Schlagwort: evolution
Ein Enzym, das Hoffnung macht: Neuartiges Plastik-abbauendes Enzym in Bakterien entdeckt
Forschende der Universität Konstanz entdecken in Bakterien ein neues „Pac Man Enzym“, das Polyester-Plastik zu zerlegen vermag, aber auch Antibiotika wie Penicillin. Dies stellt die Forschung zum mikrobiellen Plastikabbau sowie das Verständnis über die Verbreitung von Antibiotikaresistenzen in der Umwelt auf eine neue Grundlage, auch im Hinblick auf deren Evolution. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Schon Urbakterien besaßen interzelluläre Kommunikationsstrukturen wie heute Menschen
Biologie: Veröffentlichung im EMBO Journal Die Kommunikation zwischen Zellen in Pflanzen, Tieren und Menschen erfolgt über spezielle Verbindungsstrukturen. Ein internationales Team unter Leitung von Biologinnen und Biologen der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und mit Beteiligung der Universität Tübingen fand nun heraus, wie die Regulierung der sehr ähnlichen Strukturen bereits in mehrzelligen Bakterien angelegt worden ist und damit bereits früher in der Evolution entstanden sein muss. Im Fachorgan der European Molecular Biology Organization (EMBO) beschreiben sie, dass der Austausch von Kalzium – wie beim Menschen – ebenfalls bei den Bakterien die zentrale Rolle spielt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
A Sheltered Childhood with Consequences: Parental Care as a Driver of Evolution
How has offspring dependence on parents evolved over the course of evolution? Researchers at the University of Bayreuth, in collaboration with Kyoto University, Japan, have investigated one possible mechanism by studying the burying beetle Nicrophorus vespilloides. Their new study shows that parents do more than simply provide care for their offspring: they also improve the entire developmental environment in which their young grow up, a factor that may itself have influenced evolutionary change. The findings have been published in the prestigious journal Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Behütete Kindheit mit Folgen: Elterliche Fürsorge als Motor der Evolution
Wie hat sich im Laufe der Evolution die Abhängigkeit der Nachkommen von den Eltern entwickelt? Einen möglichen Mechanismus haben Forschende der Universität Bayreuth in Zusammenarbeit mit der Kyoto University, Japan, beleuchtet und dafür den Totengräber-Käfer Nicrophorus vespilloides untersucht. Die neue Studie zeigt, dass die Eltern nicht nur ihre Nachkommen versorgen, sondern deren gesamte Entwicklungsumgebung verbessern, was Einfluss auf die evolutionäre Entwicklung genommen haben könnte. Über ihre Erkenntnisse berichten die Forschenden im renommierten Fachjournal PNAS. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Early settlement dynamics in the Pacific revealed through ancient DNA
Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment at the University of Tübingen team examines human migrations from the past 3,000 years that shaped diversity of Remote Oceania Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Alte DNA lässt Dynamik der frühen Besiedlung pazifischer Inseln erkennen
Team des Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen untersucht Wanderungen der Menschen der vergangenen 3.000 Jahre im Südpazifik Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Unter Druck – Genomforschung belegt die genetische Verwundbarkeit asiatischer Elefanten
Die DNA der als gefährdet geltenden asiatischen Elefanten erzählt eine besorgniserregende Geschichte: Obwohl alle vier Unterarten unter erheblichem Druck stehen, unterscheiden sie sich deutlich in ihrer genetischen Gesundheit. Ein internationales Forschungsteam zeigt, wie Ganzgenomanalysen präziser identifizieren können, welche Populationen besonders gefährdet sind und wo Schutzmaßnahmen die größte Wirkung entfalten können. Die Ergebnisse der Studie, an der Biologe Dr. Patrick Arnold von der Universität Potsdam beteiligt war, wurden jetzt in der Fachzeitschrift „Genome Biology and Evolution“ veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Two origins of life
Publication in Science Advances How and where did the first forms of life arise? These are the main questions driving research at the Institute of Molecular Evolution at Heinrich Heine University Düsseldorf (HHU). In a new publication in Science Advances, an international team led by Düsseldorf biologists uncovers pioneering insights into the network of chemical reactions that the very first cells used to make the building blocks of life and which sources of energy they used to drive those reactions. They retraced the origin of enzymes during life’s earliest divergence into bacteria and archaea, and found evidence for two independent…
Die zwei Ursprünge des Lebens
Evolutionsbiologie: Veröffentlichung in Science Advances Wie entstand das früheste Leben und wie entwickelte sich? Mit diesen fundamentalen Fragen befassen sich die Biologinnen und Biologen am Institut für Molekulare Evolution der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU). In einer internationalen, von Düsseldorf geleiteten Studie, die nun in der Fachzeitschrift Science Advances erschien, stellen die Forschenden vor, wie in den Urlebewesen die für den Stoffwechsel notwendigen chemischen Reaktionen abliefen und woher die dafür notwendige Energie kam. Sie fanden dabei heraus, wie sich die zwei ursprünglichen Lebensformen in ihrer Entwicklung trennten. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Amöben als Tunnelbaumeister
Forschende aus Jena, Cambridge und Bengaluru entdecken besonderen Kommunikationsweg bei sozialen Amöben – und einen möglichen Baustein bei der Evolution komplexer Lebensformen Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Rätsel der Evolution gelöst – Supergen steuert Spiegelbild-Blüten
Die Links-Rechts-Asymmetrie bei südafrikanischen Schmetterlingslilien (Gattung Wachendorfia) gilt seit über einem Jahrhundert als klassisches evolutionsbiologisches Rätsel. Durch die spiegelbildliche Anordnung der Blütenorgane können die Pflanzen effizient fremdbestäubt werden und die molekulare Basis dieser Anordnung wurde nun durch ein internationales Team unter Leitung der Universität Potsdam aufgeklärt. Ihre Studie in Zusammenarbeit mit der Universität Kapstadt und der Universität Wageningen erschien in der Fachzeitschrift „Science“. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Der individuelle genetische Hintergrund steuert die Evolution von Krebs
Warum entwickeln sich Krebserkrankungen bei verschiedenen Menschen unterschiedlich – selbst, wenn sie denselben Risikofaktoren ausgesetzt sind? Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) hat nun an Mäusen gezeigt, dass die genetische Ausgangsausstattung eines Organismus den Verlauf der Krebsentstehung maßgeblich beeinflusst. Die in Nature veröffentlichten Ergebnisse liefern neue Einblicke in die frühesten Phasen der Tumorentwicklung und könnten langfristig einen wichtigen Schritt hin zu einer präziseren personalisierten Krebsmedizin bedeuten. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Größeres Gehirn, kleineres Gesicht: Menschliche Evolution verlief anders als gedacht
Eine heute in „Nature Communications“ veröffentlichte Studie legt nahe, dass zwei der bekanntesten Trends der menschlichen Evolution – das Wachstum des Gehirns sowie die Verkleinerung von Gesicht und Kiefer – möglicherweise weit weniger auf gezielte natürliche Selektion zurückgehen, als Wissenschaftler*innen lange angenommen haben. Die Ergebnisse von Forschenden der University of Tennessee – Knoxville und des Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment (SHEP) an der Universität Tübingen deuten stattdessen auf einen langsameren und vermutlich stärker eingeschränkten Evolutionsprozess hin, als es die traditionelle Lehrbuchdarstellung nahelegt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Jagdverhalten prägt die Evolution der Spinnenaugen
Eine neue Studie eines internationalen Teams von Forschenden mit Beteiligung von Erstautor Atal Pande vom Museum für Naturkunde Berlin zeigt: Jagdspinnen entwickelten unabhängig voneinander nach vorne gerichtete Augenanordnungen – ihre Sehorgane entwickelten sich dabei als flexible, modulare Systeme. Der vordere Bereich des Spinnenkörpers wird damit zu einem vielseitigen visuellen Zentrum, in dem verschiedene Augen unterschiedliche Aufgaben übernehmen und dennoch gemeinsam dasselbe Ziel verfolgen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Spiders evolved the eyes they need: hunting behaviour drives the evolution of spider eye arrangements
New study featuring the first author, Atal Pande, from the Museum für Naturkunde Berlin, shows that visually hunting spiders convergently evolved forward-facing eye arrangements, and that their eye positions and orientations evolve as semi-independent modules. In effect, the front of the spider becomes a multi-purpose visual hub, where different eyes specialize while working together on the same target. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Neurowissenschaft: Konvergente Evolution von Mechanismen der räumlichen Navigation
Forschende von LMU und Cornell University zeigen, dass Zebrafische und Fruchtfliegen über denselben internen Kompass-Mechanismus verfügen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Mitochondria and the evolutionary roots of cancer
Cancer is a group of almost 200 diseases that involve variety of changes in cell structure, morphology, and physiology. Cancer phenotype is underlying several alterations in cellular dynamics with three most critical features, which includes self-sufficiency in growth signals and insensitivity to inhibitory signals, evasion of programmed cell death and limitless replicative potential with a potential for the invasion of other organs. Cancer disease is widespread among metazoans. Some properties of cancer cells such as uncontrolled cell proliferation, lack of apoptosis, hypoxia, fermentative metabolism and free cell motility, i.e. metastasis, resemble a prokaryotic lifestyle, which leads to the assumption of…
Quantum Tunnelling to the Origin and Evolution of Life
Quantum tunnelling is a phenomenon which becomes relevant at the nanoscale and below. It is a paradox from the classical point of view as it enables elementary particles and atoms to permeate an energetic barrier without the need for sufficient energy to overcome it. Tunnelling is being of vital importance for life: physical and chemical processes can be traced directly back to the effects of quantum tunnelling. These processes include the prebiotic chemistry as well as the function of biomolecular nanomachines and has many highly important implications that can be derived from to the field of molecular, prebiotic chemistry and…