Von kontaminierten Böden zu nachhaltigen Textilien: Einblicke in das pHYBi-Projekt

Das pHYBi-Projekt feiert sein einjähriges Bestehen mit dem Ziel, zirkuläre, biobasierte Textillösungen durch Bodensanierung und Biomasseverwertung voranzutreiben. Das Steinbeis Europa Zentrum ist im pHYBi-Projekt für Kommunikation, Verbreitung und Verwertung zuständig und sorgt durch Aktivitäten wie Co-Creation-Workshops dafür, dass die Innovationen effektiv und nachhaltig genutzt werden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

C-COMPASS: AI-Based Software Maps Proteins and Lipids Within Cells

A new tool developed by Helmholtz Munich and the German Center for Diabetes Research and the University of Bonn makes spatial proteomics and lipidomics easier to use – no coding required. C-COMPASS allows scientists to profile where proteins and lipids are located within cells and to track how these patterns change in response to disease or other factors. By removing the need for programming skills, the software makes spatial omics accessible to a wider group of researchers.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Fighting Cancer: A PhD student from Serbia develops new therapy at Coburg University

By Andreas T. Wolf

Triple-negative breast cancer (TNBC) is among the most aggressive and difficult to treat types of breast cancer. It accounts for 10 to 20 percent of all cases worldwide and is estimated to cause up to 150,000 deaths each year.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

The Foundation of Fertility

A functional sperm tail is essential for successful reproduction. Defects in its development often lead to infertility. This is also shown by a recent international study involving researchers from Würzburg.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Das Fundament der Fruchtbarkeit

Ein funktionsfähiger Spermienschwanz ist für eine erfolgreiche Fortpflanzung unerlässlich. Fehler bei dessen Entwicklung führen oft zu Unfruchtbarkeit. Das zeigt auch eine aktuelle internationale Studie mit Würzburger Beteiligung.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Krebsforschung: Doktorandin aus Serbien entwickelt neue Therapie an der Hochschule Coburg

Triple-negativer Brustkrebs (TNBC) ist eine der aggressivsten Formen von Brustkrebs – und besonders schwer zu behandeln. Weltweit sind bis zu 20 Prozent aller Brustkrebspatientinnen betroffen, jährlich sterben rund 150.000 Frauen daran. Eine Doktorandin aus Serbien forscht jetzt an der Hochschule Coburg an einem neuen Therapieansatz.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

The ship-timber beetle’s fungal partner: more than just a food source

A team from the Max Planck Institute for Chemical Ecology has collaborated with researchers from the University of Würzburg to investigate how a symbiotic fungus helps the ship-timber beetle survive in dead wood. This fungus stores significantly more nutrients than other types of fungi. It also accumulates numerous phenolic substances from the wood in its mycelium. It produces monoterpene alcohols and acetic acid, for example, which inhibit other fungi. Notably, the ambrosia fungus thrives particularly well in acidic environments.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Die Macht der Darm-Enzyme: Warum gesunde Ernährung bei jedem anders wirkt

Forschende des Exzellenzclusters „Balance of the Microverse“ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und dem Leibniz-HKI haben gemeinsam mit internationalen Partnern einen Mechanismus entschlüsselt, der bestimmt, wie unser Darmmikrobiom gesunde Pflanzenstoffe verarbeitet. Das „chemische Kochbuch“ der Darmbakterien ist bei jedem Menschen unterschiedlich – und bei chronischen Erkrankungen oft gestört. Die Ergebnisse ebnen den Weg für personalisierte Ernährungspläne, die gezielt die Balance im Mikrobiom fördern.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Salmonellen in Sesamerzeugnissen

Empfindliche Verbrauchergruppen sollten bestimmte Produkte nicht verzehren

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Schwindel schnell und sicher einordnen mit neuer Leitlinie

Schwindel gehört zu den häufigen und gleichzeitig komplexeren Beratungsanlässen in der hausärztlichen Praxis, da es viele unterschiedliche Ursachen geben kann. Schnelle Orientierung bei Diagnostik und Therapie vermittelt eine neue Leitlinie, die kürzlich von der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) veröffentlicht wurde.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Pandemie wirkt nach: Fitness von Kindern und Jugendlichen bleibt eingeschränkt

Die COVID-19-Pandemie hat zu einem deutlichen Rückgang der körperlichen Fitness bei Kindern und Jugendlichen in Europa geführt, insbesondere bei der Ausdauer, etwa beim Laufen über längere Strecken, und bei der Schnelligkeit beim Sprint. Vor allem die Ausdauer-Werte haben sich bis heute nicht vollständig erholt. Das zeigt eine am BiB durchgeführte Meta-Analyse, die Daten aus 32 Studien mit mehr als 270.000 Teilnehmenden aus 17 europäischen Ländern auswertete. Insgesamt flossen über 1,5 Millionen Fitnessmessungen in die Analyse ein – damit handelt es sich um die bislang umfassendste Auswertung pandemiebedingter Veränderungen der körperlichen Leistungsfähigkeit bei jungen Menschen in Europa.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Zentralabitur in Biologie prüft Kompetenzen einseitig

Vier Kompetenzbereiche stehen für den Biologieunterricht im Lehrplan. Dazu gehören unter anderem auch Erkenntnisgewinnungs- und Bewertungskompetenz. Im Berliner Biologie-Zentralabitur werden aber nahezu ausschließlich biologisches Fachwissen und die Fähigkeit, zielgerichtet Informationen aus Texten und Graphiken zu entnehmen, benötigt. Das ergab eine Auswertung aller Zentralabituraufgaben im Fach Biologie der Jahre 2013 bis 2023 durch Prof. Dr. Leroy Großmann, seit September 2025 in der Biologiedidaktik der Ruhr-Universität Bochum. Er befürchtet, dass dadurch wichtige Kompetenzen auf der Strecke bleiben.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Erster Sonderforschungsbereich zur männlichen Infertilität: DGA e.V. begrüßt Millionen-Förderung der DFG

Millionen für die Erforschung der männlichen Infertilität:
Die Deutsche Gesellschaft für Andrologie e.V. (DGA) begrüßt die Entscheidung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), den ersten Sonderforschungsbereich zum Thema Reproduktionsbiologie und Ursachen männlicher Unfruchtbarkeit einzurichten, als großen Erfolg für die Reproduktionsmedizin.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Ants Signal Deadly Infection in Altruistic Self-Sacrifice

Ant colonies operate as tightly coordinated “superorganisms” with individual ants working together, much like the cells of a body, to ensure their collective health. Researchers at the Institute of Science and Technology Austria (ISTA) have now discovered that terminally ill ant brood, like infected cells, release an odor signaling their impending death and the risk they pose. This sophisticated early warning system facilitates rapid detection and removal of pathogenic infections. The study was published in Nature Communications.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Ameisen signalisieren tödliche Infektion

Eine Ameisenkolonie ist ein „Super-Organismus“. Wie Zellen im Körper kooperieren die Einzeltiere, um die Kolonie gesund zu halten. Forschende am Institute of Science and Technology Austria (ISTA) zeigen nun, dass unheilbar kranke Ameisenbrut – ähnlich infizierter Körperzellen – ein Geruchssignal aussendet, das über ihren baldigen Tod und die damit einhergehende Ansteckungsgefahr informiert. Dieses ausgeklügelte Frühwarnsystem erlaubt schnelles und zuverlässiges Erkennen und Entfernen von Krankheitserregern aus der Kolonie. Die Studie wurde in Nature Communications veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Intelligente Hydrogel-Mikrostrukturen ermöglichen präzise Kraftausübung auf zelluläre Systeme

Innerhalb von Geweben sind Zellen in komplexe, dreidimensionale Strukturen eingebettet, die sogenannte extrazelluläre Matrix. Ihre biomechanischen Interaktionen spielen eine entscheidende Rolle bei zahlreichen biologischen Prozessen. Wissenschaftler*innen des Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts (MPL) haben nun ein neuartiges Lab-on-a-Chip-System auf Basis intelligenter Hydrogelstrukturen entwickelt, das die Ausübung präziser Druckkräfte auf zelluläre Mikroumgebungen ermöglicht. Die kürzlich vorgestellte Methode könnte künftig Anwendungen in der medizinischen Diagnostik bei mechanischen Störungen in lebenden Geweben finden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Intelligent hydrogel microstructures enable the precise application of force to cellular systems

Within tissues, cells are embedded in complex, three-dimensional structures known as the extracellular matrix. Their biomechanical interactions play a crucial role in numerous biological processes. Scientists at the Max Planck Institute for the Science of Light (MPL) have now developed a novel lab-on-a-chip system based on intelligent hydrogel structures, which enables precise pressure forces to be applied to cellular microenvironments. The recently presented method could find future applications in medical diagnostics for mechanical disorders in living tissues.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Städtische Gewässer wichtig für Ernährung, Einkommen und Gemeinschaft

Die Flüsse, Seen und Teiche in den Städten der Welt erfüllen wichtige ökologische und gesellschaftliche Funktionen. Wie nutzen Menschen die blaue Infrastruktur zur Nahrungssuche? Dieser Frage ist ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Universitäten Göttingen und Kassel nachgegangen. In vier indischen Großstädten befragten die Forschenden Menschen, die an Gewässern Nahrung sammelten. Das Ergebnis: Urbane Gewässer spielen eine entscheidende Rolle für die Ernährungssicherheit und die soziale Inklusion. Sie sollten daher stärker in den Fokus der Stadtplanung rücken. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift Nature Cities veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Roboter statt Skalpell

Neue Studie der Universitätsmedizin Magdeburg zeigt, dass Leberoperationen mit Roboterunterstützung das Immunsystem weniger belasten als herkömmliche Eingriffe.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Ökologische Wechselwirkungen in Kläranlagen beeinflussen Antibiotikaresistenzen

Forschende der Universität Koblenz haben jüngst gezeigt, dass das Zusammenspiel von Viren, mikrobiellen Räubern und Bakterien maßgeblich die Zusammensetzung von Resistenzgenen im Abwasser bestimmen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Parkinson-Erkrankung: Neuer multidimensionaler Ansatz erklärt die komplexen Ursachen

Seit 2020 arbeitet Rita Bernhardt, Professorin für Biochemie an der Universität des Saarlandes, gemeinsam mit Partnern an einem neuen Erklärungsmodell für die Entstehung von Parkinson. In ihrer aktuellen Publikation zeigt sie gemeinsam mit der Genetikerin Julia Schulze-Hentrich: Die Erkrankung hat nicht nur genetische oder umweltbedingte Ursachen, wie bisher angenommen, sondern ist das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels, welches auch metabolische Signalwege in den Fokus rückt. Die Erkenntnisse wurden in einer neuen Publikation in der renommierten, im Nature-Portfolio erscheinenden Zeitschrift „npj Parkinson’s disease“ zusammengefasst.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Team investigates significance of newly discovered hydrothermal fields off the island of Milos

A new study published in Scientific Reports reports the discovery of a remarkably extensive hydrothermal vent field on the shelf of Milos Island, Greece. The vents were identified during the METEOR expedition M192, where the research team used a combination of different methods, including underwater technologies such as an autonomous and a remotely operated vehicles, to survey the seafloor. These approaches revealed previously undocumented venting between 100 and 230 meters depth. This makes Milos home to one of the largest known shallow-to-intermediate hydrothermal systems in the Mediterranean and substantially expands current knowledge of vent distribution in the region.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Geruch fettiger Lebensmittel während der Schwangerschaft fördert Fettleibigkeit in der nächsten Generation

Gehirne der Nachkommen ähneln denen von fettleibigen ausgewachsenen Mäusen

Forschende vom Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung haben herausgefunden, dass der Geruch von fettigen Lebensmitteln während der Schwangerschaft das Risiko für Übergewicht und Fettleibigkeit bei den Nachkommen erhöht. Die Forschenden fütterten schwangere Mäuse mit einer gesunden, fettarmen Ernährung, die jedoch fettige Gerüche wie den Geruch von Speck enthielt. Die Mütter selbst veränderten ihren Stoffwechsel nicht, jedoch reagierten ihre Nachkommen stärker auf eine fettreiche Ernährung und entwickelten ausgeprägtere Fettleibigkeit und Insulinresistenz, ein Anzeichen für Typ-2-Diabetes.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Team untersucht Bedeutung neu entdeckter Hydrothermalfelder vor der Insel Milos

Eine neue Studie, die jetzt in Scientific Reports erschienen ist, beschreibt die Entdeckung eines außergewöhnlich großen Hydrothermalfeldes auf dem Schelf der griechischen Insel Milos. Die heißen Quellen wurden während der METEOR-Expedition M192 entdeckt, bei der das Forschungsteam verschiedene Methoden einsetzte – darunter Unterwassertechnologien wie autonome und ferngesteuerte Fahrzeuge, um den Meeresboden detailliert zu untersuchen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Einzellige Jäger schützen Kläranlagen vor Funktionsstörungen

Forschende der Universität Koblenz haben eine Räuber-Beute-Interaktion mit dem Potential zur nachhaltigen Verhinderung von Schlammauftrieb in Kläranlagen entdeckt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft