New „radar“ detects active cellular destroyers

Our cells have a fleet of 300 molecular machines, called cullin-RING ligases, or „CRLs“ for short, that each is capable of triggering destruction of specific proteins for the well-being of our cells. However, most proteins are needed, therefore only those that block newly required cellular paths or that are toxic should be destroyed. The destructive potential of CRLs is tightly controlled. CRLs are switched on only temporarily, when needed. Researchers at MPI of Biochemistry and University of Waterloo have developed a new way to detect those CRLs in the fleet that are „on”, which reveals the CRLs deployed to solve cellular stresses and to perform the actions of some anti-cancer drugs.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neues „Radar“ erkennt aktive Protein-Zerstörer

Um den genauen Zeitpunkt zu steuern, wann Cullin-Moleküle (Cullin-RING-Ubiquitin-E3-Ligasen, kurz „CRLs“) eingreifen um bestimmte Proteine in Zellen zu zerstören oder ihre Funktion zu verändern, werden sie durch ein kleines Protein ein- und ausgeschaltet. Dieses Protein heißt NEDD8 und wird zum Einschalten an das Cullin-Molekül angeheftet und zum Ausschalten wieder entfernt. Die Bindung verändert die Form des gesamten Moleküls, um so seinen Zweck erfüllen zu können. Forschende des Max-Planck-Institutes (MPI) für Biochemie und der University of Waterloo haben nun eine Methode entwickelt, um die „eingeschalteten“ Cullin-Moleküle genauer zu untersuchen und so ihre Regulierung zu verstehen.

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When it is good to be wrinkly: bacteria with a wrinkly look are best adapted to a host organism

Kiel research team investigates the origin of symbiosis and reconstructs how bacteria evolve to a close association with a host organism.

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Wenn runzlige Falten gut sind: Schrumpelig aussehende Bakterien sind am besten an ihren Wirtsorganismus angepasst

Kieler Forschungsteam untersucht den Ursprung des symbiotischen Zusammenlebens und ermittelt, wie Bakterien evolvieren, um eine enge Verbindung mit einem Wirtsorganismus einzugehen

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Angeborene Herzfehler bei Kindern und Erwachsenen: Herzstiftung fördert Forschung mit 550.000 Euro

Fördermittel für bundesweit neun Forschungsprojekte bewilligt

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AIHTA-Studie stellt erneut keine Überlegenheit der roboterassistierten Chirurgie im Brust- und Bauchbereich fest

Das AIHTA hat die Wirksamkeit und Sicherheit roboterassistierter chirurgischer Eingriffe (RAS) bei 14 Indikationen im Thorax und Bauchbereich untersucht. Vor dem Hintergrund der hohen Erwartungen und deutlich höheren Kosten im Vergleich zur laparoskopischen- und offenen Chirurgie stand der Zusatznutzen der RAS im Fokus der Untersuchung. Das Fazit: Für mehrere Indikationen und Endpunkte lag keine Evidenz vor, Unterschiede bei Krankenhausaufenthalten und Wiederaufnahmen waren statistisch nicht signifikant und die Evidenz zur Operationsdauer gestaltete sich widersprüchlich. In Summe konnten nur wenige der angepriesenen Vorteile der RAS nachgewiesen werden.

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AI Predictions for Colorectal Cancer: One Step Closer to Efficient Precision Oncology

Colorectal cancer (CRC) ranks second in leading causes of cancer-related deaths globally, according to the WHO. For the first time, researchers from Helmholtz Munich and the University of Technology Dresden (TU Dresden) show that artificial intelligence (AI)-based predictions can deliver comparable results to clinical tests on biopsies of patients with CRC. AI predictions can speed up the analysis of tissue samples, resulting in faster treatment decisions. This novel model for biomarker detection represents a significant stride towards the realization of precision therapy approaches in the field of oncology. The method is now published in Cancer Cell.

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Noch 17 Tage: Fachtagung für digitale Gesundheitsforschung startet bald

• Die Hochschule Heilbronn holt die Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) von 17. bis 21. September nach Heilbronn.

• „Wissenschaft. Nah am Menschen“ ist der Leitgedanke der Tagung, bei der rund 1.000 Teilnehmende aus der ganzen Welt erwartet werden.

• Der Studiengang Medizinische Informatik feiert im Rahmen der GMDS-Tagung sein 50-jähriges Jubiläum.

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Deutschland trägt Bademantel: Kampagne setzt Zeichen für mehr Solidarität und Demenzforschung

In Deutschland leben aktuell rund 1,8 Millionen Menschen mit Alzheimer oder einer anderen Form der Demenz. Tendenz steigend. Mit dem Bademantel als Symbol macht die „Deutsche Demenzhilfe“ auf diese dramatische Situation aufmerksam und wirbt für mehr Solidarität mit den Erkrankten – und für eine bessere Unterstützung der Forschung. Die Aktion mit dem Namen #bademantelchallenge startet am 1. September im Vorfeld des „Welt-Alzheimertags“. Mit einem Foto im Bademantel können via Social Media alle mitmachen. Unternehmerin Judith Williams und Hundeprofi Martin Rütter zählen zu den vielen prominenten Unterstützern der Kampagne.

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Mit Biomarkern gegen altersbedingte Krankheiten vorgehen

Innsbrucker Forscher:innen tragen maßgeblich zu einem neuem internationalen Konzept für Alternsforschung bei. Durch eine neue Rahmenstruktur für sogenannte Biomarker lässt sich der biologische Vorgang des Alterns leichter definieren. Dadurch ermöglichen die Forscher:innen auch neue Wege zur Prävention von altersbedingten Krankheiten.

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Heike Drechsler wird Botschafterin des Lungensports

Olympiasiegerin und Leichtathletik-Weltmeisterin Heike Drechsler will als Schirmherrin der AG Lungensport in Deutschland e. V. Patientinnen und Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen zu mehr körperlicher Aktivität motivieren und die flächendeckende und wohnortnahe Versorgung mit ambulanten Lungensportangeboten fördern. Für die Sportlerin der Jahre 1986 und 2000 ist Lungensport eine Herzenzangelegenheit: „Betroffene mit chronischen Lungenkrankheiten wie COPD oder Asthma haben bei dem Gedanken an körperliche Aktivität nur die Atemnot vor Augen. Sie manövrieren sich durch Passivität in eine Abwärtsspirale aus noch mehr Luftnot und Inaktivität“.

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Das Wildschwein-Paradoxon – endlich gelöst

Auch Jahrzehnte nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ist Wildschweinfleisch immer noch verblüffend stark radioaktiv. Des Rätsels Lösung: Man hatte eine wichtige andere Ursache übersehen.

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Neues CITEC-Profil für erweiterte Forschungsperspektive

Die Interaktion mit Künstlicher Intelligenz (KI) und zukünftigen intelligenten Systemen menschengerecht zu gestalten – das war und bleibt die Aufgabe des Center for Cognitive Interaction Technology (CITEC). Durch ein neues Forschungsprofil und eine neue Organisationsstruktur soll im CITEC nun noch effizienter an den zukunftsweisenden Technologien gearbeitet werden. Professor Dr. Philipp Cimiano als Sprecher und Professor Dr. Stefan Kopp als Ko-Sprecher werden die Forschungsarbeit am CITEC koordinieren.

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Biolab Products Replacing Horseradish Roots

TU Wien (Vienna) has achieved a breakthrough in the production of important enzymes: Previously they were extracted from horseradish roots, but now they can be produced recombinantly in the laboratory.

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Biolabor statt Meerrettich

An der TU Wien gelang ein Durchbruch bei der Herstellung wichtiger Enzyme: Bisher extrahierte man sie aus Meerrettich, nun gelang eine präzise, saubere, synthetische Produktion im Labor.

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Thrush Nightingales, Territoriality and Testosterone

Under the Tanzanian skies, some thrush nightingale males reside in close proximity to each other, a striking contrast to their territorial behavior during breeding season in temperate zones. With the end of winter, a dual transformation unfolds in the birds: the emergence of full songs and territorial behavior. Over five years, researchers from the Max Planck Institute for Biological Intelligence decoded their connection in the birds’ winter quarters. They could show that the annual melodious development of song intertwines with territoriality, both triggered by surging testosterone levels at the nearing end of winter.

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Sprosser: Territorialität außerhalb der Brutsaison

In ihrem Winterquartier in Tansania halten sich einige Sprosser-Männchen in unmittelbarer Nähe zueinander auf. Das ist ein auffälliger Kontrast zu ihrem Territorialverhalten während der Brutzeit in den gemäßigten Zonen. Forschende des Max-Planck-Instituts für biologische Intelligenz haben nun den Zusammenhang zwischen der Entwicklung des Gesangs und des Revierverhaltens im Winterquartier der Vögel erforscht. Sie konnten zeigen, dass die jährliche melodische Entwicklung des Gesangs mit dem Territorialverhalten der Sänger verknüpft ist: Beides wird wahrscheinlich durch den Anstieg des Testosteronspiegels am Ende des Winters ausgelöst.

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Hemp helps to heal

International research team clarifies mode of action of cannabinoids in inflammation

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Hanf hilft heilen

Internationales Forschungsteam klärt Wirkmechanismus von Cannabinoiden bei Entzündungen auf

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Male crested macaques more likely to respond to offspring screams recruiting support

When infants are involved in agonistic conflicts, male crested macaques (Macaca nigra) are more likely to respond to screams from their own offspring. This is the conclusion of a recent study led by behavioural ecologist Professor Anja Widdig from Leipzig University and the Max Planck Institute for Evolutionary Anthropology in Leipzig as part of the Macaca Nigra Project (MNP). The researchers studied the behaviour of crested macaques in the Tangkoko Nature Reserve on Sulawesi, Indonesia, over a 24-month period (2008 to 2010).

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Viele Drogentodesfälle nach Überdosierungen wären durch Nasenspray vermeidbar

International Overdose Awareness Day am 31. August: Suchtforscher Prof. Dr. Heino Stöver und Simon Fleißner zur Bedeutung von Take-Home-Naloxon

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Neues IGB Dossier: Kleine Gewässer, große Sorgen: Klimawandel und Wassermangel gefährden Teiche und Tümpel

Der Wassermangel beschäftigt auch in diesem Sommer Politik und Öffentlichkeit. Im Fokus stehen dabei meist größere Flüsse, Seen und das Grundwasser. Doch während die Gesellschaft besorgt auf deren Wasserstände blickt, sind andere Gewässer zu diesem Zeitpunkt schon längst verschwunden: Kleine Stillgewässer wie natürliche oder künstliche Teiche, Sölle, Pfuhle oder Parkgewässer leiden besonders unter dem Wassermangel. Um für dieses Problem zu sensibilisieren und Handlungsoptionen für Politik, Behörden und Zivilgesellschaft aufzuzeigen, hat das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) heute ein neues IGB Dossier zu diesem wichtigen Gewässertyp veröffentlicht.

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Mit offener Nase durch die Welt gehen

Im Alltag nehmen wir Düfte oft nur unbewusst wahr. Wie wichtig sie für unser Leben und Überleben sind, zeigt der Zellphysiologe und Duftforscher Prof. Dr. Dr. Dr. Hanns Hatt von der Ruhr-Universität Bochum gemeinsam mit der Autorin Regine Dee im Sachbuch „Die Lust am Duft. Wie Gerüche uns verführen und heilen“.

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Männliche Schopfmakaken reagieren häufiger auf die Hilferufe verwandter Jungtiere

Männliche Schopfmakaken (Macaca nigra) reagieren häufiger auf die Hilferufe ihrer Kinder, wenn diese an Konflikten beteiligt sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die unter der Leitung der Verhaltensökologin Prof. Dr. Anja Widdig von der Universität Leipzig und dem Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig im Rahmen des Macaca Nigra Projektes (MNP) kürzlich abgeschlossen wurde. Die Forschenden untersuchten dafür über 24 Monate (2008 bis 2010) im Tangkoko-Naturreservat auf Sulawesi (Indonesien) das Verhalten von Schopfmakaken.

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Geschmacksgeheimnis von Sauerteigbrot entschlüsselt

• Gleichbleibende Qualität von Sauerteigen als Ziel
• Hoher Salzgehalt als Problem
• Sauerteig schon im alten Ägypten für Brotherstellung verwendet

Forschenden der Technischen Universität München (TUM) ist es gelungen, den Geschmack und den Geruch von Sauerteigbrot zu entschlüsseln. Sie stießen bei ihren Messungen und Analysen auf molekularer Ebene auf zehn Schlüsselgeschmacksstoffe und zusätzlich elf Schlüsselgeruchsstoffe, mit denen es möglich war, den charakteristischen Eindruck von Sauerteigbrotkrume nachzubilden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft