Timing is key in cortisone treatment of inflammation

Research team from the University of Jena, Jena University Hospital and Harvard Medical School clarifies an important mechanism of the effect of cortisone preparations in the treatment of acute and chronic inflammatory diseases

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Bei der Behandlung von Entzündungen mit Kortison kommt es auf das richtige Timing an

Forschungsteam der Universität Jena, des Universitätsklinikums Jena und der Harvard Medical School klärt einen wichtigen Mechanismus der Wirkung von Kortisonpräparaten bei der Behandlung von akuten und chronischen Entzündungserkrankungen auf

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20 Jahre multidisziplinäres Krebszentrum am Uniklinikum Dresden

Seit 2003 hat das ehemalige Universitäts KrebsCentrum (UCC) und heutige Nationale Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden mehr als 120.000 Patientinnen und Patienten behandelt und über 150.000 Behandlungsempfehlungen in fachübergreifenden ärztlichen Konferenzen ausgesprochen. Richtungsweisend ist die enge Verknüpfung von fächerübergreifender Krankenversorgung, patientennaher Krebsforschung und Lehre. Zum Jubiläum lädt eine Ausstellung ein, moderne Krebstherapie und Krebsforschung im Spiegel der Kunst zu entdecken. Zum Festakt kamen Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und der Sachsens Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow.

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Rheuma & Geschlecht: Diagnose bei Frauen später und Erkrankung häufiger als bei Männern

Frauen ernähren sich gesünder, gehen öfter zu Ärztin oder Arzt und nehmen häufiger Vorsor-geangebote in Anspruch als Männer. Dennoch erhalten Sie die Diagnose über eine rheumatische Erkrankung deutlich später. Und dies, obwohl sie häufiger an Rheuma leiden und gegenüber männlichen Patienten eine erhöhte Krankheitslast angeben. Das sind Ergebnisse einer aktuellen Überblicksstudie zu geschlechtsspezifischen Unterschieden bei der Diagnostik und Therapie von Rheumaerkrankungen. Welche Ursachen dahinterstecken und wie die Erkenntnisse in die Versorgung einfließen können, diskutieren Expert:innen auf der digitalen Vorabpressekonferenz anlässlich des DGRh am Mittwoch, den 23. August 2023.

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Von den Straßen New Yorks zu Olympia 2024: Trendsport Breaking

Breaking (ursprünglich Breakdance) entstand einst als urbane Subkultur New Yorks in den Straßen der Bronx. Von der Straßen- und Clubkultur entwickelte sich der Sport in organisiertere Strukturen mit Wettkämpfen bis hin zur olympischen Sportart – zum ersten Mal im nächsten Jahr. Intensiv ausgeübt fordert der Sport natürlich auch seinen Tribut: akute Verletzungen und chronische Überlastungen sind keine Seltenheit. Welche das sind, darüber referiert Dr. med. Luise Weinrich, Fachärztin für Orthopädie/Unfallchirurgie (Sportklinik Stuttgart) und GOTS-Expertin auf dem 14. Zeulenrodaer Kongress für Orthopädie und Sportorthopädie.

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Pressekonferenzen anlässlich des Deutschen Rheumatologiekongresses 2023

Aktuelle Studien belegen, dass immer mehr Menschen in Deutschland unter rheumatischen Erkrankungen leiden – inzwischen schon bis zu 2,1 Millionen. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, Erkenntnisse aus der Forschung möglichst schnell für die Versorgung nutzbar zu machen. Dabei rückt das Immunsystem immer mehr in den Fokus: Wie entwickelt es sich im Alter? Warum ist ein Screening auf mögliche Immundefekte schon bei Kindern mit Rheuma wichtig? Und welche Chancen auf nicht-medikamentöse Therapien bietet die Neuroimmunologie? Diese und weitere Fragen beantworten Expert:innen auf den beiden Pressekonferenzen anlässlich des Deutschen Rheumatologiekongresses in Leipzig.

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Wie Salmonellen im Darm koexistieren und Antibiotikaresistenzen austauschen

Der Darm ist ein idealer Ort für eng verwandte Bakterien, um lebenswichtige Informationen wie Antibiotikaresistenzen auszutauschen. Theoretisch sollten Bakterien der gleichen Art ähnliche Nährstoffe verbrauchen und so das Wachstum ihrer Artgenossen blockieren. Wie also können verschiedene Stämme im Darm zusammenleben? ETH-​Forschende zeigen, dass Unterschiede in der Nährstoffverwendung die Koexistenz zweier Stämme ermöglichen und so den Austausch von Resistenzen fördern.

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“Viral relicts” in the Genome Could Fuel Neurodegeneration

Genetic remnants of viruses that are naturally present in the human genome could affect the development of neurodegenerative diseases. Researchers at DZNE come to this conclusion on the basis of studies on cell cultures. They report on this in the journal “Nature Communications”. In their view, such “endogenous retroviruses” could contribute to the spread of aberrant protein aggregates – hallmarks of certain dementias – in the brain. Thus, these viral relicts would be potential targets for therapies.

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30 Jahre „Wissenschaftliches Symposium für Psychotherapie“ in Bochum

„Lebenskompass – zwischen Pflicht und Selbstverwirklichung“ – Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis gehen wieder in den interdisziplinären Diskurs: am 8. und 9. September 2023 in Bochum.

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Weiterbildung: Ob Medikament oder Museumsstück – wie eine HPLC Substanzen analysiert

Wer wissen will, woraus etwas besteht, muss es in seine Bestandteile zerlegen. Analytisch funktioniert das mit einer HPLC. Wie Substanzen mit diesem chemisch-technischen Verfahren getrennt und quantifiziert werden, war Thema eines besonderen Weiterbildungskurses an der Hochschule Coburg. Er wurde in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Deutscher Chemiker angeboten.

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BMBF fördert Nachwuchsgruppen in der naturwissenschaftlich-technischen Friedens- und Konfliktforschung

Mit einer neuen Fördermaßnahme sollen Entwicklungen in der Rüstungskontrolle und Abrüstung im Bereich der ABC-Waffen beforscht werden. Über wissenschaftliche Nachwuchsgruppen sollen Kompetenzen in diesem Forschungsfeld ausgebaut werden und in die Beratung von Politik, Staat und Zivilgesellschaft einfließen.

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Neue Perspektiven für Behandlung akuter lymphatischer Leukämie bei Erwachsenen

Forschende des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD), des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg haben an akuter lymphatischer Leukämie (ALL) erkrankte Erwachsene mit CAR T-Zellen der dritten Generation behandelt. Ihre Studie stellt eine hohe Wirksamkeit bei vergleichsweise schwachen Nebenwirkungen fest und eröffnet damit neue therapeutische Perspektiven für Patientinnen und Patienten mit ALL.

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD).

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Insektizide stören den Geruchssinn von Insekten

Forschende der Universität Regensburg untersuchen Effekte von Insektiziden auf Nützlinge

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Cochrane Review: Keine Evidenz für Nutzen von Blaulichtfilter-Brillen für Bildschirmlicht

Brillen mit einem Blaulichtfilter wirken sich offenbar nicht auf die Belastung der Augen durch Bildschirme oder die Schlafqualität aus. Dies ergab eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit von Cochrane, welche die verfügbare Evidenz aus 17 randomisierten kontrollierten Studien auswertet.

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Self-relevance makes art more appealing

New research provides an answer to why AI art captivates people

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Selbstbezug macht Kunst attraktiver

Neue Forschungsergebnisse zeigen, warum KI-Kunst Menschen fasziniert

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Auszubildende aus sechs Kommunen für Klimaschutz-Projekt prämiert

Azubi-Teams aus den Städten Bad Honnef und Leinefelde-Worbis, dem Landkreis Freyung-Grafenau, dem Hohenlohekreis, der Verbandsgemeinde Offenbach an der Queich sowie der Samtgemeinde Uchte sind die Gewinner des Wettbewerbs „Kommunale Klimascouts 2023“.

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Immuntherapie: Antikörper-Bausatz gegen Tumore

Eine neue Studie zeigt das Potenzial künstlich erzeugter DNA-Strukturen, die mit Antikörpern bestückt werden und das Immunsystem gezielt gegen Krebszellen richten.

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Anti-obesity drug improves associative learning in people with obesity

Liraglutide benefits brain activity in people with obesity

Obesity leads to altered energy metabolism and reduced insulin sensitivity of cells. The so-called „anti-obesity drugs“ are increasingly used to treat obesity and have caused tremendous interest, especially in the USA. Researchers at the Max Planck Institute for Metabolism Research in Cologne, Germany, have now shown in people with obesity that reduced insulin sensitivity affects learning of sensory associations. A single dose of the anti-obesity drug liraglutide was able to normalise these changes and restore the underlying brain circuit function.

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Abnehm-Medikament verbessert assoziatives Lernen bei Menschen mit Adipositas

Übergewicht führt zu einem veränderten Energiestoffwechsel und zu einer verminderten Insulinempfindlichkeit der Zellen. Zur Behandlung von Übergewicht werden immer häufiger so genannte „Diät-Spritzen“ eingesetzt. Vor allem in den USA haben diese einen regelrechten Hype ausgelöst. Forschende des Max-Planck-Instituts für Stoffwechselforschung in Köln haben nun an Proband:innen gezeigt, dass eine verminderte Insulinsensitivität der Zellen bei Übergewicht die Fähigkeit zum assoziativen Lernen herabsetzt. Bereits eine einmalige Gabe des Abnehm-Medikaments Liraglutid konnte diese Veränderungen rückgängig machen und das Gehirn wieder in den Normalzustand versetzen.

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Ehemalige Unbekannte: Noelin-Proteine zentral für Lernfähigkeit von Säugetiergehirnen

• Deutsch-amerikanisches Forschungsteam um Freiburger Physiologen zeigt die fundamentale Bedeutung der Noelin-Proteine für die Plastizität von Nervenzellen auf
• Ergebnis von Untersuchungen der molekularen Struktur nativer Glutamatrezeptoren des AMPA-Typs
• Noelin-Mangel führt zu langfristigen negativen Auswirkungen auf die Morphologie und Funktion von Neuronen

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Nachwuchsforschungspreis der Medizinischen Fakultät Magdeburg verliehen

Dr. med. Maximilian Thormann, Assistenzarzt in der Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin, wurde mit dem Nachwuchsforschungspreis der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in der Kategorie Klinische Forschung ausgezeichnet. Die Ehrung erhält der Radiologe für seine Forschung im Bereich der experimentellen Bildgebung, die neue Möglichkeiten für die Personalisierung der medizinischen Versorgung eröffnet. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Online-Programm für depressiv erkrankte Geflüchtete aus der Ukraine

Webseite und kostenfreies Selbsthilfe-Programm auf Ukrainisch und Russisch bieten Geflüchteten mit Depression Unterstützung – Natalia Yegorova hilft ehrenamtlich bei der Bekanntmachung

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Globale Hitzewelle 2023: Juli brachte die heißesten drei Wochen aller Zeiten

Die ersten drei Wochen des Monats Juli 2023 waren global betrachtet der bis jetzt heißeste Drei-Wochen-Zeitraum. In Deutschland waren in den Sommermonaten 2023 doppelt so viele Menschen täglich Temperaturen von 35 Grad Celsius und höher ausgesetzt als im Mittel der Jahre 1980 bis 1999. Dies geht aus einer nun am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) veröffentlichten Untersuchung hervor. Wie die Forschenden am Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology (CEDIM) des KIT weiter berichten, war in Europa die Hitzeexposition der Bevölkerung in Italien am stärksten. (DOI: 10.5445/IR/1000161235)

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Wissenschaftsminister Clemens Hoch informiert sich über Verbundprojekt EMPOWER und lobt Innovation und Vernetzung

Sommerreise: Der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Hoch gastierte am 16. August 2023 an der Hochschule Mainz, um sich über das Verbundprojekt EMPOWER zu informieren. Clemens Hoch, der die Stärke von Hochschulen in ihrer Anwendungsorientierung sieht, zeigte sich beeindruckt vom Innovationspotenzial der EMPOWER-Projekte sowie dem hohen Vernetzungsgrad der an EMPOWER beteiligten Hochschulen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft