Die letzten Meldungen

Zellskelett-Gene regulieren Vernetzung im Säugerhirn

Ein Molekülpaar zu trennen, hat Auswirkungen auf das Networking im Hirn: So lässt sich zusammenfassen, was eine Marburger Forschungsgruppe jetzt über die Vernetzung von Nervenzellen herausgefunden hat. Diese hängt demnach davon ab, wie die Proteine CAP1, SRF und dessen Bindungspartner MRTF miteinander interagieren. Wie genau der Steuerungsprozess vor sich geht, berichtet das Team in der Fachzeitschrift „Science Signaling“.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Intervallfasten schützt vor Leberentzündung und Leberkrebs / Wirkstoff ahmt Fasten-Effekt teilweise nach

Eine Fettlebererkrankung zieht oft eine chronische Leberentzündung nach sich und kann sogar zu Leberkrebs führen. Intervallfasten nach dem 5:2-Schema kann diese Entwicklung aufhalten, zeigen nun Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Universität Tübingen an Mäusen*. Bei bereits bestehender Leberentzündung reduziert das Fastenregime die Entstehung von Leberkrebs. Die Forschenden identifizierten in Leberzellen zwei verantwortliche Proteine, die gemeinsam für den schützenden Fasteneffekt verantwortlich sind. Ein bereits als Medikament zugelassener Wirkstoff kann diesen Effekt teilweise nachahmen.

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First model of the brain’s information highways developed

Our human brain is not only bigger and contains more neurons than the brains of other species, but it is also connected in a special pattern: Thick bundles of neurons connect brain regions across long distances, such as the right and left brain hemispheres. A team of researchers at IMBA, including Catarina Martins-Costa, Nina Corsini and Jürgen Knoblich, now presents the first organoid model in which these information highways can be studied. Their results are published on May 7th in the journal Cell Stem Cell.

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Model der Autobahnen im Gehirn entwickelt

Unser menschliches Gehirn ist nicht nur größer und enthält mehr Nervenzellen als die Gehirne anderer Arten, sondern ist auf eine ganz besondere Weise vernetzt: Dicke Nervenbündel verbinden Gehirnregionen über weite Strecken, etwa die linke und die rechte Gehirnhälfte. Ein ForscherInnenteam des IMBA, rund um Catarina Martins-Costa, Nina Corsini und Jürgen Knoblich, präsentierte nun das erste Organoidmodell, in dem diese Informations-Autobahnen untersucht werden können. Die Ergebnisse erscheinen am 7. Mai im Fachmagazin Cell Stem Cell.

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Sicher verpflegt: Schutz vor lebensmittelbedingten Erkrankungen in Gemeinschaftseinrichtungen

Das BfR hat seine Empfehlungen für die Verpflegung von besonders empfindlichen Personengruppen aktualisiert

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Dissertationspreis für Bioinformatik ausgeschrieben

Die Fachgruppe Bioinformatik (FaBI) vergibt auch dieses Jahr wieder den FaBI – Dissertationspreis für herausragende Dissertationen im Bereich Bioinformatik. Neben einem Preisgeld von 1000,-€ erhält der/die Preisträger/in eine Einladung zur German Conference on Bioinformatics 2024 in Bielefeld. Die Preisverleihung schließt auch die Gelegenheit ein, die Forschungsarbeit in einem Vortrag zu präsentieren.

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Herausragende Beiträge gesucht: DGPPN schreibt Preise aus

Wie lassen sich Diagnostik und Behandlung von Patientinnen und Patienten in Psychiatrie und Psychotherapie weiter verbessern? Welche Neuerungen gibt es im Bereich der Psychiatrieforschung? Wie können gesellschaftliche Akzeptanz psychischer Erkrankungen gestärkt und Betroffene entstigmatisiert werden? Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) fördert Innovationen auf dem Gebiet der psychischen Gesundheit und ehrt herausragende Forschungsbeiträge sowie Initiativen, Projekte und Medienberichte mit Preisen in Höhe von insgesamt fast 100.000 Euro. Bewerbungen sind bis zum 30. Juni 2024 möglich.

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JuniorForscherTage 2024 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gestartet

Beeindruckendes Erlebnis für die jüngeren Teilnehmenden in der Internationalen JuniorScienceOlympiade (IJSO) / 18 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland experimentieren im NaT-Lab der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

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Wenn das Kleinhirn aktiv wird

Lange Zeit wurde ignoriert, dass das Kleinhirn auch eine wichtige Rolle bei der Regulierung unserer Emotionen spielt – etwa beim Verarbeiten von Furcht. Prof. Dr. Melanie Mark von der Ruhr-Universität Bochum und Prof. Dr. Dagmar Timmann von der Universität Duisburg-Essen liefern als zwei der ersten experimentelle Beweise dafür, dass das Kleinhirn zum Erlernen, aber auch zur Auslöschung konditionierter Furchtreaktionen beiträgt. Sie berichten darüber in der Zeitschrift eNeuro vom 4. Januar 2024.

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Forschung unter Hochdruck

Warum 3.000 Bar nötig sind, um einen umfassenden Blick auf ein Protein zu werfen: Die Konstanzer Forscher Frederic Berner und Michael Kovermann stellen ein neues Hochdruck-Spektroskopieverfahren vor, um die Eigenschaften der nativen Proteinstruktur zu enträtseln.

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Geisenheimer Weintourismus Tagung 2024 – Mobilität und Nachhaltigkeit im Fokus

Am 3. Mai 2024 fand an der Hochschule Geisenheim die Geisenheimer Weintourismus Tagung statt, bei der sich rund 130 Expertinnen und Experten versammelten, um über die Rolle von Wohnmobilstellplätzen als Vermarktungschance für Weingüter zu diskutieren.

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Neue Spezialambulanz für Traumatherapie an der MSH Medical School Hamburg

Am 25.04.2024 wurde die Spezialambulanz für Traumatherapie an der MSH mit einem wissenschaftlichen Symposium eröffnet. Vor dem Hintergrund der schlechten Versorgung von Patientinnen und Patienten mit traumatischen Erfahrungen, die oft viele Monate auf einen adäquaten Behandlungsplatz warten, werden in der Hochschulambulanz der MSH Medical School Hamburg – University of Applied Sciences and Medical University nun evidenzbasierte Behandlungen für Betroffene angeboten.

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Virtual Reality: Besserer Strahlenschutz für medizinisches Fachpersonal

BfS stellt neue VR-Anwendung auf dem Röntgenkongress vor

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Neue Wege in der Ozeanbeobachtung: Kreuzfahrtschiff als Datensammler

06.05.2024/Hamburg. Wissenschaftliche Forschung nicht nur von speziellen Forschungsschiffen aus zu betreiben, sondern auch von nicht-wissenschaftlichen Schiffen und marinen Infrastrukturen – das ist eine der Ideen der Helmholtz-Innovationsplattform „Shaping an Ocean Of Possibilities“ (SOOP), die neue Technologien und Strukturen in der Ozeanbeobachtung entwickeln soll. Jetzt hat SOOP eine Kooperation mit HX Hurtigruten Expeditions gestartet. Im Rahmen von Expeditions-Seereisen in entlegene Regionen sollen Meeresdaten für die Wissenschaft gesammelt werden. Die erste Expedition hat am Samstag in Hamburg begonnen, Zielhafen ist Reykjavik.

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New Approaches in Ocean Observation: Cruise Ship as Data Collector

06. May 2024/Hamburg. Scientific research – not only confined to dedicated research vessels but also from non-scientific vessels and marine infrastructures. This is one of the ideas promoted by the Helmholtz Innovation Platform “Shaping an Ocean Of Possibilities” (SOOP). SOOP aims to develop new technologies and structures for ocean observation and has recently initiated a cooperation with HX Hurtigruten Expeditions. During cruise voyages to remote regions, ocean data will be collected for scientific purposes. The first expedition with SOOP technology on board now started in Hamburg, with Reykjavik as the destination port.

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Fest der Ideen und Innovationen

Bundespräsident und DBU laden ein – Anmeldungen bis 15. Mai

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Gemeinsame Stellungnahme der DGN und DPG zur Anerkennung des „Parkinson-Syndroms durch Pestizide“ als Berufskrankheit

Am 20. März 2024 hat der Ärztliche Sachverständigenbeirat Berufskrankheiten (ÄSVB) die Anerkennung der Parkinson-Krankheit unter bestimmten Voraussetzungen als Berufskrankheit „Parkinson-Syndrom durch Pestizide“ empfohlen. Laut Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt ist zu erwarten, dass das Bundesministerium für Arbeit und Soziales dies in die Liste für Berufskrankheiten aufnimmt. Vermutet wird eine Aufnahme in der zweiten Jahreshälfte 2024. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN) und die Deutsche Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen e.V. (DPG) begrüßen diesen Schritt sowie die ausführliche Aufarbeitung der aktuellen Literatur und Datenlage durch den ÄSVB.

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Wildesel und Weidetiere – neue Studie zeigt Möglichkeiten zur Koexistenz

Die Populationen des Persischen Wildesels (Onager) im Iran sind stark gefährdet. Eine soeben veröffentlichte internationale Studie unter Beteiligung des Forschungsinstituts für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI) der Veterinärmedizinischen Universität Wien zeigt nun, dass der Mensch und von ihm gehaltene Weidetiere Tiere nicht nur Konkurrenz und Gefahr sind. Demnach könnte unter bestimmten Bedingungen die Erhaltung eines gefährdeten Säugetiers mit der Viehzucht vereinbar sein – und sogar zum Schutz der Art beitragen.

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Neu entdeckter Mechanismus der T-Zell-Kontrolle kann Krebs-Immuntherapien beeinträchtigen

Tragen aktivierte T-Zellen ein bestimmtes Markerprotein auf ihrer Oberfläche, so werden sie von natürlichen Killerzellen (NK)-Zellen, einer weiteren Zellart des Immunsystems, in Schach gehalten. Damit verhindert der Körper vermutlich, dass zerstörerische Immunreaktionen „überschießen“. Dies entdeckten Forschende vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und von der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) und zeigten: NK-Zellen können auf diese Weise auch die Wirkung von Krebstherapien mit Immun-Checkpoint Inhibitoren (ICI) beeinträchtigen und bei zellulären Immuntherapien für den raschen Rückgang von therapeutischen CAR-T-Zellen verantwortlich sein.

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Patientenorganisationen warnen vor Herz-Reha-Engpass für Erwachsene mit angeborenem Herzfehler

Aktionsbündnis Angeborene Herzfehler (ABAHF) beklagt als Patientenvertretung bedenklichen Versorgungsengpass in der kardiologischen Rehabilitation für Erwachsene mit angeborenem Herzfehler (EMAH)/ Herzstiftungs-Vorstand: „Fataler Mangel an Reha-Angebot“

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Welttag der Handhygiene: Schutz gegen Krankheiten und Infektion

Zum Internationalen Tag der Händehygiene machen Expertinnen und Experten aus der Krankenhaushygiene auf die Wichtigkeit des Themas aufmerksam. So wie regelmäßige Bewegung gut für die Gesundheit ist, beugt auch ein Bewusstsein für Hygiene möglichen Krankheiten vor. Das Datum – der 5. Mai – ist dabei bewusst gewählt. Die Ziffern symbolisieren die fünf Finger der beiden Hände. Am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden werden Mitarbeitende sowie Patientinnen und Patienten mit unterschiedlichen Aktionen sensibilisiert. Bereits Mitte April hat ein interner Aktionstag Informationen geboten. Zudem konnten die Mitarbeitenden hier Fortbildungspunkte zum Thema sammeln.

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Resilient und nachhaltig: krisenfeste Branche Gesundheitswirtschaft in der Zeitenwende

Einladung zur 19. Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft –
Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach zu Gast in Rostock

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Largest family tree of flowering plants created

A large international research team including a scientist from the University of Bayreuth has created the most comprehensive family tree of flowering plants to date. This family tree is based on 15 times more data than all previous ones and also includes extinct and endangered species.

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EDCareKids: Analyse der Kindernotfallversorgung in Deutschland

Bundesweites Forschungsprojekt untersucht die aktuellen Herausforderungen und Potenziale der Versorgung von akut erkrankten Kindern und Jugendlichen.

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Synthetisch und schnell

Forschende entwickeln eine neue Variante des besonders schnell wachsenden Bakteriums Vibrio natriegens

Vibrio natriegens, das Bakterium mit der höchsten bisher bekannten Teilungsrate, verteilt sein Erbgut auf zwei Chromosomen. Ist das der Grund für sein schnelles Wachstum? Nein, sagen Forscherinnen und Forscher des Max-Planck-Instituts für terrestrische Mikrobiologie und des Zentrums für Synthetische Mikrobiologie der Philipps-Universität Marburg. Sie haben mit Hilfe der Synthetischen Biologie einen neuen Stamm mit nur einem Chromosom entwickelt. Er könnte in Zukunft Forschung und Anwendung vereinfachen und ist dabei genauso schnell.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft