Decoding the Language of Epigenetic Modifications

Epigenetic changes play important roles in cancer, metabolic and aging-related diseases, but also during loss of resilience as they cause the genetic material to be incorrectly interpreted in affected cells. A major study by scientists at Helmholtz Munich published in ’Nature’ now provides important new insights into how complex epigenetic modification signatures regulate the genome. This study will pave the way for new treatments of diseases caused by faulty epigenetic machineries.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Evolutionärer Ursprung der genomischen Prägung

Einige unserer Gene werden exprimiert oder inaktiviert, je nachdem, ob wir sie von unserer Mutter oder unserem Vater geerbt haben. Der Mechanismus hinter dieser sogenannten genomischen Prägung, wird bestimmt durch DNA-Veränderungen während der Produktion von Ei- und Samenzellen. Alejandro Burga und sein Labor am Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA) entdeckten einen bisher unbekannten Prozess der Genregulierung, der mit dem Ausschalten egoistischer Gene verbunden ist und den ersten Schritt in der Evolution der genomischen Prägung darstellen könnte. Ihre Studie, die am 6. März in Nature erscheint, könnte klären, wie und warum sich genomische Prägung entwickelte.

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1. Bayerischer Intensivpflegetag an der TH Deggendorf voller Erfolg

Am 5. März fand der 1. Bayerische Intensivpflegetag der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften (AGW) an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) statt. Mit 200 Gästen vor Ort und über 150 digital zugeschalteten Teilnehmenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz war die Veranstaltung ein voller Erfolg.

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Cochrane Review „Massage zur Behandlung von Nackenschmerzen“

Wenn der Nacken verspannt ist und schmerzt, hoffen viele Menschen auf Linderung durch eine Massage. Ein Cochrane Review zeigt dafür allerdings keinen klaren Nutzen.

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Was MRT-Bilder über uns verraten: KI im Dienst der individuellen Diagnose und Begutachtung

Künstliche Intelligenz (KI) kann auf Basis von MRT-Bildern individuelle Aussagen über Diagnosen, kognitive Leistungsfähigkeit und Persönlichkeitsmerkmale treffen, wie Wissenschaftlerteams zeigen. Sogar die individuelle Abschätzung von Prognose und Verlauf einer neurologischen Erkrankung scheint durch den Einsatz von KI bei der Analyse der Bildgebung möglich zu werden.(1,2) „Das Potenzial der neuen Verfahren für die frühe Diagnose und Therapie ist enorm“, sagt Prof. Dr. Simon Eickhoff, Direktor des Instituts für Neurowissenschaften und Medizin am Forschungszentrum Jülich und Leiter des Instituts für Systemische Neurowissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

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Next-Generation-Hirnstrommessung: 100 Jahre EEG – vom Klassiker zum Hightech-Tool

Seit der Entdeckung der Hirnwellen durch den deutschen Neurologen und Psychiater Hans Berger aus Jena vor genau 100 Jahren im Jahr 1924 hat die Elektroenzephalographie (EEG) die Neurowissenschaften revolutioniert. (1,2) „Das EEG hat den Weg geebnet für bedeutende Fortschritte in der Erforschung der Hirnfunktionen, des Bewusstseins sowie bei der Diagnose und Therapie von Epilepsien, Parkinson, Demenz und anderen neurologischen Erkrankungen“, betont PD Dr. Susanne Schubert-Bast, Präsidentin 2024/25 der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN) anlässlich des Kongresses für Klinische Neurowissenschaften vom 6. bis 9. März in Frankfurt.

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Neurorehabilitation nach Schlaganfall: Bessere Behandlung durch Hirnstimulation und KI

Die Behandlung des akuten Schlaganfalls hat in den letzten Jahren durch neue und verbesserte Methoden wie Thrombolyse und Thrombektomie eine Revolution erfahren. Nach der Akutphase sind die therapeutischen Möglichkeiten jedoch weitgehend auf spezielle Trainingsmaßnahmen beschränkt, die nur mäßigen Erfolg zeigen. Die transkranielle Magnetstimulation (TMS) als nicht-invasive Hirnstimulation könnte die betroffenen Hirnnetzwerke nach einem Schlaganfall modulieren und neurologische Störungen über den Effekt von Trainingsmethoden hinaus zu lindern. Aktuelle Ergebnisse werden auf dem DGKN-Kongress für Klinische Neurowissenschaften vom 6. bis 9. März 2024 in Frankfurt vorgestellt.

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New Insights into the Dynamics of Microbial Communities

Researchers at the Max Planck Institute for Evolutionary Biology in Plön, within the Department of Theoretical Biology, characterized a recently discovered dynamical regime of microbial communities and used it to explain empirical patterns of marine plankton. There, strong and diverse interactions, combined with weak dispersal, fuel a continuous turnover of the small set of very abundant species, such that success is ephemeral and every species is equivalent in alternating between rarity and dominance.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neue Einblicke in die Dynamik mikrobieller Gemeinschaften

Forscher des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie in Plön ist es gelungen, ein bisher unerforschtes dynamisches System mikrobieller Gemeinschaften zu charakterisieren und so beobachtbare Muster in Meeresplankton zu erklären. In diesem Umfeld führen starke und unterschiedliche Wechselwirkungen zusammen mit begrenzter Ausbreitung dazu, dass die wenigen, häufigen Arten ständig wechseln. Dadurch ist ihr Erfolg instabil, und jede Art wechselt zwischen Seltenheit und Dominanz, ohne dass eine dauerhaft dominiert.

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Bürgerrat berät sich mit Expert:innen am MARUM zu CCS

Am MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen haben sich jetzt Bürgerinnen und Bürger versammelt, um im Rahmen einer Citizen Jury intensiv über die Akzeptanz von CO2-Speichermethoden zu diskutieren. Diese Form der Bürgerbeteiligung ermöglichte es den Teilnehmenden, sich aktiv mit dem Thema CO2-Speicherung im Untergrund unter dem Meer auseinanderzusetzen. Das Thema ist tagesaktuell, weil die Bundesregierung vor wenigen Tagen einen Referentenentwurf zum Kohlenstoffspeicherungsgesetz vorgestellt hat, der die Einlagerung von Kohlendioxid unter der deutschen Nordsee künftig erlauben würde.

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Verhaltensprogramme können Mitgefühl und körperliche Aktivität bei älteren Menschen verbessern

Eine internationale Studie, an der die Friedrich-Schiller-Universität Jena federführend beteiligt ist, deutet darauf hin, dass Achtsamkeits- oder Gesundheitsselbstmanagementprogramme älteren Menschen mit Gedächtnisproblemen dabei helfen, ihr geistiges Wohlbefinden und ihre Lebensgewohnheiten zu verbessern. Die Studie ist gerade in der Fachzeitschrift „Alzheimer’s & Dementia“ veröffentlicht worden.

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Microalgae with unusual cell biology

A globally distributed single-celled organism that occurs in harmful algal blooms has been found to exhibit an unusual organisation of photosynthesis. Researchers at the University of Oldenburg (Germany) have taken a closer look at the unusual cell biology of the species Prorocentrum cordatum from the group of dinoflagellates. The results of their study, published in the journal Plant Physiology, could help to better understand the role of the species in the environment and the increased occurrence of algal blooms at higher water temperatures.

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Mikroalge mit ungewöhnlicher Zellbiologie

Ein weltweit verbreiteter Einzeller, der in schädlichen Algenblüten vorkommt, weist eine ungewöhnliche Organisation der Photosynthese auf. Forschende der Universität Oldenburg haben die ungewöhnliche Zellbiologie der Art Prorocentrum cordatum aus der Gruppe der Dinoflagellaten („Panzergeißler“) besonders detailliert untersucht. Die Ergebnisse ihrer in der Fachzeitschrift Plant Physiology veröffentlichten Studie könnten dazu beitragen, die Rolle der Art in der Umwelt und das verstärkte Auftreten von Algenblüten bei höheren Wassertemperaturen besser zu verstehen.

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Stresshormone können zu verbesserter Denkleistung beim Kind führen

Forschende untersuchten, wie Stresshormone die frühe Entwicklung von Gehirnzellen in der Großhirnrinde von Föten beeinflussen. Die Hirnrinde ist der entscheidende Bereich des Gehirns für das Denken. Ein Team des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie konnte kausale Zusammenhänge zwischen Stresshormonen und einer veränderten Gehirnstruktur nachweisen, die mit einem höheren Bildungsniveau im späteren Leben zusammenhängen.

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Mit dem „Baltic Sea Region Health Innovation Award“ 2024 können Start-ups aus dem Ostseeraum durchstarte

Der Ostseeraum als Wachstumsmarkt für die Gesundheitswirtschaft – Wettbewerb lockt mit finanzieller Unterstützung für innovative Ideen und kreative Köpfe

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Neuartige Alarmanlage in der Niere entdeckt

Forschungsteams der Universitäten Magdeburg und Leipzig liefern wegweisende neue Erkenntnisse zur Entstehung von Nierenerkrankungen.

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Forschungsprojekt der Hochschule Osnabrück entwickelt Handlungsempfehlungen gegen Lebensmittelverschwendung

Die Hochschule Osnabrück hat in dem Forschungsprojekt „Lebensmittel fairteilen statt verschwenden“ (LeMiFair) ein aktuelles gesellschaftspolitisches Thema untersucht: Es geht um die Vielschichtigkeit der Lebensmittelverschwendung mit dem Schwerpunkt auf die Arbeit der Tafeln.
Ziel des Projektes war, erstmals eine empirische Datengrundlage zu deren Situation zu schaffen und daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten. So zeigt sich unter anderem, dass rechtliche Unsicherheiten vorliegen. Außerdem bedarf es feste Ansprechpersonen sowie finanzielle und organisatorische Unterstützung.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Expertin: „Nachhaltige Ernährung wird an Bedeutung gewinnen“ – Gedanken zum Tag der gesunden Ernährung am 7. März

Vegetarisch oder fleischlastig? Nachhaltig oder nicht? Der Ernährungsstil spielt in unserer Gesellschaft eine wachsende Rolle. Vor allem für junge Menschen ist eine gesunde Lebensweise – meist angeregt durch Social Media – heute wichtiger denn je. Anlässlich des Tags der gesunden Ernährung am 7. März spricht Dr. Juliane Heydenreich, Professorin für experimentelle Sporternährung an der Universität Leipzig, über Ernährungstrends, die Gefahren von Nahrungsergänzungsmitteln und ihr Ziel, die Sporternährung als eigenständige wissenschaftliche Disziplin in Deutschland zu etablieren.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Researchers investigate immune response of a man who received 217 Covid vaccinations

Researchers at FAU find no negative effects on immune system

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Geld für Feldforschung ist gut angelegt

Eine aktuelle Studie, in die Daten von 157 Feldstationen aus 56 Ländern eingeflossen sind, zeigt erstmals systematisch den Wert und die Effizienz von Feldstationen: Sie tragen nicht nur maßgeblich zum Erhalt der Biodiversität bei, indem sie die Abholzungsraten und Jagdaktivitäten reduzieren, sondern spielen auch eine entscheidende Rolle als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte. Leider beklagen über die Hälfte der Feldstationen Kürzungen ihrer finanziellen Unsterstützung, aufgrund von zum Teil erheblichen Verschiebungen in der Forschungsfinanzierung. Die jetzt veröffentlichte Studie belegt eindrucksvoll, dass diese Kürzungen höchst unökonomisch sind (Conservation Letters).

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Glotze an?! – Warum Fernsehen besser ist als sein Ruf

Macht Fernsehen dumm? Das untersuchte Dr. Matthias Nürnberger aus der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Jena in einer prospektiven Studie. Im Ergebnis zeigte sich, dass exzessiver Fernsehkonsum sogar einen positiven Effekt sowohl auf die visuelle Informationsverarbeitung als auch die motorische Lernfähigkeit haben kann, und das teilweise deutlich. Fernsehen ist also besser als sein Ruf. Die Studie wurde im Fachjournal „Scientific Reports“ veröffentlicht.

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Zukunftsfähige Standortinformationen für klimarobuste Wälder

Laut Deutschem Wetterdienst war 2023 das wärmste Jahr in Deutschland seit dem Messbeginn im Jahr 1881. Doch es steht zu befürchten, dass in den kommenden Jahren noch trockenere und heißere Witterungsphasen unseren Waldbäumen zu schaffen machen werden. Der richtigen Baumartenwahl auf dem jeweiligen Standort kommt daher künftig eine noch entscheidendere Rolle zu.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Health of adolescents in Germany: Latest results of HBSC study published

Most students in German schools rate their health as good. However, almost all of them get too little physical activity and their health situation is heavily dependent on wealth, age and gender. These are some of the findings of the nationwide HBSC study (Health Behavior in School-aged Children), which the researchers presented today in Berlin.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Gesundheit von Schüler:innen in Deutschland: Aktuelle Ergebnisse der HBSC-Studie veröffentlicht

Kinder und Jugendliche an deutschen Schulen schätzen ihre Gesundheit größtenteils als gut ein. Allerdings bewegen sich fast alle von ihnen zu wenig und die gesundheitliche Situation ist stark vom Wohlstand, Alter und Geschlecht abhängig. Das sind einige Ergebnisse der bundesweiten HBSC-Studie (Health Behaviour in School-aged Children), die heute in Berlin vorgestellt wurde.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Gesundheitliche Chancengleichheit in Zeiten des Klimawandels – Kongress „Armut und Gesundheit“

Wie können gesundheitsförderliche Maßnahmen mit Umwelt- und Klimaschutz sowie Chancengerechtigkeit konsequent zusammengedacht und -gebracht werden? Darüber diskutieren unter dem Motto „Sozial gerecht: Gesundheit – Umwelt – Klima“ vom 05. bis 06. März in Berlin und am 12. März digital mehr als 2 000 Teilnehmende auf dem Public-Health-Kongress „Armut und Gesundheit“. Veranstaltet wird der Kongress von Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V. zusammen mit Partnerinnen und Partnern wie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und dem Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) mit Sitz in der BZgA.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft