Advances“ veröffentlichten Ergebnisse liefern neue therapeutische Angriffspunkte gegen diese chronisch-entzündlichen Erkrankungen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Hidden diversity in the depths of the Atlantic

New family of unusual copepods discovered Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Verborgene Vielfalt in der Tiefsee

Neue Familie ungewöhnlicher Ruderfußkrebse im Nordatlantik entdeckt Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Lebertransplantation rettet Leben: Deutsche Leberstiftung informiert zum Tag der Organspende

Hannover – Der Tag der Organspende findet jährlich am ersten Samstag im Juni statt und steht unter dem Motto „Richtig. Wichtig. Lebenswichtig.“ Die zentrale Veranstaltung wird am 6. und 7. Juni in Leipzig zeitgleich mit dem Stadtfest stattfinden. Neben Informationen stehen Aktionen wie die Initiative „Geschenkte Lebensjahre“ im Mittelpunkt. Die Deutsche Leberstiftung nimmt den Tag zum Anlass, über die Bedeutung der Organspende insbesondere für Menschen mit schweren Lebererkrankungen, für die eine Transplantation häufig die einzige Überlebenschance ist, zu informieren. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Olympiade der Geowissenschaften 2025/26: Sieger stehen fest

Über 2.000 Schülerinnen und Schüler nahmen an der Geowissenschafts-Olympiade 2025/26 teil. Sieger sind Hagen Esch, Jinrui Kou, Jannes Pfeiffer und Samuel Viertel. Sie können Deutschland bei der IESO in Turin vertreten und bereiten sich in einem Trainingscamp am KIT vor. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Virencheck für die Welternährung: Wie die DSMZ den sicheren Austausch von Cassavamaterial zwischen Südamerika und Afrika

Die Abteilung Pflanzenviren der DSMZ gewährleistet mit modernster Diagnostik den sicheren Transfer genetischer Ressourcen und leistet damit einen zentralen Beitrag zur globalen Ernährungssicherung Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Kopf-Hals-Tumorzentrum setzt auf personalisierte und interdisziplinäre Krebsmedizin

Zunehmend jüngere Menschen erkranken an Tumoren im Kopf-Hals-Bereich. Komplexe Fälle in der Kopf-Hals-Onkologie und veränderte Patientenprofile erfordern individuellere Therapie. Zentrum setzt auf interdisziplinären Austausch mit Zuweisenden und Fachkollegen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Warum geschlechtersensible Medizin Leben rettet: Leopoldina-Vorlesung mit Gendermedizinerin Ute Seeland

Frauen sterben an ihrem ersten Herzinfarkt deutlich häufiger als Männer. Eine mögliche Ursache ist, dass der Infarkt bei Frauen seltener als solcher erkannt wird, denn die Symptome sind oft andere als bei Männern. In der Medizin ist es wichtig, die Geschlechterunterschiede zu kennen, um Krankheiten richtig zu diagnostizieren und zu behandeln. Die Gendermedizinerin Ute Seeland rückt dieses Thema in den Fokus. Am Mittwoch, 17. Juni spricht sie an der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle (Saale) über ihre Forschung und ihre Arbeit als Leiterin der deutschlandweit ersten Hochschulambulanz für geschlechtersensible Medizin. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Fahrzeug mit Hightech-Diagnostik wird als Modellprojekt Pflegeheime im Saarland versorgen

Ein LKW vollgepackt mit Hightech-Diagnostik soll künftig Pflegeheime im Saarland anfahren, um deren erkrankten Bewohnern medizinische Untersuchungen vor Ort zu ermöglichen und ihnen Klinikaufenthalte zu ersparen. Für dieses bundesweit einmalige Modellprojekt haben die Universität des Saarlandes, das Universitätsklinikum und mehrere Partner über acht Millionen Euro Fördergelder vom Gemeinsamen Bundesausschuss bewilligt bekommen. Das neue Fahrzeug wurde nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Vorhofflimmern und Diabetes – gefährliches Duo fürs Herz

Was diese Kombination besonders gefährlich macht und wie sich Patienten schützen können, darüber informieren Experten im neuen Ratgeber der Herzstiftung „Diabetes und Herzgesundheit“ Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Zwei Technologie-Start-ups der TH Mannheim erhalten eine Millionenförderung vom Bund

Im Rahmen des Programms „EXIST Forschungstransfer“ erhalten in den kommenden zwei Jahren zwei Start-ups der TH Mannheim eine Förderung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Höhe von je einer Million Euro. Die offiziellen Förderbescheide sind am vergangenen Freitag eingegangen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Unsichtbare Todesursache Sepsis: Warum Deutschland ein Wahrnehmungsproblem hat

Sepsis verursacht jedes Jahr etwa 140.000 Todesfälle, Hunderttausende Langzeitfolgen und Kosten von über 30 Milliarden Euro. Doch Deutschland hat ein Wahrnehmungsproblem. Die WHO-Forderung nach konsequenter Verwendung des Begriffs „Sepsis“ wird seit 2017 nur unzureichend umgesetzt. In Medien, Gesundheitsberichterstattung und öffentlicher Kommunikation wird die Erkrankung häufig nicht ausdrücklich benannt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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