Aktuell

Natural Shields Against Mercury

Marine sponges may play an important, previously underestimated role in reducing methylmercury contamination in marine food webs. In a new modelling study, researchers at Helmholtz-Zentrum Hereon have shown that sponges can significantly influence the spread of this environmental toxin through ecosystems. The findings suggest that the animals’ unique feeding behavior helps reduce methylmercury levels and may lower contamination in fish. The study was recently published in the journal Biogeosciences. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Natürliche Schutzschilde gegen Quecksilber

Meeresschwämme könnten eine wichtige, bislang unterschätzte Rolle im Kampf gegen die Belastung mariner Nahrungsketten mit Methylquecksilber spielen. Forschende des Helmholtz-Zentrums Hereon haben in einer neuen Modellstudie gezeigt, dass Schwämme die Ausbreitung des Umweltgiftes in Ökosystemen erheblich beeinflussen können. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die besondere Ernährungsweise der Tiere Methylquecksilber reduziert und die Belastung in Fischen senken kann. Die Studie erschien jüngst im Journal Biogeosciences. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Four Doctoral Candidates from Heidelberg University at the Lindau Nobel Laureate Meeting

Four doctoral candidates from Heidelberg University have the opportunity to exchange ideas with outstanding scientists. They are set to take part in the 75th Lindau Nobel Laureate Meeting, which is being held in Lindau from 28 June to 3 July 2026. Jana Braunger, Tim Schubert, Laura Rueda Gensini and Nathan Trausch are among around 600 young researchers who have been selected through a multi-stage application and selection process. The anniversary event on Lake Constance, with more than 70 Laureates – including Heidelberg physicist Prof. Dr Stefan Hell, recipient of the Nobel Prize in Chemistry – offers an interdisciplinary program, as…

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Vier Promovierende der Universität Heidelberg bei der Nobelpreisträgertagung in Lindau

Gelegenheit zum Austausch mit herausragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern haben vier Promovierende der Universität Heidelberg. Sie nehmen an der 75. Nobelpreisträgertagung teil, die vom 28. Juni bis 3. Juli 2026 in Lindau stattfindet. Jana Braunger, Tim Schubert, Laura Rueda Gensini und Nathan Trausch gehören zu den rund 600 jungen Forscherinnen und Forschern, die sich in einem mehrstufigen Auswahlverfahren durchgesetzt haben. Die Jubiläumsveranstaltung mit mehr als 70 Laureatinnen und Laureaten – darunter der Heidelberger Physiker Prof. Dr. Stefan Hell, Träger des Nobelpreises für Chemie – bietet ein interdisziplinäres Programm sowie die Möglichkeit zur persönlichen Begegnung. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Pflanzen dürreresistent machen

Wie Pflanzen die winzigen Öffnungen, die auf ihren Blättern für Gasaustausch und Wasserregulation zuständig sind, entwickeln und damit ihren Wasserhaushalt steuern, hat ein Team der Ruhr-Universität unter Leitung von Prof. Dr. Christopher Grefen herausgefunden. Das Team identifizierte die beiden Lipid-modifizierenden Enzyme GELP80 und GELP100 als entscheidende Faktoren für die Ausbildung funktionsfähiger Spaltöffnungen (Stomata). Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift The Plant Cell am 26. Mai 2026 veröffentlicht. Sie liefern neue Einblicke in die Mechanik der Pflanzenentwicklung und könnten langfristig dazu beitragen, Nutzpflanzen widerstandsfähiger gegen Trockenheit zu machen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Thoraxchirurgie am Uniklinikum setzt auf minimalinvasive und robotische Chirurgie

Abteilung baut Engagement aus, um mehr Patientinnen und Patienten die Vorteile der Robotik zu bieten. Lungenkrebsscreening soll zukünftig helfen, Tumore früher zu erkennen und die Prognose zu verbessern. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Neandertaler in Nordwesteuropa im Fokus

Eine neue genetische Studie liefert das bislang detaillierteste Bild der Vielfalt später Neandertaler in Nordwesteuropa. Ein internationales Team unter der Leitung von Forschenden des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig konnte durch die Analyse von alter DNA, die in Belgien und Frankreich gefundenen Überresten entnommen wurde, die genetischen Verbindungen von 27 Neandertalern rekonstruieren. Diese lebten kurz bevor die Neandertaler vor rund 40.000 Jahren ausstarben. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Alte DNA an Höhlenwänden nachgewiesen

Ein Forschungsteam hat erstmals nachgewiesen, dass alte menschliche DNA über Tausende von Jahren an Höhlenwänden erhalten bleiben kann. Dadurch eröffnen sich neue Möglichkeiten, prähistorische menschliche Aktivitäten zu erforschen. Die interdisziplinäre Studie entstand im Rahmen des Projekts „First Art“. Geleitet wird dieses Projekt von Forschenden aus Spanien und Portugal in Zusammenarbeit mit Institutionen aus Spanien, Portugal, Großbritannien, China und Deutschland. In Zusammenarbeit mit Forschenden des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie hat das Team seine Untersuchungen nun um DNA-Analysen erweitert. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Viruses under stress: how viral shells change shape as they dry out

When viruses travel through the air in tiny droplets, they can quickly start to dry out. Yet many viruses remain infectious after rehydration—something that is still not fully understood. Now, an international team of researchers have directly observed at the European XFEL how the protein shells of viruses can change shape during dehydration, offering new clues to viral resilience and opening new possibilities for virology research. The results, published in Light: Science & Applications, lay the groundwork for potential applications in virology and public health, and can for instance help developing antiviral strategies. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Viren unter Stress: Wie Virushüllen sich beim Austrocknen verformen

Wenn Viren in winzigen Tröpfchen durch die Luft transportiert werden, können sie schnell austrocknen. Dennoch bleiben viele Viren nach ihrer Rehydrierung infektiös – ein Phänomen, das noch nicht vollständig verstanden ist. Nun hat ein internationales Forscherteam am European XFEL direkt beobachtet, wie sich die Proteinhüllen von Viren während der Dehydrierung verformen können. Dies liefert neue Hinweise zur Widerstandsfähigkeit von Viren und eröffnet neue Möglichkeiten für die virologische Forschung. Die Ergebnisse legen den Grundstein für potenzielle Anwendungen in der Virologie und der Medizin und können beispielsweise zur Entwicklung antiviraler Strategien beitragen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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University researchers join forces with industry partners to keep people healthy and independent for longer

Continuous monitoring of indoor air to assess health and wellbeing, smart sheets that monitor sleep quality and miniaturized hearing aids – international partners in academia and industry are collaborating on the SensorTech4Health 2030 project to develop novel technology that monitors the surrounding environment to continuously gauge health. Against the backdrop of an ageing population and high care costs, the project sets out to use prevention to help people remain fit and independent for longer. Bosch Sensortec is coordinating the project, which has received 15 million euros from national funding organizations within the EUREKA Cluster Xecs. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Warum Frauenherzen anders untersucht werden müssen als Männerherzen

Prof. Dr. Nadine Abanador-Kamper wurde auf die Professur für Kardiologie mit dem Schwerpunkt „Kardiale Bildgebung“ an der Universität Witten/Herdecke berufen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Warum manche Plaques gefährlich werden

Eine räumliche Analyse von Proteinen in menschlichen Gefäßen zeigt, warum manche Ablagerungen leichter aufreißen. Ein Team vom DZHK-Standort München berichtet darüber in Nature Cardiovascular Research. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Leopoldina-Fokuspapier beschreibt Potenziale agentischer KI in Klinikalltag und Forschung

Das deutsche Gesundheitssystem steht vor großen Herausforderungen: Fachkräftemangel, demografischer Wandel, steigende Anforderungen an eine flächendeckende Versorgung, hoher Verwaltungsaufwand und Defizite bei der Digitalisierung klinischer Daten und Prozesse. Welches Potenzial bietet hier die agentische künstliche Intelligenz, also KI-Systeme, die innerhalb vorgegebener Rahmenbedingungen selbstständig Ziele verfolgen, Handlungsschritte planen und Prozesse koordinieren können? Diese und andere Fragen erörtert die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina im heute veröffentlichten Policy Brief „Agentische KI im Gesundheitssystem: Chancen und Herausforderungen“. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Environmental DNA Reveals Impact of Climate and Humans on Global River Fish Biodiversity

A global analysis of fish biodiversity using environmental DNA (eDNA) reveals how human activity and climate influence biodiversity patterns in river ecosystems. An international research team led by the University of Zurich, Eawag and Yunnan University has found that in warmer climates biodiversity accumulation is more pronounced as river catchment size increases, while human activities weaken this relationship. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Infektionsprävention ist Sepsisprävention: Pflegereform darf Infektionsschutz nicht schwächen

Sepsis-Stiftung fordert Nachbesserung beim Pflegeneuordnungsgesetz: Desinfektionsmittel, Handschuhe und Masken müssen verlässlich finanziert bleiben. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Zurkuhlen zu Empfehlungen der Rentenkommission: Sozialreformen zusammen denken!

Die Vorständin des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA), Dr. Alexia Zurkuhlen, begrüßte mehrere Vorschläge der Rentenkommission: „Einige Empfehlungen können das Rentensystem revitalisieren und dazu beitragen, die Akzeptanz der notwendigen Reform zu erhöhen. Das gilt insbesondere für die Ausweitung der Beitragspflicht zur gesetzlichen Rentenversicherung. Es wäre folgerichtig, wenn der Mut zu diesem Schritt auch bei der Reform der Kranken- und Pflegekasse aufgebracht würde.“ Die KDA-Vorständin warb dafür, die aktuellen Sozialreformen zusammen zu denken. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Kreuzung alter Hühnerrassen mit modernen Hybriden bietet Potenzial für Zucht und Haltung von Legehennen & Masthühnern

Forschende haben untersucht, wie sich die Kreuzung alter, einheimischer – und zum Teil gefährdeter – Hühnerrassen mit modernen Linien auf Leistung, Tiergesundheit, Robustheit, Verhalten oder Anpassungsfähigkeit der Tiere auswirkt. Das Ergebnis: Die Kombination kann sich lohnen – sowohl im Ökolandbau als auch in konventioneller Haltung. Gleichzeitig trägt sie zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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How Agriculture Is Becoming More Resilient: New Study Highlights the Benefits of Crop Diversification in Arable Farming

Which farming strategies can help agricultural operations better manage yield risks caused by climate change and fluctuating prices in the agricultural product market? A new study by ZALF published in the journal Agricultural Systems uses model calculations to show that farms can significantly reduce their income risk by adopting more diverse farming methods. These methods include cultivating smaller plots and strip cropping or implementing more diverse crop rotations. A distinctive feature of the study is that, in addition to production risks, it also takes into account the growing influence of market risks on agricultural income, which is often overlooked. Quelle:…

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Wie die Landwirtschaft widerstandsfähiger wird: Neue Studie zeigt Vorteile vielfältiger Kulturen im Ackerbau

Mit welchen Anbaustrategien können landwirtschaftliche Betriebe besser mit Ertragsrisiken durch den Klimawandel und schwankenden Preisen auf dem Absatzmarkt für Agrarprodukte umgehen? Eine Studie des ZALF zeigt anhand von Modellrechnungen, dass Betriebe ihr Einkommensrisiko deutlich senken können, wenn sie auf Diversifizierung, also vielfältigere Anbaumethoden setzen. Untersucht wurden der Effekt diversifizierter Fruchtfolgen sowie des Anbaus auf kleiner Fläche, in Form des sogenannten Streifenanbaus oder einer Parzellierung. Neben den Produktionsrisiken berücksichtigt die Studie auch den wachsenden, aber häufig übersehenen Einfluss von Marktrisiken auf landwirtschaftliche Einkommen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Neurowissenschaft: Konvergente Evolution von Mechanismen der räumlichen Navigation

Forschende von LMU und Cornell University zeigen, dass Zebrafische und Fruchtfliegen über denselben internen Kompass-Mechanismus verfügen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Lohnfortzahlung macht einen Unterschied, ob Beschäftigte krank zur Arbeit gehen

Europaweite Studie zeigt: Großzügigere Regelungen gehen mit weniger Präsentismus einher Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Wildlife in Chornobyl is changing its behaviour during Russian invasion

An international research team has for the first time investigated how an unfolding armed conflict affected wildlife. During the Russian occupation of the Chornobyl Exclusion Zone in 2022, the scientists used camera traps to document that red deer, roe deer, foxes, and wild boar adjusted their activity patterns in response to the hostilities. The findings have been published in the journal Science. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Wildtiere in Tschernobyl ändern ihr Verhalten während russischer Besetzung

Ein internationales Forschungsteam hat erstmals untersucht, wie sich ein bewaffneter Konflikt auf das Verhalten von Wildtieren auswirkt. Während der russischen Besetzung der Tschernobyl-Sperrzone 2022 dokumentierten die Wissenschaftler*innen mithilfe von Kamerafallen, dass Rotwild, Rehe, Füchse und Wildschweine ihre Tag- und Nachtaktivität den Kriegshandlungen anpassten. Die Ergebnisse sind in der Zeitschrift Science erschienen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Gesund schlafen für Herz und Gefäße: Worauf ist zu achten?

Gestörter Schlaf, zu wenig und zu viel davon schädigt dauerhaft unsere Gesundheit sowie Herz und Kreislauf. Was macht einen gesunden Schlaf aus und wie kann das gelingen? Ein Herzspezialist hat hilfreiche Tipps Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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