Those who are smarter live longer

Being smart pays off, as it allows for more balanced decision-making. However, the origins of these abilities during evolution remain largely unexplored. Only if smarter individuals enjoy better survival and have higher reproductive rates than their conspecifics, improved cognitive abilities can evolve. Researchers from the German Primate Center (DPZ) – Leibniz Institute for Primate Research have recently examined the link between cognitive abilities and survival in gray mouse lemurs. The findings revealed that the animals that performed best in the cognition tests lived for longer. These results suggest that alternative strategies can contribute to an extended lifespan (Science Advances).

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wie Zellen unser Herz schlagen lassen

Britische und deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben den bisher umfassendsten Zellatlas des menschlichen Herzes erstellt. Wie sie im Fachjournal „Nature“ berichten, umfasst er erstmals die Zellen, in denen der Herzschlag entsteht. Die Daten sind unter anderem eine Referenz für Studien zu Herzrhythmusstörungen.

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International researchers demand: Listen to people in the tropics for ocean protection

To find tangible solutions for ocean protection, we should listen to the people most affected by current ocean problems: people in the tropics. So say 25 authors of a commentary published in the journal Ocean Sustainability and initiated by the Smithsonian Tropical Research Institute (STRI) in Panama. Estradivari, an Indonesian marine scientist at the Leibniz Centre for Tropical Marine Research (ZMT) in Bremen, Germany, also contributed to the publication.

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Internationale Forschende fordern: Beim Ozeanschutz auf Menschen in den Tropen hören

Um greifbare Lösungen für den Schutz der Ozeane zu finden, sollten wir den Menschen zuhören, die am meisten von den aktuellen Problemen der Ozeane betroffen sind: den Menschen in den Tropen. Das sagen 25 Autor:innen eines Kommentars, der in der Fachzeitschrift Ocean Sustainability veröffentlicht und vom Smithsonian Tropical Research Institute (STRI) in Panama initiiert wurde. An der Publikation beteiligt war auch Estradivari, eine indonesische Meereswissenschaftlerin am Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) in Bremen.

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Veränderungen beim Salzgehalt des Wassers gefährden Weltmeere und Biodiversität

Studie mit Konstanzer Beteiligung warnt vor den menschengemachten Auswirkungen auf das Ökosystem Meer

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Neue BÄK-Richtlinie setzt strengere Maßstäbe für Laboruntersuchungen – DDG: „Meilenstein für die Diabetesdiagnostik“

Die „Richtlinie der Bundesärztekammer (BÄK) zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen“ (Rili-BÄK) legt grundsätzliche Anforderungen an das Qualitätsmanagement und die Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen in der Heilkunde fest. Die Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) begrüßt eine aktuelle Anpassung durch die BÄK, in der nun auch für die in der Diabetologie am häufigste durchgeführte Messgröße Glukose strengere Vorschriften gelten. Auch für Kalium gelten neue Bestimmungen, die für die Versorgung relevant sind. Die Änderungen erhöhen die Messqualität in der Diagnostik und tragen zu einer größeren Patientensicherheit bei.

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Asking is worthwhile! Appointed to a Junior Professorship

Neurobiologist Rhonda McFleder has been doubly rewarded for her inquisitive nature: she was offered a junior professorship at Würzburg University Hospital and invited to the Lindau Nobel Laureate Conference.

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‚Botox‘ nach Schlaganfall: Empfohlene Behandlung gegen Spastik viel zu selten angewandt

Spätestens seit der aktuellen Analyse der Regierungskommission zur Krankenhausversorgung wird deutlich, dass die Qualität der Versorgung von Schlaganfallpatienten in Deutschland optimiert werden muss. Doch auch bei der Versorgung in der Zeit nach dem Schlaganfall bestehen Qualitätsmängel, wie eine aktuelle Studie des Universitätsklinikums Jena anhand von Krankenkassendaten nachweist. Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass nur die Minderheit der Patienten, die nach einem Schlaganfall an einer Spastik leiden, entsprechend den medizinischen Empfehlungen behandelt wird. Insbesondere wird die empfohlene Injektionstherapie mit Botulinumtoxin nur bei einem Prozent der Betroffenen durchgeführt.

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Zur Juniorprofessur durchgefragt

Die Neurobiologin Rhonda McFleder wurde für die Beantwortung ihrer zahlreichen Fragen, die sie sich Tag für Tag stellt, gleich doppelt belohnt: Sie erhielt eine Juniorprofessur am Uniklinikum Würzburg und wurde zur Lindauer Nobelpreisträgertagung eingeladen. Rhonda McFleder erforscht die Rolle des Immunsystems bei Morbus Parkinson.

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Schwangerschaftsdiabetes – unterschätzte Folgen bei Mutter und Kind: DDG und DGE fordern mehr Awareness

Schwangerschaftsdiabetes ist die häufigste Stoffwechselerkrankung während der Schwangerschaft. Bei den werdenden Müttern kommt es zu vorübergehend erhöhten Blutzuckerwerten. Doch nach der Entbindung vervielfacht der sogenannte Gestationsdiabetes (GDM) die Wahrscheinlichkeit, dass die Mutter später einen dauerhaften Typ-2-Diabetes entwickelt. Ebenso ist ihr Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall deutlich erhöht. Daher ist eine strukturierte GDM-Nachsorge zentral, sagt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG). Dennoch nehmen derzeit über 60 Prozent der Betroffenen dieses Angebot nicht wahr.

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DIVI-Intensivregister: Täglicher Lagebericht zur Situation auf den Intensivstationen ist nicht mehr notwendig

Tagtäglich hat seit dem 26. März 2020 das Robert Koch-Institut (RKI) um die Mittagszeit den Tagesreport mit den wichtigsten Zahlen aus dem DIVI-Intensivregister veröffentlicht. Diese PDF-Datei fasste Zahlen zu neu aufgenommenen Patienten, belegten Betten durch COVID-19-Patienten sowie freien Bettenkapazitäten auf den Intensivstationen in Deutschland zusammen. Referenziert wurde er in allen Medien und weiteren Lageberichten. Mit derzeit 85 COVID-19-Patienten auf deutschen Intensivstationen erfordert die Situation nun keine tägliche Berichterstattung mehr. So stellt das RKI am Donnerstag – nach 1.203 Tagen – den Tagesreport ein.

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Chronic stress is bad for broken bones – How severe psychological stress impairs bone growth and fracture healing

A study at Ulm University and its Medical Centre has uncovered the molecular mechanisms by which psychological trauma and other massively stressful experiences slow down the healing of bone fractures. The research team, which included scientists from Canada and Japan, was able to demonstrate that certain immune cells respond to stress by producing an enzyme, which in turn promotes the release of stress hormones. These stress hormones act locally on the bone where they inhibit the conversion of cartilage cells into bone cells, thus slowing down bone growth and fracture healing.

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Termiten als Ursache der Feenkreise in der Namib-Wüste bestätigt

In der Diskussion um die Ursache der mysteriösen kahlen Kreise in Grasflächen am Ostrand der Namib-Wüste wurde nun bestätigt, dass Termiten die Ursache sind. Das ist das Resultat einer Veröffentlichung von Forschenden des Fachbereichs Biologie der Universität Hamburg, die in der Fachzeitschrift „Perspectives in Plant Ecology, Evolution and Systematics“ (PPEES) erschienen ist.

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NCT-Lauf weltweit: 5080 Aktive und starkes Spendenergebnis

Beim 12. NCT-Lauf waren 5080 Läuferinnen und Läufer auf allen sieben Kontinenten am Start. Die Aktiven der weltweiten Online-Community haben gemeinsam 70.000 Euro an Spenden gesammelt, die innovativen Projekten zur angewandten Krebsforschung am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg zugutekommen.

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD).

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The armorers: How dendritic cells activate the immune system

As part of the immune system, dendritic cells are essential for fighting body cells that have degenerated or are infected with a virus. They trigger an immune response by presenting protein fragments, for example of viruses, to T cells. In so doing, they activate the latter so that these recognize the fragments as foreign. Certain membrane proteins, MHC-I molecules, enable this process within dendritic cells. Researchers at Goethe University Frankfurt and its partner institutes have now identified further interaction partners of the protein complex responsible for loading MHC-I molecules in dendritic cells.

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Die Scharfmacher: Wie dendritische Zellen das Immunsystem aktivieren

Als Teil des Immunsystems sind dendritische Zellen essenziell für die Bekämpfung von virusinfizierten und entarteten Körperzellen. Sie lösen eine Immunantwort aus, indem sie Eiweißbruchstücke, zum Beispiel von Viren, den T-Zellen zeigen und sie dadurch aktivieren, die präsentierten Proteinfragmente als fremd zu erkennen. Ermöglicht wird dieser Vorgang innerhalb der dendritischen Zelle durch bestimmte Membranproteine, die MHC-I-Moleküle. Forscher:innen der Goethe-Universität Frankfurt und ihrer Partnerinstitute haben nun weitere Interaktionspartner des für die Beladung der MHC-I-Moleküle verantwortlichen Proteinkomplexes bei dendritischen Zellen identifiziert.

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Kommentar zur neuen Krankenhausreform

Gestern haben sich die Bundesregierung und die Länder auf Eckpunkte bei der Krankenhausreform geeignet. Dr. Andreas Beivers, Professor für Gesundheitsökonomie an der Hochschule Fresenius in München, ordnet die Ergebnisse der Gespräche ein.

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Altersmedizin-Kongress in Frankfurt: „Das neueste Wissen kompakt und konzentriert auf den Punkt zusammengestellt“

Der Countdown läuft: Bis zum Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) in Frankfurt am Main sind es nur noch wenige Wochen. Unter dem Motto „Geriatrie = E³ – Evidenz, Empirie und Empathie“ findet der Kongress vom 14. bis 16. September auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt statt. Erwartet werden etwa 650 Teilnehmende.

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Drug treatment combined with exercise could be the best osteoporosis therapy

Scientists from the Hochschule für Gesundheit (University of Applied Sciences, Bochum, Germany) present a new approach – however, further research is necessary until precise findings are available.

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WildDISCO: revolutionäre bildliche Darstellung von gesamten Körpern

Ein Forscherteam hat eine neue Methode namens WildDISCO entwickelt, die herkömmliche Antikörper und fluoreszierende Marker verwendet, um den gesamten Körper eines Tieres bildlich dazustellen. Diese revolutionäre Technik liefert detaillierte 3D-Karten für ein besseres Verständnis von biologischen Systemen und Krankheiten. Mit WildDISCO können komplexe Prozesse in gesunden und kranken Körpern leichter aufgefasst und verstanden werden, wodurch die Technik eine Möglichkeit für bedeutsame Fortschritte in der medizinischen Forschung bietet. Die Technologie wurde nun in der Fachzeitschrift Nature Biotechnology vorgestellt.

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WildDISCO: Visualizing Whole Bodies in Unprecedented Detail

Researchers developed a new method called wildDISCO that uses standard antibodies to map the entire body of an animal using fluorescent markers. This revolutionary technique provides detailed 3D maps of structures, shedding new light on complex biological systems and diseases. WildDISCO has the potential to transform our understanding of intricate processes in health and disease and paves the way for exciting advancements in medical research. This technology was now introduced in Nature Biotechnology.

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LIONESS: Microscopy of Live Brain Tissue made Possible by Deep Learning and Enhanced Optics

In a new paper published today in the journal Nature Methods, an interdisciplinary team of scientists at the Institute of Science and Technology Austria (ISTA) has come together to present a new way to observe the brain’s structure and dynamics – in a high resolution and without damaging the tissue.

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LIONESS: „Live“-Einblick in die Komplexität von Gehirn-Gewebe

In einer neuen Publikation, die heute in der Fachzeitschrift Nature Methods veröffentlicht wurde, hat ein interdisziplinäres Team von Wissenschafter:innen des Institute of Science and Technology Austria (ISTA) eine neuartige Methode zur Beobachtung der Struktur und Dynamik des Gehirns vorgestellt – in besserer Auflösung und ohne das Gewebe zu schädigen.

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Breathing poison: Microbial life on nitric oxide respiration

Nitric oxide (NO) is a central molecule in the global cycling of nitrogen, and also toxic. Little is known about if and how microbes can use NO as a substrate for growth. Scientists from the Max Planck Institute for Marine Microbiology in Bremen, Germany, have now managed to grow a microbial community dominated by two, so-far unknown species on NO for more than four years (and counting) and study their metabolism in great detail. Their research, now published in in Nature Microbiology, provides insight into the physiology of NO-reducing microorganisms, which have pivotal roles in the control of climate active gases, waste removal, and the evolution of nitrate and oxygen respiration.

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Roots are capable of measuring heat on their own, new study shows

Plant roots have their own thermometer to measure the temperature of the soil around them and they adjust their growth accordingly. Through extensive experiments, a team led by Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU), was able to demonstrate that roots have their own temperature sensing and response system. In a new study in „The EMBO journal“, the scientists also provide a new explanation for how roots themselves detect and react to higher temperatures. The results could help develop new approaches for plant breeding.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft