Magdeburger Forschungsteam findet Angriffspunkt für resistente Leukämiezellen

Eisenabhängiger Zelltod eröffnet neue therapeutische Perspektiven bei schwer behandelbarer chronischer Leukämie.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Mehr als Chemie: Wie mechanische Kräfte die Verdrahtung des Gehirns beeinflussen

Während der Entwicklung des Gehirns bilden Neuronen lange Fortsätze, sogenannte Axone. Axone verbinden verschiedene Bereiche des Gehirns miteinander und leiten Signale innerhalb des Gehirns und zum Rest des Körpers weiter. Wachsende Axone „verdrahten“ das Gehirn, indem sie präzisen Bahnen durch das Gewebe folgen. Ihre Navigation hängt von chemischen Signalen und den physikalischen Eigenschaften ihrer Umgebung ab. Ein internationales Team von Wissenschaftler*innen hat nun gezeigt, dass die Gewebesteifigkeit die Produktion wichtiger Signalmoleküle im Gehirn steuert.

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BioPathNet: Neue KI spürt verborgene Muster in biomedizinischen Datennetzen auf

Ein neues KI-Verfahren namens BioPathNet hilft Forschenden, große biologische Datennetze gezielt nach versteckten Zusammenhängen zu durchsuchen – von Genfunktionen über Krankheitsmechanismen bis hin zu möglichen Therapieansätzen. Entwickelt haben BioPathNet Teams bei Helmholtz Munich und dem KI-Institut Mila – Quebec Artificial Intelligence Institute in Montréal, Kanada. Heute veröffentlichen die Forschenden ihre neue Methode in der Fachzeitschrift Nature Biomedical Engineering.

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BioPathNet: New AI Uncovers Hidden Patterns in Biomedical Knowledge Graphs

A new artificial intelligence (AI) method called BioPathNet helps researchers systematically search large biological data networks for hidden connections – from gene functions and disease mechanisms to potential therapeutic approaches. BioPathNet was developed by teams at Helmholtz Munich and Mila – Quebec Artificial Intelligence Institute in Montreal, Canada. The researchers are now presenting the method in the journal Nature Biomedical Engineering.

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Aktualisierter Cochrane Review: Wirksamkeit von Cannabis-haltigen Arzneimitteln bei Nervenschmerzen unklar

Medikamente auf Cannabis-Basis helfen bei chronischen Nervenschmerzen möglicherweise nicht oder nur wenigen Menschen, verursachen aber möglicherweise häufig unerwünschte Wirkungen. Das zeigt ein jetzt veröffentlichter, aktualisierter Cochrane Review. Allerdings ist die Studienlage derzeit unbefriedigend. Forschende fordern daher weitere Untersuchungen mit mehr Teilnehmenden und längerer Laufzeit, um das Verhältnis von potenziellem Nutzen und Risiken besser einschätzen zu können.

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Infektionsforschung im Zeitalter der Antibiotikaresistenz sowie der Gender- und Präzisionsmedizin

Im Rahmen ihrer ersten gemeinsamen Jahrestagung in Bonn werden Expertinnen und Experten des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) und der Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Infektionstherapie (PEG) aktuelle wissenschaftliche Themen der Infektionsmedizin diskutieren und interdisziplinär verknüpfen. Im Fokus stehen unter anderem die Herausforderungen durch Antibiotikaresistenzen sowie infektionsmedizinische Aspekte der Gender- und Präzisionsmedizin.

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Hochschule Bochum definiert Forschungsschwerpunkte neu

Nach dem Zusammenschluss mit der Hochschule für Gesundheit hat die Hochschule Bochum ihre Forschungsschwerpunkte neu ausgerichtet.

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Insekten tief in die Augen geschaut

Forschende der Universität Konstanz haben untersucht, wie Insektengehirne komplexe Lichtreize aufnehmen und parallel verarbeiten. Dabei haben sie erstmals Hinweise auf eine schichtweise Verarbeitung der Informationen in der Lamina gefunden.

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Schneller Weg zum hochspezifischen Eisensensor

Strukturanalyse: Veröffentlichung in ACS Sensors

Um Stoffwechselprozesse zu verstehen, ist es wichtig, einzelne wichtige Elemente in lebenden Organismen nachweisen zu können. Forschenden der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) entwickelten nun eine neue, computergestützte Methode, um Biosensoren für solche Untersuchungen zu designen. In der Fachzeitschrift ACS Sensors beschreiben sie den so realisierten Eisensensor „IronSenseR“.

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ELIXIR Selects LPSN as a New Core Data Resource: Recognition for Nomenclature Database

The database LPSN (The List of Prokaryotic Names with Standing in Nomenclature, https://lpsn.dsmz.de/), maintained by the Leibniz Institute DSMZ-German Collection of Microorganisms and Cell Cultures GmbH, has been recognized as an ELIXIR Core Data Resource by ELIXIR, the European life science infrastructure.

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Study in living cells reveals new insights into membrane receptors

Researchers from the Collaborative Research Centre (CRC) 1423 have, for the first time, investigated directly in living cells how a key membrane receptor – which, among other functions, helps regulate heart activity – interacts with its signalling partners. Depending on the drug applied, this receptor adopts different conformations and operates at different speeds, which in turn influences which signals are passed on within the cell.

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Studie an lebenden Zellen enthüllt neue Erkenntnisse über Membranrezeptoren

Forschende des Sonderforschungsbereichs (SFB) 1423 haben erstmals direkt in lebenden Zellen das Zusammenspiel eines wichtigen Membranrezeptors, der unter anderem die Herzfunktion mitsteuert, mit seinen Signalpartnern untersucht. Je nach Wirkstoff nimmt dieser Rezeptor unterschiedliche Formen an und arbeitet unterschiedlich schnell. Das beeinflusst, welche Signale in der Zelle weitergegeben werden.

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Erklärvideo zur Schilf-Glasflügelzikade veröffentlicht

UNIKA und JKI stellen zum Abschluss ihres Forschungsprojekts praxisrelevantes Fachwissen für die Kartoffelwirtschaft bereit. Das Video vermittelt grundlegende Informationen zu dem zunehmend bedeutenden Schadinsekt und den beiden von ihm auf Kartoffeln übertragenen bakteriellen Schaderregern.

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Ein neuer Temperaturrekord stellt das Paradigma der extremen Wärme in hohen Breitengraden in Frage

Forschungsteam wendet erstmals Temperaturproxies auf außergewöhnlich reine fossile Phytoplanktonproben an / Ergebnisse deuten auf kühlere Bedingungen im Nordatlantik seit dem Miozän hin als bisher angenommen

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Süßes Gift: DEGAM begrüßt Gesetzesinitiative zur Zuckersteuer

Seit Jahren fordert die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) mehr Einsatz für die Verhältnisprävention. Nun gibt es eine neue Gesetzesinitiative zur Einführung einer bundesweiten Steuer für besonders zuckerhaltige Lebensmittel. Die DEGAM begrüßt diese Initiative ausdrücklich.

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Ein Tropen-Trail für „Bat Woman“ – STRI ehrt die verstorbene Ulmer Fledermausforscherin Elisabeth Kalko

Das Smithsonian Tropical Research Institute (STRI) hat der Professorin Elisabeth Kalko einen Trail auf Barro Colorado Island in Panama gewidmet. Die 2011 überraschend verstorbene Ulmer Wissenschaftlerin hat dort viele Jahre lang zum Jagdverhalten und zur Echoortung tropischer Fledermäuse geforscht. Im Gedenken an die herausragende Naturforscherin wurde einer der Wege auf der Insel für nach ihr benannt.

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Auszeichnung für internationale Studie zu Blutmarkern: Neuer Ansatz für künftige Diagnostik

Eine internationale Forschungsarbeit zur medizinischen Bedeutung sogenannter extrazellulärer Vesikel (EVs) im Blut wurde von der Universität Ljubljana als eine der „Outstanding Research Achievements of 2025“ ausgezeichnet. An der Studie waren auch Forschende der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen am Institut für Transfusionsmedizin der Universitätsmedizin Essen maßgeblich beteiligt.

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Feinjustiert statt Vollgas: Wie Zellen Entzündungsreaktionen steuern

Entzündungen müssen schnell gegen Krankheitserreger wirken – dürfen aber nicht außer Kontrolle geraten. Wie der Organismus diesen Balanceakt meistert, haben Forschende vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) nun genauer entschlüsselt. Ihre Arbeit zeigt: Zellen nutzen zwei unterschiedliche Strategien, um Entzündungsgene exakt zu steuern und damit die Entzündungsreaktion präzise zu dosieren.

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Plant diversity shapes chemical communication in ecosystems

Researchers at the Max Planck Institute for Chemical Ecology and the University of Kiel have provided experimental evidence showing that reducing plant species diversity alters plant chemical signals across whole communities and within individual plants. Plant diversity loss affects the odor signals emitted by plant communities –with possible consequences for interactions with other organisms.

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Pflanzenvielfalt prägt die chemische Kommunikation in Ökosystemen

Forschende des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie und der Universität Kiel haben experimentelle Belege dafür vorgelegt, dass eine Verringerung der Pflanzenartenvielfalt die chemischen Signale von Pflanzen sowohl in ganzen Gemeinschaften als auch bei einzelnen Pflanzen verändert. Der Verlust der Pflanzenvielfalt hat Auswirkungen auf die von Pflanzengemeinschaften abgegebenen Duftsignale – mit potenziellen Folgen für deren Wechselwirkungen mit anderen Lebewesen.

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Impfstoffe zum Einatmen: Fortschritt für effektive pulmonale mRNA-Impfstoffe

Neuartige hybride polymere Nanocarrier ermöglichen die Aufnahme von Impfstoffen über die Lunge und eine gezielte Aktivierung von Immunzellen.

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DANK: 2026 muss das Jahr der Prävention werden!

Politik darf Präventionspotenziale nicht länger verschleppen

Mit dem Start der Grünen Woche am morgigen Freitag appelliert das Wissenschaftsbündnis Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) erneut an die Politik, die wirksame Prävention von nichtübertragbaren Krankheiten nicht zu verschleppen.

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Das Bodenleben in der Atacama-Wüste ist überraschend vielfältig

Fadenwürmer trotzen extremer Trockenheit und ungünstigen Bodenbedingungen mit unterschiedlichen Fortpflanzungsstrategien und zeigen, wie Organismen sich an eine extreme Umwelt anpassen / Veröffentlichung in „Nature Communications”

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Altered microbiome: Oral bacteria play a role in chronic liver disease

Whether in the gut, mouth, or on the skin, the human body is colonized by bacteria. Most of them are beneficial and we find distinct microbial communities at different body sites. A team led by the Technical University of Munich (TUM) and King’s College London has now found strong evidence that bacteria from the mouth migrate to the gut in chronic liver disease and exacerbate the disease.

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Verändertes Mikrobiom: Mundbakterien spielen eine Rolle bei chronischer Lebererkrankung

Ob im Darm, im Mund oder auf der Haut: Der Körper ist von verschiedenen, meist nützlichen Bakterien besiedelt, deren Zusammensetzung sich in den jeweiligen Körperregionen unterscheidet. Ein Forschungsteam unter Leitung der Technischen Universität München (TUM) und des King’s College London hat nun deutliche Hinweise darauf gefunden, dass bei chronischer Lebererkrankung Bakterien aus dem Mund den Darm besiedeln. Es hat auch aufgedeckt, wie sich dadurch das Krankheitsbild verschlechtern kann.

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