Muscaris grapes: Molecular secret of lychee note revealed
11. März 2024
A team of researchers from the Leibniz Institute for Food Systems Biology at the Technical University of Munich has succeeded for the first time in identifying the odorants responsible for the characteristic lychee note of Muscaris grapes. The new findings form the basis for further studies investigating the extent to which the aroma-relevant compounds are transferred from the grapes into wine. At the same time, they provide a scientific basis for the targeted breeding of innovative and resistant grape varieties with distinctly fruity aroma characteristics.
Weintrauben der Sorte Muscaris: Molekulares Geheimnis um Litschi-Note gelüftet
11. März 2024
Einem Forschungsteam des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München ist es gelungen, erstmals die Geruchsstoffe zu identifizieren, die für die charakteristische Litschi-Note von Trauben der Rebsorte Muscaris verantwortlich sind. Die neuen Erkenntnisse sind Basis für weitere Studien, die untersuchen, inwieweit die aromarelevanten Verbindungen aus den Trauben in Wein übergehen. Gleichzeitig bieten sie eine wissenschaftliche Grundlage für die gezielte Züchtung innovativer und widerstandsfähiger Rebsorten mit ausgeprägt fruchtigen Aromaeigenschaften.
Forschungsteam der Freien Universität Berlin entwickelt neue Technik zur Untersuchung von Proteinen
11. März 2024
Ein Forschungsteam um den Biochemiker der Freien Universität Berlin, Prof. Dr. Helge Ewers, hat eine neue Technik zur Untersuchung von Proteinen in Zellen entwickelt. Dabei werden mithilfe eines kurzen Laserblitzes eingefärbte Eiweißmoleküle zur Beobachtung freigesetzt. Von der Methode versprechen sich die Forschenden zahlreiche neue Anwendungsfälle in wissenschaftlichen Laboren. Die Studie dazu mit dem Titel “An optogenetic method for the controlled release of single molecules“ ist gerade im Fachmagazin „Nature Methods“ erschienen (https://www.nature.com/articles/s41592-024-02204-x ).
Weltnierentag 14. März: „Nierengesundheit für alle“ – und was es dazu braucht
11. März 2024
Die Nieren sind für unsere Gesundheit wichtig: Sie filtern das Blut und entfernen giftige Substanzen aus dem Körper. Zudem steuern sie den Salz- und Wasserhaushalt des Körpers sowie den Blutdruck und bilden Hormone. Zum Weltnierentag am 14. März 2024 machen die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) und der Verband Deutsche Nierenzentren (DN) e. V. auf die besondere Rolle der Nieren für die Gesundheit aufmerksam. Das diesjährige Motto „Nierengesundheit für alle“ spannt einen weiten Bogen von der Prävention von Nierenerkrankungen bis hin zur Notwendigkeit einer Nierentransplantation.
What archeogenetics tells us about liver steatosis in ancient and modern humans
11. März 2024
Ancient genomes show that the main genetic variant responsible for fatty liver diseases dates back to beyond the split from Neanderthals, where it reached 100% frequency, perhaps due to advantages in cold adaptation.
medac Forschungspreis 2023 für Spitzenforschung verliehen
9. März 2024
medac GmbH zeichnet vier wegweisende gemeinschaftliche Forschungsleistungen am Leibniz-HKI aus
Am Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie (Leibniz-HKI) wurden die besten Publikationen des Instituts des Jahres 2023 mit dem medac Forschungspreis ausgezeichnet. Der Preis würdigt wegweisende Forschungsarbeiten, die in Zusammenarbeit verschiedener Teams am Leibniz-HKI entstanden sind.
Researchers develop artificial building blocks of life
9. März 2024
For the first time, scientists from the University of Cologne (UoC) have developed artificial nucleotides, the building blocks of DNA, with several additional properties in the laboratory. They could be used as artificial nucleic acids for therapeutic applications / publication in ‘Journal of the American Chemical Society’
Forscherinnen entwickeln künstliche Bausteine des Lebens
9. März 2024
Kölner Wissenschaftlerinnen haben erstmals künstliche Nukleotide, die Bausteine der DNA, mit mehreren zusätzlichen Eigenschaften im Labor hergestellt, die künftig als künstliche Nukleinsäuren therapeutische Anwendungen finden können / Veröffentlichung im „Journal of the American Chemical Society“
Ein Jahrhundert im Dornröschenschlaf: NHM-Insektenforscherin entdeckt Netzflügler-Art nach 100 Jahren wieder
9. März 2024
Für diejenigen, die häufig Zeit in Garten oder Natur verbringen ist die auffällig grüne Florfliege meist keine Unbekannte. Ihre Larven sind große Feinde der Blattläuse. Weniger bekannt ist die grazile Ameisenjungfer, mit deren Larven – den sogenannten Ameisenlöwen. Diese lauern in selbstgebauten Sandfallen. Nähert sich ein Beutetier, bewirft es der Ameisenlöwe mit Sand. Sie gehören zur Insektengruppe der Netzflügler. Weltweit gibt es zirka 5.500 Arten, in Mitteleuropa zirka 120.
Unterschätzte Schutzwirkung der Vorsorge-Darmspiegelung
8. März 2024
Zur Wirksamkeit von Vorsorge-Darmspiegelungen wurde bislang nur eine randomisierte Studie publiziert. Diese Untersuchung berichtete eine vergleichsweise bescheidene Reduktion der Darmkrebsfälle von nur 18 Prozent. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben bereits mehrfach auf Schwachstellen des Studiendesigns, der Auswertung und der Dateninterpretation aufmerksam gemacht*. Ein Faktor, der erheblich dazu beiträgt, die Schutzwirkung zu unterschätzen, sind Darmkrebsfälle, die bereits bei Studieneintritt der Probanden vorlagen, ohne klinisch aufzufallen.
Immunologie: Guter Schlaf weckt das Immunsystem
8. März 2024
Forschende der LMU München konnten zeigen, dass Schlaf die Fähigkeit von T-Zellen fördert, in Lymphknoten einzuwandern.
Mit Technik länger zu Hause wohnen – iso-Institut legt Ergebnisse zum Projekt KI@Home vor
8. März 2024
Kann künstliche Intelligenz dazu beitragen, die Sicherheit und Gesundheit älterer Menschen in ihrem Zuhause zu verbessern? Dieser Frage ging das Projekt „KI@Home“ nach, das in mehreren Bundesländern durchgeführt und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert wurde. Das Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft (iso) in Saarbrücken hat dieses Vorhaben evaluiert und nun den Ergebnisbericht veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen, dass eine intensive Begleitung der Nutzerinnen und Nutzer erforderlich ist, damit eine Akzeptanz der Technologie erreicht wird.
Egg-laying caecilian amphibians produce milk for their young
8. März 2024
Researchers report in the journal „Science“ on amphibians with a similarly complex brood care mechanism as mammals.
Eierlegende Schleichenlurche produzieren Milch für ihre Jungen
8. März 2024
Forschende berichten in der Fachzeitschrift „Science“ über Amphibien mit ähnlich komplexen Brutpflegemechanismen wie Säugetiere.
Neuer Leiter der Abteilung „Biodiversität und Naturschutz“ an der LWF: Enno Uhl
8. März 2024
(07. März 2024) Freising – Neuer Leiter der Abteilung „Biodiversität und Naturschutz“ an der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) ist Enno Uhl. Das hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber entschieden. Der erfahrene Wissenschaftler hat seine Stelle an der LWF zum 01. März 2024 angetreten.
Pressekonferenz zur Reform der Notfall- und Rettungsmedizin: Schnell in die Umsetzung kommen
8. März 2024
Koblenz. In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Innenministerium Rheinland-Pfalz im Rahmen des Deutschen Interdisziplinären Notfallmedizin Kongresses (DINK), zu der die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) eingeladen hat, haben Experten aus dem Bereich Notfallmedizin und Rettungswesen und der Innenminister von Rheinland-Pfalz, Michael Ebling, den dringenden Reformbedarf in diesen Bereichen betont.
Umweltministerin Katrin Eder informiert sich am Pirmasenser Hochschul-Campus über innovativen Forschungsansatz
8. März 2024
Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes, Katrin Eder besucht Campus Pirmasens der Hochschule Kaiserslautern
Positionspapier zur Klimakrise: Was jetzt akut für die Frauengesundheit getan werden muss
8. März 2024
Medizinische Fachverbände rund um die Frauengesundheit fordern in einem gemeinsamen
Positionspapier zu Maßnahmen auf, die aufgrund des Einflusses des Klimawandels ergriffen
werden sollten, um nötige Transformationsprozesse im Gesundheitswesen einzuleiten. Nur so könne das Wohl der Patientinnen und ihrer Kinder hierzulande langfristig gewährleistet
werden. Das Positionspapier wurde anlässlich des Internationalen Frauentags am 07. März 2024 in Berlin an die Bundesministerin für Senioren, Frauen und Jugend, Frau Lisa Paus übergeben.
Positionspapier zu Maßnahmen auf, die aufgrund des Einflusses des Klimawandels ergriffen
werden sollten, um nötige Transformationsprozesse im Gesundheitswesen einzuleiten. Nur so könne das Wohl der Patientinnen und ihrer Kinder hierzulande langfristig gewährleistet
werden. Das Positionspapier wurde anlässlich des Internationalen Frauentags am 07. März 2024 in Berlin an die Bundesministerin für Senioren, Frauen und Jugend, Frau Lisa Paus übergeben.
Forschende entwickeln winzige kabellose Glühbirnen für biomedizinische Anwendungen
8. März 2024
Kombination von OLEDs und akustischen Antennen ermöglicht Lichtquelle, die für minimalinvasive Behandlungsmethoden genutzt werden kann / Veröffentlichung in Science Advances
Naturtrübe Apfelsäfte fördern die Darmgesundheit
7. März 2024
Studienergebnisse zeigen: Funktion der Darmbarriere wird gestärkt
Welt-Glaukom-Woche: Grüner Star – Früherkennung kann vor Erblindung schützen
7. März 2024
Das Glaukom, der grüne Star, gilt als eine der häufigsten Erblindungsursachen. Da die Augenerkrankung oft lange Zeit nicht bemerkt wird, liegt die Dunkelziffer unerkannter Glaukomfälle in Deutschland bei zirka 56 Prozent – jeder zweite Betroffene weiß nichts von seinem Augenleiden. Anlässlich der Welt-Glaukom-Woche rät die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) daher, regelmäßige Termine bei der Augenärztin oder dem Augenarzt wahrzunehmen. Eine rechtzeitige Diagnose und Therapie könne das Glaukom deutlich verlangsamen und weiteren Sehverlust verhindern, betont die Fachgesellschaft.
Erstes Wärmebild für einzelne rote Blutzellen
7. März 2024
Forschende messen mit neuer Methode Wärmefluss: vom Stoffwechsel in der Zelle bis zur flimmernden Zellmembran
Entropie wird oft mit Unordnung und Chaos in Verbindung gebracht. Dabei steht die Entropie, die eng mit unserem Begriff von Wärme verwandt ist, in der Biologie im Zusammenhang mit chemischen Reaktionen, die uns am Leben halten: dem Stoffwechsel und dem Energietransport.
Von Artgenossen lernen: Schimpansen können durch soziales Lernen neue Fähigkeiten erwerben
7. März 2024
Schimpansen, die selbst nicht in der Lage sind, ein komplexes Rätsel zu lösen, können die Lösung von anderen Schimpansen lernen, die dafür trainiert wurden. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forschungsteam der Universität Utrecht, der University of St. Andrews und des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie im Rahmen einer Studie mit Schimpansen in Sambia. Die Studie zeigt erstmals, dass Schimpansen genau wie Menschen Fähigkeiten voneinander lernen können, über die sie selbst nicht verfügen.
Nahrungswälder nutzen: Initiative der Uni Osnabrück mit Partnern
7. März 2024
Der Klimawandel macht die konventionelle Landwirtschaft immer schwieriger. Es werden alternative Ansätze benötigt, die extremen Witterungsbedingungen besser standhalten. Sogenannte Nahrungswälder bieten hier Potentiale, sind bislang aber nur eine Randerscheinung. In den vergangenen sechs Monaten hat das Institut für Geographie der Universität Osnabrück zusammen mit der Stiftung Huize Aarde aus Enschede der Hochschule Rhein-Waal aus Kleve und der Stiftung Voedselbosbouw Nederland aus Lelystad untersucht, welche Potentiale es für Nahrungswälder in der Deutsch-Niederländischen Grenzregion gibt.
Entschlüsselung der Sprache epigenetischer Modifikationen
7. März 2024
Epigenetische Veränderungen führen dazu, dass Gene in Zellen falsch abgelesen werden. Sie spielen daher eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Krebs oder Stoffwechselkrankheiten, liegen aber auch altersbedingten Erkrankungen oder einer verminderten Anpassungsfähigkeit zugrunde. Eine nun in der Fachzeitschrift „Nature“ erschienene wegweisende Studie von Wissenschaftler:innen von Helmholtz Munich liefert jetzt wichtige neue Erkenntnisse darüber, wie komplexe epigenetische Modifikationsmuster unsere Gene regulieren. Diese Studie ebnet den Weg für neue Behandlungsmöglichkeiten für Krankheiten, die auf Fehlern bei epigenetischen Vorgängen beruhen.