Just add milk: Choosing beverages wisely during chlorhexidine treatment

Antiseptic mouth rinses containing the active ingredient chlorhexidine (CHX) are widely used in dentistry. For many decades, CHX has set the gold standard for the management of oral diseases. During the treatment, however, tooth discoloration may occur after eating or drinking. A comprehensive in-vitro study conducted by the Fraunhofer IMWS has investigated the degree to which various beverages cause potential discoloration during chlorhexidine treatment. Based on the data collected, dental staff can now offer improved recommendations to patients about what they should do during the treatment period, for example: They should ideally always add milk when drinking tea or coffee.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Aber bitte mit Milch: Getränkeauswahl während der Chlorhexidin-Behandlung

Antiseptische Mundspüllösungen mit dem Wirkstoff Chlorhexidin (CHX) sind in der Zahnheilkunde weit verbreitet. Um Infektionen im Mundraum zu bekämpfen, stellt CHX seit vielen Jahrzehnten den Goldstandard dar. Jedoch können während der Behandlung Zahnverfärbungen auftreten, die beim Konsum von Lebensmitteln und Getränken entstehen. Eine breit angelegte In vitro-Studie des Fraunhofer IMWS hat das Verfärbungspotenzial einer Vielzahl von Getränken während der Chlorhexidin-Behandlung untersucht. Auf Grundlage der gewonnenen Daten kann zahnmedizinisches Personal nun bessere Empfehlungen für das Verhalten während der Behandlungszeit abgeben.

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Gewebespende auf Rekordniveau: 3.475 Menschen spendeten in 2023 Gewebe

50.576 Spendermeldungen und 9.379 Aufklärungsgespräche führten im vergangenen Jahr zu 3.475 Gewebespenden. Damit verzeichnet die Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG) einen Anstieg um 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Rund 87 Prozent der Gewebespenden wurden unabhängig von der Organspende bei Herz-Kreislauf-Verstorbenen realisiert. Das am meisten gespendete Gewebe ist die Augenhornhaut: 3.352 Menschen spendeten dieses Gewebe nach dem Tod. Dank der hohen Spendenbereitschaft und einer Zustimmungsquote von knapp 41 Prozent war die DGFG in der Lage, 7.503 Patient:innen mit einem Gewebetransplantat zu versorgen, davon 5.003 mit einer Augenhornhaut und 197 mit einer Herzklappe.

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Auch diese Herzklappe kann jetzt mit dem Katheter ersetzt werden

Kardiologen setzen ein weltweit erstmals zertifiziertes kathetergeführtes Trikuspidalklappen-Ersatzsystem ein. Maßgeschneiderte Therapie am Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen

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Der Wettbewerb geht in die nächste Runde: Medienpreis Urologie 2024 ausgeschrieben

Auch 2024 vergibt die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) den Medienpreis Urologie: Medienschaffende sind herzlich eingeladen, sich an dem bekannten Wettbewerb zu beteiligen. Der mit 2500 Euro dotierte Preis zeichnet einen herausragenden Beitrag zu einem urologischen Thema in einem deutschsprachigen Publikumsmedium aus. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen des 76. DGU-Kongresses, der vom 25. bis 28. September 2024 unter der Präsidentschaft von Prof. Dr. Jürgen Gschwend im Congress Center Leipzig stattfindet.

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Deutsche Leberstiftung zum Jahreswechsel: So wird das neue Jahr lebergesund

Hannover – Jeder dritte Deutsche gibt an, für das Jahr 2024 Neujahrsvorsätze zu fassen. Wie immer sind in der Rangliste diese Klassiker ganz oben: gesünder ernähren, mehr Sport treiben und Gewicht reduzieren. Doch allzu häufig wird bereits im Januar der vertraute, ungesunde Lebensstil mit den alten Gewohnheiten wieder aufgenommen – und oftmals macht das unter anderem das lebenswichtige Organ Leber krank. Die Deutsche Leberstiftung nimmt den Jahreswechsel zum Anlass, über die Lebergesundheit zu informieren und gibt Tipps zum erfolgreichen Durchhalten einer Lebensstiländerung.

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Neuer Wirkstoff reguliert Serotoninproduktion

Wenn die Serotoninproduktion im Körper entgleist, entstehen Krankheiten. Forschende um Michael Bader vom Max Delbrück Center haben einen Wirkstoff gefunden, der einen erhöhten Serotoninspiegel absenkt. In ihrem Start-up „Trypto Therapeutics“ wollen sie das Medikament zur Marktreife bringen.

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Schnelles Gehen unterstützt bei Rauchentwöhnung

Gute Nachrichten für alle, die im neuen Jahr mit dem Rauchen aufhören wollen: Innsbrucker Wissenschaftler:innen zeigen in einer kürzlich publizierten Studie, dass zehnminütige schnelle Geh-Einheiten den Suchtdruck bei temporär abstinenten Raucher:innen reduzieren und ihr Wohlbefinden insgesamt verbessern. Die Untersuchung vergleicht erstmals den Effekt von Indoor- und Outdooraktivität auf die Rauchentwöhnung.

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Brisk walks support smoking cessation

Good news for anyone who wants to quit smoking in the new year: In a recently published study, Innsbruck scientists show that ten-minute brisk walking sessions reduce the cravings of temporarily abstinent smokers and improve their overall well-being. The study is the first to compare the effect of indoor and outdoor activity on smoking cessation.

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Spitzen-Reprogrammierung mit Super-Sox

Künstlicher Transkriptionsfaktor reprogrammiert Zellen unterschiedlicher Tierarten mit hoher Effizienz

Einem internationalen Wissenschaftlerteam um Hans Schöler und Sergiy Velychko vom Max-Planck-Institut (MPI) für molekulare Biomedizin in Münster ist es gelungen, einen Reprogrammierungsfaktor – Super-Sox – zu konstruieren, der unerwünschte Effekte durch den Reprogrammierungsfaktor Oct4 verhindert. Mit Super-Sox haben die Forschenden iPS-Zellen aus verschiedenen Tierarten (Maus, Mensch, Javaneraffe, Rind und Schwein) mit hoher Effizienz hergestellt. Diese mit Super-Sox reprogrammierten Zellen eröffnen neue Wege für Zellersatztherapien und z. B. für den Erhalt von bedrohten Tierarten.

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DIVI Kongress: Herzmedizin setzt auf Interdisziplinarität

Kongress Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) 2023: Herzmedizinische Intensivmedizin bietet wertvolle Konzepte und setzt auf Interdisziplinarität.

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Coburger Forschungsprojekt „AI4Coping“: mithilfe von KI Stress besser bewältigen

Wie Menschen zum Beispiel mit Stress umgehen, wird in der Wissenschaft „Coping“ genannt. Im Forschungsprojekt „AI4Coping“ der Hochschule Coburg geht es darum, zu untersuchen, ob und gegebenenfalls wie Stress mithilfe der Methoden Künstlicher Intelligenz (KI) besser zu bewältigen. Wissenschaftler:innen mit unterschiedlicher Expertise werden in den kommenden drei Jahren interdisziplinär an diesem Thema arbeiten. Das Projekt wird mit knapp 715.000 Euro aus dem Bayerischen Förderprogramm für angewandte Forschung und Entwicklung gefördert.

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Constructor University und Universität Wien enthüllen vielversprechendes Verfahren zur gezielten Zelltherapie

Wie Substanzen zur Bekämpfung von Krankheiten gezielt in die Zellen gelangen können, ist eine der großen Herausforderungen für die Zell-Forschung. Ein Team der Constructor University hat in Kooperation mit Wissenschaftler*innen der Universität Wien nun ein neues, vielversprechendes Verfahren entdeckt – mithilfe von kugelförmigen Metalloxid-Molekülen, sogenannten Polyoxometallaten.

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New transport pathway for active substances into the cell discovered

One of the major challenges facing cell research is how to target substances to combat diseases. A team from Constructor University, in cooperation with scientists from the University of Vienna, discovered a new, promising method using spherical metal oxide molecules known as polyoxometalates. They report on the results of their research in the journal „Advanced Materials“, one of the most important publication media in chemistry and materials science.

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Light colour is less important for the internal clock than originally thought

Light in the evening is thought to be bad for sleep. However, does the colour of the light play a role? Researchers from the University of Basel and the Technical University of Munich (TUM) compared the influence of different light colours on the human body. The researchers’ findings contradict the results of a previous study in mice.

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Die Lichtfarbe ist für die innere Uhr weniger wichtig als vermutet

Licht am Abend soll schlecht für den Schlaf sein. Doch spielt dabei eine Rolle, welche Farbe das Licht hat? Forschende der Universität Basel und der Technischen Universität München (TUM) verglichen den Einfluss unterschiedlicher Lichtfarben auf den menschlichen Körper. Ihre Erkenntnisse widersprechen den Resultaten einer früheren Studie bei Mäusen.

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Wenn Bakterien Resistenzgene untereinander austauschen

Horizontaler Gentransfer: Warum sich Krankenhaus-Infektionen so schwer bekämpfen lassen – Mobiles genetisches Element verbreitet gefährliche Antibiotikaresistenzen

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Omega-6 fatty acids and cardiovascular disease

What role do omega-6 fatty acids play in cardiovascular disease and diabetes? Scientists from Mannheim, together with researchers from Heidelberg, Frankfurt and Hangzhou in China, have investigated the breakdown of omega-6 fatty acids and gained new insights into how their oxidation products influence the metabolism. Under the leadership of Professor Dr. Jens Kroll from the European Center for Angioscience (ECAS) of the Medical Faculty Mannheim, Heidelberg University, the researchers identified a breakdown product of omega-6 fatty acids and developed a model in zebrafish to examine the undesirable effects of this oxidation product, known as tt-DDE (for trans,trans-2,4-decadienal).

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Omega-6-Fettsäuren und Herz-Kreislauferkrankungen

Neue Ursache von Nebenwirkungen entdeckt

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Forschungsteam der TU Dortmund entschlüsselt grundlegenden Mechanismus in der Zellmigration

Eine Forschungsgruppe um Dr. Leif Dehmelt von der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie der TU Dortmund hat überraschende Ergebnisse zur Zellmigration in der Fachzeitschrift „Nature Communications“ publiziert. Das Team konnte zeigen, dass die Kopplung von zwei Signalmolekülen aus der Gruppe der Rho-GTPasen steuert, ob sich Zellen zielgerichtet oder unkontrolliert fortbewegen. Diese Erkenntnisse könnten dabei helfen, die Metastasierung von Krebs besser zu verstehen.

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Vielfältige Abwehrstrategien bei Insekten bereits in der Kreidezeit

Bernstein-Analysen zeigen: Bereits vor 100 Millionen Jahren nutzten Insektenlarven verschiedenste Taktiken, um sich gegen Fressfeinde zu schützen.

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Studie: Das erwarten Patientinnen und Patienten von Gesundheits-Apps zur Medikamenteneinnahme

Wie können Gesundheitsapps helfen, die Arzneimitteltherapie sicherer zu machen? Welche Anforderungen haben Patientinnen und Patienten an diese Apps? Diesen Fragen sind die Techniker Krankenkasse (TK) und das Institut für Patientensicherheit (IfPS) des Universitätsklinikums Bonn (UKB) gemeinsam in ihrer Studie „MedSaf – Digitale Anwendungen zur Verbesserung der Medikationssicherheit im Entlassmanagement“ nachgegangen.

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Thianthrenium chemistry allows for reactivity switch of a nucleophilic amino acid into a versatile intermediate

Chemical diversification of proteins is an important concept in the study of biological processes and the complex structures of the proteins themselves. Researchers of our institute have now published their fascinating findings concerning an amino acid with “Nature Chemistry”.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Thianthrenium-Chemie macht aus einer Aminosäure einen vielseitigen Reaktionspartner

Proteine chemisch zu verändern spielt eine wesentliche Rolle, wenn man biologische Prozesse untersuchen beziehungsweise die Struktur der Proteine selbst besser verstehen möchte. Der Arbeitsgruppe um Tobias Ritter ist es nun gelungen, aus einer Aminosäure einen vielseitigen Reaktionspartner zu machen.

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Weiterbildungsverbund stärkt Medizinerinnen und Mediziner in der Region: Der Weg zur eigenen Praxis

Das deutsche Gesundheitssystem steht vor vielen Herausforderungen. Eine
Aufgabe wird es sein, die wohnortnahe Patientenversorgung vor allem in
ländlichen Regionen abseits der Großstädte weiterhin auf hohem Niveau zu
sichern. Hausärztinnen und -ärzten in Sachsen, die in Rente gehen, finden oft
nur schwer eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger. Ein möglicher Grund: Die
Arbeit als niedergelassene Ärztin oder niedergelassener Arzt scheint für den
medizinischen Nachwuchs wenig attraktiv zu sein. Umso wichtiger ist es, bereits
Studierende auf diesen beruflichen Weg aufmerksam zu machen und dafür zu
begeistern.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft