Schlagwort: IDW
FAIR Research Data
28. Januar 2026
In a new publication, researchers from the German Center for Diabetes Research (DZD) and the University Medicine Greifswald show how research data can be processed to be FAIR on a step-by-step basis, i.e. such that they can be found, accessed and reused in an interoperable manner. Using the DZD Core Data Set as an example, they compare different FAIRification work flows, evaluate their strengths and challenges and provide concrete recommendations for the scientific community.
Vorsorge gegen künftige Pandemien: Impfstoffkandidat gegen MERS zeigt langanhaltende Immunantwort
28. Januar 2026
Eine neue Studie zeigt erstmals, dass ein experimenteller Impfstoff gegen das Middle East Respiratory Syndrome (MERS) auch zwei Jahre nach Auffrischungsimpfung eine stabile und funktionsfähige Immunantwort im Menschen auslöst. Die Ergebnisse markieren einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem wirksamen Impfstoff gegen MERS und stärken die wissenschaftliche Grundlage für die Pandemieprävention. Die klinische Langzeitstudie wurde von einem internationalen Forschungsteam des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) durchgeführt, durch das DZIF und die Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI) gefördert und in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.
Jane Reznick receives ‘Proof of Concept’ grant from the European Research Council
28. Januar 2026
The NEWHEART projects develop a new treatment option after heart attacks / ERC funding of 150,000 euros over 18 months allows researchers to explore the commercial or societal potential of their work
Jane Reznick erhält „Proof of Concept“-Förderpreis des Europäischen Forschungsrates
28. Januar 2026
Das Projekt NEWHEART entwickelt neue Therapiemöglichkeit nach Herzinfarkten / Die ERC-Förderung in Höhe von 150.000 Euro über 18 Monate ermöglicht den Transfer in Markt und Gesellschaft
Dichtes Holz – Wie unterschiedlich Bäume wachsen
28. Januar 2026
Wie dicht das Holz von Bäumen und Sträuchern ist, variiert stark – nicht nur zwischen verschiedenen Arten, sondern auch innerhalb einer Art, je nachdem, wo die Pflanzen wachsen. Um besser untersuchen zu können, wie diese Unterschiede entstehen, haben Forschende aus aller Welt über viele Jahre hinweg mehr als 100.000 Datensätze zur Holzdichte von über 16.000 Pflanzenarten gesammelt und in einer seit 2009 frei zugänglichen Datenbank zusammengestellt. Ein Forschungsteam der Universität Potsdam und der University of Namibia (UNAM) hat zuletzt wichtige Datensätze aus einer Region im südlichen Afrika ergänzt, die zuvor in der Datenbank fehlten.
DGfN fordert stärkere europäische Transplantationspolitik
27. Januar 2026
Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) unterstützt eine europaweite Initiative der European Kidney Health Alliance (EKHA) und weiterer Fachgesellschaften. Diese fordern die Europäische Kommission dazu auf, den zweiten EU-Aktionsplan zu Organspende und Transplantation auf den Weg zu bringen. Die Allianz drängt zudem darauf, die im Jahr 2024 verabschiedeten EU-Ratsbeschlüsse zu Organspende und Transplantation in konkrete politische Maßnahmen zu überführen. Hintergrund ist der nach wie vor signifikante Organmangel.
BIÖG & GZSZ: Gemeinsam gegen Essstörung – Neue Bulimie-Storyline bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“
27. Januar 2026
Die RTL-Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ thematisiert die Erkrankung Bulimie. Im Mittelpunkt steht Lilly, die einen Rückfall erlebt. In Kooperation mit dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit soll die Storyline für Essstörungen sensibilisieren. Ziel ist es, Betroffene zu stärken, Vorurteile abzubauen und Wege zur Hilfe aufzuzeigen – auch für Angehörige.
ZiF-Konferenz 2026: Gesundheit weiter denken
27. Januar 2026
Das Gesundheitswesen steckt in einer Dauerkrise – dabei mangelt es nicht an Verbesserungsvorschlägen. Aber warum gelingt es so selten, diese auch umzusetzen? Wo sind Innovation und Verbesserung bereits gelungen? Welche Ideen sind gescheitert und woran? Wie kann man es besser machen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der ZiF-Jahreskonferenz 2026 „Gesundheit weiter denken“, die am 4. Februar am Zentrum für interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld stattfindet.
Unravelling Spider Silk: What High-Tech Fibres Can Learn from Nature
27. Januar 2026
What makes spider silk so extraordinarily strong and elastic at the same time? This was the focus of recent investigations carried out by researchers from the University of Greifswald, the University of Bonn and the Museum of Natural Science in Buenos Aires. In material and behavioural analyses, they discovered that net-casting spiders modulate their silk microstructurally – combining immense elasticity with robustness. The results of the international study, which are published on 26 January 2026 in the journal PNAS will enable new approaches for the industrial production of synthetic fibres.
Earliest evidence of wooden tools used by humans
27. Januar 2026
International research team from Germany, the UK and Greece finds evidence of wooden tool use in Greece 430,000 years ago
Frühester Nachweis von Menschenhand genutzter Holzwerkzeuge
27. Januar 2026
Internationales Forschungsteam der Universitäten Tübingen und Reading sowie der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung entdeckt rund 430.000 Jahre alte Belege in griechischer Fundstätte
Spinnenfäden entschlüsselt: Was Hightech-Fasern von der Natur lernen können
27. Januar 2026
Was macht Spinnenfäden so außergewöhnlich reißfest und zugleich elastisch? Dieser Frage sind Forschende der Universität Greifswald gemeinsam mit Kolleginnen der Universität Bonn und dem Naturkundemuseum Buenos Aires nachgegangen. In Material- und Verhaltensanalysen fanden sie heraus, dass die Kescherspinne ihre Fäden mikrostrukturell modulieren kann und hierdurch enorme Elastizität mit Widerstandskraft kombiniert. Die Ergebnisse der internationalen Studie, die am 26. Januar 2026 in der Fachzeitschrift PNAS erscheint, eröffnen neue Ansätze für die industrielle Herstellung synthetischer Fasern.
KI-Tool „Helixer“ entdeckt Gene in unbekannten Organismen
27. Januar 2026
Forscherinnen und Forscher des Forschungszentrums Jülich und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf haben ein Werkzeug entwickelt, das die Genforschung spürbar verändern könnte: „Helixer“ bestimmt Gene direkt aus DNA-Sequenzen – ohne Laborversuche oder Vorwissen über den untersuchten Organismus.
Zoster-Impfung senkt das Demenzrisiko und kann womöglich das Fortschreiten einer Demenz verlangsamen
27. Januar 2026
Kann die Impfung gegen das Varizella-Zoster-Virus (VZV), welches Windpocken und Gürtelrose auslöst, vor einer Demenz schützen? Im Jahr 2025 sind zwei große Studien – eine aus UK, eine andere aus Australien – publiziert worden, die beide quasi ein „Real-Life-Experiment“ waren und einen eindrucksvollen Nachweis liefern. Nun bestätigt eine aktuelle Publikation den beobachteten Effekt. Zwar wurde in allen Studien ein Lebendimpfstoff verwendet, der inzwischen in Deutschland und anderen Ländern nicht mehr verwendet wird, dennoch gehen DGN-Experten von einem ähnlichen Effekt des neuen rekombinanten Vakzins aus und raten Menschen ab 60 Jahren zur Impfung.
Bluttest soll Einblick in die Infektionsgeschichte eines Menschen geben
26. Januar 2026
Forschende wollen die Sensoren des Immunsystems unter die Lupe nehmen
Prediabetes: Blood-Based Epigenetic Markers Enable More Precise Risk Assessment
26. Januar 2026
Prediabetes is an extremely heterogeneous metabolic disorder. Scientists from several partner institutes of the German Center for Diabetes Research (DZD)* have now used artificial intelligence (AI) to identify epigenetic markers that indicate an elevated risk of complications. A simple blood test could be sufficient to identify individuals at high risk of developing type 2 diabetes and its complications at an early stage. The study shows how data-driven approaches and molecular medicine interact in the diagnostic process.
Mehr als Mitbewohnende: Wie Darmbakterien Immunreaktionen steuern
26. Januar 2026
Bakterien im menschlichen Darm können Proteine direkt in menschliche Zellen einschleusen und dadurch aktiv Immunreaktionen beeinflussen. Unter der Leitung von Forschenden bei Helmholtz Munich und mit Beteiligung der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), der Aix-Marseille-Universität, des Inserm sowie weiterer internationaler Partner hat das Konsortium diesen bislang unbekannten Kommunikationsmechanismus zwischen Darmbakterien und menschlichen Zellen entdeckt. Die Ergebnisse zeigen den Einfluss des Darmmikrobioms auf den menschlichen Körper und könnten erklären, in welchem Maße Veränderungen der Darmflora entzündliche Erkrankungen, darunter Morbus Crohn, begünstigen.
Prädiabetes: Blutbasierte epigenetische Marker ermöglichen präzisere Risikoabschätzung
26. Januar 2026
Prädiabetes ist eine äußerst heterogene Stoffwechselstörung. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mehrerer Partnerinstitute des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) e.V.* haben jetzt mit künstlicher Intelligenz (KI) epigenetische Marker identifiziert, die auf ein erhöhtes Risiko für Folgeerkrankungen hinweisen. Bereits eine einfache Blutprobe könnte ausreichen, um Hochrisikopersonen für die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes und seiner Komplikationen frühzeitig zu erkennen. Die Studie zeigt, wie datengetriebene Ansätze und molekulare Medizin bei der Diagnostik ineinandergreifen.
More Than Just Gut Cohabitants: How Gut Bacteria Control Immune Responses
26. Januar 2026
Bacteria in the human gut can directly deliver proteins into human cells, actively shaping immune responses. Led by researchers at Helmholtz Munich, with participation from Ludwig Maximilians University (LMU), Aix Marseille University, Inserm, and international partners, the consortium has discovered this previously unknown mechanism of communication between gut bacteria and human cells. The findings reveal a new way in which the gut microbiome can influence the human body and may help explain how changes in gut bacteria contribute to inflammatory diseases such as Crohn’s disease.
GFFA panel guests discussed the challenges of efficient water use in Eastern European and Central Asian agriculture
24. Januar 2026
On 16 January 2026, IAMO and the German Agribusiness Alliance (GAA) organised a panel discussion on “Getting to the point: sustainable water use and innovative agricultural technologies in Eastern European and Central Asian agriculture”. The expert panel took place as part of the Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) at CityCube Berlin, Germany.
GFFA-Podiumsgäste diskutierten über die Herausforderungen einer effizienten Wassernutzung in der Landwirtschaft
24. Januar 2026
Am 16. Januar 2026 veranstaltete das IAMO gemeinsam mit der German Agribusiness Alliance (GAA) eine Podiumsdiskussion zum Thema „Auf den Punkt: Nachhaltige Wassernutzung und innovative Agrartechnologien in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens“. Das Fachpodium fand im Rahmen des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) im CityCube Berlin statt.
A mechanical view on metastasis and the role of tumor cell viscosity
24. Januar 2026
Millions of people worldwide are diagnosed with cancer every year. In advanced tumor diseases, cancer cells detach from the original tumor and settle in other parts of the body to form metastases. On their way, they have to be distributed via the body’s own transport system, such as blood or the lymphatic vascular system, and overcome numerous mechanical hurdles. A multidisciplinary research team has investigated how the mechanical properties of tumor cells circulating through blood vessels influence their metastatic pathways. The results, recently published in Nature Materials, provide important building blocks for understanding metastasis.
Eine mechanische Sichtweise auf Metastasen und die Rolle der Viskosität von Tumorzellen
24. Januar 2026
Weltweit erkranken jedes Jahr Millionen Menschen an Krebs. Bei fortgeschrittenen Tumorerkrankungen können sich Krebszellen vom ursprünglichen Tumor lösen und sich an anderen Stellen im Körper wieder ansiedeln, um dort Metastasen zu bilden. Auf ihrem Weg müssen sie über das körpereigene Transportsystem wie das Blut- oder Lymphgefäßsystem verteilt werden und dabei zahlreiche mechanische Hürden überwinden. Ein multidisziplinäres Forschungsteam hat untersucht, wie die mechanischen Eigenschaften von Tumorzellen ihren Metastasierungsweg beeinflussen, während sie durch die Blutgefäße zirkulieren.
New cutting-edge technology produces detailed full-body images in a single step
24. Januar 2026
With the first total-body PET/CT in Germany, the fourth worldwide, Hannover Medical School (MHH) is setting new standards in diagnostics, patient care and research – faster, more precise and with less radiation than ever before.
New lysosome atlas reveals cause of rare neurological disease
23. Januar 2026
Together with colleagues from Stanford University, USA, researchers at the Leibniz Institute on Aging (FLI) have, for the first time, created a comprehensive cell type-specific atlas of lysosomes in the brain, the cell organelles which are responsible for degradation and recycling processes. The study shows that lysosomes in neurons differ significantly from those in other brain cells. Particularly striking is the previously little-noticed protein SLC45A1, which plays a central role in neuronal lysosomes. Mutations in this protein lead to a previously unclear neurological disease that can now be classified as a lysosomal storage disorder.