Krankheitslaststudie zeigt: Herz-, Lungen- und Schmerzerkrankungen haben den höchsten Anteil

Welche Krankheiten tragen in Deutschland maßgeblich zur Krankheitslast bei? Im Rahmen der Studie Burden 2020 haben Forschende des Robert Koch-Instituts gemeinsam mit weiteren Einrichtungen dies für Deutschland berechnet: am meisten zur Krankheitslast tragen koronare Herzkrankheiten bei, gefolgt von Schmerzen im unteren Rücken und Lungenkrebs.

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1.274 Farn- und Blütenpflanzen stehen auf der neuen „Roten Liste“ Österreichs

Artenrückgang bei den Farn- und Blütenpflanzen hält unvermindert an

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Dampfen statt Rauchen: Cochrane-Evidenz zu E-Zigaretten

Ein aktualisierter Cochrane Review liefert auf Basis von 17 zusätzlichen Studien Evidenz von hoher Vertrauenswürdigkeit, dass die Rauchentwöhnung mit Hilfe von E-Zigaretten deutlich besser funktioniert als mit anderen Nikotinersatzprodukten.

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Bundesforschungsministerin und Thüringer Wirtschaftsminister besuchen Leibniz-IPHT

Im Kampf gegen Infektionskrankheiten bieten lichtbasierte Technologien enormes Potential. Ihre Erforschung sowie die Entwicklung wirkungsvoller Diagnoseverfahren und Therapien sollen in Jena in den kommenden Jahren mit dem Leibniz-Zentrum für Photonik in der Infektionsforschung (LPI) revolutioniert werden. Um das Optical Valley als traditionsreichen Standort für optische Gesundheitstechnologien sowie das LPI kennenzulernen, besuchte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Bettina Stark-Watzinger, gemeinsam mit dem Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Wolfgang Tiefensee, am 17. November 2022 am Leibniz-IPHT die Wissenschaftsstadt Jena.

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Auszeichnung für ganzheitliches klimafreundliches Kita- und Schulverpflegungskonzept in CLIKIS-Partnerstadt Göttingen

Anja Köchermann, die Vertreterin der deutschen Partnerstadt des CLIKIS-Projekts in Göttingen, erhielt für ihr ganzheitliches und klimafreundliches Kita- und Schulverpflegungskonzept den Volker-Pudel-Preis 2022 im Bereich zukunftsorientierte Ernährung. Das Vorhaben CLIKIS “Climate and Energy Efficient Kitchens in Schools” zielt auf gesunde, hochwertige und emissionsarme Kost in Schulküchen ab und wird vom IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung umgesetzt.

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Psychische Reaktionen auf die COVID-19-Pandemie sind vielfältig: Die meisten Menschen sind resilient

Leibniz-Institut für Resilienzforschung untersucht psychische Belastungsreaktionen während der COVID-19-Pandemie und vergleicht diese mit bekannten Reaktionen nach anderen Stressereignissen

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Colon cancer: Dying cancer cells give neighbouring tumour cells instructions on how to survive

Researchers at Georg-Speyer-Haus and Goethe University Frankfurt have discovered a new mechanism that explains why only some of the cells in a colon tumour respond to chemotherapy. The research team led by Professor Florian Greten was able to establish that tumour cells dying off during chemotherapy communicate one last time with neighbouring tumour cells to give them instructions on how to resist the therapy. The dying cells re-programme the signalling cascades in the neighbouring tumour cells in such a way that these are no longer vulnerable to chemotherapy. By doing so, the dying cells literally ensure that the tumour survives.

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Darmkrebs: Sterbende Krebszellen versorgen Nachbar-Tumorzellen mit Anleitung zum Überleben

Forschende des Georg-Speyer-Hauses und der Goethe-Universität haben einen neuen Mechanismus entdeckt, der erklärt, warum nur ein Teil der Zellen eines Darmtumors auf eine Chemotherapie anspricht. Das von Prof. Florian Greten geleitete Forschungsteam konnte feststellen, dass bei der Chemotherapie absterbende Tumorzellen noch ein letztes Mal mit benachbarten Tumorzellen kommunizieren, um sie mit einer Anleitung zu versorgen, wie sie der Therapie widerstehen können. Die sterbenden Zellen programmieren die Signalkaskaden in den benachbarten Tumorzellen so um, dass sie nicht mehr anfällig für die Chemotherapie sind. Damit sorgen die sterbenden Zellen unter dem Strich für ein Überleben des Tumors.

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Empa-Zukunftsfonds: Förderung für kühne Projekte – Chip statt Tierversuche

Mit einem Polymer-Chip und menschlichen Plazenta- und Stammzellen entwickeln Empa-Forscherinnen in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich und dem Kantonsspital St.Gallen ein System für Untersuchungen zur Entwicklungstoxizität, das künftig eine echte Alternative zu Tierversuchen darstellen soll. Der Chip erlaubt Studien zum Plazenta-Transport und der Wirkung von Substanzen auf Babys im Mutterleib. Gefragt ist ein derartiges Testsystem für die Entwicklung von neuen Medikamenten oder die Risikobewertung etwa von Nanopartikeln in der Umwelt. Die Zürcher Stiftung ProCare fördert das Projekt, das kürzlich gestartet ist.

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Lebensmittelbetrug bei Fischen und Meeresfrüchten untersucht

Bundesamt veröffentlicht Ergebnisse der Operation OPSON XI

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Crown-of-thorns seastar from Red Sea is endemic species

LMU and SNSB researchers have identified coral-eating crown-of-thorns seastars in the Red Sea as distinct species that occurs only in this location.

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Dornenkronenseesterne aus dem Roten Meer sind endemische Art

LMU- bzw. SNSB-Forschende haben korallenfressende Dornenkronenseesterne im Roten Meer als eigene Art identifiziert, die ausschließlich in diesem Lebensraum vorkommt.

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10-Punkte-Paper veröffentlicht: So werden Kinder als Besuchende auf Intensivstationen besser einbezogen

Dürfen Kinder und Jugendliche Papa oder Mama, Oma oder Opa oder auch Freunde auf der Intensivstation oder in der Notaufnahme besuchen? Ist das nicht zu viel für ein Kind? All die Kabel und Schläuche? Das Bangen um Leben und Tod? Seit vielen Jahren wird hierüber kontrovers diskutiert. Typische Kontra-Argumente sind etwa, dass Kinder durch die belastenden Eindrücke traumatisiert werden könnten oder wechselseitige Infektionsgefahr besteht. Es gibt aber auch viele Hinweise darauf, dass ein Besuch unter bestimmten Bedingungen gesundheitsförderlich sein kann – für alle Beteiligten!

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Warum die Verhaltensforschung beim Klimaschutz eine wichtige Rolle spielt

Wie können Klimaschutzmaßnahmen vom Menschen her geplant und kommunikativ wirksam begleitet werden? Dr. Mirjam Jenny und Prof. Dr. Cornelia Betsch von der Universität Erfurt und dem Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin beantworten diese Frage in einem Beitrag in der heute erschienenen Artikelsammlung der Fachmagazine „Nature Human Behaviour“ und „Nature Climate Change“ unter dem Titel „Human behaviour and climate change“. Darin skizzieren sie die notwendigen wissenschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen.

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Am meisten zitiert – und einflussreich

Sofia Forslund, Friedemann Paul und Nikolaus Rajewsky gehören zu den meistzitierten Forschenden 2022. Das Unternehmen Clarivate erstellt jedes Jahr das Ranking besonders einflussreicher Forscher*innen. Research.com listet außerdem Klaus Rajewsky als einen der besten Wissenschaftler weltweit.

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Hohe Auszeichnung für Krebsforscherin Ulrike Stein

Ulrike Stein sucht nach Schlüsselmolekülen der Metastasierung, um sie für die Therapie solider Tumore zu nutzen und die Prognose für Krebspatient*innen zu verbessern. Die Metastasis Research Society ehrt sie dafür mit dem diesjährigen Women in Science Achievement Award.

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Ausstellung „Das Ganze der Natur“: Wissenschaft trifft Kunst

Vom mittelalterlichen „Wimmelbild“ bis zur Darstellung digital simulierter Naturphänome: Die Sonderausstellung „Das Ganze der Natur – Kräfte, Ordnungen, Grenzen“ zeigt historische und aktuelle Beispiele, die Natur sinnvoll zu ordnen und als Ganzes darzustellen. Die Verbindung wissenschaftlicher und künstlerischer Darstellungen regt zum Perspektivwechsel an. Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt des Museums der Natur Hamburg und der Universität Hamburg. Sie ist vom 30. November 2022 bis 27. August 2023 im Museum der Natur Hamburg zu sehen.

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Deutscher Lebertag 2022: Weniger Alkohol – gut für die Leber

Zum Deutschen Lebertag am 20. November 2022 erinnert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) daran, dass hoher Alkoholkonsum die Leber schwer schädigen kann. Die Leber muss aufgenommenen Alkohol abbauen. Das belastet das Organ, da es gleichzeitig für viele lebenswichtige Funktionen wie den Fett- und Zuckerstoffwechsel zuständig ist. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt, beim Konsum von Alkohol im Limit und regelmäßig einige Zeit alkoholfrei zu bleiben. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol hilft, die Leber gesund zu erhalten.

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Kraftwerke der Zellen: Mitochondrien haben „Müllabfuhr“, um mutierte mtDNA zu entsorgen

Kölner Forschungsteam identifiziert ein molekulares Ziel, das zukünftig neue Ansätze zur Behandlung altersbedingter Erkrankungen eröffnen könnte / Veröffentlichung in „Nature Communications“

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PETN senkt das Risiko für Frühgeburten und Bluthochdruck in der Schwangerschaft

Das ist das Ergebnis einer multizentrischen, randomisierten, doppelblinden und Placebo-kontrollierten Studie des Universitätsklinikums Jena, der ersten interventionellen Studie dieser Art in der Geburtsmedizin in Deutschland. Für das primäre Studienziel, eine Mangelversorgung des Babys oder den Tod des Ungeborenen zu vermeiden, war der beobachtete positive Effekt statistisch nicht signifikant.

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Neue Entwicklungen im Gesundheitssystem

Prof. Dr. Dr. Philipp Plugmann von der SRH Hochschule für Gesundheit ist Mitherausgeber eines neuen Sammelbandes zu aktuellen Trends und Entwicklungen im Gesundheitswesen.

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FAU biologist discovers evidence for intentional communication in female putty-nosed monkeys

Female putty-nosed monkeys deliberately use alarm calls to recruit males to defend the group. This is the conclusion reached by Claudia Stephan, an evolutionary biologist at Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), together with colleagues from the Wildlife Conservation Society after conducting observations in the Republic of the Congo. The females kept up their chirping calls until the male took action to defend the group against the predator. This is the first time that intentional vocalization such as this has been observed in the animal kingdom. The researcher has now published her findings in the scientific journal “Animal Behavior and Cognition“.

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Neue Methode enthüllt Kohlenstoffverteilung im Südlichen Ozean

Ozeane und insbesondere die Tiefenwasserzirkulation im Südlichen Ozean spielen und spielten eine wichtige Rolle im globalen Kohlenstoffkreislauf. Mittels Karbonat-Ionen-Konzentration in Tiefsee-Sedimenten können Forschende abbilden, wie viel Kohlenstoff in der Tiefsee gespeichert war. Dazu hat ein internationales Team, unter anderem vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen und der Japan Agency for Marine-Earth Science and Technology eine neue Methode angewandt, um die Art der Kohlenstoffspeicherung zu bestimmen. Ihre Ergebnisse sind jetzt im Fachjournal Nature Communications erschienen.

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Gute Lehre in Pandemiezeiten: Ars legendi-Fakultätenpreis Mathematik und Naturwissenschaften 2023 ausgeschrieben

Berlin, Bad Honnef, Frankfurt, 15. November 2022. Bereits zum zehnten Mal loben der Stifterverband, die Gesellschaft Deutscher Chemiker, die Deutsche Mathematiker-Vereinigung, die Deutsche Physikalische Gesellschaft und der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland den Ars legendi-Fakultätenpreis für Mathematik und Naturwissenschaften aus. Der Preis wird jährlich in den vier Kategorien Biologie, Chemie, Mathematik und Physik vergeben und ist mit je 5000 Euro dotiert. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden für ihre herausragenden, innovativen und beispielgebenden Leistungen in Lehre, Beratung und Betreuung ausgezeichnet. Bewerbungsschluss ist der 30. Januar 2023.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Hominiden in der frühen Altsteinzeit haben bereits vor 780.000 Jahren Fisch gekocht

Fischzähne der archäologischen Fundstelle Gesher Benot Ya’aqov in Israel liefern den frühesten Hinweis auf das Garen von Nahrungsmitteln durch unsere Vorfahren

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