West Nile fever in Germany: How early career researchers calculate the mosquito season and the spread of viruses

Hamburg, for World Mosquito Day on 20 August 2026: Researchers at the Bernhard Nocht Institute for Tropical Medicine (BNITM) are using a range of mathematical models to calculate the expected spread of West Nile virus in Germany. They are also developing forecasting models that predict how mosquito populations will develop and which surveillance and prevention measures hold the most promise. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Wie das «Einhorn der Meere» zu seiner Helix kam

Eine Narwal-Geschichte mit unerwarteter Wendung Bis zu zwei Meter lang und in einer perfekten Spirale gewunden: Der Stosszahn des Narwals gehört zu den ungewöhnlichsten Strukturen im Tierreich. Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des Paul Scherrer Instituts PSI hat nun erstmals entschlüsselt, wie diese Helix im Inneren des Zahns angelegt ist – mit überraschender Wendung. Denn der nanometergrosse Aufbau dieser Spirale dreht sich nicht nur in eine, sondern in zwei entgegengesetzte Richtungen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Aderhautmelanom – Metastudie zeigt: Jeder Monat ohne Therapie erhöht das Sterberisiko

Das Aderhautmelanom ist der häufigste bösartige Augentumor bei Erwachsenen. Eine internationale Metastudie zeigt erstmals mit konkreten Zahlen, wie schnell diese Tumoren wachsen und welche Folgen es hat, wenn ihre Behandlung verzögert wird. Die Auswertung macht deutlich: Je größer ein Aderhautmelanom wird, desto schneller wächst es – und desto stärker steigt das Risiko, innerhalb von zehn Jahren an Metastasen zu sterben. Die DOG-Sektion Ophthalmologische Onkologie weist vor diesem Hintergrund darauf hin, dass Zeit bei der Diagnose ebenso wie bei der Therapie ein entscheidender Faktor ist. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Ärztliche Anerkennung in Deutschland: DGIM öffnet Fortbildungsangebote für Ärztinnen und Ärzte im Anerkennungsverfahren

Mehr als ein Viertel der in Deutschland tätigen Ärztinnen und Ärzte ist zugewandert. Gleichzeitig müssen viele Medizinerinnen und Mediziner, die im Ausland ausgebildet wurden, ein oft langwieriges Anerkennungsverfahren durchlaufen, bevor sie hier ärztlich tätig werden dürfen. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM) möchte diese Zeit künftig nutzen: Medizinerinnen und Mediziner, die perspektivisch internistisch tätig werden wollen, sollen bereits während des Anerkennungsverfahrens Zugang zu ausgewählten Fortbildungsangeboten der Fachgesellschaft erhalten. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Woche der Demenz und Welt-Alzheimertag: Wissenschaftsjahr rückt Gehirngesundheit im September in den Mittelpunkt

Der Welt-Alzheimertag am 21. September und die Woche der Demenz vom 21. bis zum 27. September rücken die Gesundheit des Gehirns und die Forschung zu Erkrankungen des Nervensystems in den Fokus. Das Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft greift diesen Anlass mit einem Themenschwerpunkt im September auf. Mit der Challenge #MachsMitLinks lädt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) außerdem dazu ein, alltägliche Tätigkeiten einmal mit der jeweils ungewohnten Hand auszuführen und dabei die eigene Wahrnehmung und Koordination spielerisch herauszufordern. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Agri-PV & Agroforst: Ackerpflanzen vertragen Beschattung besser als gedacht

Feldstudie der Universität Hohenheim zeigt: Gerste, Bohnen, Kartoffeln, Kohl und Mais passen ihre Photosynthese in Agroforst- und Agri-Photovoltaik-Systemen an Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Mehr Sonne, mehr UV-Risiko

Eine europaweite Untersuchung, an der die Veterinärmedizinische Universität Wien (Vetmeduni) maßgeblich beteiligt ist, zeigt, dass die hautwirksame UV Strahlung zwischen 2013 und 2022 an vielen Orten in Europa spürbar zugenommen hat. An 26 von 40 Messstationen wurden klare Anstiege gemessen. Ein Trend, der unseren Alltag und den Sonnenschutz zunehmend betrifft. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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From Residual Materials to Fertilizers: New Nutrient Cycles for Sustainable Agriculture

Hof, August 5, 2026. How can valuable nutrients from agriculture be used more effectively? This is the question addressed by the ReKorD research project at Hochschule Hof. The aim is to transform residual materials from livestock farming into high-quality fertilizers, thereby closing regional nutrient cycles. The project is intended to make agriculture less dependent on mineral fertilizers while conserving resources at the same time. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Aus Reststoffen werden Dünger: Neue Nährstoffkreisläufe für eine nachhaltige Landwirtschaft

Hof, 05.08.2026. Wie lassen sich wertvolle Nährstoffe aus der Landwirtschaft besser nutzen? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Forschungsprojekt ReKorD an der Hochschule Hof. Ziel ist es, Reststoffe aus der Tierhaltung in hochwertige Dünger umzuwandeln und so regionale Nährstoffkreisläufe zu schließen. Das Vorhaben soll die Landwirtschaft unabhängiger von mineralischen Düngemitteln machen und gleichzeitig Ressourcen schonen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Schmetterlinge auf dem Weg nach oben

Wie reagieren Schmetterlinge in den Alpen auf steigende Temperaturen? Eine Studie der Universität Würzburg zeigt: Vor allem Arten, die ihre Körpertemperatur schlecht regulieren können, weichen in höhere Lagen aus. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Vernetzungs-Stipendium für die Erforschung seltener Lebererkrankungen ausgeschrieben

Hannover – Mit ihrem neuen, für 2027 erstmals ausgeschriebenen Vernetzungs-Stipendium für seltene Lebererkrankungen unterstützt die Deutsche Leberstiftung die Vernetzung in einem Forschungsgebiet, das in besonderem Maße vom wissenschaftlichen Austausch profitiert. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Dreifachtherapie wirkt bis in die Zellen der Atemwege

Was passiert in den Atemwegen, wenn Kinder mit Mukoviszidose eine CFTR-Modulatortherapie mit Elexacaftor/Tezacaftor/Ivacaftor (ETI/Kaftrio) beginnen? Und warum profitieren Betroffene trotz gleicher oder ähnlicher CFTR-Mutation nicht immer gleich stark von der Behandlung? Mit diesen Fragen startete im Jahr 2023 ein vom Mukoviszidose e.V. gefördertes Forschungsprojekt der Arbeitsgruppen um Dr. med. Simon Gräber, Charité – Universitätsmedizin Berlin, und Dr. rer. nat. Saskia Trump, Berlin Institute of Health at Charité. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Booster vaccination strengthens existing defences

Memory B cells play a key role in adapting to new coronavirus variants The SARS-CoV-2 coronavirus is constantly mutating. As a result, vaccines become less effective and need to be regularly adapted. This was the case in 2025 with the JN.1 variant. An interdisciplinary team from Hanover and Göttingen has now investigated how the immune system responds to adapted vaccines. The findings were published in Nature Communications. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Boosterimpfung schärft bestehende Abwehr

Gedächtnis-B-Zellen dominieren die Anpassung an neue Coronavarianten Das Coronavirus SARS-CoV-2 verändert sich fortlaufend. In der Folge wirken Impfstoffe schlechter und müssen regelmäßig angepasst werden. In 2025 war dies bei der Virusvariante JN.1 der Fall. Ein interdisziplinäres Team aus Hannover und Göttingen hat nun untersucht, wie das Immunsystem auf angepasste Impfstoffe reagiert. Die Ergebnisse wurden in Nature Communications veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Early settlement dynamics in the Pacific revealed through ancient DNA

Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment at the University of Tübingen team examines human migrations from the past 3,000 years that shaped diversity of Remote Oceania Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Alte DNA lässt Dynamik der frühen Besiedlung pazifischer Inseln erkennen

Team des Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen untersucht Wanderungen der Menschen der vergangenen 3.000 Jahre im Südpazifik Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Unter Druck – Genomforschung belegt die genetische Verwundbarkeit asiatischer Elefanten

Die DNA der als gefährdet geltenden asiatischen Elefanten erzählt eine besorgniserregende Geschichte: Obwohl alle vier Unterarten unter erheblichem Druck stehen, unterscheiden sie sich deutlich in ihrer genetischen Gesundheit. Ein internationales Forschungsteam zeigt, wie Ganzgenomanalysen präziser identifizieren können, welche Populationen besonders gefährdet sind und wo Schutzmaßnahmen die größte Wirkung entfalten können. Die Ergebnisse der Studie, an der Biologe Dr. Patrick Arnold von der Universität Potsdam beteiligt war, wurden jetzt in der Fachzeitschrift „Genome Biology and Evolution“ veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Nearly €1 million for innovative blood cancer research: DKMS opens call for the John Hansen Research Grant 2027

Tuebingen, August 14, 2026. The foundation DKMS Stiftung Leben Spenden has opened the new application round for the DKMS John Hansen Research Grant. Up to four outstanding projects by early-career researchers worldwide will be funded, with each receiving up to €240,000 over a three-year period. The focus is on research projects related to hematopoietic stem cell transplantation and cell therapy for hematological diseases. Applications for the DKMS John Hansen Research Grant 2027 can be submitted through November 16, 2026. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Fast eine Million Euro für innovative Blutkrebsforschung: DKMS schreibt John Hansen Research Grant 2027 aus

Tübingen, 14. August 2026 – Die DKMS Stiftung Leben Spenden hat die neue Bewerbungsphase für den DKMS John Hansen Research Grant eröffnet. Gefördert werden bis zu vier herausragende Projekte von Nachwuchsforschenden weltweit mit jeweils bis zu 240.000 Euro über einen Zeitraum von drei Jahren. Im Mittelpunkt stehen Forschungsvorhaben zur hämatopoetischen Stammzelltransplantation und Zelltherapie bei hämatologischen Erkrankungen. Bewerbungen für den DKMS John Hansen Research Grant 2027 können bis zum 16. November 2026 eingereicht werden. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Würzburg researchers discover new path to safer thrombosis protection

A research team from Experimental Biomedicine I at Würzburg University Hospital (UKW) presents a novel approach to prevent arterial thrombosis and inflammatory tissue damage, so-called thrombo-inflammatory diseases, without increasing the risk of bleeding in the renowned journal “Signal Transduction and Targeted Therapy”. Instead of blocking the platelet receptor glycoprotein VI (GPVI), the researchers partially downregulated it. A targeted reduction in receptor density on the surface of platelets could weaken pathological signals that lead to blood clot formation while largely preserving normal blood clotting. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Würzburger Forschung entdeckt neuen Weg zu sicherem Thromboseschutz

Ein Forschungsteam der Experimentellen Biomedizin I des UKW präsentiert in der renommierten Fachzeitschrift „Signal Transduction and Targeted Therapy“ einen neuartigen Ansatz zur Vorbeugung von arteriellen Thrombosen und entzündlichen Gewebeschäden, so genannten thrombo-inflammatorischen Erkrankungen, ohne das Blutungsrisiko zu erhöhen. Anstatt den Thrombozytenrezeptor Glykoprotein VI (GPVI) zu blockieren, haben die Forschenden ihn teilweise herunterreguliert. Eine gezielte Verringerung der Rezeptordichte auf der Oberfläche der Blutplättchen könnte krankhafte Signale zur Bildung von Blutgerinnseln abschwächen und gleichzeitig die normale Blutgerinnung weitgehend erhalten. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Deutsches Reanimationsregister veröffentlicht Jahresbericht zur außerklinischen Reanimation

Für den Jahresbericht wurden Daten von 208 Notarzt- und Rettungsdiensten aus ganz Deutschland ausgewertet, die am Deutschen Reanimationsregister teilnehmen. Gemeinsam decken sie eine Versorgungsregion mit rund 37 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern ab. Die Zahlen zeigen unter anderem, dass es mehr Hilfe durch alarmierte Ersthelfende gab. AEDs kommen aber noch viel zu selten zum Einsatz. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Wenn Prüfer nachhelfen: Studie enthüllt Schwachstellen bei Nachhaltigkeitskontrollen

ETH-Forschende zeigen anhand eines Nachhaltigkeitsprogramms für den Kakaoanbau an der Elfenbeinküste: In jedem vierten Fall wurden Angaben manipuliert, um die Anforderungen des Programms zu erfüllen. Kannten die Auditor:innen die erforderlichen Zielwerte, nahm die Datenmanipulation deutlich zu. Waren diese Werte unbekannt, halbierte sich die Häufigkeit der missbräuchlichen Änderungen. Die Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse für Unternehmen, Behörden und Zertifizierungsstellen, um nachhaltige Lieferketten sowie die Umsetzung der EU-Entwaldungsverordnung zu gewährleisten. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Mainzer Zellbiologe Uwe Wolfrum für herausragende Leistungen in der Augenheilkunde und Sehforschung ausgezeichnet

Renommiertes Institut für Ophthalmologie des University College London ehrt Uwe Wolfrum für wissenschaftliche Forschung zum Usher-Syndrom Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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„Wir unterschätzen das lange Leben – und missverstehen das Alter“

FAU-Alternsforscher über eine der größten kulturellen Chancen unserer Zeit Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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