Neue Forschungsergebnisse zu Kombinationstherapien bei Hochrisikopatienten mit COVID-19

Langer Virusnachweis in 86 Prozent der Fälle verhindert

Bonn, 29. November 2023 – Expertinnen und Experten des Zentrums für Integrierte Onkologie (CIO), Aachen/Bonn/Köln/Düsseldorf (ABCD) haben neue Erkenntnisse zu einer wirksamen Kombinationstherapie bei Hochrisikopatientinnen und -patienten erlangt. Die Publikation ist heute in der Fachzeitschrift „Infection“ erschienen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Stark bedrohte Haie und Rochen sind unzureichend geschützt

Haie und Rochen sind die am stärksten bedrohte Gruppe der marinen Wirbeltiere. Ihre Funktionen im Ökosystem haben Forschende unter der Leitung von UZH-Professorin Catalina Pimiento nun in einer internationalen Studie zu einem entscheidenden Kriterium für den Artenschutz gemacht. Die Autor:innen sehen dringenden Handlungsbedarf nicht nur bei den zu schützenden Arten, sondern auch für neue marine Schutzgebiete.

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A new era in medicine

MHH researchers write Lancet review on the successes of precision gene therapy

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Ein neues Zeitalter in der Medizin

MHH-Forschende schreiben Lancet-Übersicht zu den Erfolgen der Präzisionsgentherapie

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Erste Herzorganoide mit mehreren Kammern enthüllen Entwicklung und Erkrankung des Herzens

Jedes Jahr sterben 18 Millionen Menschen an Herzkrankheiten, aber die Entwicklung neuer Therapien steht vor einem Engpass: Es existiert kein physiologisches Modell des gesamten menschlichen Herzens – bis jetzt. Ein neues Mehrkammer-Organoid, das die komplizierte Struktur des Herzens widerspiegelt, ermöglicht es WissenschaftlerInnen, Screening-Plattformen für die Entwicklung von Arzneimitteln voranzutreiben und die Entwicklung des Herzens zu verstehen. Die neuen Erkenntnisse, gewonnen mit in der Gruppe von Sasha Mendjan am Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften entwickelten Herzorganoid-Modellen, werden am 28. November in Cell veröffentlicht.

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Bundesamt für Strahlenschutz: Kinder, Schwangere und stillende Mütter sollten Paranüsse meiden

Apfel, Nuss und Mandelkern gehören zu den traditionellen Nikolaus-Geschenken

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Molecular mechanisms explain why people respond differently to stress

Researchers from the Max Planck Institute of Psychiatry asked themselves which genetic variants might be involved in the response to stress. Using a new methodology, they were able to test over 3600 specific variants in parallel to determine which were functional. This pioneering study on the molecular level of stress found that the genetic variants which modulate the sensitivity to the consequences of stress have an effect on the risk of psychiatric disorders.

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Molekulare Mechanismen erklären, warum Menschen unterschiedlich auf Stress reagieren

ForscherInnen des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie (MPI) stellten sich die Frage, welche genetischen Varianten an der Reaktion auf Stress beteiligt sein könnten. Mithilfe einer neuen Methode konnten sie über 3600 spezifische Varianten parallel testen, um festzustellen, welche davon funktionell sind. Die bahnbrechende Studie auf molekularer Ebene zeigt, dass die genetischen Varianten, die die Empfindlichkeit gegenüber den Folgen von Stress modulieren, einen Einfluss auf das Risiko psychiatrischer Störungen haben.

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Alzheimer’s research: New study uncovers previously unknown processes in fat metabolism

New insights into the pathogenesis of Alzheimer’s disease could unlock novel therapeutic approaches and help to prevent the disease. A study led by Professors Marcus Grimm and Tobias Hartmann at the Rhineland Campus of the SRH University of Applied Health Sciences in Leverkusen and at Saarland University has shed light on a bidirectional interaction in the body’s fat metabolism that could play an important role in the development of the disease. Dietary and other lifestyle factors such as smoking also play a role. The research team has published its findings on the relationship between the amyloid precursor protein and fat metabolism in the journal ‚Cell Chemical Biology‘.

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Alzheimer-Forschung: Studie deckt bisher unbekannte Abläufe im Fettstoffwechsel auf

Neue Erkenntnisse zur Entstehung von Alzheimer könnten zu neuartigen Therapieansätzen beitragen und helfen, der Krankheit vorzubeugen: Eine Studie der Alzheimerforscher Marcus Grimm und Tobias Hartmann am Campus Rheinland der SRH Hochschule für Gesundheit in Leverkusen und der Universität des Saarlandes hat eine Wechselwirkung im Fettstoffwechsel des Körpers aufgezeigt, die eine wichtige Rolle bei der Erkrankung spielen könnte. Ernährung und Faktoren wie das Rauchen spielen hierbei eine Rolle. Die Forscher veröffentlichen ihre Erkenntnisse zur Beziehung zwischen dem Amyloid-Vorläuferprotein und dem Fettstoffwechsel im Journal „Cell Chemical Biology“.

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Randomisierte Studie unterschätzt Potenzial der Vorsorge-Darmspiegelung

Die kürzlich veröffentlichte erste randomisierte Studie zur Wirksamkeit von Vorsorge-Darmspiegelungen deutete eine vergleichsweise bescheidene Reduktion der Darmkrebsfälle von nur 18 Prozent an. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum decken nun Schwachstellen des Studiendesigns, der Auswertung und der Dateninterpretation auf: die unzureichende Berücksichtigung der geringen Teilnahme am Screening, das „graue Screening“ sowie die bereits zu Beginn der Studie vorhandenen Darmkrebs-Fälle.

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Onkologie: Mit RNA-Wirkstoff Leukämie bekämpfen

Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 13.000 Menschen an Leukämien, von denen trotz intensiver Chemotherapien bis zur Hälfte an der Krankheit versterben. Hinzu kommt, dass die Therapien starke Nebenwirkungen haben und insbesondere die Neubildung gesunder Blutzellen hemmen. Ein Team der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Goethe-Universität Frankfurt hat nun eine neuartige Therapie in einer präklinischen Studie getestet, die auf einer therapeutischen RNA basiert. Durch die Behandlung überlebten die Versuchstiere signifikant länger als unbehandelte Tiere. Die Hoffnung ist nun, dass diese Leukämie-spezifische Therapie zukünftig existierende Chemotherapien unterstützen kann.

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Sind gesunde Lebensmittel automatisch auch nachhaltig?

Die Wahrnehmung von Nachhaltigkeit und die von Gesundheit von Lebensmitteln hängen eng zusammen, wie eine Studie an der Universität Konstanz zeigt

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Bakterien in Seifenspendern: Studie der Hochschule Rhein-Waal zeigt Kontaminationsrisiken

Pumpspender mit Seife oder Desinfektionsmittel sind nicht erst seit der Corona-Pandemie allgegenwärtig. Auch die jährlichen Grippeperioden und Erkältungswellen erinnern daran, dass Händewaschen eine wichtige Maßnahme ist, um Infektionen vorzubeugen. Ein Team der Hochschule Rhein-Waal um Dr. Dirk Bockmühl, Professor für Hygiene und Mikrobiologie an der Fakultät Life Sciences, hat nun allerdings herausgefunden, dass auch der Seifenspender selbst ein potentielles Infektionsrisiko birgt.

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Deutsche Leberstiftung: Warum das gemütliche Schlemmen in der Weihnachtszeit für die Leber oft sehr ungemütlich ist

Hannover – Und jetzt machen wir’s uns gemütlich! Dazu gehört in der bevorstehenden Adventszeit und an den Festtagen für die meisten Menschen, ausgiebig zu Schlemmen. Und wenn dann noch zu wenig Bewegung dazu kommt, wird es für die Leber ungemütlich. Wie die kommenden Wochen auch ohne Gewichtszunahme und negative Auswirkungen auf die Lebergesundheit genossen werden können, erklärt die Deutsche Leberstiftung.

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ZHdK-Initiativen zum Internationalen Tag von Menschen mit Behinderungen

An der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) entstehen regelmässig Projekte, die sich aktuellen Debatten widmen und Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit anbieten. Zwei Initiativen aus dem Industriedesign beispielsweise leisten zum Internationalen Tag von Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember einen wichtigen Beitrag: mit kostengünstigen Beinprothesen und einem Regenschutz für Menschen im Rollstuhl.

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Natural products used in Ayurvedic treatments alleviate symptoms of depression in fruit flies

Mainz University and the US-American BENFRA Center have jointly demonstrated the effect of botanical products used in traditional Asiatic medicine on depressive states

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COP28 Needs to Fast-Forward the Global Energy Transition and Support for Developing Countries


The 28th Conference of the Parties to the UN Framework Convention on Climate Change (COP28) will convene in Dubai (United Arab Emirates) from 30 November to 12 December 2023. COP28 will in particular conclude the first Global Stocktake (GST) under the Paris Agreement. To keep the objectives of the Paris Agreement within reach, the outcome of the GST needs to dramatically step up the fight against climate change. In particular, the conference needs to send a strong signal on accelerating the global energy transition and enhancing support for developing countries. The Wuppertal Institute also makes this clear in their statement.

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COP28 muss globale Energiewende und Unterstützung der Entwicklungsländer vorantreiben


Die 28. Vertragsstaatenkonferenz der UN-Klimarahmenkonvention (COP28) wird vom 30. November bis 12. Dezember 2023 in Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) tagen. Während der Weltklimakonferenz wird insbesondere die erste globale Bestandsaufnahme (Global Stocktake, GST) im Rahmen des Pariser Abkommens abgeschlossen. Um die Ziele des Abkommens in Reichweite zu halten, müssen die Ergebnisse des GST den Kampf gegen den Klimawandel drastisch verstärken. Insbesondere muss von der Konferenz ein starkes Signal zur Beschleunigung der globalen Energiewende und zur verstärkten Unterstützung der Entwicklungsländer ausgehen. Dies verdeutlicht das Wuppertal Institut auch in einer Stellungnahme.

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New geopark recognized as ‚National GeoPark‘ in Germany: Emsland Geopark

The Commission for the Recognition of National GeoParks in Germany, which works under the roof of GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung, has recognised Emsland Geopark as National GeoPark. This was communicated as the commission’s major decision at its autumn session in Kassel on November 14, 2023. With this new acquisition the number of National GeoParks in Germany increases to 19.

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Klonfische: Gleiche Gene, gleiche Umwelt – unterschiedliche Fitness

Unterschiede im Erbgut oder in wesentlichen Umwelteinflüssen bestimmen die Individualität. Dieses Paradigma der Zwillingsforschung bröckelt zunehmend. Ein Forschungsteam des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und des Exzellenzclusters „Science of Intelligence“ (SCIoI) hat nun herausgefunden, dass sich klonale Fische – mit identischem Erbgut – die unter den gleichen, hoch standardisierten Umweltbedingungen aufwachsen, systematisch in der Anzahl und der Größe der Nachkommen pro Laichvorgang unterscheiden; zwei entscheidende Indikatoren für die biologische Fitness. Die Studie ist in der Fachzeitschrift Nature Communications erschienen.

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Invitation: Water in an international context

Water in an international context – Climate change in North Rhine-Westphalia, Great Britain and the Commonwealth

The JRF-event format “Water in an International Context” has already established itself as a workshop format and is scheduled to take place for the third time this year. This year’s event is being held at IKT at the 13th of December 2023.

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Geopark Emsland als neuer Nationaler GeoPark zertifiziert

Die Zertifizierungskommission Nationale GeoParks der GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung hat auf ihrer Herbstsitzung in Kassel am 14. November 2023 den Geopark Emsland in die Liste der Nationalen GeoParks in Deutschland aufgenommen. Damit steigt die Zahl der Nationalen GeoParks in Deutschland auf 19.

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Deutlich bessere Überlebensraten für Lungenkrebs-Erkrankte im nationalen Netzwerk Genomische Medizin

Verknüpfte Krankenkassendaten belegen die Wirksamkeit und Qualität der bundesweiten Vernetzung spezialisierter Zentren mit Krankenhäusern und Praxen

Durch die vernetzte personalisierte Versorgung von Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenem nichtkleinzelligem Lungenkrebs im Rahmen des nationalen Netzwerks Genomische Medizin (nNGM) hat sich die Überlebensrate der behandelten Patientinnen und Patienten im Vergleich zu einer Kontrollgruppe signifikant verbessert.

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Pflanzen-Phänotypen und Nano-Metalle – Zwei neue Sonderforschungsbereiche für die Universität Potsdam

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam sind mit gleich zwei Anträgen für Sonderforschungsbereiche bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erfolgreich. Die „Phänotypische Plastizität bei Pflanzen“ wird der Forschungsschwerpunkt im SFB 1644 sein, während im SFB 1636 „Lichtgetriebene chemische Reaktionen an nanoskaligen Metallen“ untersucht werden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft