Verborgene Vielfalt in der Tiefsee
Neue Familie ungewöhnlicher Ruderfußkrebse im Nordatlantik entdeckt Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Lebertransplantation rettet Leben: Deutsche Leberstiftung informiert zum Tag der Organspende
Hannover – Der Tag der Organspende findet jährlich am ersten Samstag im Juni statt und steht unter dem Motto „Richtig. Wichtig. Lebenswichtig.“ Die zentrale Veranstaltung wird am 6. und 7. Juni in Leipzig zeitgleich mit dem Stadtfest stattfinden. Neben Informationen stehen Aktionen wie die Initiative „Geschenkte Lebensjahre“ im Mittelpunkt. Die Deutsche Leberstiftung nimmt den Tag zum Anlass, über die Bedeutung der Organspende insbesondere für Menschen mit schweren Lebererkrankungen, für die eine Transplantation häufig die einzige Überlebenschance ist, zu informieren. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Olympiade der Geowissenschaften 2025/26: Sieger stehen fest
Über 2.000 Schülerinnen und Schüler nahmen an der Geowissenschafts-Olympiade 2025/26 teil. Sieger sind Hagen Esch, Jinrui Kou, Jannes Pfeiffer und Samuel Viertel. Sie können Deutschland bei der IESO in Turin vertreten und bereiten sich in einem Trainingscamp am KIT vor. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Virencheck für die Welternährung: Wie die DSMZ den sicheren Austausch von Cassavamaterial zwischen Südamerika und Afrika
Die Abteilung Pflanzenviren der DSMZ gewährleistet mit modernster Diagnostik den sicheren Transfer genetischer Ressourcen und leistet damit einen zentralen Beitrag zur globalen Ernährungssicherung Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Kopf-Hals-Tumorzentrum setzt auf personalisierte und interdisziplinäre Krebsmedizin
Zunehmend jüngere Menschen erkranken an Tumoren im Kopf-Hals-Bereich. Komplexe Fälle in der Kopf-Hals-Onkologie und veränderte Patientenprofile erfordern individuellere Therapie. Zentrum setzt auf interdisziplinären Austausch mit Zuweisenden und Fachkollegen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Warum geschlechtersensible Medizin Leben rettet: Leopoldina-Vorlesung mit Gendermedizinerin Ute Seeland
Frauen sterben an ihrem ersten Herzinfarkt deutlich häufiger als Männer. Eine mögliche Ursache ist, dass der Infarkt bei Frauen seltener als solcher erkannt wird, denn die Symptome sind oft andere als bei Männern. In der Medizin ist es wichtig, die Geschlechterunterschiede zu kennen, um Krankheiten richtig zu diagnostizieren und zu behandeln. Die Gendermedizinerin Ute Seeland rückt dieses Thema in den Fokus. Am Mittwoch, 17. Juni spricht sie an der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle (Saale) über ihre Forschung und ihre Arbeit als Leiterin der deutschlandweit ersten Hochschulambulanz für geschlechtersensible Medizin. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Fahrzeug mit Hightech-Diagnostik wird als Modellprojekt Pflegeheime im Saarland versorgen
Ein LKW vollgepackt mit Hightech-Diagnostik soll künftig Pflegeheime im Saarland anfahren, um deren erkrankten Bewohnern medizinische Untersuchungen vor Ort zu ermöglichen und ihnen Klinikaufenthalte zu ersparen. Für dieses bundesweit einmalige Modellprojekt haben die Universität des Saarlandes, das Universitätsklinikum und mehrere Partner über acht Millionen Euro Fördergelder vom Gemeinsamen Bundesausschuss bewilligt bekommen. Das neue Fahrzeug wurde nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Vorhofflimmern und Diabetes – gefährliches Duo fürs Herz
Was diese Kombination besonders gefährlich macht und wie sich Patienten schützen können, darüber informieren Experten im neuen Ratgeber der Herzstiftung „Diabetes und Herzgesundheit“ Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Zwei Technologie-Start-ups der TH Mannheim erhalten eine Millionenförderung vom Bund
Im Rahmen des Programms „EXIST Forschungstransfer“ erhalten in den kommenden zwei Jahren zwei Start-ups der TH Mannheim eine Förderung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Höhe von je einer Million Euro. Die offiziellen Förderbescheide sind am vergangenen Freitag eingegangen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Unsichtbare Todesursache Sepsis: Warum Deutschland ein Wahrnehmungsproblem hat
Sepsis verursacht jedes Jahr etwa 140.000 Todesfälle, Hunderttausende Langzeitfolgen und Kosten von über 30 Milliarden Euro. Doch Deutschland hat ein Wahrnehmungsproblem. Die WHO-Forderung nach konsequenter Verwendung des Begriffs „Sepsis“ wird seit 2017 nur unzureichend umgesetzt. In Medien, Gesundheitsberichterstattung und öffentlicher Kommunikation wird die Erkrankung häufig nicht ausdrücklich benannt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Gesundheitsvorsorge als „Patentlösung“: NRP veröffentlicht Publikationssammlung zur neurologischen Prävention
„Neurological Research and Practice“, kurz NRP, das internationale Open-Access-Journal der DGN, hat aktuell eine Publikationssammlung zur neurologischen Prävention veröffentlicht. Insgesamt acht Arbeiten beleuchten das extrem große Potenzial der Prävention bei verschiedenen neurologischen Erkrankungen. Dabei geht es neben Schlaganfall und Demenz, bei denen die Effekte der Vorbeugung z. T. schon bekannt sind, auch um Parkinson, Epilepsie oder die weit verbreitete Polyneuropathie. Eines wird deutlich: Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten und einem „auf Kante genähten“ Gesundheitssystem darf das Potenzial der Prävention nicht ungenutzt bleiben! Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Ice Age Mystery: Taimering Mammoth Was Likely Butchered by Hunters and Gatherers
News on the woolly mammoth from Taimering (Bavaria, Germany): The mammoth, discovered in 2020, was buried in a former Ice Age pond after its death. Pollen findings and radiocarbon dating confirm that the mammoth lived and died during the harsh conditions of the Last Glacial Maximum. Cut marks on several ribs suggest that Palaeolithic humans tampered with the carcass. An interdisciplinary research team initiated by SNSB palaeontologist Gertrud Rößner and FAU geographer Christoph Mayr is now presenting the results of its scientific investigations in the Journal of Archaeological Science. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Eiszeitkrimi: Taimeringer Mammut wurde vermutlich zerlegt von Jägern und Sammlern
Neues vom Wollhaarmammut aus Taimering: Das 2020 entdeckte Mammut wurde nach seinem Tod in einen ehemaligen eiszeitlichen Tümpel eingebettet. Pollenfunde und Altersdatierungen belegen, dass das Mammut während der unwirtlichen Bedingungen des Kältemaximums der Würmeiszeit lebte und starb. Schnittspuren an mehreren Rippen deuten darauf hin, dass altsteinzeitliche Menschen sich an dem Kadaver zu schaffen machten. Ein interdisziplinäres Forscherteam initiiert von SNSB-Paläontologin Gertrud Rößner und FAU-Geograph Christoph Mayr präsentiert nun in der Fachzeitschrift Journal of Archaeological Science die Ergebnisse seiner wissenschaftlichen Untersuchungen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Schildkröten in Deutschland: 14 von 15 Arten eingeschleppt
Eine heute erschienene Studie zeigt anhand von 1.770 Nachweisen, dass in Deutschland 14 nicht-heimische Wasserschildkrötenarten in der Natur vorkommen. Drei dieser Arten gelten als etabliert. Die einzige ursprünglich heimische Art ist die Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis). Mit Abstand am häufigsten tritt in Deutschland die Nordamerikanische Buchstaben-Schmuckschildkröte Trachemys scripta auf, deren Verbreitung hauptsächlich auf Aussetzungen zurückgeführt wird. Insgesamt zeigen die Daten einen klaren Zusammenhang zwischen der Urbanisierung und Verbreitungsmustern und unterstreichen den Bedarf an Monitoring, Prävention und weiteren Untersuchungen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Kostenfreies Webinar der IST-Hochschule für Management: „Routinedaten zur BGM-Steuerung“
Am Dienstag, dem 23. Juni, von 12.30 bis 13.30 Uhr, bietet die IST-Hochschule für Management ein kostenfreies Webinar zum Thema „Routinedaten im Betrieblichen Gesundheitsmanagement“ an. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Ein Navi für CAR-T-Zellen
Mit einem zusätzlichen Rezeptor lassen sich CAR-T-Zellen so modifizieren, dass sie leichter in die Lymphknoten eindringen und die dort vorhandenen Krebszellen abtöten. Der Ansatz könne die Therapie von Lymphomen verbessern, berichtet ein Team des Max Delbrück Center in „Cancer Immunology Research“. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Quantensensoren aus Proteinen lassen sich gezielt mit Radiowellen beeinflussen
• Proteine agieren als optische Magnetfeldsensoren • Natürliche Quantensensoren künftig direkt in Zellen einsetzbar • Möglicher Magnetfeldsensor von Vögeln genutzt Bedeutender Fortschritt in der biologischen Quantensensorik: Ein Forschungsteam, geleitet von der Technischen Universität München (TUM), hat ein neues Wirkprinzip entdeckt und getestet, bei dem sich Proteine mit Radiowellen steuern lassen. Dabei beeinflussen sie einen empfindlichen Quantenzustand namens Spin und machen ihn über Licht sichtbar. In Zukunft könnten solche Erkenntnisse helfen, biochemische Prozesse in Zellen einfach von außen mit Radiowellen zu detektieren und sogar zu lenken. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Fraunhofer IMM präsentiert innovative Diagnostiklösungen auf der medtech RLP
Das Fraunhofer-Institut für Mikrotechnik und Mikrosysteme IMM präsentiert auf der medtech RLP zwei Entwicklungen für die automatisierte Point-of-Care-Diagnostik und Laboranalytik: das CLIP-X-System zur Proteinanalytik mittels Chemilumineszenz-Immunoassay sowie den MICRO-HEAD, eine modulare Lösung zur automatisierten Probenvorbereitung und Flüssigkeitshandhabung. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Neuer Ansatz gegen therapiebedingte Leukämien – Schutzmechanismus gegen DNA-Schäden nach Chemotherapien und Bestrahlung
Krebsbehandlungen verursachen in seltenen Fällen schwerwiegende Spätfolgen. Dazu zählen sogenannte sekundäre Leukämien. Dieser Blutkrebs kann entstehen, wenn Chemo- oder Strahlentherapien das Erbgut gesunder Zellen schädigen. Ein Forschungsteam unter Ulmer Leitung hat nun einen molekularen Schutzmechanismus gegen solche Genomschäden entdeckt: Ein Peptid, das Brüche in der DNA hemmen kann, ohne die heilende Wirkung der eigentlichen Krebstherapie zu beeinträchtigen. Die Erkenntnisse könnten perspektivisch dazu beitragen, Krebstherapien sicherer zu machen. Die Studie wurde im renommierten Fachjournal Nature Communications veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Lebensmittelsicherheit stärken
Lebensmittelbedingte Krankheiten durch Datenmanagement und Krisenkoordination eindämmen Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
How the turtle got its shell: New DFG-funded Emmy Noether Research Group “Turtle Origins”.
Led by palaeontologist Dr Stephan Spiekman, a new Emmy Noether Research Group funded by the German Research Foundation (DFG) is launching at the Stuttgart Natural History Museum and the University of Hohenheim. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Wie die Schildkröte zu ihrem Panzer kam: Neue DFG-finanzierte Emmy-Noether-Forschungsgruppe „Turtle Origins“.
Unter der Leitung des Paläontologen Dr. Stephan Spiekman startet am Naturkundemuseum Stuttgart und an der Universität Hohenheim eine neue, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierte Emmy-Noether-Forschungsgruppe. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Mikroroboter reparieren Rückenmark
ETH-Forschende kombinieren Stammzellen mit magnetoelektrischen Nanopartikeln zu steuerbaren Mikrorobotern. Die Mikroroboter lassen sich gezielt zu verletzten Stellen im Rückenmark lenken, dort positionieren und stimulieren mittels Magnetfeldern die Zellentwicklung. In Versuchen mit Zebrafische und Mäuse regenerierten sich die Nervenzellen durch die Mikroroboter schneller, was die motorischen Funktionen deutlich verbesserte. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Genetic damage caused by the plant-derived natural compound methyleugenol – key repair mechanism in cells deciphered
The chemical compound methyleugenol naturally occurs in culinary herbs such as basil and is ingested by humans through food. In the liver, the substance can be activated by enzymes and cause genetic damage. A research team at the RPTU University Kaiserslautern-Landau, led by toxicologist Jörg Fahrer, has now elucidated key mechanisms by which cells recognize and repair such damage. The results were published in the renowned scientific journal Cell Death & Disease. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Erbgutschäden durch pflanzlichen Naturstoff Methyleugenol – wichtiger Reparaturmechanismus in Zellen entschlüsselt
Die chemische Verbindung Methyleugenol kommt natürlicherweise in Gewürzpflanzen wie Basilikum vor und wird über die Nahrung in den menschlichen Körper aufgenommen. In der Leber kann der Stoff durch Enzyme aktiviert werden und Erbgutschäden verursachen. Ein Forschungsteam der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) um den Toxikologen Jörg Fahrer hat nun entscheidende Mechanismen aufgeklärt, mit denen Zellen solche Schäden erkennen und reparieren. Die Ergebnisse wurden in der renommierten Fachzeitschrift Cell Death & Disease veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft