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Kreuzung alter Hühnerrassen mit modernen Hybriden bietet Potenzial für Zucht und Haltung von Legehennen & Masthühnern
Forschende haben untersucht, wie sich die Kreuzung alter, einheimischer – und zum Teil gefährdeter – Hühnerrassen mit modernen Linien auf Leistung, Tiergesundheit, Robustheit, Verhalten oder Anpassungsfähigkeit der Tiere auswirkt. Das Ergebnis: Die Kombination kann sich lohnen – sowohl im Ökolandbau als auch in konventioneller Haltung. Gleichzeitig trägt sie zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
How Agriculture Is Becoming More Resilient: New Study Highlights the Benefits of Crop Diversification in Arable Farming
Which farming strategies can help agricultural operations better manage yield risks caused by climate change and fluctuating prices in the agricultural product market? A new study by ZALF published in the journal Agricultural Systems uses model calculations to show that farms can significantly reduce their income risk by adopting more diverse farming methods. These methods include cultivating smaller plots and strip cropping or implementing more diverse crop rotations. A distinctive feature of the study is that, in addition to production risks, it also takes into account the growing influence of market risks on agricultural income, which is often overlooked. Quelle:…
Wie die Landwirtschaft widerstandsfähiger wird: Neue Studie zeigt Vorteile vielfältiger Kulturen im Ackerbau
Mit welchen Anbaustrategien können landwirtschaftliche Betriebe besser mit Ertragsrisiken durch den Klimawandel und schwankenden Preisen auf dem Absatzmarkt für Agrarprodukte umgehen? Eine Studie des ZALF zeigt anhand von Modellrechnungen, dass Betriebe ihr Einkommensrisiko deutlich senken können, wenn sie auf Diversifizierung, also vielfältigere Anbaumethoden setzen. Untersucht wurden der Effekt diversifizierter Fruchtfolgen sowie des Anbaus auf kleiner Fläche, in Form des sogenannten Streifenanbaus oder einer Parzellierung. Neben den Produktionsrisiken berücksichtigt die Studie auch den wachsenden, aber häufig übersehenen Einfluss von Marktrisiken auf landwirtschaftliche Einkommen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Neurowissenschaft: Konvergente Evolution von Mechanismen der räumlichen Navigation
Forschende von LMU und Cornell University zeigen, dass Zebrafische und Fruchtfliegen über denselben internen Kompass-Mechanismus verfügen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Wildlife in Chornobyl is changing its behaviour during Russian invasion
An international research team has for the first time investigated how an unfolding armed conflict affected wildlife. During the Russian occupation of the Chornobyl Exclusion Zone in 2022, the scientists used camera traps to document that red deer, roe deer, foxes, and wild boar adjusted their activity patterns in response to the hostilities. The findings have been published in the journal Science. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Lohnfortzahlung macht einen Unterschied, ob Beschäftigte krank zur Arbeit gehen
Europaweite Studie zeigt: Großzügigere Regelungen gehen mit weniger Präsentismus einher Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Wildtiere in Tschernobyl ändern ihr Verhalten während russischer Besetzung
Ein internationales Forschungsteam hat erstmals untersucht, wie sich ein bewaffneter Konflikt auf das Verhalten von Wildtieren auswirkt. Während der russischen Besetzung der Tschernobyl-Sperrzone 2022 dokumentierten die Wissenschaftler*innen mithilfe von Kamerafallen, dass Rotwild, Rehe, Füchse und Wildschweine ihre Tag- und Nachtaktivität den Kriegshandlungen anpassten. Die Ergebnisse sind in der Zeitschrift Science erschienen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Gesund schlafen für Herz und Gefäße: Worauf ist zu achten?
Gestörter Schlaf, zu wenig und zu viel davon schädigt dauerhaft unsere Gesundheit sowie Herz und Kreislauf. Was macht einen gesunden Schlaf aus und wie kann das gelingen? Ein Herzspezialist hat hilfreiche Tipps Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
DGNI Pflege- und Therapiepreis 2026 für „Familienzentrierte Pflege” auf Neuro-Intensivstation Erlangen
Die Deutsche Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI) hat im Rahmen ihrer diesjährigen Jahrestagung ANIM 2026 in Dortmund wieder Preise für außergewöhnliche Leistungen in diesem Bereich vergeben. Die Neuro-Intensivstation des Uniklinikums Erlangen erhielt den DGNI Pflege- und Therapiepreis für die erfolgreiche Einführung und nachhaltige Umsetzung der “Familienzentrierten Pflege”. Das Team entwickelte seit 2023 ein umfassendes Konzept, das Angehörige als zentrale Ressource in den Pflegeprozess einbindet. Jacqueline McFarland, Erlangen, nahm den DGNI Pflege- und Therapiepreis bei der feierlichen Preisverleihung entgegen. Im Interview gibt sie aktuelle Einblicke. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
DGNI Preisträger 2026 im Kurzinterview – herausragende Forschungsarbeiten in der NeuroIntensiv- und Notfallmedizin
Im Rahmen der feierlichen Preisverleihungen der Deutschen Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI) bei der ANIM 2026 in Dortmund wurde Dr. Tobias Mederer, Regensburg mit dem DGNI Nachwuchsförderungspreis geehrt. Dr. Ilko Maier, Göttingen, wurde mit dem DGNI Zukunftspreis ausgezeichnet. Im Interview geben beide Experten Einblicke in ihre herausragenden Forschungen und ihre weiteren wissenschaftlichen Pläne. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
NeuroIntensiv- und Notfallmedizin: Kurzinterviews mit den DGNI Preisträgern 2026
Die Deutsche Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI) hatte auch für 2026 wieder Preise ausgeschrieben, mit denen herausragende Wissenschaftler ausgezeichnet und beim ANIM 2026 Kongress in Dortmund geehrt wurden. Im Rahmen der feierlichen Preisverleihungen wurden Prof. Dr. Patrick Schramm, Gießen und Marburg sowie Dr. Stefan Wolf, Berlin, mit dem Neurointensivpreis der DGN und der DGNI ausgezeichnet. Im Interview geben sie Einblicke in ihre herausragenden Forschungen und ihre weiteren wissenschaftlichen Pläne. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
DGNI: Kritischer Blick auf gesundheitspolitische Entwicklung – Die Notfallreform rückt näher
Prof. Dr. med. Matthias Klein, München, einer der führenden deutschen Experten für Neurointensiv- und Notfallmedizin, wirft als amtierender Präsident der Deutschen Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI) einen Blick auf die aktuellen gesundheitspolitischen Entwicklungen und setzt kritische Akzente: Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Promising single-dose malaria treatment advances toward pan-African clinical trial
Researchers at the German Center for Infection Research (DZIF) have developed a promising single-dose malaria treatment that could help address growing drug resistance and simplify treatment for patients. The four-drug combination treatment, known as SPAP, is now being prepared for large-scale clinical testing across Africa. Prof. Ghyslain Mombo-Ngoma, who was named to the 2026 TIME100 Health list in recognition of his contributions to global health research, is co-leading the project. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Neue S3-Leitlinie stärkt Versorgung von Menschen mit Psychose und Sucht
Eine neue S3-Leitlinie soll die Versorgung von Menschen mit Psychosen und einer zusätzlichen Suchterkrankung deutlich verbessern. Die Leitlinie „Psychosen mit komorbider substanzbezogener Störung“ wurde gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) und der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (DG-Sucht) herausgegeben. Sie gibt evidenzbasierte Empfehlungen für die Behandlung dieser besonders belasteten Patientengruppe. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
A new look at how the heart really beats
Medical Center – University of Freiburg makes cardiac motion easy to understand with 3D animation / Common depictions often oversimplify cardiac deformation / New animation supports teaching and research Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Individuelle Therapien, präzisere Diagnostik, mehr Patientenbeteiligung: 10 Jahre Krebsforschung am Bosch Health Campu
Krebs wird immer häufiger von einer tödlichen zu einer behandelbaren, oft chronischen Erkrankung. Zu diesem Erfolg trägt seit zehn Jahren das Robert Bosch Centrum für Tumorerkrankungen (RBCT) mit innovativen Forschungs- und Therapieansätzen bei. Auch für die nächsten Jahre sind bereits neue Projekte angestoßen – mit maßgeblicher Förderung durch die Robert Bosch Stiftung. Am 27. Juni gewährt das RBCT im Rahmen des Stuttgarter Wissenschaftsfestivals seltene Einblicke in seine Arbeit. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Endlich richtig: So schlägt das Herz wirklich
Universitätsklinikum Freiburg macht Herzbewegung mit 3D-Animation verständlich / Bisherige Darstellungen zeigen grundlegende Fehler / Neue Animation hilft Lehre und Forschung Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Projekt zu erblichem Darmkrebs mit Felix Burda Award ausgezeichnet
Bessere Prävention und Versorgung für Menschen mit Lynch-Syndrom und deren Familien – Projekt mit Felix Burda Award ausgezeichnet Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
DGSM-Aktionstag 2026 zum Thema Sport und Schlaf: Wie sinnvoll ist Protein vor dem Schlaf?
Anlässlich des DGSM-Aktionstags „Erholsamer Schlaf“ am 21. Juni 2026 rückt ein aktueller Ernährungstrend in den Fokus: der sogenannte „Pre-Sleep-Protein-Hack“. Besonders bei Leistungs- und Hobbysportlern gilt die gezielte Eiweißzufuhr vor dem Schlafengehen als mögliche Strategie zur Verbesserung von Regeneration und Muskelaufbau. Doch wie groß ist der tatsächliche Effekt? Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Bär: „Health XP macht die Medizin der Zukunft spielerisch erlebbar“
Interaktive Ausstellung „Health XP“ startet Deutschland-Tour im Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft Beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung beginnt heute die „Health XP“ ihre Reise durch Deutschland – eine mobile und interaktive Ausstellung zum Thema des aktuellen Wissenschaftsjahres „Medizin der Zukunft“. Sie vermittelt spielerisch, wie moderne Medizin entsteht, was sie heute schon leistet und welche Möglichkeiten sie für die Zukunft eröffnet. Die „Health XP“ tourt von Juni bis Oktober als Roadshow durch zwölf Städte. Der Eintritt ist kostenlos. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Gesetzesentwurf der EU-Kommission zu Pestiziden: Europäische Forscher*innen benennen Risiken
Die Europäische Kommission will zentrale Bestimmungen, die bisher für die Zulassung von Pestiziden gelten, mit einem neuen Gesetzespaket reformieren. Wissenschaftler*innen von 27 europäischen Forschungseinrichtungen weisen darauf hin, dass das „Omnibus-Paket X: Sicherheit von Lebens- und Futtermitteln“ zentrale Schutzmechanismen der Zulassung schwäche – mit Auswirkungen für Mensch und Umwelt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Extreme Hitze: Vorsichtsmaßnahmen für Menschen mit Herzerkrankungen
Hitzewarnung: Tipps der Herzstiftung für ältere Menschen und Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzschwäche oder Koronare Herzkrankheit (KHK) Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Neue Studie zu Verhaltensauffälligkeiten bei Demenz im häuslichen Umfeld
digiDEM Bayern-Studie untersucht Unterschiede bei Symptomen Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Young adults are significantly less familiar with typical species in their surroundings
Many young adults are familiar with common species such as dandelions or sparrows. In contrast, plants and birds typical of fields, meadows, and other agricultural habitats are significantly less well known. This is shown by a new study from the Leibniz Centre for Agricultural Landscape Research (ZALF) published in the Journal of Ethnobiology and Ethnomedicine. For the study, the research team surveyed 463 adults of various age groups in an agricultural region of Germany. The results suggest that knowledge of typical agricultural landscape species is declining, particularly among younger generations. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Kornblume und Feldlerche geraten aus dem Blick: Jüngere Erwachsene kennen deutlich weniger typische Arten ihrer Umgebung
Viele junge Erwachsene kennen bekannte Arten wie Löwenzahn oder Spatzen. Deutlich weniger bekannt sind dagegen Pflanzen und Vögel, die typisch für Felder, Wiesen und andere Agrarlebensräume sind. Das zeigt eine neue Studie des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) im Fachjournal Journal of Ethnobiology and Ethnomedicine. Für die Untersuchung befragte das Forschungsteam 463 Erwachsene verschiedener Altersgruppen in einer landwirtschaftlich geprägten Region Deutschlands. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Wissen über typische Arten der Agrarlandschaft insbesondere bei jüngeren Generationen abnimmt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft