Erste klinische Studie zu aktivierten regulatorischen T-Zellen: Mögliche Prävention bei Transplantat-Komplikation

Die ActiTrexx GmbH, ein Mainzer Biotech-Spin-off, hat gemeinsam mit der Universitätsmedizin Mainz und Partnern in Dresden, Münster und Dortmund erstmals aktivierte regulatorische T-Zellen (ATregs, Actileucel), hergestellt aus weißen Blutzellen gesunder Blutspender, erfolgreich zur Prävention der Transplantatabstoßung bei Patienten mit Stammzelltransplantation klinisch getestet. Die neuartige Zelltherapie hat das Ziel, die Graft-versus-Host-Erkrankung (GvHD) nach einer allogenen Stammzelltransplantation zu verhindern. In der Phase-I/II-Studie konnten ATregs innerhalb von 24 Stunden hergestellt und direkt im Anschluss injiziert werden, die Gabe ist für die Patienten sicher und gut verträglich. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Zelltherapie bei schwerer rheumatoider Arthritis erfolgreich

Studie zeigt bei ersten Patient:innen die Wirksamkeit von CD19-CAR-T-Zellen Immuntherapien wie die CAR-T-Zell-Therapie werden vor allem bei Krebserkrankungen eingesetzt. Künftig sollen die aus eigenen Abwehrzellen hergestellten Präparate auch Autoimmunerkrankungen heilen helfen. An der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben jetzt sechs Patient:innen mit schwerster rheumatoider Arthritis eine solche Behandlung erhalten. Das Ergebnis dieser weltweit ersten klinischen Studie: Bei allen Teilnehmenden ging die Krankheitsaktivität deutlich zurück, so die Forschenden in Nature Medicine*. Drei der Behandelten konnten am Ende auf jegliche Medikamente gegen rheumatoide Arthritis verzichten. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Immunzellen bei Knochenmarkkrebs: bedingt abwehrbereit

Ein Team unter der Leitung von Forschenden aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), dem Stammzellinstitut HI-STEM* sowie der Medizinischen Klinik V des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) hat beim Multiplem Myelom und bei akuter myeloischer Leukämie die T-Zellen im Knochenmark charakterisiert: Eine definierte Gruppe tumorreaktiver T-Zellen kann Krebszellen erkennen und grundsätzlich bekämpfen, ist aber häufig nicht ausreichend aktiviert. Trotzdem hat die Anzahl dieser Zellen Einfluss auf die Prognose. Eine spezielle Gensignatur weist die tumorreaktiven T-Zellen aus und könnte den Erfolg von Immuntherapien vorhersagen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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