Aktuell

Targeted to the right place – Study: Cellular proteins guide active ingredients to diseased cells

After taking a pill, the drugs it contains are distributed throughout the human body, reaching the tissues and cells affected by diseases and performing their intended function. However, they also enter healthy cells, where they often cause more harm than good. In a study published in the journal “Nature Communications”, a multidisciplinary team led by TUDa professors Felix Hausch from the Department of Chemistry and Alexander Loewer from the Department of Biology has now shown how proteins occurring naturally in human cells can be used to target therapeutics specifically at diseased cells. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Gefangen am richtigen Platz – Studie: Zelluläre Proteine lotsen Wirkstoffe in kranke Zellen

Nach der Einnahme einer Tablette verteilen sich die darin enthaltenen Wirkstoffe im gesamten menschlichen Körper. So erreichen sie die für die Krankheit relevanten Gewebe und Zellen und entfalten dort ihre Wirkung. Allerdings gelangen sie auch in gesunde Zellen, wo sie oft mehr Schaden als Nutzen anrichten. In einer in der Zeitschrift „Nature Communications“ veröffentlichten Studie zeigt nun ein multidisziplinäres Team unter der Leitung der TUDa-Professoren Felix Hausch vom Fachbereich Chemie und Alexander Loewer vom Fachbereich Biologie, wie in menschlichen Zellen natürlich vorkommende Proteine genutzt werden können, um Therapeutika gezielt zu erkrankten Zellen zu lenken. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Acht Hebel für ein starkes Herz: So nutzen wir sie optimal

Weltherztag: Acht Risiko- und Lebensstilfaktoren entscheiden wesentlich mit darüber, wie gesund das Herz bleibt. Impfungen ergänzen sie als neunter Herzschutzfaktor. Nur, mit welchem Hebel fängt man am besten an? Deutsche Herzstiftung, Bundesverband Niedergelassener Kardiologen (BNK) und ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände geben Tipps zur persönlichen Prävention und animieren Ärzte und Apotheker zu Aufklärungsaktionen Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Fighting cell death with sulfur

Antioxidants are well covered in advertising. They protect cells by neutralizing free radicals before these can cause cellular damage. While some antioxidants, such as certain vitamins, are obtained through the diet, the body can produce its own antioxidants. An international team from the Max Planck Institute and Tohoku University in Sendai has now shown for the first time that mammalian cells produce and store elemental sulfur in a controlled manner in the form of cyclooctasulfur (S₈). This molecule, which consists of eight sulfur atoms, serves as a precursor for an endogenous antioxidant. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Mit Schwefel gegen den Zelltod

Antioxidantien sind in der Werbung allgegenwärtig. Sie schützen Zellen, indem sie freie Radikale abfangen, bevor diese Zellen schaden. Während einige Antioxidantien, wie bestimmte Vitamine, über die Nahrung aufgenommen werden, kann der Körper andere selbst bilden. Ein internationales Team des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung und der Tohoku-Universität in Sendai hat nun erstmals gezeigt, dass Säugetierzellen kontrolliert elementaren Schwefel in Form von Cyclo-Octaschwefel (S₈) bilden und speichern. Dieses aus acht Schwefelatomen bestehende Molekül dient als Vorprodukt für ein internes Antioxidans. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Soziale Lage prägt Herzgesundheit: Herzinsuffizienz in Deutschland ungleich verteilt

Mehr als 3 Millionen Menschen waren im Jahr 2024 bundesweit von einer Herzinsuffizienz betroffen. Das zeigt der aktuelle „Gesundheitsatlas Deutschland“, den das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) im Vorfeld des Weltherztages am 29. September 2026 veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Wie man Moleküle zum Laufen bringt – Chemiker entwickeln künstliches Molekülsystem, das sich selbstständig bewegt

Einem Team an der Universität Ulm ist es gelungen, ein winziges molekulares System zu entwickeln, das sich autonom entlang einer vorgegebenen Strecke bewegt – angetrieben von chemischem Treibstoff und ohne äußere Steuerung der einzelnen Schritte. Die Arbeit schließt eine Forschungslücke bei künstlichen molekularen Maschinen. Das Prinzip könnte künftig dabei helfen, Moleküle herzustellen, die auf herkömmlichem Weg nur schwer zugänglich sind. Die Fachzeitschrift Nature Chemistry hat die Ergebnisse nun veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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DNA analysis sheds new light on the gill microbiome of coral reef fish

A recent genomic study of coral reef fish by scientists from the Leibniz Centre for Tropical Marine Research (ZMT) and the Institute for Chemistry and Biology of the Marine Environment (ICBM) at the University of Oldenburg has found previously undescribed microorganisms in the fish gills that can carry out a wide variety of metabolic functions. Most prevalent among them was a novel lineage of proteobacteria with chemosynthetic potential, which is the ability to fix carbon dioxide using energy produced by the oxidation of inorganic compounds.The study has just been published in the journal PLOS Genetics. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Neue Hoffnung bei Verlust von zentralem Sehvermögen: Netzhaut-Chip macht Buchstaben wieder sichtbar

Menschen mit fortgeschrittener trockener altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) verlieren oft unwiederbringlich ihr zentrales Sehvermögen. Gesichter erkennen, lesen oder alltägliche Aufgaben bewältigen wird zunehmend unmöglich. Erstmals kann jetzt ein kürzlich zugelassener Netzhaut-Chip Betroffenen einen Teil der Sehfunktion zurückgeben. Wie gut die neue Technologie funktioniert und welche Chancen sie eröffnet, berichtete Professor Dr. med. Lars-Olof Hattenbach, Präsident der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG), auf der Kongress-Pressekonferenz anlässlich der DOG 2026. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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New prospects for grasslands: GBR-ACT develops regional value-creation models – seeking partners from the field

How can biomass from grasslands be utilised economically? Although many technologies for processing grassland biomass into proteins, bio-based materials or energy are already available, viable business models and functioning regional value chains are still lacking in many places. This is precisely where the European research project GBR-ACT comes in. The Leibniz Institute for Agricultural Engineering and Bioeconomy (ATB) is seeking communities including farms, businesses, agricultural cooperatives and other stakeholders who wish to drive forward new ideas for the utilisation of grass biomass. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Zum Weltherztag am 29. September 2026: Herzfrequenzdaten können Einblicke in Long-COVID-Verläufe geben

Berlin, 24. September 2026. Was passiert im Körper, wenn eine COVID-19-Infektion längst überstanden scheint, Beschwerden aber bleiben? Eine mögliche Antwort könnten Daten liefern, die viele Menschen täglich ganz selbstverständlich erfassen: ihre Herzfrequenz. Forschungsprojekte wie Synergy of Wearable Data Systems for Post COVID (SynoSys.PC) aus Dresden untersuchen, ob Daten aus Smartwatches und anderen Wearables dabei helfen können, Veränderungen im körperlichen Zustand über längere Zeiträume sichtbar zu machen und Long COVID besser zu verstehen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Welt-Thrombose-Tag 2026: Aktionsbündnis Thrombose lädt zur Patientenveranstaltung nach Leipzig ein

Berlin, 24.09.2026 – Anlässlich des Welt-Thrombose-Tages lädt das Aktionsbündnis Thrombose am 17. Oktober 202.6 von 14:00 bis 16:00 Uhr zu einer öffentlichen Patientenveranstaltung in die Kongresshalle am Zoo Leipzig (Mahler Saal, Zugang über Eingang Nord) ein. Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige sowie alle Interessierten und bietet fundierte Informationen rund um das Thema Thrombose. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Afrikanische Elefanten und Heilpflanzen: Lokales Wissen liefert Hinweise auf mögliche Selbstmedikation

Studie am Mount Elgon zeigt: Kenianische Elefanten und indigene Gemeinschaften teilen sich das Wissen über Heilpflanzen Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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New findings on spinal muscular atrophy

Researchers investigate the impact on the immune system. Spinal muscular atrophy (SMA) is a neurodegenerative disorder that leads to muscle loss and can severely impair the mobility of those affected. It is usually caused by a defect in the SMN1 gene, which is expressed in all cells of the body. Whether this mutation also affects the immune system remains largely underexplored. That is precisely what researchers from TWINCORE, the Centre for Experimental and Clinical Infection Research, and Hannover Medical School (MHH) have now investigated. Their findings have been published in the Journal of Clinical Investigation. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Neue Erkenntnisse zur Spinalen Muskelatrophie

Forschende untersuchen den Einfluss auf das Immunsystem. Die Spinale Muskelatrophie (SMA) ist eine neurodegenerative Erkrankung, die zu Muskelschwund führt und die betroffenen Patient*innen erheblich einschränken kann. Ursache ist meist ein Defekt im SMN1-Gen, das in allen Zellen des Körpers gebildet wird. Ob diese Mutation auch das Immunsystem beeinflusst, ist bisher kaum erforscht. Genau das haben Forschende vom TWINCORE, Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung, und der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) jetzt untersucht. Ihre Ergebnisse werden im Journal of Clinical Investigation veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Smooth Instead of Folded—Brain Development in Primates

Researchers at the German Primate Center identify cellular processes that, using common marmosets as an example, demonstrate how differently brains develop Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Glatt statt gefaltet – Hirnentwicklung bei Primaten

Forschende am Deutschen Primatenzentrum identifizieren zelluläre Prozesse, die am Beispiel der Weißbüschelaffen zeigen, wie unterschiedlich sich Gehirne entwickeln Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Batman stammt aus Europa: Fledermaus-Ursprung entschlüsselt

In einer heute im Fachjournal „Nature“ veröffentlichten Studie zeigen 137 Forschende aus 64 Ländern, dass Fledermäuse sehr wahrscheinlich vor etwa 65 Millionen Jahren in Europa entstanden sind. Hierfür wurden genomische und fossile Daten von 103 heute lebenden sowie 44 ausgestorbenen Fledermausarten kombiniert. Die Studie legt nahe, dass sich sowohl die Fähigkeit zum aktiven Flug als auch die Echoortung bereits früh in der Evolution der Fledermäuse entwickelten. Die bislang umfassendste Untersuchung der fliegenden Säugetiere schafft damit eine wichtige Grundlage, um die genetischen Mechanismen hinter der außergewöhnlichen Langlebigkeit und Krankheitsresistenz von Fledermäusen zu erforschen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Größte Studie zur Evolution der Fledermäuse enthüllt ihren europäischen Ursprung und zeichnet ihren Stammbaum neu

Die bislang größte Studie, die genetische Daten und Fossilien von Fledermäusen kombiniert, liefert neue Erkenntnisse über ihre Evolutionsgeschichte: Fledermäuse entstanden vermutlich vor rund 65 Millionen Jahren in Europa und breiteten sich von dort über die ganze Welt aus. Die Ergebnisse zeigen außerdem, dass sich die Echoortung ebenso wie die Flugfähigkeit bereits sehr früh in der Evolution der Fledermäuse entwickelte. Die Studie schafft auch eine wichtige Grundlage für die Erforschung der genetischen Ursachen ihrer außergewöhnlichen Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten – Erkenntnisse, die künftig auch für die menschliche Gesundheit von Bedeutung sein könnten. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Ancient genome function persists despite frequent mutations

Biology: Publication in Nature Centromeres are crucial for cell division and emerged early in evolution. A research team led by Heinrich Heine University (HHU) Düsseldorf and the Max Planck Institute for Plant Breeding Research (MPIPZ) in Cologne has investigated how mutations have shaped the DNA sequences of centromeres over time. The researchers report in the scientific journal Nature how centromere DNA sequences evolve rapidly and extensively while retaining their function. Researchers from Tübingen, Karlsruhe, Munich and Sheffield were also involved in the study. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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A New Mechanism of Action Against an Old Enemy

Natural Compound from Soil Bacteria Opens Up a New Approach to Treating Drug-Resistant Tuberculosis Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Neuer Wirkmechanismus gegen einen alten Gegner

Naturstoff aus Bodenbakterien eröffnet neuen Ansatz gegen resistente Tuberkulose Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Eight at a stroke: new labeling method provides comprehensive insight into cellular processes

An international collaboration led by the University Medical Center Göttingen (UMG), Germany, has developed a labeling method that distinguishes fluorescent labels not by color but by how long it takes a dye to emit fluorescence. This makes it possible to visualize eight different proteins in a cell simultaneously in a single step using standard microscopes. The results have been published in the American Chemical Society journal “ACS Nano”. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Acht auf einen Streich: Neue Markierungsmethode liefert umfassenden Einblick in zelluläre Prozesse

Eine internationale Forschungsgruppe unter der Leitung der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) hat eine Markierungsmethode entwickelt, bei der die fluoreszierenden Marker nicht anhand ihrer Farbe, sondern anhand ihrer Leuchtdauer unterschieden werden. Dadurch lassen sich mit Standardmikroskopen acht verschiedene Proteine in einer Zelle gleichzeitig in einem einzigen Schritt sichtbar machen. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „ACS Nano“ der American Chemical Society veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Dresdner Schlaganfalltag zeigt, wie moderne Versorgung funktioniert

Stroke Unit am Uniklinikum verbindet hochspezialisierte Akutversorgung, wissenschaftliche Studien und europäische Qualitätsstandards. Zusammenspiel von Vorsorge, Akutversorgung und Nachsorge ist Teamwork vieler Bereiche. Schlaganfallversorgung am Uniklinikum als Stroke Centre durch die European Stroke Organisation (ESO) zertifiziert. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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