Die letzten Meldungen
Protein als Ursache für Hautschäden nach Strahlentherapie identifiziert
4. Februar 2026
Das Protein Dickkopf 3 spielt eine Schlüsselrolle bei der Entstehung strahlenindizierter Fibrosen – und könnte ein vielversprechendes Ziel für neue Therapien sein.
Photosynthese: Neue Einblicke in Mineralstoffhaushalt von Chloroplasten
4. Februar 2026
LMU-Biologen entschlüsseln erstmals das Ionom von Chloroplasten und schaffen Grundlagen für neue biotechnologische Strategien.
Die soziale Blase spielt auch bei Larven eine Rolle
4. Februar 2026
Fruchtfliegenlarven passen ihr Verhalten an ihr soziales Umfeld an. Ein Forschungsteam der Universität Konstanz deckt die zugrunde liegenden Mechanismen auf.
Deutsche Leberstiftung schreibt erstmals ein Promotions-Stipendium aus
3. Februar 2026
Hannover, 3. Februar 2026 – Im Andenken an Prof. Dr. Michael P. Manns (1951–2025), einen der Gründer und langjährigen Vorsitzenden der Deutschen Leberstiftung, wird das „Michael Manns-Promotions-Stipendium“ ausgeschrieben. Mit dem Stipendium werden Promotionen im Bereich der Hepatologie unterstützt.
Probiotika für Pflanzen
3. Februar 2026
Forschende der Technischen Universität München (TUM) haben eine Bakteriengattung identifiziert, die das Wurzelwachstum und die Stickstoffaufnahme von Pflanzen fördert. Die Ergebnisse eröffnen neue Möglichkeiten für die Entwicklung maßgeschneiderter „Probiotika“ für Pflanzen. Sie könnten zu einer ressourceneffizienteren Landwirtschaft beitragen, indem sie den Bedarf an Stickstoffdünger reduzieren.
A clock that measures the aging of nerve cells finds molecules that protect against age-related neurodegeneration
3. Februar 2026
Using an aging clock, researchers from the University of Cologne have used the Caenorhabditis elegans model organism to demonstrate that nerve cells age differently. They identified both the causes of aging and molecules that keep the nervous system healthy in old age / Publication in ‘Nature Aging’
Eine Alternsuhr der Nervenzellen findet Moleküle, die vor altersbedingter Neurodegeneration schützen
3. Februar 2026
Forschende aus Köln zeigen im Modellorganismus Caenorhabditis elegans mit Hilfe einer Alternsuhr, dass Nervenzellen unterschiedlich altern. Sie identifizieren sowohl Ursachen des Alterns als auch Moleküle, die das Nervensystem im Alter gesund halten / Veröffentlichung in „Nature Aging“
Not All Microplastics Are the Same
3. Februar 2026
Researchers led by Collaborative Research Centre (CRC) 1357 Microplastics at the University of Bayreuth have overturned a common scientific assumption in a new study: microplastic particles do not all exhibit similar transport behaviour regardless of their shape. Instead, microplastics behave differently in aquatic environments depending on whether they occur as fragments or fibres. This insight reshapes our understanding of how strongly organisms are exposed to microplastics – an assessment that is crucial for evaluating the environmental risks posed by microplastic pollution.
Erstmals Marfan-Sprechstunden am HDZ NRW, Bad Oeynhausen
3. Februar 2026
Patientinnen und Patienten, bei denen eine Bindegewebserkrankung mit möglicher Beteiligung von Herz oder großen Gefäßen vermutet oder bereits nachgewiesen wurde, finden in der Region ab sofort eine ausgewiesene Spezialambulanz am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen.
The invisible worlds beneath our feet: How microorganisms on rock surfaces shape groundwater
3. Februar 2026
Deep beneath the Earth’s surface, in the pores and crevices of rock, live huge communities of microorganisms. They are invisible to the naked eye – yet they play a central role in the quality of our groundwater and in global cycles of matter. A research team led by Dr. Martin Taubert from the Cluster of Excellence „Balance of the Microverse“ at the University of Jena now shows: Life in the subsurface follows two fundamentally different strategies – with far-reaching consequences for environmental research and practice.
CDRatlas: Wegweiser für CO2-Entnahmemethoden im Meer und an Land
3. Februar 2026
Wie lässt sich Kohlendioxid (CO2) dauerhaft aus der Atmosphäre entfernen? Welches Vorgehen ist dabei realistisch, sinnvoll und verantwortbar? Antworten darauf liefert ab sofort der Carbon Removal Atlas (CDRatlas). Die frei zugängliche Online-Plattform wurde unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel entwickelt und bündelt wissenschaftlich fundierte Informationen zu Methoden der Kohlendioxid-Entnahme. Ziel ist es, fundiertes Wissen für Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Öffentlichkeit, übersichtlich und verständlich aufbereitet, zur Verfügung zu stellen und damit eine verlässliche Grundlage für den Umgang mit schwer vermeidbaren Emissionen zu bieten.
CDRatlas: A Guide to CO2 Removal Methods on Land and in the Ocean
3. Februar 2026
How can carbon dioxide (CO2) be permanently removed from the atmosphere? Which approaches are realistic, meaningful and responsible? The Carbon Removal Atlas (CDRatlas) now provides answers to these questions. Developed under the leadership of the GEOMAR Helmholtz Centre for Ocean Research Kiel, this freely accessible online platform compiles scientifically sound information on methods for removing CO2 from the atmosphere. Its aim is to provide policymakers, public authorities, industry and the general public with robust, clearly structured knowledge, offering a reliable basis for dealing with difficult-to-avoid emissions.
Die unsichtbaren Welten unter unseren Füßen: Wie Mikroorganismen an Gesteinsoberflächen das Grundwasser prägen
3. Februar 2026
Tief unter der Erdoberfläche, in den Poren und Spalten von Gestein, leben riesige Gemeinschaften von Mikroorganismen. Sie sind für das bloße Auge unsichtbar – und doch spielen sie eine zentrale Rolle für die Qualität des Grundwassers und für globale Stoffkreisläufe. Ein Forschungsteam um Dr. Martin Taubert vom Exzellenzcluster „Balance of the Microverse“ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena zeigt nun: Das Leben im Untergrund folgt zwei grundlegend unterschiedlichen Strategien – mit weitreichenden Folgen für Umweltforschung und Praxis.
Polyneuropathien besser verstehen: Verbund erhält weitere Förderung für Ergründung des Lipidhaushaltes
2. Februar 2026
Sie betreffen fast jeden dritten Menschen über 60 in Deutschland und sind weltweit für mehr als zehn Millionen verlorene gesunde Lebensjahre verantwortlich: Polyneuropathien. Obgleich ein Massenphänomen, kann dieses Krankheitsbild (kurz: PNP) kaum behandelt werden. Der Grund: Die medizinische Forschung weiß noch immer wenig über das, was im Körper der Betroffenen abläuft. Ein Konsortium aus Essen, Heidelberg, Leipzig und Münster ist auf bestem Weg, das zu ändern. Im Fokus des Verbunds: der Lipidstoffwechsel in den peripheren Nerven.
Unexpected feedback in the climate system
2. Februar 2026
Low algal growth despite high iron supply: A new study in Nature Geoscience uncovers a surprising link between West Antarctic Ice Sheet retreat and the growth of marine algae over the past 500,000 years. The team’s findings suggest that global warming could potentially result in a reduced uptake of carbon dioxide in the Pacific sector of the Southern Ocean if the West Antarctic Ice Sheet, which is considered unstable, continues to shrink.
Unerwartetes Feedback im Klimasystem
2. Februar 2026
Geringes Algenwachstum trotz hoher Eisenzufuhr: Studie deckt überraschenden Zusammenhang zwischen Rückgang des Westantarktischen Eisschildes und Algenwachstum während der vergangenen 500.000 Jahre auf.
Priv.-Doz. Dr. Armin Soave ist neuer DGA-Präsident: Wechsel an der Spitze der DGA e.V.
2. Februar 2026
Interdisziplinarität stärken, Standorte vernetzen, sektorenübergreifende Zusammenarbeit intensivieren: Priv.-Doz. Dr. Armin Soave ist seit 1. Januar 2026 neuer Präsident der Deutschen Gesellschaft für Andrologie e.V. (DGA) und verfolgt in dieser Funktion klare Ziele. Der Facharzt für Urologie, Andrologie und Sexualmedizin; FEBU FECSM Clinical Andrologist (EAA) wurde auf der Mitgliederversammlung im Rahmen des DGA-Intensivkurses am 11. Oktober 2025 in Dortmund einstimmig in das Präsidentenamt gewählt. Er folgt auf Prof. Dr. Sabine Kliesch, die als erste Frau die Fachgesellschaft führte und nach Ablauf der Höchstamtszeit nicht mehr zur Wahl stand.
WHO aktualisiert Europäischen Kodex gegen Krebs: 14 Empfehlungen für wirksame Krebsprävention
2. Februar 2026
Pünktlich zum Weltkrebstag liegt die aktualisierte, fünfte Auflage des Europäischen Kodex gegen Krebs in deutscher Sprache vor. Der Kodex wird von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) der WHO veröffentlicht und enthält 14 wissenschaftlich fundierte Handlungsempfehlungen, mit denen Menschen ihr persönliches Krebsrisiko senken können. Erstmalig beinhaltet der Kodex auch konkrete Handlungsempfehlungen für politische Entscheidungsträger. Die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) fordern, dass Deutschland seine Präventionspolitik stärker an den Empfehlungen der WHO ausrichtet, um das Potenzial der Krebsprävention auszuschöpfen.
Geplauder in der Sonne: Wie Erdmännchen ihre sozialen Bindungen stärken
31. Januar 2026
Erdmännchen pflegen ihre sozialen Bindungen nicht nur durch Körperkontakt, sondern auch durch stimmliche Laute. Wie das geschieht, erforschte ein Team der Universität Konstanz und des Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie.
Klinische Studien sind ein Hürdenlauf – und entscheidend für den Fortschritt in der Krebsmedizin
31. Januar 2026
gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) zum Weltkrebstag 2026
Neue Krebstherapien entstehen nicht im Labor allein. Sie müssen sich in klinischen Studien bewähren, bevor sie Patientinnen und Patienten zugutekommen. Anlässlich des Weltkrebstags macht das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) gemeinsam mit dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) auf die zentrale Bedeutung klinischer Studien aufmerksam – und auf die zahlreichen Hürden, die ihren Weg in die klinische Anwendung bremsen.
Deutsche Leberstiftung zum Weltkrebstag: Prävention und Früherkennung ist auch bei Lebertumoren von großer Bedeutung
30. Januar 2026
Hannover, 30. Januar 2026 – Am 4. Februar 2026 findet der Weltkrebstag der Internationalen Vereinigung gegen Krebs (UICC) zum 26. Mal statt. Der Weltkrebstag soll die Vorbeugung, Forschung und Behandlung von Krebs ins öffentliche Bewusstsein rücken und über Prävention sowie Früherkennung aufklären. Auch die Deutsche Leberstiftung beteiligt sich daran und fördert die Vermeidung und frühe Diagnose von Lebertumoren. Das aktuelle Motto lautet „Gemeinsam einzigartig“ (United by Unique). Es weist darauf hin, dass Krebspatienten zwar durch ihre Diagnose miteinander verbunden sind, darüber hinaus aber eine eigene Geschichte, eigene Erfahrungen und eigene Bedürfnisse haben.
Fossil regurgitation reveals feeding behaviour of an early land predator
30. Januar 2026
New research conducted by palaeontologists from the Museum für Naturkunde Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin and the CNRS (France) documents the earliest occurrence of a fossilised regurgitation produced by a strictly terrestrial predator from the early Permian Bromacker locality. Lead by MfN doctoral researcher Arnaud Rebillard, the international team identified the bone content preserved within the regurgitation and discovered remains belonging to three animals of different species and body sizes. This discovery provides the first direct insight into feeding behaviour and trophic interactions within a terrestrial ecosystem, dating back approximately 290 million years.
Ausgewürgte Knochen erzählen von der Jagd vor 290 Millionen Jahren
30. Januar 2026
Ein einzigartiger Fossilfund aus Thüringen liefert erstmals direkte Einblicke in das Fressverhalten früher Landräuber. Forschende des Museums für Naturkunde Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und des CNRS (Frankreich) haben an der berühmten Bromacker Fossillagerstätte einen versteinerten Magenauswurf entdeckt und analysiert. Die Ergebnisse wurden jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Scientific Reports veröffentlicht.
Dangerous fungal infections – Leibniz Institute DSMZ provides foundation for their investigation
30. Januar 2026
German Leibniz Institute DSMZ makes WHO-listed fungi available to researchers worldwide
Deutsche Schäferhunde: Flaschenhalseffekte prägen die Zucht
30. Januar 2026
Eine Analyse historischer Genome zeigt, wie Populationseinbrüche während des Zweiten Weltkriegs und Inzucht die genetische Diversität des Deutschen Schäferhunds verringerten.
