Die letzten Meldungen

Ghyslain Mombo-Ngoma Named to TIME’s 2026 TIME100 Health List of the World’s Most Influential Leaders in Health

TIME named Ghyslain Mombo-Ngoma to the 2026 TIME100 Health List of the World’s Most Influential Leaders in Health. The 2026 TIME100 Health spotlights the 100 most influential leaders in health this year. As the global order has shifted, these titans, innovators, leaders, pioneers, and catalysts have pushed new ideas — from gene therapies to regulatory agencies — ahead to build healthier populations around the world. The full list and related tributes appear in the 2/23 issue, available on newsstands on Friday, February 13, 2026, and now at time.com/time100health.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

BNITM-Forscher auf TIME-Liste der 100 weltweit einflussreichsten Persönlichkeiten im Gesundheitsbereich

Das US-Magazin TIME hat Ghyslain Mombo-Ngoma in die TIME100 Health 2026 aufgenommen. Mit dieser Liste würdigt es 100 führende Persönlichkeiten, die das Gesundheitswesen in diesem Jahr maßgeblich prägen. In einer Zeit globaler Umbrüche treiben diese Vordenkerinnen und Vordenker, Innovatorinnen und Innovatoren sowie Wegbereiter neue Ideen voran – von Gentherapien bis hin zu Regulierungsbehörden – mit dem Ziel, die Gesundheit von Bevölkerungen weltweit nachhaltig zu verbessern. Die vollständige Liste sowie begleitende Porträts erscheinen in der Ausgabe vom 23. Februar, die ab Freitag, 13. Februar 2026, im Handel erhältlich ist, und sind online abrufbar unter time.com/time100health.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

„Die DSG Stroke Unit Winter School hat sich mit ihrem interprofessionellen Charakter etabliert!“

Viel gelernt! „Wer in diesem Jahr nicht bei der DSG Stroke Unit Winter School auf der ANIM mit dabei war, der hat so richtig was verpasst!“, resümiert Prof. Waltraud Pfeilschifter, 1. Vorsitzende der DSG, spontan am Ende der eintägigen Veranstaltung. Der kleine Kreis aus Ärzt:innen sowie Fachpflegenden und Therapeut:innen habe exzellente Wissenschaft und begeisternde Expert:innen erlebt, die ihre Erkenntnisse passgenau für den Transfer in die eigene klinische Arbeit darstellten. Zudem wurde lebhaft diskutiert und in den Pausen das persönliche Gespräch gesucht und gefunden – ganz im Sinne des Netzwerkgedankens.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Fire-footed rope squirrels identified as a natural reservoir for monkeypox virus

A cross-species transmission event documented in Côte d’Ivoire provides new insights into the spread of mpox in the wild

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Feuerfußhörnchen als natürliches Reservoir für das Affenpockenvirus identifiziert

Ein in Côte d’Ivoire dokumentierter Fall der Übertragung zwischen verschiedenen Tierarten liefert neue Erkenntnisse zur natürlichen Verbreitung von Mpox

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neurologische Krankheiten haben die höchste Krankheitslast – auch in Deutschland

Neurologische Krankheiten laufen in Deutschland oft unter dem Radar, nicht zuletzt, weil die sehr häufigen, originär neurologischen Diagnosen Schlaganfall und Demenzen mit hohen Fallzahlen in der Klassifikation der Krankheiten (ICD-10) nicht als neurologische Krankheiten geführt und kodiert werden. Das beeinflusst die statistischen Auswertungen der Krankheitslast/-kosten. Betrachtet man hingegen das Gesamtvolumen neurologischer Krankheiten, wird deutlich, wie dringend erforderlich die Stärkung der Prävention dieser die Gesellschaft und das Gesundheitssystem stark belastenden Krankheiten ist.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Der Verlust von Haustieren und das Tabu des Todes

Das Schweigen brechen: Einblicke in den Verlust von Haustieren und das Tabu des Todes

Forscher:innen der Veterinärmedizinischen Universität Wien untersuchten ein oft übersehenes Thema, nämlich den Tod von Haustieren in der gegenwärtigen Gesellschaft. Präziser befasst sich eine aktuelle Studie unter der Leitung von Svenja Springer und Co-Autor Christian Dürnberger vom Messerli Forschungsinstitut mit den sozialen Dimensionen des Todes von Heimtieren, betrachtet durch die Linse der so genannten Thanatosoziologie.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Hülsenfrüchte stärken regionale Landwirtschaft und Ernährung – Potenziale in Brandenburg und Deutschland

Der Internationale Tag der Hülsenfrüchte am 10. Februar macht auf das Potenzial dieser eiweißreichen Kulturpflanzen für eine nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung aufmerksam. Hülsenfrüchte wie Erbsen, Ackerbohnen, Lupinen, Soja und zunehmend auch Kichererbsen erhöhen die Vielfalt auf den Feldern, fördern die Bodengesundheit und liefern wertvolle pflanzliche Proteine. Das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) beteiligt sich mit Forschung und Praxisnetzwerken daran, den regionalen Anbau, die Verarbeitung und Vermarktung von Hülsenfrüchten in Brandenburg und darüber hinaus zu stärken.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

New software detects hidden errors in complex tissue analyses

The new software tool ovrlpy improves quality control in spatial transcriptomics, a key technology in biomedical research. Developed by the Berlin Institute of Health at Charité (BIH) in international collaboration, ovrlpy is the first tool to identify cell overlaps and folds in tissue sections, thereby reducing previously unrecognised sources of misinterpretations. The researchers have published their results in the journal Nature Biotechnology.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neue Software erkennt versteckte Fehlerquellen in komplexen Gewebeanalysen

Das neue Software-Tool ovrlpy erhöht die Genauigkeit in der räumlichen Transkriptomik, einer Schlüsseltechnologie der biomedizinischen Forschung. Entwickelt durch das Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) in internationaler Zusammenarbeit, identifiziert ovrlpy erstmals Überlappungen von Zellen und Faltungen in Gewebeschnitten und reduziert damit bisher unerkannte Quellen von Fehlinterpretationen. Ihre Ergebnisse haben die Forscher*innen in Nature Biotechnology veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Handlungsfähig trotz Dauerkrisen: Resilienz entscheidend für Versorgung und Forschung – Opinion Leader Meeting der DGIM

Demografischer Wandel, Fachkräftemangel, geopolitische Krisen und Klimawandel setzen das Gesundheitssystem unter Druck. Beim 17. Opinion Leader Meeting (OLM) der DGIM am 6./7. Februar 2026 in Mainz diskutierten Expertinnen und Experten aus Medizin, Wissenschaft, Gesundheitswirtschaft und Selbstverwaltung, wie Resilienz künftig systematisch gestärkt werden kann. Deutlich wurde: Angesichts globaler Krisen ist Resilienz entscheidend, damit Forschung und Versorgung in Deutschland handlungsfähig, stabil und innovativ bleiben. Die Ergebnisse des OLM werden in Kürze in einem Whitepaper veröffentlicht, das politischen Entscheidungsträgern sowie weiteren Verantwortlichen zur Verfügung gestellt wird.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Zusammenhang von Geburtsmonat und Essverhalten

Jüngere Jugendliche einer Klasse neigen häufiger zu ungesunden Ernährungsgewohnheiten. Zu diesem Schluss kommt eine Trierer Studie und zeigt, was dagegen hilft.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

DNAzymes for a pioneering cancer therapy

Biology: Federal Ministry of Research, Technology and Space funds new research project

The Federal Ministry of Research, Technology and Space (Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt – BMFTR) is funding a promising new therapy approach to fighting cancer at Heinrich Heine University Düsseldorf (HHU). In the “DNAmazing” project, the team headed by Dr Manuel Etzkorn is collaborating with Professor Dr Philipp Lang from University Hospital Düsseldorf (UKD) to develop a highly selective therapeutic agent and found a new company to get it into clinical trials. The funding totals 3.2 million euros over a period of two and a half years.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Bluthochdruck im Fokus: EU-„Safe Hearts Plan“ und neue Aufklärungsmaterialien der Hochdruckliga

Mit dem „Safe Hearts Plan“ setzt die Europäische Kommission seit Dezember 2025 einen klaren Schwerpunkt auf die Prävention, Früherkennung und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen – der häufigsten Todesursache in der EU. Hypertonie wird darin als zentraler und zugleich häufig unentdeckter oder unzureichend kontrollierter Risikofaktor hervorgehoben. Prognosen zufolge könnten Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis zum Jahr 2050 ohne gezielte Gegenmaßnahmen um bis zu 90 Prozent zunehmen. Vor diesem Hintergrund intensiviert die Deutsche Hochdruckliga ihre Aktivitäten zur Prävention und stellt neues Informationsmaterial zur Verfügung, das Betroffene und Fachkreise praxisnah unterstützt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wie verändern Weltraumflüge den Organismus? Bioinformatiker werten dafür Geninformationen aus

In der Weltraumforschung sind bemannte Missionen zum Mond und mittelfristig auch zum Mars geplant. Wie sich ein längerer Aufenthalt im All auf den Organismus auswirkt, wird daher auf der Raumstation ISS erforscht. Ein Team um Bioinformatiker Andreas Keller an der Universität des Saarlandes hat gemeinsam mit Kollegen der Stanford University untersucht, wie sich bei einem Weltraumflug der Austausch von Geninformationen im Inneren von Zellen verändert. Ihre Erkenntnisse haben sie im renommierten Fachjournal „Nature Communications“ veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Woher kommt die Nahrung für Algen auf dem grönländischen Eis?

Die Arktis erwärmt sich viermal schneller als der Rest unserer Erde. Das von den grönländischen Eispanzern abschmelzende Eis trägt erheblich zum globalen Meeresspiegelanstieg bei. Ein wichtiger Faktor dabei: pigmentierte Algen auf dem Eis. Sie verdunkeln die Gletscher-Oberfläche, reduzieren also die Albedo, und beschleunigen so die Gletscherschmelze. Zwei aktuelle Studien unter Beteiligung von GFZ-Forschenden zeigen nun, dass sowohl das unterliegende Eis als auch Mineralstaub aus der Umgebung genug Nährstoffe liefern können, damit die Algen jeden Sommer blühen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Effiziente „Horizonterweiterung“ für Chatbots: Sequenzmodelle profitieren von dosierter Nichtlinearität

– Chatbots wie ChatGPT basieren auf Machine Learning-gesteuerten Sequenzmodellen
– Für die Qualität der Anwendungen ist die Art des Modells entscheidend
– Forschende belegen: bei der Verarbeitung kontextbezogener Zusammenhänge übertrafen Modelle mit dosierter Nichtlinearität rein lineare und vollständig nichtlineare Modelle
– Die Integration dosierter Nichtlinearität wird als allgemein nützliches Designprinzip für daten-effiziente Sequenzmodelle angesehen
– Für die Analyse neuronaler Aufzeichnungen sind die Ergebnisse ebenfalls relevant: hier können kombinierte Modelle nicht nur Verhalten vorhersagen, sondern auch grundlegende Berechnungsprinzipien des Gehirns aufzeigen

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wie erforscht man eine Gottheit?

Neues Projekt des „schwimmenden Professors“ Dr. Andreas Fath von der Hochschule Furtwangen

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Mehr Teilhabe für Menschen mit Demenz durch Lokale Allianzen

Die Vernetzung von professionellen und informellen Hilfen verbessert die Teilhabe und die Unterstützung von Menschen mit Demenz. Dies zeigt die Evaluation des Bundesprogramms „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“. Das Saarbrücker Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft (iso) hat den Abschlussbericht zur wissenschaftlichen Begleitung vorgelegt. Die vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Auftrag gegebene Evaluierung analysiert die zwischen September 2020 und Dezember 2024 geförderten Netzwerke und deren Wirkungen auf die lokale Versorgungslandschaft. Die Förderung Lokaler Allianzen durch das Bundesseniorenministerium läuft noch bis Ende 2026.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

City Life Makes for Less Picky Eaters

New study reveals urban ants more willing to accept low-quality food – a potential warning sign for urban ecosystems

A new study published in the journal Urban Ecosystems has revealed that the common black garden ant (Lasius niger) behaves differently depending on whether it lives in a bustling city or the quiet countryside. The researchers, led by an international team from Ukraine, Germany, and Poland, found that urban ants are much more willing to accept low-concentration sugar solutions, which their rural counterparts typically reject. These findings suggest that the pressures of city living may be fundamentally altering their nutritional landscape.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Deutsche Leberstiftung vergibt Freistellungs-Stipendium für klinisches hepatologisches Projekt

Hannover, 9. Februar 2026 – Mit ihrem Freistellungs-Stipendium fördert die Deutsche Leberstiftung die Initiierung und Planung von klinischen Projekten oder klinischen Studien im Bereich der Hepatologie. Für 2026 beschloss das Gutachterkomitee die Förderung eines multizentrischen Registers zur Hepatischen Sarkoidose.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Organspenden 2025: Universitätsklinikum Dresden deutschlandweit erneut vorn

Innovatives Tool unterstützt am Uniklinikum bei der Identifikation von potenziellen Organspendern. Öffentlichkeitswirksame Aktionen sensibilisieren und klären auf – Wirkung ist spürbar. Organspendezahlen in Deutschland auf Höchststand seit 2012 – Bedarf an Spenderorganen weiterhin hoch.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Auch Krebs-Langzeitüberlebende profitieren von gesundem Lebensstil

Auch viele Jahre nach einer Krebsdiagnose lohnt es sich, auf einen gesunden Lebensstil zu achten: Langzeit-Krebsüberlebende, die nicht rauchen, sich ausreichend bewegen und ein gesundes Körpergewicht halten, leben deutlich länger als Betroffene mit ungesünderen Gewohnheiten. Das zeigt eine aktuelle bevölkerungsbasierte Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ).

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Mehrsprachigkeit, Notfallknopf, größere Schrift: Was sich Senior*innen von der Betrugsradar-App wünschen

Im Rahmen eines Workshops haben Senior*innen eine von Studierenden der Universität Hildesheim entwickelte App Betrugsradar+ weiterentwickelt. Ziel der App ist es, Senior*innen zu helfen, telefonische Betrugsmaschen frühzeitig zu erkennen. Nun gibt es erste Ergebnisse und Impulse für die Weiterarbeit.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Kinder weltweit folgen Blicken nach denselben kognitiven Prinzipien

Zu erkennen, wohin andere Menschen schauen und worauf sie ihre Aufmerksamkeit richten, ist eine zentrale Voraussetzung für soziale Interaktion, Kommunikation und Zusammenarbeit. Dennoch beruhen viele Annahmen über universelle Aspekte sozialer Kognition bislang vor allem auf Daten aus westlichen, wohlhabenden und urbanen Gesellschaften. Eine neue Studie von Forschenden des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und der Leuphana Universität Lüneburg erweitert diesen Blick deutlich: Es wurden mehr als 1.300 Kinder aus 17 Gemeinschaften in 14 Ländern auf fünf Kontinenten untersucht – mithilfe einer an verschiedene Kulturen angepassten Aufgabe auf dem Tablet.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft