Dresdner Uniklinikum erreicht Spitzenwerte bei der Versorgung innerklinischer Notfälle

Die Zahlen sprechen für sich: Während bundesweit nur 34 Prozent derjenigen, die im Krankenhaus einen Herzstillstand erleiden, nach diesem Ereignis auch nach 24 Stunden noch leben, waren es 2022 am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden knapp 54 Prozent. Beim 30-Tage-Überleben sind die Zahlen noch besser: Hier liegt die Durchschnittsrate unter den 48 Kliniken, die ihre Daten an das Deutsche Reanimationsregister übermitteln, bei 14 Prozent – am Dresdner Uniklinikum beläuft sich diese Rate 2022 auf 35,5 Prozent.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Abschlusskonferenz und Ergebnispräsentation des Dialogforums private Haushalte

Einladung für Pressevertreter*innen am 21. Juni 2023

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Developing rice varieties resistant to a bacterial disease outbreak in Africa

JOINT PRESS RELEASE OF THE HEINRICH HEINE UNIVERSITY DÜSSELDORF (HHU) AND THE FRENCH NATIONAL RESEARCH INSTITUTE FOR SUSTAINABLE DEVELOPMENT (IRD)

Rice research: Publication in eLife

The “Healthy Crops” international research consortium led by Professor Dr Wolf B. Frommer from Heinrich Heine University Düsseldorf (HHU) is developing disease-resistant rice varieties. In the scientific journal eLife, the authors now report on the discovery of a recent bacterial outbreak in Tanzania – and describe how they modified an African rice variety to make it resistant to the pathogen.

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Resistente Reissorten gegen Ausbruch einer bakteriellen Erkrankung in Afrika

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG DER HEINRICH-HEINE-UNIVERSITÄT DÜSSELDORF (HHU) UND DES FRENCH NATIONAL RESEARCH INSTITUTE FOR SUSTAINABLE DEVELOPMENT (IRD)

Reisforschung: Veröffentlichung in eLife

Das internationale Forschungskonsortium „Healthy Crops“ unter Leitung von Prof. Dr. Wolf B. Frommer von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) befasst sich mit der Entwicklung krankheitsresistenter Reissorten. In der Fachzeitschrift eLife berichten die Autorinnen und Autoren jetzt von der Entdeckung einer jüngst in Tansania ausgebrochenen Bakterieninfektion – und beschreiben, wie sie eine afrikanische Reissorte so verändert haben, dass sie gegen den Erreger resistent ist.

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Stichwort „menschlich“: Intensive Patientenbetreuung und Teamarbeit auf Augenhöhe: in der Radioonkologie fest verankert

Als Technikfach kämpft die Strahlentherapie gegen das Vorurteil der „Maschinenmedizin“. Dabei ist das Gegenteil der Fall: Technologische Innovationen schaffen den Radiokonkologinnen und -onkologen Freiräume für die individuelle Beratung und Betreuung der Krebspatientinnen und -patienten, ebenso wie neue Konzepte zur interprofessionellen Aufgabenverteilung. Wichtig ist darüber hinaus, dass genügend Nachwuchs in das Fach kommt – die AG Junge DEGRO liefert hier wichtigen Input für die Verbesserung der Weiterbildung.

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Reaktanz in der Gesundheitskommunikation

Weniger Fleisch? – Lieber nicht.

Neue Studie zu Reaktanz in der Gesundheitskommunikation: Aufforderungen zu weniger Fleischkonsum können Aufmerksamkeitsprozesse beeinflussen und so Konsumveränderungen erschweren

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Wie der Selen-Status reguliert wird

Eine Forschungsgruppe am Institut für Ernährungswissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat eine Studie über das Wechselspiel von Kupfer und Selen im menschlichen Körper herausgegeben.

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Should I stay or should I go: Doppelstrategie von Spitalkeim

Infektionen zählen zu den häufigsten Komplikationen während eines Spitalaufenthaltes. Forschende der Universität Basel haben nun aufgeklärt, warum ein gefährlicher Spitalkeim so schwer zu bekämpfen ist. Er fährt eine zweigleisige Strategie: Einige Bakterien setzen sich auf Gewebeoberflächen fest, andere breiten sich im Körper aus. Die Studie liefert wichtige Einblicke in das Infektionsgeschehen und damit zur Bekämpfung des Erregers.

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BZgA: Forschungsergebnisse belegen – Konversionsbehandlungen noch immer präsent

Pseudo-Therapien, welche die sexuelle Orientierung oder die Geschlechtsidentität unterdrücken oder ändern sollen – sogenannte Konversionsbehandlungen – sind auch drei Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes zum Schutz vor Konversionsbehandlungen (KonvBehSchG) noch immer präsent. Das zeigen die ersten Ergebnisse der Online-Befragung „Unheilbar queer? – Erfahrungen mit queerfeindlichen Haltungen in Deutschland“ und Daten, die das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) im Auftrag der Initiative LIEBESLEBEN der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Rahmen einer Fachkräftebefragung erhoben hat.

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A holistic approach to addressing food security in Africa

The African continent faces a multitude of challenges, and food security is among the most pressing. New research by an international team of researchers sheds light on the challenges and opportunities facing the African continent in securing sufficient food supplies with a particular focus on rice.

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Can we promote healthy ageing of our cells?

All biological processes in our cells are constantly monitored to prevent the accumulation of defective proteins. In the worst case, such „protein clumps“ can trigger diseases. The synthesis of new proteins is particularly susceptible to errors. Erronous proteins must then be removed by our cells. Until now, it was unclear how exactly this process works. Researchers led by F.-Ulrich Hartl at the MPIB now discovered a new mechanism that can initiate the targeted degradation of defective proteins. The protein „GCN1“ is of crucial importance in this process. The results have been published in the journal Cell.

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Können wir unseren Zellen helfen gesund zu altern?

Alle biologischen Abläufe in unseren Zellen werden ständig überwacht. So soll auch die Anhäufung, oder gar Zusammenlagerung, falscher Proteine verhindert werden. Solche „Protein-Klumpen“ können im schlimmsten Fall Krankheiten auslösen. Insbesondere bei der Herstellung neuer Proteine kann es jedoch zu Fehlern kommen. Die fehlerhaften Proteine müssen dann von unseren Zellen wieder beseitigt werden. Wie genau das funktioniert war bislang noch unklar. Nun haben Forschende um F.-Ulrich Hartl am MPIB einen neuen Mechanismus entdeckt, der den gezielten Abbau fehlerhafter Proteine einleiten kann. Von entscheidender Bedeutung ist dabei das Protein „GCN1“.

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5. Mainzer Healthcare Hackathon vom 22. bis 24. Juni 2023

Die Universitätsmedizin Mainz veranstaltet zum fünften Mal den Healthcare Hackathon – ein Event, bei dem Innovation und Teamgeist im Mittelpunkt stehen. Vom 22. bis 24. Juni 2023 haben Behandelnde, Pflegende, Fachexpert:innen, Mitarbeitende der Universitätsmedizin Mainz und Patient:innen die Gelegenheit, sich im Alten Postlager Mainz (Mombacher Str. 11-15, 55122 Mainz) zum Thema „Gesundheit neu denken“ auszutauschen.

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Werkzeug erhellt komplexes Zusammenspiel im Genom

Ein Unterschied wie der Wechsel vom Schwarz-Weiß-Fernsehen zu Farbe: „Genome Architecture Mapping“ kann deutlich vielseitigere Wechselwirkungen im Genom aufspüren als die gängigen Techniken der 3D-Genomik. Das berichtet das Team um Ana Pombo vom MDC-BIMSB in „Nature Methods“.

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Fortschritte für die Additive Fertigung

Für ein neues Projekt hat Professor Jürgen Groll rund 880.000 Euro eingeworben. Sein Team will damit die Basis für verbesserte multifunktionale medizinische Implantate und Werkstoffe legen.

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Weizen, Einkorn, Emmer, Dinkel: Große Unterschiede in der Proteinzusammensetzung

Unis Hohenheim und Mainz: Umfangreiche Studie zur Gesamtheit der Proteine in fünf Weizenarten als Grundlage für weitere Forschung und gezielte Züchtung von neuen Sorten

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Wheat, Einkorn, Emmer, Spelt: Large Differences in Protein Composition

Universities of Hohenheim and Mainz: Extensive study of all proteins in five wheat species as a basis for further research and targeted breeding of new varieties

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Obstacles slow down birds tracking global warming

A recent study shows that, as European birds move to cooler regions to escape rising temperatures, they encounter obstacles that slow them down.

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Vögel stossen bei ihrer Flucht vor der Klimaerwärmung auf Berg und Meer

Eine aktuelle Studie zeigt, dass europäische Vögel, die wegen der Klimaerwärmung in kühlere Gebiete ziehen wollen, durch natürliche Hindernisse gebremst werden.

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Mini-Schnecke im steinernen Sandwich: Erster fossiler Zwerghornschnecken-Nachweis im Süden der USA

Forschende aus den USA und der Schweiz, unter ihnen Senckenbergerin und Erstautorin Dr. Adrienne Jochum, haben die ersten fossilen Carychium-Landschnecken aus Florida beschrieben. Die Gesteinsschicht mit den nur wenige Millimeter großen Schneckenfossilien wurde zufällig bei Bauarbeiten freigelegt und stammt aus der Zeit des Pleistozäns vor 2,58 Millionen bis 11.700 Jahren. In ihrer in der frei zugänglichen Zeitschrift „ZooKeys“ veröffentlichten Studie beschreiben die Wissenschaftler*innen zudem eine bislang noch unbekannte fossile Schneckenart.

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Qualifizierungsmaßnahmen und Beratung für migrierte Fachkräfte: Projekt am Weiterbildungszentrum der ehs gestartet

Anfang Mai 2023 startete am Zentrum für Forschung, Weiterbildung und Beratung der Evangelischen Hochschule Dresden ein neues Projekt zur Unterstützung migrierter Fachkräfte aus den Bereichen Soziale Arbeit, Kindheitspädagogik und Pflege. Es ist das Ziel des Projektes, durch gezielte Weiterbildungsmaßnahmen und individuelle Beratung für Migrant:innen dem Fachkräftemangel in diesen Bereichen zu begegnen.

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Ultraschall in der Krebsimmuntherapie

Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs durch sonodynamische Immuntherapie
Ultraschall ist eine vielversprechende Technik zur Behandlung von Krebs: Im Gegensatz zu Laserlicht dringt er zerstörungsfrei bis zu 12 Zentimeter tief in Körperschichten ein, was ihn besonders für die Therapie tiefer liegender Tumore interessant macht. Ein Forschungsteam beschreibt nun in der Zeitschrift Angewandte Chemie eine sonodynamische Krebsimmuntherapie auf der Grundlage von halbleitenden Polymer-Nanoteilchen, die Immunmodulatoren binden und durch Ultraschall aktiviert werden.

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Emergency relief: More efficient supply chains mean more help for every euro donated

When it comes to delivering humanitarian aid, 75 percent of the costs involved stem from Supply Chain Management. Consequently, if focused savings measures were implemented throughout the supply chain, more of the money donated, and therefore more urgently needed help, could make its way to areas hit by catastrophes. These are the key findings of a new study that Prof. Dr. Maria Besiou, Professor of Humanitarian Logistics at Kühne Logistics University (KLU) and two coauthors conducted. Their analysis was based on data from 14 disaster response operations implemented around the globe by five international aid organizations between 2005 and 2018.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Katastrophenhilfe: effizientere Lieferketten für mehr Hilfe pro Spendeneuro

Durchschnittlich 75 Prozent der Kosten bei humanitären Hilfsaktionen fallen im Supply-Chain-Management an. Mit gezielten Einsparungen entlang der Lieferkette können folglich mehr Spendengelder und mehr der dringend benötigten Hilfe in Katastrophengebieten ankommen. Das sind die zentralen Erkenntnisse einer Studie, die Prof. Dr. Maria Besiou, Professorin of Humanitarian Logistics an der Kühne Logistics University (KLU), gemeinsam mit zwei Mitautor*innen erstellt hat. Grundlage der Analyse waren Daten von 14 Katastrophenhilfsaktionen, die fünf internationale Hilfsorganisationen im Zeitraum von 2005 bis 2018 weltweit durchgeführt haben.

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Rauchfrei-Wettbewerb „Be Smart – Don‘t Start“: BZgA-Hauptpreis geht an Schule in Rietberg

Die Klasse 8a der Martinschule aus Rietberg im Kreis Gütersloh hat im bundesweiten Klassenwettbewerb zur Förderung des Nichtrauchens „Be Smart – Don‘t Start“ den Hauptpreis der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) für die wiederholte erfolgreiche Teilnahme gewonnen. Bei „Be Smart – Don‘t Start“ verpflichten sich teilnehmende Schulklassen, ein halbes Jahr lang rauchfrei zu bleiben. Bei erfolgreicher Teilnahme gibt es Preise für die rauchfreien Klassen zu gewinnen. Die Schülerinnen und Schüler der diesjährigen Gewinnerklasse können sich über einen Gutschein im Wert von 5.000 Euro für ihre Klassenkasse freuen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft