Stadtgrün: Gesundheitsbooster oder Pollenfalle?

Stadtgrün ist gut für die individuelle Gesundheit und das innerstädtische Klima, kann für Allergikerinnen und Allergiker jedoch zur Belastung werden. Wissenschaftlerinnen am Lehrstuhl für Umweltmedizin der Universität Augsburg beschäftigen sich mit der Frage wie urbane Vegetation Allergien beeinflusst. Sie sind Co-Autorinnen einer internationalen Leitlinie zur gesundheitsförderlichen Stadtplanung und erstellten eine hochaufgelösten Kartierung allergener Hotspots in Augsburg. Ebenfalls am Lehrstuhl entwickelt wurde die Pollen-Warn-App PollDi, die nach einer Testphase in Augsburg und Bad Hindelang nun frei verfüg- und nutzbar ist. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Neu aufgelegt: das Kochbuch der Deutschen Leberstiftung für eine lebergesunde Ernährung in aktualisierter Auflage

Hannover, 26. Februar 2026 – Die Fettlebererkrankung, heute als Steatotische Lebererkrankung (SLD) bezeichnet, ist die häufigste Lebererkrankung in Deutschland. Schätzungen zufolge sind rund 20 Millionen Menschen betroffen. Eine gesunde, an die jeweilige Erkrankung angepasste Ernährung kann den Verlauf einer Fettlebererkrankung und anderer Lebererkrankungen positiv beeinflussen – bei Fettlebererkrankungen sogar zur Heilung beitragen. Eine wertvolle Unterstützung bietet dabei „Das große Kochbuch für die Leber“, das ab sofort in der zweiten, aktualisierten Auflage erhältlich ist. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Tuberkulose systematisch bekämpfen: Wie die Umgebung das TB-Risiko prägt

In einer neuen Studie stellen LMU-Forschende einen Ansatz vor, der Tuberkulose als Folge umfassenderer systemischer Kräfte betrachtet. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Dr. Anja Schork Receives “Junior Faculty Award 2025”

The journal ‚Metabolism‘ honors DZD researcher Dr. Anja Schork with the Junior Faculty Award 2025. The physician and scientist receives the award for her significant contribution as first author of the publication “Differential risk assessment in persons at risk of type 2 diabetes using urinary peptidomics”. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Dr. Anja Schork mit „Junior Faculty Award 2025“ ausgezeichnet

Die Fachzeitschrift ‚Metabolism‘ ehrt die DZD-Forscherin Dr. Anja Schork mit dem „Junior Faculty Award 2025“. Die Medizinerin und Wissenschaftlerin erhält die Auszeichnung für ihren bedeutenden Beitrag als Erstautorin der Publikation „Differential risk assessment in persons at risk of type 2 diabetes using urinary peptidomics“. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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How oxygen enriched the Earth’s atmosphere 2.5 billion years ago

University of Tübingen researchers investigate how O2-producing cyanobacteria survived toxic iron compounds to flourish and multiply Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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A tale of coevolution: Nuclear speckles aid GC-rich RNA processing

In a new study in Cell, the group of Tuğçe Aktaş (MPIMG) in collaboration with scientists from the LJI (USA) and Kyoto University (Japan), shows that condensates in the cell nucleus known as nuclear speckles help process RNA transcribed from the most gene dense regions of the genome. These findings provide an answer to the long-standing question about the function of these condensates. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Eine Geschichte der Koevolution: Sprenkel im Zellkern helfen bei der RNA Verarbeitung

In einer neuen Studie, die im Fachmagazin Cell veröffentlicht wurde, zeigt die Gruppe um Tuğçe Aktaş (MPIMG), dass Kondensate im Zellkern, sogenannte „Nuclear Speckles“, bei der Verarbeitung von RNA helfen, die aus den genreichsten Regionen des Genoms transkribiert wird. Diese Ergebnisse liefern eine Antwort auf die seit Langem bestehende Frage nach der Funktion dieser Kondensate. Die Arbeit ist eine Kooperation mit Wissenschaftler*innen des LJI (USA) und der Universtität Kyto (Japan). Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Gefährdete Naturstoff-Apotheke im Korallenriff

Riffbildende Stein- und Feuerkorallen verfügen über ein reichhaltiges Mikrobiom mit grösstenteils unbekannten Arten. Einen Teil davon haben ETH-Forschende jetzt anhand des Erbguts charakterisiert. Die Mikroorganismen können Naturstoffe produzieren, die für Therapien und chemische Reaktionen genutzt werden könnten. In Riffen leben möglicherweise tausende weitere nützliche Mikroben, die gemeinsam mit ihren Wirten, den Korallen, vom Aussterben bedroht sind. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Hinter den Medaillen: Sportmedizin als stiller Erfolgsfaktor bei den Olympischen Winterspielen

Medizinische Betreuung im Spitzensport – Grundlage für olympischen Erfolg: Das Universitätsklinikum ist lizenziertes Untersuchungszentrum des Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB) und Kooperationspartner des Olympiastützpunkt Sachsen. In der Vorbereitung auf sportliche Höhepunkte sind neben den Routineuntersuchungen vor allem individuelle Diagnostik und maßgeschneiderte Trainingssteuerung entscheidend. Prof. Dr. Alexander Carl Disch vereint als Mannschaftsarzt der Skilanglaufnationalmannschaft eigene Erfahrungen aus dem Spitzensport mit seiner medizinischen Expertise. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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New professorship for Structural Virology at BNITM

Maria Rosenthal expands research group Dr Maria Rosenthal has taken up her professorship in Structural Virology at the Bernhard Nocht Institute for Tropical Medicine (BNITM) and the University Medical Centre Hamburg-Eppendorf. The professorship is funded as part of the Leibniz Programme for Female Professors. Rosenthal and her team are researching new therapeutic approaches to combating bunyaviruses – a group of RNA viruses with high pandemic potential. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Fraunhofer WKI im Wissenschaftsschaufenster: Die bunte Welt der Pilze

Vom 18. bis 20. März 2026 präsentiert das Fraunhofer WKI im Wissenschaftsschaufenster Braunschweig (Waisenhausdamm 8) erste Zwischenergebnisse des Projekts »LuminousNetworks«. Bei »LuminousNetworks« steht Pilzmyzel als Material im Mittelpunkt. Als nachhaltiger und funktionaler Werkstoff ist Myzel bereits ein Gamechanger in der Biowerkstoffentwicklung. Durch die Arbeiten des im Projekt beteiligten Künstlers Malte Taffner erstrahlen die Pilze aber auch in einem ganz neuen Licht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Wie biomedizinische Translation eine bessere Versorgung von Menschen mit Seltenen Erkrankungen ermöglichen kann

Seltene Erkrankungen gelten noch immer als „Waisen der Medizin“ – oft spät erkannt, unzureichend erforscht und schwer behandelbar. Doch neue datengetriebene, genomische und partizipative Ansätze versprechen einen Paradigmenwechsel. Von nationalen Registern über KI-gestützte Diagnostik bis hin zu patientenentwickelten Apps und hochauflösender 3D-Gewebeanalyse arbeiten Forschende am Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) gemeinsam mit starken Partnern daran, die Diagnose seltener Erkrankungen zu beschleunigen, Versorgungslücken zu schließen und Präzisionsmedizin in die klinische Routine zu bringen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Hauptsache, man tut es!

Stuhltest und Darmspiegelung ähnlich wirksam in der Darmkrebsvorsorge Zum Darmkrebsmonat März macht das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) auf die Ergebnisse einer neuen Studie aufmerksam: Sowohl regelmäßige Stuhltests als auch Vorsorge-Darmspiegelungen können die Zahl der Darmkrebserkrankungen und Todesfälle deutlich senken – bei konsequenter Teilnahme sind beide Strategien ähnlich wirksam. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Tag der Seltenen Erkrankungen: Paragangliome im Kopf-Hals-Bereich – selten, gutartig, aber keineswegs harmlos

Zum Tag der Seltenen Erkrankungen am 28. Februar 2026, der in diesem Jahr unter dem Motto „Equity“ – Gerechtigkeit und Chancengleichheit in der medizinischen Versorgung steht, rückt die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie eine Tumorart in den Fokus, von der viele Menschen noch nie gehört haben: Paragangliome im Kopf-Hals-Bereich, auch bekannt als Glomustumoren. Obwohl diese Tumoren meist gutartig sind, können sie unbehandelt schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Haushalt als blinder Fleck der Lebensmittelsicherheit

Haushaltskühlschränke als unterschätzte mikrobielle Ökosysteme Haushaltskühlschränke gelten als eine der wichtigsten Barrieren gegen lebensmittelbedingte Infektionen. Sie verlangsamen mikrobielles Wachstum, verlängern Haltbarkeiten und sind ein zentraler Bestandteil der Kühlkette. Eine neue Studie der Vetmeduni zeigt nun jedoch, dass Kühlschränke weit mehr sind als inerte Aufbewahrungsorte: Sie stellen komplexe, dynamische mikrobielle Lebensräume dar – mit direkter Relevanz für Lebensmittelsicherheit, Hygiene und Antibiotikaresistenz. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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DDG warnt vor einer wachsenden digitalen Kluft in der Diabetesversorgung

Digitalisierung in der Medizin darf soziale Ungleichheit nicht vergrößern Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA), kontinuierliche Glukosemessung (CGM) und algorithmengestützte Systeme (AID) verbessern die Diabetesprävention und -therapie erheblich. Doch nicht alle Menschen mit Diabetes profitieren gleichermaßen von diesen Fortschritten, kritisiert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG). Wer keinen Zugang zu Technik, ausreichende digitale Kompetenz hat, oder aber eine analoge Versorgung bevorzuge, drohe abgehängt zu werden. Die DDG stellte auf ihrer heutigen Jahrespressekonferenz in Berlin konkrete Forderungen für eine sozial gerechte Digitalisierung in der Diabetesversorgung vor. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Fenster zum Gehirn: Was Epilepsie über neuronale Netzwerke, Schlaf und Gedächtnis verrät

Epilepsie gilt als wissenschafliches Modell zur Entschlüsselung grundlegender neurophysiologischer Mechanismen des menschlichen Gehirns. Moderne EEG-Verfahren, insbesondere invasive Ableitungen bei Menschen mit Epilepsie, ermöglichen einzigartige Einblicke in neuronale Netzwerke, Hirnrhythmen und die Dynamik zwischen pathologischer und physiologischer Aktivität. Forschungsergebnisse zeigen, dass epileptische Aktivität eng mit denselben neuronalen Oszillationen verknüpft ist, die auch für Schlaf, Gedächtniskonsolidierung und kognitive Prozesse essenziell sind. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Epilepsie 24/7: Wie Wearables und Sensoren Anfälle, Alltag und Therapie verändern

Mobile Gesundheitstechnologien verändern den Alltag und die Therapie von Menschen mit Epilepsie und neuropsychiatrischen Erkrankungen. Wearables erfassen kontinuierlich objektive Körpersignale. Bei Epilepsie können die tragbaren Mini-Computer sonst unbemerkte Anfälle erkennen und in Notfallsituationen Hilfspersonen alarmieren. „Das erhöht Sicherheit und Autonomie der Betroffenen und liefert der Medizin und Wissenschaft wertvolle Daten“, sagt Prof. Rainer Surges, Direktor der Klinik und Poliklinik für Epileptologie am Universitätsklinikum Bonn und erster Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN) e. V. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Antikörper und KI: Neue Therapien bei Schlaganfall und Alzheimer erfordern moderne Diagnostik

Erkrankungen des Nervensystems wie Demenz, Schlaganfall oder Parkinson zählen zu den häufigsten Gesundheitsproblemen. Mehr als 40 Prozent der Weltbevölkerung sind von oft unheilbaren neurologischen Erkrankungen betroffen. Gleichzeitig macht die neurologische Forschung beeindruckende Fortschritte: Künstliche Intelligenz (KI) hat das Potential, die Akutversorgung des Schlaganfalls grundlegend zu verändern, während krankheitsmodifizierende Antikörpertherapien neue Perspektiven für die Behandlung der Alzheimer-Erkrankung eröffnen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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„Intelligente“ Neuromodulation: Die nächste Generation personalisierter neurotechnologischer Therapien

Mit der Zulassung der ersten adaptiven Tiefen Hirnstimulation 2025 in den USA und Europa steht eine neue Generation „intelligenter“ Hirnschrittmacher für die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Morbus Parkinson zur Verfügung. Sie ermöglicht eine personalisierte, bedarfsgerechte Stimulation, die sich an die individuelle Hirnaktivität anpasst. Erste klinische Anwendungen zeigen vielversprechende Ergebnisse [1]. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Selten, komplex, unerkannt: Deutsche Leberstiftung informiert zum Tag der Seltenen Erkrankungen über Lebererkrankungen

Hannover – Jedes Jahr am letzten Tag im Februar lenkt der Tag der Seltenen Erkrankungen (Rare Disease Day) die Aufmerksamkeit auf Menschen, die mit einer seltenen Erkrankung leben. Oft sind lange Diagnosewege, begrenzte Therapieoptionen und große Alltagsherausforderungen Teil ihres Lebens. 2026 lautet das internationale Motto „More than you can imagine“ – „Mehr als Du Dir vorstellen kannst“. Anlässlich dieses Aktionstages betont die Deutsche Leberstiftung, dass auch Menschen mit seltenen Erkrankungen der Leber unter oft unsichtbaren Belastungen leiden und dringend auf frühzeitige Diagnosen, wirksame Therapien und eine spezialisierte Versorgung angewiesen sind. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Wie Hunger, Aufmerksamkeit und Erfahrung unsere Nase steuern

DFG-Forschungsgruppe untersucht, warum Gerüche unterschiedlich wirken und was das über Erkrankungen des Gehirns verrät Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Mehr Schutz und Forschung notwendig: Globale Artenvielfalt der Bienen bisher deutlich unterschätzt

Sperrfrist bis 24.02.2026, 11:00 Uhr CET Eine wissenschaftliche Studie liefert erstmals fundierte Schätzungen zur Bienenartenvielfalt auf globaler, kontinentaler und nationaler Ebene. Zugleich macht sie deutlich, wie wichtig die internationale taxonomische Grundlagenforschung ist, um Wissenslücken zu schließen und die Biodiversität wirksam zu schützen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Darmmikroben steuern übers Gehirn unser Herz

Ein Stoffwechselprodukt von Bakterien in unserem Darm steuert über Zellen des Gehirns die Herzfunktion. Die bisher unbekannte Darm-Hirn-Herz-Achse stellt ein Team des Max Delbrück Center in „Circulation Research“ vor. Sie weist einen Weg zu möglichen Therapien für Bluthochdruck und Herzinsuffizienz. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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