Nicht egal: Warum es besser sein kann, sich bei Mehrfach-Impfungen in denselben Arm pieksen zu lassen

Die meisten machen sich vor einer Impfung einige Gedanken: Wird’s wehtun? Bekomme ich Fieber? Schmerzt die Einstichstelle? Die Frage, ob man sich eine Mehrfach-Impfung besser in denselben Arm geben lassen sollte oder lieber rechts und danach links (oder umgekehrt), dürfte sich bisher aber kaum jemand gestellt haben. Dabei ist sie durchaus von Bedeutung, wie eine junge Wissenschaftlerin der Universität des Saarlandes nun herausfinden konnte.

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Stoffe aus Maiswurzeln beeinflussen den Weizenertrag

Maiswurzeln sondern bestimmte Stoffe ab, die die Qualität des Bodens beeinflussen. In bestimmten Feldern steigert dieser Effekt den Ertrag von Weizen, der nach dem Mais im selben Boden angepflanzt wird, um mehr als 4 %. Dies konnten Forschende der Universität Bern nachweisen. Die Erkenntnisse aus mehreren Feldexperimenten zeigen zwar, dass solche Effekte stark variabel sind, aber dass sie langfristig doch dazu beitragen könnten, den Anbau von Getreide ohne zusätzlichen Dünger oder Pestizide nachhaltiger zu gestalten.

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Getting protein factories to run – How deubiquitinating enzymes moonlight as Fubi proteases

Max Planck researchers identify mechanisms of key players in the maturation process of ribosomes with chemical biology tool kit

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Erste Priorität: Vital ! „Waldpflege im Klimawandel“ – neues Merkblatt der LWF

Waldbesitzer und Forstleute stehen in den nächsten Jahren vor der großen Herausforderung unsere Wälder für die Klimazukunft fit zu machen. Wie dabei die gezielte Waldpflege, vom Sämling bis zum vitalen Altbaum mit großer Baumkrone, helfen kann, zeigt das neue Merkblatt „Waldpflege im Klimawandel“ der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF).

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Erste Priorität: Vital ! „Waldpflege im Klimawandel“ – neues Merkblatt der LWF

Waldbesitzer und Forstleute stehen in den nächsten Jahren vor der großen Herausforderung unsere Wälder für die Klimazukunft fit zu machen. Wie dabei die gezielte Waldpflege, vom Sämling bis zum vitalen Altbaum mit großer Baumkrone, helfen kann, zeigt das neue Merkblatt „Waldpflege im Klimawandel“ der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF).

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Proteinfabriken ans Laufen bringen – Wie deubiquitinierende Enzyme auch als Fubi-Proteasen wirken

Max-Planck-Forschende identifizieren Mechanismen von Schlüsselspielern im Reifungsprozess von Ribosomen mit chemisch-biologischem Werkzeugkasten

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Ab ins Körbchen? Experten der Deutschen Leberstiftung warnen vor Pilzvergiftungen

Hannover – Die Niederschläge im Frühling und Sommer lassen Pilzfreunde schon jetzt auf eine gute Pilzsaison 2023 hoffen. Doch der Genuss selbst gesammelter Pilze kann gefährlich sein: Immer wieder landen – häufig bei unerfahrenen Pilzsammlern – giftige Exemplare im Körbchen, dann auf dem Teller und die Betroffenen im Krankenhaus. Schlimmstenfalls kann der Verzehr von Giftpilzen lebensgefährlich sein und beispielsweise zu einem akuten Leberversagen führen. Damit die noch bis Oktober dauernde Pilzsaison möglichst vergiftungsfrei verläuft, mahnt die Deutsche Leberstiftung zur Vorsicht beim Pilze sammeln und gibt Tipps für den Vergiftungsfall.

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Evolving Elegance: TU Dresden Scientists Connect Beauty and Safeguarding in Ammonoid Shells

With 350 million years of evolution culminating in almost two centuries of scientific discourse, a new hypothesis emerges from the B CUBE – Center for Molecular Bioengineering at TU Dresden University of Technology. B CUBE researchers propose a new explanation for why ammonoids evolved a highly elaborate, fractal-like geometry within their shells. Their analysis shows that the increasing complexity of shell structures provided a distinct advantage by offering improved protection against predators. The findings are published in the journal Science Advances.

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Schützende Eleganz: Forschende der TU Dresden verbinden Schönheit und Schutz in Ammoniten-Schalen

350 Millionen Jahre Evolution und nahezu zwei Jahrhunderte wissenschaftlicher Diskussion führen nun zu einer neuen Hypothese am B CUBE – Center for Molecular Bioengineering an der Technischen Universität Dresden. Forschende des B CUBE haben eine neue Erklärung dafür gefunden, warum Ammoniten eine hochkomplizierte, fraktalähnliche Geometrie im Inneren ihrer Schalen entwickelt haben. Ihre Analyse zeigt, dass die zunehmende Komplexität der Schalenstruktur einen klaren Vorteil bot, da sie besser gegen Raubtiere schützte. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Science Advances veröffentlicht.

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Metabolism meets signalling to fine-tune cell growth

Endogenous metabolite directly inhibits mTORC1 activity

Cells use a variety of metabolic pathways to synthesise the building blocks for growth and proliferation. To ensure balanced growth, these biosynthetic processes must be tightly coordinated. Researchers from the Max Planck Institute for Biology of Ageing, together with a team of national and international collaborators, have now identified a molecular machinery that senses the ability of a cell to make lipids to then block or activate all other biosynthetic processes, such as protein synthesis, accordingly.

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Aufeinander abgestimmt: Wie Stoffwechsel und Signalwege gemeinsam das Zellwachstum optimieren

Körpereigenes Stoffwechselprodukt hemmt direkt die Aktivität von mTORC1

Zellen nutzen eine Vielzahl von Stoffwechselwegen, um Bausteine für Wachstum und Vermehrung zu bilden. Für ein ausgewogenes Wachstum müssen diese biosynthetischen Prozesse eng aufeinander abgestimmt sein. Forschende des Max-Planck-Instituts für Biologie des Alterns haben nun zusammen mit einem Team von nationalen und internationalen Kolleg:innen eine molekulare Maschinerie entdeckt. Diese Maschinerie erkennt, ob eine Zelle die Fähigkeit hat, Lipide zu bilden, und reguliert daraufhin alle anderen biosynthetischen Prozesse in der Zelle, einschließlich der Proteinsynthese, indem sie diese blockiert oder aktiviert.

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Neue Studie der Goethe-Universität zeigt: Auch gereinigtes Abwasser wirkt sich auf Flüsse aus

Kläranlagen sind ohne Zweifel eine große Errungenschaft, haben sie doch erheblich zur Verbesserung der Wasserqualität in natürlichen Gewässern beigetragen. Eine im Fachjournal „Water Research“ veröffentlichte Studie zeigt aber, dass noch immer Substanzen in den Wasserkreislauf gelangen, die sich auf die Zusammensetzung der darin lebenden Organismen auswirken.

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New study by Goethe University Frankfurt shows: Even treated wastewater affects our rivers

Wastewater treatment plants are undoubtedly a great achievement. After all, they have made a significant contribution to improving the quality of natural waters. A study published in the journal “Water Research” shows, however, that substances still manage to enter the water cycle that have an impact on the composition of the organisms living in it.

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Fondant under the magnifying glass: New insights into the properties of sweet coating

For many, the german sweet „Amerikaner“ – a pastry with a sweet, whitish coating – is a childhood memory at the bakery. But there’s a lot of physics and chemistry in the frosting. A team led by Thomas Vilgis at the Max Planck Institute for Polymer Research, together with colleagues from the Technical University of Berlin, has now taken on the sweet glaze and gained deeper insights into its formation process. The results could be used to optimize the industrial production process of fondant in the future.

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Individualisierte, kognitive Verhaltenstherapie statt Opioide bei Rückenschmerzen

Rückenschmerzen sind ein Volksleiden, das in der Mehrzahl der Fälle weder mit Schmerzmitteln noch Operationen dauerhaft in den Griff zu bekommen ist. Zwei jüngst in der Zeitschrift „Lancet“ publizierte Studien zeigen, dass bei akuten Rückenschmerzen Opioid-haltige Schmerzmittel keine stärkere Wirkung haben als Placebo [1] und dass bei chronischen Rückenschmerzen eine individualisierte, kognitive Verhaltenstherapie [2] wesentlich wirksamer, anhaltender und kostengünstiger ist als eine Standardtherapie.

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Satellites document effects of heat waves on plants

A new scientific study shows how periods of drought affect plants’ photosynthesis throughout the course of the day. The study found that plants in regions that are typically dry increase their CO2 intake during the morning hours during a heat wave and decrease photosynthesis in the mid-day and afternoon. Researchers analysed data from new-generation geostationary satellites. The data were gathered in part during a heat wave in the USA in 2020. Dr. Benjamin Dechant from the German Centre for Integrative Biodiversity Research (iDiv) and Leipzig University contributed to the publication by the South Korean research group and discussed the most important findings in an interview.

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Various evolutionary forces shape the human skeleton

Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment at the University of Tübingen explores skeletal features as an alternative to DNA analysis

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Unterschiedliche evolutionäre Kräfte formen das menschliche Skelett

Das Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen untersucht Skelettmerkmale als möglichen Ersatz für DNA-Analysen

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Artenvielfalt in Gewässern im Zangengriff

Veröffentlichung eine europaweiten Studie zur Biodiversitätsentwicklung in Gewässern im renommierten Wissenschaftsjournal Nature unter Beteiligung des Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier. Die Studie wertet Gewässerdaten aus 22 europäischen Ländern über einen Zeitraum von 1968 bis 2020 aus.

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Nach anfänglicher Erholung: Artenvielfalt in europäischen Flüssen stagniert

Langzeitstudie zeigt, dass der Aufschwung der europäischen Süßwasser-Biodiversität seit den 2010er Jahren ins Stocken geraten ist.
Senckenberg-Forschende haben gemeinsam mit einem großen internationalen Team anhand wirbelloser Tiere den Zustand und die Entwicklung der Biodiversität in europäischen Binnengewässern im renommierten Fachjournal „Nature“ vorgestellt. In ihrer heute erschienenen Studie zeigen sie, dass die biologische Vielfalt in Flusssystemen aus 22 europäischen Ländern über einen Zeitraum von 1968 bis 2020 deutlich angestiegen ist. Das Wissenschaftler*innen-Team warnt jedoch, dass dieser positive Trend seit 2010 stagniert und fordern daher zusätzliche Maßnahmen.

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Älteste lebende Landpflanze: Angepasst an Extreme und vom Klimawandel bedroht

– Eine Studie unter Leitung von Wissenschaftlern aus Freiburg und Peking hat die Anpassungen des Mooses Takakia an das Hochgebirge charakterisiert und dokumentiert dessen Populationsrückgang.
– Takakia ist im Himalaya extremen Bedingungen wie Frost und hoher UV-Strahlung ausgesetzt. Die aktuelle Studie identifiziert die Anpassungen, die es vor diesen extremen Umwelteinflüssen schützt, und rekonstruiert deren Evolution.
– Takakia ist die älteste noch lebende Gattung der Landpflanzen. Ein Vergleich mit Fossilien zeigt, dass ihr Aussehen seit mindestens 165 Millionen Jahren unverändert ist. Im Rahmen der Studie wurde das Genom von Takakia lepidozioides zum ersten Mal vollständig sequenziert.

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Ein neuer Verbündeter im Kampf gegen Hirnerkrankungen: Unser eigener Schädelknochen

Alzheimer, Schlaganfall, Multiple Sklerose und andere neurologische Erkrankungen verursachen schwere Schäden durch Immunzell-vermittelte Entzündung, die Neuroinflammation. Diese Entzündungen richtig zu behandeln ist eine bedeutsame medizinische Herausforderung, da das Gehirn durch den Schädelknochen und die zusätzlichen, umgebenden Membranen geschützt ist, wodurch der Zugang zum Gehirn für Behandlungsansätze reduziert ist.

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A New Ally in Fighting Brain Diseases: Our Very Own Skull

Alzheimer’s, stroke, multiple sclerosis and other neurological diseases cause severe damage due to neuroinflammation mediated by immune cells. Managing this inflammation poses a significant medical challenge because the brain is protected by the skull and additional surrounding membranes that make the brain less accessible for treatment approaches.

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Wann digitaler Stress auch positiv sein kann

Stress durch Apps, E-Mails, ständige Benachrichtigungen – die Universitäten Augsburg, Bamberg, Erlangen-Nürnberg, München (LMU) und Würzburg haben in einem gemeinsamen Forschungsverbund vier Jahre lang zum gesunden Umgang mit digitalen Technologien und Medien geforscht. ForDigitHealth präsentiert seine Ergebnisse sowohl in wissenschaftlichen Publikationen wie auch einem verständlichen Online-Wegweiser für die Öffentlichkeit.

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Unit Dose: Mehr Sicherheit in der Arzneimitteltherapie

HDZ NRW etabliert mit „Unit Dose“ jetzt modernste Technik zur Medikamentenversorgung

Die Unit-Dose-Herstellung der Zentralapotheke am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, ist der erste große Baustein verschiedener Digitalisierungs-vorhaben, die im Sinne des Krankenhauszukunftsgesetzes am Bad Oeynhausener Spezialklinikum bis Ende 2024 umgesetzt werden. Von dieser neuen automatisierten Medikamentenversorgung profitieren vor allem die Patienten und das Pflegepersonal. Die Innovation wurde über ein Jahr lang sorgfältig vorbereitet.

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