How cells sort their trash

For decades it has been an open question in the ubiquitin research field how proteins are labeled as being defective or unneeded. In their recent study Brenda Schulman, Director at the Max Planck Institute (MPI) of Biochemistry, and Gary Kleiger, Chair of Chemistry and Biochemistry Department at University of Las Vegas Nevada, together with their teams were able to visualize this precise mechanism, catalyzed by the Cullin-RING Ligase E3s, for the first time. In an interview Brenda Schulman told us what led them to their findings, as well as how this knowledge may be used to help treat diseases. The results of their study are published in the journal Nature Structural and Molecular Biology.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wie Zellen ihren Abfall sortieren

Seit Jahrzehnten ist es in der Ubiquitin-Forschung eine offene Frage, wie Proteine als defekt oder überflüssig markiert werden. In einer neuen Studie, veröffentlicht in Nature Structural and Molecular Biology, konnte dieser Mechanismus, der von der Cullin-RING-Ligase E3 reguliert wird, zum ersten Mal sichtbar gemacht werden. Die Studie ist eine Kollaboration der Teams um Brenda Schulman, Direktorin am Max-Planck-Institut für Biochemie, und Gary Kleiger, Lehrstuhlinhaber für Chemie und Biochemie der University of Nevada, Las Vegas. Brenda Schulman erzählte uns im Interview, wie sie zu den Erkenntnissen gekommen sind und wie diese bei der Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden könnten.

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Ein weiteres Rätsel der Genforschung ist entschlüsselt

Ein Forschungsteam unter Bayreuther Beteiligung hat herausgefunden, wie der RNA-Transport in Zellen funktioniert. Sie konnten durch Einzelmolekülmikroskopie Transportmoleküle und mRNA sichtbar machen und haben so erkannt, wie mRNA an die vorgesehene Stelle gelangt. Die Erkenntnisse wurden jetzt in Nature Structural & Molecular Biology veröffentlicht.

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New T-FINDER Platform Provides Deep Insights Into T Cell Responses Against Novel Cancer Vaccine

Researchers at the BioMed X Institute and the Universitätsmedizin Mannheim just published the results of their collaboration around a new neoepitope vaccine in diffuse midline glioma in Science Advances.

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Neue T-FINDER-Plattform liefert tiefe Einblicke in T-Zell-Antwort auf neuartigen Krebsimpfstoff

Forscher des BioMed X Institute und der Universitätsmedizin Mannheim haben die Ergebnisse ihrer Zusammenarbeit über einen neuen Neoepitop-Impfstoff gegen das diffuse Mittelliniengliom in Science Advances veröffentlicht.

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Forschung Frankfurt: Ordnung in der Zelle

Wie es Bakterien schaffen, auch unter den widrigsten Umweltbedingungen ihre „innere Ordnung“ aufrecht zu erhalten, untersucht Prof. Inga Hänelt an der Goethe-Universität. In einem Beitrag der neuen Ausgabe von „Forschung Frankfurt“ erklärt die Forscherin, wie Bakterien ein mehrstufiges Krisenmanagement für die Aufnahme von lebenswichtigem Kalium aufgebaut haben – und welche Pläne sie und ihre Kolleg*innen mit der Clusterinitiative SCALE haben, die gerade die erste Hürde im Wettbewerb der Exzellenzinitiative genommen hat. In weiteren Beiträgen gibt das Forschungsmagazin der Goethe-Universität unter dem Titel „(Un)Ordnung“ Einblicke etwa zu den Themen Populismus, Rebellionen und Saatgutbanken.

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Die älteste Farbe Österreichs!

Mit 12 Millionen Jahren sind Pigmente in fossilen Schneckenschalen aus Österreich die ältesten bisher bekannten unverändert erhaltenen Farbstoffe aus der Gruppe der Polyene. Der Nachweis gelang Wissenschaftlern des Naturhistorischen Museums Wien und der Universität Göttingen.

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Syphilis-Like Diseases Already Prevalent in the Americas before the Arrival of Columbus

Researchers from the Universities of Basel, Zurich and Sao Paulo and the NHM Vienna have discovered the genetic material belonging to the pathogen Treponema pallidum in the bones of people who died in Brazil 2,000 years ago. This is the oldest confirmed discovery of the pathogen to date and proves that people were dying from syphilis-like diseases, so-called treponematoses, long before Columbus sailed to the Americas. The new findings, published in the scientific journal Nature, call into question previous theories on the spread of syphilis by the Spanish conquistadors.

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New growth factor for the liver

A healthy liver is capable of completely regenerating itself. Researchers from Heinrich Heine University Düsseldorf (HHU), University Hospital Düsseldorf (UKD) and the German Diabetes Center (DDZ) have now identified the growth factor MYDGF (Myeloid-Derived Growth Factor), which is important for this regenerative capacity. In cooperation with the Hannover Medical School and the University Medical Center Mainz, they also showed that higher levels of MYDGF can be detected in the blood of patients following partial removal of the liver. In the scientific journal Nature Communications, they also report that this growth factor stimulates the proliferation of human hepatocytes in a tissue culture.

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Neuer Wachstumsfaktor für die Leber

Die gesunde Leber besitzt die Fähigkeit, sich komplett zu regenerieren. Forschende von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), vom Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) und vom Deutschen Diabetes Zentrum (DDZ) identifizierten nun den Wachstumsfaktor MYDGF (Myeloid-Derived Growth Factor), der für diese Regenerationsfähigkeit wichtig ist. Sie zeigten weiterhin in Kooperation mit der Medizinischen Hochschule Hannover und der Universitätsmedizin Mainz, dass MYDGF vermehrt im Blut von Patienten nach Teilentfernung der Leber nachweisbar ist. In Nature Communications beschreiben sie auch, dass dieser Wachstumsfaktor die Vermehrung menschlicher Leberzellen in der Gewebekultur anregt.

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WELTkinderkrebstag: Krebs bei Kindern in einkommensschwachen Ländern

Die meisten der krebskranken Kinder in Deutschland haben mittlerweile gute Chancen geheilt zu werden. Aber wie sieht die Situation der jungen Betroffenen in Thailand, Indien, Jordanien oder Südamerika aus? Rund um den Weltkinderkrebstag am 15. Februar 2024 berichtet das Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ) über die Situation krebskranker Kinder aus einigen seiner Partnerländer und wie internationale Zusammenarbeit Kindern weltweit zugutekommen kann.

Das „Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg“ (KiTZ) ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) und der Universität Heidelberg (Uni HD).

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New findings on Bacteroides thetaiotaomicron physiology under bile stress

A small RNA modulates the growth of the microbes

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New study warns: global warming and invasive species threaten seagrass meadows in the Mediterranean

The rise in sea temperature and salinity in the Mediterranean and the immigration of invasive species could endanger the structure and biodiversity of its seagrass meadows, which play an essential role in the marine environment. This is the conclusion reached by an international team of researchers led by the Leibniz Centre for Tropical Marine Research (ZMT) in a study recently published in the journal „Science of The Total Environment“.

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Von Bauernhofromantik und Hightech-Landwirtschaft

Fraunhofer IAO und Werksviertel-Mitte in München präsentieren Zukunftsszenarien für urbane Lebensmittelproduktion und -versorgung

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Uniklinikum belebt Service der Grünen Damen und Herren neu

Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer haben ein offenes Ohr und viel Zeit für Patientinnen und Patienten. // Das Angebot am Uniklinikum soll nach dem Neustart nun weiter ausgebaut werden. // Erweitert wird auch die Anzahl der Klinikbereiche, die den Service anbieten – darunter auch die Notaufnahme.

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Matrix Remodeled: Der Einfluss der Zellumgebung auf das Sehvermögen

Die Verarbeitung von visuellen Informationen beginnt mit einer zielgerichteten und balancierten Kommunikation zwischen Nervenzellen in der Netzhaut über Synapsen. Proteine in der Umgebung von Nervenzellen spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung, Reifung und Funktion dieser Synapsen. Ein Forschungsteam der Ruhr-Universität Bochum konnte gemeinsam mit weiteren Arbeitsgruppen zeigen, dass der kombinierte Verlust von vier Proteinen zu einer schwerwiegenden Beeinträchtigung der Funktion der Netzhaut, einer verminderten visuellen Bewegungsverarbeitung sowie deutlichen synaptischen Veränderungen führt.

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Förderprogramm für Neue Materialien in der Medizintechnik

Mit dem Förderprogramm „innovate! Akademie“ für Neue Materialien in der Medizintechnik unterstützt die Joachim Herz Stiftung interdisziplinäre, innovative und risikoreiche Forschungsvorhaben an den Schnittstellen von Medizin, Ingenieurwissenschaften und Naturwissenschaften. Bewerben können sich Wissenschaftler:innen, die ihre Forschung in die praktische Anwendung bringen möchten und einer Forschungseinrichtung in Deutschland angehören. Die Bewerbung ist bis zum 15. April 2024 möglich.

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Down to the Core of Poxviruses: ISTA Researchers Uncover the Architecture of Poxvirus Cores

A recent re-emergence and outbreak of Mpox brought poxviruses back as a public health threat, underlining an important knowledge gap at their core. Now, a team of researchers from the Institute of Science and Technology Austria (ISTA) lifted the mysteries of poxviral core architecture by combining various cryo-electron microscopy techniques with molecular modeling. The findings, published in Nature Structural & Molecular Biology, could facilitate future research on therapeutics targeting the poxvirus core.

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Des (Pocken-)Virus Kern: ISTA-Forschende entschlüssen Architektur von Pockenvirus-Kernen

Der jüngste Ausbruch von Mpox-Viren brachte Pockenviren wieder auf die Tagesordnung der öffentlichen Gesundheit, und machte dabei eine wichtige Wissenslücke deutlich – im Kern der Sache. Nun lüftete ein Forschungsteam des Institute of Science and Technology Austria (ISTA) die Geheimnisse der Kernarchitektur von Pockenviren – durch die Kombination verschiedener Kryo-Elektronenmikroskopie-Techniken mit molekularer Modellierung. Die Ergebnisse, die im Journal Nature Structural & Molecular Biology veröffentlicht wurden, könnten den Grundstein für die künftige Erforschung neuer Therapeutika legen.

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An infectious gibbon ape leukaemia virus is colonising a rodent’s genome in New Guinea

A research team catches a glimpes of a rare recent case of retrovirus integration. Retroviruses are viruses that multiply by incorporating their genes into the genome of a host cell. If the infected cell is a germ cell, the retrovirus can then be passed on to the next generation as an “endogenous” retrovirus (ERV) and spread as part of the host genome in that host species. In vertebrates, ERVs are ubiquitous and sometimes make up 10 per cent of the host genome. However, most retrovirus integrations are very old, already degraded and therefore inactive – their initial impact on host health has been minimised by millions of years of evolution.

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Das infektiöse Gibbon-Affen-Leukämie-Viren kolonisiert das Genom eines Nagetiers in Neuguinea

Ein Forschungsteam beobachtet einen seltenen, aktuellen Fall von Retrovirus-Integration. Retroviren sind Viren, die sich vermehren, indem sie ihr genetisches Material in das Erbgut einer Wirtszelle einbauen. Ist die infizierte Zelle eine Keimzelle, kann das Retrovirus anschließend als „endogenes“ Retrovirus (ERV) an Nachkommen weitergegeben werden und sich als Teil des Wirtsgenoms in einer Art verbreiten. In Wirbeltieren sind ERVs allgegenwärtig und machen bis zu 10% des Wirtserbgutes aus. Die meisten Retrovirus-Integrationen sind sehr alt, teilweise abgebaut und inaktiv – ihre anfänglichen Auswirkungen auf die Gesundheit des Wirts sind durch Millionen von Jahren der Evolution nivelliert.

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Genschere repariert defekte Immunzellen

Bestimmte erbliche Gendefekte führen zu einer überschießenden Immunantwort, die tödlich enden kann. Mithilfe der Genschere CRISPR-Cas9 lassen sie sich reparieren, die Abwehrreaktion normalisiert sich. Das berichtet das Team um Klaus Rajewsky vom Max Delbrück Center in „Science Immunology“.

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Mechanism discovered that protects tissue after faulty gene expression

A study at the CECAD Cluster of Excellence in Aging Research has identified a protein complex that is activated by defects in the spliceosome, the molecular scissors that process genetic information. Future research could lead to new therapeutic approaches to treat diseases caused by faulty splicing / publication ‘Nucleic Acid Research’

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Mechanismus zum Schutz des Gewebes nach fehlerhafter Genablesung entdeckt

Eine Studie des Alternsforschungs-Exzellenzclusters CECAD hat einen Proteinkomplex identifiziert, der von Defekten im sogenannten Spliceosom aktiviert wird, der molekularen „Schere“, die Erbinformation zuschneidet. Weitere Studien könnten zu neuen Therapieansätzen von durch Fehlfunktionen des sogenannten Spliceosoms verursachten Krankheiten führen / Veröffentlichung in „Nucleic Acid Research“

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Experte für psychiatrische Erkrankungen an die Universitätsmedizin Magdeburg berufen

Von Iowa nach Magdeburg: Zum 1. Februar 2024 ist Prof. Dr. Thomas Nickl-Jockschat dem Ruf an die Medizinische Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg gefolgt und besetzt den Lehrstuhl für Psychiatrie und Psychotherapie. Damit übernimmt der 46-Jährige auch die Leitung der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Zuvor war er an der Universität Iowa in den USA sowie an der RWTH in Aachen tätig. Sein Fokus liegt auf der Erforschung genetischer Wurzeln und Umweltfaktoren, die einen Einfluss auf psychische Störungen wie Schizophrenie oder Autismus-Spektrum-Störungen haben.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft