Aktuell
Researchers at MLU solve a 50-year-old mystery: how acid removes water from proteins
Proteins systematically lose their protective hydration shell when their environment becomes more acidic. Until recently this was just a theory. State-of-the-art imaging techniques have helped researchers at Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU) directly observe this process for the first time at the level of the individual water molecule. This has answered a question in biochemistry that had remained unanswered for 50 years. In an article published in “Proceedings of the National Academy of Sciences” (PNAS), the team writes that this knowledge could help to develop more stable proteins. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Forscher der MLU lösen 50 Jahre altes Rätsel: Wie entzieht Säure Proteinen das Wasser?
Wenn ihre Umgebung saurer wird, verlieren Proteine systematisch ihre schützende Wasserhülle. Forschenden der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ist es erstmals gelungen, diesen Prozess mithilfe modernster bildgebender Verfahren auf der Ebene einzelner Wassermoleküle direkt zu beobachten. So konnten sie auch eine seit 50 Jahren offene Frage der Biochemie klären. Dieses Wissen könnte dabei helfen, stabilere Proteine zu entwickeln, schreibt das Team in den „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS). Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Electromagnetic pollution disrupts the orientation of soprano pipistrelle bats
Weak electromagnetic fields show an unexpectedly long-lasting effect on migratory behaviour, according to a recent study by an international research team published in the journal Science. The researchers led by Dr Oliver Lindecke of the University of Oldenburg report that broadband radio-frequency fields, ranging from long- to ultra-high-frequency bands, disrupt the orientation of soprano pipistrelle bats. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Improving the Availability of mRNA-Based Drugs
Innovative mRNA-based therapeutics and vaccines offer hope in the fight against cancer, genetic disorders and infections. However, their development and production are complex, slow and difficult to scale. Seven Fraunhofer institutes are working to change this situation. In the RNAuto project, they have now developed an automated, digitally controlled production system that is fast, flexible and cost-effective. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
mRNA-Arzneimittel für mehr Menschen verfügbar machen
Innovative Therapeutika und Impfstoffe auf mRNA-Basis gelten als Hoffnungsträger gegen Krebs, Erbkrankheiten oder Infektionen. Doch ihre Entwicklung und Herstellung ist aufwendig, langsam und kaum skalierbar. Sieben Fraunhofer-Institute haben beschlossen, das zu ändern. So entstand im Projekt RNAuto eine automatisierte, digital gesteuerte Produktionsanlage, die schnell, flexibel und kosteneffizient arbeitet. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
A Double Agent Causes Surprises
The loss of an enzyme can reprogram cellular metabolism in a way that protects cells from a specific form of cell death. Paradoxically, the presumed blockade of this enzyme has the opposite effect, as demonstrated by a study from the University of Würzburg. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Ein Doppelagent sorgt für Überraschungen
Der Verlust eines Enzyms kann den Stoffwechsel von Zellen so umprogrammieren, dass sie vor einer Form des Zelltods geschützt sind. Die mutmaßliche Blockade des Enzyms bewirkt paradoxerweise das Gegenteil, wie eine Studie der Universität Würzburg zeigt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Neue Beratungsstelle für seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Zittau eröffnet
Folgeprojekt zur Verbesserung der Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Auffälligkeiten und Störungen stärkt Versorgungsstrukturen im Landkreis Görlitz Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Alarmierender Trend: Kinder greifen häufiger zur E-Zigarette
E-Zigaretten und andere Nikotinprodukte halten zunehmend in Schulen Einzug. Präventionsexpert:innen der Deutschen Herzstiftung und der Charité – Universitätsmedizin Berlin warnen vor unterschätzten gesundheitlichen Gefahren. Forderungen an Politik nach mehr Schutz von Kindern vor Tabak- und Nikotinprodukten anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31. Mai Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Weltnichtrauchertag: Mit Zulassungsdaten Marktdynamiken beobachten
BVL gibt Einblick in Zulassungen neuartiger Tabakerzeugnisse Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Der innere Kompass der Tauben
Tauben besitzen Immunzellen in der Leber, die mit Eisen angereichert sind. Diese helfen den Vögeln, sich im Erdmagnetfeld zu orientieren. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Nachbarschaftshilfe braucht Struktur
Reform der Pflege sollte Netzwerke und integrierte örtliche Strukturen stärken. „Viele Menschen sind bereit, in der Nachbarschaft zu helfen. Doch nicht immer finden sich das passende Angebot und die Nachfrage. Also braucht Nachbarschaftshilfe Koordination“, unterstrich Dr. Alexia Zurkuhlen, Vorständin des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA), anlässlich des Tages der Nachbarschaft. „Nach unserer Erfahrung mit dem Aufbau von Nachbarschaftsnetzwerken sollten die Hilfsstrukturen möglichst wohnortnah und niederschwellig organisiert werden“, so Zurkuhlen. Die Pflegereform müsse Netzwerke und integrierte örtliche Strukturen stärken. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Kleines Protein mit großer Wirkung
Wie ein Mikroprotein die Energieversorgung der Zelle steuert Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Plants hit the brakes on immunity to survive viral infections
Selective autophagy acts as an immune “fine-tuner” in virus-infected plants When viruses invade a plant, you might expect an all-out immune war. But new research shows that, much like in humans, too strong an immune response can actually do more harm than good. A recent study led by Marion Clavel and Yasin Dagdas uncovers how plants carefully balance their defenses to survive viral attacks. Their work reveals a surprising strategy: instead of directly destroying the virus, plants actively tone down parts of their own immune system to prevent self-inflicted damage. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen…
Pflanzen bremsen ihr Immunsystem, um Virusinfektionen zu überleben
Selektive Autophagie dient zur „Feinabstimmung“ des Immunsystems in virusinfizierten Pflanzen Wenn Viren in eine Pflanze eindringen, könnte man einen Immunkrieg erwarten. Neue Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass eine zu starke Immunreaktion – ähnlich wie beim Menschen – tatsächlich mehr schaden als nützen kann. Eine aktuelle Studie unter der Leitung von Marion Clavel und Yasin Dagdas deckt auf, wie Pflanzen ihre Abwehrkräfte sorgfältig ausbalancieren, um Virusangriffe zu überleben. Ihre Arbeit enthüllt eine überraschende Strategie: Anstatt das Virus direkt zu zerstören, schwächen Pflanzen aktiv Teile ihres eigenen Immunsystems ab, um selbstverschuldete Schäden zu verhindern. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche…
IOW research uses AI and drones to improve early warning systems for Vibrio bacteria in the Baltic Sea
The presence of the marine bacterium Vibrio vulnificus, which is potentially dangerous to humans, can now be predicted up to five weeks in advance in the Baltic Sea using artificial intelligence (AI). A research team led by the Leibniz Institute for Baltic Sea Research Warnemünde (IOW) reached this conclusion by combining high-resolution environmental, satellite, and microbiome data in an AI-based analysis. The study, recently published in “Water Research,” shows that this approach allows for a much more precise identification of risk periods than was previously possible. Furthermore, the IOW is testing an AI-supported drone measurement program for local Vibrio warning…
Elektrosmog stört die Orientierung von Mückenfledermäusen
Elektromagnetische Störfelder bringen die Orientierung von Mückenfledermäuse durcheinander. Dies hat möglicherweise größere Auswirkungen auf das Verhalten der Tiere, als bislang gedacht, berichtet ein internationales Team um den Biologen Dr. Oliver Lindecke von der Universität Oldenburg in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsjournals Science. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Altes Rätsel gelöst: Wo Schildkröten im Stammbaum des Lebens stehen
Die vermeintliche Ur-Schildkröte Eunotosaurus africanus ist kein direkter Vorfahr der Schildkröten. Das belegt eine neue Analyse der Verwandtschaftsverhältnisse ursprünglicher Schildkröten durch ein internationales Expertenteam. Die Ergebnisse wurden nun in der Fachzeitschrift Current Biology veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
IOW-Forschung verbessert Vibrionen-Frühwarnung an der Ostsee mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz und Drohnen
Das Auftreten des für Menschen potenziell gefährlichen Meeresbakteriums Vibrio vulnificus in der Ostsee lässt sich mittels Künstlicher Intelligenz (KI) erstmals bis zu fünf Wochen im Voraus vorhersagen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsteam unter Leitung des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW), das hochaufgelöste Umwelt-, Satelliten- und Mikrobiomdaten kombinierte und per KI auswertete. Die in „Water Research“ publizierte Studie zeigt, dass sich so Risikoperioden deutlich präziser eingrenzen lassen als bisher. Auf dieser Basis testet das IOW aktuell ein KI-gestütztes Drohnen-Messprogramm für lokale Vibrionen-Warnsysteme an Mecklenburg-Vorpommerns Küsten. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Pflanzen mit Köpfchen: TU Berlin lädt zur zweiten kostenlosen Verteilaktion von Rucola und Erbse ein
Am 3. Juni 2026 ab 12.00 Uhr / Expert*innen für Interviews verfügbar Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Signale aus der Tiefe des Gehirns: Gehirnrhythmen machen Bewusstseinszustände sichtbar
Forschende aus der LMU-Neuropsychologie haben einen Rhythmus im Zwischenhirn entdeckt, der künftig als biophysiologische Signatur für bestimmte Bewusstseinszustände dienen könnte. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Tag der Frauengesundheit: Herzchirurgin im Interview über geschlechtersensible Medizin und Frauen in der Herzchirurgie
Das Thema „Gender“ hat in den letzten Jahren sowohl in der geschlechtssensiblen Medizin als auch in Bezug auf den medizinischen Nachwuchs zunehmend an Bedeutung gewonnen; auch in der Herzchirurgie. Über die neuen Erkenntnisse, positiven Entwicklungen und die Notwendigkeit weiterer Aktivitäten spricht Professorin Anna Meyer, Leitende Oberärztin an der Klinik für Herzchirurgie des Universitätsklinikums Heidelberg und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
DGFG veröffentlicht Jahresbericht 2025: Starker Anstieg in der Gewebespende
4.201 Gewebespenden konnte die DGFG in 2025 realisieren – eine Steigerung um 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 88 Prozent der Gewebespenden (3.709) fanden unabhängig von der Organspende nach Herz-Kreislauf-Tod statt. Der Anteil an Gewebespenden, die im Anschluss an eine Organspende erfolgen, ist mit 10,6 Prozent verhältnismäßig gering. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
One rank to rule them all? No, rank metrics need to be trait-specific to fully explain hierarchies in hyena clans
Spotted hyenas live in hierarchically organised groups (clans). An individual’s dominance over another determines priority access to resources such as food or mating partners, and thus reproductive success. However, the rank within the clan can be calculated using different metrics – and that matters. Using data from almost 500 hyenas collected over 28 years, scientists from the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research (Leibniz-IZW) showed that different metrics best predict the animals’ reproductive success – depending on which reproductive trait they looked at. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Ranking, aber richtig: Wie die Machtverhältnisse in der Hyänenwelt berechnet werden können
Tüpfelhyänen leben in hierarchisch organisierten Gruppen (Clans). Die Dominanz eines Individuums gegenüber einem anderen bestimmt den vorrangigen Zugang zu Ressourcen wie Nahrung oder Partnern und somit den Fortpflanzungserfolg. Die Rangfolge im Clan kann jedoch mit verschiedenen Methoden berechnet werden – mit weitreichenden Folgen: Anhand von Daten von fast 500 Hyänen aus 28 Jahren fanden Forschende des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) heraus, dass jeweils unterschiedliche Metriken den Fortpflanzungserfolg am besten vorhersagen – je nachdem, welches spezifische Merkmal der Reproduktion sie analysierten. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
