Die letzten Meldungen

Bessere COPD-Therapie: Jetzt am Lungenemphysemregister beteiligen – Vernetzung, Qualitätssicherung und Zertifizierung

Rund 6,8 Millionen Menschen leiden in Deutschland an einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Hauptursache in 90 Prozent der Fälle: Rauchen. Eine häufige Unterform ist das Lungenemphysem – eine irreversible Zerstörung der Lungenbläschen, die in der Folge zu Sauerstoffmangel und Atemnot führt. Um die Versorgungsqualität für Patientinnen und Patienten zu verbessern, wurde – mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) – das Lungenemphysemregister ins Leben gerufen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

A pioneering tool for global aging analysis

The World Aging Data Explorer (WADE) is a state-of-the-art platform that revolutionizes our understanding of global aging trends. WADE provides easy access to the innovative dynamic metrics of aging developed at IIASA. These metrics take the changing characteristics of people into account, thereby providing policymakers, researchers, and educators with a view of aging appropriate for our changing demographic environment.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wie Samenpflanzen sich über Jahrmillionen verbreiten

Warum wachsen manche Pflanzen in bestimmten Regionen und in anderen nicht? Eine internationale Studie unter Leitung der Universität Göttingen hat die Faktoren untersucht, welche die Verbreitung von Samenpflanzen beeinflussen und wie sich diese Muster im Laufe der Jahrmillionen verändert haben. Die Forschung unterstreicht, dass Umweltbedingungen und geografische Barrieren verschiedene Pflanzenarten unterschiedlich stark beeinflussen und damit die globale Pflanzenvielfalt zu einem hohen Maß mitgestalten. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature Ecology & Evolution veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Mit Wissenschaft für mehr Tierwohl: Forschende entwickeln Alternative zu Gänsestopfleber

Sie gilt als kulinarische Spezialität: Foie Gras, gemacht aus Gänseleber. Wegen ihres unverwechselbaren Geschmacks und ihrer Textur ist sie in vielen Sterneküchen der Welt zu Hause und bislang kaum zu imitieren. Allerdings wird die französische Spezialität immer wieder unter Gesichtspunkten des Tierschutzes kritisiert, ihre Produktion ist mittlerweile in vielen Ländern verboten. Forschende um Thomas Vilgis vom Max-Planck-Institut für Polymerforschung haben nun echte Foie Gras untersucht und eine Alternative entwickelt, die in Geschmack und Textur sehr ähnlich ist, aber auch das Tierwohl berücksichtigt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Using science for more animal welfare: Researchers develop alternative to goose liver

It is considered a culinary specialty: Foie Gras, or goose liver. Because of its distinctive taste and texture, it is served in many star kitchens around the world and has so far been difficult to imitate. However, the French specialty is repeatedly criticized from the point of view of animal welfare, and its production is now banned in many countries. Researchers led by Thomas Vilgis from the Max Planck Institute for Polymer Research have now examined real foie gras and developed an alternative that is very similar in taste and texture, but also takes animal welfare into account.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

How did the large brain evolve?

New insights into the development of the human brain

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wie ist das große Gehirn entstanden?

Neue Erkenntnisse zur Entwicklung des menschlichen Gehirns

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neues vorklinisches Wahlfach Culinary Medicine auf dem DGE-Kongress für Wissenstransfer ins Medizinstudium ausgezeichnet

Die Doktorandinnen Heidi Schwarzer und Nicola Rosenau erhielten auf dem 62. DGE-Kongress den Posterpreis „Wissenstransfer“ für das innovative vorklinische Wahlfach „Culinary Medicine“ im Medizinstudium. Dieses vermittelt praxisnah im Teaching Kitchen ernährungsmedizinische Beratungskompetenzen anhand der neuen lebensmittelbezogenen DGE-Empfehlungen (sog. FBDGs). Die begleitende Evaluation zeigte signifikante Verbesserungen dieser Kompetenzen bei den Studierenden. Das Lehrkonzept wurde vom Institut für Ernährungspsychologie an der Georg-August-Universität Göttingen gemeinsam mit Culinary Medicine Deutschland e. V. entwickelt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

The Devastating Human Impact on Biodiversity

Humans are having a highly detrimental impact on biodiversity worldwide. Not only is the number of species declining, but the composition of species communities is also changing. These are the findings of a study by Eawag and the University of Zurich published in the scientific journal Nature. It is one of the largest studies ever conducted on this topic.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Der verheerende Einfluss des Menschen auf die Biodiversität

Der Mensch beeinträchtigt die Biodiversität weltweit und in hohem Ausmass. Nicht nur die Artenzahlen nehmen ab, auch die Zusammensetzung der Artengemeinschaften verändert sich. Das zeigt eine im Fachmagazin «Nature» erschienene Studie der Universität Zürich und der Eawag. Es handelt sich um eine der grössten je durchgeführten Untersuchungen zu diesem Thema.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Hidden treasures in the moss

Thuringia is funding a new research group at the Leibniz-HKI that is investigating the moss microbiome

The Leibniz Institute for Natural Product Research and Infection Biology – Hans Knöll Institute (Leibniz-HKI) has founded the new independent junior research group “Metabolomics-guided Natural Product Discovery”. Under the leadership of Dr. Jethro Hemmann, the team is investigating the role of microbial natural products in the moss microbiome and their potential applications in medicine, agriculture and biotechnology.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Verborgene Schätze im Moos

Thüringen fördert eine neue Forschungsgruppe am Leibniz-HKI, die das Moos-Mikrobiom erforscht

Das Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (Leibniz-HKI) hat die neue unabhängige Nachwuchsforschungsgruppe „Metabolomik-geleitete Naturstoffentdeckung“ gegründet. Unter der Leitung von Dr. Jethro Hemmann erforscht das Team die Rolle mikrobieller Naturstoffe im Moos-Mikrobiom und deren potenzielle Anwendungen in Medizin, Landwirtschaft und Biotechnologie.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Nachhaltige Landwirtschaft durch Zusammenarbeit

Um nachhaltige Landwirtschaft zu fördern, hat die EU im Rahmen ihrer Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (AUKMs) entwickelt. Sie sollen Landwirtinnen und Landwirte anregen, Maßnahmen zu Biodiversität, Ökosystemleistungen und Klimaschutz auf ihren Flächen zu integrieren. Die neue GAP-Gesetzgebung von 2023 hebt die Bedeutung innovativer Ansätze, wie kooperativen AUKMs hervor, doch die Teilnahmebereitschaft dazu ist noch unklar.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Major Progress in the Development of New Medications Against Dangerous Fungal Infections

Nanomedicine with siRNA shows first effectiveness against the human-pathogenic fungus Aspergillus fumigatus

A research team from Würzburg has succeeded for the first time in packaging small interfering RNAs (siRNAs) with Amphotericin B (AmB) in anionic liposomes to specifically target the dangerous mold fungus Aspergillus fumigatus. The study, published in the journal Nanoscale and highlighted on the back cover, demonstrates that this RNAi approach shuts down vital fungal genes, thereby inhibiting pathogen growth – a groundbreaking step in the development of new antifungal therapies.

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Schmerz-Präsident richtet dringenden Appell an Bundeskoalitions-Chef-Verhandler/-innengruppe von CDU und SPD

Schmerz-Präsident richtet dringenden Appell an Bundeskoalitions-Chef-Verhandler/-innengruppe von CDU und SPD:

„Millionen Schmerzpatientinnen und Schmerzpatienten und deren versorgende Klinken bitten Sie: Verschließen Sie bei der Krankenhausreform nicht die Tür für neue Leistungsgruppen, auch im Bereich Schmerzmedizin“, so Prof. Dr. Frank Petzke, Präsident der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wenn in Motoneuronen die Müllabfuhr streikt

Felix-Jerusalem-Preis der DGM für Würzburger Forscher

Dr. Patrick Lüningschrör vom Institut für Klinische Neurobiologie des Universitätsklinikums Würzburg (UKW) erhält den 1. Platz beim Felix-Jerusalem-Preis der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke (DGM) für die Entdeckung eines unkonventionellen Mechanismus, mit dem mutierte Proteine aus Nervenzellen geschleust werden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Ozeanwirbel als „Foodtrucks“ der Meere: Studie analysiert erstmals Lipidom-Zusammensetzung kleinräumiger Wirbel

25.03.2025/Kiel. Wie gelangt organische Materie von den produktiven Küstengebieten aufs offene Meer? Eine wichtige Rolle dabei spielen Ozeanwirbel, wie Forschende des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und des MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen jetzt zeigen konnten. Die wirbelförmigen Strömungen enthalten große Mengen energiereicher und lebensnotwendiger Fettmoleküle (essenzielle Lipide) und spielen damit eine zentrale Rolle für die Nahrungsketten im Meer und den Kohlenstoffkreislauf. Die Studie ist jetzt in Communications Earth and Environment veröffentlicht worden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Ocean Eddies – the Food Trucks of the Sea: Study reveals Lipidome Composition of Mesoscale Eddies

25 March 2025/Kiel. How is organic matter transported from productive coastal areas to the open ocean? Researchers from the GEOMAR Helmholtz Centre for Ocean Research Kiel and MARUM – Centre for Marine Environmental Sciences at the University of Bremen have now shown that eddies play a crucial role in this process. The swirling currents contain large amounts of energy-rich and essential fat molecules (essential lipids), which play a key role in marine food webs and the carbon cycle. The study has now been published in the journal Communications Earth and Environment.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

New potential target for colon cancer therapy

Research by the Cluster of Excellence PMI and the DFG Research Unit “miTarget” shows that a protein frequently found in the inflamed intestine could play an important role in the development of cancer / publication in Cancer Communications

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Amino acid profiles as biomarkers for muscle health in older people

The loss of muscle mass and strength poses an increasingly significant challenge for an ageing society. Prof. Kristina Norman’s team at the German Institute of Human Nutrition Potsdam-Rehbruecke (DIfE) has now shown that amino acid profiles could serve as promising biomarkers for muscle health in older people. These findings could help identify people at increased risk of sarcopenia earlier, enabling targeted interventions to enhance quality of life as people age. The results were published in the journal Biogerontology.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neuer möglicher Angriffspunkt für Therapie bei Darmkrebs

Forschungsarbeit des Exzellenzclusters PMI und der DFG Forschergruppe „miTarget“ zeigt, dass im entzündeten Darm häufig vorkommendes Protein eine wichtige Rolle bei der Krebsentstehung spielen könnte / Publikation in Cancer Communications

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Fraunhofer at DMEA 2025: AI, Robotics and Connected Data Spaces — Practical Solutions for Digital Healthcare

To unlock the potential of digital solutions for uses in healthcare, the solutions need to be suitable for real-world practice. That is the only way they can ease the burden on healthcare workers. At the same time, the field needs trustworthy AI systems that ensure secure exchanges of sensitive health data. Eight Fraunhofer institutes will be jointly presenting solutions to these challenges at the DMEA 2025 trade show, held in Berlin from April 8 to 10, 2025. The researchers will be present at Booth D-109 in Hall 2.2, where they will use exhibits and demonstrators to provide exciting glimpses of the health IT of the future and will also be available to talk with attendees.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Fraunhofer auf der DMEA 2025: KI und vernetzte Datenräume – Praxisnahe Lösungen zur digitalen Gesundheitsversorgung

Um das Potenzial digitaler Lösungen für das Gesundheitswesen nutzbar zu machen, müssen diese praxistauglich sein und sich nahtlos in bestehende Abläufe integrieren; nur so entlasten sie das medizinische Personal. Gleichzeitig braucht es vertrauenswürdige KI-Systeme, die den sicheren Austausch sensibler Gesundheitsdaten gewährleisten. Lösungen für diese Herausforderungen präsentieren acht Fraunhofer-Institute gemeinsam vom 8. bis 10. April auf der DMEA 2025 in Berlin. An Stand D-109 in Halle 2.2 geben die Forschenden anhand von Exponaten und Demonstratoren spannende Einblicke in die Gesundheits-IT der Zukunft und stehen für Gespräche zur Verfügung.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Mit Druck gegen Hypertonie: Neue Patientenbroschüre der Deutschen Hochdruckliga als wichtiger Baustein der Prävention

Ein neuer Patientenratgeber der Deutschen Hochdruckliga unterstützt Ärztinnen und Ärzte sowie Apotheken in der Präventionsarbeit von Bluthochdruck. Das 16-seitige Heft eignet sich für alle Patientinnen und Patienten mit Hypertonie – das sind 20 bis 30 Millionen Menschen in Deutschland – oder Personen mit Risikofaktoren. Die Broschüre unterstützt bei der Lebensstilanpassung, die neben frühzeitiger Diagnose und Behandlung schwerwiegende Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenschäden verhindern kann.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Schadstoffe im Ackerboden mit Zwischenfrüchten entfernen

Nitrat, Pestizide, Metalle, Plastik – Böden in der Landwirtschaft enthalten häufig Schadstoffe. Gibt es nachhaltige und klimaneutrale Lösungen, um die Bodengesundheit von Agrarflächen zu verbessern und zu fördern? Ja, sagt ein Forschungsteam des UFZ. Bestimmte Pflanzenarten könnten als Zwischenfrüchte zur Phytosanierung eingesetzt werden, also zum Entfernen von Schadstoffen aus dem Boden. In ihrem im Fachmagazin Trends in Plant Sciences veröffentlichten Artikel tragen die Forschenden Ergebnisse aus mehr als 100 wissenschaftlichen Studien zusammen und zeigen, welche Pflanzen sich nach bisherigem Kenntnisstand eignen, Schadstoffe zu entfernen oder im Wurzelraum zu fixieren.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft