Mutationen im Spike-Protein der Pirola-Variante von SARS-CoV-2 fördern den Befall von Lungenzellen

Das Virus hat einen Eintrittsweg in Lungenzellen wiederentdeckt, der von frühen SARS-CoV-2 Varianten genutzt wurde und zu einer Lungenentzündung führen kann

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

BZgA: Grippewelle – Mit der Grippeimpfung jetzt bestmöglich schützen

In der kalten Jahreszeit finden Grippe- und Rhinoviren, das Coronavirus sowie andere Atemwegserreger wie das Respiratorische Synzytial-Virus optimale Bedingungen, sich zu verbreiten: Wir verbringen mehr Zeit in Innenräumen und in der Raumluft können sich Atemwegserreger anreichern. Mit Beginn der Grippewelle im Dezember 2023 ist es besonders wichtig, den Impfschutz gegen Influenza, COVID-19 und Pneumokokken gemäß den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) aktuell zu halten. Der „Grippe-Impfcheck“ der BZgA gibt mit wenigen Klicks Auskunft, für wen die Schutzimpfung gegen Influenza angeraten ist.

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Messen schafft Vertrauen

Seit 50 Jahren wird in Deutschland Radioaktivität gemessen

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Friction forces propel development in sea squirts

As the potter works the spinning wheel, the friction between their hands and the soft clay helps them shape it into all kinds of forms and creations. In a fascinating parallel, sea squirt oocytes (immature egg cells) harness friction within various compartments in their interior to undergo developmental changes after conception. A study from the Heisenberg group at the Institute of Science and Technology Austria (ISTA), published in Nature Physics, now describes how this works.

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Seescheiden nutzen Reibung für die Embryonalentwicklung

Im Töpferstudio hilft uns die Reibung zwischen unseren Händen und dem weichen Ton, ihn in alle möglichen Formen und Kreationen zu verwandeln. Auf erstaunlich ähnliche Weise nutzen die Eizellen von Seescheiden dasselbe Prinzip. Durch die Reibung zwischen den Komponenten in ihrem Zellinneren kommt es zu Formveränderungen, die deren Entwicklung vorantreiben. Wie das funktioniert, zeigt uns eine neue Studie von der Heisenberg Gruppe am Institute of Science and Technology Austria (ISTA), welche im Fachjournal Nature Physics publiziert wurde.

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Use of habitat for agricultural purposes puts primate infants at risk

Frequent visits to oil palm plantations are leading to a sharp increase in mortality rates among infant southern pig-tailed macaques (Macaca nemestrina) in the wild, according to a new study published in Current Biology. In addition to increased risk from predators and human encounters, exposure to harmful agricultural chemicals in this environment may negatively affect infant development.

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Landwirtschaftliche Nutzung von natürlichen Lebensräumen gefährdet junge Primaten

Das regelmäßige Aufsuchen von Palmölplantagen führt zu einer deutlich erhöhten Sterblichkeitsrate unter jungen Südlichen Schweinsaffen (Macaca nemestrina) in freier Natur. Das zeigt eine neue Studie, die in Current Biology veröffentlicht wurde. Die Forscherinnen begründen dies mit einem höheren Risiko durch Raubtiere und den Menschen. Auch der Kontakt mit potentiell schädlichen Chemikalien, die in der Landwirtschaft zum Einsatz kommen, könnte die Entwicklung der jungen Primaten beeinträchtigen.

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Hirntumoren bei Kindern: Krebszellen werden auf ihrer Wanderung im Tumor weniger aggressiv

Bestimmte Hirntumoren bei Kleinkindern enthalten einerseits Zellen, die sich ganz ähnlich wie normale Hirnzellen entwickeln und andere, die sich bereits bösartig entwickelt haben, je nachdem wo sie sich innerhalb des Tumors befinden. Durch Analysen einzelner Zellen konnte ein Forscherteam des Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg (KiTZ), des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) die genetischen Programme der einzelnen Zellen im Detail charakterisieren und ihren Entwicklungsweg innerhalb des Tumors nachweisen.

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How does a molecular freight elevator work?: Important Membrane transport mechanism in pathogenic bacteria researched

Some bacterial membrane transporters work almost like freight elevators to transport substances through the cell membrane into the interior of the cell. The transporter itself spans the bacterial membrane. Like a forklift, a soluble protein outside the bacterium transports the substance to the „elevator“ and unloads its cargo there. The freight elevator transports it to the inside of the cell, in other words to another floor. Researchers at the University Hospital Bonn (UKB) and the University of Bonn, in collaboration with a team from the University of York, have now studied the interaction between the transporter and its soluble substrate binding protein.

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Wie funktioniert ein molekularer Lastenaufzug?: Membran-Transportmechanismus in krankheitserregenden Bakterien geklärt

Manche bakteriellen Membrantransporter arbeiten fast wie Lastenaufzüge, um Substanzen durch die Zellmembran in das Innere der Zelle zu transportieren. Der Transporter selbst durchspannt dabei die Zellwand. Ein lösliches Protein außerhalb des Bakteriums bringt wie ein Gabelstapler die Substanz zum „Fahrstuhl“ und entlädt dort seine Ladung. Diese wird vom Lastenaufzug ins Innere der Zelle, also quasi in ein anderes Stockwerk gebracht. Forschende des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Universität Bonn haben nun in Zusammenarbeit mit einem Team der Universität York das Zusammenspiel von Transporter und Zubringer aufgeklärt.

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The gut microbiome prevents dangerous immune reactions

After stem cell transplantation, the donated immune cells sometimes attack the patients‘ bodies. This is known as graft versus host disease or GvHD. Researchers at the Technical University of Munich (TUM) and the Universitätsklinikum Regensburg (UKR) have shown that GvHD is much less common when certain microbes are present in the gut. In the future, it may be possible to deliberately bring about this protective composition of the microbiome.

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Darm-Mikrobiom verhindert gefährliche Immunreaktion

Nach Stammzelltransplantationen kann es passieren, dass die gespendeten Immunzellen den Körper der Patient:innen angreifen. Forschende der Technischen Universität München (TUM) und des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) haben herausgefunden, dass diese „Graft versus Host-Reaktion“ deutlich seltener auftritt, wenn im Darm bestimmte Mikroben vorhanden sind. In Zukunft könnte man diese schützende Zusammensetzung des Mikrobioms vielleicht gezielt herbeiführen.

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Über dreissig neue Bakterienarten in Patientenproben entdeckt

Im Spital tauchen immer mal wieder unbekannte Keime auf. Forschende der Universität Basel haben diese über Jahre gesammelt und analysiert. Dabei fanden sie zahlreiche neue Bakterienarten, von denen einige in der klinischen Praxis von Bedeutung sind.

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„Irgendwas mit Menschen? Aber nicht irgendwie!“ – Evangelische Hochschule Dresden lädt zum Hochschulinformationstag

„Irgendwas mit Menschen? Aber nicht irgendwie“ – unter diesem Motto öffnen der Campus Moritzburg und der Campus Dresden der Evangelischen Hochschule Dresden (ehs) am Donnerstag, den 11. Januar 2024, ihre Türen für interessierte Schülerinnen und Schüler. Ab 9 Uhr bietet die ehs ein vielfältiges Programm mit Studiengangsvorstellungen, Schnuppervorlesungen und Informationen rund um das Studium. Studieninteressierte können an diesem Tag alles über das Studium der Sozialen Arbeit, der Kindheitspädagogik und Pflege sowie der Evangelischen Religions- und Gemeindepädagogik erfahren. Ein Teil der Präsenz-Veranstaltungen kann zusätzlich digital besucht werden.

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Umweltökonom: „Die Subvention des Dieselverbrauchs in der Landwirtschaft lässt sich nicht mehr begründen“

Traktoren blockieren Straßen, für die kommende Woche sind großflächige Proteste der Bauern geplant: Die Landwirte wollen damit gegen die Kürzung der Subventionen für Agrardiesel und gegen eine KfZ-Steuer für die Landwirtschaft demonstrieren. „Durch den Druck, im Bundeshaushalt sparen zu müssen, ist endlich Bewegung in die Bemühungen gekommen, umweltschädliche Subventionen zu streichen. Insbesondere die Abschaffung der Agrardiesel-Subventionen ist überfällig“, sagt Martin Quaas, Professor für Bioökonomie an der Universität Leipzig und Leiter der Forschungsgruppe Biodiversitätsökonomik am Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv).

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Looking into the future of the ocean: METEOR Expedition uses the Eastern Mediterranean as a laboratory for the future

05 January 2024/Kiel/Limassol. Tomorrow, the research vessel METEOR will leave Cyprus for a four-week research cruise in the Eastern Mediterranean, led by the GEOMAR Helmholtz Centre for Ocean Research Kiel. The Eastern Mediterranean Sea is particularly affected by climate change and human activities and is changing rapidly. The planned investigations across a diverse range of oceanic settings will provide information on what these changes look like and what they mean for the ecosystems of a future (sub)tropical ocean. The data collected will be combined with information from satellites and other autonomous platforms and modelling to provide a comprehensive picture of the changes.

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Blick in die Zukunft des Ozeans: METEOR- Expedition M197 nutzt östliches Mittelmeer als Zukunftslabor

05.01.2024/Kiel/Limassol. Morgen startet das Forschungsschiff METEOR unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel von Zypern aus auf eine mehr als vierwöchige Forschungsfahrt durch das östliche Mittelmeer. Dieses Ozeanbecken ist besonders stark vom Klimawandel und von menschlichen Aktivitäten betroffen und verändert sich rapide. Die Untersuchungen sollen Aufschluss darüber geben, wie diese Veränderungen aussehen und was das für die Ökosysteme eines zukünftigen (sub-)tropischen Ozeans bedeutet. Die gesammelten Daten werden unter anderem mit Informationen von Satelliten und mit Modellrechnungen kombiniert, um ein umfassendes Bild der Veränderungen zu erhalten.

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Die Schaltkreise des Denkens entschlüsseln: Neue Professur für Circuit Neuroscience

Prof. Dr. Janelle Pakan erforscht die sensorischen und motorischen Systeme im Gehirn und untersucht was passiert, wenn diese nicht richtig funktionieren, insbesondere im Zusammenhang mit neurodegenerativen Erkrankungen. An der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg hat die Neurowissenschaftlerin jetzt die Professur für Circuit Neuroscience angetreten. Die 42-Jährige wurde nach dem sogenannten „Jülicher Modell“ gemeinsam von der Universität Magdeburg und Leibniz-Institut für Neurobiologie in Magdeburg berufen.

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Switch from laying eggs to giving birth – New study of ISTA researchers about Marine Snails

Animals reproduce in one of two distinct ways: egg-laying or live birth. By studying an evolutionarily recent transition from egg-laying to live-bearing in a marine snail, collaborative research by the Institute of Science and Technology Austria (ISTA), the University of Sheffield, and the University of Gothenburg has shed new light on the genetic changes that allow organisms to make the switch. The results were published in Science.

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Vom Eierlegen zur Geburt – Neue Studie von ISTA-Forscher:innen über Meeresschnecken

Tiere pflanzen sich auf zwei verschiedene Arten fort: entweder legen sie Eier oder gebären lebendige Nachkommen. Ein Forschungsteam vom Institute of Science and Technology Austria (ISTA), der Universität Sheffield und der Universität Göteborg untersuchte nun Meeresschnecken und deren evolutionär gesehen noch jungen Übergang vom Eierlegen zur Lebendgeburt und wirft neues Licht auf die genetischen Veränderungen, die Organismen solche Wechsel ermöglichen. Die Ergebnisse wurden in Science veröffentlicht.

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Treating tuberculosis when antibiotics no longer work

A research team has detected various substances that have a dual effect against tuberculosis: They make the bacteria causing the disease less pathogenic for human immune cells and boost the activity of conventional antibiotics / publication in ‘Cell Chemical Biology’

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Tuberkulose behandeln, wenn Antibiotika nicht mehr wirken

Ein Forschungsteam hat verschiedene Substanzen entwickelt, die gleich doppelt gegen die Tuberkulose wirken: Sie machen den Erreger für Menschen weniger gefährlich und schaffen neue Angriffspunkte für vorhandene Antibiotika / Veröffentlichung in „Cell Chemical Biology“

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Aktiv ins neue Jahr: Benefizaktion „Beweg Dich gegen Krebs“ startet

Bereits zum vierten Mal findet die Benefizaktion „Beweg Dich gegen Krebs“ statt. Die Stiftung Leben mit Krebs, das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und die Else Kröner-Fresenius-Stiftung laden mit der Online-Aktion dazu ein, sportlich aktiv ins neue Jahr zu starten. Die geleisteten Bewegungsstunden lassen sich anschließend in eine Spende zugunsten von Sport- und Bewegungsprojekten für Krebspatienten am NCT Heidelberg umwandeln. Beweg Dich gegen Krebs läuft vom 8. Januar bis 4. Februar, die Registrierung über die App ist kostenfrei.

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Neues Studienzentrum unterstützt die klinische Forschung am Campus Homburg

Wer neue OP-Techniken einführen möchte oder die Tumorbehandlung verbessern will, braucht einen langen Atem. Denn hierfür sind klinische Studien notwendig, die aufwändig und teuer sind. Es gilt zudem viele Gesetze zu beachten und oft sind weitere Kliniken im In- und Ausland beteiligt. Hier setzt das neue klinische Studienzentrum der Medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes an. Dieses will Forscherinnen und Forschern dabei unterstützen, ihre Ideen für klinische Studien umzusetzen. Bei einem Eröffnungssymposium am 10. Januar von 13 bis 18 Uhr kann sich die interessierte Öffentlichkeit über klinische Studien und die Grundlagenforschung der Universität des Saarlandes informieren.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Hochschule Rhein-Waal startet Projekt zur Verbesserung der Lebenssituation von Arbeitsmigrant*innen der Grenzregion

Eine Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen von transnationalen Arbeitsmigrant*innen in der Euregio Rhein-Waal durch grenzüberschreitende Austauschstrukturen für soziale Beratungen – das hat das durch Interreg VI geförderte Projekt ‚TRAM – transnationale Arbeitsmigration in der Euregio‘ (kurz: TRAM) zum Ziel. Ende 2023 startete das Projekt unter Leitung von Prof. Dr. Ingrid Jungwirth in Kooperation mit der Radboud Universiteit, der Gemeente Apeldoorn und der Euregio Rhein-Waal.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft