Die Deutsche Gesellschaft für Senologie lädt zum größten deutschen Kongress rund um das Mammakarzinom

Vom 06. bis 08. Juli 2023 tagen VertreterInnen verschiedener Fachdisziplinen zu Vorbeugung, Diagnostik und Therapie des Mammakarzinoms, das mittlerweile auch weltweit die häufigste Krebsart darstellt. Der Vorstand und das Programmkommitee der Deutschen Gesellschaft für Senologie e.V. (DGS) laden alle interessierten PressevertreterInnen ganz herzlich zum 42. Jahreskongress der senologischen Fachgesellschaft in das ICM Internationales Congresscenter München ein. Der Präsenzkongress ermöglicht einen intensiven persönlichen Austausch unter allen Gästen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

DNA-Analyse verrät Risiko für Insulinresistenz nach Mahlzeit

Wissenschaftler*innen vom Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) haben gemeinsam mit Kolleg*innen aus Großbritannien Hinweise gefunden, wie es dem Körper nach einer Mahlzeit gelingt, den Blutzuckerspiegel konstant zu halten: Bei der Analyse des Erbguts von fast 55.000 Teilnehmer*innen verschiedener Studien stießen sie auf insgesamt zehn Regionen, in denen Genvarianten vorkommen, die für die Regulation des Blutzuckerspiegels nach einer Mahlzeit verantwortlich sind. In weiteren Experimenten konnten sie aufklären, wie diese Genvarianten die Insulinresistenz von Zellen beeinflussen.

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Seeadler und Rotmilan bei Peine vergiftet – 5.000 Euro Belohnung für Hinweise auf die Täter

Peine/Hannover. Der Seeadler und der Rotmilan, die beide Ende April bei Ilsede (Landkreis Peine) tot aufgefunden wurden, waren Opfer eines illegalen Giftköders. Das ist das Ergebnis der Untersuchung, die das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) im Auftrag der Polizei Peine durchführte. Die Vorgeschichte ergab den dringenden Verdacht einer Vergiftung. Dieser wurde jetzt durch die Ergebnisse der tierärztlichen Untersuchungen im Leibniz-IZW bestätigt, zu der auch die toxikologische Analyse der Rechtsmedizin der Universität Göttingen beitrug.

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Lange Nacht der Wissenschaften: automatisiertes Fütterungssystem zur Bioplastik-Produktion aus tierischen Abfallfetten

Exakte Bestimmung des Zeitpunkts für die „Ernte“ von vollständig abbaubarem Bioplastik

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Studie: Einnahme von Taurin verzögert Alterung im Tierversuch

Taurinmangel ist eine der treibenden Kräfte hinter dem Altern von Menschen und Tieren. Das zeigt eine Studie mit Beteiligung der Technischen Universität München (TUM), die im renommierten Fachmagazin „Science“ erschienen ist. Eine Behandlung mit Taurin verlängerte die Lebensdauer von Mäusen um 10 Prozent, Affen blieben mit Taurin länger gesund. Ob beides auch für Menschen gilt, ist nicht bekannt. Die Studie zeigt jedoch einen Zusammenhang zwischen Alterserkrankungen und niedrigem Taurinspiegel.

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Säugetiere: Mehr Bewegung während der Corona-Lockdowns

Die Beschränkungen in den ersten Monaten der COVID-19-Pandemie führten weltweit zu Verhaltensänderungen bei Landsäugetieren. Dies geht aus einer heute im renommierten Fachjournal „Science“ veröffentlichten Studie eines großen internationalen Forschungsteams unter der Leitung von Dr. Marlee Tucker von der Radboud-Universität und Senckenberg-Wissenschaftler Prof. Dr. Thomas Müller hervor. Wildlebende Säugetiere legten im Vergleich zum Vorjahr während der strengen Lockdowns bis zu 73 Prozent längere Strecken zurück und hielten sich 36 Prozent näher an Straßen auf.

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Erkenntnisse und Folgen: COVID-19-Forschung aus Magdeburg vorgestellt

Wie ist die Corona-Pandemie in der Landeshauptstadt Magdeburg verlaufen? Was ist über die einzelnen Virusvarianten und zu Therapieansätzen bekannt? Welche Erkenntnisse zu den Folgen der Viruserkrankung liegen bereits vor und wie steht es um die Versorgung von Betroffenen mit Long-COVID? Über diese und weitere Fragen diskutierten 75 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitätsmedizin Magdeburg im Beisein von Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann heute im Rahmen eines wissenschaftlichen Symposiums zu medizinischer COVID-19 Forschung.

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Lost Giants: New Study Reveals the Abundance Decline of African Megafauna

A groundbreaking new paper focuses on the size and abundance of living and fossil African large mammals, shedding light on the ecological dynamics behind the decline of these iconic creatures. The findings challenge previous assumptions about the causes of megafaunal extinctions in Africa and provide new insights into the restructuring of ecosystems over millions of years.

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Verlorene Giganten: Neue Studie enthüllt den Rückgang der Häufigkeit afrikanischer Megafauna

Eine neue Studie, die Faysal Bibi (Museum für Naturkunde Berlin) und Juan L. Cantalapiedra (Universität Alcalá, Madrid) in Science veröffentlichten, untersucht die Größe und Häufigkeit heutiger sowie fossiler afrikanischer Großsäuger und beleuchtet die ökologischen Dynamiken dahinter. Die Ergebnisse stellen die bisherige Annahmen über die Ursachen des Aussterbens der Megafauna in Afrika in Frage und liefern neue Erkenntnisse über die Umstrukturierung von Ökosystemen über Millionen von Jahren.

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Erster ganzheitlicher Einzelzell-Atlas der menschlichen Lunge

Kann ein menschliches Organ auf Einzelzellebene kartiert werden? Wie unterschiedlich sind einzelne Zellen zwischen Menschen? Forschende von Helmholtz Munich und ein internationales Team haben sich dieser Herausforderung gestellt und mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) den „Human Lung Cell Atlas“ entwickelt. Dieser klärt über die Diversität einzelner Zellen auf und erlaubt Rückschlüsse auf die Lungenbiologie von gesunden und kranken Organen. Somit ist er der erste Einzelzell-Atlas eines großen Organs. Erstellt wurde er im Rahmen des „Human Cell Atlas“ (HCA), einem weltweiten Gemeinschaftsprojekt zur Kartierung des gesamten Körpers. Die Ergebnisse sind in Nature Medicine veröffentlicht.

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First Integrated Single-Cell Atlas of the Human Lung

Can a human organ be mapped on a single-cell level to learn more about each individual cell? And can we learn how different these cells are from person to person? Helmholtz Munich researchers and their collaborators have taken up this challenge and developed the Human Lung Cell Atlas using artificial intelligence (AI)-based techniques. This atlas elucidates the diversity of single lung cell types and allows learning about lung biology in health and disease. It is the first major integrated organ and was built as part of the Human Cell Atlas (HCA) initiative, a worldwide collaborative effort to map the entire body at the level of single cells. The results were published in Nature Medicine.

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Verständnis der Blütendegeneration bei Gerste erschließt höheres Ertragspotenzial

Bei Pflanzen kommt es oft zu einer Degenration von Blatt- und Blütengewebe. Diese Degeneration beginnt bei Getreidepflanzen wie Gerste mit einem Wachstumsstillstand der Ährenspitze. Um die molekularen Grundlagen der Degeneration der Ährenenspitzen während der Vorblüteentwicklung (PTD) aufzuklären, nutzte ein internationales Forschungsteam unter Führung des IPK Leibniz-Instituts verschiedene Ansätze und zeigte, dass die Gersten-PTD zu Zucker- und Aminosäureabbau und einer Abscisinsäure-Reaktionen führt. Zudem identifizierte das Forschungsteam das Gen GRASSY TILLERS1 (HvGT1) als wichtigen Modulator der PTD. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift „Plant Cell“ veröffentlicht.

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5000 Schülerinnen und Schüler mit DIY-Kochworkshops über Ernährung, Gesundheit und Nachhaltigkeit auf der IdeenExpo 2022

Mit dem Hashtag #ZukunftSchmecken »DIY – Welcome to the Teaching Kitchen« haben Culinary Medicine Deutschland e.V., das Institut für Ernährungspsychologie an der Georg-August-Universität Göttingen/Universitätsmedizin, der Niedersächsische LandFrauenverband Hannover e. V. und das Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen-ZEHN Besucherinnen und Besucher der IdeenExpo 2022 mit spannenden Kochworkshops und einem Quiz rund um die Themen Ernährung, Gesundheit, Nachhaltigkeit, Land- und Hauswirtschaft, Lebensmittelwertschätzung und Kulinarik begeistert. Etwa 5000 Jugendliche nahmen an den DIY-Kochworkshops und am Quiz teil

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Scientists discover ‘lost world’ of our early ancestors in billion-year-old rocks

Newly discovered biomarker signatures point to a whole range of previously unknown organisms that dominated complex life on Earth about a billion years ago. They differed from complex eukaryotic life as we know it, such as animals, plants and algae in their cell structure and likely metabolism, which was adapted to a world that had far less oxygen in the atmosphere than today. Benjamin Nettersheim from the MARUM – Center for Marine Environmental Sciences, University of Bremen and Faculty of Geosciences at the University of Bremen and an international team of researchers now report on this breakthrough for the field of evolutionary geobiology in the journal Nature.

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Forschende entdecken Überreste einer ausgestorbenen Welt unserer frühen Vorfahren in Milliarde-Jahre alten Gesteinen

Neu entdeckte Überreste von Biomarkern, so genannte Protosteroide, deuten auf eine ganze Reihe bisher unbekannter Organismen hin, die vor etwa einer Milliarde Jahren das damalige komplexe Leben auf der Erde beherrschten. Sie unterschieden sich von den uns vertrauten eukaryontischen Lebewesen durch ihren Zellaufbau und wahrscheinlich auch durch ihren Stoffwechsel. Dieser war an eine Welt angepasst, die weit weniger Sauerstoff in der Atmosphäre aufwies als heute. Ein Team von Wissenschaftler:innen, dem auch der Geochemiker Benjamin Nettersheim vom MARUM, Universität Bremen angehört, berichtet in der Fachzeitschrift Nature über den Durchbruch für die evolutionäre Geobiologie.

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Überreste einer ausgestorbenen Welt von Lebewesen entdeckt

Neu entdeckte Überreste von Biomarkern, Protosteroide, deuten auf eine ganze Reihe bisher unbekannter Organismen hin, die vor etwa einer Milliarde Jahren das damalige komplexe Leben auf der Erde beherrschten. Sie unterschieden sich von den eukaryontischen Lebewesen, wie wir sie kennen, also von Menschen, Tieren, Pflanzen und Algen, durch ihren Zellaufbau und wahrscheinlich auch durch ihren Stoffwechsel, der an eine Welt angepasst war, die weit weniger Sauerstoff in der Atmosphäre aufwies als heute. Ein internationales Forscherteam, dem auch der GFZ-Geochemiker Christian Hallmann angehört, berichtet jetzt in der Fachzeitschrift Nature über diesen Durchbruch für die evolutionäre Geobiologie.

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Besser sehen durch Bewegung

Wenn sich Hummeln bewegen, verbessert sich ihr Sehvermögen. Das konnten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Uni Würzburg nun nachweisen.

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Studieren an der ehs – Termine Infoveranstaltungen zu berufsbegleitenden Studiengängen

Die Evangelische Hochschule Dresden (ehs) bietet am 14.06., 15.06., 20.06. und 11.07.2023 jeweils um 16:30 Uhr Informationsveranstaltungen zu ihren berufsbegleitenden Studiengängen in der Pflege, der Sozialen Arbeit und dem Sozialmanagement an. Dabei erklären die Verantwortlichen der Studiengänge die Studieninhalte und den Aufbau, informieren über die Studienvoraussetzungen, den Bewerbungsablauf und stehen für Fragen bereit.

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Healthy Forest Regions – 9 Partner*innen, 6 Länder und 3 Jahre

Nach der erfolgreichen Umsetzung von BEECH POWER (https://beechpower.eu/) startete am 01.04. das zweite Interreg Central Europe Projekt „HealthyForestRegions“ mit der HNEE als Leadpartnerin.

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New book sheds light on adult mortality in India

A new book titled, Adult Mortality in India: Trends, Socioeconomic Disparities, and Consequences, provides an in-depth analysis of adult mortality patterns in the country and addresses crucial issues related to public health and policy.

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Food safety: plasma instead of chemicals

A new method for cleaning conveyor belts in food production can replace the widely used disinfection chemicals: plasma-treated water is effective against microbial contamination at a shorter exposure time and degrades without envrionmentally hazardous traces. These results were recently published in the journal Innovative Food Science and Emerging Technologies.

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Lebensmittelsicherheit: Plasma statt Chemikalien

Ein neues Verfahren zur Reinigung von Transportbändern in der Lebensmittelproduktion kann die bisher üblichen Desinfektionschemikalien ersetzen: Plasmabehandeltes Wasser ist rückstandsfrei einsetzbar und wirkt bei kürzerer Einwirkzeit effizient gegen mikrobielle Kontamination. Die Ergebnisse wurden vor Kurzem im Fachblatt Innovative Food Science and Emerging Technologies veröffentlicht.

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„Triage“ in der Ameisen-Krankenpflege

Soziale Ameisen sind Meister der kollektiven Krankheitsabwehr. Sie kümmern sich um ihre Nestgenossinen und verhindern, dass sich eine Infektion innerhalb einer Kolonie ausbreitet. Aber woher weiß eine einzelne Ameise, wen sie pflegen soll? Ein multidisziplinäres Forschungsteam vom Institute of Science and Technology Austria (ISTA) und der Comenius-Universität in Bratislava hat nun die Antwort gefunden. Durch experimentelle und theoretische Ansätze erhielten die Wissenschafter:innen detaillierte Einblicke in die sanitäre Entscheidungsfindung einzelner Ameisen.

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How molecular motors start the spliceosome

The spliceosome is the molecular machine in our cells that puts the blueprints for proteins into a readable form. Researchers at the Max Planck Institute (MPI) for Multidisciplinary Sciences in Göttingen (Germany) and the Institute for Cancer Research (ICR) in London (UK) have now uncovered the crucial step that switches on the spliceosome. As they have shown, this macromolecular machine is activated by two molecular motors. The findings from the study could provide new approaches to improve potential cancer drugs that target the splicing process.

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Wie molekulare Motoren das Spleißosom starten

Das Spleißosom ist die molekulare Maschine in unseren Zellen, die die Bauanleitungen für Proteine in eine lesbare Form bringt. Forschende am Göttinger Max-Planck-Institut (MPI) für Multidisziplinäre Naturwissenschaften und am Institute for Cancer Research (ICR) in London (Großbritannien) haben jetzt den entscheidenden Schritt aufgedeckt, der das Spleißosom anschaltet. Wie sie zeigen konnten, wird es durch zwei molekulare Motoren aktiviert. Die Erkenntnisse aus der Studie könnten neue Ansätze liefern, um potenzielle Krebsmedikamente zu verbessern, die auf den Spleiß-Prozess abzielen.

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