Blick in die Zukunft des Ozeans: METEOR- Expedition M197 nutzt östliches Mittelmeer als Zukunftslabor

05.01.2024/Kiel/Limassol. Morgen startet das Forschungsschiff METEOR unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel von Zypern aus auf eine mehr als vierwöchige Forschungsfahrt durch das östliche Mittelmeer. Dieses Ozeanbecken ist besonders stark vom Klimawandel und von menschlichen Aktivitäten betroffen und verändert sich rapide. Die Untersuchungen sollen Aufschluss darüber geben, wie diese Veränderungen aussehen und was das für die Ökosysteme eines zukünftigen (sub-)tropischen Ozeans bedeutet. Die gesammelten Daten werden unter anderem mit Informationen von Satelliten und mit Modellrechnungen kombiniert, um ein umfassendes Bild der Veränderungen zu erhalten.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Die Schaltkreise des Denkens entschlüsseln: Neue Professur für Circuit Neuroscience

Prof. Dr. Janelle Pakan erforscht die sensorischen und motorischen Systeme im Gehirn und untersucht was passiert, wenn diese nicht richtig funktionieren, insbesondere im Zusammenhang mit neurodegenerativen Erkrankungen. An der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg hat die Neurowissenschaftlerin jetzt die Professur für Circuit Neuroscience angetreten. Die 42-Jährige wurde nach dem sogenannten „Jülicher Modell“ gemeinsam von der Universität Magdeburg und Leibniz-Institut für Neurobiologie in Magdeburg berufen.

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Switch from laying eggs to giving birth – New study of ISTA researchers about Marine Snails

Animals reproduce in one of two distinct ways: egg-laying or live birth. By studying an evolutionarily recent transition from egg-laying to live-bearing in a marine snail, collaborative research by the Institute of Science and Technology Austria (ISTA), the University of Sheffield, and the University of Gothenburg has shed new light on the genetic changes that allow organisms to make the switch. The results were published in Science.

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Vom Eierlegen zur Geburt – Neue Studie von ISTA-Forscher:innen über Meeresschnecken

Tiere pflanzen sich auf zwei verschiedene Arten fort: entweder legen sie Eier oder gebären lebendige Nachkommen. Ein Forschungsteam vom Institute of Science and Technology Austria (ISTA), der Universität Sheffield und der Universität Göteborg untersuchte nun Meeresschnecken und deren evolutionär gesehen noch jungen Übergang vom Eierlegen zur Lebendgeburt und wirft neues Licht auf die genetischen Veränderungen, die Organismen solche Wechsel ermöglichen. Die Ergebnisse wurden in Science veröffentlicht.

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Treating tuberculosis when antibiotics no longer work

A research team has detected various substances that have a dual effect against tuberculosis: They make the bacteria causing the disease less pathogenic for human immune cells and boost the activity of conventional antibiotics / publication in ‘Cell Chemical Biology’

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Tuberkulose behandeln, wenn Antibiotika nicht mehr wirken

Ein Forschungsteam hat verschiedene Substanzen entwickelt, die gleich doppelt gegen die Tuberkulose wirken: Sie machen den Erreger für Menschen weniger gefährlich und schaffen neue Angriffspunkte für vorhandene Antibiotika / Veröffentlichung in „Cell Chemical Biology“

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Aktiv ins neue Jahr: Benefizaktion „Beweg Dich gegen Krebs“ startet

Bereits zum vierten Mal findet die Benefizaktion „Beweg Dich gegen Krebs“ statt. Die Stiftung Leben mit Krebs, das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und die Else Kröner-Fresenius-Stiftung laden mit der Online-Aktion dazu ein, sportlich aktiv ins neue Jahr zu starten. Die geleisteten Bewegungsstunden lassen sich anschließend in eine Spende zugunsten von Sport- und Bewegungsprojekten für Krebspatienten am NCT Heidelberg umwandeln. Beweg Dich gegen Krebs läuft vom 8. Januar bis 4. Februar, die Registrierung über die App ist kostenfrei.

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Neues Studienzentrum unterstützt die klinische Forschung am Campus Homburg

Wer neue OP-Techniken einführen möchte oder die Tumorbehandlung verbessern will, braucht einen langen Atem. Denn hierfür sind klinische Studien notwendig, die aufwändig und teuer sind. Es gilt zudem viele Gesetze zu beachten und oft sind weitere Kliniken im In- und Ausland beteiligt. Hier setzt das neue klinische Studienzentrum der Medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes an. Dieses will Forscherinnen und Forschern dabei unterstützen, ihre Ideen für klinische Studien umzusetzen. Bei einem Eröffnungssymposium am 10. Januar von 13 bis 18 Uhr kann sich die interessierte Öffentlichkeit über klinische Studien und die Grundlagenforschung der Universität des Saarlandes informieren.

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Hochschule Rhein-Waal startet Projekt zur Verbesserung der Lebenssituation von Arbeitsmigrant*innen der Grenzregion

Eine Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen von transnationalen Arbeitsmigrant*innen in der Euregio Rhein-Waal durch grenzüberschreitende Austauschstrukturen für soziale Beratungen – das hat das durch Interreg VI geförderte Projekt ‚TRAM – transnationale Arbeitsmigration in der Euregio‘ (kurz: TRAM) zum Ziel. Ende 2023 startete das Projekt unter Leitung von Prof. Dr. Ingrid Jungwirth in Kooperation mit der Radboud Universiteit, der Gemeente Apeldoorn und der Euregio Rhein-Waal.

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Groundwater is vital to the health of our planet: A call for greater protection: A call for greater protection

An international study classifies groundwater as a keystone ecosystem and proposes ways to improve its protection to preserve biodiversity and mitigate climate change

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Der ExerCube – ein Tool zur Gesundheitsförderung?

Prof. Dr. Eva Kircher stellt in ihrer Online-Antrittsvorlesung an der SRH Hochschule für Gesundheit am 30. Januar 2024 eine Studie zur Wirksamkeit des ExerCube vor.

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Genetischer Schalter für Immunantworten gegen Viren entdeckt

Ein Forschungsteam der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums Berlin, ein Leibniz Institut, hat einen bisher unbekannten Genbereich entdeckt, der für die Regulation der körpereigenen Virusabwehr entscheidend ist, vermutlich aber auch eine große Bedeutung für Autoimmunerkrankungen hat. Diese Daten wurden nun im renommierten Wissenschaftsjournal Nature Immunology veröffentlicht.

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Surprise! – How the brain learns to deal with the unexpected

For children, the world is full of surprises. Adults, on the other hand, are much more difficult to surprise. And there are complex processes behind this apparently straightforward state of affairs. Researchers at the University of Basel have been using mice to decode how reactions to the unexpected develop in the growing brain.

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Überraschung! – Wie das Gehirn lernt, mit Unerwartetem umzugehen

Für Kinder steckt die Welt voller Überraschungen. Erwachsene überrascht kaum noch etwas. Klingt selbstverständlich, dahinter stecken jedoch komplexe Prozesse: Wie sich die Reaktion auf Unvorhergesehenes im heranwachsenden Gehirn entwickelt, haben Forschende der Universität Basel bei Mäusen entschlüsselt.

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Schon die ersten Primaten lebten wahrscheinlich in Paaren

Primaten weisen flexiblere Formen des Zusammenlebens auf, als bisher angenommen. Die ersten Primaten lebten wohl in Paaren – nur etwa 15 Prozent waren einzelgängerisch, wie eine Studie unter Leitung der UZH zeigt.

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Early Primates Likely Lived in Pairs

Primate social organization is more flexible than previously assumed. According to a new study led by UZH, the first primates probably lived in pairs, while only around 15 percent of individuals were solitary.

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Wie Bakterien ihre Spritzen aufziehen

Krankmachende Bakterien nutzen molekulare “ Shuttle-Services „, um ihren Injektionsapparat mit dem passenden Inhalt zu füllen

Viele bakterielle Krankheitserreger benutzen Spritzen im Kleinstmaßstab, um Zellen ihrer Wirte, beispielsweise des Menschen, zu beeinflussen und sich im Körper ausbreiten zu können. Dabei müssen sie ihre Spritzen immer mit dem passenden Injektionsmittel befüllen. Eine Technik, mit der sich die individuelle Bewegung von Proteinen verfolgen lässt, hat nun enthüllt, wie Bakterien diese anspruchsvolle Aufgabe lösen.

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Umprogrammierte Fettzellen unterstützen das Tumorwachstum

Mutationen des Tumorsuppressors p53 wirken nicht nur auf die Krebszellen selbst wachstumsfördernd, sondern beeinflussen auch die Zellen in der Mikroumgebung des Tumors. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und im israelischen Weizmann Institut zeigen nun, dass p53-mutierte Brustkrebszellen der Maus Fettzellen umprogrammieren. Die so manipulierten Fettzellen schaffen eine entzündliche Mikroumgebung, beeinträchtigen dadurch die Immunantwort gegen den Tumor und fördern so das Krebswachstum.

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Verstecktes Natrium: Konsum von Brausetabletten kann bei Bluthochdruck schädlich sein

Brausetabletten enthalten oft hohe Mengen an Natrium. Eine aktuelle Studie zeigt, dass dies auch für Nahrungsergänzungsmittel zutrifft. Patientinnen und Patienten mit Bluthochdruck sollten daher bei der Einnahme von bestimmten Nahrungsergänzungs- und Arzneimitteln besonders vorsichtig sein. Die Forscher fordern, die Angabe von Natrium auf Verpackungen verpflichtend zu machen.

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Babybilanz 2023: Im Uniklinikum kommen 2.265 Kinder zur Welt

Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe verzeichnet 2023 mehr als 2.100 Geburten. // Dresdner Neujahrsbaby 2024 wird im Uniklinikum geboren. // Eltern vertrauen auf die interdisziplinäre Expertise des geburtshilflichen Teams.

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SRH Hochschulen eröffnen 2024 neuen Campus in Leipzig

Studieninteressierte können sich erstmals zum Sächsischen Hochschultag am 11. Januar 2024 über das innovative Studienangebot am Campus Leipzig informieren und an Probeseminaren teilnehmen.

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Mummies under the magnifying glass

Interdisciplinary team at the University of Jena, Germany conducts further provenance research on items from its own collections. This has led to new findings on the mummy fragments and in particular on the textiles with which the mummies were wrapped or clothed. However, it also shows how difficult provenance research is when there is a lack of information.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Mumien unter der Lupe

Interdisziplinäres Team der Universität Jena betreibt weitere Provenienzforschung an Beständen eigener Sammlungen. Dabei wurden zwar neue Erkenntnisse zu den Mumienfragmenten und besonders zu den Textilien, mit denen die Mumien umwickelt oder bekleidet waren, gewonnen. Es zeigt sich aber auch, wie schwierig Provenienzforschung ist, wenn es an Informationen zu den Fragmenten mangelt.

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Ants Recognise Infected Wounds and Treat Them With Antibiotics

The African Matabele ants are often injured in fights with termites. Their conspecifics recognise when the wounds become infected and initiate antibiotic treatment.

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Ameisen erkennen infizierte Wunden und behandeln sie mit Antibiotika

Die afrikanischen Matabele-Ameisen werden beim Kampf mit Termiten oft verletzt. Ihre Artgenossinnen erkennen, wenn sich die Wunden infizieren und leiten gezielt eine antibiotische Therapie ein.

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