COPD und Kortison: Mit Gewebeproben zum Therapie-Erfolg

Neue Diagnostik erlaubt gute Prognose, bei welchen Patient*innen mit Chronisch Obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) Kortison hilft / Anteil glatter Muskeln in den Bronchien als Indikator

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Molecular mechanisms of fungal infections clarified

Biology: Publication in PNAS

Fungal infections pose a threat to humans, animals and plants, with in part serious consequences. Together with colleagues from Frankfurt/Main and Aachen, a research team from Heinrich Heine University Düsseldorf (HHU) has now clarified an important mechanism in how such infections are regulated at molecular level. In the scientific journal Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS), they describe how this discovery may lead to the development of new antifungal agents.

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Umfangreiche medizinische Datensätze verstehen: ScPoli ermöglicht Multiskalenrepräsentation von Zellen und Proben

Nur die korrekte Analyse und Interpretation der stetig wachsenden Menge an medizinischen Daten kann zu wissenschaftlichen Durchbrüchen und essenziellen Therapien für Patient:innen verhelfen. Computerwissenschaftler:innen von Helmholtz Munich haben ein generatives Modell namens scPoli (single-cell population level integration) entwickelt, um die Datenintegration von hochauflösenden Einzelzell-Datensätzen durchzuführen. So können Referenzkarten des menschlichen Körpers auf Einzelzellebene, sogenannte Einzelzell-Atlanten, für die medizinische Forschung erstellt werden.

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Interpreting Large-Scale Medical Datasets: ScPoli Enables Multi-Scale Representations of Cells and Samples

The increasing amount of data recorded in medical research can only lead to scientific breakthroughs and essential therapies for patients if interpreted and analyzed correctly. Computer scientists at Helmholtz Munich developed a generative model named scPoli (single-cell population level integration), that performs data integration of high-quality large-scale datasets of single cells to create valuable single-cell reference maps of the human body, so-called single-cell atlases, for medical research.

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Evolutionary history of three-finger snake toxins decoded

Snakebites cause around 100,000 deaths worldwide every year. Researchers at the Technical University of Munich (TUM) have investigated how the toxin emerged between 50 and 120 million years ago through the modification of a gene that also occurs in mammals and other reptiles. The results could help with the development of better snakebite treatments and lead to new knowledge for the treatment of illnesses such as type 2 diabetes and hypertension.

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Bessere Heilungschancen durch individuelle Brustkrebstherapie

Am Uniklinikum werden bei an Brustkrebs erkrankten Frauen und Männern innovative, zielgerichtete Therapien angeboten und erforscht. Ein Expertenteam aus verschiedenen Fachbereichen wird in die individuellen Therapien einbezogen. Die Behandlung an einem zertifizierten onkologischen Spitzenzentrum erhöht die Überlebenschance der erkrankten Frauen und Männer.

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Darwin oder Kimura – Natürliche Selektion oder alles Zufall? Neue Literaturübersicht will eine hitzige Debatte klären

Manche Geheimnisse der Natur beschäftigen Wissenschaftler*innen schon seit Jahrzehnten – dazu gehören auch die Prozesse, die die Evolution vorantreiben. So spaltet die Frage, ob bestimmte Unterschiede zwischen und innerhalb von Arten durch natürliche Auslese oder durch zufällige Abläufe verursacht werden, die Evolutionsbiolog*innen bis heute. Ein internationales Forscherteam hat nun Licht in eine wissenschaftliche Auseinandersetzung um die Evolutionstheorien von Darwin und dem japanischen Genetiker Kimura gebracht. Ihr Fazit: Die Debatte ist durch das Nebeneinander verschiedener Interpretationen verworren.

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Darwin or Kimura – Natural Selection or Pure Chance? New literature review aims to clarify a heated debate

Some of nature’s mysteries have kept scientists busy for decades – for example, the processes which drive evolution. The question of whether certain differences between and within species are caused by natural selection or by chance processes divides evolutionary biologists even today. An international team of researchers has teased apart a scientific debate concerning the evolutionary theories of Darwin and the Japanese geneticist Kimura. Their conclusion: the debate is unnecessarily convoluted by the co-existence of different interpretations.

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Kardiologen zeigen aktuelle Herausforderungen in der Herzmedizin auf

Zusammenfassung der Vorträge im Rahmen der Pressekonferenz der DGK Herztage 2023. Vollständige Pressestatements sowie die Aufzeichnung der Konferenz unter den Links am Ende der Mitteilung.

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Krebsforschung: Stoffwechselprodukt fördert Tumorentstehung

Krebszellen sind wie Chamäleons. Sie verändern ihren gesamten Stoffwechsel, um rasant zu wachsen. Forschende der Universität Basel haben herausgefunden, dass grosse Mengen der Aminosäure Arginin den Stoffwechsel umprogrammieren und so das Krebswachstum fördern. Die Studie liefert darüber hinaus neue Ideen, wie sich die Therapie von Leberkrebs optimieren lässt.

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Prof. Dr. Peter Loskill erhält den Herbert-Stiller-Preis für: Brustkrebs-on-Chip – eine tierversuchsfreie F

Alle zwei Jahre vergibt der Verein Ärzte gegen Tierversuche e.V. den Herbert-Stiller-Preis für innovative wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit Hilfe von tierversuchsfreien humanbasierten Methoden mit der Erforschung und Therapie menschlicher Erkrankungen beschäftigen.

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Neue Analyse zur aktuellen und zukünftigen globalen Wasserqualität

Weltweit werden noch immer etwa 40% des häuslichen Abwassers ungeklärt abgeleitet. Gleichzeitig fehlen insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern verlässliche Informationen zur Wasserqualität von Flüssen und Seen. Deshalb setzt sich die World Water Quality Alliance, ein vom UN-Umweltprogramm ins Leben gerufenes Konsortium, dafür ein, der Wasserqualität die notwendige Aufmerksamkeit zu verleihen. Das vom UFZ koordinierte und vom BMBF geförderte Verbundprojekt GlobeWQ konnte auf globaler Skala zeigen, wie durch die Kombination von in-situ-Messdaten, Fernerkundungsdaten und Modellierungen die Wasserqualität und die von ihr ausgehenden Risiken besser bestimmt werden können als bisher.

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Nierenkrankheiten: Häufig, teuer und unterschätzt

Nierenkrankheiten sind häufig und gefährlich, bekommen gesamtgesellschaftlich aber kaum die Aufmerksamkeit, die es benötigt, um die Forschung, Versorgung und vor allem die Prävention zu verbessern. Dabei würden davon alle profitieren: Die Betroffenen, denen viel Leid erspart bliebe, den Kostenträgern, da eine kostenintensive Therapie deutlich seltener zum Einsatz kommen müsste, – und die Umwelt, da die Dialyse viel Energie und Wasser erfordert und viel Abfall verursacht. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) plädiert daher für mehr gesamtgesellschaftlichen Einsatz zur Prävention von Nierenkrankheiten.

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How male mosquitoes compensate for having only one X chromosome

The research group of Dr Claudia Keller Valsecchi (Institute of Molecular Biology, Mainz, Germany) and their collaborators have discovered the master regulator responsible for balancing the expression of X chromosome genes between males and females in the malaria mosquito. This discovery helps scientists to better understand the evolution of the epigenetic mechanisms responsible for equalising gene expression between the sexes. The findings may contribute to the development of new ways to prevent the spread of malaria.

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„EXPLORE Precision Medicine“ – Veranstaltung am 09. Oktober 2023 von 9:00 bis 16:00 Uhr im Futurium Berlin

Was ermöglicht die Präzisionsmedizin? Wie sieht die Forschung dahinter aus? Welche Disziplinen arbeiten hier zusammen? Über die Hintergründe und die aktuelle Forschung zur Precision Medicine informiert das Event „EXPLORE Precision Medicine“ im Futurium. Die Teilnehmenden erwartet eine interaktive Ausstel¬lung mit virtuellen und realen Exponaten, Mitmach- Experimenten und Demonstrationen zu aktuellsten Themen.
In Workshops und Vorträgen präsentieren renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verständlich ihre Forschung, berichten über Karrierewege und zeigen, was für jeden persönlich in Zukunft von Nutzen sein kann.

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Lebenswerk „Diabetes und Herz“

Zu seinem 65. Geburtstag verabschiedet sich Prof. Dr. med. Dr. h.c. Diethelm Tschöpe von seinen klinischen Aufgaben als Direktor des Diabeteszentrums am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, – nicht jedoch von seinen universitären Aufgaben. Bis zur Berufung seines Nachfolgers wird er Forschung und Lehre der Fachbereiche Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie an der Ruhr-Universität Bochum und der Medizinischen Fakultät OWL an der Universität Bielefeld weiter vertreten.

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Fachkliniken Radeburg und Universitätsklinikum Dresden kooperieren in der Alterstraumatologie

Die Fachklinik für Geriatrie in Radeburg und das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden schließen eine Kooperationsvereinbarung für alterstraumatologische, geriatrische Patientinnen und Patienten. Damit komplettiert sich bereits ab diesem Monat die Versorgungskette nach der unfallchirurgischen Fachversorgung um eine hochspezialisierte Nachsorge im etablierten Zentrum für Altersmedizin.

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Deciphering the intensity of past ocean currents

New publication: Researchers simulate past ocean conditions in flume-tank experiments

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Wie sich Bakterien selbst organisieren können

Ein neues Modell zeigt wie Interaktionen zwischen Bakterienarten dynamische Muster hervorrufen können. Strukturelle Muster können durch die Interaktionen bei der Verfolgung zwischen zwei unterschiedlichen Bakterienarten entstehen. In einem neuen Modell beschreiben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation (MPI-DS), wie Wechselwirkungen auf der individuellen Ebene zu einer globalen Selbstorganisation von Arten führen können. Ihre Erkenntnisse geben Einblicke in allgemeine Mechanismen kollektiven Verhaltens.

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Intensität früherer Meeresströmung entschlüsseln

Neue Publikation: Forschende simulieren vergangene Meeresbedingungen in Beckenexperiment

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Wie männliche Moskitos das Vorhandensein nur eines X-Chromosoms kompensieren

Forschungsergebnisse könnten neue Lösungen zur Eindämmung von Malaria anstoßen – Publikation in der Fachzeitschrift Nature

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DNA from the past

Limestone serves as a repository of microbial genetic information

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DNA aus der Vergangenheit

Kalkstein dient als Speicher von mikrobiellen Geninformationen

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Kongress der Augenheilkunde – Zurück zu alter Größe – persönlicher Austausch wichtiger denn je

Der Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) hat zu Vor-Pandemie-Größe zurückgefunden: Vom 28. September bis 1. Oktober kamen 2.966 Fachteilnehmende zur DOG 2023, insgesamt strömten 4.628 Besucherinnen und Besucher ins Berliner Estrel. „Die große Resonanz bestätigt, dass persönlicher Austausch wichtiger ist denn je“, bilanziert DOG-Präsident Professor Dr. med. Dr. h.c. Nikolaos Bechrakis. Neben den Keynote Lectures zählte das Format „Highlights in Translational Science“ zu den Höhepunkten der Jahrestagung.

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New insights into the prognostic power of gene expression signatures in breast cancer

When a woman is diagnosed with breast cancer, the difficult question arises as to which type of treatment is the right one. Gene expression testing is one of the methods used by doctors to help make a prognosis about the course of the disease and, based on this, to select a suitable therapy. However, the reliability of these tests has not been fully established. Scientists from Leipzig University and the Pathologie Hamburg-West institute have now used machine learning to analyse large amounts of data on this question and found that gene expression signatures offer a high degree of certainty in prognosis, but not complete certainty.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft