Kleine Moleküle können Angriffspunkte für Krebstherapie enthüllen

Die Häufigkeit, mit der bestimmte kleine Moleküle, so genannte Mikro-RNAs, in Krebszellen vorliegen, kann Hinweise darauf geben, wie sich Tumoren medikamentös behandeln lassen. Dies konnte ein Team unter Leitung von Forschenden der Hochschulmedizin Dresden, des Deutschen Krebsforschungszentrums, am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden und Mildred-Scheel-Nachwuchszentrum Dresden erstmals zeigen. Künftig könnte die Analyse der Mikro-RNAs zusätzliche Informationen für Therapieentscheidungen liefern. Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin Cell Reports Medicine veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Aktionstag Glücksspielsucht 2023 – BZgA unterstützt Betroffene und Angehörige

Zum Aktionstag Glücksspielsucht am 27. September 2023 weisen die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen auf die Gefahren von Glücksspielen hin. Glücksspielangebote locken mit schnellen und teils hohen Geldgewinnen. Die Teilnahme birgt jedoch immer das Risiko, ein problematisches Spielverhalten zu entwickeln. Die BZgA informiert unter https://www.check-dein-spiel.de über einen verantwortungsvollen Umgang mit Glücksspielen und bietet Betroffenen und ihren Angehörigen Hilfestellung und persönliche anonyme Beratung an.

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„Wie werden wir in Zukunft sterben?“

TransMIT-Projektbereich für Versorgungsforschung initiiert Projekt für menschenwürdige Versorgung – Aktuelle Publikation zum Thema: Interdisziplinärer Sammelband zur Zukunft des Sterbens neu erschienen

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75. DGU-Kongress in Leipzig endet mit Appell: EU-Ratsempfehlung für ein Prostatakrebs-Früherkennungsprogramm umsetzen!

Er stand im Zeichen der Interdisziplinarität und der Transformation: Nun hat der 75. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) seine Pforten geschlossen. Über 6200 internationale Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten die weltweit drittgrößte urologische Fachtagung vom 20. bis 23. September 2023 unter der Leitung von DGU-Präsident Prof. Dr. med. Martin Kriegmair im Congress Center Leipzig (CCL).

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A taste for plastic

Discovered for the first time: New deep-sea enzyme breaks down PET plastic

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Auf den Plastik-Geschmack gekommen

Erstmals entdeckt: Neues Enzym aus der Tiefsee baut den Kunststoff PET ab

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„Weniger ist mehr“: Kinderwunschpaare unterschätzen oft die Risiken der Mehrlingsschwangerschaft

Im Rahmen der Veröffentlichung des neuen D·I·R Jahrbuchs 2022 und einer dortigen Sonderauswertung: Interview mit Herrn Prof. Dr. med. Jan-Steffen Krüssel, Vorstandsmitglied des Deutschen IVF-Registers.

Dazugehörige Infographik: „Die Entscheidung der Kinderwunschpaare, wie viele Embryonen zurückgegeben werden sollen, ist eine sehr wichtige!“

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

D·I·R Jahrbuch 2022: Zahlen und Fakten für die moderne Kinderwunschbehandlung

Am 22.09.2022 erschien das neue Jahrbuch des Deutschen IVF-Registers mit den neuesten deutschlandweiten Zahlen und Fakten rund um die moderne Kinderwunschbehandlung. Dabei kommt es unter anderem auch darauf an, das richtige Alter für die erfolgreiche Kinderwunschbehandlung zu beachten.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Studie zur genetischen Geschichte Afrikas

Mithilfe von Erbgutanalysen moderner Populationen ist es einem internationalen Forschungsteam der Universität Bern (Schweiz), der Universität Porto (Portugal) und des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie gelungen, die komplexen Abstammungsverhältnisse verschiedener in der angolanischen Namib-Wüste ansässiger Bevölkerungsgruppen besser zu erforschen. Deren einzigartiges genetisches Erbe verrät wertvolle Details zur genetischen Variation im südlichen Afrika vor der Ausbreitung von Ackerbau und Viehzucht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Innovations- und Technologiezentrum ITZ Plus – Vorreiter für zukunftsfähige Ideen und Wachstum

Auf knapp 3.800 Quadratmetern bringt das Innovations- und Technologietransferzentrum ITZ Plus Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, um dort drängende Fragen der Zukunft zu lösen und die Region Biberach zu einer zukunftsweisenden Modellregion zu entwickeln. Zentraler wissenschaftlicher Partner ist die Hochschule Biberach (HBC).

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Der Quallentrainer

Studie aus Kiel und Kopenhagen zeigt erstmals, dass bereits einfache Nervensysteme lernen können

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Ein Frauenleben für die Schildkrötenforschung

Senckenberg-Wissenschaftlerin Melita Vamberger wird im Buch „Women in Herpetology“ porträtiert. Die Schildkröten-Forscherin Dr. Melita Vamberger von den Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden wird im neu erschienenen Buch „Women in Herpetology“ vorgestellt. Der Band für junge Erwachsene versammelt persönliche Porträts von 50 Frauen aus 50 Ländern und Regionen, die ihr Leben der Erforschung von Amphibien und Reptilien gewidmet haben. Der gesamte Erlös des Buchprojekts fließt in ein Stipendium, das Studierenden aus unterrepräsentierten Regionen die Teilnahme an internationalen herpetologischen Konferenzen ermöglichen soll.

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AI Increases Precision in Plant Observation

Artificial intelligence (AI) can help plant scientists collect and analyze unprecedented volumes of data, which would not be possible using conventional methods. Researchers at the University of Zurich (UZH) have now used big data, machine learning and field observations in the university’s experimental garden to show how plants respond to changes in the environment.

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KI für die präzise Beobachtung von Pflanzen in der Natur

In den Pflanzenwissenschaften hilft künstliche Intelligenz (KI), eine mit herkömmlichen Methoden unerreichbare Menge an Daten zu sammeln und zu analysieren. Forschende der Universität Zürich konnten mit Hilfe von Big Data, maschinellem Lernen und Feldbeobachtungen im experimentellen Garten der Universität Zürich zeigen, wie Pflanzen auf eine sich verändernde Umwelt reagieren.

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DGfN-Kommission gibt aktuelle Impfempfehlungen für Menschen mit chronischer Nierenkrankheit (CKD)

Erkrankungen der Atemwege (respiratorische Infekte) nehmen im Herbst und Winter rasant zu – und viele sind mehr als nur ein Schnupfen. Jedes Jahr fordern nicht nur Corona-, sondern auch Grippe-Viren viele Todesopfer, insbesondere unter alten und chronisch kranken Menschen. Auch Menschen mit einer chronischer Nierenkrankheit haben ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe und sollten daher nun an die Impfungen denken. Die DGfN-Kommission für Hygiene und Infektionsprävention hat aktuelle Impfempfehlungen für Menschen mit chronischer Nierenkrankheit (CKD) veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

New study on the genetic magnetization of living bacteria – Great potential for biomedicine

Magnetic bacteria possess extraordinary capabilities due to the magnetic nanoparticles, the magnetosomes, which are concatenated inside their cells. A research team at the University of Bayreuth has now transferred all the about 30 genes responsible for the production of these particles to non-magnetic bacteria in a broad series of experiments. This resulted in a number of new bacterial strains that are now capable of producing magnetosomes. The research findings presented in „Nature Nanotechnology“ are groundbreaking for the generation of magnetized living cells, which have great potential for the development of innovative diagnostic and therapeutic methods in biomedicine.

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Neue Studie zur genetischen Magnetisierung lebender Bakterien – große Potenziale für die Biomedizin

Magnetische Bakterien besitzen Fähigkeiten aufgrund der in ihrem Zellinneren verketteten magnetischen Nanopartikel, den Magnetosomen. Ein Forschungsteam an der Universität Bayreuth hat alle ca. 30 Gene, die für die Herstellung dieser Partikel zuständig sind, jetzt in einer breit angelegten Versuchsreihe auf nichtmagnetische Bakterien übertragen. Dabei entstanden Bakterienstämme, die nun ihrerseits Magnetosomen produzieren können. Die in „Nature Nanotechnology“ vorgestellten Forschungsergebnisse sind wegweisend für die Erzeugung magnetisierter lebender Zellen, die ein großes Potenzial für die Entwicklung innovativer diagnostischer und therapeutischer Methoden in der Biomedizin haben.

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Schlüsselregulatoren für die Entstehung der Multiple Sklerose Läsionen identifiziert

LMU-Forschende liefern mit einem CRISPR-Screening erstmals eine umfassende molekulare Erklärung für die Infiltration von T-Zellen ins zentrale Nervensystem bei MS.

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Mutationsspezifischer Peptidimpfstoff gegen Mittellinien-Gliome erstmals bei Patienten eingesetzt

Tumorimpfungen können den Körper im Kampf gegen Krebs unterstützen. Diese Vakzine machen das Immunsystem der Patienten auf krebstypisch veränderte Proteine aufmerksam. Mediziner und Krebsforscher aus Heidelberg und Mannheim haben nun erstmals erwachsene Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenen Mittellinien-Gliomen, schwer zu behandelnden Hirntumoren, mit einem Peptidimpfstoff behandelt. Der Impfstoff imitierte eine für diese Krebsart typische mutationsbedingte Veränderung in einem Histon-Protein. Die Impfung erwies sich als sicher und löste die erwünschten gegen den Hirntumor gerichteten Immunreaktionen aus.

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„Medikamenten-Cocktails – der neue Sprit im Alter?“ – Vortrag in der Reihe „Science & Society“

Obwohl Arzneimittel vor ihrem therapeutischen Einsatz eingehend auf ihre pharmakologische Wirkung im menschlichen Körper untersucht werden, treten bei deren Anwendung bei verschiedenen Patienten beträchtliche Unterschiede in ihrer Wirkung oder sogar unerwartete Nebenwirkungen auf. Woran liegt das? Welche Rolle spielen die persönlichen Merkmale des Patienten dabei und was ist bei der Einnahme von Medikamenten-Cocktails zu beachten? Dies erläutert Prof. Dr. med. Julia Stingl (RWTH Aachen) in ihrem Vortrag „Medikamenten-Cocktails – der neue Sprit im Alter?“ in der öffentlichen Vortragsreihe „Science & Society“ am 28. September 2023 (16.00 Uhr) im Hörsaal des Abbe-Zentrums Beutenberg in Jena.

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Herzbericht: Sterbefälle wegen Koronarer Herzkrankheit und Herzschwäche leicht rückläufig

Auswirkung der Covid-Pandemie auf Krankenhausaufnahmen sowie auf herzmedizinische Diagnostik und Therapien: Deutsche Herzstiftung mahnt Verfügbarkeit von stationärer Versorgung in Krisenzeiten an

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Herzrhythmusstörungen: Was leistet die Herzmedizin gegen Störfeuer im Herzen?

Folgen bis hin zu Schlaganfall und plötzlichem Herztod vermeiden: Herzrhythmusstörungen gehören zu den zehn häufigsten Todesursachen und verursachen neben der Herzinsuffizienz die meisten Krankenhausaufenthalte. Wie stellen sich die Herzstiftung und Fachgesellschaften für Kardiologie, Herzchirurgie, Pädiatrische Kardiologie sowie für Prävention und Rehabilitation dieser Herausforderung?

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Herzschrittmacher: Taktgeber für´s Herz wird 65 alt

Herzrhythmusstörungen gehören zu den Volkskrankheiten. Herzschrittmacher als kleine, künstliche Taktgeber des Herzens, haben die Herzmedizin und die Therapie von Herzrhythmusstörungen revolutioniert: Vor 65 Jahren, am 8. Oktober 1958, implantierte der schwedischen Herzchirurg Åke Senning den ersten Herzschrittmacher (HSM) zur Behandlung eines jungen Patienten, der aufgrund einer zu langsamen Herzschlagfolge mehrmals täglich ohnmächtig wurde.

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Neue BZgA-Aktion „Organ- und Gewebespende. Auch dabei?“

Mit ihrer neuen Aktion „Organ- und Gewebespende. Auch dabei?“ sucht die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gemeinsam mit dem Patientenbeauftragten der Bundesregierung und den Schauspielern Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär bundesweit Partnerinnen und Partner, die sich aktiv für die Organ- und Gewebespende engagieren. Angesprochen sind neben Gesundheits- und Bildungseinrichtungen, Sport- und Kulturvereinen auch Unternehmen, die sich an der ergebnisoffenen Information ihrer Mitarbeitenden, Mitglieder oder ihrer Kundschaft mit Gesundheitstagen oder Online-Angeboten beteiligen.

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Nature-Veröffentlichung: Biochemiker klären jahrzehntealtes Missverständnis in der Funktionsweise des Stoffwechsels auf

Die Mitochondrien stellen in den Zellen die Energie zum Überleben bereit, von der einzelligen Hefe bis hin zum Menschen. Gerät die Energieversorgung in Unordnung, drohen schwere Krankheiten. Innerhalb der Mitochondrien spielt ein Protein namens TIM23 eine zentrale Rolle. Es ist für den Transport von Eiweißmolekülen, die im Inneren der Zellen hergestellt werden, durch die Hülle der Mitochondrien verantwortlich – so dachte man zumindest jahrzehntelang. Dabei kommt diese Rolle wohl eher dem „zweieiigen Zwilling“ von TIM23, dem Protein TIM17 zu, wie Forscher um Professor Martin van der Laan herausfinden konnten. Ihre Erkenntnisse haben sie nun in Nature veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft