Aktuell

GRAPPA-Studie: Neue Evidenz zur GvHD-Prophylaxe mit ATLG bei der Stammzelltransplantation von nicht verwandten Spendern

Anti-T-Lymphozyten-Globulin (ATLG) zur Prophylaxe der Graft-versus-Host-Erkrankung (GvHD) reduziert Komplikationen und die infekt-bedingte Sterblichkeit im Vergleich zu Post-Transplant-Cyclophosphamid (PTCy) bei der Transplantation von Blutstammzellen nicht verwandter Spender:innen [1]. Zwar war PTCy mit weniger Fällen von akuter (Grad II-IV) und chronischer GvHD assoziiert, daraus ergab sich aber kein Überlebensvorteil für die Blutkrebspatient:innen [1]. Diese ersten Ergebnisse der GRAPPA-Studie wurden von der DKMS als Late-Breaking Abstract auf dem Kongress der Europäischen Hämatologischen Gesellschaft (EHA) in Stockholm präsentiert. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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GRAPPA Study: New Evidence on GvHD Prevention with ATLG in Stem Cell Transplants from Unrelated Donors

Anti-T-lymphocyte globulin (ATLG) for the prevention of graft-versus-host disease (GvHD) reduces complications and infection-related mortality compared to post-transplant cyclophosphamide (PTCy) in allogeneic hematopoietic stem cell transplantation from unrelated donors [1]. Although PTCy was associated with fewer cases of acute (Grade II–IV) and chronic GvHD, this did not result in a survival benefit for patients with blood cancer [1]. These initial results from the GRAPPA study were presented by DKMS as a late-breaking abstract at the European Hematology Association (EHA) Congress in Stockholm. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Zehn Jahre ZukunftsDesign: Wie ein Experiment Kronach veränderte

(Natalie Schalk) Vor zehn Jahren startete der Studiengang ZukunftsDesign der Hochschule Coburg in Kronach: 22 Studierende, wenig Möbel und eine ausbaufähige Internetverbindung waren der erste Schritt auf dem Weg zum Lucas Cranach Campus. Heute hat sich daraus ein regionaler Innovationsmotor entwickelt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Goosebump Moments in Archaeological Research

How did people live centuries ago? How did they see themselves? How were they perceived by others? Today, archaeology uses modern methods to examine skeletons, personal belongings, burial practices, material culture and social and spatial relationships. The book “Human Identities in the Archaeological Record: Interdisciplinary Perspectives from Late Antiquity to the Modern Period” shows how past identities can be reconstructed from this evidence. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Hiding in the central nervous system: using cerebral organoids to better understand Ebola virus biology

Hamburg and New York, 12 June 2026 – Following infection, Ebola virus can survive unnoticed in the human body for months or even years, hiding in areas with little immune surveillance like the central nervous system. The danger is that those affected may have an Ebola virus disease relapse or even trigger a new outbreak. Using a cerebral organoid model, researchers at the Bernhard Nocht Institute for Tropical Medicine (BNITM) and the Icahn School of Medicine at Mount Sinai (ISMMS), together with other collaborators, gained valuable insights into the mechanisms of such Ebola virus persistence. The findings were recently published…

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Gänsehautmomente in der archäologischen Forschung

Wie lebten Menschen vor Jahrhunderten? Wie sahen sie sich selbst? Wie wurden sie von anderen wahrgenommen? Die Archäologie untersucht heute mit modernen Methoden Skelette, Besitz, Bestattungsbräuche sowie soziale und räumliche Beziehungen. Wie sich daraus die Identität von Menschen aus der Vergangenheit rekonstruieren lässt, zeigt das Buch „Human Identities in the Archaeological Record: Interdisciplinary Perspectives from Late Antiquity to the Modern Period“. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Social inequality is linked to faster biological aging

Large meta-analysis finds consistent evidence across epigenetic measures worldwide. By integrating findings from 140 studies and nearly 66,000 individuals, researchers show that lower socioeconomic status and exposure to discrimination are consistently associated with accelerated biological aging, measured in the epigenome. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Versteck im zentralen Nervensystem: Mit Hirnorganoiden die Biologie des Ebola-Virus besser verstehen

Hamburg und New York, 12. Juni 2026 – Nach einer Infektion kann das Ebola-Virus monate- bis jahrelang unbemerkt im menschlichen Körper überleben, unter anderem indem es sich im zentralen Nervensystem versteckt. Die Gefahr dabei: Die betroffenen Personen können erneut an Ebola erkranken oder auch einen neuen Ebola-Ausbruch auslösen. Mithilfe von Hirnorganoiden haben Forschende des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM) und der Icahn School of Medicine am Mount Sinai (ISMMS) zusammen mit weiteren Kollaborationspartner:innen wertvolle Einblicke in die Mechanismen dieser Persistenz des Ebola-Virus gewonnen. Die Ergebnisse erschienen kürzlich in Nature Microbiology. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Erneut fünf Sterne für die klinische Diabetologie am HDZ NRW

Der Bundesverband Klinischer Diabetes-Einrichtungen – DIE Diabetes Kliniken e.V. (BVKD) als Interessenvertretung der stationären Diabetologie in Deutschland hat bereits zum fünften Mal eine Transparenzliste der Akutkliniken seiner Mitgliedseinrichtungen erarbeitet. Einmal mehr wird das Herz- und Diabeteszentrum NRW darin mit seinem großen Leistungsspektrum der Klinik für Diabetologie und Endokrinologie unter der Leitung von Prof. Dr. Susanne Reger-Tan als führende Einrichtung mit fünf Sternen ausgezeichnet. Ein so gutes Ergebnis erzielten nur 19 Häuser von insgesamt 91 teilnehmenden Einrichtungen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Schlafen statt Fressen: Darm beeinflusst das Verhalten

Der Darm regelt weit mehr als nur die Verdauung. Forschende der Universität Basel haben bei Fruchtfliegen nun einen überraschenden Zusammenhang zwischen Darmfunktion, Nahrungsaufnahme und Schlaf entdeckt. Die Arbeit untermauert, dass der Darm mit dem Gehirn kommuniziert und das Verhalten beeinflusst. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Ageing in the selection shadow

A review article published in “Nature Reviews Genetics” brings together evolutionary theory, comparative genomics and large-scale human genetics to explain why we age and why ageing rates differ among individuals and species. The two authors—from the Leibniz Institute on Aging (FLI) in Jena and University College London in London—describe how, because modern humans now routinely survive into old age, we live with the late-life consequences of biological pathways that natural selection optimized for youth, and of harmful mutations that act too late in life for selection to clear them efficiently. It points to shared genetic causes and conserved therapeutic targets….

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Das Altern im Schatten der Selektion

Warum wir altern und warum sich die Alterungsraten zwischen Individuen und Arten unterscheiden, untersucht ein in „Nature Reviews Genetics“ veröffentlichter Übersichtsartikel mithilfe von Evolutionstheorie, vergleichender Genomik und Humangenetik. Die beiden Autorinnen vom Leibniz-Institut für Alternsforschung (FLI) und vom University College London zeigen, dass moderne Menschen heute in der Regel ein hohes Alter erreichen und daher die Folgen biologischer Prozesse erleben, die die natürliche Selektion für das frühe Leben optimiert hat, sowie die Folgen von Mutationen, deren schädliche Wirkung erst spät einsetzt. Sie verweist auf gemeinsame genetische Ursachen und konservierte Therapieziele. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Unterschätzte Gefahr aus dem Mund – Sepsis durch Infektionen im Mundraum

Nicht rechtzeitig behandelte Infektionen der Zähne oder des Zahnhalteapparates, aber auch Infektionen durch Zahnbehandlungen selbst, können zu dem lebensbedrohlichen Notfall Sepsis führen. Sepsis zählt mit schätzungsweise 140.000 Todesfällen jährlich zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland – und entsteht in rund 80 Prozent der Fälle außerhalb des Krankenhauses. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Meningokokken: seltene, aber potenziell lebensbedrohliche Infektionen

Meningokokken-Infektionen treten in Deutschland selten auf, können jedoch innerhalb weniger Stunden einen lebensbedrohlichen Verlauf nehmen. Die Stiftung Kindergesundheit weist auf die Bedeutung einer frühzeitigen Erkennung sowie auf die erweiterten Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) hin, die sowohl Säuglinge, Kinder und Jugendliche, aber auch die allgemeine Bevölkerung durch sogenannten Gemeinschaftsschutz, besser schützen sollen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Rapid Evolution in Times of Climate Change: Uni of Greifswald Presents the Fast Genetic Adaptation of the Wasp Spider

It has only taken a few decades: the wasp spider (Argiope bruennichi) has expanded its range from the Mediterranean region to northern Europe – even as far as southern Finland. In so doing, it has adapted much faster genetically than previously thought possible. This is shown in the results of a new study from researchers at the University of Greifswald, which was recently published in the journal Ecological Monographs. The results deliver important indicators for understanding how species react to climate change – and how fast evolution can actually occur. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Zwei Signalwege kooperieren, um Glioblastomzellen empfindlicher für das Immunsystem zu machen.

Glioblastome sind sehr aggressive Hirntumore und gegenüber herkömmlichen wie auch gezielten therapeutischen Interventionen resistent. Die Immunevasion ist bei Glioblastomen ausgeprägt, was die Immuntherapie bei den meisten Patienten erschwert. Interferon-γ ist ein Botenstoff, den Abwehrzellen einsetzen, um Krebszellen zu hemmen und abzutöten. Forschende um Claudio Giachino vom Departement Biomedizin der Universität Basel haben nun Belege dafür, dass die Aktivität des Notch-Signalwegs Subtypen von Glioblastomen empfindlicher für Interferon macht. Die Wilhelm Sander-Stiftung unterstützte das Projekt mit rund 165.000 €. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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BIÖG und Bundespatientenbeauftragter: Gemeinsamer Appell zum Weltblutspendetag am 14. Juni

Blutspenden retten Leben. Doch vor allem in den Sommermonaten brechen die Spendezahlen wegen der Ferienzeit immer wieder ein. Für die medizinische Versorgung vieler Patientinnen und Patienten sind Blutspenden jedoch unverzichtbar: Zum Weltblutspendetag am 14. Juni ruft das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) daher gemeinsam mit Bundesgesundheitsministerin Nina Warken und dem Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Stephan Schwartze, dazu auf, auch vor und während der Sommerferien Blut oder Plasma zu spenden. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Fünf José Carreras-Promotionsstipendien verliehen: Förderung für Doktoranden in Frankfurt, Köln, München und Tübingen

München, 11. Juni 2026 – „Die José Carreras Leukämie-Stiftung fördert seit über zehn Jahren gezielt den wissenschaftlichen Nachwuchs, um die Leukämie-Forschung mit innovativen Ansätzen voranzubringen. Eines unserer wichtigsten Förderprogramme sind die José Carreras-Promotionsstipendien. Doktorandinnen und Doktoranden der Medizin erhalten dadurch den Freiraum, sich ein Jahr lang vollzeitig ihrem Forschungsprojekt zu widmen“, erklärt Dr. Ulrike Serini, Geschäftsführerin der José Carreras Leukämie-Stiftung. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Stopping cancer proteins before they even form?

A newly developed “molecular eraser” destroys the blueprint of the NRAS cancer protein and triggers surprising changes in cancer cells Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Krebsproteine stoppen, noch bevor sie entstehen?

Neu entwickelter „Molekularer Radierer“ zerstört die Bauanleitung des Krebsproteins NRAS und löst überraschende Veränderungen in Krebszellen aus Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Nutzen des aktuellen Hautkrebsscreenings zweifelhaft

Forschungsteam aus Oldenburg und Lübeck vergleicht Trends der Melanomsterblichkeit in Deutschland und den Nachbarländern Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Evolutionary origins of manakins’ dazzling dances

• Fruit first, fancy footwork later: A new study finds the courtship dances of the manakins – one of the most charismatic groups of birds on Earth – trace back to changes deep in their ancestry and may be linked to their fruit-rich diet. • Same answer, different routes: Manakins re-evolved a sense of sweet taste, as hummingbirds, songbirds and woodpeckers each did separately, by repurposing the receptor for savory taste. • Genome-enabled discovery: Manakins are one of the most intensively-studied groups of birds: this first set of genomes provides resources to the community to explore the genomic changes underlying…

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Manakins: Die evolutionären Ursprünge ihrer beeindruckenden Tänze

• Früchte, dann Tanzschritte: Die Balztänze der Manakins – eine äußerst charismatische Vogelgruppe – sind auf tiefgreifende Veränderungen in der Abstammungsgeschichte zurückzuführen und hängen vielleicht mit ihrer fruchtreichen Ernährung zusammen • Gleiche Antwort, unterschiedliche Wege: Manakins haben – wie Kolibris, Singvögel und Spechte – den süßen Geschmackssinn im Laufe der Evolution wiedererlangt, indem sie den Rezeptor für Herzhaftes umfunktionierten • Genomgestützte Forschung: Manakins gehören zu den am intensivsten erforschten Vogelgruppen: Mit dem hier gewonnenen Genom-Set können nun die genetischen Grundlagen ihrer einzigartigen Verhaltensweisen und Physiologien erforscht werden Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Human traits beyond inherited genes: ISTA scientists reveal genetic connections between generations

Our parents’ genes, even the ones we didn’t inherit, leave a measurable lasting imprint on our lives. An international team led by researchers at the Institute of Science and Technology Austria (ISTA) and the Norwegian Institute of Public Health developed a new approach to analyze genetic data from tens of thousands of families. The study, published this Tuesday in Cell Genomics, found that for height, body weight, and school test performance, the environment shaped by our parents’ genes can be nearly as important as the genes we actually inherited from them. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Merkmale jenseits vererbter Gene: ISTA-Forschende zeigen komplexe genetische Verbindungen zwischen Generationen

Die Gene unserer Eltern – auch jene, die wir nicht geerbt haben – hinterlassen einen messbaren, dauerhaften Abdruck in unserem Leben. Ein internationales Team unter der Leitung von Forschenden des Institute of Science and Technology Austria (ISTA) und des norwegischen Folkehelseinstituttet (Volksgesundheitsinstitut, FHI) hat einen neuen Ansatz entwickelt, um genetische Daten von Zehntausenden Familien zu analysieren. Die Studie, die diesen Dienstag in Cell Genomics veröffentlicht wurde, zeigt: Bei Körpergröße, Körpergewicht und schulischer Leistung kann das von den elterlichen Genen geprägte Umfeld nahezu genauso wichtig sein wie die Gene, die wir tatsächlich von ihnen geerbt haben. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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