Meilenstein für den Denkmalschutz: Chemisches Schutzschild gegen sauren Regen und Bakterien

Ulmer Chemiker haben einen Schutzfilm entwickelt, der Bauwerke oder etwa Statuen aus Naturstein vor schädlichen Umwelteinflüssen schützt. Die transparente Flüssigkeit POM-IL wirkt sowohl als Schutzschild gegen sauren Regen als auch gegen Biofilme, die durch Bakterien verursacht werden. Anhand von „Härtetests“ – unter anderem wurden Gesteinsproben stundenlang mit simuliertem sauren Niederschlag beregnet – konnten die Chemiker um Prof. Carsten Streb die Wirksamkeit und Beständigkeit des Korrosionsschutzes nachweisen. Der Fachbeitrag, bei dem der Bauhüttenmeister des Ulmer Münsters beraten hat, ist in „Angewandte Chemie“ erschienen. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Wie Bakterien das kindliche Immunsystem im Darm prägen

HZI-Forscher entdecken, wie eine frühe Besiedelung mit Mikroben die Eigenschaften von Lymphknoten im Darm lebenslang definiert (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

With a little help from my friends

Mathematisches Modell erklärt, warum uns einige Bakterien auch in kleiner Dosis krank machen können – Studie in PNAS veröffentlicht (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Wie Blätter mit den Wurzeln sprechen

Internationales Forscherteam unter Beteiligung der Universität Tübingen untersucht die Spross-Wurzel-Kommunikation bei der Symbiose von Pflanzen mit Stickstoff fixierenden Bakterien (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Cecilia Jonsson: Contemporary Diagram – Berlin

Ein Residenz- und Ausstellungsprojekt von singuhr — projekte und der Schering Stiftung

Können Klang und Musik, Töne und Melodien das Wachstum und die Formation von Bakterien im Abwasser beeinflussen? Dieser Frage spürt die schwedische Künstlerin Cecilia Jonsson in ihrem Projekt „Contemporary Diagram – Berlin“, im Rahmen der Berlin Art Week 2018, nach. (Mehr in: Veranstaltungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Krebs durch Bakterien: Viel mehr als nur lästig

Unter dem Mikroskop erscheint Helicobacter pylori (blau gefärbt) fast elegant. Doch die Bakterien verursachen nicht nur Magengeschwüre und Gastritis, sondern auch Tumore.

Lange Zeit wurden die Folgen von bakteriellen Infektionen unterschätzt. Inzwischen weiß man, dass Mikroben sogar Krebs auslösen.

(Mehr in: Medizin & Ernährung – FAZ.NET)

Zelluläres Gedächtnis überlistet Krankheitskeime

Studie des Kiel Evolution Center belegt Wirksamkeit der sequentiellen Antibiotika-Therapie gegen den Krankheitskeim Pseudomonas aeruginosa

Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt davor, dass sich scheinbar harmlose Bakterieninfektionen in den nächsten Jahren zu einer der häufigsten Todesursachen vor allem in den Industrienationen entwickeln könnten. Diese dramatische Bedrohung ist entstanden, weil die seit Jahrzehnten als Standardtherapie verschriebenen Antibiotika in vielen Fällen durch sich ausbreitende Resistenzen wirkungslos geworden sind und diese Entwicklung mit zunehmender Geschwindigkeit weitergeht. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Kleinste Verschwörungen – WIE BAKTERIEN MITEINANDER KOMMUNIZIEREN

Professor Bonnie L. Bassler, PhD gilt als Wegbereiterin eines neuen, bedeutenden Forschungszweigs der Mikrobiologie, der Kommunikation zwischen Bakterien – dem sogenannten Quorum Sensing. Professor Bassler ist Forscherin am Howard Hughes Medical Institute und Leiterin des Instituts für Molekularbiologie der Universität Princeton in New Jersey, USA. Sie beschrieb die chemische Kommunikation zwischen Bakterien und begründete damit ein neues Paradigma von Bakterien als interagierende Organismen.

Für ihre herausragenden Forschungsarbeiten erhält Bonnie L. Bassler den Ernst Schering Preis 2018. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis ist einer der renommiertesten deutschen Wissenschaftspreise. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Wie Bakterien eine Behandlung mit Antibiotika im Schlaf aussitzen

Wissenschaftler der Universität Tübingen untersuchen die Grundlagen eines Therapieversagens, das nicht auf Resistenzen beruht (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Bakterien optimieren ihr Schwimmverhalten

Erst die optimale Länge des bakteriellen Fortbewegungsorganells ermöglicht ein effizientes Schwimmverhalten (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Neuer Eisentransporter bei Getreide-assoziierten Bakterien entdeckt

Jena. Ein Jenaer Forscherteam hat ein neues Siderophor („Eisenträger“) entdeckt. Das Gramibactin genannte Molekül wird von Bakterien gebildet, die im Wurzelbereich von Mais und Weizen leben. Es bindet schwerlösliches Eisen aus der Umgebung und bringt es in den bakteriellen Stoffwechsel ein. Die Getreidepflanzen profitieren davon, da sie das von den Bakterien mobilisierte Eisen aufnehmen und mehr Chlorophyll bilden können. Gramibactin bindet Eisen auf eine aus der Natur bisher nicht bekannte Art. Die im Fachjournal Nature Chemical Biology veröffentlichte Studie beleuchtet das komplexe Zusammenspiel des Wurzelmikrobioms mit der Wirtspflanze und dessen Bedeutung für die menschliche Ernährung. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Forschungsteam der Universität Hamburg identifiziert Aufbau von 100S-Ribosomen

Einem Forschungsteam um Dr. Bertrand Beckert aus dem Fachbereich Chemie der Universität Hamburg ist es gelungen, die genaue Bindung verschiedener Moleküle an 100S-Ribosomen von Bakterien zu identifizieren. Das Wissen könnte den Weg für die Entwicklung von neuartigen Antibiotika und anderen antimikrobiellen Substanzen ebnen. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal „Nature Microbiology“ veröffentlicht. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Parkinson-Krankheit: So könnte ein körpereigenes Protein als Medikament infrage kommen

Forscher haben das Protein Nurr1 so modifiziert, dass es von außen in Zellen eindringen kann. Eine Fehlfunktion des Proteins kann unter anderem eine Ursache der Parkinson-Krankheit sein. Nurr1 wird schon länger als möglicher Ansatzpunkt für die Parkinson-Therapie diskutiert, ist in seiner normalen Form aber nicht brauchbar, da es nicht in Zellen gelangen kann. Ein Team der Ruhr-Universität Bochum und der US-amerikanischen National Institutes of Health (NIH) nutzte ein Importsignal aus Bakterien, um Nurr1 in Zellen einzuschleusen. Die Wissenschaftler zeigten auch, dass sich das modifizierte Protein positiv auf das Überleben von Dopamin-produzierenden Nervenzellen auswirken kann. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Wenig essen ist gesund dank Darmbakterien

Eine kalorienarme Ernährung verlängert das Leben von Mäusen und sie werden auch gesünder und schlanker. Ein vom SNF unterstütztes Forschungsteam hat nun eine Erklärung für diese Tatsache gefunden: Ausschlaggebend ist die Darmflora und ihre Auswirkung auf das Immunsystem. Die Forschenden fanden auch Wirkstoffe, die den Effekt einer kalorienarmen Ernährung simulieren und neue Möglichkeiten zur Behandlung von Übergewicht eröffnen. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Wie Bakterien ihre gefährliche Fracht an die richtige Adresse bringen

Forscher der Universität Tübingen erkennen, wie Krankheitserreger ähnliche Proteine für den Einsatz in der eigenen Zelle oder als Gift sicher unterscheiden (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Welche Bakterien mit uns U-Bahn fahren

Jena/Hongkong. In einer aktuellen Studie analysierte ein Team um Gianni Panagiotou vom Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie in Jena (Leibniz-HKI), wie sich die Mikroorganismen der Reisenden im Hongkonger U-Bahn-Netz über den Tag hinweg vermischen. Während jede Linie am Morgen einen charakteristischen mikrobiellen Fingerabdruck besitzt, bildet sich bis zum Abend ein einheitliches Mikrobiom, das das gesamte Metro-System bevölkert. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Die ganz frühe Kindheit prägt die Bakteriengemeinschaft im Darm

Eine internationale Studie mit Beteiligung des Exzellenzclusters Entzündungsforschung weist zum ersten Mal einen Faktor nach, der nur in einer kurzen Phase nach der Geburt aktiv ist und lebenslange Folgen hat. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

UV-Strahlung bremste die Ausbreitung der frühesten sauerstofffreisetzenden Bakterien

Internationales Forscherteam unter Beteiligung der Universität Tübingen untersucht Teilchen aus Eisen und Kieselsäure als Sonnenschutz im frühen Ozean (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Im Kampf gegen Bakterien braucht es genügend Energie

Um Bakterien und Pilze einzufangen und abzutöten, bauen weisse Blutkörperchen Netze aus DNA und toxischen Proteinen. Diese «Fangnetze» unseres Immunsystems sind nur dank einer zusätzlichen Energiequelle in diesen Abwehrzellen möglich, wie Forschende der Universität Bern herausfanden. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Kaltes Plasma für sichere Lebensmittel

Forscher-Team prüft neues Verfahren, um Bakterien auf Lebensmitteln abzutöten. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Pollen-Taxi für Bakterien

Bei Asthmatikern können unterschiedliche Stoffe in der Luft Atemprobleme verursachen. Dazu gehören Bakterien und ihre Bestandteile, die Entzündungen auslösen können. Wie sie in die Luft gelangen, war allerdings bisher unklar. Ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München (HMGU) konnte zeigen, dass hauptsächlich der Pollen des Beifußes Bakterien transportiert und so noch aggressiver wird. Dies ist jedoch nicht der Fall in bestimmten alpinen Regionen wie Davos. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Klinische Studie in Pakistan: InfectoGnostics-Test spürt multiresistente Bakterien auf

Der molekulare Resistenz-Test „CarbDetect AS-2 Kit“ ist das erste Produkt, das durch die Zusammenarbeit am InfectoGnostics Forschungscampus entstanden ist. Eine klinische Studie in Pakistan belegt nun, dass der kostengünstige Test die Voraussetzungen für den Einsatz in Klinik-Laboren erfüllt: Mit einer Zuverlässigkeit von 98,8 Prozent identifizierte der Test die Gene für die besonders problematischen Carbapenem-Resistenzen. Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt im Fachjournal „Future Microbiology“ veröffentlicht (doi: 10.2217/fmb-2018-0082). (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Blockade am Rezeptor

Wenn Chlamydien den menschlichen Körper befallen, startet das Immunsystem seine Abwehrmechanismen. Doch die Bakterien wissen sich zu wehren. Neue Details ihrer Strategie haben Würzburger Wissenschaftler jetzt entschlüsselt. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

TU Berlin: Krankenhauskeim MRSA: Neues Antibiotikum entdeckt

Wissenschaftler der TU Berlin entdecken neue Klasse von Lipopeptid-Antibiotika, die vielversprechende Aktivitäten gegen multiresistente Bakterien aufweist (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Leibniz-Institut DSMZ erweitert seinen Bestand um die wichtige Organismengruppe der Cyanobakterien

Das Leibniz-Institut DSMZ, eines der größten Bioressourcenzentren der Welt, schließt damit eine Lücke in ihrem Angebot biologischer Ressourcen für Wissenschaft und Forschung. Zum Start umfasst die Sammlung rund 100 marine Cyanobakterien, der Bestand wird in den nächsten Jahren aber deutlich anwachsen. Neben dem Erwerb von Cyanobakterien ist ab sofort auch deren Hinterlegung an der DSMZ möglich. In der offenen Sammlung ist dies kostenlos. Cyanobakterien zählen zu den ältesten Lebensformen überhaupt. Sie sind von großer ökologischer Bedeutung, aber auch von biotechnologischem Interesse. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)