Aktuell

Sex without the shuffle – a plant that breaks the rules of inheritance

An unusual combination of chromosome organisation and selective inheritance enables a Brazilian sedge to maintain its genetic identity across generations. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Sex ohne Zufall: Eine Pflanze stellt ein Grundprinzip der Genetik infrage

Eine ungewöhnliche Kombination aus Chromosomenstruktur und selektiver Vererbung ermöglicht es einem brasilianischen Riedgras, seine genetische Identität über Generationen hinweg zu bewahren. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Pflanzenernährung als Schlüssel für eine nachhaltige Landwirtschaft

Vom 14. bis 16. September 2026 war die Hochschule Geisenheim Gastgeberin der 58. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pflanzenernährung (DGP). Rund 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland kamen auf dem Geisenheimer Campus zusammen, um aktuelle Erkenntnisse auszutauschen und neue Lösungsansätze für eine nachhaltige Pflanzenproduktion zu diskutieren. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Oft übersehene Ursache für Lidrandentzündungen: Jeder zweite Augenpatient leidet unter Milbenbefall

Brennende, juckende, gerötete Augen, Fremdkörpergefühl, verklebte Lidränder und Sehschwankungen: Hinter solchen Beschwerden steckt sehr oft eine stark erhöhte Besiedlung der Wimpernwurzeln und Lidränder mit Demodex-Milben. Sie können die Symptome eines Trockenen Auges oder eine Lidrandentzündung auslösen. Doch die winzigen Hautparasiten werden neuen Studien zufolge meist übersehen. Wie man einen verstärkten Milbenbefall am Auge erkennt und welche Therapien helfen, erläuterte eine Expertin der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft e.V. (DOG) auf der Vorab-Pressekonferenz zum Kongress. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Kleines Bakterium mit großer Wirkung

Forschende der Universität Konstanz haben auf molekularer Ebene nachgewiesen, wie Bakterien in der menschlichen Darmflora den ganzen Körper beeinflussen. Dort können sie unter anderem den Blutzucker senken und eine Fettleber reduzieren. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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First Clinical Trial on Activated Regulatory T Cells: Possible Prevention of Transplant Complication

ActiTrexx GmbH, in collaboration with University Medical Center Mainz and partners in Dresden, Münster, and Dortmund, has successfully conducted the first clinical trial using activated regulatory T cells (ATregs, Actileucel) – derived from white blood cells of healthy blood donors. This novel cell therapy aims to prevent the graft-versus-host disease (GvHD) following an allogeneic stem cell transplant. The Phase I/II study has yielded extremely encouraging results: ATregs can be produced within 24 hours and injected immediately afterward; administration is safe and well-tolerated by patients – a significant step toward a widely available cell therapy. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Positionspapier zur Pflegebegleitung: Empfehlungen für eine effektive Umsetzung

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) veröffentlicht ein Positionspapier von Michael Ranft und Ulrich Wendte zur pflegefachlichen Begleitung Der im Referentenentwurf zur Neuordnung der Pflegeversicherung (PNOG) vorgesehene Anspruch auf fachliche Pflegebegleitung bietet eine Chance, die häusliche Pflege nachhaltig zu stärken. Michael Ranft, Kurator im KDA, Vizepräsident des DRK Landesverbandes Berliner Rotes Kreuz und zuvor Gesundheits-Staatssekretär in Brandenburg, sowie Ulrich Wendte, Leiter des Referates „Pflegepolitik, Betreuungs- und Heimrecht“ im Ministerium für Gesundheit und Soziales des Landes Brandenburg, definieren Anforderungen an eine effiziente pflegefachliche Begleitung. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Forschung für die neue Generation der ALL-Therapie

Neue Daten, neue Methoden und neue Perspektiven für die Diagnostik und Behandlung der akuten lymphoblastischen Leukämie (ALL). Das Institut für Klinische Genetik und Genommedizin am Universitätsklinikum Würzburg macht die ALL zu einem zentralen Forschungsschwerpunkt und stellt vier aktuelle Projekte vor. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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HoF-Publikationen: Wozu studieren? Fach und Biografie erklären mehr als die Hochschulträgerschaft

Die Annahme liegt nahe: Öffentliche Hochschulen setzen stärker auf persönliche Entwicklung, während private stärker auf arbeitsmarktbezogene Qualifizierung ausgerichtet sind. Wenn diese Annahme stimmt, sollte sich das in den Kompetenzverständnissen der Hochschulen, den Studienwahlmotiven und Erwartungen der Studierenden sowie im Studium selbst widerspiegeln. Zwei Untersuchungen des Instituts für Hochschulforschung (HoF) zeigen, dass die Entgegensetzung zu kurz greift. Häufig zeigen sich deutlichere Unterschiede nach Fachrichtung sowie Bildungs- und Berufsbiografie als nach der Hochschulträgerschaft. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Erste klinische Studie zu aktivierten regulatorischen T-Zellen: Mögliche Prävention bei Transplantat-Komplikation

Die ActiTrexx GmbH, ein Mainzer Biotech-Spin-off, hat gemeinsam mit der Universitätsmedizin Mainz und Partnern in Dresden, Münster und Dortmund erstmals aktivierte regulatorische T-Zellen (ATregs, Actileucel), hergestellt aus weißen Blutzellen gesunder Blutspender, erfolgreich zur Prävention der Transplantatabstoßung bei Patienten mit Stammzelltransplantation klinisch getestet. Die neuartige Zelltherapie hat das Ziel, die Graft-versus-Host-Erkrankung (GvHD) nach einer allogenen Stammzelltransplantation zu verhindern. In der Phase-I/II-Studie konnten ATregs innerhalb von 24 Stunden hergestellt und direkt im Anschluss injiziert werden, die Gabe ist für die Patienten sicher und gut verträglich. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Neue Methode verbessert Diagnose erblicher Nierenerkrankung

Greifswalder Forscher macht schwer lesbaren Genabschnitt sichtbar Der Genomforscher Dr. Florian Erger von der Universitätsmedizin Greifswald hat gemeinsam mit einem überwiegend an der Uniklinik Köln angesiedelten Forschungsteam eine neue Methode entwickelt, mit der eine bislang schwer nachweisbare Ursache erblicher Nierenerkrankungen zuverlässiger erkannt werden kann. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Ein Roboter hilft bei riskanten Zwillingsschwangerschaften

In seltenen Fällen kann bei Zwillingsschwangerschaften mit gemeinsamer Plazenta der Blutfluss aus dem Gleichgewicht geraten und beide Föten gefährden. Forschende der ETH Zürich haben gemeinsam mit Ärzt:innen der Universität Zürich ein magnetisch steuerbares Endoskop entwickelt, das betroffene Blutgefässe in der Plazenta besser erreicht als herkömmliche Instrumente. Eine Panoramaansicht erleichtert Chirurg:innen die Navigation; im Tiermodell wurde sie mit magnetischer Steuerung und Laserbehandlung kombiniert. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Eine Karte vom erkrankten Herzen

Die hypertrophe Kardiomyopathie ist eines der häufigsten Herzleiden. Eine molekulare Karte, die ein internationales Team mit Forschenden des Max Delbrück Center in „Science Translational Medicine“ vorstellt, identifiziert die Signalwege der Krankheit. Damit ebnet sie den Weg für präzisere Therapien. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Gesunde Ernährung ist mit langsamerem biologischen Altern verknüpft – doch es gibt nicht DIE „beste“ Diät

Eine Studie des DZNE kommt zu dem Schluss, dass eine gesunde Ernährung mit langsameren biologischen Altern einhergeht – und dass es verschiedene Wege gibt, gesund zu essen. Die Forschenden untersuchten zehn als gesund geltende Ernährungsstile, darunter eine pflanzliche Ernährung, die sogenannte DASH-Diät, die zur Senkung des Blutdrucks entwickelt wurde, und die beiden als „mediterran“ und als „nordisch“ bezeichneten Diäten. Alle waren mit einem verlangsamten biologischen Altern verbunden – als Maßstab dafür dienten alterstypische Veränderungen der Erbsubstanz. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Proteingehalt in Lebensmitteln – Neue Umrechnungsfaktoren ermöglichen präzisere Bewertung

Das Max Rubner-Institut hat in Zusammenarbeit mit weiteren Forschungsinstitutionen eine neue Datenbank für die Berechnung des Proteingehalts in Lebensmitteln entwickelt. Darin sind die Umrechnungsfaktoren verzeichnet, mit denen der Proteingehalt eines Lebensmittels aus dessen Stickstoffgehalt berechnet werden kann. Die neuen Nitrogen-to-Protein Conversion Factors (NCF) liegen in einem Bereich von 5,0 bis 5,9 und damit teilweise deutlich unter dem bislang verwendeten Faktor von 6,25. Daraus ergeben sich je nach Lebensmittelgruppe um etwa 5 bis 20 Prozent geringere Proteingehalte. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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FEI-Jahrestagung 2026 bringt Forschung und Lebensmittelindustrie zusammen

Rund 130 Teilnehmende aus Wissenschaft und Wirtschaft kamen vom 8. bis 10. September 2026 zur FEI-Jahrestagung in Stuttgart-Hohenheim zusammen. Im Mittelpunkt standen aktuelle Forschungsthemen und der Transfer neuer Erkenntnisse in die industrielle Praxis. Fachvorträge, Einblicke aus der unternehmerischen Praxis und der persönliche Austausch zeigten die Bedeutung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) für die Innovationskraft der Lebensmittelwirtschaft. Zudem wurde der Friedrich-Meuser-Forschungspreis 2026 verliehen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Ein molekularer Einblick in die Funktionsweise von PRC1 auf Chromosomen

Forschende am MPI für Biochemie haben die Struktur des menschlichen Polycomb Repressive Complex 1 (PRC1) entschlüsselt, einer molekularen Maschine, die Gene in Zellen ausgeschaltet hält, in denen sie nicht aktiv sein sollten. Obwohl der Komplex bereits vor mehr als 20 Jahren entdeckt wurde, war bislang unklar, wie sich seine Komponenten zu einer funktionsfähigen Maschine zusammenfügen und wie diese Maschine mit Chromosomen interagiert. Die neue Studie, die in Nature Structural & Molecular Biology veröffentlicht wurde, zeigt, wie die vier Untereinheiten von PRC1 zusammengesetzt sind, und liefert eine molekulare Momentaufnahme des Komplexes bei seiner Arbeit an einem Chromosom. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Zahl der Herztoten und Klinikfälle auf hohem Niveau: „Prävention als wichtigster Hebel zu wenig genutzt“

Herzbericht: Sterblichkeit durch Koronare Herzkrankheit erneut deutlich gesunken. Aber kardiovaskuläre Sterblichkeit und Klinikaufnahmen insgesamt auf zu hohem Niveau. Herzstiftung: „Zeitkritische kardiologische Versorgung muss in Zeiten von Reformen und Sparzwängen garantiert sein.“ Fokus auf frühe Prävention und Kontrolle von Risikofaktoren, um Klinikeinweisungen zu vermeiden und die Sterblichkeit zu senken Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Rhythmusstörungen: Wie gut versorgt die Herzmedizin – wo sind die Patienten gefordert?

Deutscher Herzbericht: Herzrhythmusstörungen zählen zu den Top-10-Todesursachen und verursachen mit die meisten Krankenhausaufenthalte in Deutschland. Zunehmend in den Fokus rückt die Volkskrankheit Vorhofflimmern: Wie schützen Prävention und Therapien vor dem Schlaganfall-Risikofaktor und was können Patienten selbst tun? Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Nachwuchsforscher geehrt: Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft vergibt Posterpreise

Drei herausragende wissenschaftliche Arbeiten hat die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) in der vergangenen Woche in Berlin mit einem Posterpreis ausgezeichnet. Die im Rahmen des 2. Deutschen Schlaganfallkongresses vorgestellten Projekte wurden unter knapp 100 wissenschaftlichen Beiträgen ausgewählt und beschäftigen sich mit der Ursachenabklärung von Durchblutungsstörungen im Auge, der katheterbasierten Akuttherapie ischämischer Schlaganfälle bzw. einem neuen Ansatz für eine individualisierte Darstellung der hirnversorgenden Arterien zur Simulation der Blutversorgung. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Wasserwiederverwendung: Fraunhofer IGB bietet Lösungen für Landwirtschaft und Industrie

Die Klimakrise wird spürbar: Der Sommer 2026 brachte extreme Hitze und Trockenheit. Eine große Herausforderung für die Landwirtschaft, aber auch für die Industrie. Denn viele Produktions- und Verarbeitungsprozesse benötigen viel Wasser. Doch was tun, wenn dieses knapp wird? Eine Lösung: Bereits genutztes Wasser in Kreisläufen wiederverwenden. Hierfür entwickelt das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB die passenden Verfahren und Technologien. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Trauma-induced changes in the brain differ significantly between males and females

• Early life adversity is an established risk factor for psychiatric illnesses such as depression and anxiety, disorders that display significant sex differences in prevalence, clinical symptoms, and treatment response. • A translational mouse model combining prenatal and early postnatal stress demonstrated that early adversity lead to social subordination in both sexes, but induced patterns in behavioral flexibility, reaction to rewards and impulsivity that differed significantly between males and females. • Early stress shapes the brains of males and females in completely separate ways. This challenges the previous male-centric view on stress psychopathology. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Trauma wirkt sich je nach Geschlecht unterschiedlich auf das Gehirn aus

• Belastungen früh im Leben erhöhen das Risiko, psychische Erkrankungen wie Depression und Angststörungen zu entwickeln. Prävalenz, Symptomatik und Behandlungserfolge dieser Erkrankungen unterscheiden sich bei Männern und Frauen erheblich. • Mit einem translationalen Mausmodell konnten Forschende zeigen, dass frühe Belastung bei beiden Geschlechtern zu sozialer Unterordnung führte – Auswirkungen auf Verhalten, Belohnungsempfindlichkeit und Impulsivität unterschieden sich jedoch nach Geschlecht. • Früher Stress prägte das Gehirn von männlichen und weiblichen Mäusen unterschiedlich – dies stellt die bisherige, auf Männer ausgerichtete Sichtweise auf die Stresspsychopathologie in Frage. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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How the SLC26A11 transporter enables recycling within brain and kidney cells

Our cells have their own internal ‘rubbish collection’ system that gathers up everything that is defective, worn out or foreign. Acting as a sort of ‘cellular stomach’, the so-called lysosomes are responsible for this recycling process. However, the breakdown products must also be transported out of the organelles again; otherwise, there is a risk of neurological disorders, some of which can be severe. A research consortium led by the MHH has now discovered how this works, using sulphate in brain and kidney cells as an example. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Wie der Transporter SLC26A11 das Recycling in den Zellen in Gehirn und Niere ermöglicht

Unsere Zellen haben in ihrem Inneren eine eigene „Müllabfuhr“, die alles einsammelt, was defekt, verbraucht oder fremd ist. Als eine Art „Magen der Zelle“ übernehmen die sogenannten Lysosomen dabei das Recycling. Doch die Abbauprodukte müssen auch wieder aus den Organellen heraustransportiert werden, sonst drohen teils schwere neurologische Erkrankungen. Wie das am Beispiel von Sulfat in den Zellen von Gehirn und Nieren funktioniert, hat ein Forschungsverbund unter Leitung der MHH nun herausgefunden. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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