Aktuell
Human traits beyond inherited genes: ISTA scientists reveal genetic connections between generations
Our parents’ genes, even the ones we didn’t inherit, leave a measurable lasting imprint on our lives. An international team led by researchers at the Institute of Science and Technology Austria (ISTA) and the Norwegian Institute of Public Health developed a new approach to analyze genetic data from tens of thousands of families. The study, published this Tuesday in Cell Genomics, found that for height, body weight, and school test performance, the environment shaped by our parents’ genes can be nearly as important as the genes we actually inherited from them. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Merkmale jenseits vererbter Gene: ISTA-Forschende zeigen komplexe genetische Verbindungen zwischen Generationen
Die Gene unserer Eltern – auch jene, die wir nicht geerbt haben – hinterlassen einen messbaren, dauerhaften Abdruck in unserem Leben. Ein internationales Team unter der Leitung von Forschenden des Institute of Science and Technology Austria (ISTA) und des norwegischen Folkehelseinstituttet (Volksgesundheitsinstitut, FHI) hat einen neuen Ansatz entwickelt, um genetische Daten von Zehntausenden Familien zu analysieren. Die Studie, die diesen Dienstag in Cell Genomics veröffentlicht wurde, zeigt: Bei Körpergröße, Körpergewicht und schulischer Leistung kann das von den elterlichen Genen geprägte Umfeld nahezu genauso wichtig sein wie die Gene, die wir tatsächlich von ihnen geerbt haben. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
How Animals Reduce Inequality Within Groups
A new international study led by Humboldt University of Berlin suggests that power in animal groups can be constrained. However, powerful individuals often pay a price for their dominance: their social influence may diminish and can even lead to exclusion from the group. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Wie Tiere Ungleichheit innerhalb von Gruppen verringern
Eine neue internationale Studie der Humboldt-Universität legt nahe, dass Macht in Tiergruppen kontrolliert werden kann. Das mächtige Individuum zahlt jedoch oft einen Preis dafür: Sein sozialer Einfluss nimmt ab und kann sogar zum Ausschluss aus der Gruppe führen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
The Lancet Regional Health – Europe: Study Forecasts Tenfold Growth in RLT Eligibility, Challenging Healthcare Capacity
A recent peer-reviewed study published in The Lancet Regional Health – Europe estimates that the number of patients eligible for radioligand therapies (RLTs) in the EU-27 could increase from 10,700–13,200 in 2025 to 125,900–182,600 by 2035. To assess the implications for healthcare systems, the analysis also modeled treatment uptake scenarios in Germany, France, Italy, and Spain. The findings highlight the potential scale of demand over the next decade and provide insights for long-term planning of the infrastructure, workforce, and healthcare capacity needed to ensure access to RLTs. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Metabolic Switch Against Lung Cancer
Researchers at Justus Liebig University Discover New Therapeutic Approach Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Stoffwechsel-Schalter gegen Lungenkrebs
Forschende der Justus-Liebig-Universität Gießen entdecken neuen therapeutischen Ansatz Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Universitätsmedizin Dresden baut Kinder-Biobanking aus
Um Diagnostik und Therapie zu optimieren, braucht es medizinische Daten und biologische Proben. Diese von Kindern und Jugendlichen zur Verfügung gestellt zu bekommen, stellt besondere Herausforderungen. Erste konkrete Projekte wie PEDNET-LC setzen auf Erkenntnisse aus der Arbeit mit den Bioproben. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
From pest to useful tool: How wax moth larvae can help reduce animal testing in research
HIOH team validates alternative infection model for bacterial studies Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Vom Schädling zum nützlichen Werkzeug: Wie Wachsmottenlarven helfen können, Tierversuche in der Forschung zu reduzieren
HIOH-Team validiert alternatives Infektionsmodell für bakterielle Studien Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Deutsche Leberstiftung zum Global Fatty Liver Day: Fettlebererkrankungen oft unterschätzt
Hannover – Anlässlich des Global Fatty Liver Day am 11. Juni ruft die Deutsche Leberstiftung zu mehr Aufmerksamkeit für Fettlebererkrankungen (Steatotische Lebererkrankung, SLD) auf. Unter dem internationalen Leitgedanken „Act now“ macht der vom Global Liver Institute (GLI) initiierte Aktionstag seit 2018 auf eine der weltweit häufigsten, aber oft lange unentdeckten chronischen Lebererkrankungen aufmerksam. Am Global Fatty Liver Day kommen Patienten, medizinische Fachkreise, Forschende sowie gesundheitspolitische Akteure weltweit zusammen, um Bewusstsein zu schaffen und Maßnahmen zur Verbesserung von Prävention, Früherkennung und Versorgung voranzutreiben. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Handbuch erschienen: „Citizen Science – Gemeinsam Forschen“
Citizen Science gewinnt im Wissenschaftsbetrieb in Deutschland, der Schweiz und Österreich an Bedeutung. Soziale Medien, Apps oder mobile Sensorik eröffnen neue Möglichkeiten, interessierte Bürgerinnen und Bürger aktiv an Forschung zu beteiligen. Allerdings fehlte bislang ein praxistauglicher Überblick über Strategien, Strukturen, Arbeitsprozesse, Potenziale und Grenzen von Citizen-Science-Projekten. Diese Lücke schließt das Open-Access-Handbuch „Citizen Science – Gemeinsam forschen!“, das ein Gremium von Herausgeber:innen verschiedenster Institutionen veröffentlicht hat, darunter das UFZ und das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv). Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
New approach to prevent treatment-induced leukemia – Protective mechanism against DNA damage discovered
In rare cases, cancer treatments can cause serious long-term effects. These include so-called secondary leukemias. This form of blood cancer can develop when chemotherapy or radiotherapy damages the genetic material of healthy cells. A research team led by a scientist from Ulm has now discovered a molecular protective mechanism against such genomic damage: a peptide that can inhibit breaks in the DNA without compromising the curative effect of the actual cancer therapy. These findings could potentially help to make cancer treatments safer. The study was published in the renowned journal Nature Communications. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
250 Jahre Hohenheimer Gärten: Hightech-Forschung in historischem Park
Zum Jubiläum der wissenschaftlichen Anlage an der Uni Hohenheim lädt ein vielfältiges Programm dazu ein, Geschichte und Gegenwart des einzigartigen Ortes zu entdecken. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Ein neuronaler Rezeptorkomplex mit speziellen Eigenschaften
Um erregende Signale weiterzugeben, nutzen Nervenzellen häufig Glutamat als Botenstoff. Für die Detektion dieses Botenstoffes können sie auf ein ganzes Repertoire an verschiedenen Glutamatrezeptoren zurückgreifen, was es ihnen ermöglicht, diese Signale unterschiedlich zu interpretieren. Die Funktion eines speziellen Rezeptorkomplexes haben Forscherinnen am Lehrstuhl Zelluläre Neurobiologie von Prof. Dr. Andreas Reiner an der Ruhr-Universität Bochum in enger Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern in New York (Department of Biochemistry and Biophysics, Weill Cornell Medicine) untersucht. Dabei machten sie einige überraschende Beobachtungen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Einladung zum Auftaktpressegespräch der 21. Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft
Volkswirtschaftliche Zahlen zur Gesundheitswirtschaft in Bund und Land werden vorgestellt Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Anziehung kann zu Fluchtbewegung führen
• Ein System aus molekularen Kondensaten, in dem ausschließlich Anziehungskräfte wirken, kann zu einer „Run-and-Chase“-Dynamik der wechselwirkenden Partner führen • Die Wechselwirkung hängt von der Größe und Form der Kondensate ab und kann auch zu einer aktiven Bewegung führen • Das Modell trägt zum Verständnis der zellulären Organisation bei und kann helfen, selbstangetriebene Akteure in künstlichen Systemen zu entwerfen Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Attraction may cause running off
• A system of molecular condensates with only attractive forces can result in a run-and-chase dynamics of the interacting partners • The interaction depends on the size and shape of the condensates and can also result in active movement • The model contributes to the understanding of cellular organization and may help to design self-propelling agents in artificial systems Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Virus checks for global food security: How the DSMZ supports the safe exchange of cassava material
The Plant Viruses Department at the DSMZ ensures the safe transfer of genetic resources using state-of-the-art diagnostic methods, thereby making a key contribution to global food security Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Pflege-Entwurf: Sparreform statt Zukunftsreform
Die Vorständin des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA), Dr. Alexia Zurkuhlen, sieht im Reformentwurf zur Pflege positive Ansätze, bedauert aber den „fehlenden Mut“ zu grundlegenden Reformen. „Die Bundesregierung entscheidet sich mit dem Referentenentwurf primär für Kosteneinsparungen statt für eine Strukturreform. Rotstift statt Gestaltung. So verstärkt sich das Gefühl, im Pflegefall nicht ausreichend abgesichert zu sein“, kritisiert Zurkuhlen. Als „sehr positiv“ bewertet Zurkuhlen die Einführung der Pflegebegleitung sowie die Bündelung der Leistungen in Budgets. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Zum Tag der Organspende: Zu wenige Spenderherzen – DGTHG macht sich weiterhin stark für Widerspruchslösung
Über 700 Menschen stehen in Deutschland auf der Warteliste für ein Spenderherz. Für manche kommt das lebensrettende Organ zu spät. Wie übersteht man Monate und Jahre der Ungewissheit? Zum Tag der Organspende am 6. Juni 2026 hat die DGTHG mit einer Patientin gesprochen, die selbst auf ein Spenderherz wartete. Ihre Geschichte zeigt, welche Schicksale sich hinter den Zahlen auf der Warteliste verbergen. Angesichts des anhaltenden Organmangels bekräftigt die DGTHG ihre Forderung nach der Einführung der Widerspruchslösung. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Europäisches Damwild vor 120.000 Jahren – dem Verlust genetischer Vielfalt auf der Spur
Europäische Damhirsche haben seit der letzten Warmzeit dramatisch an genetischer Vielfalt verloren. Dies enthüllen 120.000 Jahre alte Überreste der Tiere aus Neumark-Nord in Sachsen-Anhalt, die Forschende der Universität Potsdam, des MONREPOS – Archäologisches Forschungszentrum und Museum in Neuwied sowie der Universität Leiden analysiert haben. Die Ergebnisse ihrer Untersuchungen wurden nun im internationalen Journal „iScience“ veröffentlicht. Modernes Damwild repräsentiert demzufolge nur einen Bruchteil der Vielfalt seiner Warmzeit-Vorfahren. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Macrophages in Marathon Mode
An international research team has succeeded in elucidating key immunological and biochemical mechanisms underlying granulomatous skin diseases. The findings, recently published in “Science Advances”, identify new therapeutic targets for these chronic inflammatory diseases. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Makrophagen im Marathonmodus
Ein internationales Forschungsteam konnte jetzt wesentliche immunologische und biochemische Abläufe bei granulomatösen Hauterkrankungen erhellen. Die in „Science Advances“ veröffentlichten Ergebnisse liefern neue therapeutische Angriffspunkte gegen diese chronisch-entzündlichen Erkrankungen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Hidden diversity in the depths of the Atlantic
New family of unusual copepods discovered Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
