Kategorie: Allgemein
Nicht nur Insulin ist entscheidend: Frühe Glukagonerhöhung bei Typ-2-Diabetes hängt mit Fettlebererkrankung zusammen
Im Mittelpunkt der Typ-2-Diabetes-Forschung stand bislang vor allem Insulin: Sprechen die Körperzellen schlechter auf das in der Bauchspeicheldrüse hergestellte Hormon an, steigt der Blutglukosespiegel langfristig an. Eine aktuelle Studie des Deutschen Diabetes-Zentrums zeigt, dass auch das Hormon Glukagon bereits früh erhöht ist. Die Forschenden konnten nachweisen, dass ein erhöhter Glukagonspiegel mit einer metabolischen Dysfunktion-assoziierten steatotischen Lebererkrankung (MASLD), umgangssprachlich Fettlebererkrankung, in Zusammenhang steht – einem engen Begleiter von Typ-2-Diabetes. Die Befunde werfen neue Fragen auf, die für die Entwicklung zukünftiger Therapien relevant sein könnten. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Verbesserte Therapieoption bei fortgeschrittener Leberzirrhose
Universitätsklinikum Dresden ermöglicht Innovationstransfer für Betroffene mit Leberzirrhose. Expertise in der Forschung ermöglicht Einführung von neuartiger TIPS-Stent-Generation. Erster Patient weltweit erhält in Dresden den neuartigen Stent. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Urban water bodies are heavily contaminated with antibiotic-resistant bacteria, but rural lakes are also affected
A team of scientists from Berlin analysed water and sediment samples from six water bodies in Berlin and the adjacent federal states of Brandenburg and Mecklenburg-Western Pomerania, as well as the inflow and outflow of a wastewater treatment plant in Berlin. The scientists analysed bacteria found in these samples and detected a higher diversity and load of antibiotic resistance genes in urban samples. The inflow and effluent from the treatment plant were the most heavily contaminated, but resistant bacteria were also found in rural lakes far from urban areas. The study is published in the journal “iScience”. Quelle: IDW Informationsdienst…
Gewässer in Städten sind stark mit antibiotika-resistenten Bakterien belastet, doch auch ländliche Seen sind betroffen
Ein wissenschaftliches Team aus Berlin untersuchte Wasser- und Sedimentproben aus sechs Gewässern in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern und dem Zu- und Abfluss einer Kläranlage in Berlin. Die Forschenden analysierten dort vorhandene Bakterien und konnten in städtischen Proben eine höhere Vielfalt und Konzentration von Genen nachweisen, die für Resistenzen gegenüber gängigen Antibiotika verantwortlich sind. Die Zu- und Abflüsse des Klärwerks waren am stärksten belastet, doch auch in weit von Städten entfernten ländlichen Seen wurden resistente Keime gefunden. Die Studie ist in der Fachzeitschrift „iScience“ erschienen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Wie Pflanzen ihre Energie unter Stress neu ausbalancieren
Pflanzen sind ständig Stress ausgesetzt – durch Krankheitserreger, Hitze oder andere Umweltfaktoren. Dabei können Proteine beschädigt werden, und die Zellfunktion gerät aus dem Gleichgewicht. Forschende der Ruhr-Universität Bochum um Prof. Dr. Suayb Üstün haben entdeckt, wie Pflanzenzellen auf diesen sogenannten Proteinstress reagieren und ihre inneren Prozesse gezielt anpassen. Sie zeigen, dass Zellen unter Stress dem Abbau beschädigter Proteine den Vorzug vor der Energiegewinnung durch Photosynthese geben. Die Erkenntnis dieser Zusammenhänge könnte helfen, Pflanzen robuster zu machen. Die Studie ist in der Zeitschrift Molecular Cell vom 30. April 2026 veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Deutsche Herzstiftung: Friso Janßen neuer Geschäftsführer
Der neue Leiter der Herzstiftung will Prävention stärker in den Fokus rücken und Sichtbarkeit der Herzstiftung weiter erhöhen. Friso Janßen folgt auf Martin Vestweber, der die bundesweit tätige Patientenorganisation über 20 Jahre geführt hat Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Empfehlung für besseren Schutz: Outdoor-Berufe laut Studie besonders von schwarzem Hautkrebs betroffen
Die jetzt im Frühling wieder höherstehende Sonne bringt eine stärkere UV-Belastung. Ihr sollte mit fachgerechtem Sonnenschutz begegnet werden. Neue Daten zeigen: Insbesondere wer beruflich viel im Freien arbeitet, hat ein deutlich erhöhtes Risiko für Melanome im Gesicht. Gleichzeitig fehlt es vielen Betroffenen an Risikobewusstsein und systematischem Sonnenschutz. Fachleute fordern deshalb gezielte Prävention in besonders belasteten Berufen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Inklusive Versorgung im Leben mit und nach Krebs: Partizipatives Projekt gestartet
Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai machen die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) und die Bundesvereinigung Lebenshilfe auf bestehende Barrieren in der Krebsversorgung aufmerksam. Mit dem gemeinsamen Projekt „SeiTeil“ setzen sich beide Organisationen dafür ein, die Versorgung von Menschen mit Unterstützungsbedarf und kognitiver Beeinträchtigung im Leben mit und nach Krebs zu verbessern. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Virtual-Reality-Spiel therapiert Schulangst: angstVRei in die Schule gehen – Virtual-Reality-Anwendung zur Therapie
Drei bis sieben Prozent der Kinder in Deutschland leiden Schätzungen zufolge an klinisch relevanter Schulangst. Tendenz steigend. Schulangst und Schulvermeidung können die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen gravierend und langfristig beeinträchtigen. Gefragt sind daher frühe und niedrigschwellige Präventionsmaßnahmen. Das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT leitet das im März 2025 gestartete BMFTR-Verbundprojekt »angstVRei«, in dem ein Virtual-Reality-Spiel zur Behandlung von Schulangst entwickelt und erprobt wird. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
How oak trees outwit their predators
When oak trees are heavily damaged by caterpillars, they open buds later the following spring. An international research team has shown that this strategy is highly effective against their predators. The results are published in the journal „Nature Ecology & Evolution“. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Wie Eichen ihre Fressfeinde austricksen
Wenn Eichen stark von Raupen angefressen werden, treiben sie im nächsten Frühjahr später aus. Diese Strategie wirkt sehr gut gegen die Fressfeinde, wie ein internationales Forschungsteam im Journal „Nature Ecology & Evolution“ zeigt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Kommunikation der US-Gesundheitsbehörde CDC steigert Impf- und Wissenschaftsskepsis
Online-Studie mit knapp 3.000 Teilnehmer*innen aus den USA zeigt große gesellschaftliche Auswirkungen Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Selbstwert jenseits von Likes: Jugendliche auf Social Media
Social Media als ständiger Begleiter: Wie beeinflussen Instagram, TikTok und Co. den Selbstwert von Jugendlichen? An der Hochschule Coburg erforscht Prof. Dr. Christiane Alberternst das psychische Befinden junger Menschen im digitalen Raum und beleuchtet die Rolle von Algorithmen sowie elterlicher Begleitung. Einen tiefen Einblick in ihre Forschung gibt sie auch im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften (LNdW) am Freitag, 8. Mai, an der Hochschule Coburg. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Essstörungen – zwischen Kontrolle und Kontrollverlust
München, 30.4.2026. Essstörungen sind ernste psychische Erkrankungen, die bei Jugendlichen häufiger auftreten als in anderen Altersgruppen. Insbesondere die Magersucht hat ihren Beginn zumeist im jugendlichen Alter und betrifft Mädchen deutlich häufiger als Jungen. Im Jahr 2024 waren rund 20 von 1.000 Mädchen im Alter von 15 bis 17 Jahren betroffen. Das entspricht etwa 23.000 weiblichen Jugendlichen in dieser Altersgruppe. Die Fallzahlen sind seit der Zeit vor der COVID-19-Pandemie auf einem ähnlichen Niveau geblieben. Zudem hat sich die Zahl der Krankenhausbehandlungen aufgrund von Magersucht bei Mädchen und jungen Frauen im Alter von 10 bis 17 Jahren innerhalb von 20 Jahren verdoppelt….
Stem Cell Memory CAR T Cells Achieve Complete Remissions at Low Doses Without Chemotherapy Preconditioning
Stem-cell memory T (TSCM) cells are able to self-renew, persist long term, and mount potent anti-tumor responses. These properties make them attractive for next-generation CAR T-cell therapies. However, their clinical potential has not previously been demonstrated in humans. A team of researchers co-led by Professor Luca Gattinoni from the Leibniz Institute for Immunotherapy (LIT) and Dr. James Kochenderfer from the National Cancer Institute has published a new study in Cell reporting, for the first time, that CAR T cells designed to acquire a TSCM phenotype demonstrate a favorable safety profile and can induce complete remissions at remarkably low doses without…
CAR T-Stammgedächtniszellen erzielen in niedrigen Dosen komplette Remissionen ohne vorhergehende Chemotherapie
T-Stammgedächtniszellen (TSCM) erneuern sich selbst, überleben langfristig und können starke Anti-Tumor-Reaktionen erzeugen. Deshalb sind sie vielversprechende Kandidaten für CAR T Zelltherapien der nächsten Generation. Bisher fehlte der Nachweis für die Wirksamkeit beim Menschen. Ein Team unter Leitung von Prof. Luca Gattinoni vom Leibniz-Institut für Immuntherapie (LIT) und Dr. James Kochenderfer vom National Cancer Institute berichtet in der Fachzeitschrift Cell, dass CAR T Zellen mit TSCM Phänotyp in einer frühen klinischen Studie sicher und verträglich waren. Zudem bewirkten sie in niedrigen Dosen komplette Tumorrückbildungen – und das ohne eine chemotherapeutische Vorbehandlung. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen…
Neurophysiologie: Wie sich das Gehirn von Lärmschäden erholt
Forschende der LMU haben aufgeklärt, wie der Hörapparat Lärmschäden ausgleicht, um das Ende von Geräuschen zu erkennen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Alte Eiszyklen in der Antarktis beeinflussten die Produktivität der Ozeane in Tausenden von Kilometern Entfernung
Eine neue Studie verbindet Wachstum und Rückgang der antarktischen Eisschilde mit 40.000-jährigen Rhythmus in der subtropischen marinen Produktivität Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Genveränderung eröffnet neue Angriffspunkte bei Neuroblastomen
Neuroblastome sind aggressive kindliche Tumoren, die bei ungünstiger Genetik oft schwer heilbar sind. Ein Team um Dr. Jan Dörr untersuchte nun, wie das Gen DDX1 die Tumorzellen beeinflusst. Die Forscher zeigten, dass DDX1 bei aggressiven Verläufen häufig gemeinsam mit dem Onkogen MYCN vervielfacht auftritt. Dies verändert den Zellstoffwechsel und erzeugt eine Abhängigkeit vom mTOR-Signalweg. Zudem beeinflusst das Gen die Reaktion der Krebszellen auf Chemotherapien. Die Wilhelm Sander-Stiftung förderte das Projekt mit rund 198.000 Euro. Die Ergebnisse liefern wichtige Hinweise auf neue Angriffsstellen für zukünftige Therapien, die Heilungschancen betroffener Kinder nachhaltig zu verbessern. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell…
Ancient animal reservoirs of zoonotic diseases
Signatures of ancient pathogen DNA reconstructed from prehistoric animal remains extend scope of paleomicrobiology and open a path towards identifying the origins of zoonoses. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Frühzeitliche Tierreservoire von Zoonosen
Die Studie untersucht zoonotische Krankheitserreger in der eurasischen Bronzezeit, einer Epoche intensiver Migration und Einführung der Weidewirtschaft, die die Übertragung tierischer Pathogene auf den Menschen förderte. Ein internationales Team analysierte 346 Proben (vorzugsweise von domestizierten Tieren) aus 34 Fundstätten. Dabei wurden hauptsächlich Knochen mit paläopathologischen Läsionen und Zähne untersucht, um DNA-Spuren frühzeitiger Infektionen nachzuweisen. Mit sensiblen Methoden identifizierten die Forscher Erreger wie Streptococcus lutetiensis und Erysipelothrix rhusiopathiae, was den prähistorischen Ursprung zoonotischer Infektionen bestätigt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Fungi utilize ancient antimicrobial proteins to attack hosts and their microbiomes
A team of plant researchers at the University of Cologne decodes a key infection strategy of fungal pathogens / Significant findings for disease control, plant protection and food security as well as for medicine / publication in ‘Science Advances’ Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Pilze nutzen uralte antimikrobielle Proteine, um Wirte und deren Mikrobiome anzugreifen
Team von Pflanzenforscher*innen entschlüsselt zentralen Wirkmechanismus von Pilzen / Erkenntnisse sind bedeutsam für Krankheitsbekämpfung, Pflanzenschutz und Ernährungssicherheit sowie für die Medizin / Veröffentlichung in „Science Advances“ Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Neue Methode ermöglicht Nierenforschung in Rekordgeschwindigkeit mithilfe von 3D-Mikroskopie
Potenzial zur schnelleren Entwicklung von Medikamenten geschaffen Für eine schnellere Entwicklung von Medikamenten und Wissen: Das Forschungsteam PodoHealthX der Universitätsmedizin Greifswald entwickelte ein Verfahren, das mittels 3D-Mikroskopie schnell und präzise Erkenntnisse über Nierenkörperchen liefert. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
After the Fall of Rome: How the Population of Central Europe Emerged
An international study based on Bavarian findings shows that southern Germany‘s population after the collapse of the Roman Empire developed through the gradual intermingling of different groups and regional mobility—not through single large-scale migrations. The study has now been published in the prestigious journal Nature. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …