Abnormal heartbeat identified in 1 in 20 older adults using wrist-worn wearable and smartphone

Consumer electronics provide a novel route to screen for atrial arrhythmias. A study offered smartphone and wearable-based continuous arrhythmia screening to older adults without known atrial fibrillation. Atrial arrhythmia was detected in five percent of the participants. The study was performed by AFNET. Principal investigator was Professor Larissa Fabritz, University of Birmingham and University Medical Center Hamburg Eppendorf (UKE), Hamburg, Germany.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Smartphone-App mit Fitnessarmband entdeckt Herzrhythmusstörungen bei jedem zwanzigsten älteren Mensch

Fitnessarmbänder in Verbindung mit speziellen Smartphone-Apps eröffnen einen einfachen Weg, um unbemerkte Herzrhythmusstörungen aufzuspüren. In einer Studie erhielten ältere Menschen, bei denen bis dahin keine Rhythmusstörung bekannt war, ein Armband, mit dem sie ihren Herzrhythmus überprüften. Dabei wurden Rhythmusstörungen im Herzvorhof bei fünf Prozent der Teilnehmenden gefunden. Die Studie wurde vom Kompetenznetz Vorhofflimmern (AFNET) durchgeführt.

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Chemikalien könnten globalen Plastikvertrag untergraben

Nächste Woche trifft sich das «Intergovernmental Negotiating Committee» (INC) in Uruguay, um ein internationales rechtsverbindliches Instrument gegen die Plastikverschmutzung zu entwickeln. Wissenschaftler befürchten, dass bei den Verhandlungen die Vielfalt und Komplexität der in Kunststoffen enthaltenen Chemikalien übersehen wird. Dies würde die Wirksamkeit des Abkommens stark beeinträchtigen, so eine neue Studie, die in der jüngsten Ausgabe der Fachzeitschrift «Environmental Science & Technology Letters» veröffentlicht wurde.

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Informell Pflegende an Forschung beteiligen

Bayerisches Forschungszentrum Pflege Digital ist Projektpartner bei PiTiPS
Rund 80 Prozent der derzeit 4,1 Millionen Menschen mit Pflegebedarf in Deutschland werden in ihrem häuslichen Umfeld versorgt. Zur Entlastung der sog. informell Pflegenden und Sorgegemeinschaften wird zunehmend über technische und digitale Unterstützung diskutiert. Damit das gelingen kann, müssen die Beteiligten bereits bei ihrer Entwicklung eingebunden werden. Hier setzt das Forschungsprojekt PiTiPS an, an dem das Bayerische Forschungszentrum Pflege Digital (BZPD) der Hochschule Kempten beteiligt ist.

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HHU-iGEM-Team CosMIC gewinnt Goldmedaille in Paris

iGEM-Wettbewerb 2022

Zum siebten Mal traten Studierende der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) am jährlichen „international Genetically Engineered Machine“-Wettbewerb (iGEM) an. Bei der Finalveranstaltung im Oktober, dem „Grand Jamboree“ in Paris, gewann das HHU-Team mit seinem diesjährigen Projekt CosMIC eine Goldmedaille.

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Selbstorganisation: So bringen Amöben die Robotik voran

LMU-Forschende haben ein neues Modell entwickelt, um zu beschreiben, wie biologische oder technische Systeme ohne äußeren Einfluss komplexe Strukturen bilden.

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UoC scientist wins funding for research on the microbiome

Biologist Dr Gilles Storelli receives coveted ERC Grant / The European Research Council awards ERC Starting Grants to excellent early-career researchers for five years with up to 1.5 million euros

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Breaking nitrogen while generating methane

Scientists at the Max Planck Institute for Marine Microbiology have successfully enhanced cultivation of a microorganism that can fix nitrogen (N2) while producing methane (CH4) and ammonia (NH3) and investigated exciting details of its metabolism.

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Eine Mikrobe, die Stickstoff aufbricht während sie Methan bildet

Forschende des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie kultivieren erfolgreich einen Mikroorganismus, der gleichzeitig Stickstoff (N2) fixiert sowie Methan (CH4) und Ammoniak (NH3) produziert und decken spannende Details seines Stoffwechsels auf.

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Some of the world’s most influential plant science happens in Potsdam

Scientists at the Max-Planck-Institute of Molecular Plant Physiology rank among the world’s most cited researchers in 2022

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Pflanzenforschung in Potsdam ist international spitze

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Molekulare Pflanzenphysiologie gehören auch 2022 wieder zu den meistzitierten Pflanzenforschern der Welt

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Measuring Organ Development

Researchers from Dresden and Vienna reveal link between connectivity of three-dimensional structures in tissues and the emergence of their architecture to help scientists engineer self-organising tissues that mimic human organs.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Organentwicklung messen

Ein Forscherteam aus Dresden und Wien entdeckt Zusammenhang zwischen der Verbindung dreidimensionaler Gewebestrukturen und der Entstehung ihrer Architektur. Das ermöglicht selbstorganisierende Gewebe zu entwickeln, die menschliche Organe simulieren.

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Arctic Carbon Conveyor Belt Discovered

Researchers find new transport route for carbonaceous material from productive Arctic marginal seas to the deep sea

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Deutsche Leberstiftung rät für die Advents- und Weihnachtszeit zur Abkehr von „The same procedure as every year“

Dass die Advents- und Weihnachtszeit häufig mit Stress verbunden ist und negative Auswirkungen auf die mentale Gesundheit haben kann, wissen mittlerweile viele Menschen. Nicht immer stehen Ruhe und Besinnlichkeit im Fokus der Vorweihnachtszeit und der Festtage. Doch oftmals sind Advent und Weihnachten nicht nur für die Psyche problematisch: Auch die Leber leidet durch den Verzehr von zu viel Süßem, Fettem und Alkoholischem – bei gleichzeitigem Bewegungsmangel. Anlässlich der bevorstehenden Advents- und Weihnachtszeit rät die Deutsche Leberstiftung zur Abkehr von „The same procedure as every year“ auch beim Essen, Naschen und Trinken.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

How genes and small molecules influence our personal disease risk

Every person has an individual chemical fingerprint. The composition of small molecules in the blood, such as fats or sugars, determines how our body reacts to external influences, which diseases we are susceptible to and how severe an illness will be. In an international collaboration with partners from Cambridge (UK), scientists from the Berlin Institute of Health at the Charité (BIH) have now discovered more than 300 regions in the genome that contribute to this individual chemical fingerprint. They have now published their results in Nature Medicine.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Ein neues Kapitel über Actinobakterien in der Genomic Encyclopedia of Bacteria and Archaea

Groß angelegte vergleichende Analyse identifiziert biosynthetische Gencluster für neuartige Sekundärmetaboliten mit hohem Anwendungspotential

Gemeinsame Pressemitteilung des Joint Genome Instituts und des Leibniz-Instituts DSMZ

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Wie Gene und kleine Moleküle unser persönliches Krankheitsrisiko beeinflussen

Jeder Mensch hat einen individuellen chemischen Fingerabdruck. Die Zusammensetzung von kleinen Molekülen im Blut, etwa Fette oder Zucker, bestimmt mit, wie unser Körper auf äußere Einflüsse reagiert, für welche Krankheiten er anfällig ist und wie schwer eine Krankheit verlaufen wird. Wissenschaftler*innen vom Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) haben nun mit Partnern aus Cambridge (UK) in einer internationalen Kollaboration mehr als 300 Bereiche im Genom entdeckt, die zu diesem individuellen chemischen Fingerabdruck beitragen. Ihre Ergebnisse haben sie in der Zeitschrift Nature Medicine veröffentlicht.

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Leberkrebs: Wie eine Leberzelle auf Abwege gerät

Leberkrebs ist eine der tödlichsten Krebsarten. Ein Forschungsteam der Universität Basel hat nun herausgefunden, wie eine gesunde Leberzelle auf Abwege gerät und zur Tumorzelle wird. Umfangreiche Veränderungen im Stoffwechsel verwandeln reife Leberzellen zu unreifen Vorläuferzellen zurück. Diese vermehren sich rasant und es entstehen Tumore.

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Verified after two decades: the fourth anaconda species

Two decades after having described a new Anaconda species based on morphological characteristics, a team guided by the former Georgian Humboldt fellow at the LIB Museum Koenig Bonn, David Tarknishvili, meanwhile professor and Institute Director at Ilia State University in Tbilissi, succeeded in extracting DNA from some old, so far unevaluated, still existing tissue samples and to substantiate and verify the specific status of the new species also genetically. Also, the former staff member of the Museum Koenig, Dr. Axel Hille, and the museum’s senior herpetologist Prof. Wolfgang Böhme were part of the team, the latter was also the doctoral supervisor of the two above-mentioned PhD students.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Verifiziert nach zwei Jahrzehnten: die vierte Anakonda-Art

Anhand alter noch vorhandener, aber bislang nicht ausgewerteter DNA-Proben gelang es einem Team unter Leitung von David Tarknishvili, ehemaliger Humboldt-Stipendiat am Museum Koenig Bonn und nun Professor an der Ilia Universität in Tiflis, den Artstatus der bis über vier Meter lang werdenden Riesenschlange Eunectes beniensis molekulargenetisch abzusichern. Der bisher über lange Jahre nur nach äußeren Merkmalen eingestufte Artstatus erhält erst jetzt über die genetischen Daten weitere wissenschaftliche Bestätigung. Zum Forschenden-Team gehören der ehemalige Mitarbeiter des LIB Museum Koenig Bonn, Dr. Axel Hille, und der Senior-Herpetologe am Museum Koenig Bonn, Prof. Wolfgang Böhme, an.

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„Die Lockdowns sind vorbei, die psychischen Belastungen bei jungen Menschen gehen weiter“

SOS-Kinderdorf und Stiftung Kindergesundheit zum Tag der Kinderrechte

München, 18. November 2022. Die UN-Kinderrechtskonvention vom 20. November 1989 sichert jedem Kind universelle Rechte zu – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion oder sozialem Status. Doch wie steht es um diese Rechte in Deutschland angesichts andauernder Krisen? „In der Bundesrepublik werden die Kinderrechte jeden Tag missachtet. Gerade seit Corona wird das Recht junger Menschen auf Gesundheit massiv eingeschränkt, insbesondere im Bereich der psychischen Gesundheit“, erklärt Prof. Dr. Sabina Schutter, Vorstandsvorsitzende von SOS-Kinderdorf e.V. anlässlich des Tages der Kinderrechte.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

„Lückenfüller“ POLΘ als neuer Ansatz für Krebstherapien

WissenschafterInnen der Forschungsgruppe von Joanna Loizou am CeMM, dem Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, sowie der Medizinischen Universität Wien, konnten in einer aktuellen Studie das Enzym POLΘ und seine Rolle im DNA-Reparaturmechanismus genauer charakterisieren. Die Studie, publiziert in Cell Reports, zeigt erstmals, dass POLΘ zum „Lückenfüller“ beim DNA-Einzelstrangbruch wird, und belegt damit seine wichtige Rolle für das „Überleben“ von BRCA1-mutierten Krebszellen. Das Inhibieren von POLΘ stellt somit einen neuen Ansatz für die Entwicklung spezifischer Therapien für KrebspatientInnen mit BRCA1 Mutation dar.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Was Darwin heute entdecken würde

Der Biologe Eduardo Sampaio erforschte Oktopusse vor den Kap Verden. Er nahm an einer Citizen Science geleiteten Expedition teil, die die Reise von Charles Darwin nachfuhr

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Kein erhöhtes Risiko für Gürtelrose nach COVID-Impfung

Die Sorge wegen vermeintlicher Nebenwirkungen hält viele Menschen noch immer von der Impfung gegen SARS-CoV-2 ab. Auch im Hinblick auf eine mögliche impfassoziierte Herpes-Zoster-Erkrankung (Gürtelrose) ist dies aber nicht gerechtfertigt, wie gerade eine große Auswertung von über 2 Mio. Geimpften zeigte. Die Ergebnisse machen eine klare Aussage, dass die COVID-Impfung nicht mit einer erhöhten Rate von Herpes Zoster assoziiert ist. Eine ergänzende Kohortenanalyse zeigte darüber hinaus auch kein erhöhtes Impfrisiko für Herpes Zoster verglichen mit der Influenza-Impfung aus der Zeit vor der Pandemie.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft