Was macht unser Mikrobiom menschlich und gesund?

Umfangreiche Genomstudie des SFB 1182 anhand von Menschen und Menschenaffen liefert neue Erkenntnisse über Entwicklung und Anpassung des Darmmikrobioms bei unterschiedlichen Lebensstilen

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Tracking Molecules at Turbo Speed

Being able to observe micro-organisms and their cellular components is key to understanding fundamental processes that go on inside cells—and thus potentially developing new medical treatments. Microbiologists and biophysicists from the University of Bonn have now developed a method that makes the high-throughput process for observing molecules five times faster, enabling insights to be gained into hitherto unknown cellular functions.

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Molekulare Verfolgung auf der Überholspur

Mikroorganismen und ihre Zellbestandteile beobachten zu können ist wichtig, um grundlegende Abläufe in den Zellen zu verstehen – und so möglicherweise neue therapeutische Ansätze entwickeln zu können. Mikrobiologen und Biophysiker der Uni Bonn haben nun eine Methode entwickelt, die das Hochdurchsatzverfahren von Zellbeobachtungen um das Fünffache beschleunigt. Und dadurch Einblicke in bisher unbekannte Zellabläufe ermöglicht. Die Ergebnisse sind nun in dem Journal Nature Methods erschienen.

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Understanding the weal and woe at a glance

The Leibniz Institute on Aging – Fritz-Lipmann Institute (FLI) developed an assessment system for fish health

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Roadmap zeigt den Einsatz künstlicher Intelligenz in der radiologischen Herzbildgebung

Wie kann künstliche Intelligenz die Diagnose von Herzerkrankungen und die Behandlung Betroffener verbessern? Antworten auf diese Frage gibt die in der Fachzeitschrift „Nature Reviews Cardiology“ veröffentlichte „Roadmap on the use of artificial intelligence for imaging of vulnerable atherosclerotic plaque in coronary arteries“. Die „Roadmap“ stellt die Vorteile des Einsatzes von KI in der Herzbildgebung und bei der Analyse der Bilddaten von Ablagerungen in den menschlichen Herzkranzgefäßen heraus. Auch zeigt sie die Voraussetzungen für einen sinnvollen Einsatz der KI im klinischen Alltag. Erstautor der „Roadmap“ ist Bernhard Föllmer von der Charité – Universitätsmedizin Berlin.

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Neue Erkenntnisse zu genetischen Ursachen der Parkinson-Erkrankung

Ein Wissenschaftler-Team um Prof. Rita Bernhardt von der Universität des Saarlandes arbeitet seit 2020 daran, die Entstehung von Parkinson besser zu erforschen und daraus Ansätze für neue, ursächliche Therapien abzuleiten. In ihrer aktuellen Arbeit zeigen die Wissenschaftler, dass bei genetisch vorbelasteten Parkinson-Patienten erst zusätzliche Änderungen in Cytochrom P450-Genen zur Ausprägung der Erkrankung führen. Diese Gene sind für die Produktion von Enzymen zuständig, die wichtige Stoffwechselprozesse im Körper steuern. Die Forschungen wurden durch die Dr. Rolf Schwiete Stiftung finanziell gefördert.

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In-sights into depression

In a study, researchers found a clear link between pupil response and loss of pleasure. This discovery contributes to a better understanding of the physiological mechanisms behind depression.

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Ein-Blicke in die Depression

In einer Studie fanden Forschende einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Pupillenreaktion und dem Verlust, Freude zu empfinden. Diese Entdeckung trägt dazu bei, die physiologischen Mechanismen hinter einer Depression besser zu verstehen.

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Clinical predictive models created by AI are accurate but study-specific

Scientists from Yale and the University of Cologne were able to show that statistical models created by artificial intelligence (AI) predict very accurately whether a medication responds in people with schizophrenia. However, the models are highly context-dependent and cannot be generalized / published in Science

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Durch KI erstellte klinische Vorhersagemodelle sind präzise, aber studienspezifisch

Wissenschaftler*innen aus Yale und Köln konnten zeigen, dass durch Künstliche Intelligenz (KI) erstellte statistische Modelle sehr genau vorhersagen, ob eine Medikation bei Personen mit Schizophrenie anspricht. Die Modelle sind jedoch stark kontextanhängig und nicht zu verallgemeinern / Veröffentlichung in Science

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Incurable autoimmune disease SLE: New genetic findings open up perspectives for future therapeutic approaches

Systemic lupus erythematosus (SLE) is an autoimmune disease, in which the immune system that normally protects the body from invading microbes, turns against the body´s own cells. This autoimmune attack can affect any organ and patients commonly develop skin rashes, joint inflammation, blood clots, kidney failure, heart disease, fatigue and psychiatric problems. Until to date, there is no cure for SLE and patients are treated with immunosuppressing drugs with considerable side effects.

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Neue Erkenntnisse und Therapieansätze bei Sarkomen

Forschende am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg haben den molekulargenetischen Hintergrund eines neu entdeckten Sarkomsubtyps aufgeklärt, der bei Kindern und Erwachsenen auftritt. Aus den Forschungsergebnissen leiten sich mehrere potenzielle Therapieansätze ab, die zukünftig klinisch getestet werden sollen.

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD).

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Wie Fruchtfliegen CO2 erkennen

Mücken auf der Suche nach Blut oder Fruchtfliegen auf der Suche nach einem Ort für die Eiablage orientieren sich unter anderem mithilfe von CO2, das bei der Atmung oder im Gärprozess entsteht. In Mücken wurde bereits ein Komplex aus unterschiedlichen Geruchsrezeptoren gefunden, der CO2 wahrnehmen kann. Forschende der Ruhr-Universität Bochum zeigten nun, dass auch einzelne Rezeptoren aus Fruchtfliegen CO2 detektieren können. Darüber hinaus identifizierten sie Moleküle, die die CO2-Rezeptoren blockierten.

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Ergotherapie-Tagung an der HS Gesundheit

Unter dem Motto „Betätigung leben im Miteinander von Praxis und Hochschule“ kommen Ergotherapeut*innen, Alumni, Studierende, Wissenschaftler*innen und weitere Interessierte zusammen

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Sportmedizin am HDZ NRW erhält Lizenz des Landessportbundes

Für weitere drei Jahre hat der Fachbereich für Sportkardiologie am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW) die offizielle Anerkennung als sportmedizinische Untersuchungsstelle des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen erhalten. Gemeinsam mit 23 weiteren lizensierten Untersuchungsstellen des Landes wird das HDZ NRW damit auch zukünftig Aufgaben der sportmedizinischen Betreuung von Landeskaderathleten und Nachwuchssportlern des Verbundsystems Schule und Leistungssport übernehmen.

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Brain Research: Important Inhibitory Synapses in the Cerebellum Unraveled

Whether picking up a small object like a pen or coordinating different body parts, the cerebellum in the brain performs essential functions for controlling our movement. Researchers at the Institute of Science and Technology Austria (ISTA) investigated how a crucial set of synapses between neurons within it functions and develops. Their findings have now been published in the journal Neuron.

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Kleinhirn: Struktur & Funktion wichtiger hemmender Synapsen entschlüsselt

Ob es darum geht, einen kleinen Gegenstand wie einen Stift aufzuheben oder verschiedene Körperteile zu koordinieren – das Kleinhirn erfüllt im Gehirn wesentliche Funktionen für die Steuerung unserer Bewegungen. Wissenschafter:innen am Institute of Science and Technology Austria (ISTA) untersuchten, wie eine entscheidende Gruppe von Synapsen zwischen Neuronen in diesem Gehirnareal funktioniert und sich entwickelt. Ihre Ergebnisse wurden nun in der Fachzeitschrift Neuron veröffentlicht.

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Statement: „Der Nutri-Score sollte einheitlich für alle Hersteller von verarbeiteten Lebensmitteln vorgeschrieben sein“

Anpassung beim Kennzeichnungs-Algorithmus: Prof. Dr. Erika Graf von der Frankfurt UAS beurteilt das Label aus Verbraucher*innensicht

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Neue AWMF-S2e-Leitlinie zur Ersttrimester-Diagnostik und Therapie bei Schwangeren erschienen

Seit Anfang Januar steht Gynäkolog*innen und Hebammen eine neue AWMF-S2e-Leitlinie zur Ersttrimester-Diagnostik und Therapie bei Schwangeren zur Verfügung. Sie enthält wegweisende Informationen zu den diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten sowie zur Behandlung von Schwangerschaftskomplikationen im ersten Schwangerschaftsdrittel. Die Leitlinie wurde federführend von der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) und der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG) erarbeitet und auf der Website der AWMF veröffentlicht: https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/085-002.

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Focused ion beam technology: a single tool for a wide range of applications

Processing materials on the nanoscale, producing prototypes for microelectronics or analysing biological samples: The range of applications for finely focused ion beams is huge. Experts from the EU collaboration FIT4NANO have now reviewed the many options and developed a roadmap for the future. The article, published in “Applied Physics Review”, is aimed at students, users from industry and science as well as research policy makers.

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Pflegestudierende präsentieren ihre Semesterprojekte

Vorstellung innovativer Ansätze in der Pflege verdeutlicht, wie vielfältig das Gebiet ist und wie verschiedene Versorgungssettings von akademisierter Pflege profitieren

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Bioinformatics: HIRI researchers develop a new machine learning approach

Current study reveals how machine learning, data integration and AI contribute to better strategies in the fight against pathogens

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Bioinformatik: Forschende des HIRI entwickeln neuen maschinellen Lernansatz

Aktuelle Studie zeigt, wie Maschinenlernen, Datenintegration und KI zu besseren Strategien im Kampf gegen Krankheitserreger beitragen

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Eine neue Art von Metalloreduktase erhält das Wurzelwachstum bei Phosphormangel

Phosphor ist für das Wachstum und die Entwicklung von Pflanzen unerlässlich. In vielen Böden ist der wichtige Nährstoff jedoch nur schlecht verfügbar. Ein Mechanismus, den Pflanzen nutzen, um die Verfügbarkeit zu erhöhen, ist die Freisetzung von Malat, einer organischen Säure. Sie bildet mit Eisen oder Aluminium Komplexe und setzen damit Phosphat frei. Diese Reaktion kann aber auch zu einer erhöhten Eisenakkumulation führen, die das Wurzelwachstum hemmen kann. Ein Forscherteam unter der Leitung des IPK-Leibniz-Instituts fand heraus, dass das Protein HYP1 dazu beiträgt, die Wurzeln vor einer erhöhten Eisenreaktivität zu schützen, die als Reaktion auf Phosphormangel ausgelöst wird.

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Ideen werden Wirklichkeit – die neue Ausgabe des „einblick“ ist erschienen

Wenn Forscher zu Gründern werden: Das DKFZ setzt alles daran, dass vielversprechende Ansätze und Ideen aus der Forschung möglichst schnell Realität werden. Nicht selten ist dann die Gründung einer Firma der richtige Schritt, um neues Wissen zur Anwendung zu bringen. Wir stellen zwei Beispiele für Firmenausgründungen des DKFZ vor und erklären, warum solche Spin-offs bei der Entwicklung neuer Technologien oft besonders erfolgreich sind. Mehr dazu und viele weitere Themen finden Sie in der neuen Ausgabe des einblick.

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