Aktuell
Stomach Cancer: New Drug 60 Times More Effective Against Key Bacteria
• 60-fold greater efficacy than standard medication • Results achieved in laboratory and animal studies • 43 percent of the global population infected with H. pylori A significant step toward the potential prevention of stomach cancer: Researchers at the Technical University of Munich (TUM) have increased the effectiveness of a standard antibiotic by a factor of 60 through targeted chemical modifications. In laboratory and animal studies, the new drug candidate successfully combats the bacterium Helicobacter pylori, which is closely associated with the development of stomach cancer. The study findings were published in the journal Nature Microbiology. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Magenkrebs: Neuer Wirkstoff 60-mal effektiver gegen auslösendes Bakterium
• 60-fach bessere Wirkung als Standardmedikament • Ergebnisse in Labor- und Tierversuchen erzielt • 43 Prozent der Weltbevölkerung mit H. pylori infiziert Bedeutender Fortschritt zur möglichen Vorbeugung von Magenkrebs: Forschende der Technischen Universität München (TUM) konnten durch chemische Anpassungen die Wirksamkeit eines Standard-Antibiotikums um das 60-Fache steigern. Im Labor und im Tierversuch bekämpft der neue Wirkstoff das mit Magenkrebs in engem Zusammenhang stehende Bakterium Helicobacter pylori sehr erfolgreich. Die Studienergebnisse wurden im renommierten Fachmagazin Nature Microbiology veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Researchers identify control mechanism against cellular stress
Discovery offers new avenues for treating dementia and cancer. An international research team from Bielefeld University and the Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) has uncovered a previously unknown regulatory mechanism in human cells. For the first time, they demonstrate how a key molecular switch regulates the cell’s “recycling centers.” The findings, published in the prestigious journal Nature Communications, provide important insights into the understanding of cancer and neurodegenerative diseases. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Forschende finden Kontrollmechanismus gegen Zellstress
Entdeckung liefert Ansatzpunkte zur Behandlung von Demenz und Krebs. Ein internationales Forschungsteam der Universität Bielefeld und des Leibniz Forschungsinstituts für Molekulare Pharmakologie (FMP) haben einen bislang unbekannten Kontrollmechanismus in menschlichen Zellen entschlüsselt. Sie zeigen erstmals, wie ein zentraler molekularer Schalter die „Recyclingzentren“ der Zelle reguliert. Die Ergebnisse, veröffentlicht im renommierten Fachjournal Nature Communications, liefern wichtige Ansätze für das Verständnis von Krebs und neurodegenerativen Erkrankungen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
KI in der Herz-Diagnostik: Herzinfarktverdacht effizienter abklären
Beim Herzinfarkt zählt jede Minute. In Zeiten überlasteter Ambulanzen und knapper Ressourcen kann Künstliche Intelligenz (KI) Ärzte-Teams bei zeitkritischen Ereignissen wie Herzinfarkt enorm unterstützen – zeigt die neu entwickelte App von UKE-Forschern im Herzstiftungs-Podcast und in HERZ heute Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Küstenchemie der Weltmeere: Menschen hinterlassen überall chemische Spuren
Studie der Universität Tübingen mit achtzehn Forschungseinrichtungen und Universitäten weltweit zeigt: keine untersuchte Stelle in Weltmeeren frei von menschlichen chemischen Einflüssen Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
HDZ NRW nimmt ein zweites SPECT/CT in Betrieb
Herzdiagnostik noch schneller und präziser: Mit einer weiteren hochmodernen Anlage der neuesten Generation baut das Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, seine Spitzenposition als führende universitäre Nuklear-Kardiologie weiter aus – mit weit über 2.000 Myokardszintigraphien jährlich. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Unmasking Mutagens in Products and Water
A new analytical-toxicological test procedure developed at JLU supports the EU ban on smoke flavourings – test procedure suitable for detecting hazardous compounds in complex samples Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Mutagene Stoffe in Lebensmitteln und Kosmetika aufspüren
An der JLU entwickeltes neues analytisch-toxikologisches Testverfahren stützt EU-Verbot von Raucharomen – Schadstoffbelastung komplexer Proben aufgedeckt Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Chemie auf vier Pfoten: Wie Hunde unser Raumklima verändern
Hunde hinterlassen nicht nur Spuren auf dem Boden, sondern auch in der Luft: Sie verändern die Zusammensetzung ihrer Umgebung, von Gasen und Partikeln bis hin zu Mikroorganismen. Pressemitteilung der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) mit Ergänzungen des Max-Planck-Instituts für Chemie Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Etwa jede dritte Frau im reproduktiven Alter ist von Schwangerschaftsverlust oder Infertilität betroffen
Wenn es im gesellschaftlichen und politischen Diskurs um die Geburtenentwicklung geht, steht meist die Zahl der geborenen Kinder pro Frau im Vordergrund, während belastende Erfahrungen wie Fehlgeburten oder ausbleibende Schwangerschaften wenig Beachtung finden. Eine aktuelle Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) untersucht, welche reproduktiven Erfahrungen Frauen machen, und berücksichtigt dabei insbesondere Schwangerschaftsverlust und Infertilität, die zusammen „Fertilitätsbarrieren“ genannt werden. Davon ist laut der Studie in Deutschland etwa jede dritte Frau im reproduktiven Alter betroffen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Wissen in Bewegung: NFDI4Health auf der MS Wissenschaft
Jeden Tag entstehen große Mengen an Gesundheitsdaten – in Arztpraxen, Forschungsprojekten oder Apps. Erst wenn sie zusammengeführt werden, entsteht ein klares Bild unserer Gesundheit. Auf der MS Wissenschaft 2026 zeigt NFDI4Health an einer Mitmachstation, wie aus vielen einzelnen Datenstücken neues Wissen entsteht – und warum Datenschutz dabei unverzichtbar ist. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Zusatzweiterbildung „Medikamentöse Tumortherapie“ stärkt Behandlungsqualität
Medikamentöse Therapien gewinnen in der Behandlung von Augentumoren zunehmend an Bedeutung. Die Zusatzweiterbildung „Medikamentöse Tumortherapie“ kann nun künftig auch von Augenärztinnen und Augenärzten erworben werden – einen entsprechenden Beschluss brachte der Deutsche Ärztetag auf den Weg. Damit erhält die medikamentöse Behandlung von Tumoren am Auge erstmals eine strukturierte, bundesweit geregelte Qualifikation. Experten der Sektion DOG-Ophthalmologische Onkologie der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft e.V. (DOG) erläutern, warum dieser Schritt für die Patientensicherheit einen großen Mehrwert darstellt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
KI analysiert Gesundheitsdaten: Masterstudierende der FH Wedel veröffentlichen Studie zur Versorgungsoptimierung
Prof. Hendrik Annuth, Studiengangsleiter Data Science & Artificial Intelligence an der FH Wedel, hat gemeinsam mit vier Masterstudierenden die Studie „Advanced Analytics in der GKV – KI-gestützte Analyse von Abrechnungsdaten zur Versorgungsoptimierung“ veröffentlicht. Sie untersucht, wie sich Abrechnungsdaten der gesetzlichen Krankenversicherung mithilfe moderner Methoden der Künstlichen Intelligenz analysieren lassen. Diese Daten stellen eine zentrale Ressource für die Versorgungsforschung dar. Durch den Einsatz von Verfahren des maschinellen Lernens können komplexe Datensätze erstmals systematisch auf nichtlineare Zusammenhänge untersucht werden. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Welt-Down-Syndrom-Tag 2026: Menschen mit Down-Syndrom haben ein extrem hohes Alzheimer-Risiko
Menschen mit Down-Syndrom haben ein sehr hohes Risiko, im Laufe ihres Lebens an Alzheimer zu erkranken. Dennoch ist dieser Zusammenhang in Öffentlichkeit und Medizin noch wenig bekannt. Zum Welt-Down-Syndrom-Tag weist die Alzheimer Forschung Initiative e.V. auf Herausforderungen bei Diagnose, Versorgung und Forschung hin. Neurologe Prof. Dr. Johannes Levin (LMU München) ordnet die Situation fachlich ein. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Fotoausstellung „Polargebiete – Expedition in die Extreme“ in Düsseldorf
Haus der Universität Die Polargebiete sind für unseren Planeten äußerst wichtige Regionen. Forschende der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) haben sie mehrfach bereist. Neben wertvollen Daten brachten sie faszinierende Fotos mit zurück. In einer Ausstellung im Haus der Universität (HdU) ist nun vom 17. März bis zum 12. Juni 2026 eine Auswahl dieser Bilder zu sehen, ergänzt von Fotografien anderer Polarforscherinnen und -forscher. Begleitet wird die Ausstellung durch ein öffentliches Vortragsprogramm und Workshops für Studierende. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Photorespiration Contributes to Epigenetic Regulation in Plants
Photorespiration is a cellular conversion process in which plants release carbon dioxide and consume oxygen when exposed to light. Until now, it has been considered an especially wasteful by-product of photosynthesis. Yet according to the latest studies by researchers from Helmholtz Munich, the Technical University of Munich, and Heidelberg University, this process in fact plays an important role in the preservation of the plant epigenome, which controls which genes are turned on or off in response to environmental influences. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Photorespiration trägt zur epigenetischen Steuerung von Pflanzen bei
Die Photorespiration ist ein zellulärer Umbauprozess, bei dem Pflanzen unter Einwirkung von Licht Kohlenstoffdioxid freisetzen und Sauerstoff verbrauchen. Sie galt bislang als ein besonders verschwenderisches Nebenerzeugnis der Photosynthese. Dieser Vorgang spielt jedoch eine wichtige Rolle für den Erhalt des pflanzlichen Epigenoms, das in Reaktion auf Umwelteinflüsse steuert, welche Gene ein- oder ausgeschaltet werden. Das zeigen Untersuchungen, die Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München, der Technischen Universität München und der Universität Heidelberg durchgeführt haben. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
HDZ NRW erhält ISO 50001-Zertifizierung für vorbildliches Energiemanagement
Das Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW) erfüllt alle Anforderungen an ein systematisches und nachhaltiges Energiemanagement. Das hat der TÜV Rheinland jetzt über ein erfolgreich abgeschlossenes Zertifizierungsverfahren nach der internationalen Norm DIN ISO 50001:2018 offiziell bestätigt. Im Klinikum sorgt von der stationären und ambulanten Patientenversorgung bis hin zum Verwaltungs- und Gebäudebetrieb ein fachlich versiertes Team für die ständige Verbesserung aller energierelevanten Prozesse und Anlagen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Neuer Ansatz in der Migränebehandlung
Universitätsklinikum Dresden ist Projektpartner im Innovationsfondsprojekt MIGRA-MD. Deutschlandweit sollen 1.000 Patientinnen und Patienten aufgenommen und therapiert werden. Projekt soll Lücken in der Migräneversorgung schließen und Therapieentscheidungen stärken. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Wie lässt sich das Immunsystem beeinflussen? Akademievorlesungsreihe startet im April
Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg veranstaltet im Sommersemester 2026 eine Vorlesungsreihe zum Thema „Immunmodulation“. In den Vorträgen geht es darum, wie das Immunsystem beeinflusst werden kann. Ebenso geht es um die Frage, wie das Geschlecht die Immunantwort beeinflusst. Zum Auftakt spricht Prof. Dr. Samuel Huber vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) am 23. April 2026 über den Darm als Schlüssel zum Immunsystem. Die Vorträge im Gartensaal vom Hotel Baseler Hof in Hamburg beginnen jeweils um 19:00 Uhr. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
The developmental hourglass has cellular basis
A new study shows that the hourglass model of embryonic development is visible not only at the level of whole embryos, but already within individual cell lineages. Researchers at the Max Planck Institute for Evolutionary Biology and Kiel University have demonstrated that cells from different species use particularly similar genetic programmes during the middle phase of development. This opens up a new perspective on how conserved developmental processes and species-specific differences arise. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Hochschule Merseburg eröffnet Maker- und Education Lab für Robotik und assistive Technologien
Wie können Robotik und digitale Technologien künftig dabei helfen, Pflegekräfte zu entlasten und Menschen im Alltag zu unterstützen? Mit dem am 12. März 2026 eröffneten Maker- & Education LAB (MEL) hat die Hochschule Merseburg einen Ort geschaffen, an dem genau diese Fragen praxisnah erlebbar werden. Im MEL können Besucherinnen und Besucher Zukunftstechnologien aus der Pflege- und Gesundheitsversorgung kennenlernen, ausprobieren und mit Expertinnen und Experten ins Gespräch kommen. Das Angebot richtet sich an Seniorinnen und Senioren, pflegende Angehörige, Fachkräfte und Auszubildende im Gesundheitswesen sowie an Studierende, Lehrkräfte und Unternehmen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Das Sanduhr-Modell der Embryonalentwicklung existiert bereits in einzelnen Zelllinien
Eine neue Studie zeigt, dass das Sanduhr-Modell der Embryonalentwicklung nicht nur auf Ebene ganzer Embryonen, sondern bereits in einzelnen Zelllinien sichtbar ist. Forschende des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie und der Universität Kiel konnten nachweisen, dass Zellen verschiedener Arten in der mittleren Entwicklungsphase besonders ähnliche genetische Programme nutzen. Das eröffnet eine neue Perspektive auf die Frage, wie konservierte Entwicklungsprozesse und artspezifische Unterschiede entstehen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Prostatakrebs-Screening wahrscheinlich ähnlich effektiv wie Brustkrebs-Screening
Das Prostatakrebs-Screening auf Basis eines PSA-Bluttests schneidet bei der Erkennung von Krebserkrankungen und beim Vermeiden von Überdiagnosen wahrscheinlich vergleichbar gut ab wie das Mammographie-Brustkrebs-Screening, so das Ergebnis einer neuen Analyse der PROBASE Studie unter der Leitung von Forschenden des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). Die Ergebnisse wurden auf dem Kongress der Europäischen Vereinigung für Urologie (EAU) in London vorgestellt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
