Sustainability transitions in energy, mobility, food: Research shifts focus from goals to real-world change processes

Joint Press Release of University of Manchester, Institute for Ecological Economy Research, and Harvard University

► Research on sustainability transitions has progressed significantly over the past decade, generating insights about the dynamics of long-term, large-scale change

► Special feature on Sustainability Transitions in Consumption-Production Systems published in the Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS)

► Editors call for closer collaboration between scientific communities working on socio-environmental and socio-technical transitions

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Nachhaltige Transformation von Energie, Mobilität und Ernährung: Forschung lenkt Fokus von Zielen auf reale Veränderung

Gemeinsame Pressemitteilung der Universität Manchester, des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung und der Harvard University

► Die Forschung zu nachhaltigen Transformationen hat in den letzten zehn Jahren erhebliche Fortschritte gemacht und Erkenntnisse über die Dynamik langfristiger, systemischer Veränderungen gewonnen

► Sonderheft „Sustainability Transitions in Production-Consumption Systems“ in Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht

► Die Herausgeber rufen zu einer engeren Zusammenarbeit zwischen wissenschaftlichen Communities auf, die sich mit sozial-ökologischen und soziotechnischen Transformationen beschäftigen

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Ausschreibung: Wissenschaftspreis der Josef-Freitag-Stiftung 2024

Bewerbungsschluss: 21. Januar 2024

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Beitrag zur Entschlüsselung eines essentiellen enzymatischen Wirkmechanismus

Forschende der Universität Bayreuth haben die strukturelle Grundlage eines enzymatischen RNA-Abwicklungsmechanismus entschlüsselt. Bei dem Enzym handelt es sich dabei um die DExH-Typ RNA Helikase Maleless (MLE). Prof. Dr. Janosch Hennig, Lehrstuhlinhaber für Biochemie IV an der Universität Bayreuth, und seine Arbeitsgruppe haben in einem Beitrag in der Fachzeitschrift Molecular Cell nun die Ergebnisse der Studie veröffentlicht, die ein Durchbruch für die Entwicklung von Medikamenten sein könnte.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Raffiniertes Schwarmverhalten: Bakterien unterstützen sich über Generationen hinweg

Bakterien leben nicht nur in Gemeinschaften. Sie kooperieren dabei sogar miteinander und versorgen sich gegenseitig über Generationen hinweg mit Nährstoffen. Dies konnten Forschende der Universität Basel nun erstmals mit Hilfe einer neu entwickelten Methode zeigen. Diese Methode ermöglicht es, die Genexpression während der Entstehung von Bakteriengemeinschaften über Raum und Zeit mitzuverfolgen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Kleine Kugeln retten Enzyme für die Biokatalyse

Manche Enzyme, wie das hier untersuchte aus Pilzen, sind in der Lage, wertvolle Stoffe wie etwa den Duftstoff (R)-1-Phenylethanol herzustellen. Dafür setzen sie ein kostengünstigeres Substrat mithilfe eines Kosubstrates um. Ein Forschungsteam der Biologie der Ruhr-Universität Bochum kam auf die Idee, ihnen dieses Kosubstrat über ein Plasma zukommen zu lassen – eine verrückte Idee, da Plasmen in der Regel zerstörerische Wirkung auf Biomoleküle haben. Mittels mehrerer Tricks gelang es den Forschenden um Prof. Dr. Julia Bandow und Dr. Tim Dirks jedoch. Einen dieser Tricks haben sie nun verfeinert und das Verfahren somit verbessert:

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neues Antikörper-Shuttle-Medikament gegen Multiple Sklerose

Ein neu entwickeltes Medikament bringt Hoffnung für MS-Patientinnen und -Patienten. // Mithilfe eines neuartigen Molekül-Shuttles können Antikörper direkt ins Gehirn transportiert werden. // Das MS-Zentrum am Uniklinikum Dresden beteiligt sich an einer weltweiten Studie zur Sicherheit.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Erhöht eine Allergie das Risiko für Long-COVID?

Wissenschaftler:innen der Universitätsmedizin Magdeburg untersuchen erstmals systematisch die Rolle von Allergien bei der Entwicklung von Long-COVID.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Half of tested sturgeon products such as caviar from Europe are illegal – some don’t even contain any trace of sturgeon

Wild caviar, a pricey delicacy made from sturgeon eggs, has been illegal for decades since poaching brought the fish to the brink of extinction. Today, legal, internationally tradeable caviar can only come from farmed sturgeon, and there are strict regulations in place to help protect the species. However, by conducting genetic and isotope analyses on caviar samples from Bulgaria, Romania, Serbia, and Ukraine—nations bordering the remaining wild sturgeon populations—a team of sturgeon experts found evidence that these regulations are actively being broken. Their results show that half of the commercial caviar products they sampled are illegal – some don’t even contain any trace of sturgeon.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Gen- und Isotopenanalysen zeigen: In Europa verkaufte Störprodukte wie Kaviar sind oft illegal – oder nicht einmal echt

Wilder Kaviar aus fast allen Herkunftsgebieten ist seit Jahrzehnten illegal, da die Überfischung die Störe an den Rand des Aussterbens brachte. Heute darf Kaviar fast ausschließlich von gezüchteten Stören stammen und es gelten strenge Vorschriften zum Schutz der Störe. Mittels Gen- und Isotopenanalysen von Störproben aus Bulgarien, Rumänien, Serbien und der Ukraine – Ländern, die noch wilde Störpopulationen in der Donau beherbergen – fand ein internationales Team jedoch Beweise, dass diese Vorschriften aktiv gebrochen werden. Ihre Ergebnisse zeigen, dass die Hälfte der untersuchten Kaviar- und Störfleischproben illegal sind und einige nicht einmal eine Spur von Stör enthalten.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Weltweit erste erfolgreiche Behandlung der Autoimmunkrankheit Myasthenia gravis

Magdeburger Mediziner setzen erstmals CAR-T-Zellen erfolgreich gegen die seltene Muskelkrankheit Myasthenia gravis ein.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Bessere Behandlungschancen für Erwachsene mit angeborenem Herzfehler

Herzstiftung fördert Aufbau eines Patientenregisters zur Herzschwäche bei Erwachsenen mit angeborenem Herzfehler (EMAH): Wertvolle Daten für mehr Sicherheit und neue Therapieansätze. Gefahr durch Komplikationen: Wie EMAH von regelmäßiger Nachsorge, Prävention und Gesundheitsförderung profitieren

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Workshop: Förderung von Artenvielfalt in der Landwirtschaft

Auf landwirtschaftlich genutzten Flächen, die ökologisch bewirtschaftet werden, ist die Ackerwildkrautflora als repräsentativer Teil der biologischen Vielfalt höher als auf Feldern mit konventionellem Anbau. Um aber eine Trendumkehr des Artenverlustes herbeizuführen, bedarf es größerer Anstrengungen als spezielle Getreidesorten einzusetzen und auf synthetischen Pflanzenschutz zu verzichten. Das ist eine zentrale Erkenntnis aus dem interdisziplinären Forschungsprojekt „Ökosorten für Biodiversität und Klimaschutz“ (AgroBioDiv). Die Forschungsergebnisse sollen im Rahmen eines Workshops am 24. November 2023 an der Universität Heidelberg vorgestellt werden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

New computer code for mechanics of tissues and cells in three dimensions

Open-source supercomputer algorithm predicts patterning and dynamics of living materials and enables studying their behavior in space and time.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neuer Computercode für Mechanik von Geweben und Zellen in drei Dimensionen

Open-Source-Algorithmus für Supercomputer sagt Muster und Dynamik lebender Materialien vorher und ermöglicht es, ihr Verhalten in Raum und Zeit zu untersuchen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wie lebenswert ist meine Umgebung? – Online-Befragungstool unterstützt Kommunen bei Klimaanpassungen

Wie lässt sich meine Kommune lebenswerter gestalten? Antworten auf diese Frage liefert der StadtRaumMonitor, ein Online-Tool der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Kommunen können Bürgerinnen und Bürger per Internet schnell und einfach befragen, wie ihre Stadt gesundheitsförderlicher gestaltet werden kann. Das ist Ziel des Online-Tools der BZgA. Der www.stadtraummonitor.bzga.de bietet Anleitungen und Fragemuster, um die Lebensqualität in Städten und Kommunen bewerten zu können.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Climate change threatens cereal crop yields

The effects of climate change pose a major challenge for cereal production in many regions. In a recently published study in “Nature Reviews Earth & Environment”, ZALF scientists have investigated how warmer temperatures, increased carbon dioxide levels and changes in water availability affect globally important cereals such as wheat, maize, millet, sorghum and rice.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Klimawandel gefährdet Getreideerträge

Die Auswirkungen des Klimawandels stellen den Getreideanbau in vielen Regionen vor große Herausforderungen. In einer kürzlich in „Nature Reviews Earth & Environment“ veröffentlichten Studie haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des ZALF untersucht, wie sich wärmere Temperaturen, ein erhöhter Kohlendioxidgehalt und eine veränderte Wasserverfügbarkeit auf weltweit wichtige Getreidearten wie Weizen, Mais, Hirse, Sorghum und Reis auswirken.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

How microbes can combat climate change

Prof. Michael Rother from TUD Dresden University of Technology is an expert in the biology of methane-producing microorganisms. In the spring of this year, he was invited by the American Academy of Microbiology to meet with other experts for a colloquium with the aim of drawing up a guideline to quickly reduce methane emissions in the fight against climate change and global warming. The report has now been published and is intended to serve as reference for decision makers, for example the US Congress.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wie Mikroben den Klimawandel bekämpfen können

Prof. Michael Rother von der TU Dresden ist Experte für die Biologie methanbildender Mikroorganismen. Im Frühjahr dieses Jahres traf er sich auf Einladung der American Academy of Microbiology mit weiteren Expert:innen zu einem Kolloquium mit dem Ziel, eine Handlungsempfehlung zur kurzfristigen Reduktion von Methan-Emissionen im Kampf gegen den Klimawandel und die Erderwärmung zu erstellen. Nun ist der Bericht veröffentlicht und soll unter anderem als Entscheidungshilfe für den US-Kongress dienen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Hallo Jubiläumsbaby: Finn Karl macht die 2.000 komplett

Die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden überzeugt durch große Expertise und breite medizinische Versorgungsmöglichkeiten. Junge Eltern werden vor, während und nach der Geburt intensiv betreut und beraten. Besondere Angebote gibt es bei Risiko- und Mehrlingsschwangerschaften.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Nerven- und Immunsystem reparieren Herzen

Anders als beim Menschen können sich Zebrafisch-Herzen nach Schäden vollständig regenerieren. Dafür sorgt das Zusammenspiel zwischen Nerven- und Immunsystem, wie Forschende um Suphansa Sawamiphak vom Max Delbrück Center jetzt im Fachjournal „Developmental Cell“ schreiben.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Condition monitoring of ornamental plants with microdisplays and neural networks to optimize fertilization

Conservation of resources and reliable yields are just as essential in plant
cultivation as in other branches of agriculture. In order to optimize fertilization
processes in ornamental plant cultivation in the future and thus protect the
environment, researchers at the Fraunhofer FEP together with the Saxon State Office
for Environment, Agriculture and Geology (LfULG) have been researching a
technology for the early detection of nutrient deficiencies or surpluses in
ornamental plants in the ZierSens project. The use of bidirectional OLED microdisplays in combination with neural networks should make it possible to optimize fertilization processes in the future.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Reflexions- und Strukturierungshilfe zur Erstellung von Gesundheitsinformationen zu Schadensaspekten med. Interventionen

Interessierte sind eingeladen, die Reflexions- und Strukturierungshilfe SCHADEN bis 31.12.2023 kritisch zu begutachten und zu kommentieren.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

COVID-19: Vaccination and infection trigger differential immune responses

Scientists at the University Medical Center Göttingen (UMG), in cooperation with the University of Münster, have investigated the reactions of the immune system after triple SARS-CoV-2 vaccination. These data were then compared with the immune responses of study participants who contracted SARS-CoV-2 despite the vaccination. The data was published in the renowned „Journal of Medical Virology“.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft