Aktuell
Groundbreaking discovery of antimicrobial peptides in ant venom has far-reaching implications
In addition to serving as biochemical weapons for offense and defense, the venoms produced by ants in the subfamily Formicinae also fulfill additional roles. For example, the ants use it to protect their nests from pathogens. It has long been assumed that the primary constituent of these venoms, formic acid, was responsible for these functions. However, a team of researchers from Freie Universität Berlin and Martin Luther University Halle-Wittenberg has now shown that these venoms also contain a complex mixture of peptidic compounds and other bioactive substances. The discovery of these substances opens up new possibilities in the field of…
Neue antimikrobielle Peptide in Ameisengift entdeckt / Forschende schließen jahrhundertalte Wissenslücke
Im Gift von Rossameisen, Waldameisen und Co. steckt mehr als bislang angenommen: Ein Forscherteam der Freien Universität Berlin und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat erstmals nachgewiesen, dass das säurehaltige Sprühgift dieser Ameisen ein komplexer Cocktail aus Peptiden (kleinen Eiweißen) und weiteren bioaktiven Substanzen ist. Diese schützen die Nester vor Krankheitserregern. Die Entdeckung der neuen Peptide hat Bedeutung für die medizinische Wirkstoffforschung und eröffnet neue Perspektiven auf die Immunabwehr und den Umgang mit Mikroben in sozialen Insektengemeinschaften. Die Studie ist im Fachmagazin Science Advances erschienen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Hereditary Epilepsy Successfully Treated in Mouse Model
In a world first, a research team at the University of Zurich has successfully treated mice carrying an inherited form of epilepsy. The scientists used gene editing to fix faulty DNA directly in the brain cells of mice, which reduced fever-induced seizures and markedly improved survival rates in an animal model. This approach paves the way for future treatment of inherited epilepsy rather than just managing its symptoms. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Erbliche Epilepsie im Mausmodell erfolgreich behandelt
Ein Forschungsteam der Universität Zürich hat erstmals Mäuse mit einer vererbbaren Form der Epilepsie erfolgreich behandelt. Die Korrektur des genetischen Fehlers mittels Geneditierung in den Hirnzellen senkte die Häufigkeit fieberbedingter Anfälle und erhöhte das Überleben der Tiere deutlich. Die Methode ebnet den Weg, um zukünftig Menschen mit dieser Epilepsieform ursächlich zu therapieren. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
The Hidden Force of Growth
• A medium consisting of growing and dividing cells drastically changes the behavior of other cells or particles trying to move through it • In such a medium, moving particles show clustering and phase separation even without specific attraction • The findings provide valuable insights for the dynamics of tumor growth, bacterial biofilms and synthetic micro-swimmers Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Die versteckte Kraft des Wachstums
• Ein Medium bestehend aus wachsenden und sich teilenden Zellen verändert das Verhalten anderer Zellen oder Teilchen maßgeblich, wenn sich diese hindurch bewegen • In einem solchen Medium treten Clusterbildung und Phasenseparation von bewegten Teilchen auf – auch ohne spezifische Anziehungskräfte • Die Ergebnisse liefern wertvolle Erkenntnisse für die Dynamik von Tumorwachstum, bakteriellen Biofilmen und synthetischen Mikroschwimmern Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Wie Wasserflöhe ihre Fressfeinde aufspüren
Wasserflöhe, auch Daphnien genannt, sind Verteidigungskünstler: Wenn ihre Räuber in der Nähe leben, verändern sie ihren Körperbau so, dass sie schwerer zu fressen sind. „Die Räuber senden chemische Signalstoffe aus, die die Daphnien wahrnehmen können“, erklärt Prof. Dr. Linda Weiss von der Ruhr-Universität Bochum. Mit ihrem Team identifizierte sie eine Chemorezeptor-Genfamilie, die den Bauplan für die entsprechenden Rezeptoren enthält und somit an der Wahrnehmung der Räuber-Signale beteiligt ist. Eine Gruppe um Dr. Annette Graeve, Joshua Huster und Prof. Dr. Linda Weiss beschreibt die Ergebnisse in der Zeitschrift „Proceedings of the Royal Society B“, online veröffentlicht am 6. Mai 2026. Quelle:…
Ausschreibung: Sonderforschungsförderung „Vorhofflimmern – von der Prävention zur Therapie“
Deutsche Herzstiftung stellt 1 Million Euro für Forschungsvorhaben bereit Einreichung von Projektanträgen – Bewerbungsschluss: 3. Juli 2026 Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Schwangerschaft gibt Hinweise auf spätere Herzgesundheit
Deutsche Hochdruckliga und BVF informieren zum „Welt-Präeklampsie-Tag“ am 22. Mai: Wie der Körper einer Frau auf eine Schwangerschaft reagiert, kann ein Hinweis auf ihre spätere Herzgesundheit sein. Verläuft dieser natürliche Belastungstest ohne größere Komplikationen, stehen die Chancen gut, auch langfristig ein gesundes Herz-Kreislauf-System zu behalten. Treten dagegen während der Schwangerschaft Bluthochdruck oder sogar eine Präeklampsie auf, gilt dies als wichtiges Warnsignal – und als Anlass, Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen und den eigenen Lebensstil anzupassen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Die Navigationshilfe durch den Paragrafen-Dschungel: DSMZ-Forschende veröffentlichen Leitfaden zum Nagoya-Protokoll
Zwei aktuelle Publikationen bieten praktische Leitlinien zur Einhaltung von Vorschriften, Zugang und Vorteilsausgleich im immer dichter werdenden Geflecht internationaler Vorschriften für die mikrobielle Forschung Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Mehr Spiel, weniger Versorgung: Wie Väter in Europa sich mit ihren Kindern beschäftigen und wie zufrieden sie sind
Väter beteiligen sich bei der Kinderbetreuung vor allem an interaktiven und freizeitbezogenen Aufgaben wie dem Spielen mit den Kindern, die häufig zeitlich flexibel sind. Diese Aufgaben hängen zudem eher mit einer höheren Lebenszufriedenheit zusammen. Weniger flexible und stärker versorgende Tätigkeiten – etwa das Anziehen, die Essenszubereitung oder die Betreuung kranker Kinder – sind hingegen Aufgaben, die tendenziell mit einer niedrigeren Lebenszufriedenheit einhergehen und werden von Vätern seltener übernommen. Das geht aus einer Untersuchung hervor, die das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) auf Daten des Generations and Gender Survey (GGS) veröffentlicht hat. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen…
Positiver Trend: Gesundheitsatlas zeigt Rückgang bei Herzinfarkten
Eine aktuelle Datenauswertung für den Gesundheitsatlas Deutschland des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zeigt einen anhaltenden Rückgang bei der Zahl der Herzinfarkte in Deutschland. Gleichzeitig ist allerdings die Häufigkeit von Diabetes mellitus Typ 2 und Bluthochdruck gestiegen, die jeweils Risikofaktoren für die Entstehung einer koronaren Herzkrankheit und das Auftreten von Herzinfarkten darstellen. Der Gesundheitsatlas Deutschland macht die aktuellen Entwicklungen für insgesamt 26 Erkrankungen bis auf Landkreis-Ebene transparent. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Focus on Rural Areas: Expert Panel Discusses Future Prospects
In light of the upcoming state election, the Leibniz Institute for Agricultural Development in Transition Economies (IAMO) is hosting a discussion forum on the future of agriculture. On June 2, 2026, in Halle (Saale) stakeholders from politics, academia, and the agricultural sector will gather at IAMO to discuss the most pressing issues regarding the future of agricultural and structural policy in Saxony-Anhalt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Ländliche Räume im Fokus: Fachforum diskutiert Zukunftsperspektiven
Anlässlich der anstehenden Landtagswahl veranstaltet das Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) ein Diskussionsforum zur Zukunft der Landwirtschaft. Am 02.06.2026 kommen am IAMO in Halle (Saale) Vertreter:innen aus Politik, Wissenschaft und landwirtschaftlicher Praxis zusammen, um die drängendsten Fragen der agrar- und strukturpolitischen Zukunft Sachsen-Anhalts zu erörtern. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Frühe Homininen: Ein Blick in die Vergangenheit mit Röntgenstrahlen
Waren Australopithecus und Paranthropus Zweibeiner oder Baumbewohner? Mit Computertomographie gelangen dem MPI Leipzig, der Witwatersrand-Universität und der TU Wien neue Einblicke in das Verhalten früher Homininen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Lebensstil-Dissonanz: Was uns davon abhält, gesund zu leben
Das Nicht-Umsetzen gesunder Lebensstilmaßnahmen wider besseres Wissen ist nicht allein auf einen Mangel an Willenskraft zurückzuführen, sondern beruht auf neurobiologischen Mechanismen, die sowohl evolutionär angelegt als auch in der Erziehung begründet sind. Die Aufklärung von Patientinnen und Patienten über die zugrundeliegenden Prozesse im Gehirn und deren Einfluss auf das Verhalten kann nach Ansicht von Prof. Dr. Daniela Berg, DGN-Präsidentin und Erstautorin eines aktuellen Papers zur Intentions-Verhaltens-Lücke in der Prävention, Betroffene befähigen, biologisch angelegte Verhaltensmuster zu durchbrechen und ihr Handeln bewusst zu gestalten. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Hainan’s coral reefs: local pressures intensify the effects of climate change – integrated land-sea management can help
The ongoing loss of coral reefs in the northern South China Sea is the result of a complex interplay of global and local factors. An international long-term study, published in Nature Communications, shows that whilst climate change sets the overarching stress framework, local activities such as overfishing, nutrient inputs from agriculture or aquaculture, and coastal urbanisation act as accelerators of reef degradation. Tim Jennerjahn from the Leibniz Centre for Tropical Marine Research (ZMT) contributed to the study. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Ausschreibung startet, Fördersumme erhöht: Bis zu 210.000 Euro für Next Generation Sequencing in der Ökosystemforschung
Die Bauer-Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Forschung setzt ihr erfolgreiches Programm „Forschungsgeist! Next Generation Sequencing in der Ökosystemforschung“ fort. Bis zum 31. Juli 2026 nimmt sie Anträge von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern entgegen, die eine eigene Arbeitsgruppe aufbauen wollen. Die aktuelle Ausschreibung ist mit einer erhöhten Fördersumme verbunden: Die Stiftung fördert bis zu zwei Projekte mit je bis zu 210.000 Euro für einen Zeitraum von maximal drei Jahren. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Klimawandel und Gesundheit: Hitze erhöht Risiko für Nierensteine
Wenn der „Steingürtel“ nach Norden wandert: Nephrologinnen und Nephrologen raten zu 2,5 Liter Flüssigkeitszufuhr täglich Hitzewellen nehmen zu – und mit ihnen das Risiko für Nierensteine. In heißen Regionen der Welt, dem sogenannten „Steingürtel“, sind Harnsteine besonders verbreitet. Fachleute warnen: Durch den Klimawandel könnte sich dieses Risiko auch in Deutschland erhöhen. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) empfiehlt daher, besonders in der warmen Jahreszeit täglich etwa 2,5 Liter Flüssigkeit über Nahrung und Getränke zu sich zu nehmen. Das gilt vor allem für Menschen mit erhöhtem Risiko, denn Nierensteine entstehen oft durch ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Quelle: IDW Informationsdienst…
20 Jahre urologische Robotik am Universitätsklinikum Dresden
Teams im OP setzen zwei Robotik-Systeme bei über 4.100 Operationen ein. Patientinnen und Patienten profitieren von schonendem Verfahren und schnellerer postoperativer Erholung. Neues Zentrum für operative Robotik soll Wissenschaft und Klinikbetrieb noch enger zusammenbringen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Doppelt hält besser: Molekularer Kleber bindet Krebsproteine an zwei Abbausysteme gleichzeitig
Gezielter Proteinabbau gilt als eine der vielversprechendsten Strategien der modernen Arzneimittelforschung. Statt krankheitsverursachende Proteine nur zu blockieren, werden sie vollständig aus der Zelle entfernt. Forschende am CeMM, AITHYRA (beides Institute der ÖAW) und CeTPD haben entdeckt, dass ein einzelnes Wirkstoffmolekül gleich zwei unabhängige „Entsorgungssysteme“ gleichzeitig aktivieren kann. Dieser doppelte Mechanismus schafft eine eingebaute Absicherung – und könnte zukünftige Therapien robuster und weniger anfällig für Resistenzen machen. Die Ergebnisse in Nature Chemical Biology (DOI: 10.1038/s41589-026-02224-y) eröffnen neue Wege für die Entwicklung resilienterer Wirkstoffe. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Antibody Spurs Nerve Fiber Regrowth Following Spinal Cord Injury
An international research group recently demonstrated that the antibody NG101 promotes the regeneration of damaged spinal cord tissue. Now, under the leadership of scientists at the University of Zurich and Balgrist University Hospital, the group has revealed for the first time how the therapy actually works. With a boost from this novel antibody, new nerve fibers form functional connections once again, allowing patients to become more independent. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Pflege trifft Künstliche Intelligenz: Hochschule Konstanz forscht für mehr Sicherheit in der Pflege
Stürze gehören zu den häufigsten und folgenreichsten Ereignissen im Pflegealltag. Das grenzüberschreitende Projekt CareVolution AI, an dem die HTWG Hochschule Konstanz ‒ Technik, Wirtschaft und Gestaltung als wissenschaftlicher Partner beteiligt ist, könnte das grundlegend verändern. Mithilfe intelligenter Sensoren und KI-gestützter Datenanalyse sollen Sturzrisiken frühzeitig erkannt, Pflegeprozesse gezielt unterstützt und die Patientensicherheit nachweisbar verbessert werden. Gemeinsam mit Partnern aus der Schweiz, Österreich und Deutschland leitet die Hochschule eine internationale Studie in vier Einrichtungen im DACH-Raum – interdisziplinär, evidenzbasiert und mit direktem Praxisbezug. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
From Ocean to Gut: The Bacteria that Shape Both Human Health and Marine Carbon Cycling
Scientists from the Max Planck Institute for Marine Microbiology discover that a group of beneficial gut bacteria and their marine relatives use the same feeding strategies. This sheds new light on the potential of these bacteria for gut health research, as well as their role in marine carbon cycling. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Im Meer wie im Darm: Die Bakterien, die unsere Gesundheit und den Kohlenstoff im Meer beeinflussen
Forschende des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie haben herausgefunden, dass eine Gruppe nützlicher Darmbakterien und ihre Verwandten im Meer die gleichen Tricks beim Fressen nutzen. Das gibt neue Einblicke in das Potenzial dieser Bakterien für die Gesundheitsforschung und ihre Rolle im marinen Kohlenstoffkreislauf. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
