Aktuell
Flexible assembly: alternative pathways in proteasome biogenesis deciphered
Study provides new insights into the processes involved in the assembly of the proteasome, a key component of cellular protein quality control that plays a significant role in ageing and diseases such as cancer and neurodegenerative disorders.The article appeared in Nature Communications and has been selected as an Editors’ Highlight. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Flexibel montiert: Alternative Wege in der Proteasom-Biogenese entschlüsselt
Studie liefert ein neues Verständnis der Prozesse beim Zusammenbau des Proteasoms, einer zentralen Komponente der zellulären Proteinqualitätskontrolle, die für Alterungsprozesse und Krankheiten wie Krebs oder neurodegenerativen Erkrankungen von Bedeutung ist / Artikel in „Nature Communications“ ist Editors‘ Highlight. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Grundstein einer europaweiten Strategie im Umgang mit der Sepsis
Universitätsmedizin Greifswald prägt europäische Forschung zur Sepsisversorgung Die auch als Blutvergiftung bekannte Sepsis zählt zu den häufigsten und tödlichsten Notfällen weltweit. Zwei aktuelle Publikationen Greifswalder Forscher zeigen nun eindrücklich, wie groß der Verbesserungsbedarf in der Sepsisversorgung europäischer Krankenhäuser ist. Dazu beschreiben die Veröffentlichungen die Ergebnisse einer umfassenden europaweiten Studie. Mit den beiden Publikationen schaffte das Greifswalder Forschungsteam eine Grundlage für neue nationale und europäische Strategien zur Verbesserung der Sepsisversorgung. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Umweltschutz Nephrologie: Prävention, Transplantationen und Peritonealdialyse senken Emissionen am wirksamsten
Der Klimawandel stellt auch für die Nierengesundheit eine zunehmende Herausforderung dar. Gleichzeitig arbeitet die Nephrologie daran, ihre eigene Versorgung nachhaltiger zu gestalten. Eine aktuelle Studie unter Beteiligung der Kommission „Klima, Umwelt und Niere“ der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) zeigt, dass die Hämodialyse in Deutschland durchschnittlich etwa 3,7 Tonnen CO₂-Äquivalente pro behandelter Person und Jahr verursacht (1, 2). Dieser Wert spiegelt vor allem den hohen technischen und energetischen Aufwand wider, der für eine lebensnotwendige Dialysebehandlung erforderlich ist. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Neue S3-Leitlinie zur Prävention von Tuberkulose bei neu zugewanderten Menschen veröffentlicht
Pünktlich zum heutigen Welttuberkulosetag ist die neue S3-Leitlinie Tuberkuloseprävention bei neu zugewanderten Menschen bei der AWMF online gegangen. Beauftragt von der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), wurde diese unter der Leitung des Deutschen Zentralkomitees zur Bekämpfung der Tuberkulose (DZK) und des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) erstellt. Hier arbeitete ein Expertenteam aus den Bereichen Public Health und Individualmedizin, wie auch Betroffene in den vergangenen drei Jahren daran, das Screening – und damit auch die Prävention – von Tuberkulose in Deutschland zu verbessern. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Europe’s Late Neanderthals descended from a single population
New study from the Senckenberg Nature Research Society and the University of Tübingen illustrates huge upheavals in Neanderthals’ genetic history Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Späte Neandertaler in Europa gehen auf eine einzelne Gruppe zurück
Internationales Team unter Leitung der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Universität Tübingen zeigt große Umbrüche in der genetischen Geschichte dieser Menschen auf Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
New Findings on the First Steps in Protein Synthesis
In the earliest phase of creating human proteins, the protein complex NAC performs an essential task by starting the first steps towards folding proteins into their correct three-dimensional structures. This discovery was made by an international research team led by scientists from the Center for Molecular Biology of Heidelberg University. They found that the NAC complex binds to the nascent protein building-blocks formed by the ribosome, i.e., the amino acid chains, and initiates the folding that is essential for functional proteins. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Neue Erkenntnisse zu den ersten Schritten der Proteinsynthese
In der frühesten Phase der Herstellung menschlicher Proteine erfüllt der Proteinkomplex NAC eine wesentliche Aufgabe, indem er die ersten Schritte der Faltung der Proteine in ihre korrekten dreidimensionalen Strukturen einleitet. Das hat ein internationales Forschungsteam unter Federführung von Wissenschaftlern des Zentrums für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg herausgefunden. Danach bindet der NAC-Komplex an die gerade durch das Ribosom gebildeten Proteinbausteine, die Aminosäureketten, und initiiert ihre für die Funktionalität der Proteine essentielle Faltung. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Insektenschädliche Pilze: Per „Raumschiff“ durch Pilzgenome
Neue Publikation der Universität Kiel zeigt, wie der massive Austausch mobiler genetischer Elemente zwischen Pilzen deren Wirksamkeit in der Schädlingsbekämpfung beeinträchtigen kann. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Herzinfarkt unter 50? Blutfette beachten und Lp(a)-Wert bestimmen lassen
Lipoprotein(a) weithin unbekannter Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Virusinfekte können Allergien gefährlich verschärfen: Forschende entdecken neuen Mechanismus
Warum verlaufen allergische Reaktionen während einer Virusinfektion oft besonders schwer? Ein Forschungsteam der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen hat nun einen entscheidenden Mechanismus identifiziert: Bestimmte Immunzellen geraten im antiviralen Alarmzustand außer Kontrolle und können lebensbedrohliche allergische Reaktionen auslösen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Universitätsklinikum Dresden und Klinikum Chemnitz als Zentrum für Zell- und Immuntherapie akkreditiert
Die Akkreditierung bescheinigt ausgezeichnete medizinische Qualität bei Therapie und Nachsorge. Rund 325 Stammzelltransplantationen und Zelltherapien pro Jahr für Patientinnen und Patienten in ganz Sachsen. Gemeinsames Zentrum zählt zu den leistungsstärksten Einrichtungen Deutschlands. – Gemeinsame Medieninformation des Universitätsklinikums Dresden und des Klinikums Chemnitz. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Male bats sing in the rotor-swept zone of wind turbines
A research team led by the Museum für Naturkunde presents the first evidence that several bat species produce courtship songs in the immediate rotor-swept zone of wind turbines while circling around the nacelle. Data from over 80,000 audio recordings at nacelle height from six German sites, together with stereo-thermal 3D reconstructions of bat flight trajectories, document both bat song and elevated bat density in the rotor-swept zone. Both lines of evidence suggest that, under certain circumstances, bats actively approach wind turbines and provide an explanation for why collision risk may increase during the mating season. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier…
Fledermausmännchen singen im Rotorbereich von Windrädern
Ein Forschungsteam unter Leitung des Museums für Naturkunde zeigt erstmals, dass verschiedene Fledermausarten im unmittelbaren Rotorbereich von Windenergieanlagen Balzgesang produzieren und dabei um die Gondel herumfliegen. Daten von über 80.000 Lautaufaufnahmen in Gondelhöhe an sechs deutschen Standorten sowie stereo-thermische 3D-Rekonstruktionen der Flugbahnen von Fledermäusen belegen sowohl Fledermausgesang als auch erhöhte Fledermausdichte Im Rotorbereich. Beide Befunde legen nahe, dass sich Fledermäuse unter bestimmten Umständen aktiv Windenergieanlagen nähern und liefern eine Erklärung dafür, warum in der Paarungszeit das Kollisionsrisiko steigen könnte. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Haben Komapatienten mehr Bewusstsein als gedacht? Fachkongress mit neuen Erkenntnissen zu Gehirnaktivitäten bei CMD
Was können Menschen mit schweren Hirnschäden noch wahrnehmen? Was geht im Gehirn von Komapatienten vor sich? Aktuelle Studien geben Hinweise darauf, dass es bei einigen mehr sein kann, als viele Jahre lang angenommen wurde: dass ihre Gehirne tatsächlich weiter kognitiv arbeiten und eine „cognitive-motor-dissociation“ (CMD) vorliegt, ein verborgenes Bewusstsein, das mit Hilfe von Bildgebung sichtbar gemacht werden kann. Internationale Experten diskutierten neueste Erkenntnisse zum Thema „Coma: Inside and outside the box“ bei der ANIM 2026, dem größten Kongress zur NeuroIntensivmedizin in Europa in Dortmund. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Oskar-Medizinpreis: Professor Christoph Lange erhält 50.000 Euro für innovative Forschung zu Tuberkulose-Resistenz
Der höchstdotierte Medizinpreis Deutschlands – der Oskar-Medizinpreis – geht in diesem Jahr an eine Koryphäe auf dem Gebiet der Pneumologie: Prof. Dr. med. Dr. h.c. Christoph Lange, Medizinischer Direktor am Forschungszentrum Borstel, Leibniz Lungenzentrum, und der Universität zu Lübeck in Schleswig-Holstein. Er hat in den letzten Jahren wesentlich dazu beigetragen, die internationale Tuberkuloseforschung, insbesondere zu multiresistenten Erregern, voranzutreiben. Verliehen wurde der Preis heute auf dem Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in München. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Stress im Studium: Ergebnisse zur Nutzung von Präventionsangeboten
Projekt „Gesund studieren – Entspannt studieren“ zeigt, warum der Zugang entscheidend ist: Wie müssen Angebote zur Stressprävention gestalten sein, damit Studierende sie auch nutzen? Das von der AOK Bayern geförderte Forschungsprojekt „Gesund studieren – Entspannt studieren in der Metropolregion Nürnberg“ ist dieser Frage in den vergangenen drei Jahren nachgegangen. Die Ergebnisse aus Befragungen von rund 750 Studierenden zeigen: Studierende haben eine hohe Stressbelastung. Nicht das Fehlen von Unterstützungsangeboten ist die größte Herausforderung, sondern dass diese Angebote für die Studierenden leicht zugänglich und verständlich sind und sich in ihren Studienalltag integrieren lassen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche…
Promising active substance against hepatitis E identified
A drug that is already in clinical trials against hepatitis C virus can also prevent hepatitis E virus from replicating. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Vielversprechender Wirkstoff gegen Hepatitis E identifiziert
Ein bereits in der klinischen Prüfung gegen Hepatitis-C-Virus befindlicher Wirkstoff kann auch das Hepatitis-E-Virus an der Vermehrung hindern. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Wenn Tierpersönlichkeit und Umwelt gemeinsam bestimmen, wie Tiere leben
Auf den Punkt: • Mut bedeutet nicht automatisch ein schnelles und kurzes Leben. • Persönlichkeit und Lebensgeschichte sind je nach Umwelt unterschiedlich verknüpft. • Die Futterqualität kann darüber entscheiden, ob Verhaltensunterschiede zu unterschiedlichen Lebensverläufen führen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Flechten – unscheinbar und faszinierend
Botanischer Garten der HHU zu Frühlingsbeginn Auch wenn es kalt ist und der Frühling erst Einzug hält, hat der Botanische Garten der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) viel zu bieten. Gerade die kleinen Lebewesen, die dort zuhause sind und in wärmeren Jahreszeiten oft verdeckt werden, haben eine spannende Geschichte: wie die Flechten. Diese Symbioseorganismen wachsen an den verschiedensten Stellen und fallen aktuell besonders auf. Und beim zweiten Blick sind ihre Formen- und Farbenvielfalt zu erkennen. Jetzt Ende März lohnt es sich zudem, die aufblühende Natur auf sich wirken zu lassen. Der Garten ist im März täglich bis 18:00 Uhr geöffnet, ab April…
Vom Gewebeschnitt zur Datenquelle: KI-Werkzeug eröffnet neue Möglichkeiten für Klinik und Forschung
Mikroskopische Bilder menschlicher Gewebe sind ein Grundpfeiler der biomedizinischen Forschung und der klinischen Diagnostik. Trotz ihrer zentralen Bedeutung lassen sich diese Bilder jedoch häufig nur schwer systematisch auswerten und mit anderen biologischen Datentypen verknüpfen. Eine neue Studie unter der Leitung von CeMM Principal Investigator André Rendeiro, veröffentlicht in Nature Methods (DOI: 10.1038/s41592-026-03044-7), stellt mit „LazySlide“ ein Open-Source-Softwaretool vor, das die Möglichkeiten von KI, die mit großen Daten trainiert wird (sog. „Foundation Models“) nutzt und die Analyse digitaler Pathologie demokratisieren soll. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Das Leibniz-Institut DSMZ erneut durch Zertifikat mit Prädikat zum audit berufundfamilie ausgezeichnet
Zum sechsten Male als eines der familienfreundlichsten Unternehmen in Deutschland ausgezeichnet: Das Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen in Braunschweig Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Neue DIVI-Satzung verabschiedet: Die Zukunft der Intensivmedizin ist im Team
Mit 97,2 Prozent angenommen! Die DIVI sendet mit ihrer neuen Satzung ein starkes Signal für die Zukunft der Intensivmedizin und das gelebte interprofessionelle Arbeiten. In einer virtuellen und außerordentlichen Mitgliederversammlung sprach sich am Montagabend eine überwältigende Mehrheit für eine neue Verteilung der stimmberechtigten Vertreter im Präsidium aus. „Die große Gruppe der Gesundheitsfachberufe wird deutlich gestärkt. Sie erhält laut neuer Satzung nun drei Stimmen, wobei mindestens eine durch eine Pflegefachkraft repräsentiert wird“, erklärt DIVI-Präsident Prof. Florian Hoffmann, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Dritter Orden München-Nymphenburg. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
