Aktuell
Citizen Science: Berliner*innen fordern besseren Zugang zu gesunder Mobilität
Gemeinsame Pressemitteilung des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und der Freien Universität Berlin ► Über 200 Berliner*innen nahmen an der Citizen-Science-Studie „Mobil auf Deine Weise“ teil. Bürger*innen und Forschende der Freien Universität Berlin und des IÖW untersuchten darin, wie gesunde und gerechte Mobilität in Berlin gestaltet werden kann, insbesondere für benachteiligte Gruppen. Das Forderungspapier der Citizen Scientists sieht den größten Hebel bei einer besseren Umsetzung bestehender Gesetze und Standards. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Greifswalder Verfahren unterstützt Diagnose von erblichen Thrombozytenstörungen
Seltene Erkrankungen mit einem Tropfen Blut erkennen Gestörte Blutstillung, große blaue Flecken ohne erkennbaren Grund seit dem Kindesalter: Hierfür kann eine angeborene Thrombozytenstörung verantwortlich sein. Mehr als 70 dieser erblichen Erkrankungen sind bekannt – aber sie sind schwer zu diagnostizieren. Betroffene Patienten haben oft einen Jahrelangen Leidensweg hinter sich, bevor die richtige Diagnose gestellt wird. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Bundled sustainable agricultural practices can strengthen productivity and sustainability in Uzbekistan
IAMO Policy Brief 48 summarizes findings from a recent IAMO-ICARDA study and shows why combining practices may deliver stronger results than promoting single technologies in isolation. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Einsatz landwirtschaftlicher Maßnahmen kann die Produktivität und Nachhaltigkeit in Usbekistan stärken
Der IAMO Policy Brief 48 fasst die Ergebnisse einer aktuellen Studie des IAMO und ICARDA zusammen und zeigt auf, warum die Kombination verschiedener Maßnahmen zu besseren Ergebnissen führen kann als die isolierte Förderung einzelner Technologien. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Rebecca Hinrichs ist neue Forschungsgruppenleiterin am Microcosm Earth Center (MEC) in Marburg
Rebecca Hinrichs ist neue Forschungsgruppenleiterin am Microcosm Earth Center (MEC) in Marburg. Die Mikrobiologin entschlüsselt, wie Bakterien ihre Anpassung an Umweltbedingungen steuern: Sie untersucht, wie Bakterien unter Stressbedingungen wie Nahrungsmangel oder Antibiotika in den Überlebensmodus wechseln und welche Rolle Nukleasen dabei spielen. Ein besseres Verständnis der bakteriellen Strategien könnte langfristig dazu beitragen, die Entstehung von Antibiotikaresistenzen zu verhindern. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Zwei Drittel der jungen Menschen haben digitale sexualisierte Gewalt, sexuelle Beleidigungen oder Belästigung erlebt
Viele junge Menschen in Deutschland machen Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt: Rund zwei Drittel (64 %) der 5.855 befragten Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben mindestens eine Form sexualisierter Gewalt ohne Körperkontakt erlebt, knapp ein Drittel (29 %) berichtet zudem von mindestens einer Erfahrung mit sexualisierter Gewalt mit Körperkontakt. Das zeigt eine aktuelle Sonderauswertung der 10. Welle der Jugendsexualitätsstudie des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Hotspots von Pflanzeninvasion verlagern sich von subtropischen auf gemäßigte Regionen
Prognosen von künftigen Klima- und Landnutzungsszenarien zeigen außerdem erheblich veränderte Artenzusammensetzung Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Surprise in Amber: Exotic Harvestmen Once Lived in Europe
A German-Bulgarian research team led by SNSB paleontologist Christian Bartel has discovered a new species of harvestman in 35-million-year-old Ukrainian and Baltic amber. The animal is related to harvestmen that are now extinct in Europe. The researchers published their findings in the journal Acta Palaeontologica Polonica. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Überraschung im Bernstein: Exotische Weberknechte lebten einst in Europa
Ein deutsch-bulgarisches Forschungsteam um SNSB Paläontologen Christian Bartel hat einen neuen Weberknecht in 35 Millionen Jahre altem ukrainischem und baltischem Bernstein entdeckt. Das Tier ist verwandt mit Weberknechten, die heute in Europa ausgestorben sind. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forschenden in der Fachzeitschrift Acta Palaeontologica Polonica. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Folien und Beschichtungen aus chitinhaltigen Reststoffen
Bei der Verarbeitung von Krustentieren aus der Fischerei, der Herstellung von Insektenprotein oder der Pilzzucht fallen große Mengen chitinhaltiger Reststoffe an. Das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB hat eine Prozesskette zur Aufbereitung von Chitin etabliert, um diese Abfallströme wertschöpfend zu verwerten. Die Technologien ermöglichen die Herstellung von hochreinem Chitosan, das sich unter anderem für nachhaltige Beschichtungen einsetzen lässt. Aus Chitosan hergestellte transparente Folien eignen sich als bioabbaubare Einwegverpackungen und könnten Kunststoffe aus Erdöl ersetzen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Evolution im Zeitraffer: Wie sich die Ackerschmalwand anpasst – oder ausstirbt
In einem bislang einzigartigen Feldexperiment hat ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Goethe-Universität, der University of California, Berkeley, und dem CNRS Montpellier die evolutionäre Anpassung der Ackerschmalwand Arabidopsis thaliana an verschiedensten Klimazonen von den Alpen bis zur Negevwüste untersucht. An weltweit 30 Standorten säten die Teammitglieder die Pflanzen aus, beobachteten deren Entwicklung und werteten genetische Veränderungen aus. Das Ergebnis: Viele Arabidopsis-Populationen passten sich rasch den Klimaverhältnissen an – einige jedoch starben aus. Die Ergebnisse zeigen, wie genetische Vielfalt das Überleben von Populationen sichert. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Evolution in Fast-Forward: How Thale Cress Adapts – or Goes Extinct
In an unprecedented field experiment, an international research team led by Goethe University Frankfurt, the University of California, Berkeley, and CNRS Montpellier investigated the evolutionary adaptation of thale cress (Arabidopsis thaliana) to a wide range of climates, from the Alps to the Negev Desert. At 30 locations worldwide, team members sowed the plants, monitored their development, and analyzed genetic changes. The result: many Arabidopsis populations rapidly adapted to local climates – some, however, went extinct. The findings demonstrate how genetic diversity ensures population survival. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Hygiene-Preis 2026 geht an Prof. Chaberny
Rudolf-Schülke-Stiftung zeichnet UKSH-Hygienikerin für Studie zur Infektionsprävention auf Intensivstationen aus Prof. Dr. Iris Freya Chaberny ist mit dem renommierten Hygiene-Preis 2026 der Rudolf-Schülke-Stiftung ausgezeichnet worden. Sie ist Direktorin des campusübergreifenden Instituts für Krankenhaus- und Umwelthygiene des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) und Professorin an der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Der Preis würdigt wissenschaftliche Arbeiten, die die Infektionsprävention und den Schutz der öffentlichen Gesundheit entscheidend voranbringen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Chancen durch Digitalisierung und KI: Parkinson Stiftung unterstützt Forschung und Patienten – Welt-Parkinson-Tag 2026
Digitalisierung und künstliche Intelligenz verändern die Medizin grundlegend – und bieten gerade Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Parkinson neue Chancen. Die Parkinson Stiftung treibt diesen Wandel aktiv voran: „Wir schaffen ein vernetztes digitales Informationsangebot, das Menschen mit Parkinson und ihre Angehörigen wissenschaftlich fundiert begleitet – von der ersten Diagnose bis zu Alltagsfragen“, erklärt Prof. Jens Volkmann. Anlässlich des Welt-Parkinson-Tags 2026 stellt der erste Vorsitzende der Stiftung aktuelle Projekte vor – vom KI-Chatbot über Online-Veranstaltungen bis zur Förderung innovativer Forschung. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Bewegung, Ernährung und Schlaf: Lebensstilfaktoren bei Morbus Parkinson – Welt-Parkinson-Tag 2026
Morbus Parkinson ist tückisch: Die neurodegenerativen Hirnveränderungen beginnen oft still, Jahrzehnte vor dem ersten Zittern. Bei der Diagnose sind bereits viele dopaminerge Neuronen zerstört. Weltweit arbeiten Forschende an Biomarkern zur Früherkennung und an Medikamenten, die die Neurodegeneration bremsen oder sogar stoppen. Bis solche protektiven Therapien verfügbar sind, sind regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung und gesunder Schlaf die bisher einzigen und wichtigsten Strategien, das Risiko und den Verlauf der Erkrankung zu beeinflussen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
International Common Indicators Initiative (ICII)
Am 23. und 24. März 2026 wurde ein Vertrag zur Zusammenarbeit der Japanischen Agentur für Wissenschaft und Technologie mit dem Leibniz-Institut für Resilienzforschung und der Freien Universität Amsterdam zeremoniell unterzeichnet. ICII soll die internationale Zusammenarbeit in der Erforschung von Resilienz und psychischer Gesundheit stärken. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Minister Clemens Hoch unterstützt die Brain Health School Challenge: „Gesundheit ist kein Thema nur für Erwachsene“
Die Deutsche Hirnstiftung und die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) haben die Brain Health School Challenge ins Leben gerufen. Der Kreativwettbewerb unter der Fragestellung „Was kannst Du tun, damit Dein Gehirn fit bleibt?“ möchte junge Menschen für die Gesundheit des Gehirns sensibilisieren. Durch die Schirmherrschaft von Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft und Gesundheit in Rheinland-Pfalz, erfährt die Initiative prominente politische Unterstützung. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
E-bike crashes especially dangerous for older men
Since 2023, more e-bikes have been sold in Germany than conventional bicycles. But the number of crashes has been rising just as sharply. Doctors at The Technical University of Munich’s TUM University Hospital analyzed patterns in e-bike crashes and found that older men face a particularly high risk of serious injury. The data also revealed clear patterns in the underlying risk factors. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
E-Bike-Unfälle besonders für ältere Männer gefährlich
Seit 2023 werden in Deutschland mehr E-Bikes verkauft als klassische Fahrräder. Entsprechend stark sind auch die Unfallzahlen gestiegen. Ärztinnen und Ärzte des Klinikums der Technischen Universität München (TUM Klinikum) haben die Muster bei Unfällen mit E-Bikes untersucht. Ein besonders hohes Risiko für schwere Verletzungen haben demnach ältere Männer. Dabei zeigen sich deutliche Muster bei Risikofaktoren. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Sukkulenten als Vorbild: Neue Chance für Pflanzen bei Dürre?
Mit Wasser haushalten wie eine Sukkulente: Ein Forschungsteam unter der Leitung der Universität Bern hat einen Mechanismus entschlüsselt, mit dem eine unscheinbare Sukkulente die Aufnahme von Kohlendioxid über die Blattoberfläche so fein reguliert, dass sie genug davon für die Photosynthese erhält, ohne dabei zu viel Wasser zu verlieren – und somit wassersparend leben kann. Die Erkenntnisse könnten dafür genutzt werden, Nutzpflanzen trockenresistenter zu machen und Erträge bei Hitze und Dürre zu sichern. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Marine heatwaves and coral bleaching: Why some reefs recover faster than others
Climate-driven disturbances such as marine heatwaves are rapidly reducing coral cover and degrading reef ecosystems worldwide. Using a mathematical model, a research team led by Subhendu Chakraborty at the Leibniz Centre for Tropical Marine Research (ZMT) has identified a key mechanism that helps explain why, after a disturbance, some corals recover faster than others and contributes to single out traits relevant for bolstering restoration strategies. The new study, published in the Journal of the Royal Society Interface, focuses on coral recruitment – the process through which coral larvae settle and grow into adulthood. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das…
Marine Hitzewellen und Korallenbleiche: Warum sich manche Riffe schneller erholen als andere
Klimabedingte Stressfaktoren wie marine Hitzewellen führen weltweit zu einem rapiden Rückgang der Korallenbedeckung und setzen Riffökosysteme unter Druck. Mithilfe eines mathematischen Modells identifizierten Forschende unter der Leitung von Subhendu Chakraborty (ZMT) einen Schlüsselmechanismus. Dieser erklärt, warum sich manche Korallen nach einer Störung schneller erholen als andere, und trägt dazu bei, Merkmale zu identifizieren, die für die Stärkung von Wiederherstellungsstrategien relevant sind. Die Studie im Journal of the Royal Society Interface untersucht die Korallenrekrutierung – den Prozess, durch den sich Korallenlarven ansiedeln und zu ausgewachsenen Korallen entwickeln. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Gemeinsam gesund starten: Warum es sich bei Kinderwunsch für Paare lohnt, ohne Alkohol, Cannabis und Nikotin zu leben
München, 25.03.2026 – Paare mit Kinderwunsch können bereits vor der Schwangerschaft die Weichen für die Gesundheit ihres zukünftigen Kindes stellen. Studien weisen zunehmend darauf hin, dass der Konsum von Alkohol, Cannabis und Nikotin nicht nur die Fruchtbarkeit beeinträchtigt, sondern schon Monate vor der Zeugung erheblichen Einfluss auf die kindliche Entwicklung haben kann. Die Stiftung Kindergesundheit empfiehlt daher beiden Eltern, frühzeitig auf diese Substanzen zu verzichten. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Gut ernährte Pinguine leben länger, altern jedoch schneller – ähnlich wie moderne Menschen
Die Folgen eines sesshaften Lebensstils lassen sich in Studien am Menschen nur schwer untersuchen. Deswegen hat ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Universität Hamburg sie nun an Königspinguinen erforscht. Das Ergebnis: Ein üppiges Nahrungsangebot bei geschützten Lebensbedingungen fördert zwar ein schnelles Wachstum, führt aber letztlich zu beschleunigtem Altern. Die Studie wurde in „Nature Communications“ publiziert. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Vier Tage Zukunft geatmet: Pneumologie-Kongress mit mehr als 4.500 Teilnehmenden ein großer Erfolg
Der diesjährige Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) ist mit großer Resonanz und zahlreichen fachlichen Impulsen zu Ende gegangen. DGP-Präsident Prof. Christian Taube zog eine rundum positive Bilanz und hob insbesondere die inhaltlichen Fortschritte des Fachgebiets sowie die starke Beteiligung hervor. Ein besonderes Highlight bleibt für den Präsidenten die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses: „Die Preisvergaben zeigen jedes Jahr, wie viele exzellente auch junge Forschungsgruppen wir in Deutschland haben – von der Grundlagenforschung bis zu klinischen Studien.“ Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
