Eine Mikrobe, die Stickstoff aufbricht während sie Methan bildet

Forschende des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie kultivieren erfolgreich einen Mikroorganismus, der gleichzeitig Stickstoff (N2) fixiert sowie Methan (CH4) und Ammoniak (NH3) produziert und decken spannende Details seines Stoffwechsels auf.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Some of the world’s most influential plant science happens in Potsdam

Scientists at the Max-Planck-Institute of Molecular Plant Physiology rank among the world’s most cited researchers in 2022

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Pflanzenforschung in Potsdam ist international spitze

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Molekulare Pflanzenphysiologie gehören auch 2022 wieder zu den meistzitierten Pflanzenforschern der Welt

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Measuring Organ Development

Researchers from Dresden and Vienna reveal link between connectivity of three-dimensional structures in tissues and the emergence of their architecture to help scientists engineer self-organising tissues that mimic human organs.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Organentwicklung messen

Ein Forscherteam aus Dresden und Wien entdeckt Zusammenhang zwischen der Verbindung dreidimensionaler Gewebestrukturen und der Entstehung ihrer Architektur. Das ermöglicht selbstorganisierende Gewebe zu entwickeln, die menschliche Organe simulieren.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Arctic Carbon Conveyor Belt Discovered

Researchers find new transport route for carbonaceous material from productive Arctic marginal seas to the deep sea

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Deutsche Leberstiftung rät für die Advents- und Weihnachtszeit zur Abkehr von „The same procedure as every year“

Dass die Advents- und Weihnachtszeit häufig mit Stress verbunden ist und negative Auswirkungen auf die mentale Gesundheit haben kann, wissen mittlerweile viele Menschen. Nicht immer stehen Ruhe und Besinnlichkeit im Fokus der Vorweihnachtszeit und der Festtage. Doch oftmals sind Advent und Weihnachten nicht nur für die Psyche problematisch: Auch die Leber leidet durch den Verzehr von zu viel Süßem, Fettem und Alkoholischem – bei gleichzeitigem Bewegungsmangel. Anlässlich der bevorstehenden Advents- und Weihnachtszeit rät die Deutsche Leberstiftung zur Abkehr von „The same procedure as every year“ auch beim Essen, Naschen und Trinken.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

How genes and small molecules influence our personal disease risk

Every person has an individual chemical fingerprint. The composition of small molecules in the blood, such as fats or sugars, determines how our body reacts to external influences, which diseases we are susceptible to and how severe an illness will be. In an international collaboration with partners from Cambridge (UK), scientists from the Berlin Institute of Health at the Charité (BIH) have now discovered more than 300 regions in the genome that contribute to this individual chemical fingerprint. They have now published their results in Nature Medicine.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Ein neues Kapitel über Actinobakterien in der Genomic Encyclopedia of Bacteria and Archaea

Groß angelegte vergleichende Analyse identifiziert biosynthetische Gencluster für neuartige Sekundärmetaboliten mit hohem Anwendungspotential

Gemeinsame Pressemitteilung des Joint Genome Instituts und des Leibniz-Instituts DSMZ

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wie Gene und kleine Moleküle unser persönliches Krankheitsrisiko beeinflussen

Jeder Mensch hat einen individuellen chemischen Fingerabdruck. Die Zusammensetzung von kleinen Molekülen im Blut, etwa Fette oder Zucker, bestimmt mit, wie unser Körper auf äußere Einflüsse reagiert, für welche Krankheiten er anfällig ist und wie schwer eine Krankheit verlaufen wird. Wissenschaftler*innen vom Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) haben nun mit Partnern aus Cambridge (UK) in einer internationalen Kollaboration mehr als 300 Bereiche im Genom entdeckt, die zu diesem individuellen chemischen Fingerabdruck beitragen. Ihre Ergebnisse haben sie in der Zeitschrift Nature Medicine veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Leberkrebs: Wie eine Leberzelle auf Abwege gerät

Leberkrebs ist eine der tödlichsten Krebsarten. Ein Forschungsteam der Universität Basel hat nun herausgefunden, wie eine gesunde Leberzelle auf Abwege gerät und zur Tumorzelle wird. Umfangreiche Veränderungen im Stoffwechsel verwandeln reife Leberzellen zu unreifen Vorläuferzellen zurück. Diese vermehren sich rasant und es entstehen Tumore.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Verified after two decades: the fourth anaconda species

Two decades after having described a new Anaconda species based on morphological characteristics, a team guided by the former Georgian Humboldt fellow at the LIB Museum Koenig Bonn, David Tarknishvili, meanwhile professor and Institute Director at Ilia State University in Tbilissi, succeeded in extracting DNA from some old, so far unevaluated, still existing tissue samples and to substantiate and verify the specific status of the new species also genetically. Also, the former staff member of the Museum Koenig, Dr. Axel Hille, and the museum’s senior herpetologist Prof. Wolfgang Böhme were part of the team, the latter was also the doctoral supervisor of the two above-mentioned PhD students.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Verifiziert nach zwei Jahrzehnten: die vierte Anakonda-Art

Anhand alter noch vorhandener, aber bislang nicht ausgewerteter DNA-Proben gelang es einem Team unter Leitung von David Tarknishvili, ehemaliger Humboldt-Stipendiat am Museum Koenig Bonn und nun Professor an der Ilia Universität in Tiflis, den Artstatus der bis über vier Meter lang werdenden Riesenschlange Eunectes beniensis molekulargenetisch abzusichern. Der bisher über lange Jahre nur nach äußeren Merkmalen eingestufte Artstatus erhält erst jetzt über die genetischen Daten weitere wissenschaftliche Bestätigung. Zum Forschenden-Team gehören der ehemalige Mitarbeiter des LIB Museum Koenig Bonn, Dr. Axel Hille, und der Senior-Herpetologe am Museum Koenig Bonn, Prof. Wolfgang Böhme, an.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

„Die Lockdowns sind vorbei, die psychischen Belastungen bei jungen Menschen gehen weiter“

SOS-Kinderdorf und Stiftung Kindergesundheit zum Tag der Kinderrechte

München, 18. November 2022. Die UN-Kinderrechtskonvention vom 20. November 1989 sichert jedem Kind universelle Rechte zu – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion oder sozialem Status. Doch wie steht es um diese Rechte in Deutschland angesichts andauernder Krisen? „In der Bundesrepublik werden die Kinderrechte jeden Tag missachtet. Gerade seit Corona wird das Recht junger Menschen auf Gesundheit massiv eingeschränkt, insbesondere im Bereich der psychischen Gesundheit“, erklärt Prof. Dr. Sabina Schutter, Vorstandsvorsitzende von SOS-Kinderdorf e.V. anlässlich des Tages der Kinderrechte.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

„Lückenfüller“ POLΘ als neuer Ansatz für Krebstherapien

WissenschafterInnen der Forschungsgruppe von Joanna Loizou am CeMM, dem Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, sowie der Medizinischen Universität Wien, konnten in einer aktuellen Studie das Enzym POLΘ und seine Rolle im DNA-Reparaturmechanismus genauer charakterisieren. Die Studie, publiziert in Cell Reports, zeigt erstmals, dass POLΘ zum „Lückenfüller“ beim DNA-Einzelstrangbruch wird, und belegt damit seine wichtige Rolle für das „Überleben“ von BRCA1-mutierten Krebszellen. Das Inhibieren von POLΘ stellt somit einen neuen Ansatz für die Entwicklung spezifischer Therapien für KrebspatientInnen mit BRCA1 Mutation dar.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Was Darwin heute entdecken würde

Der Biologe Eduardo Sampaio erforschte Oktopusse vor den Kap Verden. Er nahm an einer Citizen Science geleiteten Expedition teil, die die Reise von Charles Darwin nachfuhr

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Kein erhöhtes Risiko für Gürtelrose nach COVID-Impfung

Die Sorge wegen vermeintlicher Nebenwirkungen hält viele Menschen noch immer von der Impfung gegen SARS-CoV-2 ab. Auch im Hinblick auf eine mögliche impfassoziierte Herpes-Zoster-Erkrankung (Gürtelrose) ist dies aber nicht gerechtfertigt, wie gerade eine große Auswertung von über 2 Mio. Geimpften zeigte. Die Ergebnisse machen eine klare Aussage, dass die COVID-Impfung nicht mit einer erhöhten Rate von Herpes Zoster assoziiert ist. Eine ergänzende Kohortenanalyse zeigte darüber hinaus auch kein erhöhtes Impfrisiko für Herpes Zoster verglichen mit der Influenza-Impfung aus der Zeit vor der Pandemie.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Krankheitslaststudie zeigt: Herz-, Lungen- und Schmerzerkrankungen haben den höchsten Anteil

Welche Krankheiten tragen in Deutschland maßgeblich zur Krankheitslast bei? Im Rahmen der Studie Burden 2020 haben Forschende des Robert Koch-Instituts gemeinsam mit weiteren Einrichtungen dies für Deutschland berechnet: am meisten zur Krankheitslast tragen koronare Herzkrankheiten bei, gefolgt von Schmerzen im unteren Rücken und Lungenkrebs.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

1.274 Farn- und Blütenpflanzen stehen auf der neuen „Roten Liste“ Österreichs

Artenrückgang bei den Farn- und Blütenpflanzen hält unvermindert an

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Dampfen statt Rauchen: Cochrane-Evidenz zu E-Zigaretten

Ein aktualisierter Cochrane Review liefert auf Basis von 17 zusätzlichen Studien Evidenz von hoher Vertrauenswürdigkeit, dass die Rauchentwöhnung mit Hilfe von E-Zigaretten deutlich besser funktioniert als mit anderen Nikotinersatzprodukten.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Bundesforschungsministerin und Thüringer Wirtschaftsminister besuchen Leibniz-IPHT

Im Kampf gegen Infektionskrankheiten bieten lichtbasierte Technologien enormes Potential. Ihre Erforschung sowie die Entwicklung wirkungsvoller Diagnoseverfahren und Therapien sollen in Jena in den kommenden Jahren mit dem Leibniz-Zentrum für Photonik in der Infektionsforschung (LPI) revolutioniert werden. Um das Optical Valley als traditionsreichen Standort für optische Gesundheitstechnologien sowie das LPI kennenzulernen, besuchte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Bettina Stark-Watzinger, gemeinsam mit dem Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Wolfgang Tiefensee, am 17. November 2022 am Leibniz-IPHT die Wissenschaftsstadt Jena.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Auszeichnung für ganzheitliches klimafreundliches Kita- und Schulverpflegungskonzept in CLIKIS-Partnerstadt Göttingen

Anja Köchermann, die Vertreterin der deutschen Partnerstadt des CLIKIS-Projekts in Göttingen, erhielt für ihr ganzheitliches und klimafreundliches Kita- und Schulverpflegungskonzept den Volker-Pudel-Preis 2022 im Bereich zukunftsorientierte Ernährung. Das Vorhaben CLIKIS “Climate and Energy Efficient Kitchens in Schools” zielt auf gesunde, hochwertige und emissionsarme Kost in Schulküchen ab und wird vom IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung umgesetzt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Psychische Reaktionen auf die COVID-19-Pandemie sind vielfältig: Die meisten Menschen sind resilient

Leibniz-Institut für Resilienzforschung untersucht psychische Belastungsreaktionen während der COVID-19-Pandemie und vergleicht diese mit bekannten Reaktionen nach anderen Stressereignissen

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Colon cancer: Dying cancer cells give neighbouring tumour cells instructions on how to survive

Researchers at Georg-Speyer-Haus and Goethe University Frankfurt have discovered a new mechanism that explains why only some of the cells in a colon tumour respond to chemotherapy. The research team led by Professor Florian Greten was able to establish that tumour cells dying off during chemotherapy communicate one last time with neighbouring tumour cells to give them instructions on how to resist the therapy. The dying cells re-programme the signalling cascades in the neighbouring tumour cells in such a way that these are no longer vulnerable to chemotherapy. By doing so, the dying cells literally ensure that the tumour survives.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Darmkrebs: Sterbende Krebszellen versorgen Nachbar-Tumorzellen mit Anleitung zum Überleben

Forschende des Georg-Speyer-Hauses und der Goethe-Universität haben einen neuen Mechanismus entdeckt, der erklärt, warum nur ein Teil der Zellen eines Darmtumors auf eine Chemotherapie anspricht. Das von Prof. Florian Greten geleitete Forschungsteam konnte feststellen, dass bei der Chemotherapie absterbende Tumorzellen noch ein letztes Mal mit benachbarten Tumorzellen kommunizieren, um sie mit einer Anleitung zu versorgen, wie sie der Therapie widerstehen können. Die sterbenden Zellen programmieren die Signalkaskaden in den benachbarten Tumorzellen so um, dass sie nicht mehr anfällig für die Chemotherapie sind. Damit sorgen die sterbenden Zellen unter dem Strich für ein Überleben des Tumors.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft