Studies on Coffee Consumption−New Biomarker Proposed

In order to record coffee consumption in nutrition and health studies, researchers usually rely on self-reporting by participants. However, this is not always reliable. It would therefore be desirable to conduct additional studies to objectively verify individual consumption using biomarkers. A research team led by the Leibniz Institute for Food Systems Biology at the Technical University of Munich has now validated the suitability of a specific roasted coffee compound and proposes it as a new, practical food biomarker.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Studien zum Kaffeekonsum – Neuer Biomarker vorgeschlagen

Um in Ernährungs- und Gesundheitsstudien den Kaffeekonsum zu erfassen, sind Forschende meist auf Selbstauskünfte der Teilnehmenden angewiesen. Diese sind jedoch nicht immer verlässlich. Ergänzende Untersuchungen, mit denen sich der individuelle Konsum objektiv anhand von Biomarkern überprüfen ließe, wären daher wünschenswert. Ein Forschungsteam unter Leitung des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München hat nun einen spezifischen Inhaltsstoff von Röstkaffee hinsichtlich seiner Eignung validiert und schlägt ihn als neuen, praktikablen Lebensmittel-Biomarker vor.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Gemeinsames Essen bei Menschen und Bonobos

Verhaltensbiologin Barbara Fruth und Gesundheitspsychologin Britta Renner des Exzellenzclusters Kollektives Verhalten geben in einer neuen Folge des Podcasts „Exzellent erklärt – Spitzenforschung für alle“ Einblicke, welchen Stellenwert das gemeinsame Essen bei Mensch und Tieren einnimmt. Zudem sprechen sie über die Erforschung von Schwarmintelligenz.

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Tauziehen in der Zelle verknüpft Organellen

Verbinden statt trennen: Widersprüchliche Adressanhänger an Enzymen fungieren als Haltetaue, um Organellen in Zellen aneinander zu binden. Das hat eine internationale Forschungsgruppe unter Marburger Leitung herausgefunden, als sie Enzyme untersuchte, die mit Adressanhängern für verschiedene Ziele ausgestattet sind. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berichten im Fachblatt „PLOS Biology“ über ihre Ergebnisse.

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Interview mit Prof. Dr. Anette Buyken von der Universität Paderborn zum „Tag der gesunden Ernährung“

Am 7. März veranstaltet der Verband für Ernährung und Diätetik erneut den bundesweiten „Tag der gesunden Ernährung“. Im Interview spricht Ernährungswissenschaftlerin Prof. Dr. Anette Buyken über die Chancen, Herausforderungen und Voraussetzungen einer gesundheitsfördernden Ernährung. Am Institut für Ernährung, Konsum und Gesundheit der Universität Paderborn leitet Buyken die Arbeitsgruppe „Public Health Nutrition“. Zudem ist sie Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie Teil des wissenschaftlichen Gremiums zur Entwicklung des Nutri-Scores.

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UDE coordinates 2-mill-EUR-project – New methods for biodiversity monitoring in Europe’s rivers

New methods for biodiversity monitoring are a prerequisite for recognising changes at an early stage and thus protecting nature more effectively. This applies in particular to river ecosystems. The research project „DNAquaIMG: Innovative transnational aquatic biodiversity monitoring“ uses high-throughput genetic analyses and automatic image recognition to improve the monitoring of biodiversity in rivers. The inter- and transdisciplinary project of the working group led by
Prof. Florian Leese of the University of Duisburg-Essen contributes to a better understanding of biodiversity change in Europe and provides new impetus with its international appeal.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

2 Mio.-Projekt an UDE: Neue Methoden für das Biodiversitätsmonitoring in Europas Flüssen

Neue Methoden für das Biodiversitätsmonitoring sind die Voraussetzung, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen und dadurch die Natur effektiver zu schützen. Dies betrifft insbesondere Flussökosysteme. Das Forschungsprojekt „DNAquaIMG: Innovatives transnationales aquatisches Biodiversitätsmonitoring“ ermöglicht mit genetischen Hochdurchsatz-Analysen und automatischer Bilderkennung eine bessere Überwachung der biologischen Vielfalt in den Flüssen. Das inter- und transdisziplinäre Projekt der Arbeitsgruppe um Prof. Florian Leese der Universität Duisburg-Essen trägt zum besseren Verständnis des Biodiversitätswandels in Europa bei und setzt mit seiner internationalen Strahlkraft neue Impulse.

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Deutsche Leberstiftung zum Tag der gesunden Ernährung: Auch für die Leber ist Ernährung ein „Top-Thema“

Hannover – Ernährung und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit sind wichtige Themen. Mit dem „Tag der gesunden Ernährung“ am 7. März 2024 stellt der Verband für Ernährung und Diätetik e. V. (VFED) zum 27. Mal diesen Lebensbereich in den Fokus der Öffentlichkeit. Unter dem Motto: „Laborwerte richtig verstehen“ wird auf das Thema aufmerksam gemacht. Die Deutsche Leberstiftung unterstützt den Aktionstag und informiert über den direkten Zusammenhang von Ernährung und Lebergesundheit sowie über die Wichtigkeit der Leberwerte im Blut.

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Software beschleunigt Entwicklung von Arzneistoffen

Forschende entwickeln Methode, mit der sie schnell die Struktur von Zuckerschichten auf medizinisch wichtigen Proteinen vorhersagen können

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Neue Stiftungsprofessur für Schulterchirurgie an der Universitätsmedizin Magdeburg

Experte für Erkrankungen des Schultergelenkes stärkt innovative Forschung und Patientenversorgung im Bereich muskuloskelettaler Erkrankungen an der Universität Magdeburg.

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Global Call für bahnbrechende Forschung: Falling Walls sucht die wissenschaftliche Durchbrüche des Jahres 2024

Am 1. März 2024 öffnet die gemeinnützige Falling Walls Foundation den Global Call für die Falling Walls Science Breakthroughs of the Year 2024. Bis zum 1. Mai 2024 können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Forschungseinrichtungen, Universitäten und NGOs ihre Projekte in den Kategorien Life Sciences, Physical Sciences, Engineering and Technology, Social Sciences and Humanities, Art & Science, Women’s Impact Award, Emerging Talents, Science Start-Ups und Science Engagement einreichen. Die PreisträgerInnen des Titels Falling Walls Science Breakthrough of The Year werden ihre Projekte auf dem Falling Walls Science Summit am 9. November 2024 in Berlin vorstellen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Study identifies multi-organ response to seven days without food

New findings reveal that the body undergoes significant, systematic changes across multiple organs during prolonged periods of fasting. The results demonstrate evidence of health benefits beyond weight loss, but also show that any potentially health-altering changes appear to occur only after three days without food.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Ein neuer Kanal für Berührung

Der Tastsinn ist elementar für uns – und trotzdem kaum verstanden. Jetzt hat das Team um Gary Lewin am Max Delbrück Center einen zweiten Ionenkanal entdeckt, der mit der Wahrnehmung von Berührung zu tun hat. Elkin1 könne ein Angriffspunkt für die Schmerztherapie sein, schreibt das Team in „Science“.

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Onkologie und Wirkstoffforschung: Gemeinsame Erfolge bei seltenem Magen-Darm-Krebs

Wie lassen sich gastrointestinale Stromatumoren (kurz: GIST) behandeln und neue Therapien entwickeln? Diesen Fragen gehen die Arbeitsgruppen von Prof. Dr. Daniel Rauh (TU Dortmund) und Prof. Dr. Sebastian Bauer (Westdeutsches Tumorzentrum, UK Essen sowie Medizinische Fakultät Universität Duisburg-Essen) gemeinsam nach. Seit mehr als zehn Jahren kämpfen die Essener Onkologie und die Dortmunder Wirkstoffforschung gegen den seltenen Magen/Darm-Krebs GIST. Aktuelle Ergebnisse ihrer Zusammenarbeit wurden jetzt im Journal of Clinical Oncology und in Nature Communications veröffentlicht.

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ICARUS – Geschichte und Zukunft eines visionären Forschungsprojekts

In seinem neuen Buch „The Internet of Animals“ erzählt Martin Wikelski die Geschichte von ICARUS – einem internationalen Großprojekt zur wissenschaftlichen Beobachtung von Tierverhalten aus dem Weltraum. Das Buch zeigt außerdem, wie wir Menschen von Tieren lernen können, unsere Lebensgrundlagen zu erhalten.

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Ökosystem See: Stickstoff wird bislang unterschätzt

Gerät das ökologische Gleichgewicht eines Sees aus dem Lot, ist das meist auf erhöhte Nährstoffeinträge zurückzuführen. Die Folge: verstärktes Algenwachstum, Sauerstoffmangel, toxische Blaualgenblüten, Fischsterben. Um dem entgegenzuwirken, wird im Rahmen des Seenmanagements bislang v.a. Phosphor kontrolliert. Dieses Dogma bringt nun eine im Fachjournal Nature Communications erschienene Studie ins Wanken, die das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) gemeinsam mit der Universität Aarhus (Dänemark) und der Estonian University of Life Sciences (Estland) durchführte. Die Forschenden zeigen, dass weltweit auch Stickstoff ein entscheidender Treiber für das Algenwachstum in Seen ist.

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HörCentrum bietet schnellen Weg für individuelle Therapie

HörCentrum bündelt am Uniklinikum Expertise bei Hörstörungen und Ohrerkrankungen. //
Patientinnen und Patienten werden in drei spezialisierte Sprechstunden vermittelt. // Kooperationen mit Hörakustikerinnen und -akustikern verbessert die Versorgung im ländlichen Raum.

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Fibre against pounds: Resistant starch supports weight loss

A diet based on resistant starch promotes a favorable composition of the gut microbiome in obese people. This leads to weight reduction and measurable positive health outcomes such as improved insulin sensitivity. These were the findings of an international research team led by Professor Weiping Jia from Shanghai Jiao Tong University, Professor Aimin Xu from the University of Hong Kong and Professor Gianni Panagiotou from Friedrich Schiller University Jena. The study has been published in the journal “Nature Metabolism”.

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Verdanken wir das Leben auf der Erde dem kosmischen Staub?

Staub aus dem All, der sich in Schmelzlöchern von Eisschilden angesammelt hat, könnte in der Frühzeit der Erde die präbiotische Chemie in Gang gesetzt und am Laufen gehalten haben. Mit einem Computermodell haben Forschende der ETH Zürich und der Universität Cambridge dieses Szenario überprüft.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Ballaststoffe gegen Pfunde: Wie resistente Stärke beim Abnehmen hilft

Eine auf resistenter Stärke basierende Ernährungsweise fördert eine günstige Zusammensetzung des Darmmikrobioms bei Fettleibigen. Dies führt zu einer Gewichtsreduzierung sowie positiven gesundheitlichen Effekten, darunter eine verbesserte Insulinsensitivität. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Professor Weiping Jia von der Shanghai Jiao Tong Universität, Professor Aimin Xu von der Universität Hong Kong und Professor Gianni Panagiotou von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Die Studie ist im Fachjournal „Nature Metabolism“ erschienen.

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Kleine Zellpopulation mit großer Wirkung

Endothelzellen kleinster Gefäße erweisen sich als vielversprechendes therapeutisches Ziel bei Organfibrose

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Scientists develop novel RNA- or DNA-based substances to protect plants from viruses

Individually tailored RNA or DNA-based molecules are able to reliably fight off viral infections in plants, according to a new study by the Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU), which was published in the „International Journal of Molecular Sciences“. The researchers were able to fend off a common virus using the new active substances in up to 90 per cent of cases. They also developed a method for finding substances tailored specifically to the virus. The team has now patented the method.

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Overcrowding increases tree mortality, perhaps explaining higher biodiversity in tropical forests

When a tree is surrounded by many similar individuals, its mortality increases, which is probably caused by specialised pathogens or herbivores. This effect occurs in forests all over the world, but is more pronounced in rare tropical tree species, which could contribute to the astonishing tree species diversity of tropical forests. This was discovered by a team of 52 scientists led by Lisa Hülsmann, Professor of Ecosystem Analysis and Simulation at the University of Bayreuth, and Florian Hartig, Professor of Theoretical Ecology at the University of Regensburg. Their results have now been published in Nature.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Dichtestress verstärkt das Absterben von Bäumen, was die höhere Artenvielfalt in tropischen Wäldern erklären könnte

Wenn ein Baum von vielen gleichartigen Individuen umgeben ist, steigt seine Mortalität an, was wahrscheinlich durch spezialisierte Krankheitserreger oder Pflanzenfresser verursacht wird. Dieser Effekt tritt in Wäldern auf der ganzen Welt auf, ist aber bei seltenen tropischen Baumarten ausgeprägter, was zu der erstaunlichen Baumartenvielfalt tropischer Wälder beitragen könnte. Dies fand ein Team von 52 Wissenschaftler*innen unter der Leitung von Lisa Hülsmann, Professorin für Ökosystemanalyse und -simulation an der Universität Bayreuth, und Florian Hartig, Professor für Theoretische Ökologie an der Universität Regensburg, heraus. Ihre Ergebnisse wurden nun in Nature veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

„Selten allein“ – Kunst lässt Betroffene sichtbar werden

Uniklinikum Dresden beteiligt sich am Welttag der Seltenen Erkrankungen (29. Februar). // Ausstellung „Selten allein“ im Universitäts Kinder- und Frauenzentrum zeigt Kunst von Betroffenen. // Expertinnen und Experten vom UniversitätsCentrum für Seltene Erkrankungen laden zum Kinotag ein.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft