Aktuell

Ultrafast X-ray flashes heal the damage they cause

The interaction between X-rays and matter can be actively controlled: an international research team led by the University of Hamburg and SLAC National Accelerator Laboratory has succeeded in producing bright X-ray images that come with significantly less damage. In Nature Communications, the researchers report the use of ultrafast pulses that partially reverse the damage they generate. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Ultraschnelle Röntgenblitze heilen die Schäden, die sie verursachen

Die Wechselwirkung zwischen Röntgenstrahlen und Materie kann aktiv gesteuert werden: Einem internationalen Forschungsteam unter Leitung der Universität Hamburg und des SLAC National Accelerator Laboratory ist es gelungen, helle Röntgenbilder zu erzeugen, die mit wesentlich geringeren Schäden einhergehen. In „Nature Communications“ berichten die Forschenden über den Einsatz ultraschneller Pulse, die die verursachten Schäden teilweise rückgängig machen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Bundesweit einzigartiges KI-Reallabor für die Gesundheitsversorgung geht in Baden-Württemberg an den Start

Nach rund einjähriger Aufbauphase öffnet sich das KI-Reallabor Gesundheit Baden-Württemberg am Bosch Health Campus für externe Akteurinnen und Akteure. Ziel ist es, Innovationen schneller und regulatorisch sicher in die Gesundheitsversorgung zu bringen und Baden-Württemberg als führenden Gesundheits- und Innovationsstandort weiter zu stärken. Die Landesregierung schafft damit einen geschützten Testraum für vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz und macht ihn für Unternehmen, Versorgungseinrichtungen und die Öffentlichkeit zugänglich. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Meilenstein bei der Entschlüsselung des Darmmikrobioms

Messung tausender mikrobieller und Wirtsproteine sowie Aufdeckung der Aktivitäten der Mikroben und der Reaktionen des Wirts Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Underground Fungal Networks in 3D

Researchers at the Technical University of Munich (TUM) have visualized the complex network of plant roots and mycorrhizal fungi in soil in three dimensions for the first time. The researchers see this method as a promising tool for studying climate-resilient plants. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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After anesthesia: Female brains recover differently from ketamine

During ketamine anesthesia, the brain’s nerve cells fall silent—as consciousness returns, they begin to reconnect. For the first time, researchers at the Institute of Science and Technology Austria (ISTA) have shown that immune cells in the brain play a critical role in this process—with differences between female and male brains. The findings were published in Science Advances. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Nach der Narkose: Weibliche Gehirne reagieren anders auf Ketamin

Während einer Ketamin-Narkose verstummen die Nervenzellen – beim Erwachen vernetzen sie sich neu. Forschende am Institute of Science and Technology Austria (ISTA) konnten erstmals nachweisen, dass Immunzellen im Gehirn bei diesem Prozess eine entscheidende Rolle spielen – mit Unterschieden zwischen weiblichem und männlichem Gehirn. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Science Advances veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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New Insights into Malaria Research: How Molecular Tethers and Asynchronous Replication Drive Parasite Proliferation

Researchers from Heidelberg University’s Faculty of Medicine, Harvard Medical School, and the German Cancer Research Center (DKFZ) have uncovered key mechanisms underlying the proliferation of the malaria parasite Plasmodium. The molecular processes that govern the formation of infectious daughter parasites and new nuclei are essential for parasite survival and may therefore represent targets for future antimalarial therapies. The findings have recently been published in The EMBO Journal and Nature Communications. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Neues aus der Malariaforschung: Von Sicherungsseilen und Warteschleifen in der Parasitenvermehrung

Forschende der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, der Harvard Medical School und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben zentrale Mechanismen in der Vermehrung des Malariaparasiten Plasmodium entschlüsselt. Die molekularen Abläufe zur Bildung infektiöser Tochterparasiten und neuer Zellkerne sind für die Malariaerreger essenziell und könnten damit einen relevanten Angriffspunkt für zukünftige Therapien darstellen. Die Ergebnisse sind aktuell in den Fachzeitschriften EMBO Journal und Nature Communications erschienen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Amöben als Tunnelbaumeister

Forschende aus Jena, Cambridge und Bengaluru entdecken besonderen Kommunikationsweg bei sozialen Amöben – und einen möglichen Baustein bei der Evolution komplexer Lebensformen Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Wie magnetische Nanopartikel Ewigkeitschemikalien aus Wasser entfernen

PFAS – die sogenannten Ewigkeitschemikalien – sind aus zahlreichen Alltags- und Industrieprodukten kaum wegzudenken. Gleichzeitig zählen sie zu den problematischsten Schadstoffen unserer Zeit: Sie sind äußerst langlebig, reichern sich in Umwelt und Organismen an und lassen sich nur schwer aus Wasser entfernen. Ein Forschungsteam der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), des Uniklinikums Erlangen sowie des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit um Prof. Dr. Marcus Halik vom Lehrstuhl für Polymerwerkstoffe der FAU hat ein Verfahren entwickelt, das PFAS mithilfe funktionalisierter magnetischer Nanopartikel effizient aus Wasser entfernt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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S3-Leitlinie Palliativmedizin bei nicht heilbarer Krebserkrankung umfassend aktualisiert

Die S3-Leitlinie „Palliativmedizin für Patient*innen mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung“ wurde umfassend aktualisiert. Neu hinzugekommen sind Kapitel zur Angehörigenbetreuung und Spiritualität. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Rätsel der Evolution gelöst – Supergen steuert Spiegelbild-Blüten

Die Links-Rechts-Asymmetrie bei südafrikanischen Schmetterlingslilien (Gattung Wachendorfia) gilt seit über einem Jahrhundert als klassisches evolutionsbiologisches Rätsel. Durch die spiegelbildliche Anordnung der Blütenorgane können die Pflanzen effizient fremdbestäubt werden und die molekulare Basis dieser Anordnung wurde nun durch ein internationales Team unter Leitung der Universität Potsdam aufgeklärt. Ihre Studie in Zusammenarbeit mit der Universität Kapstadt und der Universität Wageningen erschien in der Fachzeitschrift „Science“. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Dr. Rolf M. Schwiete Uveitis-Zentrum an der Universitätsmedizin Mannheim

Forschungs-HUB an der Universitäts-Augenklinik der UMM treibt Forschung zu einer Erkrankung des Auges voran, die zwar selten, bei Komplikationen aber eine der häufigsten Ursachen für Sehverlust und Erblindung ist Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Lungenkrebs: „Es ist nie zu spät, das eigene Risiko zu senken“

Die gute Nachricht zum Welt-Lungenkrebstag: Früh entdeckt ist Lungenkrebs heute oft gut behandelbar. Auch für Menschen mit einer fortgeschrittenen Erkrankung stehen immer bessere Therapien zur Verfügung. Rund 60.000 Menschen erhalten in Deutschland jedes Jahr die Diagnose Lungenkrebs. Damit gehört die Erkrankung zu den drei häufigsten Krebsdiagnosen. Ziel für die kommenden Jahre ist es, die Zahl der Neuerkrankungen deutlich zu senken und Tumore früher zu entdecken. Professor Christian Taube, Direktor der Klinik für Pneumologie an der Universitätsmedizin Essen und Vorstandsmitglied der Deutschen Atemwegsliga (DAL), über Früherkennung, Rauchstopp und den Faktor Zeit. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Das Auto wird zum Gesundheitsmonitor

Müdigkeit, Stress und gesundheitliche Probleme zählen zu den häufig unterschätzten Unfallrisiken im Sraßenverkehr. Könnten diese reduziert werden, wenn das Auto erkennt, wie es dem Menschen am Steuer geht? Wenn es frühzeitig Warnsignale des Körpers wahrnimmt und sogar Herzrhythmusstörungen erfasst? Genau daran forscht das Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik (PLRI) der TU Braunschweig und der Medizinischen Hochschule Hannover zusammen mit dem Institut für Fahrzeugtechnik der TU Braunschweig. Auf der „Automechanika Frankfurt“ vom 8. bis 12. September präsentiert das PLRI zwei Forschungsfahrzeuge, die das Auto in einen diagnostischen Gesundheitsraum verwandeln. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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„Leitbegriffe der Gesundheitsförderung und Prävention“ des BIÖG erscheinen Open Access als Living Handbook

ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften veröffentlicht die „Leitbegriffe der Gesundheitsförderung und Prävention. Glossar zu Konzepten, Strategien und Methoden.“ des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Das Living Handbook erscheint auf der Publikationsplattform PUBLISSO. Damit wird das anerkannte Standardwerk, das bisher über eine Website zur Verfügung stand, in eine moderne, langfristig gepflegte Publikationsumgebung überführt. Die Neuherausgabe – in Zusammenarbeit von ZB MED und BIÖG – würdigt zugleich das 30-jährige Bestehen der Leitbegriffe. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Neu entdeckte genetische Ursache gibt Familien mit seltenen Entwicklungsstörungen Hoffnung auf Diagnose

Für manche Familien bleibt lange unklar, warum sich ihr Kind nicht wie erwartet entwickelt. Forschende des Leibniz-Instituts für Neurobiologie (LIN) in Magdeburg haben nun eine genetische Ursache für eine bislang ungeklärte Entwicklungsstörung entdeckt. Die Forschenden zeigen, dass Veränderungen im Gen NPTN die Funktion von Nervenzellen beeinträchtigen können. Betroffene Kinder zeigen Entwicklungsverzögerungen, häufig Autismus und teilweise Epilepsie. Für Familien mit ähnlichen bislang ungeklärten Fällen kann die Entdeckung ein wichtiger Schritt sein, um eine genetische Ursache zu finden. Die Studie wurde jetzt im Fachjournal Genome Medicine veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Thinking beyond antibiotics in the treatment of urinary tract infections

A Swiss and German research team has explored the combined use of phage and fecal microbiota therapy to treat female patients with recurrent urinary tract infections that do not respond to conventional therapies. The promising first results were published in “Nature Microbiology” and laid the foundation for a planned comprehensive clinical trial. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Lungenkrebs-Früherkennung: Hausärzte, Internisten und Pneumologen als Lotsen gefragt

Hausärzte, niedergelassene Internisten und Pneumologen sind die entscheidenden Lotsen, damit Menschen mit langjähriger Rauchgeschichte von der neuen Lungenkrebs-Früherkennung profitieren. Zum Welt-Lungenkrebstag am 1. August ruft die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) dazu auf, mögliche Teilnehmer im Praxisalltag aktiv anzusprechen. Denn das Screening kann die Chance auf eine frühe und potenziell heilende Behandlung eröffnen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Jenseits von Antibiotika: ein neuer Ansatz zur Behandlung von Harnwegsinfektionen

Ein Forschungsteam aus der Schweiz und Deutschland hat den kombinierten Einsatz von Phagen- und Darmfloratransplantationstherapie zur Behandlung von Patientinnen mit wiederkehrenden Harnwegsinfektionen, die auf herkömmliche Therapien nicht ansprechen, untersucht. Die vielversprechenden ersten Ergebnisse wurden in „Nature Microbiology“ veröffentlicht und bilden die Grundlage für eine geplante klinische Studie. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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BIÖG: Mitmachmonat „Rauchfrei im Mai“ motivierte mehr als 19.000 Menschen zum Rauchstopp

Eine positive Bilanz der Mitmach-Aktion „Rauchfrei im Mai“ haben das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit und die Deutsche Krebshilfe anlässlich des Weltlungenkrebstages gezogen: Insgesamt beteiligten sich bundesweit über 19.000 Menschen, mehr als 3.200 von ihnen blieben den gesamten Mai über rauchfrei. Wer mit dem Rauchen aufhört, kann sein Krebsrisiko deutlich senken: Denn Rauchen ist die Hauptursache für Lungenkrebs und verursacht viele weitere Erkrankungen. Jedes Jahr sterben rund 130.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Globale Ertragsmodelle unterschätzen, wie stark Reis auf extreme Hitze reagiert

Eine neue Studie im Fachjournal Science Advances untersucht, wie sich steigende Temperaturen auf Reiserträge auswirken. Dafür vergleicht sie 214 Beobachtungen aus Freilandexperimenten mit Simulationen von sieben globalen Ertragsmodellen. Demnach unterschätzen die Modelle die temperaturbedingten Ertragseinbußen bei einer globalen Erwärmung um 1 Grad deutlich: Sie berechnen einen Rückgang um 3,8 Prozent, während sich unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Experimente 8,1 Prozent ergeben. Geleitet wurde die Studie vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), beteiligt war auch das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Reaktive Stoffwechselprodukte können hohen Blutzucker und Nierenschäden verursachen

Neue Erkenntnisse aus der Diabetes-Forschung an der Medizinischen Fakultät Mannheim Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Wenn Natur nicht nur erholt, sondern auch stärkt

Die bisherige Forschung unterschätzt möglicherweise die Fähigkeit natürlicher Umgebungen, Konzentration und Wohlbefinden auch ohne vorherige Erschöpfung zu fördern. Das zeigt eine Übersichtsarbeit des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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