Die letzten Meldungen

GFFA panel guests discussed the challenges of efficient water use in Eastern European and Central Asian agriculture

On 16 January 2026, IAMO and the German Agribusiness Alliance (GAA) organised a panel discussion on “Getting to the point: sustainable water use and innovative agricultural technologies in Eastern European and Central Asian agriculture”. The expert panel took place as part of the Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) at CityCube Berlin, Germany.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

GFFA-Podiumsgäste diskutierten über die Herausforderungen einer effizienten Wassernutzung in der Landwirtschaft

Am 16. Januar 2026 veranstaltete das IAMO gemeinsam mit der German Agribusiness Alliance (GAA) eine Podiumsdiskussion zum Thema „Auf den Punkt: Nachhaltige Wassernutzung und innovative Agrartechnologien in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens“. Das Fachpodium fand im Rahmen des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) im CityCube Berlin statt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

A mechanical view on metastasis and the role of tumor cell viscosity

Millions of people worldwide are diagnosed with cancer every year. In advanced tumor diseases, cancer cells detach from the original tumor and settle in other parts of the body to form metastases. On their way, they have to be distributed via the body’s own transport system, such as blood or the lymphatic vascular system, and overcome numerous mechanical hurdles. A multidisciplinary research team has investigated how the mechanical properties of tumor cells circulating through blood vessels influence their metastatic pathways. The results, recently published in Nature Materials, provide important building blocks for understanding metastasis.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Eine mechanische Sichtweise auf Metastasen und die Rolle der Viskosität von Tumorzellen

Weltweit erkranken jedes Jahr Millionen Menschen an Krebs. Bei fortgeschrittenen Tumorerkrankungen können sich Krebszellen vom ursprünglichen Tumor lösen und sich an anderen Stellen im Körper wieder ansiedeln, um dort Metastasen zu bilden. Auf ihrem Weg müssen sie über das körpereigene Transportsystem wie das Blut- oder Lymphgefäßsystem verteilt werden und dabei zahlreiche mechanische Hürden überwinden. Ein multidisziplinäres Forschungsteam hat untersucht, wie die mechanischen Eigenschaften von Tumorzellen ihren Metastasierungsweg beeinflussen, während sie durch die Blutgefäße zirkulieren.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

New cutting-edge technology produces detailed full-body images in a single step

With the first total-body PET/CT in Germany, the fourth worldwide, Hannover Medical School (MHH) is setting new standards in diagnostics, patient care and research – faster, more precise and with less radiation than ever before.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

New lysosome atlas reveals cause of rare neurological disease

Together with colleagues from Stanford University, USA, researchers at the Leibniz Institute on Aging (FLI) have, for the first time, created a comprehensive cell type-specific atlas of lysosomes in the brain, the cell organelles which are responsible for degradation and recycling processes. The study shows that lysosomes in neurons differ significantly from those in other brain cells. Particularly striking is the previously little-noticed protein SLC45A1, which plays a central role in neuronal lysosomes. Mutations in this protein lead to a previously unclear neurological disease that can now be classified as a lysosomal storage disorder.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neuer Lysosomen-Atlas enthüllt Ursache seltener neurologischer Erkrankung

Forschende des Leibniz-Institut für Alternsforschung (FLI) haben zusammen mit Kolleginnen und Kollegen von der Stanford University, USA, erstmals einen umfassenden zelltypspezifischen Atlas der Lysosomen im Gehirn erstellt, jener Zellorganellen, die für Abbau- und Recyclingprozesse zuständig sind. Die Studie zeigt, dass sich Lysosomen in Neuronen deutlich von denen anderer Hirnzellen unterscheiden. Besonders auffällig ist das bislang wenig beachtete Protein SLC45A1, das in neuronalen Lysosomen eine zentrale Rolle spielt. Mutationen in diesem Protein führen zu einer bislang unklaren neurologischen Erkrankung, die nun als lysosomale Speicherkrankheit klassifiziert werden kann.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Genetische Varianten im MC4R-Gen mildern kardiovaskuläre Risiken bei Adipositas

Starkes Übergewicht gilt allgemein als wichtiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Forschende aus Cambridge konnten nun jedoch zeigen, dass dieser Zusammenhang nicht in allen Fällen zutrifft. Bei Menschen mit seltenen genetischen Veränderungen im MC4R-Gen kann eine schwere Adipositas mit vergleichsweise günstigen Stoffwechselwerten einhergehen. Wissenschaftlerinnen der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen durften diese neuen Erkenntnisse in einem Spotlight Article im Fachjournal Cell Metabolism einordnen und in den Kontext bisheriger Befunde stellen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Strategies to promote greater equality of opportunity in science

What happens when a scientific community creates space not only for research results, but also for honest conversations about how science is practiced? A new open-access Perspective article in Evolution captures the central themes and practical takeaways from the “Women in Evolutionary Biology Workshop”, held from May 14 to 16, 2024, at the Max Planck Institute for Evolutionary Biology.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Strategien für mehr Chancengleichheit in der Wissenschaft

Was passiert, wenn eine wissenschaftliche Gemeinschaft Raum schafft – nicht nur für Forschungsergebnisse, sondern auch für ehrliche Gespräche darüber, wie Wissenschaft betrieben wird? Ein neuer Open-Access-Perspective-Artikel in Evolution greift die zentralen Themen und praktischen Erkenntnisse aus dem „Women in Evolutionary Biology Workshop“ auf, der vom 14. bis 16. Mai 2024 am Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie stattfand.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Würzburg Researchers Discover a Novel Inflammatory Function of Platelets

A team from Würzburg has fundamentally changed our understanding of platelet biology with a study published in Science. The researchers demonstrate that the surface protein integrin αIIbβ3 is not only a key molecule in blood clotting, but can also act as a pro-inflammatory effector during severe disease processes. Under these conditions, αIIbβ3 switches function and becomes a structural component of a previously unknown organelle: PITT (Platelet-derived Integrin- and Tetraspanin-rich Tether). PITTs are released by platelets, remain deposited at the inflamed vessel wall, and further drive inflammatory processes. Blocking αIIbβ3 with monoclonal antibodies reduces PITT formation.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Würzburger Forscher entdecken neuartige Entzündungsfunktion von Blutplättchen

Ein Team der Würzburger Universitätsmedizin hat das Verständnis der Thrombozytenbiologie grundlegend geändert. Es zeigt in Science, dass das Oberflächenprotein Integrin αIIbβ3 nicht nur ein Schlüsselmolekül der Blutgerinnung ist, sondern sich bei schwerwiegenden Krankheitsprozessen auch als pro-inflammatorischer Effektor agieren kann. αIIbβ3 schaltet sich um und dient als Baustein eines neuartigen Organells namens PITT (Platelet-derived Integrin- and Tetraspanin-rich Tethers). PITT wird freigesetzt, bleibt an der entzündeten Gefäßwand zurück und treibt die Entzündungsprozesse weiter an. Durch die Blockade von αIIbβ3 mit monoklonalen Antikörpern kann die Bildung von PITTs verringert werden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Forschende entwickeln nebenwirkungsarmen therapeutischen Ansatz gegen aggressive Blutkrebs-Form

Forschende um Prof. Dr. Salih vom Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung am DKFZ-Partnerstandort Tübingen haben mit Förderung der Wilhelm Sander-Stiftung in Höhe von 528.000 € über 6 Jahre ein innovatives Immunzytokin (therapeutischer Antikörper mit einem daran gekoppelten Zytokin) entwickelt. Das „modifizierte Immunzytokin“ (MIC-Molekül) aktiviert gezielt Immunzellen gegen Leukämiezellen und kann die schwerwiegenden Nebenwirkungen vermeiden, die bisher verfügbare Immunzytokine auslösen. In Labor- und Tiermodellen zeigten die MIC -Moleküle eine starke und vor allem gezielte Immunaktivierung gegen die Leukämie – ein vielversprechender Schritt in Richtung klinische Anwendung.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wie sich räuberische Aggression bei Fadenwürmern entwickelte

– Maschinelles Lernen macht klar unterscheidbare räuberische Verhaltenszustände bei einem mikroskopisch kleinen Wurm sichtbar.
– Zwei gegensätzlich wirkende chemische Botenstoffe im Gehirn, Octopamin & Tyramin, bestimmen, ob der Wurm angreift oder passiv bleibt.
– Im Laufe der Evolution wurden spezifische sensorische Neuronen umfunktioniert, um diese aggressive Jagdstrategie zu ermöglichen.
– Veränderungen in neuromodulatorischen Schaltkreisen, und nicht neue Nervenzellen, führten zur Entstehung räuberischer Aggression.
– Die in Nature veröffentlichte Studie zeigt, wie Veränderungen in neuromodulatorischen Schaltkreisen die Evolution räuberischer Aggression bei Fadenwürmern ermöglichten.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Vielfalt im Dorf, Ödnis auf der Wiese

Bayerische Wiesen sind laut einer neuen Studie der Universität Würzburg die eintönigsten Insekten-Habitate. Überraschend bieten Äcker und Siedlungen oft mehr Vielfalt als das Grünland.

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Afternoon naps clear up the brain and improve learning ability

Afternoon naps put the brain in a state ready for learning / Study shows the active role of short sleep phases in adjusting the strength of transmission between neurons

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Mittagsschlaf räumt im Gehirn auf und verbessert so die Lernfähigkeit

Mittagsschlaf schaltet das Gehirn in lernbereiten Zustand / Studie belegt aktive Rolle von kurzen Schlafphasen auf die Verknüpfung von Nervenzellen

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Knowledge Connector: bessere klinische Entscheidungen in der molekularen Präzisionsonkologie

Forschende am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben ein digitales Werkzeug entwickelt, das klinische Entscheidungen in der molekularen Präzisionsonkologie erheblich beschleunigt und verbessert. Der Knowledge Connector erlaubt die strukturierte und standardisierte Auswertung sehr umfangreicher molekularer Tumorprofile und macht sie schneller als bisher für personalisierte Therapieentscheidungen verfügbar. Im DKFZ/NCT/DKTK MASTER-Programm entstanden, ist der Knowledge Connector seit 2022 an mehreren NCT Standorten und weiteren Onkologischen Spitzenzentren im Einsatz.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit stellt aktuelle Daten zur Studie Jugendsexualität vor

Jugendliche werden später sexuell aktiv – und verhüten sicher. Das zeigt die aktuelle Jugendsexualitätsstudie des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit. 2019 waren die meisten Jugendlichen mit 17 Jahren sexuell aktiv, heute meist mit 19. Bei der Verhütung zeigt sich die junge Generation verantwortungsbewusst. Lediglich sechs Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen gaben an, beim ersten Sex nicht verhütet zu haben. Die meisten verhüteten mit Kondom. Für die Studie wurden über 5.300 Jugendliche und junge Erwachsene befragt. Die Ergebnisse zeigen: Aufklärung wirkt – und stärkt junge Menschen in ihren Entscheidungen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Aging Zoo Animals Threaten Long-Term Species Conservation Goals of Modern Zoos

Many mammal populations in European and North American zoos are aging – a trend that jeopardizes the long-term viability of so-called reserve populations and, with it, a core mission of modern zoos in global species conservation. This is the central finding of a new international study published on Wednesday in the journal PNAS.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

GFFA expert panel presented solutions for dealing with scarce water resources in agriculture for both China and Germany

In the panel discussion “Water, Food & Climate: Lessons from Sino-German Cooperation” on January 16, 2026, at the Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) in Berlin, German and Chinese experts discussed water scarcity, its impact on agriculture, and leading solutions which can be used as effective countermeasures in both countries.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

GFFA-Fachpodium: Lösungsansätze für Wasserknappheit in der Landwirtschaft in China und Deutschland

In der Podiumsdiskussion „Wasser, Ernährung & Klima: Erkenntnisse aus der deutsch-chinesischen Kooperation“ am 16. Januar 2026 auf dem Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) in Berlin erörterten deutsche und chinesische Expert:innen die Wasserknappheit, ihre Auswirkungen auf die Landwirtschaft sowie führende Lösungsansätze, die in beiden Ländern als wirksame Gegenmaßnahmen eingesetzt werden können.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Making human pancreatic acinar cells

Dresden researchers develop novel methods to create acinar cells, which are involved in the formation of pancreatic cancer.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Gewinnung menschlicher Azinuszellen der Bauchspeicheldrüse

Dresdner Forschungsteam entwickelt neue Methoden zur Herstellung von Azinuszellen, die an der Entstehung von Bauchspeicheldrüsenkrebs beteiligt sind.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Überraschende Entdeckung: Teil der Netzhaut von Vögeln funktioniert dauerhaft ohne Sauerstoff

Die inneren Schichten der Netzhaut von Vögeln werden durch anaerobe Stoffwechselprozesse mit Energie versorgt. Wie sie trotz dauerhaften Sauerstoffmangels funktionieren, berichtet ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Universität Oldenburg in der Zeitschrift Nature. Demnach liefert eine ungewöhnliche Struktur im Vogelauge, der sogenannte Augenfächer, die benötigte Glukose und transportiert Abfallprodukte ab. Die Studie widerlegt damit eine seit dem 17. Jahrhundert bestehende Annahme über die Funktion dieses mysteriösen Gewebes.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft