Schlagwort: Medizin
Welt-Adipositas-Tag: BVF und Deutsche Hochdruckliga zu Risiken für Frauengesundheit und Reproduktion
Übergewicht beeinflusst Fruchtbarkeit, Schwangerschaft und die langfristige Herz-Kreislauf-Gesundheit von Müttern. Anlässlich des Welt-Adipositas-Tages weisen der Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte e.V. (BVF) und die Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® – Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention gemeinsam darauf hin, dass Adipositas nicht nur eine Stoffwechselerkrankung ist, sondern erhebliche reproduktionsmedizinische und kardiovaskuläre Folgen haben kann – auch für nächste Generationen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Ist meine Katze wirklich glücklich? Neue Forschung gibt Antworten
Katzen sind faszinierende Begleiter, und als Halter möchten wir natürlich, dass es ihnen gut geht. Doch wie sicher können wir sein, dass die Samtpfoten wirklich glücklich sind? Eine neue Studie der Veterinärmedizinischen Universität Wien zeigt, dass unsere Einschätzungen oft wertvoll sind, aber wichtige Faktoren übersehen werden können. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Darmgesundheit: Wissenschaftliche Klarstellung räumt Begriffs-Wirrwarr auf
Ein Begriff, viele Mythen: Internationales Gremium definiert Darmgesundheit / Konsenspapier mit Mitautor Stephan C. Bischoff von der Universität Hohenheim Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
New diagnostic markers for multiple sclerosis discovered in cerebrospinal fluid
Researchers from the MPI of Biochemistry and the Technical University of Munich have discovered new diagnostic markers for multiple sclerosis (MS), a disease which affects 3 million people worldwide. Using mass spectrometry, about 1,500 proteins were analyzed simultaneously per sample in the cerebrospinal fluid (CSF) of 5,000 patients. The study, published in Cell, uncovered a set of marker proteins that improve differentiation of MS from other inflammatory brain diseases where classical MS markers are negative. The study identified changes in the CSF proteome that may potentially predict disease progression. This approach could also open up new avenues for the diagnosis…
Neue diagnostische Marker für Multiple Sklerose in Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeiten entdeckt
Forschende des MPIs für Biochemie und der Technischen Universität München haben neue diagnostische Marker für Multiple Sklerose (MS) entdeckt. Dazu wurden von 5000 Patienten die Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit mithilfe der Massenspektrometrie untersucht. Pro Probe wurden ca. 1500 Proteine gleichzeitig analysiert. Die Studie deckte Markerproteinen auf, die die Unterscheidung von MS von anderen entzündlichen Hirnerkrankungen verbessern. Die Studie identifizierte Veränderungen im Proteom des Liquors, die möglicherweise den Krankheitsverlauf vorhersagen können. Dieses Vorgehen bietet Perspektiven für die Diagnose weiterer Krankheiten. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift Cell veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Stralsund: Hochschul-Engagement für die digitale Transformation in Unternehmen
Führungswechsel bei der Stralsunder Gruppe des Mittelstand Digital Zentrums Rostock: Prof. Dr. Mark Vehse löst Prof. Dr. Michael Klotz ab. Die Hochschule Stralsund beteiligt sich mit Expertise zu Tourismus & Maschinelles Lernen sowie Gesundheitstourismus am Gesamtprojekt, das kleine und mittelständische Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern unterstützt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Taking turns in the cold: Female Daubenton’s bats share scarce feeding grounds at the edge of their range
At newly colonised high-elevation sites in the central Italian Apennines, female Daubenton’s bats take turns using the same hunting spots instead of feeding side by side. A study published by a research team from the University of Naples Federico II, Museum für Naturkunde Berlin, and several international partner institutions in the journal Global Ecology and Conservation shows that this fine-scale temporal partitioning helps the bats avoid competition and may be crucial for surviving at the cold edge of a climate-driven range expansion. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Weibliche Wasserfledermäuse teilen sich knappe Nahrungsgründe am Rande ihres Verbreitungsge
Ein Forschungsteam der Universität Neapel Federico II, des Museums für Naturkunde Berlin und mehrerer internationaler Partnerinstitutionen verfolgte weibliche Wasserfledermäuse (Myotis daubentonii) mithilfe von Radiotelemetrie in neu besiedelten Gebirgsregionen des italienischen Apennins. Hier wechseln sich weibliche Wasserfledermäuse bei der Jagd ab, anstatt gleichzeitig nebeneinander zu jagen. Eine in der Fachzeitschrift „Global Ecology and Conservation“ veröffentlichte Studie zeigt, dass diese zeitliche Aufteilung den Fledermäusen hilft, Konkurrenz zu vermeiden und möglicherweise entscheidend für ihr Überleben am kalten Rand einer klimabedingten Verbreitungserweiterung ist. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Spendenbilanz Rudern gegen Krebs: 16.000 Euro für therapiebegleitende Projekte
Sächsischer Elbe-Regatta-Verein und Stiftung Leben mit Krebs übergeben Spendensumme aus 2025. Übergabe ist gleichzeitig Auftakt für die neue Saison: Teams können sich ab März anmelden. Regatta macht Betroffenen Mut und betont die Wichtigkeit von Sport und Aktivität in der Therapie. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Aktualisierte S2k-Leitlinie COPD: Neue Empfehlungen zu Diagnostik und Therapie für bessere Patientenversorgung
Die aktualisierte S2k-Leitlinie Fachärztliche Diagnostik und Therapie der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) 2026 ist publiziert! Federführend durch die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) erstellt, waren mehr als 30 Expert:innen und eine große Zahl an Fachgesellschaften in die mehr als zweijährige Aktualisierungsarbeit eingebunden. „Diese Leitlinie ergänzt die Nationale Versorgungsleitlinie COPD und integriert die neuesten evidenzbasierten Erkenntnisse, um eine frühere und effektivere Behandlung zu ermöglichen“, betont DGP-Präsident Professor Christian Taube. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
How birds achieve sweet success
• Tracking evolution across species: Researchers compared genome sequences from four bird groups that independently evolved to eat sugar-rich diets – hummingbirds, sunbirds, honeyeaters, and parrots – alongside their relatives that do not eat sugar, to find DNA differences linked to sugar eating. • Patterns of change: Some genetic changes were unique to each group, but many were shared across two or more groups, including key genes involved in sugar processing and blood pressure regulation. • Metabolic adaptation: Lab experiments confirmed genetic changes that enhance sugar processing – insights that may help researchers better understand how animals evolved to thrive…
Zuckerreiche Nahrung: Stoffwechselanpassung bei Vögeln
– Kolibris, Nektarvögel, Honigfresser und Papageien entwickelten unabhängig voneinander eine zuckerreiche Ernährung. Forschende verglichen die Genomsequenzen dieser Vogelgruppen mit denen ihrer Verwandten, die nur wenig Zucker konsumieren. So fanden sie Unterschiede, die im Zusammenhang mit dem Zuckerkonsum stehen – Einige genetische Veränderungen kommen nur in einer Gruppe vor, aber viele in zwei oder mehr Gruppen. Darunter sind Gene, die eine Rolle bei der Zuckerverarbeitung und Blutdruckregulation spielen – Laborexperimente bestätigen genetische Veränderungen, welche die Zuckerverarbeitung verbessern. Dadurch verstehen wir besser, wie sich Tiere an eine zuckerreiche Diät angepasst haben Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Hummeln sind effiziente Entscheider
Die meisten Insekten steuern bei ihrer Nahrungssuche gezielt jene Blüten an, die ihnen den besten Ertrag versprechen. Doch woran orientieren sie sich dabei? Forschende der Universität Konstanz und der Universität Würzburg haben nun untersucht, wie Hummeln Informationen über ihre Nahrungsquellen verarbeiten. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
5000. Proteinstruktur an BESSY II: Startpunkt für einen COVID-Wirkstoff
Viele Proteine besitzen eine komplexe Architektur, die bestimmte biologische Funktionen ermöglicht. An manchen Stellen können Moleküle andocken und die Funktion des Proteins verändern. Ein Team am HZB hat nun das Nsp1-Protein untersucht, das bei der Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus eine Rolle spielt. Sie analysierten Proteinkristalle, die sie zuvor mit Molekülen aus einer Fragmentbibliothek versetzt hatten und entdeckten dabei insgesamt 21 Kandidaten als Startpunkte für die Medikamentenentwicklung. Gleichzeitig entschlüsselten sie damit auch die 5000. Struktur an BESSY II. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Stadtgrün: Gesundheitsbooster oder Pollenfalle?
Stadtgrün ist gut für die individuelle Gesundheit und das innerstädtische Klima, kann für Allergikerinnen und Allergiker jedoch zur Belastung werden. Wissenschaftlerinnen am Lehrstuhl für Umweltmedizin der Universität Augsburg beschäftigen sich mit der Frage wie urbane Vegetation Allergien beeinflusst. Sie sind Co-Autorinnen einer internationalen Leitlinie zur gesundheitsförderlichen Stadtplanung und erstellten eine hochaufgelösten Kartierung allergener Hotspots in Augsburg. Ebenfalls am Lehrstuhl entwickelt wurde die Pollen-Warn-App PollDi, die nach einer Testphase in Augsburg und Bad Hindelang nun frei verfüg- und nutzbar ist. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Neu aufgelegt: das Kochbuch der Deutschen Leberstiftung für eine lebergesunde Ernährung in aktualisierter Auflage
Hannover, 26. Februar 2026 – Die Fettlebererkrankung, heute als Steatotische Lebererkrankung (SLD) bezeichnet, ist die häufigste Lebererkrankung in Deutschland. Schätzungen zufolge sind rund 20 Millionen Menschen betroffen. Eine gesunde, an die jeweilige Erkrankung angepasste Ernährung kann den Verlauf einer Fettlebererkrankung und anderer Lebererkrankungen positiv beeinflussen – bei Fettlebererkrankungen sogar zur Heilung beitragen. Eine wertvolle Unterstützung bietet dabei „Das große Kochbuch für die Leber“, das ab sofort in der zweiten, aktualisierten Auflage erhältlich ist. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Tuberkulose systematisch bekämpfen: Wie die Umgebung das TB-Risiko prägt
In einer neuen Studie stellen LMU-Forschende einen Ansatz vor, der Tuberkulose als Folge umfassenderer systemischer Kräfte betrachtet. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Dr. Anja Schork mit „Junior Faculty Award 2025“ ausgezeichnet
Die Fachzeitschrift ‚Metabolism‘ ehrt die DZD-Forscherin Dr. Anja Schork mit dem „Junior Faculty Award 2025“. Die Medizinerin und Wissenschaftlerin erhält die Auszeichnung für ihren bedeutenden Beitrag als Erstautorin der Publikation „Differential risk assessment in persons at risk of type 2 diabetes using urinary peptidomics“. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Dr. Anja Schork Receives “Junior Faculty Award 2025”
The journal ‚Metabolism‘ honors DZD researcher Dr. Anja Schork with the Junior Faculty Award 2025. The physician and scientist receives the award for her significant contribution as first author of the publication “Differential risk assessment in persons at risk of type 2 diabetes using urinary peptidomics”. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
How oxygen enriched the Earth’s atmosphere 2.5 billion years ago
University of Tübingen researchers investigate how O2-producing cyanobacteria survived toxic iron compounds to flourish and multiply Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
A tale of coevolution: Nuclear speckles aid GC-rich RNA processing
In a new study in Cell, the group of Tuğçe Aktaş (MPIMG) in collaboration with scientists from the LJI (USA) and Kyoto University (Japan), shows that condensates in the cell nucleus known as nuclear speckles help process RNA transcribed from the most gene dense regions of the genome. These findings provide an answer to the long-standing question about the function of these condensates. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Eine Geschichte der Koevolution: Sprenkel im Zellkern helfen bei der RNA Verarbeitung
In einer neuen Studie, die im Fachmagazin Cell veröffentlicht wurde, zeigt die Gruppe um Tuğçe Aktaş (MPIMG), dass Kondensate im Zellkern, sogenannte „Nuclear Speckles“, bei der Verarbeitung von RNA helfen, die aus den genreichsten Regionen des Genoms transkribiert wird. Diese Ergebnisse liefern eine Antwort auf die seit Langem bestehende Frage nach der Funktion dieser Kondensate. Die Arbeit ist eine Kooperation mit Wissenschaftler*innen des LJI (USA) und der Universtität Kyto (Japan). Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Gefährdete Naturstoff-Apotheke im Korallenriff
Riffbildende Stein- und Feuerkorallen verfügen über ein reichhaltiges Mikrobiom mit grösstenteils unbekannten Arten. Einen Teil davon haben ETH-Forschende jetzt anhand des Erbguts charakterisiert. Die Mikroorganismen können Naturstoffe produzieren, die für Therapien und chemische Reaktionen genutzt werden könnten. In Riffen leben möglicherweise tausende weitere nützliche Mikroben, die gemeinsam mit ihren Wirten, den Korallen, vom Aussterben bedroht sind. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Hinter den Medaillen: Sportmedizin als stiller Erfolgsfaktor bei den Olympischen Winterspielen
Medizinische Betreuung im Spitzensport – Grundlage für olympischen Erfolg: Das Universitätsklinikum ist lizenziertes Untersuchungszentrum des Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB) und Kooperationspartner des Olympiastützpunkt Sachsen. In der Vorbereitung auf sportliche Höhepunkte sind neben den Routineuntersuchungen vor allem individuelle Diagnostik und maßgeschneiderte Trainingssteuerung entscheidend. Prof. Dr. Alexander Carl Disch vereint als Mannschaftsarzt der Skilanglaufnationalmannschaft eigene Erfahrungen aus dem Spitzensport mit seiner medizinischen Expertise. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
New professorship for Structural Virology at BNITM
Maria Rosenthal expands research group Dr Maria Rosenthal has taken up her professorship in Structural Virology at the Bernhard Nocht Institute for Tropical Medicine (BNITM) and the University Medical Centre Hamburg-Eppendorf. The professorship is funded as part of the Leibniz Programme for Female Professors. Rosenthal and her team are researching new therapeutic approaches to combating bunyaviruses – a group of RNA viruses with high pandemic potential. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft