Herzdiagnostik durch kardiale Bildgebung – für Herzpatienten unverzichtbar

Bildgebende Verfahren wie Echokardiographie, Computer- und Magnetresonanztomographie ermöglichen den Blick von außen ins Herz. Spezialisten ordnen in HERZ heute die Stärken dieser Verfahren für die Diagnose von Herzkrankheiten und deren Therapie ein.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Oberfränkische Hochschulen starten ins Jahr der Gesundheit

Die vier Hochschulen der TechnologieAllianzOberfranken (TAO) in Bamberg, Bayreuth, Coburg und Hof führen im Jahr 2023 das gemeinsame Themenjahr „Gesundheit“ durch.

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Neuer SFB an der Universitätsmedizin Mainz soll Grundlage für maßgeschneiderte Immuntherapien schaffen

Unter Federführung der Universitätsmedizin Mainz startet der heute von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligte Sonderforschungsbereichs/Transregio (SFB/TRR) 355 „Heterogenität und funktionelle Spezialisierung regulatorischer T-Zellen in unterschiedlichen Mikromilieus“. Der SFB erforscht die Rolle von regulatorischen T (Treg)-Zellen bei immunologischen und gewebespezifische Erkrankungen. Das Ziel: Treg-Zellen für die Entwicklung maßgeschneiderter Immuntherapien sowie für die Geweberegeneration einsetzen zu können. Als Kooperationspartner sind die Ludwigs-Maximilians-Universität München und die Technische Universität München an dem transregionalen SFB beteiligt.

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TUM IDEAward für nachhaltige Start-up-Ideen

Baustoffe aus Hopfen, ein Pyrolysesystem für Plastikmüll und ein Pflaster gegen Harnwegsinfekte: Diese drei Gründungsideen sind gestern mit dem zehnten TUM IDEAward ausgezeichnet worden.

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Den schlafenden Riesen wecken: Wie sich das Potenzial der Sozialwirtschaft zum Klimaschutz erschließen lässt

Die Sozial- und Gesundheitswirtschaft könnte mit ihren Immobilien einen bedeutsamen Beitrag zum Klimaschutz leisten – wenn Leistungsträger und Politik entsprechende Rahmenbedingungen schaffen für Investitionen in Sanierungen sowie für die nachhaltige Energieerzeugung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Arbeitsgruppe von Forschern der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) mit zahlreichen Akteuren der Branche – von der Diakonie über die Johanniter Unfallhilfe bis hin zu kirchlichen Banken und Kapitalverwaltungsgesellschaften. In einem nun veröffentlichen Papier zeigen die Beteiligten die Hürden eines nachhaltigen Wandels auf und formulieren vier innovative Lösungsvorschläge.

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digiDEM Bayern erhält Förderbescheid über 2,5 Mio. Euro

Große Freude beim Digitalen Demenzregister Bayern (digiDEM Bayern): Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) verlängert die Laufzeit des Forschungsprojektes und stellt digiDEM Bayern einen entsprechenden Förderbescheid über 2,5 Mio. Euro aus.

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Neue Funktion der CRISPR-Genschere entdeckt – Protein-Schere aktiviert Verteidigungsfunktion

Bonn, 25. November 2022 – Seit einigen Jahren sorgt die Genschere CRISPR/Cas9 in Wissenschaft und Medizin für Furore. Ihren Ursprung hat dieses neue Werkzeug der Molekularbiologie in einem uralten, bakteriellen Immunsystem. Es schützt Bakterien vor einem Angriff sogenannter Phagen, also Viren, die Bakterien infizieren. Forschende des Instituts für Strukturbiologie am Universitätsklinikum Bonn (UKB) und die Medizinische Fakultät der Universität Bonn haben in Kooperation mit der Partneruniversität St Andrews in Schottland und des European Molecular Biology Laboratory in Hamburg nun eine neue Funktion der Genschere entdeckt. Die Studie wurde gestern in der Fachzeitschrift „Nature“ publiziert.

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Eugen Münch-Preis 2022 geht an Mario Roser und Marian Haescher

Ein Mehrkanal-EKG mit dem Handy aufzeichnen und Kanülen elektronisch in Echtzeit KI-gestützt überwachen – für diese innovativen Ideen hat die Jury des Eugen Münch-Preis Marian Haescher („Wissenschaft und praktische Anwendung“) und Mario Roser („bestes Start-up im Gesundheitswesen“) als Gewinner ausgewählt. Beide erhalten jeweils 20.000 Euro und einen Film, mit dem ihre Arbeit vorgestellt wird.

„Die prämierten Arbeiten passen perfekt zum Zweck unserer Stiftung: Sie unterstützen unser Anliegen, moderne Medizin so effizient und kostengünstig zu organisieren, dass niemand durch Rationierung ausgeschlossen wird“, betont Professor Boris Augurzky, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Münch.

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Awakening the genome

Fertilization of an egg by sperm is the beginning of new life. The maternal and paternal genetic information, that collectively store the body plan of the living being, are combined after fertilization. However, the DNA is still in an inactive state in the cell nucleus at this early stage of life. While the first division of the fertilized egg cell functions with the help of maternal factors stored in the egg, for further development of an embryo the synthesis of new embryonic products is necessary, which requires access to the DNA of the embryo. As shown in Science, Kikuë Tachibana and her team at the MPI of Biochemistry have now shown that pioneer factor Nr5a2 awakens the embryonic DNA.

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Das Erwecken des Genoms

Die Befruchtung einer Eizelle durch ein Spermium ist der Beginn neuen Lebens. Die mütterliche und väterliche Erbinformation, die DNA, wird neu kombiniert und speichert den Aufbau des Lebewesens. Sie liegt nach der Befruchtung noch inaktiv im Zellkern vor. Während die erste Teilung der befruchteten Eizelle noch mit Hilfe der in der Eizelle eingelagerten mütterlichen Faktoren funktioniert, ist für die weitere Entwicklung eines Embryos die Synthese neuer embryonaler Produkte notwendig, was den Zugang zur DNA des Embryos erfordert. Kikuë Tachibana und ihr Team am MPI für Biochemie haben nun gezeigt, dass der Pionierfaktor Nr5a2 die embryonale DNA aufweckt. Die Studie wurde in Science publiziert.

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Schlüsselfaktoren für die Regeneration von Hirngewebe identifiziert

LMU-Forschende zeigen im Zebrafischmodell, dass zwei Proteine Narbenbildung im Gehirn verhindern und dadurch die Regenerationsfähigkeit verbessern.

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Why do blood and lymphatic vessels grow unchecked? ERC Starting Grant for René Hägerling

Anomalies in the formation of blood and lymphatic vessels are, thankfully, rare. Those who do have them face a lifetime of complications that can range from the mild to the life-threatening. To date, little is known about the causes, which means the diagnostic and treatment options are very limited. René Hägerling of the BIH Center for Regenerative Therapies (BCRT) has made it his mission to remedy this. His good ideas have won the regard of the European Research Council (ERC), which has awarded Hägerling, who leads a junior research group, an ERC Starting Grant of €1.5 million over five years.

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Bild der Pilzwelt revolutioniert: Genomforschung deckt neue Großgruppe der Pilze auf

Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des Botanischen Gartens Berlin hat unter den bisher bekannten Pilzen und Flechten eine neue Großgruppe identifiziert: Mithilfe von Genom-Sequenzierung konnte nachgewiesen werden, dass über 600 Arten einen gemeinsamen Ursprung haben. Sie waren zuvor sechs verschiedenen taxonomischen Klassen zugeordnet. Es ist in der Mykologie das erste Mal, dass eine Großgruppe in dieser Form neu erkannt wurde.

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Ja, es geht: Nahrungs- und Energieproduktion, Biodiversitäts- und Klimaschutz gemeinsam auf vorhandener Agrarfläche

Kann zukünftige Nahrungsproduktion, nachhaltige Rohstoff- und Energieerzeugung, Biodiversitätsschutz und Wasserbewirtschaftung auf Deutschlands Agrarfläche in ausreichendem Maße gesichert werden? Ja, das geht, sagten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beim Strategischen Forum der DAFA vom 8.-9. November 2022. Der Vorstand der Deutschen Agrarforschungsallianz (DAFA) empfiehlt deshalb die Förderung des Ausbaus von Photovoltaik in Agrarlandschaften, Anpassung des genehmigungs- und förderrechtlichen Rahmens für Landnutzungsänderungen, Preise stärker mit gesellschaftlichen Erfordernissen in Einklang zu bringen und das gemeinsame Experimentieren von Wissenschaft und Praxis voranzutreiben.

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Vegetationsfreie Flächen fördern bodennistende Wildbienen

Über die Nistansprüche bodennistender Wildbienen ist bisher relativ wenig bekannt, obwohl Nistplätze für die Förderung der meisten Wildbienenarten von zentraler Bedeutung sind. Von den knapp 600 Wildbienenarten in Deutschland nisten 75 Prozent im Boden, untersucht wurden bislang aber vor allem oberirdisch in Hohlräumen nistende Wildbienenarten. Ein Forschungsteam der Universität Göttingen hat nun mit einer Studie auf Kalkmagerrasen gezeigt, dass die kleinräumige Entfernung von Vegetation zu einer deutlichen Vermehrung von Bodennestern führte, vor allem bei angrenzendem, hohem Blütenreichtum. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Global Ecology and Conservation erschienen.

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Von der Erkenntnis zur Umsetzung? Naturschutz aus Sicht von Schülerinnen und Schülern

Erhebungen unter 11- bis 13-jährigen Schülerinnen und Schülern zeigt Diskrepanz zwischen Erkenntnis und Engagement für den Naturschutz

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Informationen und Impulse: Rückblick auf das 14. APOLLON Symposium

Ende September fand das 14. APOLLON Symposium zum aktuellen Thema „Planetary Health: Herausforderungen und nachhaltige Lösungen zum Umwelt-, Klima- und Gesundheitsschutz“ statt. Mehr als 120 Interessierte haben an der abwechslungsreichen Online-Veranstaltung teilgenommen, die sie anschließend mit der Note „Sehr gut“ bewerteten.

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Protein Spheres Protect the Genome of Cancer Cells

Hollow spheres made of MYC proteins open new doors in cancer research. Würzburg scientists have discovered them and report about this breakthrough in the journal „Nature“.

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Proteinkugeln schützen das Genom von Krebszellen

Hohlkugeln aus MYC-Proteinen stoßen der Krebsforschung neue Türen auf. Würzburger Forschende haben sie entdeckt und berichten im Journal „Nature“ über diesen Durchbruch.

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#DIVI22 Eröffnungsveranstaltung – Was intensivmedizinische Teams von einem Orchester lernen können

Wer hätte das gedacht?! In puncto Führung und nonverbaler Kommunikation, die den Großteil der zwischenmenschlichen Interaktion ausmachen, sind sich ein Team in der Notfall- und Intensivmedizin und ein Symphonieorchester ziemlich ähnlich. Eine spannende und lehrreiche Parallele zwischen diesen beiden Welten zieht der international bekannte Dirigent Professor Gernot Schulz in seinem Festvortrag am 30. November 2022 im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung des DIVI22 in Hamburg, dem Jahreskongress der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI).

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New Omicron subvariant BQ.1.1 resistant to all therapeutic antibodies

Development of new antibody therapies necessary

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neue Omikron-Untervariante BQ.1.1 resistent gegen alle therapeutischen Antikörper

Entwicklung neuer Antikörpertherapien notwendig

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Lernen trotz Alzheimerdemenz

Unsere Gesellschaft wird immer älter. Im Zuge des demografischen Wandels nimmt die Zahl alterstypischer Erkrankungen stark zu. Aktuell leben etwa 1,7 Millionen Menschen mit Demenz in Deutschland. Laut Schätzungen wird sich diese Zahl bis zum Jahr 2050 nahezu verdoppeln. Nora Berner von der FernUniversität in Hagen zeigt mit ihrem Promotionsprojekt auf, wie Lernen und Bildung auch mit Demenz stattfinden können. Die Bildungswissenschaftlerin bindet erkrankte Menschen in ihre Forschung mit ein.

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Zombie viruses on a hijacking trip

Ancient, dormant sequences in the genome impact embryonic development in unexpected ways. The mammalian genome contains retroviral sequences that are in an undead but mostly “harmless” state. An international research team recently discovered how some of these retroviral gene fragments affect embryonic cells if they are unleashed. Unexpectedly, not the viral proteins, but rather copies of the genetic material itself generate an imbalance in the cell.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Zombie-Viren auf Kaperfahrt

Uralte brachliegende Sequenzen im Genom greifen unerwartet in die embryonale Entwicklung ein: Das Säugergenom enthält retrovirale Sequenzen in einem „untoten“, aber überwiegend harmlosen Zustand. Ein internationales Forschungsteam fand nun heraus, wie manche dieser viralen Genfragmente die embryonale Entwicklung beeinflussen, wenn sie reaktiviert werden. Unerwarteterweise sind es nicht virale Proteine, sondern Kopien des Erbguts, die dann eine Imbalance in der Zelle verursachen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft