An escape signal for the nematode: Artificial intelligence helps elucidate structure of a novel light sensor

The small Caenorhabditis elegans nematode avoids light. While it does not have eyes, some of its cells contain a protein called LITE-1, which warns it of the sun, whose rays are dangerous for the animal. A team of scientists from Goethe University Frankfurt, the Max Planck Institute of Biophysics, and the Simons Foundation’s Flatiron Institute in New York has now elucidated the structure of LITE-1 – a completely new type of light-controlled ion channel. Instead of biochemical experiments, the researchers used artificial intelligence to elucidate the structure, and verified their structural model using biological experiments.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Es bleibt spannend: »Großes« Säugetier in der Grube Messel gefunden

An einer neuen Grabungsstätte stieß das Grabungsteam um Prof. Dr. Torsten Wappler am Freitag, den 28. Juli 2023, auf einen gut erhaltenen Säuger.

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Evolving viruses to fight bacterial infections

Multidrug-resistant bacterial infections are one of the most pressing issues in medicine, a situation that is only expected to worsen in the coming decades. The problem is being addressed not only by developing new antibiotics but also by studying antibiotic alternatives, such as phages. Among them is the Microbial Molecular Evolution Research Group at the Max Planck Institute for Evolutionary Biology in Plön.

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Entwicklung von Viren zur Bekämpfung bakterieller Infektionen

Multiresistente bakterielle Infektionen sind eines der gravierendsten Probleme in der Medizin, eine Situation, die sich in den kommenden Jahrzehnten nur noch verschlimmern dürfte. Das Problem wird nicht nur durch die Entwicklung neuer Antibiotika angegangen, sondern auch durch die Erforschung von Antibiotika-Alternativen, wie zum Beispiel Phagen. Dazu gehört auch die Forschungsgruppe Mikrobielle Molekulare Evolution am Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön.

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HERZKRANK? Schütze Dich vor dem Herzstillstand!

Herzwochen 2023 der Deutschen Herzstiftung – Bundesweite Aufklärungskampagne startet am 1. November

Für Ihre Programmplanung und zur Vorbereitung Ihrer Leser, Zuschauer u. Hörer auf Deutschlands größte Aufklärungsaktion zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

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Get me out of here! – New project at FBN investigates helping behavior in pigs

Pigs are known for their intelligence and social nature. Can they recognize when a fellow pig needs help and actively support each other? A pioneering project at the Research Institute for Farm Animal Biology (FBN) in Dummerstorf aims to answer these questions by using a novel design to study spontaneous helping behavior in pigs within their social groups.

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Methanbildung vor der Entstehung des Lebens

Forschende zeigen, wie Methan in den frühen Wasserregionen der Erde entstand und noch heute freigesetzt wird

Ein Team am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg wies nach, dass Eisen und reaktive Sauerstoffspezies die Bildung von Methan in wässrigen Umgebungen antreiben. In der Frühgeschichte der Erde begünstigte dieser rein chemische Vorgang vermutlich die Entstehung des Lebens. Zudem könnte er auch heute noch zu Methanemissionen beitragen.

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Augentumore bei Kindern und Erwachsenen: Gefährlich, aber früh erkannt inzwischen besser heilbar

Augen-Tumoren sind selten, können aber unerkannt zum Tode führen. Der häufigste bösartige Tumor – das Aderhautmelanom – tritt meist im höheren Lebensalter auf. Bei Kindern bilden sich maligne Tumore meist als Retinoblastome aus den Netzhaut-Zellen. In den vergangenen Jahren führten bessere Frühdiagnostik und Therapieoptionen zu erheblichen Fortschritten in der Behandlung beider Tumorarten. Welche dies sind und wie die Heilungsaussichten bei diesen Tumorarten aussehen, berichten Experten am 21. September 2023 auf der Online-Vorab-Pressekonferenz der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG), die anlässlich des Jahreskongresses der Fachgesellschaft in Berlin stattfindet.

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DDG: G-BA Richtlinie zur Videoschulung bedarf wichtiger Anpassungen

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) plant aktuell in einer Anpassung der Richtlinien zu den DMP-Anforderungen, auch die Videoschulung zu ermöglichen. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), ihre Arbeitsgemeinschaften „Diabetes & Technologie“ und „Pädiatrische Diabetologie“ sowie die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendendokrinologie (DGKED), der Bundesverband der niedergelassenen Diabetologen e.V. (BVND) und der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD) begrüßen dies, fordern aber in ihrer gemeinsamen Stellungnahme an den G-BA wichtige Anpassungen.

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Rückenschmerz durch Überlastung – was tun? Zeulenrodaer Kongress für Orthopädie und Sportorthopädie (ZKOS)

Bei Rückenschmerzen muss als erstes immer unterschieden werden zwischen spezifischem und unspezifischem, sowie akutem und chronischem Rückenschmerz. Welche Ursachen diesen Schmerzen zugrunde liegen, in welchen Sportarten die höchsten Inzidenzen zu sehen sind und welche konservativen Behandlungsansätze es gibt, darüber referiert Prof. Jürgen Freiwald, Sportwissenschaftler an der Universität Wuppertal und Experte der GOTS auf dem 14. Zeulenrodaer Kongress für Orthopädie und Sportorthopädie (ZKOS).

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Raupe Nimmersatt: 60 Millionen Jahre alte Fraßspuren

Gemeinsame Nutzung von Nahrungspflanzen als treibende Kraft für die Vielfalt von Insekten

Forschende des Hessischen Landesmuseums Darmstadt und des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums Frankfurt haben entschlüsselt, welche Faktoren die enorme Vielfalt von pflanzenfressenden Insekten bestimmen. In ihrer heute im Fachjournal „PNAS“ erschienen Studie zeigen sie, dass sich die Diversität der herbivoren Insekten in den letzten 60 Millionen Jahren hauptsächlich durch die gemeinsame Nutzung von Nahrungspflanzen entwickelte. Hierfür analysierte das Forschungsteam die Fraßspuren von Gliedertieren an mehr als 45.000 fossilen Blättern.

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Research Team Identifies Human Odorant Receptor for Horse Stable Odor

Para-cresol is an aromatic compound with a strong horse stable-like odor. It contributes to the off-flavor of some foods, but it is also detectable as a characteristic odorant in whiskey and tobacco, as well as in the urine of various mammals. A research team led by the Leibniz Institute of Food Systems Biology at the Technical University of Munich has now discovered which odorant receptor humans use to perceive para-cresol.

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Artificial intelligence will soon be able to write doctor’s letters

Around 150 million doctor’s letters are written every year in Germany. This takes precious time which could be used elsewhere. The “doctor’s letter generator”, which is currently being developed by scientists from the Fraunhofer Institute for Intelligent Analysis and Information Systems IAIS, could provide a solution for creating the document in a fraction of the time. The application is based on a combination of algorithms and artificial intelligence that is applied for Natural Language Processing (NLP). The new white paper “Natural Language Processing in the Medical Sector” lists the numerous additional opportunities for hospitals when they use NLP.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Künstliche Intelligenz wird bald Arztbriefe schreiben

Rund 150 Millionen Arztbriefe werden pro Jahr in Deutschland geschrieben. Das kostet Zeit, die an anderer Stelle fehlt. Abhilfe könnte der »Arztbriefgenerator« schaffen, der das Dokument in einem Bruchteil der Zeit erstellen kann und derzeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Fraunhofer IAIS entwickelt wird. Die Anwendung basiert auf einer Kombination aus Algorithmen und Künstlicher Intelligenz, die beim sogenannten Natural Language Proces-sing (NLP) eingesetzt wird. Welch vielfältige Chancen sich darüber hinaus durch NLP für Krankenhäuser ergeben, steht im neuen Whitepaper »Natural Language Processing in der Medizin«.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Forschungsteam identifiziert menschlichen Geruchsrezeptor für Pferdestallgeruch

Para-Kresol ist eine aromatische Verbindung, die stark nach Pferdestall riecht. Sie trägt in einigen Lebensmitteln zu einem Fehlgeruch bei, ist aber auch als charakteristischer Geruchsstoff in Whiskysorten und Tabak sowie im Urin verschiedener Säugetiere nachweisbar. Ein Forschungsteam unter Führung des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München hat nun herausgefunden, mit welchem Geruchsrezeptor Menschen para-Kresol wahrnehmen.

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Machine learning meets behavioral neuroscience: allowing for a more precise phenotyping

A new computer program allows scientists to observe the behavior of multiple animals simultaneously and over extended periods, while automatically analyzing their motion. What may seem obvious marks a significant milestone, and paves the way for robust and accessible standardization and evaluation of such complex observations.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Maschinelles Lernen trifft auf Verhalten und Neurowissenschaften

Ein neues Computerprogramm ermöglicht es WissenschaftlerInnen, das Verhalten mehrerer Tiere gleichzeitig und über einen längeren Zeitraum hinweg zu beobachten, indem es ihre Bewegungen analysiert. Was sich liest wie eine Selbstverständlichkeit, dürfte einen Meilenstein markieren. Denn bisher war es nicht möglich, solche komplexen Beobachtungen wissenschaftlich standardisiert auszuwerten.

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Melanomforschung: Ob die Immuncheckpoint-Therapie wirkt, entscheidet Interleukin-17

Immun Checkpoint-Inhibitoren (ICI) sind hochwirksame Medikamente in der modernen Krebstherapie. Ihr Einsatz hat auch bei Melanompatient:innen die Überlebenschancen verbessert. Aber nicht alle Erkrankten profitieren gleichermaßen. Ein Team von Forschenden der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen und Deutschem Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), Partnerstandort Essen/Düsseldorf, hat nun einen Faktor gefunden, der das Ansprechen auf die ICI-Therapie maßgeblich beeinflusst: das Zytokin Interleukin-17, kurz IL-17. Die Ergebnisse wurden kürzlich in „Nature Cancer“ veröffentlicht.

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PM: Kein Ethik-Votum für DIVI-Schwangerenregister notwendig

Seit rund sieben Monaten ist das DIVI-Register „Schwangere und postpartale Patientinnen auf der Intensivstation – kurz DIVI-Schwangerenregister – online. Es wurde ins Leben gerufen, um anhand von anonymisierten Patientendaten einen Überblick über notwendige Behandlungen und Anzahl schwangerer Patientinnen auf den Intensivstationen zu bekommen – und mit dem Wissen zukünftig die Situation der jungen Frauen und ihrer ungeborenen Kinder zu verbessern. „Einige Kollegen zögern noch mit der Dokumentation ihrer Fälle und fragen nach einem Ethik-Votum“, erklärt der medizinisch-wissenschaftliche Leiter des Registers, Professor Thomas Standl.

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Wildtiermanagement: Neue Professur an der Vetmeduni

Der Lebensraum für Wildtiere wird weltweit kleiner. Je mehr die angestammten Lebensräume für Rehe und Hasen, aber auch für Wölfe und Bären schrumpfen, desto größer werden die Flächen, die von Menschen und Tieren gemeinsam genutzt werden. Konflikte sind dadurch unweigerlich vorprogrammiert. Dieser Herausforderung widmet sich die Veterinärmedizinische Universität Wien nun verstärkt und schreibt derzeit eine neue Tenure Track Professur für den Forschungsbereich „Movement Ecology“ aus.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Vaccination can strategically support the protection of poultry against highly pathogenic avian influenza (HPAI)

Group of international scientist review options of surveillance-flanked HPAI vaccination
The highly pathogenic avian influenza virus (HPAIV) of the subtype H5 has progressed from sporadic seasonal occurrences to a continuous and nearly global panzootic in wild birds. This raises HPAIV incursion pressure into poultry holdings, as well as the risks of secondary spread and human exposure at the poultry-human interface. A group of international scientists outlines how vaccination with zero-tolerance for infection can be achieved by usefully supplementing multiple layers of appropriate surveillance.

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Geflügelpest: Impfstrategie mit flankierender Überwachung kann den Schutz von Geflügel unterstützen

Gruppe internationaler Wissenschaftler skizziert die Möglichkeiten

Infektionen mit dem hochpathogenen aviären Influenzavirus (HPAIV) des Subtyps H5 haben sich von einem sporadischen saisonalen Geschehen zu einer kontinuierlichen und nahezu weltweiten Panzootie bei Wildvögeln ausgeweitet. Dies erhöht den Druck einer Einschleppung in Geflügelbestände sowie das Risiko einer sekundären Ausbreitung zwischen Haltungen und der Exposition an der Schnittstelle zwischen Mensch und Geflügel. Eine Gruppe internationaler Wissenschaftler skizziert, wie eine Impfung mit Nulltoleranz für Infektionen erreicht werden kann, indem mehrere Ebenen geeigneter Überwachungsmethoden sinnvoll kombiniert werden.

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Mehr Diversität in der Psychologie und Psychotherapie

Die Universität Witten/Herdecke beruft Dr. Jan Schürmann-Vengels auf die Juniorprofessur für Spezifische Tätigkeitsfelder der Klinischen Psychologie.

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Ungeregelter Betrieb alter Windenergieanlagen tötet viele Fledermäuse – wirksamer Schutz wäre einfach umzusetzen

Fledermäuse lassen sich an Windenergieanlagen (WEA) wirksam schützen, wenn die Anlagen bei hoher Fledermausaktivität zeitweise abgestellt werden. Über eine derartige Betriebssteuerung lässt sich ein Fledermaus-freundlicher Betrieb der Anlagen erreichen. Dennoch laufen rund drei Viertel der WEA in Deutschland ohne diese Regulierung, da darauf abgestimmte Leitlinien erst nach deren Inbetriebnahme verabschiedet wurden. Ein Wissenschaftsteam unter Leitung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) ermittelte nun exemplarisch, dass an derartigen alten WEA in zwei Monaten mehrere Hundert Tiere zu Tode kommen können.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neue Methode inhibiert Laktat-Transporter selektiv und schafft neue therapeutische Ansatzpunkte

Wissenschaftler:innen am CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien haben eine neue Methode entwickelt, die es ermöglicht, wichtige Laktat-Transporter, die mit Krebs und zahlreichen anderen Krankheiten in Verbindung gebracht werden, gezielt zu hemmen. Dies könnte insbesondere für die Behandlung von Krebs einen neuen Ansatzpunkt bieten. Die Studie wurde jetzt in Cell Chemical Biology veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft