Weltnichtrauchertag 2022: „Save (y)our Future“ – Jetzt den Rauchausstieg wagen

Rauchen schädigt unsere Gesundheit und unsere Umwelt: Jährlich sterben in Deutschland etwa 127.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Und Zigarettenreste belasten mit giftigen Inhaltsstoffen Boden und Gewässer, wodurch die Gesundheit von Tieren gefährdet ist. Ein Rauchstopp kann diese Gefahren deutlich reduzieren. Deshalb raten der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zum Rauchausstieg und informieren anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai 2022 Aufhörwillige zu Unterstützungsangeboten. Der Aktionstag steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Save (y)our Future“ – „Rette Deine und unsere Zukunft“.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Cannabis-Legalisierung: Lungenmediziner fordern die Finanzierung von intensiver Begleitforschung ab dem ersten Abgabetag

Drogenkonsum zwischen Genuss und Gesundheit: Die von der Bundesregierung geplante kontrollierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene zu Genusszwecken muss ab dem ersten Abgabetag streng wissenschaftlich begleitet werden, fordert die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). In einem heute veröffentlichten Positionspapier warnt die Fachgesellschaft vor wesentlichen gesundheitlichen Risiken, insbesondere vor Lungenschäden durch das Inhalieren von Cannabis. Zudem werde das Rauschmittel seit Jahren als Einstiegsdroge bewertet – mit einem erhöhten Risiko für den anschließenden Konsum weiterer Drogen.

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Mütter von Zwillingen sind nicht fruchtbarer, sondern haben einfach nur mehr Glück

Sind Frauen, die Zwillinge haben, fruchtbarer? Während frühere Studien zu dem Schluss kamen, dass dies der Fall ist, zeigt eine detaillierte Analyse von mehr als 100.000 Geburten aus dem vorindustriellen Europa durch ein internationales Team von Wissenschaftlern, dass dies nicht der Fall ist. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden jetzt in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.

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Microparticles with feeling

Watching corals breathe: Researchers develop a new method to simultaneously measure flow and oxygen.

An international research team headed by the Max Planck Institute for Marine Microbiology in Bremen, Aarhus University and the Science for Life Lab in Uppsala has developed tiny particles that measure the oxygen concentration in their surroundings. In this way, they can track fluid flow and oxygen content at the same time – exciting prospects for many fields of research, from biology to physics.

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Mikropartikel mit Gefühl

Korallen beim Atmen zuschauen: Forschende entwickeln eine neue Methode zur gleichzeitigen Messung von Strömung und Sauerstoff.

Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Bremer Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie, der Universität Aarhus und des Science for Life Institute in Uppsala hat winzige Partikel entwickelt, die den Sauerstoffgehalt in ihrer Umgebung anzeigen. So schlagen sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Mit den kleinen Kügelchen können sie Strömungen und gleichzeitig den Sauerstoffgehalt verfolgen – spannende Perspektiven für viele Forschungsgebiete, von der Biologie bis zur Physik.

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AWMF fordert ein Jahr nach Geltungsbeginn Nachbesserungen beim Medizinprodukte-Anpassungsgesetz

Berlin – Die seit einem Jahr geltende europäische Verordnung für Medizinprodukte, die Medical Device Regulation (MDR), muss in der Umsetzung nachgebessert werden: Der Aufwand für Re-Zertifizierungen von bereits auf dem Markt existierenden Produkten ist zu verringern. Außerdem sollte es eine Erprobungsregelung für innovative Medizinprodukte geben, die eine schrittweise Marktzulassung ermöglicht. Das ist Thema eines Symposiums der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF). Fachleute aus Medizin und Technik diskutieren dort, wie die Umsetzung angelaufen ist und wie sie verbessert werden kann.

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Bioökonomieregion Mitteldeutschland übergibt Absichtserklärung an den Bioökonomierat

Die gemeinsame Absichtserklärung von 29 Akteuren aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zur Gestaltung der Bioökonomieregion Mitteldeutschland wurde heute in Berlin dem Bioökonomierat der Bundesregierung übergeben. Das Gremium erachtet diese Initiative für wegweisend beim Aufbau der industriellen Bioökonomie und wird sie in seine Arbeit einfließen lassen.

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Behind the Scenes of Science

In a new online exhibition, young scientists show what their work looks like in research labs, what they work on and what questions they ask themselves in their research.

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300 Wissenschaftler*innen veröffentlichen Communiqué mit Handlungsempfehlungen an G7

Auf dem Think7 Summit treffen sich noch bis morgen mehr als 300 Wissenschaftler*innen aus G7-Ländern und darüber hinaus, um Lösungen für die großen globalen Herausforderungen zu präsentieren.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

300 researchers publish communiqué with recommendations for action to G7

At the Think7 Summit, more than 300 researchers from G7 countries and beyond meet today and tomorrow to present solutions to major global challenges.

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New models for rare diseases provide new insights

A team of scientists from the Medical Faculty of the Heinrich Heine University Düsseldorf (HHU) and the IUF – Leibniz Research Institute for Environmental Medicine in Düsseldorf developed a multicellular model for human neurometabolic diseases associated with mitochondrial complex I deficiency and identified a potential therapeutic compound as well as its underlying mechanism. The results of this study were recently published in the renowned scientific journal Nature Communications.

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Neue Modelle für seltene Erkrankungen geben neue Einblicke

Forschende der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und des IUF – Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung in Düsseldorf haben ein mehrzelliges Modell für Stoffwechselerkrankungen mit Auswirkungen auf das Nervensystem, die mit einem Defekt des mitochondrialen Komplex I zusammenhängen, entwickelt und einen potenziellen therapeutischen Wirkstoff sowie den zugehörigen Mechanismus identifiziert. Die Ergebnisse dieser Studie wurden kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.

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Schub für wissenschaftlichen Nachwuchs der Immunologie

14 junge Nachwuchswissenschaftler:innen profitieren von Anschubfinanzierung durch den immunologischen Sonderforschungsbereich 854 der Universität Magdeburg.

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Proteinlandkarten von Tumoren

Die Eigenschaften von Krebszellen kann man mithilfe von Deep Visual Proteomics besser verstehen, schreibt ein deutsch-dänisches Team in „Nature Biotechnology“. Fabian Coscia hat das Verfahren mitentwickelt und wird es am MDC weiter verfeinern – um auch für resistente Tumore Therapien zu finden.

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Function follows form in plant immunity

Scientists from the Max Planck Institute for Plant Breeding Research (MPIPZ) and the University of Cologne, Germany, have discovered a novel biochemical mechanism explaining how immune proteins defend plants against invading microorganisms. Their findings are published in the journal Cell.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Die Funktion folgt der Form in der Pflanzenimmunität

Wissenschaftler:innen des Max-Planck-Instituts für Pflanzenzüchtungsforschung (MPIPZ) und der Universität zu Köln haben einen Weg entdeckt, der erklärt, wie eine Proteinfamilie Pflanzen gegen mikrobielle Schaderreger verteidigen. Ihre Ergebnisse wurden jetzt in der Zeitschrift Cell veröffentlicht.

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When microbes fight over food

You can’t see them with the naked eye, but our forest ground is littered with microorganisms. They decompose falling leaves, thereby improving soil quality and counteracting climate change. But how do these single-celled organisms coordinate their tasks? An international research team has been looking into this little-understood process. The researchers were able to show that, when decomposing plant litter, bacteria produce chemical compounds that control their competitors. This competition optimizes the distribution of tasks in the community: only the microorganisms that are well adapted to the food source and can fend off competitors will prevail.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wenn Mikroben übers Essen streiten

Man sieht sie mit bloßem Auge nicht, aber unser Waldboden ist übersät mit Mikroorganismen. Sie zersetzen herabfallendes Laub und verbessern damit die Bodenqualität und wirken dem Klimawandel entgegen. Doch wie stimmen diese Einzeller sich über ihre Aufgabenverteilung ab? Diesem bisher wenig verstandenen Prozess ist ein internationales Forschungsteam auf den Grund gegangen. Die Forschenden konnten zeigen, dass Bakterien beim Abbau von Laub chemische Verbindungen herstellen, die die Konkurrenten kontrollieren.

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Publication in Science. Can the internet be addictive?

Whether computer games or sex – he is an expert of addiction: Prof. Dr. Matthias Brand from the University of Duisburg-Essen (UDE) has been researching for years what goes on in the minds of addicts and how their behavior can be changed. In the current issue of Science, the psychology professor now analyzes the similarities between problematic Internet use and other addictions.

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Veröffentlichung in Science: Wird das Internet zur Sucht?

Ob Computerspiele oder Sex – mit Sucht kennt er sich aus: Prof. Dr. Matthias Brand von der Universität Duisburg-Essen (UDE) erforscht seit Jahren, was in den Köpfen von Süchtigen vor sich geht und wie sich ihr Verhalten ändern lässt. In der aktuellen Ausgabe von Science analysiert der Psychologieprofessor nun die Ähnlichkeit zwischen problematischem Internetgebrauch und anderen Süchten.

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Entzündungen in Herzmuskelzellen bei Kindern: Sind defekte Gene eine Ursache?

Forscherin des Deutschen Herzzentrums Berlin untersucht Krankheitsmechanismen von Herzmuskelentzündungen bei Kindern – unterstützt mit Gerd-Killian-Projektförderung der Herzstiftung

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Healthy fat? Transcription factor C/EBPβ positively influences fat storage

The chronic nutritional and metabolic disease of obesity is characterized by an excessive increase in body fat and its accumulation in tissues. Those who suffer from obesity also have an increased risk of concomitant or secondary diseases such as type 2 diabetes, fatty liver disease, and atherosclerosis. Researchers at the European Research Institute for the Biology of Ageing (ERIBA) in Groningen, the Netherlands, and the Leibniz Institute on Aging – Fritz Lipmann Institute (FLI) in Jena, Germany, have now demonstrated for the first time in a mouse model how the transcription factor C/EBPβ can positively influence fat storage and maintain health even under a particularly high-fat diet.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Gesundes Fett? Transkriptionsfaktor C/EBPβ beeinflusst Fettspeicherung positiv

Bei der chronischen Ernährungs- und Stoffwechselerkrankung Adipositas kommt es zu einer übermäßigen Vermehrung des Körperfetts und dessen Ansammlung im Gewebe. Wer daran erkrankt, hat zudem ein erhöhtes Risiko für Begleit- oder Folgeerkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Fettleber oder Atherosklerose. Forschende des European Research Institute for the Biology of Ageing (ERIBA) in Groningen, Niederlande, und des Leibniz-Instituts für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena, Deutschland, wiesen nun im Mausmodell erstmals nach, wie der Transkriptionsfaktor C/EBPβ selbst bei besonders fettreicher Ernährung die Fettspeicherung positiv beeinflussen und die Gesundheit erhalten kann.

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10 Jahre DZG: „Tempomacher in der Gesundheitsforschung“

Vier von sechs Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG) feierten heute mit einem Festakt in Berlin und rund 300 Gästen aus Politik und Wissenschaft ihren zehnten Geburtstag. Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger, die hessische Wissenschaftsministerin Angela Dorn, der Berliner Gesundheitsstaatssekretär Dr. Thomas Götz, die ehemalige Bundesforschungsministerin Annette Schavan, Prof. Christian Drosten sowie BioNTech-Mitbegründerin und -Medizinvorständin Prof. Özlem Türeci gratulierten auf der Veranstaltung und digital.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

New method revolutionizes cancer diagnosis

How does cancer arise? How does cellular composition influence tumor malignancy? These questions are profound and challenging to answer, but are crucial to understand the disease and find the right cure. Now, a German-Danish team led by Professor Matthias Mann has developed a ground-breaking technology called ‘Deep Visual Proteomics’. This method provides researchers and clinicians with a protein read-out to understand cancer at single cell-type resolution. The technology was published in the journal Nature Biotechnology and demonstrates its potential in a first application to cancer cells.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft