Aktuell

Virtuelle Gewebe-Einfärbung in 3D

Forschende am Paul Scherrer Institut PSI haben ein KI-System entwickelt, das Gewebebilder aus der Computertomografie so einfärbt, als seien klassische Gewebeschnitte erstellt worden. Dadurch könnten krankhafte Veränderungen künftig zerstörungsfrei und dreidimensional analysiert werden. Die Studie erschien im Journal of the Royal Society Interface. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Fit für morgen! Wissenschaftsakademien laden zum Dialog über datenbasierte Gesundheitsprävention

Wie bleiben wir gesund? Diese Frage steht im Mittelpunkt der gemeinsamen Veranstaltungsreihe der Wissenschaftsakademien „Fit für morgen! Gesundheit für alle durch datenbasierte Prävention“ mit Thementagen in München, Halle und Berlin. Die Reihe im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2026 – Medizin der Zukunft startet am 20. Juni in München. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Fraunhofer IPA und LMU Klinikum präsentieren robotisches Assistenzsystem für die Kindermedizin

Der Gesundheitszustand von Kindern, die nach einem leichten Schädel-Hirn-Trauma im Krankenhaus aufgenommen werden, muss engmaschig überwacht werden. Die beiden Projektpartner haben einen Roboter entwickelt, der das Personal bei routinemäßigen Prüfungen des Gesundheitszustands dieser Patientinnen und Patienten unterstützen kann. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Ein körpereigenes Protein als Bauplan: Essener Forschende entwickeln Schutzpeptid

Ein körpereigenes Protein als Bauplan: Essener Forschende entwickeln Schutzpeptid gegen Gewebeschäden bei Herzinfarkt, Schlaganfall und Organtransplantation Ein Team um Prof. Dr. rer. nat. Ulrike Hendgen-Cotta und Prof. Dr. med. Dr. h.c. Tienush Rassaf hat im Fachjournal „Nature Communications“ einen vielversprechenden Wirkstoffkandidaten vorgestellt. Das Peptid B-017 schützt Zellen davor, infolge einer Durchblutungsstörung abzusterben und konnte Gewebeschäden in Herz, Gehirn und Leber im Tiermodell deutlich verringern. Über die Ausgründung Bimyo GmbH ist nun der Schritt in die klinische Erprobung geplant. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Versorgung älterer Menschen neu denken: Warum die Geriatrie stärker ambulant werden muss

Wie kann die Versorgung älterer Menschen künftig gelingen, wenn immer mehr Hochaltrige auf medizinische und pflegerische Hilfe angewiesen sind – gleichzeitig aber Kliniken unter massivem Druck stehen? Mit dieser hochaktuellen Frage beschäftigt sich der Internist und Intensivmediziner Prof. Christian Karagiannidis, ehemaliges Mitglied der Regierungskommission Krankenhaus und Mitglied des Expertenrats Gesundheit und Resilienz der Bundesregierung. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Geragogik: Was kann an Demenz erkrankte Menschen zum autobiographischen Erzählen anregen?

Dr. Doris Maria Wartmann hat im Rahmen ihrer Doktorarbeit zu Geragogik und Demenz einen Bildertest entwickelt, der Pflegekräfte und Angehörige dabei unterstützen kann, an Demenz erkrankte Menschen zum autobiographischen Erzählen anzuregen, sie zu vitalisieren. Wartmann, Jahrgang 1949, war Lehrerin und hat ihre 2023 an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe begonnene Doktorarbeit kürzlich abgeschlossen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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FernUniversität treibt Digitalisierung im Gesundheitswesen voran

Das Gesundheitswesen steht vor tiefgreifenden Herausforderungen: steigender Kostendruck, Fachkräftemangel und wachsende Anforderungen an Prävention und medizinische Versorgung. Der neue Forschungsschwerpunkt Digital Health setzt genau hier an und bündelt interdisziplinär die wissenschaftlichen Kompetenzen der FernUniversität zur digitalen Transformation des Gesundheitssektors. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Arktis: Pilze im Meeresboden speichern Kohlenstoff

LMU-Forschende zeigen, dass Pilze für den marinen Kohlenstoffkreislauf eine wichtige Rolle spielen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Warum Bodenpilze für Klima, Ernährung und Gesundheit wichtig sind

Neue Studie zeigt zentrale Rolle von Pilzen für Ökosysteme, Ernährung und Gesundheit Pilze im Boden zählen zu den wichtigsten, zugleich aber häufig wenig beachteten Organismen unter der Erdoberfläche. Eine Analyse des Biologen Prof. Dr. Matthias C. Rillig von der Freien Universität Berlin zeigt, dass Bodenpilze eine Schlüsselrolle für die Stabilität von Ökosystemen, die landwirtschaftliche Produktivität und die Speicherung von Kohlenstoff spielen. Die Arbeit „Fungal diversity, ecology and functions in soil ecosystems“ ist kürzlich im renommierten Fachjournal „Nature Reviews Microbiology“ erschienen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Vernetzte Medizintechnik als Motor der Digitalisierung im Gesundheitswesen

Wie kann die Digitalisierung im Gesundheitswesen so gestaltet werden, dass sie nicht nur Verwaltungsprozesse vereinfacht, sondern unmittelbar die Versorgung von Patientinnen und Patienten verbessert? Mit dieser Frage beschäftigt sich das neue VDE-Impulspapier „Vernetzte und intelligente Medizintechnik als Treiber eines modernen Gesundheitssystems“, das im April 2026 vom VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V. veröffentlicht wurde. Beteiligt war unter anderem Prof. Dr. Kurt Becker von der APOLLON Hochschule. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Acht internationale Keynote-Speaker thematisieren Zukunftsfragen der Altersmediziner und Alternsforscher

Von Hirngesundheit und Muskelkraft bis hin zu Klimawandel, Langlebigkeit und gesellschaftlichem Zusammenhalt: In einer globalen Zeit des Wandels werden acht internationale Keynote-Speaker die zentralen Fragen der Zukunft aus Sicht der Geriater und Gerontologen beim gemeinsamen Kongress in Frankfurt aufgreifen. Während die Geriatrie vor allem aktuelle Entwicklungen in Diagnostik, Therapie und Versorgung älterer Menschen beleuchtet, richtet die Gerontologie ergänzend dazu den Blick besonders auf die biologischen, gesellschaftlichen und kulturellen Dimensionen des Alterns. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Schlaf-Apps & Wearables: DGSM-Experte Dr. Hans-Günter Weeß warnt im Pressegespräch vor falschen Versprechen

Im Online-Pressegespräch anlässlich des Aktionstags „Erholsamer Schlaf“ der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin e.V. (DGSM) stand das Thema „Sport und Schlaf“ sowie die zunehmende Bedeutung digitaler Angebote zur Schlafoptimierung im Mittelpunkt. Dabei wurde deutlich: Der Markt für Schlaftracker, Wearables und sogenannte „Sleep Hacks“ boomt – doch der wissenschaftliche Nutzen vieler dieser Produkte ist begrenzt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Inducing cell death in pancreatic cancer cells

A research team from the University of Cologne has identified a new approach for treating particularly aggressive pancreatic cancer. It makes use of a genetic mutation that allows the immune system to attack the cancer cells again / publication in ‘Nature Communications’ Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Tumorzellen zum Zelltod zwingen

Ein Kölner Forschungsteam identifiziert einen neuen Therapieansatz gegen den besonders aggressiven Bauchspeicheldrüsenkrebs. Der Ansatz nutzt eine genetische Mutation aus, um dessen Zellen für das Immunsystem wieder angreifbar zu machen / Veröffentlichung in „Nature Communications“ Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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10 Teams der zweiten Startup Challenge Schwedt starteten in die Konzeptphase

Seit dem Startschuss der zweiten Schwedter Startup Challenge am 9. Juni arbeiten in den nächsten Monaten 10 Teams aus Deutschland und Polen daran, Pilotvorhaben zur Herstellung nachhaltiger Materialien am Standort zu entwickeln. Die drei besten Konzepte erhalten die Möglichkeit, ihr Pilotvorhaben in Schwedt umzusetzen. Unterstützt werden sie dabei von den Kooperationspartnern der Challenge: PCK Raffinerie GmbH, LEIPA Group GmbH, ENERTRAG SE und VERBIO SE. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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EEG without “Brainprint”

“NEMO” research project: Anonymization method for EEG signals developed Recording brain activity via electroencephalograms (EEGs) provides important insights for science and medicine. However, the individual data patterns also allow conclusions about specific individuals (“brainprints”). The “NEMO” project, coordinated by Fraunhofer IDMT, has researched technologies to enhance data protection while simultaneously improving the availability of EEG data for scientific research. The researchers’ approach aims to significantly reduce the risk of re-identification in recorded EEG data, while preserving relevant information for data analysis. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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EEG ohne »Brainprint«

Forschungsprojekt »NEMO«: Anonymisierungsverfahren für EEG-Signale entwickelt Die Aufzeichnung der Hirnaktivität über Elektroenzephalogramme (EEG) liefert in der Wissenschaft und Medizin wichtige Erkenntnisse. Die individuellen Datenmuster ermöglichen aber auch Rückschlüsse auf einzelne Personen (»Brainprints«). Das Projekt »NEMO« unter Koordination des Fraunhofer IDMT hat Technologien für mehr Datenschutz und gleichzeitig für eine bessere Verfügbarkeit von EEG-Daten in der Wissenschaft erforscht. Der Ansatz der Forschenden soll das Risiko zur Re-Identifikation in EEG-Daten deutlich reduzieren, während relevante Informationen für die Datenauswertung erhalten bleiben. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Artificial Cells with Pores: Selectively controllable, permeable membrane enables a wide range of applications

Artificial cells created in the laboratory offer a wide range of potential applications. Until now, however, their membranes – unlike those of real cells – have been virtually impermeable. Researchers at the Max Planck Institute for Polymer Research, led by Director Katharina Landfester, have now developed a new method to make the membranes of artificial cells more permeable to chemical substances. This prepares them for both medical research and future applications such as drug delivery. The scientists published their findings in the journal ACS Nano. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Löchrige künstliche Zellen: Selektiv steuerbare, durchlässige Membran erlaubt vielfältigen Einsatz

Künstlich im Labor hergestellte Zellen bieten vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Bislang waren ihre Membranen jedoch – anders als bei realen Zellen – kaum durchlässig. Forschende des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung um Direktorin Katharina Landfester haben nun eine neue Methode entwickelt, mit der die Membranen künstlicher Zellen für chemische Stoffe durchlässiger werden. So werden sie sowohl für die medizinische Forschung als auch für spätere Anwendungen wie Medikamententransporter fit gemacht. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler*innen in der Zeitschrift ACS Nano. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Sensitivity to permanent non-functionality in Goffin’s cockatoos

What would an animal need to understand in order to understand death? Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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How Proteins Breathe – And What Makes Them Freeze | New Insights from ISTA Research

Advances in structural biology have allowed scientists to determine molecular structures with atomic‑level detail, sometimes yielding static snapshots that do not reflect the dynamism of proteins. However, these motions are often crucial for biological function. Researchers from the Institute of Science and Technology Austria (ISTA) together with international collaborators have now combined several methods to shed light on how proteins ‘breathe’ and how some experimental techniques freeze their motion. The findings—which could boost protein design approaches and improve AI-based structural prediction tools—were published in Nature Chemistry. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Wie Proteine atmen – und was sie erstarren lässt | Neue Einblicke durch ISTA Forschung

Fortschritte in der Strukturanalyse von Biomolekülen haben es Wissenschafter:innen ermöglicht, molekulare Strukturen mit atomarer Präzision zu bestimmen—häufig als statische Momentaufnahmen, die jedoch die für die biologische Funktion entscheidende Dynamik der Proteine nicht widerspiegeln. Forschende des Institute of Science and Technology Austria (ISTA) und internationale Partner:innen kombinierten mehrere Methoden, um zu beleuchten, wie Proteine „atmen“ und bestimmte experimentelle Techniken ihre Bewegung zum Stillstand bringen. Die Erkenntnisse – die Ansätze im Protein‑Design fördern und KI‑basierte Strukturvorhersagetools verbessern könnten – wurden in Nature Chemistry veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Slow Breathing Can Influence Brain Activity and Decision Behavior

A new study from the German Institute of Human Nutrition Potsdam–Rehbruecke (DIfE) and Charité – Universitätsmedizin Berlin shows for the first time that targeted control of human breathing rhythm can influence decision behavior by modulating heart and brain function. The research team led by Prof. Soyoung Q Park was able to demonstrate that prolonged exhalation increases heartrate variability and brain’s reward sensitivity, thus enabling us to make bolder decisions. The study was published in the journal Neuron. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Langsames Atmen kann die Gehirnaktivität und das Entscheidungsverhalten beeinflussen

Eine neue Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin zeigt erstmals, dass die gezielte Steuerung des menschlichen Atemrhythmus das Entscheidungsverhalten beeinflussen kann, indem es die Herz- und Gehirnfunktion moduliert. Das Forscherteam um Prof. Soyoung Q Park konnte nachweisen, dass eine verlängerte Ausatmung das Gehirn belohnungssensitiver macht und uns dadurch mutigere Entscheidungen treffen lässt. Die Studie wurde im Journal Neuron veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Neue Chancen bei Gallengangskrebs: PARP-1 als Therapieziel bei KRAS-mutierten intrahepatischen Cholangiokarzinomen

Intrahepatische Cholangiokarzinome (iCCAs) gehören zu den bösartigsten Krebserkrankungen weltweit. Trotz Fortschritten in der Systemtherapie bleiben Optionen begrenzt, weshalb neue Strategien dringend benötigt werden. Eine Studie um Prof. Dr. Jens Marquardt vom UKSH Lübeck zeigt nun, dass die Aktivierung von PARP-1 eine zentrale Rolle in KRAS-mutierten iCCAs spielt – einer Mutation, die mit einer besonders schlechten Prognose verbunden ist. Durch die gezielte Hemmung von PARP-1 konnte das Tumorwachstum in präklinischen Modellen deutlich reduziert werden. Diese Ergebnisse eröffnen neue Ansätze für personalisierte Therapien. Die Wilhelm Sander-Stiftung unterstützte das Projekt mit 180.000 €. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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