Präzise Arbeitsteilung im Miniformat – Jenaer Forschende entschlüsseln den Stoffwechsel von Meeresplankton

In den weiten, nährstoffarmen Regionen der Weltmeere herrscht ein ständiger Kampf ums Überleben. Dennoch behaupten sich dort winzige Organismen namens Collodaria seit Millionen von Jahren erfolgreich. Collodaria beheimaten mikroskopisch kleine Algen, die essenziell für ihr Überleben sind. Ein Forschungsteam des Exzellenzclusters „Balance of the Microverse” an der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat nun das Geheimnis des Stoffwechsels dieser mikroskopisch kleinen Lebensgemeinschaft entschlüsselt. Die Ergebnisse liefern völlig neue Einblicke in das marine Ökosystem. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Kiefer von Seehunden schon kurz nach der Geburt voll funktionsfähig

Zoologinnen der Uni Kiel haben anhand von mehr als 150 Individuen das Skelettwachstum atlantischer Seehunde analysiert. Die Ergebnisse belegen, dass der Kauapparat der Tiere in den ersten Lebensjahren sehr rasch wächst. Dabei kommt es jedoch nicht wie bei landlebenden Räubern zu einer sprunghaften Zunahme der Beißkraft nach der Säugephase. Grund dafür ist, dass die Tiere aufgrund ihrer aquatischen Lebensweise sehr rasch dazu in der Lage sein müssen, Fische und andere Meeresbewohner zu fressen. Da sie ihre Nahrung nicht kauen, sondern meist in Gänze verschlucken, ist dafür keine hohe Beißkraft erforderlich. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Die Wildbienen besser schützen – Neue Impulse der Wildbienenforschung

Gemeinsame Pressemitteilung Leibniz-Institut DSMZ, Julius Kühn-Institut (JKI) und Bienenschutz Stuttgart e. V. Der Bienenschutz Stuttgart fördert ein zukunftsweisendes Forschungsprojekt der DSMZ und des JKI zur Entschlüsselung des Wildbienen-Mikrobioms. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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No Risk-Free Nicotine Use: International Research Team Maps the Biological Hierarchy Risks to the Cardiovascular System

Nicotine use is associated with measurable effects on the cardiovascular system, regardless of the delivery method used, finds a recent review led by University Medical Center Mainz. The researchers compiled molecular biology, preclinical, clinical, and biomarker data to compare the health consequences of common nicotine products. The study revealed that the greatest burden on the cardiovascular system was associated with combustion products such as cigarettes and waterpipes, while heated tobacco products and e-cigarettes fell into the moderate range. Oral nicotine products also posed a measurable cardiovascular risk. The findings were published in the journal Nature Reviews Cardiology. Quelle: IDW Informationsdienst…

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Krankenhausaufenthalt darf nicht krank machen: Wie ältere Menschen geschützt werden können

In einem Krankenhaus sollen Menschen eigentlich gesund werden. Doch gerade für ältere und schutzbedürftige Patienten kann der Aufenthalt selbst zum Risiko werden. „Krankenhausassoziierte Dekonditionierung ist ein großes Problem: Sie wird durch eine Kombination von Faktoren verursacht, die mit der Erkrankung selbst, verminderter körperlicher Aktivität, der Ernährung und der Gestaltung der Umgebung in vielen Krankenhäusern zusammenhängen“, sagt Dr. Carly Welch. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Künstliche Intelligenz beurteilt Tumore aus allen Blickwinkeln

Ob ein Tumor besonders aggressiv ist, entscheidet oft über die richtige Behandlung – bislang lässt sich das meist nur durch eine belastende Gewebeprobe klären. Ein Forschungsteam um Prof. Dr. med. Jan Peeken und Johannes Kiechle am Universitätsklinikum der Technischen Universität München (TUM) hat nun ein KI-Verfahren entwickelt, das diese Frage direkt anhand von CT- und MRT-Aufnahmen beantworten soll. Die Wilhelm Sander-Stiftung förderte das Projekt mit rund 181.000 Euro. Die Ergebnisse wurden nun in der Fachzeitschrift Medical Image Analysis vorgestellt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Neue Studie zeigt geringe Teilnahmeraten an Krebs-Screenings von Menschen mit Behinderungen

Deutsche Krebsgesellschaft fordert mit Blick auf eine inklusive Krebsfrüherkennung mehr Forschung und Spezialisierung. Krebsfrüherkennung kann Leben retten. Doch nicht alle Menschen haben gleichermaßen Zugang zu Krebs-Screenings. Dies zeigt erstmals eine neue Übersichtsarbeit der Deutschen Krebsgesellschaft, die zusammen mit dem Centre for Cancer Detection Bruges/Belgien, dem Universitätskrankenhaus Leuven/Belgien und dem Cancer Registry of Norway veröffentlich wurde. Personen mit Unterstützungsbedarf und kognitiver Beeinträchtigung stoßen auf zahlreiche Hürden bei der Teilnahme an Krebsfrüherkennungs-Untersuchungen und nehmen somit seltener an Krebs-Screenings teil. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Gemeinsam gegen Waldbrände: Landschaften widerstandsfähig gestalten

Waldbrände nehmen im Mittelmeerraum drastisch an Intensität zu. Die jüngsten Großbrände in Frankreich, Spanien und Griechenland zeigen, dass die Waldbrandbekämpfung hierbei an ihre Grenzen stößt. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universitäten Göttingen und Kassel plädiert deshalb für einen grundlegend neuen Ansatz für die Gestaltung von Landschaften: In der Fachzeitschrift iScience zeigen die Forschenden, dass Waldbrandvorsorge gemeinsam mit Naturschutz, Landwirtschaft und ländlicher Entwicklung gedacht und geplant werden sollte. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Pionierin mit Potenzial – LWF veröffentlicht neuen Wissensband zur Zitterpappel

Mit der Wahl zum Baum des Jahres 2026 rückt die Zitterpappel (Populus tremula) verstärkt in den Fokus von Forstwissenschaft und Praxis. Im Anschluss an eine gut besuchte Online-Tagung zur Zitterpappel gibt die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) nun einen neuen Band der Schriftreihe „LWF Wissen“ heraus. Dieser bündelt aktuelle Erkenntnisse aus Forschung und Praxis und zeigt das Potenzial der Zitterpappel für Biodiversität, Waldumbau und klimaresiliente Wälder. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Global Health: Transparenz für die Entwicklungshilfe

Wie bedarfsgerecht sind Gelder für die Krankheitsbekämpfung verteilt? LMU-Forschende haben eine Machine-Learning-Pipeline entwickelt, mit der sich relative Diskrepanzen in der Mittelverteilung aufdecken lassen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Detecting Crises Earlier: AI for Situational Awareness in the German Healthcare System

Which hospitals could become unavailable in the event of a natural disaster? How many intensive care beds are available, what medicines are in stock? In the future, answers to questions like these should be updated more quickly. As part of the collaborative AtheneKI project, researchers at the Medical Faculty of the University of Duisburg-Essen are developing the data science foundations and methods needed to achieve this, together with partners in Hamburg and Munich. The Federal Ministry for Research, Technology and Space is funding the three-year research project with approximately €7.4 million. Around €2.4 million will go to the Institute for…

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Neuer Baustein verbindet Proteine mit anderen Molekülen

LMU-Forschende haben einen molekularen Baustein entwickelt, mit dem sich Proteine und künstliche Moleküle gezielt zu komplexen Nanostrukturen verbinden lassen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Studie hinterfragt weit verbreitete Auffassung in der Zellbiologie

Wissenschaft lebt nicht nur von neuen Entdeckungen, sondern auch davon, bestehendes Wissen kritisch zu hinterfragen. Ein Team der Universität Basel entkräftet eine jahrzehntealte Vorstellung, dass sogenannte Coronin-Proteine in erster Linie für die Organisation des Zellskelett verantwortlich sind. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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A ghost from the past: An African bat overlooked for two centuries is discovered in Europe

An African bat whose presence in Sicily had remained an unresolved zoological mystery for almost two centuries has now been documented on Pantelleria Island. A study published in Global Ecology and Conservation reports the first solid evidence of the Egyptian slit-faced bat (Nycteris thebaica) in Europe, adding not only a new bat species but also the first representative of the family Nycteridae to the European fauna. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Ein Geist aus der Vergangenheit: Seit zwei Jahrhunderten übersehene afrikanische Fledermaus in Europa entdeckt

Eine afrikanische Fledermaus, deren Vorkommen auf Sizilien fast zwei Jahrhunderte lang ein ungelöstes zoologisches Rätsel geblieben war, wurde nun auf der italienischen Insel Pantelleria durch ein Forschungsteam der Universität Neapel Federico II, des Museums für Naturkunde Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und des Nationalparks Pantelleria dokumentiert. Eine in Global Ecology and Conservation veröffentlichte Studie liefert den ersten belastbaren Nachweis der Ägyptischen Schlitznase (Nycteris thebaica) in Europa. Damit kommt nicht nur eine weitere Fledermausart zur europäischen Fauna hinzu, sondern erstmals auch ein Vertreter der Familie der Schlitznasen (Nycteridae). Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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West Nile fever in Germany: How early career researchers calculate the mosquito season and the spread of viruses

Hamburg, for World Mosquito Day on 20 August 2026: Researchers at the Bernhard Nocht Institute for Tropical Medicine (BNITM) are using a range of mathematical models to calculate the expected spread of West Nile virus in Germany. They are also developing forecasting models that predict how mosquito populations will develop and which surveillance and prevention measures hold the most promise. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Wie das «Einhorn der Meere» zu seiner Helix kam

Eine Narwal-Geschichte mit unerwarteter Wendung Bis zu zwei Meter lang und in einer perfekten Spirale gewunden: Der Stosszahn des Narwals gehört zu den ungewöhnlichsten Strukturen im Tierreich. Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des Paul Scherrer Instituts PSI hat nun erstmals entschlüsselt, wie diese Helix im Inneren des Zahns angelegt ist – mit überraschender Wendung. Denn der nanometergrosse Aufbau dieser Spirale dreht sich nicht nur in eine, sondern in zwei entgegengesetzte Richtungen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Aderhautmelanom – Metastudie zeigt: Jeder Monat ohne Therapie erhöht das Sterberisiko

Das Aderhautmelanom ist der häufigste bösartige Augentumor bei Erwachsenen. Eine internationale Metastudie zeigt erstmals mit konkreten Zahlen, wie schnell diese Tumoren wachsen und welche Folgen es hat, wenn ihre Behandlung verzögert wird. Die Auswertung macht deutlich: Je größer ein Aderhautmelanom wird, desto schneller wächst es – und desto stärker steigt das Risiko, innerhalb von zehn Jahren an Metastasen zu sterben. Die DOG-Sektion Ophthalmologische Onkologie weist vor diesem Hintergrund darauf hin, dass Zeit bei der Diagnose ebenso wie bei der Therapie ein entscheidender Faktor ist. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Ärztliche Anerkennung in Deutschland: DGIM öffnet Fortbildungsangebote für Ärztinnen und Ärzte im Anerkennungsverfahren

Mehr als ein Viertel der in Deutschland tätigen Ärztinnen und Ärzte ist zugewandert. Gleichzeitig müssen viele Medizinerinnen und Mediziner, die im Ausland ausgebildet wurden, ein oft langwieriges Anerkennungsverfahren durchlaufen, bevor sie hier ärztlich tätig werden dürfen. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM) möchte diese Zeit künftig nutzen: Medizinerinnen und Mediziner, die perspektivisch internistisch tätig werden wollen, sollen bereits während des Anerkennungsverfahrens Zugang zu ausgewählten Fortbildungsangeboten der Fachgesellschaft erhalten. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Agri-PV & Agroforst: Ackerpflanzen vertragen Beschattung besser als gedacht

Feldstudie der Universität Hohenheim zeigt: Gerste, Bohnen, Kartoffeln, Kohl und Mais passen ihre Photosynthese in Agroforst- und Agri-Photovoltaik-Systemen an Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Woche der Demenz und Welt-Alzheimertag: Wissenschaftsjahr rückt Gehirngesundheit im September in den Mittelpunkt

Der Welt-Alzheimertag am 21. September und die Woche der Demenz vom 21. bis zum 27. September rücken die Gesundheit des Gehirns und die Forschung zu Erkrankungen des Nervensystems in den Fokus. Das Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft greift diesen Anlass mit einem Themenschwerpunkt im September auf. Mit der Challenge #MachsMitLinks lädt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) außerdem dazu ein, alltägliche Tätigkeiten einmal mit der jeweils ungewohnten Hand auszuführen und dabei die eigene Wahrnehmung und Koordination spielerisch herauszufordern. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Mehr Sonne, mehr UV-Risiko

Eine europaweite Untersuchung, an der die Veterinärmedizinische Universität Wien (Vetmeduni) maßgeblich beteiligt ist, zeigt, dass die hautwirksame UV Strahlung zwischen 2013 und 2022 an vielen Orten in Europa spürbar zugenommen hat. An 26 von 40 Messstationen wurden klare Anstiege gemessen. Ein Trend, der unseren Alltag und den Sonnenschutz zunehmend betrifft. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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From Residual Materials to Fertilizers: New Nutrient Cycles for Sustainable Agriculture

Hof, August 5, 2026. How can valuable nutrients from agriculture be used more effectively? This is the question addressed by the ReKorD research project at Hochschule Hof. The aim is to transform residual materials from livestock farming into high-quality fertilizers, thereby closing regional nutrient cycles. The project is intended to make agriculture less dependent on mineral fertilizers while conserving resources at the same time. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Aus Reststoffen werden Dünger: Neue Nährstoffkreisläufe für eine nachhaltige Landwirtschaft

Hof, 05.08.2026. Wie lassen sich wertvolle Nährstoffe aus der Landwirtschaft besser nutzen? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Forschungsprojekt ReKorD an der Hochschule Hof. Ziel ist es, Reststoffe aus der Tierhaltung in hochwertige Dünger umzuwandeln und so regionale Nährstoffkreisläufe zu schließen. Das Vorhaben soll die Landwirtschaft unabhängiger von mineralischen Düngemitteln machen und gleichzeitig Ressourcen schonen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Schmetterlinge auf dem Weg nach oben

Wie reagieren Schmetterlinge in den Alpen auf steigende Temperaturen? Eine Studie der Universität Würzburg zeigt: Vor allem Arten, die ihre Körpertemperatur schlecht regulieren können, weichen in höhere Lagen aus. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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