Immer öfter zitiert: Zeitschrift für Pneumologie erhält erstmals Journal Impact Factor

Immer mehr wissenschaftliche Beiträge der Fachzeitschrift Pneumologie werden auch in anderen wissenschaftlichen Publikationen zitiert. Jetzt erhält das Organ der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) erstmals einen Journal Impact Factor. Dieser liegt aktuell bei einem Wert von 1,2. „Das ist ein wichtiger Entwicklungsschritt, der dafür sorgt, dass unsere Zeitschrift weiter an Attraktivität und Strahlkraft gewinnt. Wer für unsere Zeitschrift einen Beitrag einreicht, kann somit auch an anderer Stelle wahrgenommen werden“, sagt Professorin Hortense Slevogt, Mitherausgeberin der Zeitschrift für Pneumologie und Beatmungsmedizin sowie Mitglied des DGP-Vorstandes.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Eine neue Perspektive – Signalverstärkung in der medizinischen MRT-Bildgebung

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des DWI – Leibniz-Instituts für Interaktive Materialien und des Instituts für Technische und Makromolekulare Chemie an der RWTH Aachen University ist es erstmalig gelungen, das Kernspin-Signal eines DNA Biomoleküls, welches spezifisch an Krebszellen bindet, um einige Größenordnungen zu verstärken. Die verwendete Methodik der Signalverstärkung nennt sich para-Wasserstoff induzierte Hyperpolarisierung (PHIP). Die Ergebnisse ebnen den Weg für hochsensitive molekulare Magnetresonanz-Bildgebung mit zielgerichteten Kontrastmitteln und haben das Potenzial, die Anwendungsbereiche in der medizinischen Diagnostik erheblich zu erweitern.

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When the heart loses its nerves

How do nerves and blood vessels interact in the aging heart? Recent research results from the Institute of Cardiovascular Regeneration and the Cardio-Pulmonary Institute at Goethe University Frankfurt shed new light on aging processes in the heart. These have now been published in the prestigious journal Science.

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Which radio waves disrupt the magnetic sense in migratory birds?

Many songbirds use the earth’s magnetic field as a guide during their migrations, but radiowaves interfere with this ability. A new study published in the journal PNAS has found an upper bound for the frequency that disrupts the magnetic compass.

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Proteine für die Krebstherapie dank raffiniertem Programmierkniff

Neue Proteine für biomedizinische oder andere Anwendungen computergestützt zu entwickeln, erfordert lange Rechenzeiten auf leistungsstarken Servern. Ein Team aus Forschenden des Max-Planck-Instituts für Biologie Tübingen und des Universitätsklinikums Tübingen hat nun eine neue Berechnungsmethode entwickelt und getestet, die die notwendigen Energiekalkulationen erheblich beschleunigt. Ihr Ansatz, nun in der Fachzeitschrift Cell Reports Methods veröffentlicht, ermöglicht eine präzise und effiziente Entwicklung von Funktionsproteinen. Die Forschenden demonstrierten darüber hinaus den Nutzen ihrer Ergebnisse, indem sie zwei Klassen von Proteinen für Krebsdiagnostik und -therapie entwickelten.

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Innovative computational approach helps design proteins for cancer treatment

The computational design of new proteins for biomedical or other applications involves long computing times on powerful servers. A joint team of researchers from the Max Planck Institute for Biology Tübingen and the University Hospital Tübingen has now developed and tested a new computational method to greatly speed up the necessary energy calculations. Their framework, now published in the journal Cell Reports Methods, allows for a precise and efficient design of functional proteins. Evidencing the usefulness of their findings, the researchers developed two classes of proteins which can be deployed in cancer diagnostics and treatment.

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Due to sea-ice retreat, zooplankton could remain in the deep longer

Due to intensifying sea-ice melting in the Arctic, sunlight is now penetrating deeper and deeper into the ocean. Since marine zooplankton respond to the available light, this is also changing their behaviour – especially how the tiny organisms rise and fall within the water column. As an international team of researchers led by the Alfred Wegener Institute has now shown, in the future this could lead to more frequent food shortages for the zooplankton, and to negative effects for larger species including seals and whales. The study was just released in the journal Nature Climate Change.

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Wildpilze: Erst über Cäsium-Belastung informieren – dann genießen

Auch 37 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl können Wildpilze in Deutschland noch radioaktives Cäsium-137 enthalten, das bei dem Unfall freigesetzt wurde. In größerem Umfang sind Überschreitungen des Grenzwerts von 600 Becquerel pro Kilogramm Frischmasse allerdings nur noch in einigen Regionen Bayerns und Teilen Oberschwabens zu erwarten. Das lässt sich aus Zahlen des aktuellen Pilzberichts des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) ableiten. Für den Bericht untersucht das BfS jährlich Wildpilze von ausgewählten Standorten.

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Kurios und kryptisch: neue Wandelnde Blätter entdeckt

Forschungsteam stellt bislang unbekannte, schützenswerte Arten der blattähnlichen Insekten vor

Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Göttingen hat sieben neue Arten von Wandelnden Blättern beschrieben. Die Insekten gehören zu den Stab- und Gespenstschrecken, die für ihre außergewöhnliche Erscheinung bekannt sind: Sie sehen Pflanzenteilen wie Zweigen, Rinde oder – im Fall der Wandelnden Blätter – Laubblättern zum Verwechseln ähnlich und sind durch die raffinierte Tarnung hervorragend vor Fressfeinden geschützt.

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People Misjudge the Amount of Sugar in Foods – Limited Information Can Already Help

If people know the sugar content of certain foods and drinks, they are more able to estimate the correct amount of sugar in other foods. This is the result of a psychological study at the University of Mannheim.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Menschen schätzen den Anteil an Zucker in Lebensmitteln falsch ein – eine kurze Aufklärung kann bereits helfen

Wenn Personen über den Zuckergehalt von bestimmten Speisen und Getränken informiert werden, sind sie eher dazu in der Lage, die korrekte Menge an Zucker in anderen Lebensmitteln einzuschätzen. Das ist das Ergebnis einer psychologischen Studie der Universität Mannheim.

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Division of labor affects the risk of infection

Ants that leave the nest to forage are more likely to be infected by parasites than their nestmates who take care of the brood.

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Modifiable risk factors responsible for half of cardiovascular diseases

Scientists of the Global Cardiovascular Risk Consortium under the auspices of the Department of Cardiology at the University Heart & Vascular Center of the Medical Center Hamburg-Eppendorf (UKE) and the German Center for Cardiovascular Research (DZHK) have proven that the five classic cardiovascular risk factors overweight, high blood pressure, high cholesterol, smoking, and diabetes mellitus are directly connected to more than half of all cardiovascular diseases worldwide. High blood pressure is the most significant factor for the occurrence of heart attacks and strokes.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Beeinflussbare Risikofaktoren verantwortlich für die Hälfte der kardiovaskulären Erkrankungen

Wissenschaftler:innen des Global Cardiovascular Risk Consortium unter Federführung der Klinik für Kardiologie im Universitären Herz- und Gefäßzentrum des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) konnten nachweisen, dass die fünf klassischen kardiovaskulären Risikofaktoren Übergewicht, Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte, Rauchen und Diabetes mellitus weltweit im direkten Zusammenhang mit mehr als der Hälfte aller kardiovaskulären Erkrankungen stehen. Ein erhöhter Blutdruck hat dabei die größte Bedeutung für das Auftreten von Herzinfarkten und Schlaganfällen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Vielversprechende Ansätze zur Prävention von Rheumatoider Arthritis bei Menschen mit erhöhtem Erkrankungsrisiko

Bislang werden rheumatische Erkrankungen als chronische Erkrankungen angesehen, die die betroffenen Patient:innen oft lebenslang begleiten. Aktuelle Studien weisen darauf hin, dass eine gezielte Frühintervention bei Personen mit erhöhtem Risiko für die Entwicklung von Rheumatoider Arthritis (RA) das Auftreten von Symptomen und Schäden an Gelenken möglicherweise verhindern oder zumindest verzögern kann. Allerdings ist es derzeit noch nicht möglich, diese Risikopatient:innen für eine Behandlung vor Krankheitsausbruch zuverlässig zu identifizieren. Weitere Themen diskutieren Expert:innen bei der Kongress-Pressekonferenz am 31. August anlässlich des Deutschen Rheumatologiekongresses in Leipzig.

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Mehr Bewegung, weniger Verletzungen: Warum E-Bike-Fahren so gesund ist

E-Bikes sind im Trend: im ersten Halbjahr 2023 wurden in Deutschland erstmals mehr E-Bikes als Fahrräder ohne Antrieb verkauft. Allein letztes Jahr gingen rund 2 Millionen elektrisch getriebene Räder über den Ladentisch. Der Bestand in Deutschland liegt inzwischen bei etwa 10 Millionen. Welche neuen Trends es in der Entwicklung gibt, warum E-Bike-Fahren so gesund ist und warum es weniger Verletzungsrisiken birgt, darüber referieren Dipl. Ing. Claus Fleischer, CEO Bosch eBike Systems, Reutlingen und Prof. Dr. med. Swen Malte John, Abteilung „Dermatologie, Umweltmedizin, Gesundheitstheorie“, Universität Osnabrück, auf dem 14. Zeulenrodaer Kongress für Orthopädie und Sportorthopädie.

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Menschen mit seltenen kurzen Vorhofrhythmusstörungen profitieren nicht von Gerinnungshemmung

Die vom Kompetenznetz Vorhofflimmern e.V. (AFNET), Münster, durchgeführte klinische Studie NOAH – AFNET 6 zeigt: Bei Patient:innen mit atrialen Hochfrequenzepisoden (AHRE), aber ohne im EKG dokumentiertes Vorhofflimmern, führt eine Behandlung mit Blutverdünnern („orale Antikoagulation“) zu Blutungen, ohne Schlaganfälle zu verhindern. Dabei war die Zahl der Schlaganfälle mit und ohne Blutverdünnung niedrig. Die Ergebnisse wurden heute beim Jahreskongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in Amsterdam vorgestellt und im New England Journal of Medicine veröffentlicht (1).

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Patients with rare and short atrial arrhythmias do not benefit from anticoagulation

The clinical trial NOAH – AFNET 6 conducted by the German Atrial Fibrillation Network (AFNET), Münster, Germany, revealed: In patients with atrial high rate episodes (AHRE), but without ECG-documented atrial fibrillation (AF), oral anticoagulation increases bleeding without reducing strokes. Stroke rate was low in patients with AHRE with and without oral anticoagulation. The results were presented today at the annual congress of the European Society of Cardiology (ESC) in Amsterdam and published in the New England Journal of Medicine (1).

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Neuroscience Conference ESI SyNC 2023 – secure one of the last spots available

Neuroscientists from all over the world will gather in Frankfurt in mid-September to explore „Linking Hypotheses: where neuroscience, computation, and cognition meet“

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Wenn das Herz die Nerven verliert

Wie wirken Nerven und Blutgefäße im alternden Herzen zusammen? Jüngste Forschungsergebnisse des Instituts für Kardiovaskuläre Regeneration und des Cardio-Pulmonary Institute der Goethe-Universität geben neue Einblicke in Alterungsprozesse des Herzens. Sie werden nun im renommierten Wissenschaftsmagazin „Science“ veröffentlicht.

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Expression pattern of key receptors in the hypothalamus revealed

There is growing evidence that peptide hormones from the gut have far-reaching effects on the whole organism. By binding to corresponding receptors in the brain, they can modulate food intake and alter metabolic parameters. However, the role of these peptide receptors in critical developmental phases has not yet been thoroughly investigated. Scientists of the junior research group Neurocircuit Development and Function at DIfE have investigated this question and studied the expression patterns of key receptors in the mouse hypothalamus. Their newly obtained findings have been published in the journal PLOS One.

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Tödliche Kommunikation

Neuer Ansatz für nichtgenetische T-Zell-basierte Immuntherapien
Immuntherapien gegen Krebs sollen das Immunsystem dazu bringen, Krebszellen effektiver zu bekämpfen. Ein chinesisches Forschungsteam beschreibt in der Zeitschrift Angewandte Chemie eine neue modulare Strategie für eine T-Zell-basierte Immuntherapie, die ohne aufwendige gentechnische Schritte auskommt. Eine Modulation der Zell-Zell-Kommunikation durch einen ausgeklügelten Regelkreis zwischen verschiedenen speziell gefalteten kleinen DNA-Molekülen (Aptameren) sorgt dafür, dass Krebszellen ihre Todfeinde, die T-Zellen, direkt selbst aktivieren.

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Expressionsmuster von Schlüsselrezeptoren im Hypothalamus aufgedeckt

Es gibt immer mehr Belege dafür, dass Peptidhormone aus dem Darm weitreichende Auswirkungen auf den gesamten Organismus haben. Indem sie an entsprechende Rezeptoren im Gehirn binden, können sie unter anderem die Nahrungsaufnahme modulieren und Stoffwechselparameter verändern. Welche Rolle diese Peptidrezeptoren in kritischen Entwicklungsphasen spielen, ist bislang jedoch kaum erforscht. Wissenschaftlerinnen der Nachwuchsgruppe Neuronale Schaltkreise am DIfE sind dieser Frage nachgegangen und haben die Expressionsmuster von Schlüsselrezeptoren im Hypothalamus der Maus untersucht. Ihre neu gewonnenen Erkenntnisse wurden im Journal PLOS One veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Mit Apps, Trackern und Online-Plattformen zur idealen Gesundheitsversorgung

Das neue Lausitzer Zentrum für Digital Public Health an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) erforscht die Chancen und Risiken der digitalen Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung in der Region. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

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What challenges need to be overcome to make DNA chips more applicable as storage media

In the form of DNA, nature shows how data can be stored in a space-saving and long-term manner. Würzburg’s chair of bioinformatics is developing DNA chips for computer technology.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft